Autor Thema: SES Gruppe ...  (Gelesen 14524 mal)

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SES Astra will auf 23,5 Grad Ost Kapazität für 15 Jahre sichern
« Antwort #90 am: 19 Februar, 2009, 18:48 »
[vo] Berlin/Luxemburg - Langfristig will SES Astra, ein Unternehmen der SES-Gruppe, sämtliche auf 23,5 Grad Ost vorhandene Kapazität ersetzen und damit auf dieser Orbitalposition Kapazität für mindestens 15 Jahre sichern.

Bis zum Ende des Jahres soll die Orbitalposition 23,5 Grad Ost durch den Start des Satelliten Astra 3B gestärkt werden, berichtet SES Astra heute in einer Pressemitteilung. Der moderne Satellit, der zur Zeit von EADS Astrium in Toulouse gebaut wird und über 52 Transponder verfügt, ist auf die Übertragung von Direct-to-Home-Diensten (DTH) und Zwei-Wege-Breitbanddiensten für ganz Europa ausgelegt, berichtet SES Astra.
 
"Astra 3B wird mehr Flexibilität auf 23,5 Grad Ost ermöglichen. Langfristig wird der Satellit sämtliche auf 23,5 Grad Ost vorhandene Kapazität ersetzen und damit auf dieser Orbitalposition Kapazität für mindestens 15 Jahre sichern", so der Satellitenanbieter.

Quelle: http://www.digitalfernsehen.de
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NASA und ESA wollen gemeinsam Jupiter-Monde erforschen
« Antwort #91 am: 19 Februar, 2009, 20:27 »
ESA und NASA arbeiten zusammen

Jupiter macht das Rennen: Die Raumfahrtbehörden NASA und ESA haben entschieden, als nächste milliardenschwere Roboter-Mission gemeinsam die vier größten Monde des Planeten zu erforschen. Eine andere ins Auge gefasste Expedition zur Erkundung der größten Saturn-Monde Titan und Enceladus soll zwar weiter "hohe Priorität" haben, aber nicht den Vorrang, wie die NASA am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Vertreter der US-Behörde und der Europäischen Raumfahrt-Agentur hätten nach sorgfältiger Prüfung beider Projekte bei einem Treffen in Washington entschieden, dass die Jupiter-Mission technisch am besten zu realisieren sei.

Allerdings ist es bis zur Verwirklichung noch ein weiter Weg. So muss die Finanzierung - schätzungsweise 2,5 bis drei Milliarden US-Dollar (1,9 bis 2,4 Milliarden Euro) - erst noch gesichert werden, wie etwa die "Washington Post" am Donnerstag berichtete. Die NASA selbst erklärte, dass beide Behörden "mehrere weitere Schritte unternehmen" und detaillierte Studien machen müssten, bevor die Mission offiziell in die Wege geleitet werden könne.

Jupiter-Monde Europa und Ganymed im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der angestrebten Mission mit je einer Sonde der NASA und der ESA sollen die Jupiter-Monde Europa und Ganymed stehen. Geplant ist bisher ein Start des Duos im Jahr 2020. Nach dem Erreichen des Jupiter nach sechs Jahren sollen die Sonden dann die Monde Europa, Ganymed, Io und Callisto ins Visier nehmen. Wiederum zweieinhalb Jahre später soll die NASA-Sonde in eine Umlaufbahn um Europa einschwenken, ihr ESA-"Bruder" in einen Orbit um Ganymed.

Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems und darüber, ob jenseits der Erde Leben im Universum existiert. Astronomen vermuten, dass Europa und Ganymed unterirdische Ozeane haben - eine mögliche "Heimat" für Mikroorganismen. Ganymed, der größte Mond unseres Sonnensystems, fasziniert die Wissenschaft außerdem wegen seines eigenen, im Innern erzeugten magnetischen Feldes.

Quelle : SAT + KABEL

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Astra informiert über neue TV-Kanäle und aktuelle Trends
« Antwort #92 am: 21 Februar, 2009, 12:18 »
Unterföhring - Der Newsletter rund um den digitalen Satellitenempfang von Astra Deutschland, Astrainsider, hat ein neues Gesicht.

