Autor Thema: Releasegroups diverses  (Gelesen 1287 mal)

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Offline SiLæncer

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Releasegroups diverses
« am: 27 März, 2010, 21:40 »
Mit einer letzten Reihe von Veröffentlichungen hat die MP3-Releasegroup "MiNiSTRY" angekündigt, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen.

Eine Ära geht zu Ende. Nach über sieben Jahren zieht sich die MP3-Releasegroup "MiNiSTRY" aus dem "Geschäft" zurück. Jahrelang hatte man Filesharer mit aktuellen Musikveröffentlichungen begeistern können. Darunter vor allem regelmäßig die TOP100 Musikcharts sowie weitere Chartsammlungen. Wie für eine Releasegroup üblich, verkündet man das Ende ganz klassisch in einem .nfo-File.

"Nachdem wir die Musikindustrie jahrelang um ihr Geld gebracht haben
(ey, 80% Scheisse, die produziert wird) haben wir beschlossen,
das irgendwann auch mal das "Real Life" folgen muss.
Wir danken allen unseren Freunden, Affilsites und vor allem unseren
Neidern/Kontrahenten. Ohne Euch waere es langweilig geworden.
Nach ueber 7 Jahren hoeren wir "erstmal" auf, aber wenn uns wieder
die Lust packt, "Guess what? Who is back?" :-)
Wir wuenschen Euch allen... stay tuned, stay clean and stay secured :-)
MiNiSTRY 2003-2010"


Die Filesharerszene wird zwar weiterhin aus anderen Quellen mit aktuellen MP3-Releases versorgt werden, doch mit MiNiSTRY geht definitiv ein nicht zu verachtendes Stück Geschichte. Wieso das "Real-Life" so plötzlich in den Vordergrund gerückt ist, kann nur gemutmaßt werden. Die deutsche Musikindustrie wird es in jedem Fall freuen, einen wichtigen Gegner weniger zu haben. Zumal man hier keine Mittel ergreifen musste, um diese loszuwerden.

Doch bekanntermaßen mag zwar die Geschichte einer Releasegroup hier enden, eine andere wird aber zeitnahe ihren Platz einnehmen. So hat die Musikindustrie nicht wirklich etwas gewonnen, auch wenn es für sie danach aussieht.

Wir wünschen dem Team rund um "MiNiSTRY" ein ruhiges und angenehmes "Real-Life". Wenn sie es so engagiert begehen, wie ihre Release-Tätigkeiten, sollte es hier aber keine Probleme geben.

Quelle : www.gulli.com
« Letzte Änderung: 06 April, 2010, 09:54 von SiLæncer »

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CiNEJUNKiEZ geben auf: Goodbye Scene!
« Antwort #1 am: 06 April, 2010, 08:33 »
Die Movie-Releasergroup CiNEJUNKiEZ gab bekannt, dass sie die Szene verlassen würde. CiNEJUNKIEZ gehörte zu den aktivsten Releasegruppen, die deutschsprachige Filme veröffentlichte.

In meinem Himmel, Alice im Wunderland, Drachenzähmen leicht gemacht, Auftrag Rache, Percy Jackson - Diebe im Olymp, Sherlock Holmes, Avatar - das sind nur einige der unzähligen Filme, die aktuell von dieser Gruppe unters Volk gebracht wurden. In einem NFO gab man bekannt, sie würden sich von der Szene verabschieden. Die CINEJUNKIEZ begründen dies unter anderem mit den vielen mangelhaften Veröffentlichungen, die die Szene überschwemmen würden. Die Mitschnitte der Gruppe genossen aufgrund der zumeist hochwertigen Bild- und Tonqualität einen guten Ruf. Ihr Abschiedsgruß drückt auch recht deutlich aus, dass zwischen den einzelnen Gruppen nicht immer alles Eitel Sonnenschein war.

"Si vis pacem, para bellum." Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg. Dies schrieben sie zum Ende ihrer Ankündigung. Das dürfte recht deutlich darauf hinweisen, dass vor allem unter dem alten Namen Schluss mit den Szeneaktivitäten der Mitglieder sein dürfte. Es wird gemunkelt, schon sehr bald soll es unter anderer Flagge weitergehen.

Quelle : www.gulli.com

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RLSLOG nach Beschwerde von Universal Music offline
« Antwort #2 am: 27 April, 2010, 18:03 »
Die bekannte Release-Infosite RLSLOG wurde vom deutschen Webhoster abgeschaltet. Eine Anwaltskanzlei, die die Universal Music Group in Deutschland vertritt, hatte den Hoster zuvor kontaktiert und sich beschwert.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die beliebte Releasen-Infosite RLSLOG offline. Auslöser dieses Ausfalls ist eine deutsche Anwaltskanzlei, die im Auftrag der Universal Music Group den Webhoster von RLSLOG (Giga-Hosting) kontaktierte. Wenig später war die gesamte Website offline. Eine Vorwarnung seitens des Hosters erfolgte nicht. Bislang ist die Seite offline. Nur ein knapper Hinweis findet sich dort: "RLSLOG.net wurde von seinem deutschen Hosting-Unternehmen nach einer beantragten Löschung durch eine Anwaltskanzlei, die Universal Music vertritt, gesperrt, obwohl wir nie urheberrechtlich geschützte Dateien auf unserem Server gehostet haben. Unsere Webseite diente ausschließlich Informationszwecken."

Gegenüber TorrentFreak erklärte der Gründer von RLSLOG, dass man sich derzeit auf der Suche nach einem neuen Webhoster befinde - bevorzugt einem, der die Seite nicht einfach ohne Vorwarnung deaktiviert. Über die Sperrung des Accounts sei man in keiner Weise informiert worden. Dabei handelt es sich hier nicht um den ersten "Blackout".

Bereits im vergangenen Jahr sorgte eine Beschwerde der Piratenjäger von "Web Sheriff" dafür, dass die Seite temporär offline war. Darüber hinaus wurden bereits Suchergebnisse über RLSLOG aus Google entfernt, nachdem diverse Rechteinhaber dagegen protestiert hatten. RLSLOG ist also keinesfalls eine unbekannte Größe im Netz. Was letzten Endes offenbleibt, ist jedoch ein ganz anderes Kapitel.

RLSLOG selbst speichert zwar Informationen zu aktuellen Releases. Die Dateien selbst hostet man jedoch nicht. Man verweist lediglich auf Drittseiten, über die die Werke bezogen werden können. Damit bewegt man sich rechtlich zumindest auf dünnem Eis. Ob eine vollständige Abschaltung notwendig war, ist jedoch ein anderes Thema.

Quelle : www.gulli.com

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Ubisoft sorgt für Zoff in der Szene
« Antwort #3 am: 01 Mai, 2010, 08:15 »
Mit dem heutigen Release von "Tom Clancy's Splinter Cell Conviction" geht der Zwist zwischen den Releasegroups erst richtig los. Skid Row lässt im NFO zum PC-Game kein gutes Haar an den Konkurrenten Reloaded und Razor 1911.

Im NFO zum Game wird keine Chance ausgelassen, Reloaded und Razor 1911 eins auszuwischen. Der Gruppe Reloaded wird vorgeworfen, Lügen und einen Fake unter fremden Namen veröffentlicht zu haben. Razor 1911 wird vorgeworfen, sie hätten nicht als erste Gruppe den neuartigen Kopierschutz von Ubisoft umgangen. Ihr Crack wäre sehr wohl mit dem von "Assassins Creed 2" von Skid Row vergleichbar. Man hätte den Launcher von Ubisoft lediglich ins Hauptverzeichnis verschoben und diesen dort verändert. An der Notwendigkeit der Emulation eines Servers würde dies nach Aussage von Skid Row nichts ändern. Dies würde auch alle nachfolgenden Spieletitel betreffen. Mit den Kopierschutzmaßnahmen der guten alten Tage sei es vorbei. Wie dem auch sei, künftig würde man sich nicht weiter öffentlich zu dem Thema äußern.

Das ISO image des Cracks von "Tom Clancy's Splinter Cell Conviction" ist in den üblichen Quellen im Web verfügbar. Die Fortsetzung der Auseinandersetzung zwischen den Groups dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Den meisten Usern dürfte es sowieso egal sein, wer unter welchen Umständen welchen Kopierschutz entfernen konnte - Hauptsache die Games laufen auf ihren Computern ohne Probleme. Wer auch immer am Ende das Rennen machen wird, der große Verlierer scheint alleine der Publisher zu sein. Der bleibt bei den auferlegten Restriktionen für die Käufer, mit oder ohne Server-Emulator im Crack, auf seinen Originalen sitzen. Der Onlinezwang ist für die Kunden nicht nur hinderlich. Der heutige Release hat erneut bewiesen: Der Kopierschutz kann die illegale Veröffentlichung nicht aufhalten.

Ob der kurze Zeitraum, also die Verzögerung zwischen offizieller Veröffentlichung und Crack den ganzen Ärger bei den Gamern wert ist? Das wird alleine das Management von Ubisoft herausfinden müssen.

Quelle : www.gulli.com

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Offline ritschibie

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Untergrund: Musik-Szene einigt sich auf Qualitätsvorgaben
« Antwort #4 am: 11 Oktober, 2011, 12:14 »

Aussehen einer typischen "NFO"-Datei innerhalb der Szene
Auch Schwarzkopierer haben Qualitätsansprüche. Dies zeigen die jüngsten Entwicklungen innerhalb der „dunklen“ Musik-Szene. Zwölf Szene-Gruppen haben sich in einem „Konzil“ darauf geeinigt, wie ein Release eines Albums auszusehen hat, damit es den allgemeinen Anforderungen gerecht wird.

Vordergründig zielt der auf xrel.to publizierte Text darauf ab, die Veröffentlichung von Musiktiteln im Flac-Format zu regeln. Dieser Audiocodec bezeichnet eine verlustfreie Audiodatenkomprimierung und gibt Musik demnach in der bestmöglichen Qualität wieder.

Laut den am 3. Oktober festgelegten Bestimmungen der Szene-Gruppen dürfen sämtliche Dateien in einem Release nur mit 44.100 Hz / 16 bit beziehungsweise 48.000 Hz / 24 bit codiert sein, damit es im Untergrund als „lossless“ (kein Qualitätsverlust) gilt. Weiter muss jeder Veröffentlichung ein Beweisbild beigelegt sein, die der jeweiligen Gruppe den tatsächlichen Besitz einer Audio-CD oder eines Vinyls bescheinigt. Die Bestimmungen sehen dafür eine Kameraaufnahme vor, die das Medium zusammen mit einer Markierung, die den Namen der Gruppe trägt, zeigt. Dabei weisen die anonymen Autoren vor allen Dingen darauf hin, dass die sogenannten EXIF-Metadaten aller veröffentlichten Bilder, gelöscht werden sollten. Dort sind oftmals Informationen über die verwendete Kamera zu finden, was eventuell über die Seriennummer Rückschlüsse auf den Besitzer zulassen könnte.

Weitere Bestimmungen dienen hauptsächlich der Einheitlichkeit allen anerkannten Releases. So muss der Titel einer Veröffentlichung grundsätzlich das Wort „Flac“ und den jeweiligen Gruppennamen enthalten. Sogar für die Dateinamen wurden penible Vorschriften getroffen.

Unter dem Konzil sind die zwölf Szene-Gruppen aufgeführt, die den einzelnen Regeln zustimmen. Ursprünglich machten es sich die verschiedenen Teams zur Aufgabe, ein Release eines bestimmten kommerziellen Produktes vor allen anderen Konkurrenten ins Netz zu stellen. Gerade im Software-Bereich besteht bis heute ein Kampf zwischen verschiedenen Release-Groups, die sich immer wieder daranmachen, neue Kopierschmutzmechanismen der Industrie zu knacken.

Quelle: www.gulli.com
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Offline Jürgen

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Re: Untergrund: Musik-Szene einigt sich auf Qualitätsvorgaben
« Antwort #5 am: 12 Oktober, 2011, 00:20 »
Eine Standardisierung von Dateinamen erlaubt allerdings auch eine wirksame(re) Fahndung nach und Filterung von solchen Inhalten.
Abmahner und Rechteverwalter werden sich freuen...
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Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
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2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

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Offline ritschibie

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x264 statt Xvid: Neue Regeln für illegale Kopien
« Antwort #6 am: 05 März, 2012, 12:00 »

The SD x264 TV Releasing Standards 2012
(Bild: Screenshot: Golem.de)
Mit dem "The SD x264 TV Releasing Standards 2012" haben sich die sogenannten Release Groups der "Szene" neue Regeln für die Veröffentlichung von unerlaubten Kopien gegeben. Statt Xvid kommt x264 als Codec zum Einsatz, was bei manchen Nutzern zu Empörung führt.

Die Szene geht mit der Zeit und steigt für ihre illegalen Veröffentlichungen von Filmen und Fernsehserien von Xvid auf x264 mit variabler Bitrate um. Wie die entsprechenden Dateien auszusehen haben, ist in den "The SD x264 TV Releasing Standards 2012" klar geregelt. Neben dem neuen Codec werden auch andere technische und inhaltliche Aspekte geregelt.

Vor allem der Umstieg auf den neuen Codec stößt bei einigen Nutzern dieser illegalen Kopien auf Unmut und führe zu regelrechten Aggressionen, berichtet Torrentfreak leicht süffisant. Hauptgrund für die Aufregung: Die neuen Dateiformate lassen sich nicht mit einfachen Xvid-kompatiblen DVD-Player wiedergeben.




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