Autor Thema: Umstrittene Personensuche jetzt auch auf deutsch  (Gelesen 2212 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Umstrittene Personensuche jetzt auch auf deutsch
« am: 29 Oktober, 2007, 17:33 »
Nach Spock.com und anderen vergleichbaren Diensten gibt es mit yasni.de nun auch hierzulande eine erste auf Personen und Namen spezialisierte Suchmaschine. Ähnlich wie bei den US-Vorbildern schöpft das Portal aus öffentlichen Quellen wie Wikipedia, Nachrichtenartikeln, Websites von Personen oder Firmen sowie in sozialen Netzwerken wie MySpace oder Xing. Zusätzlich greift die Site auf die Ergebnisse anderer Suchmaschinen wie Google oder Yahoo zurück. Die yasni-Macher werben aber anders als ihre Vorbilder damit, die Privatsphäre der Nutzer als "zentralen Bestandteil" des Dienstes zu sehen. "Wir schaffen Transparenz, auch im Sinne des Datenschutzes", verkündete der Gründer des Suchangebots, Steffen Rühl, zum Start am heutigen Montag in Frankfurt.

Die Menschen würden durch yasni nicht durchsichtiger, als sie es heute schon seien, meint der Ex-Manager der Webdienste Jobpilot und Jobscout24. "Jeder ist für die Informationen, die er veröffentlicht, selbst verantwortlich." Das von ihm ins Leben gerufene Portal helfe da nur "bei der Pflege des eigenen Rufs". Den Unterschied zu den US-Pendants erklärt Rühl damit, dass diese meist automatisch ohne Wissen der Betroffenen personenbezogene Profile erstellen würden. Bei yasni werde ein gesondertes Profil dagegen erst dann angelegt, wenn ein Nutzer nach einer Registrierung eine Auswahl angezeigter Suchergebnisse tatsächlich auf sich beziehe.

"Bereits jetzt sind im Internet – von Ihnen oder anderen veröffentlichte Infos mit Ihrem Namen für jeden zugänglich", heißt es zur weiteren Erklärung des Ansatzes auf der Website. Dazu kämen die Publikationen von oder zu Namensvettern wie Berichte in Medien, Sportergebnislisten, amtliche Informationen, Profile in sozialen Netzwerken oder Dokumente, die von Dritten ins Internet gestellt wurden. Alle diese Infos und Bilder seien bereits über Suchmaschinen jederzeit von jedem Interessierten auffindbar. "Die Neugier Ihrer Freunde, Kollegen, Geschäftspartner, Chefs, Nachbarn oder Personalberater bringt Ihren Namen vielleicht mit etwas in Verbindung, was gar nicht zu Ihnen gehört: Was ist, wenn jemand genau so heißt wie Sie und etwas Negatives ins Internet gestellt hat? Oder sehr spezielle politische Ansichten vertritt? Oder 'ausgefallene' Hobbies hat?" Dagegen könne man bei yasni Treffer bewusst dem eigenen Profil zuordnen oder eben ausschließen.

In der Datenschutzerklärung ist ausdrücklich vom Anspruch die Rede, "das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Nutzern zu stärken". Mit dem Angebot gebe es die Möglichkeit "einer authentischen Darstellung von Informationen". Während der Beta-Phase könne yasni aber noch keine "vollständig fehlerfreie Datenverarbeitung gewährleisten", lautet eine Einschränkung. IP-Adressen würden spätestens 72 Stunden nach Beendigung des Nutzungsvorganges gelöscht.

Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), Thilo Weichert, hatte jüngst die um möglichst genaue persönliche Profile nebst Bildern und Kontaktangaben herum gestrickte Form von US-Suchportalen als "mit deutschen Datenschutzrecht nicht vereinbar" bezeichnet. Die Aufnahme personenbezogener Daten in elektronische oder gedruckte Adress-, Telefon-, Branchen- oder vergleichbare Verzeichnisse habe etwa zu unterbleiben, "wenn der entgegenstehende Wille des Betroffenen aus dem zugrunde liegenden elektronischen oder gedruckten Verzeichnis oder Register ersichtlich ist".

