Autor Thema: Open Source für den Windows-Rechner  (Gelesen 1162 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Open Source für den Windows-Rechner
« am: 18 Februar, 2005, 13:26 »
Open Source und Windows - das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Längst gibt es eine Vielzahl freier Programme für das Microsoft-Betriebssystem. Viele davon reichen an die Qualität kommerzieller Produkte heran - und manche übertreffen sie sogar.

Das alternative Betriebssystem Linux ist das bekannteste Projekt der weltweiten Open-Source-Gemeinde. Tausende Programmierer arbeiten - zum Teil von ihren Arbeitgebern bezahlt, meist aber in ihrer Freizeit - gemeinsam an Computer-Programmen, die sie nicht nur kostenlos zur Verfügung stellen. Sie veröffentlichen auch den Quelltext, so dass jeder Anwender, der sich damit auskennt, das Programm analysieren, verbessern und seinen Bedürfnissen anpassen kann.

Nach diesem Prinzip entwickelte Programme sind inzwischen auch für Windows zu bekommen. Tatsächlich lässt sich ein Windows-Rechner vom Discounter allein mit freier Software für fast jede Aufgabe ausrüsten. Dabei kommen die Programme nur teilweise aus der Linux-Welt. Manche sind ehemals kommerzielle Produkte, deren Quellcode irgendwann veröffentlich wurde - in der Hoffnung, dass sich Programmierer finden, die das jeweilige Programm weiterentwickeln.

Eines der bedeutendsten Projekte ist die freie Büroanwendung OpenOffice.org. Seinen Ursprung hat das Paket aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm und Formeleditor in der einst in Deutschland entwickelten Software StarOffice. Nachdem Sun Microsystems das Programm aufgekauft und zunächst selbst weiterentwickelt hatte, stellte der Konzern den Quellcode zur Verfügung. Das OpenOffice.org-Projekt war geboren.

OpenOffice kann die meisten Komponenten von Microsofts Office-Paket ersetzen. Für die typischen Büroarbeiten wie Briefeschreiben und Tabellen berechnen bietet es alle notwendigen Funktionen. Auch wissenschaftliche Arbeiten, Berichte und Präsentationen sind kein Problem. Der Dokumentenaustausch mit Office ist in den vergangenen Jahren deutlich einfacher geworden. In Word geschriebene Texte oder mit Excel erstellte Tabellen können OpenOffice-Nutzer meist nahtlos weiterverarbeiten.

Mozilla: Innovationsschmiede für Web-Software

Mindestens ebenso bedeutend und bekannt wie OpenOffice ist das Mozilla-Projekt, unter dessen Dach eine Reihe von Werkzeugen für das Internet entwickelt werden. Aus dem einst von Netscape freigegebenen Quellcode seines Internetprogramm-Pakets ist inzwischen eine Vielzahl von Einzelanwendungen geworden. Furore hat der Browser Firefox in den vergangenen Monaten gemacht. Gegenüber Microsofts Internet Explorer bietet das Programm eine Vielzahl fortschrittlicher Funktionen, darunter das Surfen mit mehreren Fenstern in einer Programminstanz (Tabbed Browsing) und ein Suchfenster, über das der Anwender mehrere Suchmaschinen erreicht.

Zur Mozilla-Familie gehört auch der E-Mail-Client Thunderbird. Das Programm kann mehrere Postfächer und Online-Identitäten verwalten, geht auch mit Newsgroups um und kann Nachrichtenticker, so genannte RSS-Feeds, abbilden. In Vorbereitung ist außerdem ein Kalender als Outlook-Ersatz.

Ursprünglich aus der Linux-Welt kommt die Bildbearbeitung Gimp (Abkürzung für: GNU Image Manipulation Program). Nachdem die ersten Windows-Versionen nicht besonders stabil liefen, arbeitet die Software inzwischen verlässlich. Einen erstaunlichen Funktionsumfang - der an das Profiwerkzeug Photoshop heranreicht - hat das Programm bereits seit langem.

Damit sind die Möglichkeiten freier Software jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Audio-Dateien spielen zum Beispiel der CoolPlayer und wxMusik, für den Datentransfers über das Internet sorgt das FTP-Programm FileZilla und Cdex holt die eigene Musiksammlung von CD auf die Festplatte.

Quelle und Links : http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,342387,00.html

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Surftipp: Noch mehr kostenlose Software
« Antwort #1 am: 21 Februar, 2005, 16:21 »
Unser Artikel über Open-Source-Software für Windows-Rechner fand ein ungewöhnliches großes Leserinteresse. Manche vermissten zurecht den Hinweis auf das "Opensource-CD"-Projekt. Die kostenlose Softwaresammlung bietet mehr als 100 Programme zum Download.

Geiz ist bekanntlich geil, und in keinem Bereich trifft dieser Werbeclaim so sehr zu wie bei Software: Die Kosten guter Programmpakete übersteigen oft die der Hardware, kostengünstige Alternativen, die auch tatsächlich Leistung erbringen, sind in manchen Bereichen wirklich rar.

Vor allem im Bereich der so genannten Open Source Software jedoch gibt es zahlreiche Programme, die locker mit teureren kommerziellen Produkten mithalten können. Nicht alle dieser Programme sind kostenlos, doch zumeist sind sie deutlich preiswerter als "normale" Software: Open-Source-Programme können frei weiter entwickelt werden, weil ihr Quellcode frei veröffentlicht ist. Bekannte Beispiele für solche Programme sind das Betriebessystem Linux, das in mehreren so genannten Distributionen vorliegt, oder etwa die Internet-Browser der Mozilla-Foundation, von denen Firefox mittlerweile der bekannteste ist.

Was die Open-Source-Gemeinde den Nutzern von Windows-Rechnern noch zu bieten hat, bilden drei bekannte Webseiten weitgehend vollständig ab: Die Verzeichnisse "OS-Infoguide", das seit einiger Zeit nicht mehr gepflegte, aber noch leidlich aktuelle "GNUWin"-Verzeichnis sowie das so genannte Opensource-CD-Projekt bieten ein kraftvolles Paket von über 100 qualitativ hochwertigen Programmen.

OS-Infoguide und GNUWin tragen Software zusammen, stellen sie vor und bieten sie zum Einzeldownload: Ideale Verzeichnisse für PC-Nutzer also, die gerade ein passendes Programm für eine zu erledigende Aufgabe suchen.

Die OpenSource-CD geht darüber hinaus: Die Programmsammlung wird als so genanntes ISO-Image zum Download angeboten: Dieses kann man direkt auf eine CD brennen und erhält ein lauffähiges Programmangebot. Dazu gibt es passende CD-Etiketten und Labels, das Angebot wird laufend aktuell gehalten. Zurzeit liegt die Opensource-CD in Version 2.0 vor. Ein Inhaltsverzeichnis des Gesamtangebotes, geordnet nach Programmtypen, ist hier zu finden.

Quelle und Links : http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,342902,00.html

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )