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IFA ....
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Thema: IFA .... (Gelesen 38620 mal)
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SiLæncer
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IFA 2009: Standard für Internet-Radios geplant - IMDA-Zertifikat
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Antwort #135 am:
26 August, 2009, 08:13 »
Der technische Wildwuchs bei der Ausstrahlung und beim Empfang von Internet-Radiosendungen soll bald der Vergangenheit angehören.
Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin will die Internet Media Device Alliance (IMDA) eine Art Standard-Zertifizierung für Empfangsgeräte vorstellen, die das aktuelle Sammelsurium verschiedenster Technologien vereinheitlichen soll. Damit würden einerseits die Sender andererseits aber auch die Konsumenten vor teuren Fehlinvestitionen in Zukunft geschützt, teilte die Organisation am Dienstagmittag (Ortszeit) in Northport (Bundestaat New York) mit.
Am 6. September will die IMDA im Berliner Kongresszentrum ICC ihre Pläne einem breiten Publikum vorstellen, Hersteller können ihre Geräte noch in diesem Jahr zertifizieren lassen. "Wir brauchen einen gemeinsamen Standard, um wirtschaftlichen und technischen Problemen aus dem Weg zu gehen", betonte Verbandschef Harry Johnson. Er prognostizierte dem Internet-Hörfunk gleichzeitig eine glänzende Zukunft.
Die IMDA wurde erst in diesem Jahr gegründet, ihr gehören nach eigenen Angaben unter anderem die britische BBC, die Deutsche Welle und die European Broadcasting Union (EBU) an, in der die europäischen öffentlich-rechtlichen Sender zusammenarbeiten.
Quelle :
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IFA 2009: Ärger um "HD+" und "CI-Plus" - Hersteller wenig begeistert
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Antwort #136 am:
26 August, 2009, 13:45 »
Viele Jahre Entwicklungszeit hat es gekostet, nun sind die ersten Probeläufe für das Fernsehen in hoher Auflösung am Start. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten strahlten bereits zur Leichtathletik-WM in Berlin erste Sendungen mit gestochen scharfen Bildern in HD aus.
Und die IFA in Berlin wird mit dem Satellitenbetreiber Astra einen Demo-Kanal über die Highlights der Messe in HD senden. Doch vor die schöne neue Fernsehwelt werden für den Verbraucher derzeit erst einmal Mauern aufgezogen. Die geplante Verschlüsselung von Programm-Angeboten und neue technische Standards könnten die Fernsehzuschauer schnell auf einen Hürdenlauf schicken.
Das Kürzel HDTV (High Definition Television) steht auf der IFA in Berlin für eine der großen Publikumsattraktionen und die Hoffnung der Industrie. Mit Hilfe neuer technischer Standards wollen aber zumindest die privaten Sender ihre HD-Programme nur verschlüsselt ausstrahlen. Die Sendeanstalten werden künftig darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen der Zuschauer einen Film ansehen sowie in welcher Qualität und ob er sie aufnehmen darf.
Festplattenrekorder auf Dauer überflüssig gemacht?
Voraussetzung für den Empfang der Programme in hoher Auflösung soll eine Settop-Box mit sogenannter "CI+"-Schnittstelle sein. Über den dort integrierten Schutzmechanismus lässt sich die Kopier- Fähigkeit sogar einzelner Filme bestimmen. Und die Sender werden vermutlich auch alles dafür tun, dass ihre Werbung nicht mehr übersprungen werden kann, sagt Helmut Stein von der Deutschen TV-Plattform.
Der "vermeintliche Verbraucherschreck CI Plus" (Zitat Deutsche TV-Plattform) könnte damit vielen Besitzern moderner HD- Aufzeichnungsgeräte wie Blu-ray-Rekorder einen Strich durch die Rechnung machen. Es stelle sich tatsächlich die Frage, ob Festplattenrekorder auf lange Sicht damit überflüssig werden könnten, sagt Martin Beckmann von Sharp.
Verschanzen hinter restriktiven Lizenzvereinbarungen
Der Kopierschutz sei allerdings die Grundvoraussetzung für die Sender gewesen, ihre Inhalte überhaupt in der hohen Qualität auszustrahlen, sagt Silke Goedereis von Astra Deutschland. Wann und ob überhaupt ein Kopierschutz zum Einsatz komme, sei aber noch längst nicht geklärt. Volker Blume von Philips erwartet, dass über CI Plus auch das für das zeitversetzte Fernsehen genutzte "time shift" vermutlich auf 90 Minuten zeitlich limitiert werden dürfte. "Vor allem die großen Hollywoodstudios sind mit ihren Lizenzvereinbarungen sehr restriktiv", sagt Blume.
Das Argument mit den Studios wird von den Sendern immer gerne aus der Schublade gekramt. Auffällig ist aber, dass entsprechende Restriktionen im europäischen Ausland nicht greifen. So erlaubt etwa die britische Pay-TV-Plattform Sky ihren Abonnenten sogar die Wiedergabe von HD-Material über den analogen Komponentenausgang. Auch die Aufzeichnung von Hollywood-Blockbustern auf Festplatte ist dort selbstverständlich.
Jährliche Kosten für den "HD+"-Empfang
Unter den Privaten werden als erste RTL und Vox ab November ihre Programme zunächst über das Satelliten-Netz von Astra ausstrahlen, Anfang 2010 wollen ProSieben, Sat.1 und Kabel1 folgen. Mit dem neuen Fernsehen in schärferer Bildauflösung kommen für die Zuschauer aber auch zusätzliche Kosten ins Haus. Derzeit ist nach einem Gratis-Probejahr von bis zu 50 Euro jährlich die Rede.
Speziell für die neuen HD-Kanäle hat Astra die Vertriebsplattform "HD+" entwickelt, über die künftig auch Gebühren erhoben werden. Über einen Kartenslot "HD+"-zerifizierter Settop-Boxen sollen die Kanäle freigeschaltet werden können. Dem Zuschauer stehe aber schließlich frei, in welcher Qualität er künftig fernsehen will, sagt Stein. "Er muss ja nicht im Sternerestaurant essen, er kann ja auch zu McDonald's gehen."
Hohe Mehrkosten für Fernsehsender - bis zu 400 Millionen bei ARD und ZDF
Die Fernsehsender koste der Umstieg auf das neue HD-Fernsehen und die neuen Produktionstechniken enorme Investitionen. Allein die öffentlich-rechtlichen Sender kalkulierten bis 2012 mit Mehrkosten in Höhe von 400 Millionen Euro, sagte Goedereis. "Die Privaten müssen diese Kosten auch wieder hereinbekommen." Nach aktuellem Stand planen die Sender allerdings, die Programme zunächst für ein Jahr kostenlos auszustrahlen. Was später an monatlichen Paket-Preisen anfallen könnte, ist noch längst nicht geklärt. Das "Handelsblatt" hatte zuletzt von 4,50 Euro berichtet, die im Monat für den Empfang des Programmpakets fällig werden dürften.
Letztlich könne eine kostenpflichtige Ausstrahlung für die Privatsender allerdings problematisch werden, schätzt Blume. Nach einer Umfrage seien zum Beispiel 80 Prozent der Kabel-Kunden zufrieden mit dem analogen Sendesignal. Für ein kostenpflichtiges Angebot müssten die Zuschauer von einem entsprechenden Mehrwert erst einmal überzeugt werden. Auch frühere Ambitionen des Satelliten- Betreibers Astra, über die Plattform Entavio TV-Programme zu verschlüsseln und den Empfang kostenpflichtig zu machen, seien schon gescheitert. Für die neuen HD-Inhalte müssen die Verbraucher ohnehin erst ihre Receiver für "CI-Plus" und "HD+" tauglich machen oder eine neue Settop-Box kaufen. Erste entsprechende Geräte werden aller Voraussicht nach frühestens im Oktober verfügbar sein. (Renate Grimming)
Quelle:
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IFA: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
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Antwort #137 am:
26 August, 2009, 17:09 »
Die wichtigsten Besucher-Informationen zur diesjährigen Elektronik-Messe IFA in Berlin:
Dauer:
4. bis 9. September
Öffnungszeiten:
10 Uhr bis 18 Uhr
Ort:
Messegelände Berlin
Eintrittspreise für Privatbesucher:
Vorverkauf bis einen Tag vor Beginn:
Tageskarte 10 Euro
Tageskasse:
Tageskarte 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Schülerticket 5,50 Euro, Schulklassenticket 35 Euro, Familienticket (2 Erwachsene, 3 Kinder) 29 Euro.
