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Musikindustrie will Allofmp3.com tabuisieren
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Thema: Musikindustrie will Allofmp3.com tabuisieren (Gelesen 3149 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
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AllofMP3 kündigt Wiedereröffnung an
«
Antwort #30 am:
27 August, 2007, 17:09 »
Offenbar bestärkt durch den Freispruch seines Ex-Chefs will der russische Musikladen AllofMP3 weitermachen. "Der Dienst wird wieder aufgenommen", heißt es seit einigen Tagen im Blog auf den Presseseiten des Anbieters, der derzeit wieder unter der russischen Domain allofmp3.ru erreichbar ist. Danach soll es in "absehbarer Zukunft" weitergehen. Derzeit arbeite man daran, dass der Zugang zu den Kundenkontos und die Möglichkeit, Guthaben aufzuladen, wiederhergestellt werden und den Musikverkauf wieder aufzunehmen. Über weitere Einzelheiten ist nichts bekannt.
Die Nemesis der westlichen Musikkonzerne ist offenbar nicht unterzukriegen. AllofMP3 hatte unter anderem Ärger mit Plattenfirmen, Verwertungsgesellschaften und Kreditkartenanbietern. Der umstrittene russische Musikshop sorgte auf höchster politischer Ebene für Gesprächsstoff und gilt als ein möglicher Stolperstein bei den Verhandlungen über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation WTO. Trotz der zahlreichen Anfeindungen hatten das Unternehmen hinter AllofMP3, Media Services, stets darauf bestanden, mit einer russischen Verwertungsgesellschaft gültige Verträge zu haben und nach heimischem Recht völlig legal zu operieren.
Das sahen zum Schluss auch die russischen Behörden anders. AllofMP3 ging nach zunehmendem Druck vom Netz und verlagerte seine Geschäftstätigkeit offenbar auf einen Netzklon. Die Moskauer Staatsanwaltschaft erhob wegen Verstößen gegen das Urheberrecht Anklage gegen den Ex-Chef von Media Services, Denis Kvasov, und forderte drei Jahre Haft. Zum Missfallen der internationalen Phonoverbände sprach ihn das Gericht aus Mangel an Beweisen frei.
Auch wenn die Musikindustrie immer noch von der Illegalität des Portals auch nach russischem Recht überzeugt ist und eine Korrektur des Urteils in der Berufung erwartet, nimmt AllofMP3 den Moskauer Richterspruch offenbar als Startschuss für die Wiedereröffnung.
Quelle :
www.heise.de
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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USA: Mit AllofMP3 kein WTO-Beitritt für Russland
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Antwort #31 am:
30 August, 2007, 13:13 »
AllofMP3 oder WTO-Mitgliedschaft: Russland muss sich entscheiden, denn der umstrittene Musikladen ist inzwischen das Killer-Kriterium in den Verhandlungen mit den USA über einen Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation. Zwar wolle man Russland den Weg in die WTO ebnen, sagte ein Sprecher der US-Handelsbeauftragten Susan Schwab laut CNET News, doch müsse Moskau insbesondere beim geistigen Eigentum den eingeräumten Zugeständnissen auch Taten folgen lassen. Für im diplomatischen Smalltalk weniger geübte Ohren hatte der Sprecher es auch deutlicher: "Ich sehe keinen WTO-Beitritt für Russland, solange es Websites wie AllofMP3 gibt".
Die Amerikaner hatten in den Beitrittsverhandlungen schon zuvor deutlich gemacht, dass der russische MP3-Shop und seine Epigonen geschlossen werden müssten. Auch von anderer Seite stand der auch im Westen sehr beliebte Musikladen unter starkem Druck. Die Musikindustrie bekämpft AllofMP3 mit besonderer Hingabe und Kreditkartenfirmen wollen mit dem Geschäft nichts mehr zu tun haben. Russland verpflichtete sich, gegen Websites vorzugehen, die urheberrechtlich geschützte Werke illegal über das Internet verbreiten. Der Laden sollte weg, und Moskau hat es auch wirklich versucht.
Doch ist das offenbar nach russischem Recht gar nicht so einfach, und da wird AllofMP3 zu einem ernsthaften Problem für die russischen WTO-Ambitionen. Zwar war der Musik-Shop zuletzt einige Wochen vom Netz, doch wurde die internationale Kundschaft auf Zwillingsseiten weiter versorgt. AllofMP3 ist sich seiner Sache ziemlich sicher. Die Betreiber wiederholen mantrahaft, Lizenzverträge mit der russischen Verwertungsgesellschaft ROMS zu haben und ein völlig legales Geschäft zu betreiben. Die Industrie hält dem entgegen, ROMS dazu nicht autorisiert und von den angeblichen Lizenzzahlungen noch keinen Rubel gesehen zu haben.
