Autor Thema: Firefox beschleunigen  (Gelesen 950 mal)

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Firefox beschleunigen
« am: 29 Dezember, 2004, 11:56 »
Inoffizielle Firefox-Builds und HTTP-Pipelining machen Firefox Beine

Mozilla-Entwickler Asa Dotzler weist in seinem Blog auf einige Kniffe hin, mit denen sich der Mozilla-Browser Firefox beschleunigen lässt. Dazu zählen das Aktivieren von HTTP-Pipelining und das Reduzieren der initialen Darstellungs-Verzögerung.

Dotzler reagiert ( http://weblogs.mozillazine.org/asa/archives/007164.html ) auf einen Bericht bei freerepublic.com ( http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1299854/posts ) , in dem das entsprechende Vorgehen aufgeführt ist und angepriesen wird. Allerdings, so Dotzler deutlich, die Standardeinstellungen haben ihren Sinn, so kann das Aktivieren von HTTP-Pipelining zu Problemen mit einigen WebSites und Proxys führen.

Mit aktiviertem HTTP-Pipelining ( http://www.mozilla.org/projects/netlib/http/pipelining-faq.html ) kann Firefox mehrere Requests zeitgleich an einen Server senden, um beispielsweise alle eingebetteten Bilder auf einmal anzufordern statt nacheinander. Diesen Vorteil erkauft man sich aber mit möglichen Imkompatibilitäten, so dass einzelne Seiten möglicherweise nicht mehr korrekt oder überhaupt nicht mehr dargestellt werden können.

Die Reduzierung der initialen Darstellungs-Verzögerung (Initial Paint Delay) hingegen sorgt dafür, dass Firefox früher beginnt, eine Webseite auf den Bildschirm zu zeichnen. Normalerweise wartet Firefox hier einen Augenblick, um mehr Daten zu erhalten, bevor mit dem Zeichnen begonnen wird. Verkürzt man diese Zeit, muss Firefox aber womöglich öfter neu zeichnen, da die notwendigen Daten erst nach und nach eintrudeln, was zu einer höheren CPU-Last beim Zeichnen der Webseiten führt.

Darüber hinaus weist Dotzler auf die inoffiziellen Firefox-Builds ( http://www.moox.ws/tech/mozilla/ ) von Moox hin. Hier stehen modifizierte Builds von Firefox zum Download, die auf hohe Geschwindigkeit und Stabilität optimiert sind. Diese enthalten Codeteile aus aktuellen Entwicklungszweigen und nutzen zudem die Möglichkeiten aktueller Prozessoren besser aus, da je nach Version beispielsweise auch SSE2-Optimierungen zum Einsatz kommen. Insgesamt bietet Moox je drei verschiedene Varianten von Firefox und Thunderbird für unterschiedliche x86-Prozessoren an.

Quelle : www.golem.de

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