Website unter anderem mit Online-Vorverkauf:
www.ifa-berlin.com
Verkehrsverbindung:
Bus: X34, X49, 104, 139, 149, 218 bis Haltestelle Messedamm/ZOB/ICC;
S-Bahn: Messe Süd - S9, S75. Messe/Nord/ICC - S41, S42, S46. Westkreuz - S5, S7, S75, S9, S41, S42, S46
U-Bahn: U2 in Richtung Ruhleben, bis U-Bahnhof Kaiserdamm;
Autoanbindung:
Das Leitsystem "Messegelände" an den A10-Abzweigen "Drewitz", "Oranienburg", "Schönefelder Kreuz" und "Pankow" führt direkt auf die Stadtautobahnen A111, A115 (Avus) und A100 zum AB-Dreieck "Funkturm", Ausfahrt "Messegelände".
Quelle :
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IFA: Hintergrund zur "Consumer Electronics Unlimited"
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Antwort #138 am:
27 August, 2009, 10:29 »
Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin ist eine der ältesten deutschen Industriemessen und gilt auch bei der 49. Auflage als weltgrößter Treff der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.
Die Messe Berlin erwartet vom 4. bis zum 9. September wieder mehr als 1 200 Aussteller aus rund 60 Ländern. Zum zweiten Mal sind die Hersteller von Haushaltsgeräten in den Hallen unter dem Funkturm dabei.
Die IFA findet seit 2005 jährlich statt. Die Abkehr vom Zwei- ahres-Rhythmus wird auch mit einem schnelleren Innovationszyklus begründet. Das Kürzel IFA stand für Internationale Funkausstellung. Mit der Verschmelzung zur Multimedia-Nutzung heißt die Messe nun offiziell IFA Consumer Electronics Unlimited.
Die Geschichte der IFA - die erste Funkausstellung gab es 1924 - ist ein Abbild der Entwicklung rund um den Globus. Mit Transistoren gelang 1955 ein Entwicklungssprung, mit der CD gab es deutliche Fortschritte bei Musikwiedergabe und Datenspeicherung. Mit der Einführung des Videorekorders Mitte der 70er Jahre wurden ganz neue Perspektiven eröffnet. Jetzt sind interaktive Medien das Thema.
Die IFA war oft Bühne für besondere Anlässe. 1926 wurde das Berliner Wahrzeichen Funkturm übergeben, und es gab die erste Live- Rundfunksendung. 1930 eröffnete Nobelpreisträger Albert Einstein die Messe. 1967 startete der damalige Vizekanzler und spätere Bundeskanzler Willy Brandt das Farbfernsehen in Deutschland.
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IFA: 3DTV auf einem Chip
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Antwort #139 am:
27 August, 2009, 12:24 »
Der Halbleiterspezialist NXP stellt zur Internationalen Funkausstellung (IFA) zwei Neuheiten aus dem Bereich des Internet- und 3D-Fernsehens vor.
Zusammen mit Partnern sei eine 3DTV-Technik entwickelt worden, die auf dem bisherigen PNX5130-Chip basiere und im ersten Quartal 2010 verfügbar sei, teilte NXP am Donnerstag mit. Der Prozessor soll eine besonders günstige Lösung für Hersteller von 3D-Fernsehern werden. Er übernimmt unter anderem die Formatkonvertierung des Signals.
NetTV von Philips: Internet-Zugang per
Fernseher (Quelle: Philips)
Der Hersteller zeigt außerdem Fernseher mit Internet-Zugang, wie dem Philips NetTV, die mit dem TV543-Chip betrieben werden und ein TV543-Demoset, das einen Nokia-QT-Anschluss und verschiedene Google-"Gadgets" betreibt. Das Nachfolge-IC TV550 befindet sich ebenfalls im Messegepäck und soll eine bessere Grafikleistung und Schnelligkeit sowie höhere Speicherkapazität bieten.
Für TV-Produzenten sind die Bausteine sehr wichtig: Nahezu alle Hersteller rüsten in diesem Jahr ihre Fernseher mit Internet-Zugang und anderen grafischen Spielereien aus. Dafür sind leistungsfähige und preiswerte Prozessoren notwendig. NXP konkurriert auf diesem Gebiet unter anderem mit dem Chip-Riesen Intel.
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IFA: All-in-One-PC mit Blu-ray-Laufwerk, Touchscreen und Sprachsteuerung
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Antwort #140 am:
27 August, 2009, 13:47 »
Mit dem The Touch X9613 nimmt Medion einen weiteren Anlauf bei den All-in-One-(AiO-)PCs. Diesmal will der Hersteller mit umfangreicher Ausstattung und neuartigen Bedienmöglichkeiten punkten. Außer einem optischen Multitouch-Sensor, der – wie der NextWindow-Sensor den HP-TouchSmart-Geräten – im Rand des 24-zölligen Full-HD-Displays im 16:9-Format untergebracht ist und deshalb die Bildqualität nicht beeinträchtigt, lässt sich The Touch auch per Fernbedienung, Sprachsteuerung, Sensortasten am Gerät oder über eine drahtlose Tastatur mit Touchpad bedienen. Im Gerät steckt überwiegend Notebook-Technik: Dual- oder Quad-Core-Mobilprozessoren von Intel und Nvidia-Mobilgrafikchips der Baureihe GeForce GT200M, die genug 3D-Beschleunigung für "casual Gaming" liefern sollen.
Der Grafikchip hilft auch bei der Wiedergabe von HD-Videos, die The Touch von seinem Blu-ray-Disc-tauglichen Slot-In-Laufwerk abspielt. In der teuersten Geräteversion – Medion peilt je nach Ausstattung Preise von 1499 und 1999 Euro an – sitzt in der unteren Gehäusefront auch eines der noch immer seltenen Windows-SideShow-Displays, das beispielsweise bei abgeschaltetem Haupt-Monitor MP3-Musiktitel anzeigen kann. Dank mehrerer Video-Eingänge, darunter ein HDMI-Port, können auch andere Geräte The Touch als Display nutzen. Fernsehprogramme empfängt das Gerät über DVB-S- und DVB-T-Tuner, zum Aufzeichnen stehen zwei 500-GByte-Festplatten bereit. Auch WLAN- und Bluetooth-Adapter, eine Webcam und ein Mikrofon sind eingebaut.
Weil Windows 7 zwar Multitouch-Funktionen einbindet, aber trotz der jahrelangen Microsoft-Werbeaktionen für Touch-Bedienkonzepte erst wenige Windows-Applikationen (Multi-)Touch-Bedienung sinnvoll, leicht verständlich und mit einheitlichen Gesten nutzen, hat Medion eine eigene Touch-Oberfläche entwickelt, die den Zugriff auf zahlreiche häufig verwendete Applikationen und Aufgaben erleichtern soll. Das Touch-Konzept erweitert Medion bis hin zur Windows-Benutzerverwaltung: Ein integrierter Fingerabdrucksensor soll den Wechsel von Benutzerkonten erleichtern. Alternativ steht für einige Befehle eine Sprachsteuerung zur Verfügung, die wie jene der Medion-Navis von der Firma Nuance stammt.
Mit der selbstgemachten Touch-Oberfläche reiht sich Medion bei den Herstellern fingerbedienbarer Windows-Computer ein, die die Unzulänglichkeiten und Inkonsistenzen des Microsoft-Betriebssystems in Bezug auf Touchscreens mit eigener Software zu kompensieren versuchen: Auch Asus und HP installieren auf ihren Touchscreen-AiO-PCs spezielle Bedien-Software, ebenso halten es beispielsweise HTC oder Toshiba bei ihren Windows-Mobile-6-Smartphones.
Medion hat bereits Erfahrung mit Media-Center-AiO-PCs und etwa in den Jahren 2007/2007 das 22-Zoll-Gerät Akoya RIM 2250 verkauft und ein ähnliches Gerät für Tchibo gefertigt. Damals diente ein AiO-Barebone von Arima als Basis. Mit The Touch tritt Medion nun gegen einige Konkurrenten an, die bereits luxuriös ausgestatte AiO-PCs mit großen Bildschirmen im Angebot haben, etwa Dell (XPS One), HP (TouchSmart IQ810) oder Sony (Vaio LV/RT). Auch die weniger bekannten taiwanischen Firmen Asus, MSI und Shuttle sowie die koreanische Firma TriGem/Averatec haben nicht nur Billig-AiOs mit Intel-Atom- oder AMD-Prozessoren im Programm, sondern auch 22- und 24-Zoll-Versionen. Viele der teureren Produkte sind aber in Deutschland nicht zu haben, das gilt etwa auch für den schon zu Jahresbeginn angekündigten Lenovo IdeaCentre A600. AiO-PC-Platzhirsch Apple bietet derzeit keine Geräte mit Blu-ray-Wiedergabe an.
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IFA 2009: Eutelsat stellt erstmals interaktive "KabelIKiosk"-Plattform vor
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Antwort #141 am:
27 August, 2009, 16:28 »
Der Satellitenbereiber Eutelsat gibt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin den Startschuss für sein interaktives "KabelKiosk"-Portal.
Laut einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung soll "voraussichtlich ab Ende 2009" der Regelbetrieb der erstmals demonstrierten Applikation eingeläutet werden, die neben einem Programmführer mit TV-Tipps auch Mediatheken von Partnersendern sowie Produkt- und Kundeninformationen umfassen soll. Möglich sei die Nutzung des auf dem offenen Standard CE-HTML basierenden Angebots mit speziellen Hybrid-Receivern, die Kabel- und Internetzugriff kombinierten, hieß es ohne nähere Einzelheiten.
Außerdem trommelt Eutelsat für das erweiterte Programmangebot im "KabelKiosk", den kleine und mittelständische Netzbetreiber ihren Kunden anbieten können. Die Abrechnung übernimmt Eutelsat. Das Paket "FamilyXL" war vor kurzem um Discovery Channel, Animal Planet und Auto Motor und Sport Channel erweitert worden und umfasst aktuell 25 Sender. Auch ein spezielles HDTV-Paket ist für den Herbst in Aussicht gestellt.
Den Eutelsat-Messeauftritt runden Musik und Stars aus der Medienwelt im eigenen Messezelt ab. Rapper D-Flame, die Comicfiguren Fix und Foxi, die Village Boys sowie Stars der Sender Volksmusik TV, Gute Laune TV und TV Country machen bei Eutelsat Station. Ferner wird das Breitband-Angebot "Tooway" am Stand präsentiert.
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IFA : Bildfänger und Klangriegel
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Antwort #142 am:
27 August, 2009, 19:57 »
HDTV-Receiver und Blu-ray-Player
Fünf Monate vor dem Start des HDTV-Regelbetriebs bei ARD und ZDF steht die Internationale Funkausstellung ganz im Zeichen des hochauflösenden Fernsehens. Damit die Blu-ray-Player als bisherige HD-Quelle Nummer eins dabei nicht zu stark in den Hintergrund geraten, lassen sich deren Hersteller bezüglich Funktionen und Bauformen einiges einfallen.
Die ARD strahlte bereits zur IFA 2008 ein HDTV-Testprogramm über Astra 19,2 Grad Ost aus, in diesem Jahr gesellt sich noch das ZDF hinzu. Auch der bereits über Satellit frei empfangbare deutsche HTDV-Sender Anixe HD will die Gelegenheit nutzen und kündigte ein „Premieren-Powerpaket zur IFA 2009“ an. Wer noch keinen HDTV-Receiver besitzt, kann sich in Berlin also anschauen, was von den HD-Ausstrahlungen der drei Sender zu erwarten ist. Die Deutsche Telekom informiert währenddessen über ihr IPTV-Angebot „Liga Total!“, das VDSL-Kunden alle Bundesligaspiele hochaufgelöst ins Wohnzimmer bringt.
Der Pay-TV-Sender Sky als bislang größter deutscher HDTV-Anbieter bleibt der Messe hingegen fern. Sat-TV-Plattformbetreiber Astra strahlt während der Messe den HDTV-Infokanal „IFA International TV“ aus und hält im Rahmen der IFA eine Pressekonferenz ab, ist aber nicht mit einem eigenen Stand vertreten. Wie sich ausgewählte Receiver mittels sogenanntem „Legacy-CAM“ fit machen lassen für Astras angekündigtes TV-Paket HD+, das gegen Bezahlung die hochaufgelösten Fassungen der Sender RTL, Vox, ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins enthalten soll, können sich Messebesucher aber an den Ständen von Kathrein und TechniSat erklären lassen – oder am Stand von Heise, wo es auch in diesem Jahr wieder Vorträge zum Thema gibt.
Toshiba zeigt mit dem Modell HD-S1 einen HDTV-Receiver im Miniaturformat, mit dem sich HDMI-CEC-kompatible TV-Geräte für den Empfang von Satellitensignalen aufrüsten lassen.
Generell gilt: Firmen mit prominenten Markennamen sind zwar unter den TV-Herstellern reichlich zu finden, als Anbieter von Sat-Receivern treten sie aktuell aber praktisch nicht in Erscheinung. Daher kommt man bei Satelliten-TV derzeit kaum um einen externen Receiver eines Fremdherstellers herum – mit der Folge, dass man mit zwei Fernbedienungen hantieren muss. Philips und Toshiba wollen hier mit dem PFS0001 (ab August im Handel) und dem HD-S1 (ab Oktober) Abhilfe schaffen: Die Mini-Receiver für jeweils 200 Euro lassen sich an die Rückseiten von Flachbildfernsehern montieren, bieten die firmentypischen Bedienoberflächen und können dank HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung mitgesteuert werden. Beide Modelle empfangen digitales Satellitenfernsehen bis zur HD-Auflösung – was dank Common Interface (CI) bei Benutzung eines passenden Conditional Access Module (CAM) einschließlich gültiger Abokarte auch Pay-TV-Angebote einschließt.
VideoWeb mit seinem Modell S500 am Stand von Anixe HD zeigt, wohin bei Receivern die Reise geht: Das 250 Euro teure Gerät verbindet den Empfang von (HD)TV-Programmen via Satellit mit der Anbindung an Webdienste. Da der Receiver damit Vorreiter des „World Wide Wohnzimmers“ ist, gehen wir auf die Funktionen im Rahmen des Schwerpunkts in diesem Heft ab Seite 116 genauer ein.
Aufnahmen erwünscht
Eine Zäsur darf man auf der IFA bei der Ankündigung neuer Blu-ray-Player erwarten – immerhin dürfte der Durchschnittsanwender mit der Bild- und Tonqualität aktueller Geräte bereits zufrieden sein und BD-Live bislang nur wenige Nutzer zum Kauf reizen. Die Hersteller versuchen daher nun, die Kunden mit attraktiven Zusatzfunktionen außerhalb der Blu-ray-Welt zu locken.
Wohin der Weg dabei führen kann, zeigt LG: Nachdem das aktuelle Modell BD370 über seine Ethernet-Schnittstelle bereits Videoclips von YouTube abrufen kann (siehe c't 19/09, S. 126), soll der neue BD390 darüber auch Multimedia-Dateien von einem DNLA-Server im lokalen Netz abspielen können. Zudem kommt mit dem rund 350 Euro teuren Gerät endlich ein Blu-ray-Player auf den Markt, der HD-Videos im beliebten MKV-Containerformat abspielen kann. Beim HR400 handelt es sich wiederum um eine neuartige Kombination aus TV-Recorder (für DVB-T und Analogfernsehen) mit 160-GByte-Festplatte und Blu-ray-Player (mit YouTube-Anbindung). Auf die LAN-Funktion des BD390 muss man bei dem rund 600 Euro teuren Gerät hingegen verzichten.
Die beiden neuen Philips-Soundbars unterscheiden sich nur im Design: Das weiße Modell HTS8161B richtet sich an die Besitzer von Aurea-Fernsehern, Nutzern anderer TVs bietet das Unternehmen mit dem HTS8160B eine schwarze Ausführung.
Andere Hersteller kümmern sich vorrangig um die Bauform: So will Samsung mit der HT-BD8200 die „weltweit erste Blu-ray-Soundbar“ präsentieren, Philips zeigt mit dem HTS8160B und dem HTS8161B gleich zwei solcher Geräte. Bei Soundbars handelt es sich – vereinfacht gesprochen – um 1.1-Boxensysteme, bestehend aus einem Hauptlautsprecher mit integriertem Disc-Player zur Montage unter den Flachbildfernseher und einem Subwoofer, die einen virtuellen 5.1-Sound erzeugen. Für 1000 Euro ist beim HT-BD8200 ein iPhone-/iPod-Dock inklusive und der Subwoofer drahtlos angebunden, zudem sollen sich Mediendaten per Bluetooth und (W)LAN an das System schicken lassen. Philips verlangt jeweils 400 Euro mehr, dafür ist ein UKW-Radio mit drin, das Dock aber nur optional.
Toshiba hat im Vorfeld lediglich bekanntgegeben, einen neuen DVD-Player mit XDE-Technologie „für die HD-gerechte Wiedergabe von DVDs“ zu präsentieren. Ungewiss blieb bis zum Redaktionsschluss hingegen, ob das Unternehmen auf der IFA auch schon seinen ersten Blu-ray-Player vorstellen wird. Der ehemalige Verfechter der HD DVD hatte erst vor kurzem mitgeteilt, einen Mitgliedsantrag bei der Blu-ray Disc Association (BDA) eingereicht zu haben und noch in diesem Jahr mit BD-Produkten auf den Markt kommen zu wollen.
Gespannt darf man zudem sein, ob Panasonic einen Blu-ray-Festplatten-Recorder für den deutschen Markt ankündigt. Den Anfang machte das Unternehmen auf der letztjährigen IFA mit einem französischen Modell, das aber auf den Empfang von HDTV-Programmen über DVB-T ausgerichtet war – und damit mangels entsprechendem Angebot über das digitale Antennenfernsehen für den hiesigen Markt ungeeignet ist. Später folgte ein Sat-Modell für Großbritannien – das sich aber wiederum nur für den Empfang unverschlüsselter Sender eignet. Für Deutschland bleibt abzuwarten, ob Panasonic das kommende deutsche Free-HDTV-Angebot für ausreichend erachtet – oder der CI-Plus-Unterstützer das Zugangssystem in ein hiesiges Recorder-Modell integriert, um den Empfang von HD+ zu ermöglichen.
Panasonic wäre in diesem Fall gut beraten, vor dem Verkaufsstart mit den bei HD+ beteiligten Sendern zu sprechen, um nicht in dieselbe Falle zu laufen wie in Großbritannien: Der dortige Free-HDTV-Sender ITV sorgte mit einem No-Copy-Flag im TV-Datenstrom kurzerhand dafür, dass der Blu-ray-Festplattenrecorder keine Sendungen archivieren kann.
Strippenzieher
Mit der steigenden Zahl von HD-Zuspielern im Wohnzimmer stellt sich für viele Anwender die Frage, wie sich alle Geräte möglichst elegant miteinander verbinden lassen. Während Monster Cable in Berlin in diesem Zusammenhang unter anderem das „Blu-Ray 950 Advanced High Speed HDMI“-Kabel präsentiert und AF Electronics zeigt, wie sich HDMI-1.3-Signale inklusive unkomprimierten 7.1-Ton bis zu 50 Meter weit über CAT-5e/6/7-Kabel transportieren lassen, werden die Messebesucher in Berlin auch die ersten Serienprodukte von HDMI-Funklösungen bestaunen können.
Zwar integrieren diese zunächst vorrangig TV-Hersteller in ihre neuen Oberklasse-Modelle (siehe S. 20), erste externe Nachrüst-Sets sind auf der IFA jedoch bereits zu finden: So zeigt Gefen seinen in c't 17/09 getesteten HDMI Wireless Extender für 985 Euro, gegen den Philips ab September mit dem Wireless-HDMI-System SWW1800 für rund 600 Euro antreten will. Bis diese Geräte den Massenmarkt erreichen, dürfte aber mindestens die IFA 2010 vor der Tür stehen.
* AF Electronics Halle 9, Stand 112
* Anixe HD Halle 18, Stand 103
* ARD Halle 2.2, Stand 101
* Deutsche Telekom Halle 6.2, Stand 101
* Gefen Halle 7.2A, Stand 104
* Kathrein Halle 10.2, Stand 107
* LG Halle 9, Stand 201
* Monster Cable Halle 1.2, Stand 126
* Panasonic Halle 5.2, Stand 101
* Philips Halle 22, Stand 101
* Samsung Halle 20, Stand 101
* TechniSat Halle 23, Stand 102
* Toshiba Halle 21, Stand 101
* VideoWeb Halle 18, Stand 103
* ZDF Halle 6.2, Stand 102
Quelle :
www.heise.de
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Letzte Änderung: 29 August, 2009, 09:13 von SiLæncer
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IFA : Lüfterlose und Ion-Nettops im Anmarsch
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Antwort #143 am:
27 August, 2009, 20:02 »
Während bei den Netbooks bereits schier unübersehbare Vielfalt herrscht, kommt der Markt der Mini-PCs mit Atom-Prozessoren, die Intel Nettops nennt, viel langsamer in Fahrt. Neue Produkte von Acer, Asus, Lenovo und Medion erweitern das Angebot, in den letzten Monaten sind zudem mehrere lüfterlose Geräte erschienen – einige davon sind optional mit SSDs bestellbar und kommen dann völlig ohne sich bewegende Teile aus.
Lenovo Q100: Lüfterlos dank SiS-Chipsatz
Lüfterlose Atom-Rechner hatte Intel schon vor der offiziellen Atom-Vorstellung auf der CeBIT 2008 avisiert, doch solche waren – bis auf wenige Netbooks – zunächst selten und teuer. Mit dem Fit-PC2 von Compulab, der Qbox-1000 von Quanmax oder auch konventioneller aufgebauten Mini-ITX-Systemen wie dem Teo-XS atom-eec (Christmann) sind einige bezahlbare System bereits zu haben. Teurer und eher für industrielle Anwendungen gedacht sind der Microspace PC MPC25/L von Digital-Logic oder der MSI MS-9A06.
Lenovo hat nun mit dem IdeaCentre Q100 einen lüfterlosen Nettop angekündigt, der offenbar vom Auftragsfertiger Pegatron stammt, der zum Asustek-Konzern gehört. Pegatron verkauft Geräte nicht unter eigener Marke und bietet auf der Webseite auch keine Produktinformationen, hatte auf der Computex aber zwei "Ultra-Slim"-Nettops mit unterschiedlichem Innenleben gezeigt. In dem lüfterlosen Gerät steckt der SiS-Chipsatz SiS672 (Southbridge: SiS698), dessen eher lahmer Grafikkern über den Zusatzbaustein SiS307DV auch einen DVI-Port anbindet. Die Beschreibung dieses Gerätes ist auf der SiS-Webseite zu finden, während Nvidia die Ion-Version des äußerlich fast identischen Pegatron-Nettops zeigt. Hierin steckt außer einem Lüfter auch der viel leistungsfähigere Nvidia-Chipsatz GeForce 9400M alias Ion. Bei Lenovo heißt dieses Gerät dann IdeaCentre Q110. Die Kombination aus Atom-CPU und SiS-Chipsatz ist nicht neu, sondern kommt etwa auch im Thin Client Dell OptiPlex FX160 zum Einsatz.
Asus Eee Top ET2002T mit 16:9-Touchscreen
Auch Medion will die beiden Pegatron-Geräte ab September verkaufen, wie die Firma auf einer IFA-Preview-Veranstaltung im Juli verriet. Die Namen lauten Akoya Mini E2076 D (Atom 230/Ion) beziehungsweise Akoya Mini E2066 D (SiS672). Die Version E2076 D soll mit 2 GByte RAM, 320-GByte-Festplatte, Windows Vista Home Premium, kabelloser Tastatur mit Trackball sowie Vesa-kompatibler Halterung zur Montage hinter Flachbildschirmen etwa 350 Euro kosten.
Komplett mit Bildschirm kommt der All-in-One-(AiO-)Nettop Eee Top ET2002 von Asus, der beim französischen Händler LDLC zum Preis von 598 Euro aufgetaucht ist. Drin steckt ein Atom 330, also die Dual-Core-Version des Atom mit vier Threads – anders als Intels Netbook-Chipsatz 945GSE (und ebenso wie die Nettop-Variante 945GC) kommt der Nvidia Ion anscheinend mit der höheren Frontsidebus-Belastung durch die zwei Atom-Chips zurecht. Obwohl der Eee Top ET2002 dank Ion-Technik Blu-ray Discs flüssig decodieren könnte, baut Asus kein Blu-ray-Laufwerk ein, sondern einen DVD-Brenner. Der 20-Zoll-Schirm zeigt 1600 × 900 Pixel und soll laut LDLC.com berührungsempfindlich sein – ob es sich um ein Multitouch-Display handelt, ist aber unklar. Asus will jedenfalls Windows-7-Upgrades gewähren, installiert aber Vista Home Premium auf die 250-GByte-Platte. Ein HDMI-Eingang ermöglicht es, an den Bildschirm auch andere Zuspieler anzuschließen.
Eher auf Firmenkunden zielt der Acer Veriton N260G; hier kommt der in Netbooks mittlerweile häufiger anzutreffende Atom N280 mit 1,66 GHz und FSB667 am bisher seltenen Chipsatz GN40 zum Einsatz. Der GN40 bindet Displays per VGA und HDMI an und liefert via HDMI auch Audio-Daten, entlastet die CPU aber bei der Verarbeitung von HD-Videos nicht so stark wie der Ion. Schon für 720p-Video reicht die Performance nur knapp. Mit 2 GByte RAM und Windows XP Professional soll der Veriton N260G 399 Euro kosten, im Handel sind auch andere Versionen aufgetaucht. Interessant ist der Vergleich mit dem Aspire Revo R3600, der auf Ion setzt: Er schluckt etwas mehr Strom und ist minimal lauter, kann aber eben auch HD-Video abspielen.
Im Bereich der Nettops tritt AMD bisher nur zaghaft gegen den Atom an. Während es bereits ein Netbook mit Sempron 210U gibt – nämlich das auch von Aldi verkaufte Medion Akoya Mini E1311 –, ist der AiO-PC Benq nScreen N91 mit demselben Prozessor anscheinend bisher nirgends im Handel aufgetaucht. In Asien gibt es noch weitere AiO-PCs mit Athlon 2650e, welche mit Athlon X2 3250e sollen folgen.
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IFA: Zuwachs für die Squeezebox-Familie
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Antwort #144 am:
28 August, 2009, 11:35 »
Beim ersten Auftauchen eines pixeligen Bildes einer neuen Squeezebox mit Touch-Display glaubte manch einer noch an einen Hoax. Inzwischen steht fest: Logitech erweitert die Squeezebox-Serie um einen stationären Streaming-Client mit 4,3"-Touch-Screen. Die kompletten Spezifikationen finden sich auf den Seiten der US-amerikanischen Prüfungsinstanz FCC (Federal Communications Commission). Produktfotos stehen, bisher noch unverlinkt, bereits auf dem Logitech-Server. Die umtriebige Fangemeinde hat sie trotzdem gefunden.
Die Squeezebox Touch ist mit einem berührungsempfindlichen Farb-Display ausgestattet und kann Medien erstmals auch direkt per USB-Host und integriertem SD-Karten-Slot abspielen. Sie unterstützt alle gängigen Audio-Formate und versteht sich auch auf die Ausgabe von HQ-Audio mit 24 Bit / 96 kHz Samplingrate. Das Audiosignal lässt sich wahlweise analog oder digital (optisch/elektrisch) ausgeben. Das Gerät ist mit einiger Sensorik ausgestattet: Licht-, Temperatur- und ein Annäherungssensor ermöglichen neue Funktionen. Den Temperatursensor will Logitech den FCC-Papieren zufolge zur "Heimautomation" nutzen – neue Aufgaben für den Squeeze-Server.
Ebenfalls bei der FCC zu finden: Die Spezifikationen für das Squeezebox Radio, einer kleineren Version der Squeezebox Boom. Das Gerät ist mit einem 2,4"-Farbdisplay ausgestattet und wird über den auch bei der Boom genutzten Dreh/Klick-Knopf bedient. Das Squeezebox Radio lässt sich – wie die Squeezebox Touch – per WLAN (b/g) oder Ethernet ins lokale Netz einbinden. Im Unterschied zur Boom scheint das Squeezebox Radio nur für die Mono-Wiedergabe ausgelegt zu sein, ist für einen besseren Klang jedoch mit getrenntem Bass- und Höhenlautsprecher ausgestattet.
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IFA: Auch Arte HD setzt auf HDTV-Offensive
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Antwort #145 am:
28 August, 2009, 15:32 »
Während der Internationalen Funkaustellung (IFA) in Berlin setzen viele Sender auf eine HDTV-Offensive. Arte HD läutet beispielsweise pünktlich zur IFA zwei hochauflösende Wochen ein.
Der deutsch-französische Kulturkanal Arte strahlt ab Ende August zwei Wochen lang (29. August bis 11. September 2009) fast ausschließlich native HDTV-Programme aus, informiert der Sender auf seiner Website. Alles, was Arte in diesem Zeitraum zeigt, wurde in HDTV produziert und wird in bester Bild- und Tonqualität ausgestrahlt.
Zu sehen sind unter anderem aus dem Bereich Musik, Theater, Tanz die Übertragung Mahlers Vierter Symphonie in G-Dur vom Lucerne Festival 2009, aus dem Bereich Serien, Spiel- und Fernsehfilme die prämierte historische Serie "Die Tudors" oder Jean-Jacques Annauds Kinoerfolg "Sieben Jahre in Tibet" und "24h Berlin – Ein Tag im Leben" aus dem Bereich Dokumentationen, Reportagen.
Auch Anixe HD beteiligt sich an der HDTV-Offensive. Zur IFA fällt der Startschuss für 50 Blockbuster, die erstmals im deutschen Free-TV in HDTV gezeigt werden. Zu den HD-Premieren gehören Spielfilme wie "The Italian Job", "Das Haus der langen Schatten" oder auch "Great Balls of Fire", wie DIGITAL FERNSEHEN bereits berichtete.
Wer es sportlich mag, kommt bei Eurosport HD voll auf seine Kosten. Der Sportsender überträgt bis 10. September 20 Spiele der Frauenfußball-EM in Finnland live und in nativer HDTV-Qualität.
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http://www.digitalfernsehen.de
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IFA: HD+-Start im Herbst ohne umgerüstete HDTV-Receiver
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Antwort #146 am:
28 August, 2009, 15:42 »
Das im Herbst startende Angebot HD+ des Satelliten-TV-Plattformbestreibers Astra soll zunächst nur mit speziellen HD+-Receivern zu empfangen sein. Das hat Alexander Sacher, Vice President Receiver Technology bei der Astra Platform Services GmbH (APS), in der firmeneigenen Publikation Astra insider angekündigt. Eine ebenfalls angekündigte Nachrüstlösung für ausgewählte aktuelle Receivermodelle soll nach seinen Angaben hingegen erst im ersten Quartal 2010 zur Verfügung stehen.
Bei den Receiverherstellern, die der APS-Vizepräsident im Interview mit Astra insider aufzählt, fehlt im Gegensatz zu Compaq und Inverto die Firma Vantage. Die Ankündigung der Triax GmbH dürfte jedoch nach dem Redaktionsschluss von Astra insider veröffentlicht worden sein. Sacher gibt an, dass man mit weiteren Unternehmen in Gesprächen stehe – darunter mit Herstellern von Fernsehern mit integriertem Sat-Empfangsteil und Common Interface (CI). Zudem äußert er seine Hoffnung, "Lösungen von Herstellern im Handel zu sehen, die sowohl den Empfang von Sky als auch HD+ ermöglichen". HD+ unterstützte sehr aktiv diese Möglichkeit.
Ganz überraschend kommt die Ankündigung, das die Legacy-Lösung erst nach dem Start auf den Markt kommt nicht: Tatsächlich teilten Receiver-Hersteller der c't vor kurzem mit, bislang noch nicht einmal die HD+-Spezifikationen erhalten zu haben – so auch nachzulesen im Artikel "HD hü, HD hott" (online einsehbar). Auch der Seitenblick auf Sky ist nicht neu: Die Macher hinter dem Zugangssystem CI-Plus, das HD+ bei den zertifizierten Receivern einsetzen möchte, versuchen bereits seit einiger Zeit, den Pay-TV-Sender auf ihre Seite zu ziehen. Sky (vormals Premiere) gab sich gegenüber heise online in dieser Frage jedoch bislang stets distanziert. Nach Angaben von Sky-Unternehmenssprechern reiche eine gesicherte CI-Lösung nicht aus; vielmehr müsse auch sichergestellt sein, dass die Receiver die Optionskanäle der Select-Portale auch über eine "Option"-Taste aufrufen können. Ohne eine einheitliche Regelung in diesem Punkt befürchtet Sky ein erhöhtes Aufkommen an Hotline-Anfragen.
Den HD+-zertifizierten Modellen, von denen die ersten auf der IFA zu sehen sein sollen, liegt nach früheren Angaben von Astra eine freigeschaltete HD+-Smartcard bei, die den Empfang des Angebots für ein Jahr ermöglicht. Nach unbestätigten Meldungen liegt die reguläre monatliche Gebühr für das HD+-Paket, über das der Zuschauer die HD-Fassungen der Sender RTL, Vox, ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins empfangen kann, bei 4,50 Euro.
Quelle :
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IFA 2009: Tragbare Internet-Radios und DAB+-Empfänger
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Antwort #147 am:
28 August, 2009, 16:10 »
Der Hersteller Alan Electronics stellt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin unter seiner Handelsmarke Albrecht gleich vier neue Webradios vor.
Albrecht DR 315: Internet-, DAB- und UKW-Radio in einem Gerät
Für den stationären Einsatz gedacht ist das "4 in 1"-Luxusmodell DR 315-FB: Für knapp 180 Euro vereint es laut einer Ankündigung vom Freitag Internet-Radio über LAN oder W-LAN, DAB- und DAB+-Radio, UKW-Radio mit RDS und MP3-Player. Der DR 440-i beschränkt sich für 200 Euro auf im Web verbreitete Sender und Musik aus dem heimischen Netzwerk, integriert aber zusätzlich eine Docking-Station mit Ladefunktion für Apples iPods.
Ebenfalls in Halle 9 (Stand 101-4) zu sehen sind das Basismodell Albrecht DR 460 (120 Euro), der Musik aus dem weltweiten Datennetz per Cinch-Buchse auf die Stereoanlage bringt und der portable DR 410 (120 Euro), der nur 500 Gramm wiegt und durch optionalen Batterie-Betrieb bei vorhandener WLAN-Abdeckung auch auf der Terrasse oder im Park für Beschallung sorgt. Im Winter soll mit dem DR 400 ein noch leichteres Internet/UKW-Radio für die Jackentasche folgen, das dank Li-Polymer-Akku mehr als 15 Stunden Dauerbetrieb ermöglichen soll, wie der Hersteller in einer Mitteilung am Freitag ankündigte.
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IFA: Anixe HD zeigt nur noch natives HD-Material
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Antwort #148 am:
28 August, 2009, 18:25 »
Der frei empfangbare deutsche HDTV-Sender Anixe HD strahlt ab dem 1. Oktober nur noch natives HD-Material (im Halbbildformat 1080i mit 1920 × 1080 Bildpunkten) aus. Bislang machte der Anteil von nativem 1080i-Material laut Anixe nur rund 30 Prozent aus, der Rest war hochgerechnetes Standardmaterial. Zudem sollen künftig parallel zum Programm "interaktive Inhalte" ausgestrahlt werden, die sich an entsprechenden Receivern über den sogenannten "Red Button" auf der Fernbedienung abrufen lassen. Der erste passende Empfänger dürfte der VideoWeb S500 sein, der auf der IFA am Stand von Anixe (Halle 18, Stand 103) gezeigt wird.
Mit der Entscheidung, kein hochskaliertes SD-Material mehr senden zu wollen, steht aber auch eine drastische Einschränkung der Sendezeit ins Haus: Die neuen regulären Sendezeiten sind Montag bis Freitag von 20 bis 24 Uhr – womit die Anixe-HD-Fans künftig zumindest werktags auf den Frühsport in HD verzichten müssen. Am Wochenende soll von Samstag ab 20 Uhr bis Montagmorgen um 10 Uhr durchgesendet werden. Im Detail sollen "ein hochwertiges, neu aufgelegtes Wirtschaftsnews-Magazin, hochwertige Spielfilme und Serien mit Themenspecials sowie Dokumentationen, Sport und aktuelle Reportagen" gezeigt werden. Der ebenfalls zur Senderfamilie Anixe gehörende Schwesterkanal ANIXE SD, der seit Januar 2008 zu Werbezwecken für Anixe HD als Standard-Version des HD-Programmes im Simultancast lief, ist weiterhin 24 Stunden lang auf Sendung – jedoch mit neuen, von Anixe HD differierenden Inhalten.
Anixe HD startete am 17. Mai 2006 unverschlüsselt auf der Astra-Orbitalposition 19,2 Grad Ost. Über Kabel ist der Sender über diverse Netze empfangbar, darunter Kabel BW, neu.sw, S+K-Netz Halle, NetCologne, RFT Brandenburg GmbH, wilhelm.tel, Antennengemeinschaft Oberland, NES Elektro & Service GmbH – aktuell jedoch nicht mehr bei Kabel Deutschland. Kunden der Deutschen Telekom mit VDSL-Anschluss können Anixe HD über T-Home Entertain empfangen.
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IFA: Displays und Projektoren
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Antwort #149 am:
29 August, 2009, 09:11 »
Flachbildfernseher machen mit Hilfe kleiner Leuchtdioden eine beachtliche Entwicklung durch: Sie werden sparsam und schlank, bieten aber keinesfalls magere Bildqualitäten. Im Gegenteil holen sie außer Fernsehbildern nun auch das Internet ins Wohnzimmer. Die Projektorhersteller wollen die LED-Technik nutzen, um ihre Geräte mobil zu machen. Fürs Heimkino dürfen die Beamer dagegen ruhig etwas schwerer sein und gern auch etwas heller.
Was sich auf der vergangenen IFA bereits andeutete, zählt in diesem Jahr zu den Topthemen der Funkausstellung: die Leuchtdiode. Natürlich nicht die LED als solche, sondern ihr Einsatz in Displays jeglicher Art. Die kleinen Leuchtkäfer könnten den Displaybereich tatsächlich verändern, denn sie wirken in vielerlei Hinsicht. So verbessern sie die Bildqualität hinsichtlich Kontrast, Farbe und Bewegung, sie reduzieren die Leistungsaufnahme großer und kleiner Schirme und sie helfen den Designern auf die Sprünge. Anfang September unter dem Berliner Funkturm wird man erstmals eine Menge superschlanke, elegante Displays in Augenschein nehmen können.
Zweites heißes Thema: die Internetanbindung der Fernseher. Hier werden derzeit noch recht unterschiedliche Wege verfolgt, das World Wide Web auf den Fernsehschirm zu holen. Auf der IFA werden sich die Besucher selbst ein Bild davon machen können, welcher Ansatz welche Vorteile hat.
Mehr Ausblick als Schwerpunkt sind die präsentierten 3D-Display-Systeme. Bislang brummt 3D vor allem im Kino. Bis wir auch im trauten Wohnzimmer am Schirm oder Beamer in die dritte Dimension eintauchen können, haben die Hersteller und deren Organisationen noch einige Arbeit vor sich. Dennoch wird man auf der IFA erste Eindrücke von dem Erlebnis 3D gewinnen können – etwa auf dem Messestand des Heise-Verlags beim Vergleich aktueller 3D-Displays und dem 3D-Fotoshooting fürs c't-Cover.
LEDs total
Die Auquos-TVs aus Sharps LE700er-Serie werden von einem hinter dem Display platzierten „Full LED Backlight“ beleuchtet.
Während sich die meisten Anwender inzwischen an das „Full“ rund um HD gewöhnt haben dürften, legt Sharp zur Funkausstellung ein „Full“-Buzzwort nach: Der japanische Displayspezialist nennt seine Backlight-Variante mit flächig hinter dem Display verteilten Leuchtdioden „Full LED Backlight“ – in Abgrenzung zum Edge-Backlight mit seitlich angeordneten Dioden. Sharp hebt insbesondere die gleichmäßige Ausleuchtung der TVs mit Full-LED-Licht hervor: In seinen aktuellen Serien LC-LE600E und LC-LE700E soll sie über 90 Prozent betragen. Außerdem verspricht Sharp für die mit Diagonalen zwischen 32 und 50 Zoll (80 cm bis 1,27 m) erhältlichen TVs eine brillante Darstellung mit immensen Kontrastwerten von 2 000 000:1 – wobei es sich hier um den Kontrast zwischen zwei Bildern und nicht um den In-Bild-Kontrast handelt. Prinzipiell ermöglicht es das flächig angebrachte Backlight, den Schirm in Abhängigkeit vom Bildinhalt partiell abzudunkeln und so den (statischen) In-Bild-Kontrast zu steigern.
Mit seitlich platzierten LEDs, wie sie etwa Samsung für seine LED-TVs nutzt, kann man nur das komplette Bild heller oder dunkler regeln und so den (dynamischen) Kontrast zwischen zwei aufeinander folgenden Bildern erhöhen. In Samsungs LCD-Fernseher mit LED-Backlight – den LED-TVs – steigern die Dioden vor allem den dynamischen Kontrast. Allerdings kann sich auch der statische (In-Bild-)Kontrast des UE-40B7090 von Samsung sehen lassen: Nicht zuletzt dank des ausgezeichneten S-PVA-Panels werden hier schwarze Bildinhalte auch wirklich schwarz.
Im todschicken Aurea-Fernseher 40PFL9904H von Philips sind die Leuchtdioden ebenfalls seitlich platziert – am Panelrand und im Displayrahmen. Erstere sorgen für eine geringe Display-Bautiefe und senken die Leistungsaufnahme. Die LEDs im Rahmen dehnen das Bild dagegen subjektiv über die eigentliche Anzeigefläche hinaus, indem sie lokal in den gleichen Farben leuchten wie der jeweils angrenzende Bildabschnitt.
Kontrast-Shooting
In seiner 9704-Serie nutzt Philips die LEDs unter anderem zur Steigerung des In-Bild-Kontrastes. Dafür hat der Hersteller die LEDs in Segmente gruppiert und deren Anzahl um 75 Prozent von vormals 128 auf 224 erhöht. Hierdurch können die einzelnen Bildbereiche noch feiner ausgeleuchtet und differenziert werden. Außerdem kommt in den Geräten das sogenannte Scanning Backlight zum Zuge.
