Autor Thema: Apple diverses ...  (Gelesen 4149 mal)

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Apple 1 wird versteigert
« Antwort #15 am: 12 November, 2010, 11:36 »
Es ist der Urahn aller Apple-Computer! Einer der ersten Apple-PCs – mit Holzgehäuse und selbstgeschnitztem Apple-Schriftzug – kommt in London unter den Hammer. Für mindestens 150 000 Pfund (umgerechnet 176 550 Euro)!

„Apple 1“ – 1976 kostete der erste Apple-Computer 666 Dollar. Ohne Monitor, Gehäuse und Tastatur

Vom „Apple 1“ wurden 1976 nur 200 Stück verkauft – ohne Gehäuse – das musste sich der Besitzer selbst basteln. Ausgerüstet ist der Rechner mit winzigem 8 Kilobyte Hauptspeicher. Das ist 524 000 mal weniger als heute üblich. Schon ein Song als MP3-Datei braucht das Vielfache an Platz!

Damit fing der Kult um Apple an: Der erste Mac wurde am 24. Januar 1984 von Apple-Mitbegründer Steve Jobs in Cupertino (US-Bundesstaat Kalifornien) der Öffentlichkeit präsentiert

Nur wenige Exemplare haben bis heute überlebt, nachdem sie vor 34 Jahren von den Apple-Gründern Steve Jobs und Steve Wozniak in einer Garage zusammengesetzt wurden. Eines davon soll jetzt im Londoner Auktionshaus Christie's versteigert werden, berichtet die britische Daily Mail. Dafür gibt es die Original-Verpackung, ein Handbuch und einen von Steve Jobs unterschriebenen Brief an den ersten Käufer.

1976 kostete der erste Apple-Computer 666,66 US-Dollar, ohne Tastatur und Monitor!

Im Rückblick eine gute Geldanlage, ähnlich wie die Aktien von Apple. Die Firma ist heute einer der größten IT-Firmen der Welt. Und der Apple 1 war der Grundstein zum Erfolg.



Quelle

Bilder: dpa
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Bastelsrechner:
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Apple wegen angeblicher Weitergabe von Nutzerdaten verklagt
« Antwort #16 am: 28 Dezember, 2010, 13:34 »
In einer am 23. Dezember beim Bezirksgericht von San Jose (Kalifornien) eingereichten Klage (Aktenzeichen 10-5878) wird dem Unternehmen vorgeworfen, persönliche Daten von Nutzern ohne deren Einverständnis an Werbenetzwerk-Anbieter weiterzugeben. Dies berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Kläger Jonathan Lalo trägt demnach vor, dass die eindeutige Kennung (Unique Device Identifier, UDID) bei iPhones und iPads Werbenetzwerken erlaube, zu erfassen, welche Applikationen ein Kunde heruntergeladen habe und wie häufig beziehungsweise wie lang er diese nutze.

Tatsächlich behaupte Apple laut Kläger jedoch (fälschlicherweise), dass alle Apps vor der Veröffentlichung in seinem App Store begutachtet und generell keine personenbezogenen Daten ohne Zustimmung des Anwenders übertragen würden. Lalo betont in seiner Klage ausdrücklich, dass es dem Anwender nicht möglich sei, die Übertragung der UDID zu blockieren.

Bloomberg berichtet, dass laut Klagschrift über einige Apps zudem zusätzliche Informationen an Werbenetzwerke verkauft würden – darunter der Aufenthaltsort des Anwenders, sein Alter, Geschlecht, Einkommen, die ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung und politischen Ansichten. Die Klage richtet sich auch gegen die Anbieter der Apps Pandora, Paper Toss, the Weather Channel and Dictionary.com.

Lalo strebt eine Sammelklage gegen Apple an, der sich alle Nutzer anschließen können sollen, die zwischen dem 1. Dezember 2008 und der vergangenen Woche eine Applikation auf ihrem iPhone oder iPad aus dem App Store heruntergeladen und installiert haben. Unklar bleibt im Bloomberg-Bericht, ob von der Klage auch Apples iPod touch erfasst wird, der ebenfalls eine UDID aufweist.

Jonathan Lalo lässt sich in der Angelegenheit von der New Yorker Kanzlei KamberLaw vertreten, deren Chef Scott A. Kamber damit wirbt, bereits "hunderte Millionen Dollar" bei "dutzenden Sammelklagen" erstritten zu haben. Tatsächlich zählt zu den Erfolgen der Kanzlei eine außergerichtliche Einigung mit dem Online-Videoverleiher Netflix in einem Millionen-Streit, bei dem es darum ging, dass eigentlich anonym auftretende Kunden aufgrund ihrer Film-Empfehlungen identifiziert werden konnten. Auch an der Sammelklage gegen Facebook wegen Eingriffs in die Privatsphäre der Nutzer durch das Werbeprogramm "Beacon" war KamberLaw beteiligt. Das Online-Netzwerk schaltete Beacon schließlich komplett ab und zahlte 9,5 Millionen US-Dollar.

Apple hat sich zu der Klage bislang nicht geäußert.

Quelle : www.heise.de

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Apple wegen angeblicher Weitergabe von Nutzerdaten verklagt [Update]
« Antwort #17 am: 29 Dezember, 2010, 14:02 »
Nach einem Bericht von Wired wurde am 23. Dezember eine weitere Klage gegen Apple eingereicht, die dieselben Vorwürfe zum Gegenstand hat. Auf Klägerseite sind vier Personen aus Texas und Kalifornien genannt, die verschiedene Apps auf ihre iPhones installiert hatten. Zu den Beklagten zählen hier neben Apple die Anbieter der Apps Textplus4, Pandora, Paper Toss, Weather Channel, Directonary.com Talking Tom Cat, Pimple Popper Lite und Pumpkin Maker. Die Klageschrift kann online (als PDF) eingesehen werden.

Quelle : www.heise.de

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App Store: Apple will noch mehr Kontrolle
« Antwort #18 am: 02 Februar, 2011, 08:55 »
Apple will mehr Geld mit dem App Store verdienen und zieht die Daumenschrauben für Entwickler weiter an. Sie dürfen nun laut eines Berichts der New York Times keine Apps mehr anbieten, mit denen der Zugriff auf Inhalte möglich ist, die außerhalb des App Stores gekauft wurden.

Apple schottet seinen App Store immer weiter ab, um Konkurrenten auszuschließen. Laut eines Berichts der New York Times dürfen Konkurrenten künftig ihre Anwendungen nicht mehr für iPad, iPhone oder iPod touch anbieten, wenn darüber Inhalte abrufbar sind, die nicht über den App Store erworben wurden. Entsprechende Hinweise seitens Apple sollen an verschiedene Entwickler gegangen sein.

Betroffen ist auch Sony, dessen Anwendung von Apple abgewiesen wurde, weil darüber E-Books gekauft und abgerufen werden konnten, die aus dem Sony Reader Store stammen. Apple verlange, dass künftig sämtliche In-App-Verkäufe über Apple abgewickelt werden müssten, zitiert die New York Times Steve Haber, den Chef von Sonys E-Book-Abteilung.

Das könnte auch Auswirkungen auf Amazons Kindle-App haben. Über sie kann wegen der bereits bekannten Beschränkungen für In-App-Käufe zwar nicht direkt im Kindle Store eingekauft werden. Allerdings ist ein Zugriff auf E-Books möglich, die im Kindle Store gekauft wurden. Auch das wäre gemäß Apples verschärften Vorschriften nicht mehr erlaubt - was Apple wegen der Dominanz von Amazon im E-Book-Markt nur recht sein dürfte.

Laut dem Zeitungsbericht wollten sich weder Amazon noch Apple auf Nachfrage äußern. Apple hatte zuvor bereits Zeitungs- und Magazinverlage gegen sich aufgebracht, weil diesen untersagt wird, ihren Abonnenten etwa die iPad-Ausgaben ihrer Printpublikationen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Daran würde Apple jedoch nicht mitverdienen.

Quelle : www.golem.de

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App Store: Apple will noch mehr Kontrolle (Update)
« Antwort #19 am: 02 Februar, 2011, 10:00 »
Eine Apple-Sprecherin sagte Ars Technica mittlerweile, dass sich die Bedingungen und Richtlinien für Entwickler nicht verändert hätten. Dennoch heißt es: "Wenn eine App die Möglichkeit zum Erwerb von Büchern außerhalb der App bietet, setzen wir nun voraus, dass den Kunden innerhalb der App auch die Möglichkeit zum In-App-Kauf geboten wird." Das verbessert die Situation für Konkurrenten aber nur unwesentlich, denn wenn sie Inhalte nicht auch über Apples Abrechnungssystem verkaufen, dürfen sie demnach auch keinen Zugriff auf Inhalte bieten, die woanders gekauft wurden. Das wäre kein Problem, läge die von Apple für alle App-Store-Verkäufe verlangte Marge nicht bei 30 Prozent. Damit können Konkurrenten preislich mit Apples Angeboten nicht mehr mithalten, unabhängig davon, was sie verkaufen wollen. Apple will damit nicht nur mitverdienen, sondern nutzt seine Stellung als Plattformbetreiber aus, um Konkurrenten fernzuhalten.

Quelle : www.golem.de

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Apple: Auslöser für Entlassungen in der IT-Branche?
« Antwort #20 am: 01 April, 2011, 20:14 »
Apple sorgt für Tumulte bei seinen Konkurrenten. Wie aus einem Bericht des IT-Magazins DigiTimes hervorgeht, sollen immer mehr Vorstände von Firmen der IT-Branche entlassen werden, weil sie nichts gegen Apples großen Markteinfluss zu tun wissen. Auch Gianfranco Lanci, der vor Kurzem seine Stelle als Geschäftsführer bei Acer aufgab, soll aus diesem Grund den Konzern verlassen haben.

Die Gegenspieler von Apple tun sich nach wie vor schwer, einen effektiven Weg zu finden, um dem Unternehmen gefährlich zu werden. Einem Bericht des IT-Magazins DigiTimes zufolge, scheint sich dies nicht nur finanziell auf die Mitstreiter der kalifornischen Firma auszuwirken. Angeblich sollen immer mehr Betriebe in der IT-Branche ihre Chefs und Vorsitzenden entlassen, weil sie Apple nicht in die Schranken weisen können. 

So habe beispielsweise der ehemalige Acer-Chef Gianfranco Lanci vor Kurzem seine Stelle als Geschäftsführer aufgeben müssen, weil er keine Strategie gegen Apples Verkaufserfolge vorlegen konnte, berichtet DigiTimes unter Berufung auf eine nicht genau benannte Quelle. Vor allem durch Apples iPad musste der Betrieb Einbußen im Notebook-Bereich hinnehmen.

Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo und Ex-LG-Boss Nam Yong seien aus selbigem Grund zum Austritt aus ihrem Betrieb gezwungen worden. Offenbar suchten die Aufsichtsräte auch hier vergeblich nach brauchbaren Plänen gegen Apples Marktdominanz. Der Handymarkt, auf dem vor allem Nokia seine Umsätze produziert, wurde durch Apples iPhone ebenfalls beeinträchtigt.

Aber auch andere Vorsitzende sollen wegen des Konzerns aus Cupertino um ihren Job bangen müssen. Vor allem bei Motorola, Sony, Toshiba, Asus und Lenovo seien die Aufsichtsräte unzufrieden mit der Arbeit ihrer Betriebsleiter und dementsprechend bestrebt, personelle Änderungen vorzunehmen.

Quelle : www.gulli.com

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Wirbel um Aufzeichnung von Ortungsdaten im iPhone
« Antwort #21 am: 21 April, 2011, 12:42 »
Die Aufzeichnung von geografischen Ortungsdaten durch mobile Geräte von Apple über einen längeren Zeitraum sorgt weiter für Wirbel. Zwei IT-Experten, Alasdair Allan und Pete Warden, berichteten gestern über die Praxis. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Warden stellte zudem eine Software namens iPhoneTracker bereit, mit der jeder iPhone- oder iPad-3G-Besitzer die Speicherung der Ortsdaten auf einer Karte darstellen kann. Betroffen sind nach aktuellem Kenntnisstand nur Informationen zu den umgebenden Funkzellen sowie Daten zu den WLAN-Basisstationen im Umfeld.

Auch nach mehrfachen Anfragen gab es zu der Sache zunächst keine Stellungnahme von Apple. Es gebe aber immerhin keine Anzeichen dafür, dass die Ortsdaten irgendwohin weitergeleitet werden, betonten Allan und Warden. Ein Abschalten der Speicherung scheint nach bisherigen Informationen nicht möglich; sie funktioniert offenbar unabhängig von der "Location Services"-Funktion innerhalb von iOS, die der Benutzer über die Systemeinstellungen abdrehen kann. Die Jailbreak-Community veröffentlichte mittlerweile aber ein Tool, das die Datenerhebung blockiert.

Die technische Aufzeichnung der Ortungsdaten aus dem Mobilfunknetz in der "consolidated.db" genannten Datei begann laut Allan und Warden vor einem Jahr nach der Aktualisierung des Betriebssystems iOS auf Version 4.0 beziehungsweise 3.2 (iPad), das Apple für seine mobilen Geräte einsetzt. Allan und Warden erklärten, dass die Daten von mobilen Gerät auf den Computer des Nutzers übertragen werden, sobald über iTunes synchronisiert wird. Die Daten sind nicht verschlüsselt, sondern liegen offen in einem SQlite-Datenbankformat vor.

Auch Mobilfunk-Provider verfügten aus dem Betrieb ihrer Netze über solche Informationen, bei ihnen seien sie jedoch aufwendiger geschützt als im Fall der Apple-Geräte und iTunes, kritisierten Allan und Warden die Speicher-Praxis. Die Geräte ermittelten die Standortdaten offensichtlich anhand der Signale von Mobilfunk-Zellen. "Das ist weniger präzise als mit GPS, aber verbraucht wahrscheinlich weniger Strom." GPS-Ortungsdienste kann ein Nutzer von iPhone oder iPad in den Einstellungen ausschalten.

Das Technikblog Engadget wies darauf hin, dass die Geodaten-Aufzeichnung in Fachkreisen schon seit einiger Zeit bekannt war und verlinkte auf einen entsprechenden Artikel des französischen Autors Paul Courbis von September 2010. Auch Anfang dieses Jahres wurde das Thema bereits in Experten-Foren im Internet diskutiert. Der IT-Forensiker Alex Levinson bloggte, er habe "consolidated.db" sogar bereits in einem Buch erwähnt. Außerdem gebe es ähnliche Daten auch bei früheren iOS-Versionen in einer Datei namens "h-cells.plist". In Kreisen von Ermittlungsbehörden in den USA sei die Tatsache, dass das iPhone solche "Infokrümel" hinterlasse, nichts Neues. Der iPhone-Sicherheitsexperte James Zdziarski stieß gegenüber dem Fachdienst Ars Technica ins gleiche Horn. Es handele sich nicht um eine geheime "Big Brother"-Datei, sondern vermutlich um "faule Programmierung". Dies sei der Hauptgrund für die meisten Datenleaks beim iPhone.

Allan und Warden stießen nach eigenen Angaben zufällig auf die Datensammlung, als sie an einem Datenvisualisierungs-Projekt arbeiteten. Zunächst sei ihnen selbst unklar gewesen, dass Informationen über einen so langen Zeitraum gespeichert wurden. "Weder Pete noch ich glauben, dass es eine Art Verschwörung gibt, wir sind jedoch beide darüber besorgt, dass so detaillierte Ortsinformationen gespeichert werden", schrieb Allan.

Es blieb zunächst unklar, warum die Daten gespeichert werden. Eine Vermutung war, dass es etwas mit dem Betrieb der Geräte in Mobilfunknetzen zu tun hat. Der amerikanische IT-Journalist Andy Ihnatko etwa argumentierte, dass es nach der Art der Datenerhebung um die Kontrolle über Leistung von Geräten und Netzen gehen müsste und nicht um Bewegungsprofile der Nutzer. Mehrere Experten wiesen darauf hin, dass man die Sicherungskopien in iTunes auch verschlüsseln und damit für Fremde unzugänglich machen kann.

Zur Bewertung der Praxis aus Sicht des Datenschutzes erklärte Marc Rotenberg, Direktor des Informationszentrums für den Schutz der Privatsphäre (EPIC), der New York Times, mit einer heimlichen Sammlung von Ortungsdaten werde eine Grenze überschritten.

Quelle : www.heise.de

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Android-User hassen Apple
« Antwort #22 am: 22 April, 2011, 13:09 »
Die Menschen wollen sich nicht in eine von Apple kontrollierte virtuelle Gated Community einschließen lassen

Apple-User waren schon immer etwas Besonderes. Früher mussten sie vor allem damit zurechtkommen, dass es einfach teurer war, Apple-Produkte zu besitzen, jetzt sind sie die User, die nicht nur besonders ausgespäht, sondern auch noch in der Apple-Welt eingesperrt werden.

Früher gab es regelrechte ideologische Grabenkämpfe zwischen Apple- und Microsoft-Fans. Die Zeiten sind vorbei, nachdem Apple demonstriert hat, nicht nur eine schickere Form zu bieten, sondern auch noch mehr Daten von den Kunden einzuholen. Dazu wollte man die Nutzer zwingen, aus dem Internet auszuscheren und in ein Intranet einzutreten, das vollständig von Apple kontrolliert wird.

Das funktionierte kurzfristig, weil Apple mit dem iPod, dem iPhone und dem iPad Neues angeboten hat, das auch als Statussymbol aufgenommen wurde. Aber es gab auch Menschen, die sich nicht in die Applewelt einsperren lassen und die die Freiheit des Internet beibehalten wollten, sich Betriebssysteme und Programme frei auswählen zu können. Das sind vor allem die Nutzer von Android-Smartphones, die sich nicht nur wegen der Kosten, sondern auch aufgrund der Freiheit gegen iPhone entschieden haben, das neben dem iPad derzeit die Haupteinnahmequelle von Apple darstellt.

Nach einer Umfrage von Business Insider, die wohl symptomatisch ist, aber keineswegs repräsentativ, würden zwar die Meisten jeweils bei Apple oder Android bleiben, wenn sie ein neues Handy kaufen, man ist der Marke oder seiner einmal getroffenen Entscheidung treu.

Interessant ist freilich, dass die meisten iPhone-Besitzer einen Wechsel zu Android-Handys durchaus machen würden, wenn die Plattform entsprechend besser wäre. Die Treue zur Marke ist also nicht sehr ausgeprägt. Die meisten Android-User sagen allerdings, dass sie gar nicht daran denken, zu Apple zu wechseln, weil sie Apple "hassen", der Grund ist freilich nicht bekannt und soll demnächst erfragt werden. Die Übrigen meinen, sie würden dann vielleicht zu iPhones wechseln, wenn Apple besser mit Nicht-Apple-Produkten zusammenarbeite. Das zeigt, die Strategie von Apple, die User in die Apple-Welt einzuschließen und entsprechend Daten und Einnahmen zu erzielen, wird langfristig nicht tragen. Das Internet will frei und keine gated community sein.

Quelle : http://www.heise.de/tp/

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Datenschützer setzen Apple unter Druck
« Antwort #23 am: 22 April, 2011, 15:36 »
iPhone und iPad speichern ihre aktuelle Position unverschlüsselt in einer Datei auf dem Gerät, die beim Backup auf den jeweiligen Rechner übertragen wird. Diese Praxis kannten Insider zwar schon länger, erst jetzt wurde sie jedoch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der zuständige bayerische Datenschützer Thomas Kranig verlangte nun in einem Schreiben an Apple Auskunft. Er will wissen, welche Geräte Bewegungsdaten speichern, welche Daten das sind und wo sie gespeichert werden. Außerdem fragt er, wer Zugriff auf die Daten habe, "ob und was Apple damit macht und ob der Nutzer die Möglichkeit hat, diese Datenerfassung zu unterdrücken". Bislang hat Apple weder auf Kranigs Fragen noch auf die von Medien geantwortet.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar sagte, auf Basis des Fragenkatalogs werde es "eine Bewertung geben, und wenn die negativ ist, wovon ich ausgehe, dann muss Apple seine Praxis ändern." Kranig räumte ein, er rechne nicht mit schnellen Antworten.

Auch in anderen Ländern rühren sich die Datenschützer. So hat der New York Times zufolge die italienische Datenschutzbehörde eine Untersuchung eingeleitet. Und auch die französischen Behörden rühren sich. France Soir zitiert den Generalsekretär der dort zuständigen CNIL (Commission nationale de l’informatique et des libertés) Yann Padova: "Diese Aufzeichnung ist aufdringlich und gefährlich. Erstes Problem: Die Betroffenen erfahren nichts von dieser Standortbestimmung. Zweites Problem: Wir wissen nicht, ob die Daten an einen Dritten übertragen werden oder ausschließlich auf den Geräten des Nutzers bleiben. Wenn man wüsste, dass diese Daten an Apple oder andere übertragen werden, wäre das nicht akzeptabel."

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Sammelklage wegen Apples "Locationgate"
« Antwort #24 am: 26 April, 2011, 13:13 »
Die "Locationgate"-Affäre zieht weitere Kreise: Nachdem sich über Ostern Datenschützer aus Deutschland, Italien und Frankreich und mittlerweile auch Südkorea kritisch zu dem Vorfall geäußert haben, wächst nun auch der Druck auf Apple in den USA, endlich Stellung zur bislang unerklärten Dauerspeicherung von Ortsdaten in iPhone und iPad 3G zu beziehen. Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg meldet, reichten Vikram Ajjampur, ein iPhone-User aus Florida, und William Devito, iPad-Besitzer aus New York bei einem Bundesgericht in Tampa eine Sammelklage gegen Apple ein. Sie verlangten von dem zuständigen Richter, Apple das Sammeln von Daten zu untersagen. Klägeranwalt Aaron Mayer sagte, seine Mandanten wollten nicht hinnehmen, dass Apple seine Nutzer "quasi überall verfolge". "Wenn man ein US-Marshall ist, benötigt man für so etwas eine richtlerliche Genehmigung. Apple macht das ohne."

Druck kommt mittlerweile auch aus der US-Politik. Lisa Madigan, Attorney General von Illinois, schrieb Apple und Google einen Brief, sich doch bitte persönlich zu der Speicherung von Ortsdaten zu äußern. "Ich will wissen, welche Daten sie erfassen", schreibt Madigan in ihrer Einladung zur Stellungnahme. Zuvor hatten schon der US-Senator Al Franken und der US-Abgeordnete Ed Markey Apple aufgefordert, Stellung zu nehmen. Mittlerweile wurden sowohl Apple als auch Google zu einem Hearing am 10. Mai eingeladen, das vor einem Justiz-Unterausschuss des Senats stattfinden soll.

Von Apple selbst fehlt zur "Locationgate"-Affäre nach wie vor jeglicher Kommentar. Allerdings soll Firmenchef Steve Jobs sich laut einem Bericht von MacRumors gegenüber einem Kunden geäußert haben. Auf die Frage, warum iPhones die Nutzer "tracken", Android-Geräte aber nicht, antwortete Jobs wie üblich kurz angebunden, auch Google speichere Ortsdaten. "Wir tracken [dagegen] niemanden. Die Informationen, die zirkulieren, sind falsch." Ob die Jobs-E-Mail echt ist, lässt sich nicht sagen, allerdings ist bekannt, dass der Apple-Chef Kundenanfragen in unregelmäßigen Abständen beantwortet, selbst wenn die PR-Abteilung des Computerkonzerns offiziell schweigt.

Viele Fragen gibt es nach wie vor über die Art der Ortsdatensammlung, die Apple in einer Datei namens "consolidated.db" vornimmt. So ist unklar, wie genau die Informationen sind und ob sie nicht vor allem dem Anlegen einer Geodatenbank dienen, über die Nutzern später eine verbesserte Navigationsfunktion zur Verfügung gestellt werden soll. Tatsächlich hatte sich Apple bereits im vergangenen Jahr gegenüber zwei US-Abgeordneten entsprechend geäußert. Warum die unverschlüsselt angelegte Datenbank nicht regelmäßig geleert wird, erklärt dies allerdings nicht. Blogger John Gruber, der Apple-seitig als gut vernetzt gilt, äußerte die Theorie, es handele sich schlicht um eine Nachlässigkeit. "Ich wette, dies wird im nächsten iOS-Update behoben."

Das Wall Street Journal führte unterdessen eine Untersuchung durch, ob "consolidated.db" auch dann beschrieben wird, wenn die ortsbasierten Dienste in iOS vom Nutzer abgeschaltet wurden. Das Ergebnis: Auch dann noch finden sich neue Einträge in der Datenbank. Ein Kurztest durch Mac & i konnte dies allerdings zunächst nicht nachvollziehen; jedoch ist nach wie vor nicht bekannt, wann konkret das Schreiben neuer Daten in "consolidated.db" ausgelöst wird.

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Ortungsdaten im iPhone: Apple gesteht Programmierfehler ein
« Antwort #25 am: 27 April, 2011, 16:33 »
Am heutigen Mittwoch nimmt Apple nun auf seiner Internetseite zu den über Ostern hochgekochten Vorwüfen Stellung, dass das iPhone und das iPad vermeintlich Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnen. Apple bestätigt dabei die Untersuchungen der c't-Redaktion, wonach es sich bei der fraglichen Datenbank nicht um ein komplettes Bewegungsprofil handelt, sondern um Positionsdaten von WLAN-Routern und Mobilfunkzellen. Die Funktionsweise dieser Datenbank hatte Apple schon im Juli vorigen Jahres in einem Brief an zwei US-Abgeordnete erklärt, wenn damals auch ohne Erwähnung der Zeitstempel, aus denen sich ein eingeschränktes Bewegungsprofil ermitteln lässt.

In dem Brief hieß es, dass diese Datenbank gesichert und nur Apple zugänglich sei, und dass bei abgeschalteten Ortungsdiensten keine Updates erfolgen würden – beides ein Widerspruch zu den Beobachtungen der letzten Tage: Die Datei liegt unverschlüsselt auf den PCs der Nutzer und wächst auch bei ausgeschalteten Ortungsdiensten.

Tatsächlich hat Apple eingeräumt, in diesen Punkten versagt zu haben: Das Backup der Daten auf den PC des Nutzers will Apple künftig unterlassen, und das Fortschreiben sei ein "Bug". Beides will Apple mit einem zukünftigen iOS-Update beheben. Zusätzlich will Apple die Datenbank auf die Einträge der letzten sieben Tage beschränken und sie beim Ausschalten der Ortungsdienste komplett löschen, auch die Einträge vor dem Ausschalten. Im nächsten größeren iOS-Update soll die Datenbank auf dem iPhone zusätzlich verschlüsselt werden.

Ein weiteres neues Detail verrät Apple nebenbei: den Aufbau einer Verkehrsdatenbank für Staumeldungen. Die Bewegungsdaten der iPhones will Apple anonymisiert sammeln, um Aussagen über die Verkehrsdichte zu treffen, ein Dienst, der "in the next couple of years" freigeschaltet werden soll. Ähnliches machen auch andere Anbieter wie Google mit Android und schon länger Navigon und Tomtom. Mehrere Stellen für Entwickler von Navi-Apps hatte Apple voriges Jahr ausgeschrieben.

Bis Apple das iOS-Update mit den angekündigten Verbesserungen bringt, müssen iPhone- und iPad-Nutzer weiter mit dem Risiko leben, dass Angreifer mit Zugang zu dem Gerät oder zum PC des Nutzers anhand der fraglichen Datenbank ein eingeschränktes Bewegungsprofil erzeugen können.

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"Locationgate": Jobs, Schiller und Forstall nehmen Stellung
« Antwort #26 am: 28 April, 2011, 13:16 »
Nachdem am Mittwochnachmittag Apple eine Art Mea culpa zum "Locationgate" mit den im iPhone gespeicherten Ortungsdaten veröffentlichte, wurden etwas später auch noch Firmenchef Steve Jobs, Marketingboss Phil Schiller und iOS-Softwareleiter Scott Forstall vorstellig. Der Zugang für die Medien war allerdings beschränkt: Es gab genau ein Telefoninterview. Eingeladene Gesprächspartnerin war Ina Fried vom zum Wall Street Journal gehörenden Techblog All Things Digital. Die renommierte IT-Journalistin brachte insgesamt drei Geschichten: Eine Kurzfassung mit einer Jobsschen Stellungnahme zu den Vorwürfen, ein weiterer Text über die Frage, warum die Herstellung des weißen iPhone so verdammt schwer war, sowie eine editierte Mitschrift des gesamten Telefoninterviews.

Viel mehr als das, was bereits in der gestern veröffentlichten FAQ zu finden war, ließen sich die drei Apple-Manager allerdings nicht entlocken. Jobs betonte erneut, Apple tracke niemanden. Es handele sich um "anonyme Informationen" über die umgebenden Funk- und WLAN-Zellen, die Apple über ein Crowdsourcing-Verfahren erhalten habe. "Das haben die Leute auf ihren Telefonen gesehen und es für Ortsdaten gehalten." Der Zwischenspeicher, den die umstrittenene "consolidated.db"-Datei darstellt, sei aber wohl zu groß bemessen, räumte Forstall ein. "Wir suchten uns eine Größe, rund 2 MByte, halb so groß wie ein Musikstück. Es stellte sich heraus, dass das ziemlich umfänglich war und einzelne Punkte für eine lange Zeit vorhalten konnte."

Apple habe die Datei aber im System geschützt, sie sei ein Root-File und vor anderen Apps in einer "Sandbox" versteckt. "Wenn nun aber jemand sein Telefon hackt und einen Jailbreak durchführt, kommt er an sie heran." Die Datei sei aber "komplett anonym" und könne nicht individuellen Personen oder Geräten zugeordnet werden. Dass diese Zuordnung unnötig ist, weil die Datei ja auf einem individuellen Gerät sitzt, sagte Forstall allerdings nicht – auch ließ er die Backup-Frage offen. Apple hatte in seiner gestrigen FAQ allerdings angekündigt, die bislang unverschlüsselte "consolidated.db" nicht mehr automatisch über iTunes auf Mac und PC zu übertragen, wofür ein baldiges Software-Update sorgen soll. Eine Verschlüsselung der Datei auf dem iPhone ist allerdings erst in der nächsten "großen" Version von iOS vorgesehen.

Zu Fragen der "Crowdsourcing"-Daten, die Apple ja zweifellos sammelt – tatsächlich hatte das Unternehmen dies bereits im vergangenen Sommer eingeräumt –, sagte Jobs, Nutzer könnten dies abschalten, dann aber die regulären Ortsdienste nicht mehr verwenden. Welche weiteren Pläne Apple mit diesen Informationen hat, aus denen neben der verbesserten Ortung auch einmal ein Verkehrsdienst werden soll, sagte Jobs darüber hinaus nicht. Schiller betonte, die anonymen Crowdsourcing-Daten seien in etwa so wie die Datenerfassung in einem Laden, der an der Tür die eintreffenden Kunden mit einem "Clicker" zähle. Wie genau Apple diese Informationen anonymisiert, gab das Unternehmen allerdings bislang nicht an.

Stellen will sich Apple wohl einer Fragerunde vor dem US-Kongress zum Thema. "Ich denke, Apple wird aussagen", so Jobs. Es sei "toll", dass die Politik das Thema nun untersuche. Er hoffe aber, dass neben Apple auch andere Firmen in den Blickpunkt der Presse rückten. Tatsächlich nutzen auch Google und Microsoft Crowdsourcing- und ähnliche Ortsdatenansätze. Zur Frage, wann er wieder zu Apple zurückkehre, wollte sich Jobs indes nicht äußern. "Wir sind heute hier, um über Ortsdaten zu reden, nicht über mich."

Quelle : www.heise.de

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Apple: Schicke Geräte, schmutzige Energie?
« Antwort #27 am: 30 April, 2011, 14:53 »
Nach einer Greenpeace-Studie schneidet Apple bei den Betreibern der 10 größten US-Datenzentren ökologisch am schlechtesten ab

Apple hat sich nicht nur als Firma erwiesen, die schicke Geräte macht, aber die Benutzer einsperrt, sondern auch als Datenkrake, die Geodaten erfasst, und als Unternehmen, das seine Geräte gerne möglichst billig und nicht gerade arbeitnehmerfreundlich herstellen ließ.

Nach einer Greenpeace-Studie, die sich einmal das Cloud Computing und die damit verbundene "schmutzige Energie" untersucht hat, ist Apple bei den Betreibern der 10 größten Datenzentren, also von Amazon, Facebook, Google, Hewlett Packard, IBM, Microsoft, Twitter, Yahoo und Twitter auch der größte Umwelt- oder Klimasünder. Apple bezieht nämlich mit 54,5 Prozent den meisten Strom aus Kohlekraftwerken. Dass Apple daran nichts ändern will, belegt das neue Datenzentrum mit dem zu erwartenden Namen "iDataCenter" in North Carolina, das in diesem Jahr in Betrieb genommen werden soll. Hier kommen 95 Prozent des Stroms aus Kohle- und Atomstrom. 100 MW werden hier erwartet.

Facebook, IBM oder HP sind nicht viel besser als Apple, was Kohleverstromung betrifft, Google und Microsoft, Amazon und vor allem Yahoo setzen deutlich weniger Kohlestrom ein. Trotzdem stammt auch der Strom von 4 Rechenzentren von Google oder HP zu mehr als die Hälfte von Kohle. Die scheinbar sauberen Daten hängen also noch vielfach von schmutziger Energie ab.

Insgesamt verbrauchen die Datenzentren bereits 3 Prozent des US-Stroms und 1,5-2 Prozent des globalen Stroms. Jährliches Wachstum: 12 Prozent! In den USA sind 40 Prozent der Datenzentren angesiedelt. North Carolina ist nicht nur für Apple interessant, offeriert der krisengeschüttelte US-Bundesstaat doch attraktive Steuervorteile. Nur 3,6 Prozent des Stroms in North Carolina kommen aus erneuerbaren Energien.

Greenpeace kritisiert auch die mangelnde Transparenz der meisten IT-Firmen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch. Die Firmen würden sich vor allem auf die Einhaltung von Geschäftsgeheimnissen berufen. Lobend hervorgehoben wird Yahoo, weil der Konzern die CO2-Intensität bis 2014 um 40 Prozent reduzieren will. Google würde zwar einen ähnlichen Weg verfolgen und etwa stark auf Solarenergie setzen, aber pflege fast völlige Intransparenz, was die Emissionen, den Energieverbrauch und sogar den Standort der Rechenzentren betrifft.


Quelle : http://www.heise.de/tp/

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"Apple" wertvollste Marke der Welt
« Antwort #28 am: 09 Mai, 2011, 11:25 »
Der Wert der Marke des IT-Konzerns Apple übersteigt im aktuellen, jährlich erstellten Ranking der Marktforscher von Millward Brown den des Internetdienstleisters und bisherigen Spitzenreiters Google. Demnach ist die Marke "Apple" nun 153,3 Milliarden US-Dollar (106,4 Mrd. Euro) wert, 84 Prozent mehr als zur vorherigen Erhebung. Der Wert der Marke "Google" ließ seitdem um 2 Prozent nach, er beträgt nun 111,5 Milliarden US-Dollar. Auch IBM rutscht in dieser Liste einen Rang hinunter auf den dritten Platz. Den Wert der Marke des IT-Konzerns schätzen die Marktforscher auf 101 Milliarden US-Dollar, 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das kräftigste Wachstum wies demnach die Marke "Facebook" auf, die nach einem Zuwachs von 246 Prozent mit einem geschätzten Wert von 19,1 Milliarden auf Platz 35 der aktuellen Gesamtliste landete.

Die Deutsche Telekom besitzt nach Ansicht der Marktforscher mit einem Wert von 29,8 Milliarden US-Dollar die wertvollste deutsche Marke. Im weltweiten Ranking kommt sie auf Platz 19. SAP kommt hierzulande mit 26,1 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei, gefolgt von BMW mit 22,4 Milliarden US-Dollar.

Für die Studie "BrandZ Top 100 Most Valuable Global Brands" hat Millward Brown nach eigenen Angaben tausende Verbraucher befragt. Außerdem fließen dort Analysen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg und von Analysten zu den Gewinnaussichten der Unternehmen ein. Unter den ersten zehn Unternehmen der Rangliste sind außer den ersten drei mit Microsoft auf Platz 5, AT&T auf Platz 7 und China Mobile 9 insgesamt sechs Unternehmen aus der IT-Branche vertreten. "Google" war zuvor vier Mal wertvollste Marke der Welt. (anw)


 
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apple-wertvollste-Marke-der-Welt-1239693.html
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Steve Jobs faltete MobileMe-Team zusammen
« Antwort #29 am: 10 Mai, 2011, 09:15 »
Nach Pannenserie

Das Fortune-Magazin will von früheren Apple-Mitarbeitern Internes über den gescheiterten Produktstart von MobileMe erfahren haben. Steve Jobs soll dem Team vorgeworfen haben, den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben.
Nach einer Pannenserie um den Synchronisierungsdienst MobileMe im Jahr 2008 hat Apple-Chef Steve Jobs das Team scharf kritisiert und die Führung ausgetauscht. Das berichtet das Magazin Fortune unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens. Für den Bericht will Fortune mehrere frühere Apple-Beschäftigte interviewt haben.

Kurz nach dem missglückten Produktstart habe Jobs das MobileMe-Team zu einem Treffen in das Town Hall Auditorium in Gebäude 4 auf dem Apple Campus zusammengerufen. Jobs kam in den Raum, klatschte in die Hände und fragte: "Kann mir jemand sagen, was MobileMe tun soll?" Als er eine zufriedenstellende Antwort bekam, fuhr er fort: "Und warum tut es das nicht, verdammt noch mal?"
In der nächsten halbe Stunde kritisierte Jobs die Gruppe heftig und appellierte an ihren Teamgeist. "Ihr habt Apples Ruf geschadet", sagte er. "Ihr solltet euch dafür hassen, dass ihr euch nicht gegenseitig unterstützt habt." Die negativen Medienberichte hätten Jobs besonders wütend gemacht. Walt Mossberg, der einflussreiche Kolumnist des Wall Street Journal, hatte MobileMe verrissen. "Mossberg, unser Freund, schreibt nicht mehr positiv über uns", sagte Jobs. Noch während des Treffens soll Jobs eine neue Leitung für die Gruppe bestimmt haben.

Zum Start von MobileMe war der Dienst über mehrere Tage nicht nutzbar und die versprochenen Push-Funktionen wurden eingeschränkt. E-Mails gingen verloren und die Mail-Funktionen standen für einen Teil der Kunden nicht zur Verfügung. Später gab es noch Schwierigkeiten beim Datenaustausch von Terminen und Adressen zwischen dem MobileMe-Server und dem iPhone oder iPod touch.
Jobs soll nach dem MobileMe-Fehlstart eine E-Mail alle Beschäftigten verschickt haben. Demnach entspreche MobileMe nicht dem üblichen Apple-Standard und der Start sei verfrüht gewesen. Ausführlichere Tests wären nötig gewesen, meinte Jobs. Den Dienst hatte Apple zeitgleich mit dem iPhone 3G, der Eröffnung des App Store sowie der iPhone-Firmware 2.0 gestartet. Wegen der Anfangsschwierigkeiten gab es eine Verlängerung der Nutzungsdauer für alle Kunden des kostenpflichtigen Dienstes.


Quelle: http://www.golem.de/1105/83342.html
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