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Astrainsider informiert über Neuigkeiten auf Astra 19,2 Grad Ost, sodass man seine Lieblingssender immer auf dem "Schirm" hat. Ob News aus der TV-Landschaft, Programm-Highlights, Senderwechsel oder aktuelle Umfragen - die Leser von Astrainsider sind immer auf dem aktuellen Stand und verpassen keine Änderung im Satelliten-Angebot von Astra Deutschland.

Darüber hinaus werden im Astrainsider aktuelle und zukünftige Trends des digitalen Satellitenempfangs vorgestellt. Eine spannende Entwicklung verspricht zum Beispiel HDTV. Das "Fernsehen der Zukunft" überzeugt mit einer bisher unerreicht hohen Übertragungsqualität in Bild und Ton - im Vergleich zum derzeitigen TV-Standard bietet HDTV eine fünfmal höhere Auflösung und einen glasklaren Ton dank Dolby Digital. Immer mehr Sender planen via Astra die Ausstrahlung in hoch auflösendem HDTV. Astrainsider präsentiert deshalb in einem eigenen "HDTV Special" aktuelle Trends zum Thema HD.

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Re: Astra informiert über neue TV-Kanäle und aktuelle Trends
« Antwort #93 am: 21 Februar, 2009, 13:06 »
Die machen ritschi arbeitslos  ;D
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Umfunktionierter Eutelsat-Trabant Eurobird 9A nimmt Sendebetrieb auf
« Antwort #94 am: 25 Februar, 2009, 18:22 »
Eurobird 9A ist auf Sendung

Der auf die Orbitalpostion 9 Grad Ost verschobene Satellit Hotbird 7A hat unter seinem neuen Namen Eurobird 9A am Dienstag den offiziellen Sendebetrieb aufgenommen. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des am 20. Dezember 2008 ins All beförderten Hotbird 9 auf 13 Grad Ost in der vergangenen Woche hatte Hotbird 7A die Reise zu seinem neuen Bestimmungsort angetreten und löst dort den Vorgänger Eurobird 9 ab. Damit erhöht sich die Kapazität zugleich von 20 auf 38 Transponder.

Wie Eutelsat Communications mitteilte, sei die Verlagerung von 175 Fernsehkanälen und 25 Radiosendern auf Eurobird 9A ohne technische Schwierigkeiten bereits um 1.00 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit abgeschlossen worden und sei in enger Abstimmung mit Kunden und Uplink-Dienstleistungen vollzogen worden. Wichtigste Kunden auf 9 Grad Ost sind die Plattformen Hello HD (Ungarn), Platforma DV (Russland) und Roots Global (Indien).

Quelle: Sat + Kabel

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SES Astra verschiebt Satellit Astra 2C auf 31,5 Grad Ost
« Antwort #95 am: 10 März, 2009, 13:01 »
Luxemburg - SES Astra, eine Gesellschaft der SES-Gruppe, hat heute bekannt gegeben, dass der Satellit Astra 2C von seiner bisherigen Orbitalposition 28,2 Grad Ost auf 31,5 Grad Ost verschoben wird.

Astra 2C wird im April 2009 auf 31,5 Grad Ost verschoben, wo er etwa ein Jahr lang bleiben wird, berichtet SES Astra heute in einer Pressemitteilung. Die über 28,2 Grad Ost ausgestrahlten Dienste sollen in dieser Zeit von den anderen Satelliten auf dieser Position übernommen werden. Astra 2C wird auf 31,5 Grad Ost über 24 BSS-Transponder verfügen und damit die Fortsetzung der Vermarktung dieser Orbitalposition erlauben.
 
Nach dem Launch von Astra 3B im vierten Quartal 2009 und der Inbetriebnahme des neuen Satelliten wird ein anderer Satellit auf 31,5 Grad Ost versetzt werden. Dies wird Astra 2C die Rückkehr auf 28,2 Ost und die Bereitstellung zusätzlicher Kapazität auf dieser Orbitalposition ermöglichen, berichtet der Satellitenbereiber.
 
"Mit dem Wechsel von Astra 2C bekräftigen wir unser starkes Engagement für die Weiterentwicklung von 31,5 Grad Ost zu einer insbesondere für Mittel- und Osteuropa wichtigen Position", so Ferdinand Kayser, Präsident und CEO von SES Astra. "Dank der grossen Flexibilität unserer Satellitenflotte kann Astra 2C nach dem Start von Astra 3B auf seine alte Position zurückkehren, so dass wir dem Wachstum des britischen Marktes, insbesondere der steigenden Nachfrage nach HD-Übertragungen, gerecht werden können."

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Nach dem Crash zweier Satelliten im Februar wird an diesem Donnerstag das erste kartierte Bruchstück in der Erdatmosphäre verglühen. Das Fragment 1993-036PX des russischen "Kosmos"-Satelliten sei vermutlich nur zentimetergroß und bedeute keine Gefahr für Menschen am Erdboden, berichtete der Internetdienst "Spaceweather" unter Berufung auf das US-Militär. "Kosmos 2251" war am 10. Februar rund 800 Kilometer hoch über Sibirien mit dem US-Satelliten "Iridium 33" kollidiert und zerborsten (SAT+KABEL berichtete). Bislang hat das US-Militär 355 Bruchstücke des russischen Trabanten geortet und 159 des amerikanischen.

Nach Auskunft des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wären solche verglühenden Trümmer nachts als helle Sternschnuppen zu sehen. Die Umlaufbahnen der "Kosmos"-Bruchstücke verlaufen allerdings schräg über den Atlantik und über den Pazifik. Die "Iridium"-Trümmer kreisen über Asien, Südamerika, dem Atlantik und dem Pazifik. Die nächsten Fragmente sollen am 28. und am 30. März verglühen.

Quelle : SAT + KABEL

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SATELLIT "GOCE" - Schicker Späher vermisst die Welt neu
« Antwort #97 am: 13 März, 2009, 13:32 »
Wie hoch ist der Mount Everest? Auf diese Frage gibt es bis heute keine genaue Antwort, aber ein neuer europäischer Satellit soll sie lösen helfen - und viele andere Rätsel der Geographie durch ein ganz besonderes Messverfahren aufklären.

Satelliten gewinnen nur selten einen Preis für ihr schickes Design. Meistens handelt es sich um unförmige Kisten, die mit großen Mengen reflektierender Schutzfolie verpackt wurden. Schließlich sollen die fliegenden Gerätschaften ihre jeweiligen Aufgaben besonders gut erfüllen - und nicht das Auge erfreuen. Mit dem europäischen Satelliten "Goce" ("Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer") startet nun aber ein Exemplar ins All, das durchaus als ansehnlich durchgehen kann.

Doch auch hier folgt die Form aus der Funktion. Der mit bläulich schimmernden Solarzellen beklebte Satellit erinnert von weitem an eine riesige Pfeilspitze. Die fünf Meter lange, aerodynamische Struktur ist nötig, weil sich der künstliche Erdebegleiter in einem, zumindest für Satelliten, extrem niedrigen Orbit bewegen soll. In gerade einmal in 265 Kilometern Höhe wird "Goce", wenn alles gut geht, auf einer polaren Umlaufbahn kreisen.

Aus seiner besonders erdnahen Position soll der Satellit das Schwerefeld unseres Planeten mit einer bisher ungekannten Präzision messen - denn das ist keinesfalls überall gleich. Und je näher man dran ist, desto besser lassen sich die feinen Unterschiede nachweisen. "Man wird kleinere Strukturen im Gravitationsfeld der Erde sehen als bei jedem Experiment zuvor", verspricht Reiner Rummel von der TU München im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Der Geoforscher leitet dort am Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie das deutsche "Goce"-Projektbüro.

Ein in Großbritannien gebautes Ionentriebwerk wird den Satelliten auf Kurs halten. Mindestens einmal alle acht Tage muss es gezündet werden, damit "Goce" nicht durch die Reibung der Restatmosphäre abstürzt. Auch die Stärke des Sonnenwindes spielt eine wichtige Rolle. Bei Bedarf stößt der Antrieb Xenon-Ionen mit einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Sekunde aus, um den Satelliten wieder auf eine höhere Bahn zu heben. Allerdings dürfte der mit 40 Kilogramm des Edelgases beladene Tank nach 20 Monaten leer sein. Bis dahin muss das fliegende Observatorium seinen Auftrag erfüllt haben.