Werden statt weißer LEDs rote, grüne und blaue Leuchtdioden im Backlight (links) des LC-Displays (rechts) lokal gedimmt, steigt der Schwarzweiß- und der Farbkontrast – noch sind die farbigen LEDs allerdings deutlich teurer als weiße Dioden.
LG steuert ebenfalls ein Buzzwort bei: Der koreanische Displayhersteller nennt sein flächiges LED-Backlight „Slim-Direct-LED“. Es setzt sich im 55-Zöller LH9500 aus 3360 Dioden in 240 Segmenten zusammen. Die lokal dimmbare Hinterleuchtung soll den statischen Kontrast auf 5 Millionen zu eins erhöhen. Das knapp 2,5 Zentimeter dünne Display steigert die Bildwiedergabefrequenz durch Zwischenbildberechnung auf 200 Hz und empfängt die Inhalte drahtlos im 60-GHz-Band von seiner externen Mediabox. Bis Ende des Jahres will LG weitere Flachbildfernseher mit LED-Backlight auf den Markt bringen, diese allerdings mit seitlich angeordnetem Edge-Light.
Auch die Vision-9-Modellreihe von Grundig zeigt volle HD-Auflösung in einer mit Zwischenbildern erhöhten Bildausgabefrequenz von 200 Hz. Eine Besonderheit der Vision-9-Serie ist die unterhalb des Displays angeordnete 3D-Soundbar: 16 eingebaute Konuslautsprecher erzielen eine Gesamtmusikleistung von 120 Watt. Weil sie einzeln mit geringer Zeitverzögerung angesteuert werden, ermöglichen sie einen virtuellen 3D-Sound. Zur weiteren Ausstattung der mit 37, 42 und 47 Zoll Diagonale erhältlichen Modelle zählen ein DVB-T-Tuner und vier HDMI-Eingänge.
Blinken und scannen
Einige Hersteller nutzen die flächige LED-Hinterleuchtung zur Verbesserung der Bewegtbildwiedergabe respektive für die 200-Hz-Technik. Sie fügen dazu entweder hinter jedes angezeigte Bild ein schwarzes Bild ein (sogenannte Black Frame Insertion oder Blinking Backlight) oder sie beleuchten den Schirm mit der Hintergrundbeleuchtung zeilenweise (genau genommen mehrere Zeilen en block) und fügen so von oben nach unten schwarze Zeilen ein (sogenanntes Scanning Backlight). Schnelle Bewegtbilder werden durch beide Maßnahmen sichtbar schärfer. Grund: Weil unser Sehapparat das Licht wie eine Kamera über den Belichtungszeitraum – das ist die Bildanzeigedauer – aufaddiert und wir Bewegungen unwillkürlich mit dem Blick verfolgen, nehmen wir schnelle Bewegungen auf LCDs (Hold-Type-Displays) leicht unscharf wahr. Durch die zwischenzeitliche Schwarzschaltung wird die Lichtakkumulation unterbrochen und so die Kontur bewegter Objekte geschärft.
Der digitale Bilderrahmen AF5077MS von AgfaPhoto passt die Schirmhelligkeit per Sensor automatisch an das Umgebungslicht an.
Das Scanning Backlight wurde erstmals vor drei Jahren von Philips in einem 80-cm-Fernseher gezeigt, dort allerdings mit Heißkathodenstrahlern statt LEDs. In seinem überbreiten Kinofernseher Cinema 21:9 setzt Philips die Scanning-Technik mit herkömmlichen Kaltkathodenstrahlern um, in den TVs der 9704er-Serie dagegen mit Leuchtdioden.
Sonys extrem schlanker 40-Zöller KDL-40ZX1 mit Edge-LED-Backlight empfängt die Bilder drahtlos vom ausgelagerten Media Receiver.
Auch andere Hersteller lassen es blinken und scannen, meistens mit LEDs im Displayrücken. So kombiniert Metz im Primus 55 FHDTV 200 R für eine möglichst scharfe und dennoch flüssige Bewegtbildwiedergabe seine Zwischenbildberechnung mecavisionHD+ (eine 100-Hz-Technik) mit dem Scanning-LED-Backlight zur 200-Hz-Technik. Zudem kann die Helligkeit der schachbrettartig angeordneten LED-Felder einzeln geregelt und so Bildbereiche gezielt abgedunkelt werden, was den In-Bild-Kontrast erhöht und zugleich die Leistungsaufnahme des Fernsehers reduziert. Für den Empfang von hochauflösenden TV-Signalen hält der 55-Zöller (1,40 m Diagonale) einen DVB-C/HD-Twintuner bereit; ein DVB-S2-Twinreceiver für Satelliten-HDTV ist nachrüstbar. Die ins Gerät integrierte 500-GByte-Festplatte kann 100 Stunden Fernsehprogramm in HD-Qualität speichern, JPEG-Bilder lassen sich per USB auf den Bildschirm holen. Der Vorzeige-Primus 55 FHDTV 200 R ist ab November mit Stand- beziehungsweise Tischfuß sowie als Wandlösung mit und ohne Soundmodul ab stolzen 5600 Euro erhältlich.
Farbstarke Bilder
Als Nina Hagen „Alles so schön bunt hier“ sang, dachte noch niemand an LEDs im Fernseher. Das hat sich spätestens seit der letzten IFA geändert, als Sony seinen ersten Fernseher mit bunten LEDs zur Hinterleuchtung präsentierte. Weil Sony das Potenzial der farbigen LEDs nicht komplett ausnutzen konnte, hat sich der Unterhaltungselektronikspezialist wieder von den bunten Dioden verabschiedet und erzeugt die kontraststarken Bilder nun wie die anderen Hersteller mit lokal gedimmten, weißen LEDs. Einzig im obersten Preissegment – etwa bei der XS1E-Serie von Sharp – und im Monitorbereich bei den kalibrierbaren Grafikdisplays trifft man noch auf die RGB-LED-Hinterleuchtung.
Die farbigen Dioden haben zwei Vorteile: Zum einen besitzen sie ein klar abgegrenztes Farbspektrum, wodurch die Displays enorm satte, reine Grundfarben zeigen. Außerdem lässt sich der Farbkontrast der ohnehin brillanten LED-Displays durch eine lokale Steuerung der flächig hinter dem Schirm verteilten farbigen LED-Segmente weiter steigern. Weil sich auf diese Weise extrem farb- und kontraststarke Displays realisieren lassen, wird es nur eine Frage der Zeit beziehungsweise der Preise sein, bis die RGB-LEDs wieder ins Spiel kommen.
Energie sparen
Trotz toller Farben, starker Kontraste und flinker Bildwechsel stehen die Leuchtdioden bei allen Herstellern auch und vor allem als Synonym für ein anderes Thema: Energie sparen. Tatsächlich erlauben die kleinen LEDs einige Maßnahmen, um die Leistungsaufnahme der großen Displays zu reduzieren – auch wenn die LEDs selbst nicht unbedingt weniger Energie benötigen als vergleichbar helle Kaltkathodenstrahler (CCFLs). Mit Einzug der Dioden wurden meist auch die Lichtleitfolien im LCD verbessert, die Panelhersteller integrierten zusätzliche Mikrorasterfolien, die das Licht besser verwerten, und optimierten die Einstrahlung in die Lichtleitsysteme. Hierdurch benötigen einige Displays mit Edge-LED-Licht erstaunlich wenige Dioden und damit auch weniger Energie.
Der DLP-Projektor SP-A900B von Samsung entstand in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Videospezialisten Joe Kane – Samsung verspricht eine absolut natürliche Farbdarstellung.
Außerdem haben die Gerätehersteller weitere Kniffe eingebaut, die den Leistungsbedarf der TVs senken. So sorgen Sensoren im Schirm dafür, dass dieser immer nur so hell leuchtet, wie es das Umgebungslicht erfordert. Sony spendierte einen weiteren Sensor, der das Bild abschaltet, wenn sich vor dem Schirm nichts mehr bewegt – und sofort wieder einschaltet, wenn der Nutzer den Raum betritt oder aufwacht. Im Abwesenheitsmodus benötigt der KDL-40WE5 von Sony zwar immer noch etwa 40 Watt, er schaltet sich aber nach längerer Abwesenheit komplett in den Standby mit einer dann vernachlässigbaren Aufnahme von 0,2 Watt.
Die gen Null reduzierte Leistungsaufnahme im Bereitschaftsmodus haben sich fast alle Hersteller auf die Fahnen geschrieben. Das ist auch bitter nötig, schließlich bleiben die meisten Fernseher etwa zwei Drittel des Tages dunkel. Die höchsten Stromkosten entstehen deshalb durch einen unnötig hohen Standby-Verbrauch.
Internet am TV
Über das Zusammenwachsen von Informationstechnik und Unterhaltungselektronik wird seit Jahren geredet – passiert ist indes nicht allzu viel. In diesem Jahr können die Besucher der IFA endlich fertige Geräte begutachten, die das World Wide Web ohne Hilfe des PC auf den Fernsehschirm holen. In unserem Test auf Seite 118 haben wir die vier grundlegenden Konzepte vorgestellt, die derzeit verfolgt werden. Neben den im Test vertretenen Herstellern Philips (mit Net TV), Panasonic (mit Viera Cast), Samsung (mit Yahoo Widgts) und Sony (mit Applicast) will auch Toshiba Fernseher mit Internetanbindung präsentieren.
Wie der Hersteller Ende April angekündigt hat, sollen die Geräte aus der Regza -SV-Serie künftig wie die Samsung-TVs Zugriff auf einige von Yahoo bereitgestellte Widgets, darunter Nachrichtenchannel, Bilderportale wie Flickr und die Auktionsplattform eBay bieten. Den Zugriff auf das komplette Internet erlaubt bislang nur Philips über einen Browser in seinen Net TVs. Toshiba hat den Seriengeräten der 46- und 55-zölligen SV-Flagschiffe (1,17 m bis 1,40 m) allerdings noch keinen Zugang gewährt. Immerhin werden die aktuellen Displays von lokal gedimmten LEDs hinterleuchtet und holen durch die Kombination von Zwischenbildberechnung und Backlight-Scanning 200 Bilder pro Sekunde knackscharf auf den Schirm. Über eine DLNA-kompatible Netzwerkanbindung können sie übers LAN Fotos, Musik und Videos vom PC wiedergeben. Ebenfalls interessant: Die Funktion Dolby Volume regelt die Lautstärke der TVs bei starken Pegelschwankungen automatisch auf eine gewünschte Stärke ein.
Die dritte Dimension
Im Kino lassen die räumlichen Bilder bereits seit Monaten die Kasse klingeln, nun will auch die Unterhaltungselektronik-Branche davon profitieren. (Theoretisch) 3D-fähige Fernseher sind in Japan und USA bereits im Handel – auf der IFA werden zum Beispiel Hyundai und JVC fertige TVs mit 3D-Funktionalität vorstellen. Bei JVC richtet man sich mit einem 46-zölligen 3D-Display allerdings primär an professionelle Nutzer.
Ab September will Philips in seinen Net-TVs Zugriffe auf die Mediathek des ZDF ermöglichen.
Noch spannender als die 3D-TVs bleibt die Frage: Wie sollen die räumlichen Bilder eigentlich auf die Mattscheibe kommen? In England ist das Pay-TV-Unternehmen BSkyB vorgeprescht und will bereits im nächsten Jahr einen 3D-Sender starten – und das, obwohl sich die Branche noch gar nicht auf einen Standard geeinigt hat.
Zur IFA wird es aber wohl konkreter: Die Blu-ray Disc Association will dort Neuigkeiten zu ihrem 3D-Standard verkünden. Und auch bei Panasonic wird es einiges in Sachen 3D zu sehen geben – mit Details halten sich die Japaner allerdings zurück.
LED-Beamer
Nachdem Toshiba auf der letzten IFA mit einem handygroßen Kleinstbeamer für Furore gesorgt hat, halten sich die Japaner in diesem Jahr in puncto Projektoren zurück – schade, denn einen Erscheinungstermin für den schicken Taschenbeamer gibt es immer noch nicht.
Ganz anders Aiptek: Hier gab es bereits im letzten Jahr Picobeamer-Serienmodelle zu sehen, beispielsweise den PocketCinema V10 (Test in c't 6/09). Nun stellt Aiptek die nächste Generation in Berlin vor: Der V20 bringt wie sein Vorgänger auch ohne Zuspieler Videos und Fotos von Speicherkarte oder internem Speicher an die Wand; der T20 und der T30 haben keinen integrierten Player. Der T20 lässt sich per USB-Kabel von PC oder Notebook mit Strom versorgen. Ein Videokabel wird nicht benötigt: Über USB erhält der Mikroprojektor auch Bilder, der benötigte Treiber liegt im Projektor-Speicher und installiert sich automatisch. Der Projektor wird wie sein Vorgänger rund 10 Lumen erreichen, allerdings wurden laut Aiptek Kontrast und Farben verbessert.
Projektoren fürs Heimkino
Während die Kleinstbeamer bislang maximal mit einer Auflösung von 640 x 480 projizieren, geht bei den ausgewachsenen Lichtwerfern nichts mehr unter 1920 x 1080 – zumindest bei denen, die fürs Wohnzimmer oder Heimkino bestimmt sind. Auch Acer, bislang eher für kompakte Business-Beamer bekannt, präsentiert nun einen Full-HD-Projektor. Ein klassisches Heimkinogerät ist der H7350 aber nicht, denn mit seinem Lichtstrom von 2000 Lumen lässt er sich auch in nicht komplett abgedunkelten Räumen nutzen. Technische Überraschungen bietet der DLP-Projektor keine, dafür aber einen hochinteressanten Preis: Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1000 Euro, erfahrungsgemäß pendelt sich der Straßenpreis deutlich darunter ein – das wäre neuer Full-HD-Beamer-Preisrekord.
Der Picobeamer T20 von Aiptek lässt sich ohne zusätzliche Stromquelle über zwei USB-Kabel betreiben.
Epson hat bei seinen aktuellen Heimkino-Beamern TW3800 und TW5000 für den Großbildspaß im Wohnzimmer ebenfalls genug Lichtreserven eingebaut. Bislang erforderten die meisten Heimkinogeräte einen vollkommen abgedunkelten Raum mit reflexionsarmen Wänden. Auf der IFA will Epson ein neues Full-HD-Modell vorstellen – nur so viel war zu erfahren, ansonsten übt man sich in strengster Geheimhaltung.
Mitsubishi schielt ebenfalls nicht nur ins Spezialisten-Heimkino, sondern auch ins normale Wohnzimmer: Die beiden IFA-Neuvorstellungen HC6800 und HC3800 sollen in normalen Wohnräumen genug Licht auf die Leinwand bringen. Der LCD-Projektor HC6800 wird etwas günstiger angeboten als das aktuelle Flaggschiff HC7000 für rund 2700 Euro. Das neue Einstiegsmodell HC3800 soll noch deutlich weniger kosten. Es projiziert anders als aktuelle Mitsubishi-Heimkinobeamer mit DLP-Spiegeltechnik. Diese liefert zwar gute Schwarzwerte ohne Tricks wie Dynamikblenden, viele Nutzer stören sich aber an den DLP-typischen Farbblitzern. Vorbildlich: Die Lampenlebensdauer des HC3800 soll laut Hersteller 5000 Stunden betragen. Bei der Konkurrenz ist manchmal schon nach 2000 bis 3000 Stunden Schluss.
Die Sony-Beamer VPL-HW15 und VPL-VW85 sind für klassische Heimkinoräume gedacht. Die Nachfolger des HW10 und VW80 arbeiten mit der hauseigenen SXRD-Technik, einer LCoS-Spielart (Liquid Crystal on Silicon). LCoS-Beamer sind für ihren beeindruckenden Kontrast bekannt – und die kaum vorhandene Gitterstruktur zwischen den Pixeln. Ebenfalls auf LCoS basieren die neuen Projektoren DLA-HD950 und DLA-HD550 von JVC, hier nennt man die Technik allerdings „D-ILA“. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen will JVC Kontrast und Lichtstrom gesteigert haben. 7000 (HD950) beziehungsweise 5000 Euro (HD550) muss man dafür berappen. Die Geräte sollen noch im September in den Handel kommen. (uk)
* Acer Halle 12, Stand 117
* AgfaPhoto Halle 17, Stand 114
* Aiptek Halle 2.2, Stand 117
* Epson Halle 21b, Stand 103
* Grundig Halle 23, Stand 101
* Hyundai Halle 7.2B, Stand 101
* JVC Halle 5.2, Stand 104
* LG Halle 11.2
* Metz Halle 21, Stand 102
* Mitsubishi Halle 7.2a, Stand 101
* Panasonic Halle 5.2, Stand 101
* Philips Halle 22
* Samsung Halle 20
* Sharp Halle 3.2, Stand 101
* Sony Halle 4.2
* Toshiba Halle 21, Stand 101
Quelle :
www.heise.de
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