Ein Sprecher der für hessische privatwirtschaftliche Internetangebote zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz beim Regierungspräsidium Darmstadt begrüßte gegenüber heise online zunächst die bei yasni gegebene Möglichkeit, "selbst Einfluss auf ein Profil zu nehmen". Den Aspekt der "Stärkung" des informationellen Selbstbestimmungsrecht könne man zudem eventuell auch darin sehen, dass den Nutzern die von ihnen im Internet hinterlassenen personenbezogenen Informationen einmal gesammelt vor Augen gestellt würden. Der Trend zum Web 2.0 habe jedenfalls keineswegs dazu geführt, dass die Surfer weniger Angaben über sich preisgäben.

Anerkennend vermerkte der Behördenvertreter zudem, dass yasni im Impressum freiwillig den Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest als Datenschutzbeauftragten benennt, der zugleich als vom ULD anerkannter Sachverständiger für IT-Produkte angeführt wird. Jenseits des ersten Eindrucks sei abzuwarten, ob sich Nutzer wegen Beschwerden an die Aufsichtsbehörde wenden würden. Andere Datenschutzexperten ließen durchblicken, dass mit dem neuen Angebot generelle Probleme der Verarbeitung peronenbezogener Daten durch Suchmaschinen nicht gelöst werde. Es sei auch schwer zu erkennen, wie durch yasni die Position der Betroffenen tatsächlich verbessert werde.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Neue Metasuchmaschine findet Personen
« Antwort #1 am: 25 Januar, 2008, 10:14 »
Ab dem heutigen Freitag ist eine neue Metasuchmaschine online (allerdings mit ein paar Anlaufschwierigkeiten auf der noch als Beta deklarierten Website): 123people.com tritt an, um Informationen über Personen zu finden und strukturiert anzuzeigen. Das österreichische Projekt zielt zu Beginn auf Deutschland, Österreich, die Schweiz und Großbritannien. Für Suchanfragen zu diesen Ländern werden speziell lokale Datenquellen einbezogen, die das Ranking der Ergebnisse beeinflussen. Angezeigt werden Bilder, Videos, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Weblinks, die zu dem jeweils gesuchten Namen passen. Außerdem wird versucht, mit einer "Tagcloud" Attribute und Eigenschaften der gesuchten Person darzustellen.

Darüber hinaus können Nutzer der Website eine Visitenkarte über sich selbst anlegen. Darauf können sie Daten ergänzen und die angezeigten Tags bewerten. Registrierte User können auch fremden Visitenkarten Tags zuordnen sowie Kommentare hinterlassen. Über unterschiedliche Einstellungen zur Privatsphäre kann die Anzeige der über sich selbst eingegebenen Daten gesteuert werden, und die Indizierung durch andere Suchmaschinen kann deaktiviert werden. Gegenüber heise online betonten die Betreiber, an Rückmeldungen und Vorschlägen von Nutzern interessiert zu sein.

Eigene Crawler schickt 123people.com nicht durchs Netz. Vielmehr wird auf bestehende Datenquellen wie allgemeine Suchmaschinen, YouTube, Telefonbücher und Social Networking Sites wie Facebook, LinkedIn oder Xing zurückgegriffen. "Wir wollen nicht die sein, die eine Datenbank über alle Menschen aufbauen", erklärt CEO Stefan Kalteis. "Es ist ein Problem, dass die Googles viel zu viel wissen." Eine eigene Serverfarm mit aus dem Web zusammengeklaubten Identitätsdaten sei datenschutzmäßig nicht vertretbar und auch rechtlich nicht einfach zu bewerkstelligen. Markus Wagner vom Risikokapitalgeber i5invest, der bei dem Startup auch operativ involviert ist, möchte mit der neuen Suchmaschine nicht nur einen Dienst zur Verfügung stellen, sondern auch "Awareness" schaffen: "Die Generation Facebook und StudiVZ hinterlässt irre Datenspuren."