Die juristischen Manöver, mit denen AllofMP3 endgültig aus dem Netz getilgt werden sollte, durchkreuzten dann ausgerechnet russische Gerichte. Visa wurde verdonnert, weiterhin Zahlungen für das umstrittene Portal abzuwickeln. Und das international beachtete Verfahren gegen den ehemaligen AllofMP3-Chef Denis Kvasov endete mit einem Knall: Freispruch. Die Begründung des Gerichts, es habe keine überzeugenden Beweise für eine Beteiligung Kvasovs an Urheberrechtsverletzungen gegeben, dürfte den paralysierten Beobachtern aus der Musikindustrie noch heute in den Ohren klingeln.
Mit dieser Bestätigung im Rücken kündigte AllofMP3 kürzlich an, den Laden wieder zu öffnen. Von alleine wird sich das Problem für Russlands WTO-Beitritt also kaum lösen. Die Musikindustrie wird alle Register ziehen und in Berufung gehen. Abzuwarten bleibt, wie Moskau reagiert.
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Jürgen
der Löter
User a.D.
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white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: USA: Mit AllofMP3 kein WTO-Beitritt für Russland
«
Antwort #32 am:
30 August, 2007, 22:33 »
Ich möchte nur hoffen, dass es der Film- und Musikindustrie nicht 'gelingt', einen neuen Kalten Krieg zu verursachen oder sogar den Dritten Weltkrieg auszulösen.
Meines Erachtens muss es möglich sein, auf diesem Planeten zwei unterschiedliche Rechts- und Wirtschaftssysteme zu haben.
Der amerikanische Raubtierkapitalismus ist auch nicht wirklich der Stein der Weisen...
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
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"The Movie Library" versucht sich als AllofMP3 für Videos
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Antwort #33 am:
19 November, 2007, 13:58 »
Während der Katalog des umstrittenen Musik-Onlineshops AllofMP3.ru weiterhin über seine Partnerseite MP3Sparks.com abrufbar ist, droht nun auch der Filmbranche weiteres Ungemach aus Russland. Mit "The Movie Library" (ZML) hat kürzlich ein Video-Downloadshop sein Pforten geöffnet, der nach eigenem Bekunden über 1500 Spielfilme in Topqualität zum Download zu Preisen zwischen 2 und 5 US-Dollar anbietet.
ZML offeriert die als DivX 5.x kodierten Videos in drei Qualitätsstufen: "PDA/iPod" (typisch 320 × 176 Pixel, bis 180 kBit/s) kostet 2 US-Dollar, "DivX" (592 × 324 Pixel, bis 900 kBit/s) gibt es für 3 US-Dollar und "DVD" (720 × 392 Pixel, bis 1,6 MBit/s) für 5 US-Dollar. Will der Kunde per Kreditkarte (Mastercard oder Visa) bezahlen, muss er zunächst ein Kundenkonto bei ZML anlegen und einen gewissen Betrag hinterlegen. Alternativ kann man die "PDA"- und "DivX"-Version auch per SMS bezahlen (laut ZML pro SMS 2,38 Euro zzgl. Providerkosten).
Die Filme liegen in englischer Sprache vor; der Download veranschlagt je nach gewählter Qualität zwischen 500 MByte und 2 GByte. Zu jedem Video gibt es neben dem Coverbild diverse Vorschaubilder in Originalauflösung, eine Inhaltsangabe sowie das Ranking des Films in der International Movie Database (IMDb).
Die Macher der ZML haben von AllofMP3 gelernt: Wie der Musikshop bezieht sich "The Movie Library" hinsichtlich seiner Legalität auf die Russian Organization for multimedia and Digital Systems (ROMS): "All materials presented on this site are available for the distribution over the Internet in accordance with the license of the Russian Organization for multimedia and Digital Systems (ROMS) and intended for personal use only. Further distribution, resale or broadcasting is strictly prohibited." Verträge mit der ROMS legitimieren allerdings – wenn überhaupt – nur den digitalen Vertrieb innerhalb Russlands, nicht aber weltweit. Da den ZML-Betreibern der Fall AllofMP3 nicht ganz fremd sein dürfte, werden sie sich im Vorfeld auf die programmierte Auseinandersetzung mit der MPA (Motion Picture Association) gewappnet haben.
Um es neugierigen Zeitgenossen nicht allzu leicht zu machen, lässt ZML seine Domain-Einträge von PrivacyProtect.org verwalten. Als Kontaktadresse gibt ZML die Firma Ullan Management LLP in Birmingham an. Sucht man nach Informationen über diese Firma, stolpert man über die ähnlich wie ZML aufgemachte Website My Video Lib. Die Anbieter scheinen also bereits ein ähnliches Netzwerk aus Partnern und Cobranding-Sites zu flechten wie AllofMP3.
Die Frage, woher die Videos stammen, scheint schnell beantwortet. Es gibt erste Hinweise darauf, dass sich ZML unter anderem "aXXo Releases" bedient – DVD-Kopien, die von "aXXo" via BitTorrent verteilt werden. Viele der offerierten Inhalte dürften von so genannten R5-Discs stammen. Die Filmindustrie kämpft schon seit Langem mit aus Russland stammenden, qualitativ hochwertigen "Telecines" (digitale Filmabtastung) von Kinofilmen. Um wenigstens einen kleinen Marktanteil zu gewinnen, pressen die Filmstudios eigens für Russland DVDs, bekannt als R5 (für Region 5), die bereits kurz nach US-Kinostart in Russland zu einem günstigen Preis auf den Markt kommen, um mit den illegalen Angeboten konkurrieren zu können.