Schwebende Gewichte aus Platin und Rhodium

Neben der extrem niedrigen Umlaufbahn soll ein ganz besonderes Messverfahren für die versprochene Genauigkeit sorgen, die sogenannte Gravitationsgradiometrie. "Wenn man es bildlich darstellen will, dann gibt es innerhalb des Satelliten sozusagen noch einmal sechs einzelne Satelliten", erklärt Forscher Rummel. In einer speziellen Versuchsanordnung werden 300 Gramm schwere Gewichte aus einer Platin-Rhodium-Legierung mit Hilfe von elektrischen Feldern in der Schwebe gehalten, bei einer konstanten Temperatur, die nicht einmal um ein Tausendstel Grad schwanken darf.

Selbst bei kleineren Schwankungen im Schwerefeld der Erde werden diese einzelnen Testmassen unterschiedlich stark beschleunigt - ein Effekt, den die Sensoren des Satelliten messen können. Damit es dabei keine Verfälschungen gibt, sind die zur Stromversorgung nötigen Solarzellen direkt auf das Gehäuse von "Goce" geklebt worden. Denn selbst an Auslegern mit Solarpanels, wie man sie von anderen Raumfahrzeugen kennt, würde die Gravitation der Erde zerren. Weitere Positionsinformationen holt sich der Satellit außerdem von seinen kosmischen Nachbarn des Navigationssystems GPS.

In den vergangenen Jahren hatten bereits die Missionen " Champ" und " Grace" Karten des Schwerefelds unseres Planeten geliefert, jeweils mit entscheidender Beteiligung deutscher Forscher. Dabei konnten die Wissenschaftler unter anderem Anomalien am Himalaya und im Nordatlantik nachweisen. Dort ist der Einfluss der Erde besonders stark.

"Goce" soll nun aber noch deutlich präzisere Daten liefern. "Es geht zum Beispiel um Strukturen im Ozean, die bisher verschwommen waren", erklärt Reiner Rummel. Im kommenden Frühjahr erwartet der Forscher die erste Erdkarte des Satelliten, die von zehn in einem Verbund zusammengeschlossenen Instituten gemeinsam erstellt werden soll.

Mit ihrer Hilfe wollen Forscher zum Beispiel die Wasserzirkulation in den Weltmeeren noch besser als bisher erforschen. Dabei geht es unter anderem um das Schicksal des Golfstroms, der mit seinem Wärmetransport dafür sorgt, dass Europa überhaupt in der derzeitigen Form bewohnbar ist. Auch bei der genauen Bestimmung der Höhe des Mount Everest kann "Goce" helfen.

Die entscheidenden Beobachtungen wird der neue Satellit aber nicht selbst machen. Er interessiert sich nicht für dynamische Veränderungen des Gravitationsfeldes. Stattdessen liefert er sozusagen eine verlässliche Nulllinie, an der sich die Wissenschaftler bei der Auswertung der Daten von anderen Satelliten, geliefert etwa von Laser-Altimetern, orientieren können. Auch bei der Verbesserung von Modellen zur Erdbebenvorhersage und der Beobachtung des weltweiten Meeresspiegelanstiegs sollen die Referenzdaten von "Goce" helfen.

Mehrfach hatte die Esa den Starttermin des Satelliten in den vergangenen drei Jahren verschieben müssen, zunächst wegen Problemen mit dem extrem sensiblen Gravitationsmessgerät, später bereitete den Technikern dann auch noch die Trägerrakete Sorgen. Nun soll die russische "Rockot", eine umgebaute frühere Interkontinentalrakete, am kommenden Montag vom russischen Startplatz Plessezk abheben.

Bei der europäischen Weltraumbehörde hofft man darauf, dass "Goce" nicht das Schicksal des Esa-Satelliten "CryoSat" teilen wird. Wegen eines Softwarefehlers in einer "Rockot"-Rakete war sein Start im Herbst 2005 buchstäblich ins Wasser gefallen. Der Erdbeobachter versank in der eisigen Lincolnsee zwischen Grönland und dem Nordpol. Im kommenden Jahr soll ein Ersatzsatellit starten. Wie "Goce" gehört auch "CryoSat 2" zum Programm "Earth Explorer", mit dem die Europäer insgesamt ein halbes Dutzend Erdforschungssatelliten auf den Weg bringen wollen.

Quelle : www.spiegel.de

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Europäischer Vermessungssatellit soll morgen starten
« Antwort #98 am: 15 März, 2009, 16:58 »
Am morgigen Montagnachmittag um 15:21 Uhr will die ESA vom Raketenstartplatz Plessezk nördlich von Moskau den Satelliten GOCE in die Erdumlaufbahn befördern. GOCE steht für "Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer". Herzstück des Satelliten ist ein Gradiometer, der Abweichungen des Schwerefelds der Erde in bisher nicht gekannter Genauigkeit und Auflösung ermitteln kann. Das Ergebnis ist ein sogenannter Geoid, anhand dessen man Abweichungen im Schwerepotenzial der Erde, etwa durch Dichteanomalien im Erdmantel, feststellen kann. Genaue Daten des Geoids sind bespielsweise für Ozeanografen wichtig, weil es als Referenz für die Messung des Meeresspiegels dient. Die rein geographische Vermessung taugt dafür nicht, da die ungleichmäßige Masseverteilung im Erdinneren Abweichungen der Höhe der Erdoberfläche von bis zu rund 100 Metern von der Idealform hervorruft.

GOCE kreist in einer Höhe von nur 260 Kilometern um die Erde, um aus möglichst geringer Distanz messen zu können. In dieser Höhe befindet sich der Satellit aber bereits am Rand der Erdatmosphäre. Er ist deshalb aerodynamisch geformt, um die Bremswirkung der Ionosphäre zu minimieren. Ein Ionentriebwerk mit geringem Vortrieb, aber dafür langer Brenndauer gleicht die Bremswirkung der Atmosphäre aus. Fällt dieses aus, haben die Forscher nur acht Tage Zeit das Problem zu beheben. Danach ist ein Absturz des Satelliten nicht mehr zu verhindern. Bei hoher Sonnenaktivität muss die Bahnhöhe angehoben werden, da dann die Dichte der Ionosphäre und damit die Bremswirkung ansteigt.

Der Satellit hat ungefähr Masse und Maße eines Autos: Er wiegt rund 1100 Kilogramm und ist 5,30 Meter lang. Die Umlaufbahn des Satelliten führt in der Nähe der Pole vorbei und ist sonnensynchron, damit der Satellit möglichst selten im Erdschatten fliegt. Dennoch kann GOCE nicht immer messen – im ungefähr einem Drittel des Jahres reicht die Sonneneinstrahlung dafür nicht aus. In diesen Dunkelphasen wird die Bahnhöhe angehoben, um Treibstoff zu sparen. Genau die Unregelmäßigkeiten im Schwerefeld, die GOCE messen soll, beeinflussen natürlich auch seine eigene Bahn. Die Position des Satelliten wird per GPS und über Laserentfernungsmessungen von der Erde aus präzise erfasst und ausgewertet.

GOCE ist der erste von einer ganzen Serie von Earth-Explorer-Satelliten, die die Europäische Raumfahrtagentur ESA in diesem und in den kommenden Jahren starten will. SMOS, der im Sommer starten soll, misst den Feuchtigkeitsgehalte des Erdbodens und den Salzgehalt des Meeres. Im Spätherbst folgt CryoSat-2 zur Messung der Dicke von Eisdecken. Weitere Messsonden in den kommenden Jahren sollen beipielsweise Datenmaterial für das Strahlungsgleichgewicht der Erde oder für dynamische Prozesse in der Atmosphäre liefern.

Quelle : www.heise.de

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Startabbruch für ESA-Satellit COCE
« Antwort #99 am: 16 März, 2009, 17:30 »
Der für kurz vor halb vier am heutigen Nachmittag geplante Start des europäischen Erdbeobachtungssatelliten GOCE ist wenige Sekunden vor Zündung der Triebwerke der russischen Trägerrakete abgebrochen worden. Laut BBC löste sich am Raketenstartplatz Plessezk rund 800 Kilometer nördlich von Moskau ein Service-Turm nicht korrekt von der Rakete, weshalb der Countdown kurz vor dem geplanten Lift-off gestoppt werden musste. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti soll am morgigen Dienstag ein neuerlicher Startversuch unternommen werden.

Der "Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer" (COCE) soll Abweichungen des Schwerefeldes der Erde in bisher nicht gekannter Genauigkeit und Auflösung ermitteln. Um diese Gravitationsunterschiede möglichst exakt messen zu können, wurde eine sehr niedrige Umlaufbahn in lediglich 250 bis 260 Kilometern Höhe gewählt, die sich mit einer Trägerrakete der leichten Klasse vom Typ Rockot erreichen lässt. Der eigentlich schon für September 2008 geplante Start musste damals wegen Problemen mit dem Leit- und Navigationssystem der Trägerrakete um ein halbes Jahr verschoben werden.

Quelle : www.heise.de

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Start von ESA-Klima-Satellit GOCE im zweiten Anlauf geglückt
« Antwort #100 am: 17 März, 2009, 16:26 »
Im zweiten Anlauf ist eine russische Trägerrakete mit einem Klima-Satelliten der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA in die Erdumlaufbahn gestartet.

Das teilten die zuständigen Militärs am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit. Der Satellit GOCE soll im Auftrag der ESA wichtige Daten für Ozeanographie, Geophysik und Klimaforschung liefern. Der erste Versuch war am Montag auf dem nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk misslungen, weil sich die Halterung kurz vor dem Start nicht automatisch löste.

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Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES hat seinen Mitte Februar ins All beförderten Satelliten NSS-9 auf der Orbitalposition 183 Grad Ost am Dienstag offiziell in Betrieb genommen. Der gesamte Datenverkehr von NSS-5 sei erfolgreich auf NSS-9 umgeschaltet worden, teilte das Tochterunternehmen SES Americom-New Skies am Abend mit. Der Vorgänger solle in Kürze "neue Aufgaben in neuen Märkten" übernehmen, hieß es weiter.

NSS-9 verfügt über 44 aktive C-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 36 MHz und ist mit drei Ausleuchtzonen ausgestattet, die auf einer Transponder-zu-Transponder-Basis miteinander verbunden werden können: Eine globale Ausleuchtzone liefert eine Abdeckung der gesamten von 183 Grad Ost sichtbaren Erde; eine Ausleuchtzone für die westliche Hemisphäre versorgt Australien, die Philippinen, Japan, China, Korea und die Pazifischen Inseln. Eine weitere Ausleuchtzone für die östliche Hemisphäre ist auf die USA, Hawaii und Polynesien ausgerichtet. NSS-9 ist für eine Mindestbetriebszeit von 15 Jahren ausgelegt.

Gemeinsam mit dem Satelliten Hotbird 10 war NSS-9 an Bord einer Ariane5-Trägerrakete ins All befördert worden (SAT+KABEL berichtete). CEO Rob Bednarek sprach von einem "Meilenstein", da es sich um den ersten Satelliten handele, der von New Skies seit der Zugehörigkeit zur SES-Firmengruppe in Auftrag gegeben und in Betrieb genommen wurde. In den kommenden beiden Jahren soll die Americom-New Skies-Bestand von derzeit 25 auf 29 Satelliten erweitert werden. NSS-9 ist der 40. Satellit der weltweiten Flotte von SES.

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Neuer Klima-Satellit funktioniert einwandfrei
« Antwort #102 am: 08 April, 2009, 19:13 »
Paris - Der neue europäische Umweltsatellit GOCE hat in mehr als 270 Kilometern Höhe mit dem Sammeln von Daten über das Schwerefeld der Erde begonnen.

Wissenschaftler erhoffen sich von der 300 Millionen Euro teuren Mission unter anderem wichtige Informationen für die Erforschung des Meeresspiegels und seiner Schwankungen. GOCE soll ein detailgenaues Bild vom Schwerefeld der Erde ermöglichen und dabei erstmals die Oberflächenzirkulation der Weltmeere ableiten.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bislang gesehen haben", sagte Projekt-Manager Danilo Muzi am Mittwoch in Paris. Im Sommer sollten alle Geräte an Bord perfekt eingestellt sein.

Geophysikern soll die Mission einen "Blick" ins Erdinnere ermöglichen. In diesem Bereich können wesentliche Beiträge zum Verständnis der kontinentalen und ozeanischen Erdkruste erwartet werden, heißt es vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Zudem sollen die Daten Erkenntnisse über die Dicke des Eises auf den Polarmeeren, die Beschaffenheit des Meeresbodens sowie die Dichte der großen Eisschilde liefern.

Die Rohdaten von GOCE werden im nordschwedischen Kiruna empfangen. Aufbereitet und archiviert werden sie unter anderem am italienischen ESA-Standort ESRIN. Ein GOCE-Projektbüro an der Technischen Universität München soll die etwa 20 Nutzergruppen in Deutschland koordinieren und über die Mission informieren. Der Satellit GOCE war Mitte März an Bord einer russischen Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gestartet.

Die Abkürzung GOCE steht für Gravity Field and Steady- State Ocean Circulation Explorer.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Der Satellitenbetreiber SES hat Astra 5A am Mittwochabend offiziell in Rente geschickt. Das Unternehmen bestätigte in Luxemburg die Stillegung nach einem technischen Zwischenfall im Januar diesen Jahres. Ein Team technischer Experten und Ingenieure habe den Satelliten erfolgreich aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Erdentfernung entfernt und auf eine höhere Position verschoben.

Astra 5A stand auf der Orbitalposition 31,5 Grad Ost und war im November 1997 unter dem Namen Sirius 2 auf 5 Grad Ost gelauncht worden. Insgesamt verfügt der Satellit über 13 Transponder auf dem pan-europäischen Beam und 13 Transponder für die übrigen Verbreitungsgebiete. Als Ersatz soll in Kürze Astra 2C von seiner bisherigen Orbitalposition 28,2 Grad Ost auf 31,5 Grad Ost verschoben werden. 2C soll dort etwa ein Jahr lang ausharren, die bisher von ihm auf 28,2° Ost übertragenen Programme werden von den anderen Erdtrabanten auf dieser Position übernommen. Der Satellit verfügt über 24 Transponder.

Im Falle eines erfolgreich absolvierten Starts des neuen Astra 3B im vierten Quartal und dessen Inbetriebnahme wird laut SES ein anderer Satellit auf 31,5 Grad Ost verschoben, 2C kehrt dann wieder auf seine ursprüngliche Position zurück, um Großbritannien mit TV-Sendern zu versorgen.

Quelle : SAT+KABEL

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Hamburger Geophysiker wird neuer Esa-Astronaut
« Antwort #104 am: 20 Mai, 2009, 17:39 »
Sechs aus 8413: Die Europäische Raumfahrtagentur Esa hat ihre neuen Astronauten-Kandidaten vorgestellt. Möglicherweise wird einer von ihnen einmal der erste Europäer auf dem Mond sein. Auch ein Deutscher darf sich darauf Hoffnungen machen.

Paris - "Die neuen Astronauten werden Schritt für Schritt Europas neue Repräsentanten im Weltraum", sagte Esa-Chef Jean-Jacques Dordain bei der Vorstellung der sechs neuen Kandidaten am Mittwochnachmittag. "Wir sind an einem Wendepunkt der Esa-Raumfahrtaktivitäten." Insgesamt 8413 ernsthafte Bewerbungen hatte es auf die Ausschreibung gegeben. Rund ein Fünftel von ihnen kam aus Deutschland.

Einer der 1798 deutschen Bewerber, der Hamburger Geophysiker Alexander Gerst, 33, hat nun das Rennen gemacht. Der Vulkanexperte ist der einzige Wissenschaftler in der Gruppe. Sein Großvater, ein Funkamateur, habe vor 27 Jahren seine Begeisterung für das All geweckt, berichtete Gerst bei seiner Vorstellung. Er habe seine Worte damals zum Mond gefunkt, von wo aus sie mit Verzögerung wieder zur Erde zurückgekehrt seien.

Gerst stammt aus Künzelsau in Baden-Württemberg. Er hat an der Universität Karlsruhe und im neuseeländischen Wellington studiert. Auch für seine Dissertation hat er sich in ferne Regionen aufgemacht: In der Antarktis untersuchte er die Frühphase von Eruptionen am Mount Erebus.

"Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag"

"Ich freue mich über die Auswahl von Alexander Gerst als Mitglied des europäischen Astronautenteams", erklärte Johann-Dietrich Wörner, der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. "Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag." Gerst stehe in der langen Tradition erfolgreicher deutscher Kosmonauten und Astronauten (siehe Fotostrecke): "Von Sigmund Jähn bis Thomas Reiter haben die Deutschen im All immer ihren Anteil bei der Realisierung nationaler und internationaler bemannter Raumfahrtmissionen erbracht."

Neben Gerst wurden zwei Italiener, ein Däne, ein Brite und ein Franzose nominiert. Die einzige Frau in der Gruppe ist die italienische Militärpilotin Samantha Christoferetti. Sie zeigte sich bei der Vorstellung im Esa-Hauptquartier hellauf begeistert: Bis zum gestrigen Tage, so sagte sie, habe sie den zweitbesten Job der Welt gehabt. Nun trete sie den besten an, sagte Christoferetti.

Die Perspektiven sind in der Tat interessant: Die Astronauten werden zunächst für Einsätze auf der Internationalen Raumstation ISS ausgebildet, wo sie vor allem das europäische Forschungsmodul "Columbus" bevölkern sollen. Doch auch weitere Ziele sind durchaus im Bereich des Möglichen: "Sie sind alle jung genug, um mit internationalen Kollegen zum Mond zu fliegen", sagte Esa-Chef Dordain.

Im vergangenen Frühjahr hatte die Esa ihre Ausschreibung gestartet. Wer sich für den Job im All interessierte, brauchte in der ersten Stufe des Verfahrens unter anderem ein Gesundheitszeugnis für Privatpiloten und einen Hochschulabschluss - etwa in Medizin oder einer Ingenieurswissenschaft. Fließend Englisch sprechen zu können, war ein Muss, wer Russisch sprach, bekam Bonuspunkte. Auch eine Promotion oder Testpilotenerfahrung waren gern gesehen.

Politisch interessant ist die Berufung des britischen Hubschrauber-Testpiloten Timothy Peake. Denn die Briten zahlen bisher nicht in das Esa-Budget für die bemannte Raumfahrt ein. Dass Peake trotzdem nominiert wurde, könnte auch dem Wunsch der Esa-Führung entspringen, dass sich das ändern könnte. "Wenn wir Top-Kandidaten haben, können wir sie nicht zurückweisen - noch nicht einmal, wenn sie Briten sind", scherzte Esa-Chef Dordain. Um gleich danach eine Bitte nach Geld aus London nachzuschieben: "Mit solch einem Prachtkerl, wie können sie da weiterhin nicht zahlen?"

Los geht das Training für die neuen Kandidaten Anfang September, unter anderem im Esa-Astronautenzentrum in Köln-Porz. Dort gibt es auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter anderem eines von Europas tiefsten Schwimmbecken. In dem Zehn-Meter-Bassin ("NEAC Neutral Buoyancy Facility") können Astronauten in spe üben, wie man sich unter Bedingungen, die denen der Schwerelosigkeit ähneln, am besten klarkommt. Dazu werden ISS-Module im Becken versenkt, in denen sich die Raumfahrer dann bewegen können. Aber auch in Russland und den USA werden die neuen Esa-Astronauten ausgebildet.

Das Basistraining dauert zunächst 18 Monate, dann folgt eine missionsspezifische Ausbildung. Für Langzeiteinsätze auf der ISS dauert diese noch einmal 18 Monate. Realistisch gesehen können die neuen Astronauten demzufolge frühestens im Jahr 2013 ins All starten. Die Frage ist allerdings, wie viele Jahre die Internationale Raumstation dann noch im Einsatz sein wird. Und auch die weitere Perspektive der Mondflüge wackelt. Derzeit denkt die Nasa darüber nach, ihr Mondprogramm massiv zusammenzustutzen. "Der nächste Schritt nach der ISS ist die Erkundung des Mondes", gibt sich Dordain trotzdem optimistisch. "Wir arbeiten alle daran, dass wir Teil eines internationalen Monderkundungsprogramms werden."

Quelle : www.spiegel.de

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