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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MP3sparks.com macht gemeinsame Sache mit Cybercrime-Hoster – und wird geblockt
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Antwort #34 am:
12 Januar, 2008, 14:48 »
Der russische MP3-Downloadshop MP3sparks.com, der als Nachfolger des schlagzeilenträchtigen AllOfMP3 gilt, ist von zahlreichen Internet-Teilnehmern aus seit einiger Zeit nicht mehr zuverlässig zu erreichen. Das gab es schon früher, zum Teil blieben die Hintergründe unklar. Grund diesmal: MP3sparks.com hat Ende des vergangenen Jahres zum Webhoster AbdAllah gewechselt. Der wiederum wird laut britischer Medienberichte vom US-amerikanischen Großprovider Cogent geblockt, weil AbdAllah diverse Phishing- und andere Abzockersites beherbergt. Zu diesen dubiosen Angeboten, die Cogent ein Dortn im Auge sind, gehört naheliegenderweise auch MP3sparks. Angeblich bestehen zudem Verbindungen von AbdAllah zum berüchtigten Russian Business Network (RBN), einem von VeriSign als "Baddest of the Bad" bezeichneten ISP. Das RBN soll in viele Fälle von Internetkriminalität verwickelt sein, laut Spamhaus geht es dabei um Malware, Phishing und sogar um Kinderpornographie.
Für Großprovider Cogent reichen die Vorwürfe offenbar: Er hat für den von ihm versorgten Netzbereich den Zugang zum kompletten AbdAllah-Netzwerk geblockt. Da viele Access-Provider (ISPs) über Cogent routen, bleibt dort der Zugriff auf MP3sparks verwehrt. In England sollen Kunden von Virgin Media, Plusnet und Zen bereits nicht mehr auf den MP3-Shop zugreifen können, hierzulande sind unter anderem Studenten in Wohnheimen sowie Uni-Angehörige betroffen: Nach Informationen von heise online ist MP3spark.com aus dem Deutschen Forschungsnetz (DFN) nicht mehr zu erreichen. Kunden kommerzieller deutscher ISPs scheinen jedoch nicht betroffen.
MP3sparks.com wurde wie der im Juni 2007 geschlossene Dienst AllOfMP3.com von dem russischen Unternehmen Mediaservices Inc. gegründet. Die urheberrechtliche Situation ist nach wie vor höchst umstritten, da die Lizenz, auf deren Erwerb sich die russischen Dienste berufen, den Musikurhebern zufolge keine gültigen Vertriebsrechte einräumt, schon gar nicht außerhalb Russlands. MP3sparks.com verkauft komplette Alben für Preise zwischen 1,50 und 4 US-Dollar.
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Linux als Währung bei MP3Sparks.com
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Antwort #35 am:
01 Dezember, 2009, 19:34 »
Über Jahre mussten Kunden des umstrittenen russischen MP3-Shops MP3Sparks.com ihr Musikkonto über verschiedene Internet-Währungen, Gutscheine oder über die Telefonrechnung bezahlen, nachdem die amerikanische Musikindustrie Ende 2006 ein Embargo der Kreditkartenfirmen erreicht hatte. Neuerdings lässt sich das Guthaben auf dem Musikkonto jedoch auch aufstocken, indem man eine spezielle Linux-Live-CD kauft und sich den Kaufpreis von MP3Sparks.com gutschreiben lässt.
Dabei handelt es sich um eine Slackware-Live-CD des Anbieters Slivecd, die in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten zu Preisen von 10, 20 und 40 Euro angeboten wird. Details zu Kernel-Version oder Software-Umfang der Slackware-Distribution sucht man vergebens, auch ist höchst zweifelhaft, ob Käufer die CD jemals erhalten werden, da im Verlauf des Bestellprozesses und des Bezahlvorgangs nirgends nach einer Lieferadresse gefragt wird. Stattdessen erhält man eine PIN, die man bei MP3Sparks.com für die Gutschrift benötigt.
Die Abwicklung läuft über den Dienstleister LiqPay, der Bezahldienste weltweit via Handy anbietet – man lädt also implizit ein Guthaben von der Kreditkarte auf sein Mobiltelefon und sendet es weiter an die Handy-Nummer des Shops. Kurze Zeit später kann man dann die PIN für die Gutschrift des Kaufpreises bei MP3Sparks.com nutzen.
MP3sparks.com wurde wie der im Juni 2007 geschlossene Dienst AllOfMP3.com von dem russischen Unternehmen Mediaservices Inc. gegründet. Die urheberrechtliche Situation ist nach wie vor höchst umstritten, da die Lizenz, auf deren Erwerb sich die russischen Dienste berufen, den Musikurhebern zufolge keine gültigen Vertriebsrechte einräumt, schon gar nicht außerhalb Russlands. MP3sparks.com verkauft komplette Alben für Preise zwischen 1,50 und 4 US-Dollar.
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