Derzeit beträfen laut Technorati etwa 30 Prozent aller Anfragen bei allgemeinen Suchmaschinen Personennamen. Ziel von 123people.com ist es, innerhalb von 18 Monaten die europäische Personensuchmaschine zu sein. "Wenn zehn Prozent der Personensuchen, die jetzt über Google oder Yahoo gehen, über 123people.com laufen, sind wir sehr happy", meint Kalteis.

Als Geldquellen für das neue Angebot haben die Firmengründer einerseits Werbung, andererseits Premiumdienste ins Auge gefasst. Wenn etwa jemand nach Michael Jackson sucht, sollen musikbezogene Textlinks eingeblendet werden. An Werbebanner ist nicht gedacht. Als kostenpflichtige Zusatzdienste sind sowohl rein unterhaltsame als auch nützliche Angebote geplant. So wird überlegt, in Kooperation mit einem etablierten Anbieter einen Dienst einzurichten, über den man gefundene Telefonnummern über Voice over IP (VoIP) gleich anrufen kann.

123people.com ist aber beileibe nicht die erste Personensuchmaschine im Internet. Spock.com beispielsweise hat sich ebenfalls viel vorgenommen: "Wir wollen ein Profil von jedem Menschen dieser Welt anlegen." Wink.com durchsucht bereits seit 2006 die Profile von Nutzern sozialer Netzwerke und lädt Surfer zudem ein, gleich selbst direkt bei der Suchmaschine eine Informationsseite über sich selbst zu erstellen. Zoominfo hat sich auf den Unternehmensbereich konzentriert. Weitere Personenssuchmaschinen hören auf Namen wie Streakr, ProfileLinker oder Upscoop. Und mit yasni startete Ende vergangenen Jahres auch eine Personensuchmaschine in Deutschland. Datenschützer sehen alle diese Personensuchmacheinen als zumindest äußerst problematisch an.

Quelle : www.heise.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Die Schleppnetz-Fischer - Yasni, 123people & Co.
« Antwort #2 am: 05 November, 2009, 17:51 »
Wie Personensuchmaschinen die Privatsphäre zerstören

Personensuchmaschinen wie Yasni sind eine logische Folge unserer Neugier und der Fähigkeiten des Netzes. Inzwischen aber wächst Widerstand gegen die Datenfischer.

Für die Betreiber ist es "ein demokratisches Instrument zum wichtigen Thema eReputation-Management", die Möglichkeit also, sein virtuelles Erscheinungsbild zu kontrollieren. Kritiker sehen in Personensuchmaschinen wie Yasni, 123people oder Spock dagegen gefährliche Datenkraken, die es besser nicht geben sollte.

Dabei sind sie vor allem ein logischer Schritt: Je besser Suchmaschinen die Weiten des Netzes durchforsten können und je mehr Informationen wir über uns dort hinterlassen, desto umfassender können Google, Bing und die übrigen auch das Interesse befriedigen, das wir an anderen Menschen haben. Denn da wir soziale Wesen sind, ist diese Neugier groß.

Vor ziemlich genau zwei Jahren startete in Deutschland mit yasni.de die erste Personensuchmaschine. Nur ein paar Monate zuvor war der amerikanische Dienst spock.com online gegangen – mit der Ankündigung des Gründers Jay Bhatti: "Wir wollen ein Profil von jedem Menschen dieser Welt anlegen."

Dieser Anspruch ist es, der den Personensuchmaschinen seit je übel genommen wird, denn bei dem Begriff Profil zucken nicht nur Datenschützer zusammen. Yasni-Erbauer Steffen Rühl hatte daher zu seinem Start verkündet, Privatsphäre und Datenschutz blieben gewahrt, immerhin würden die Menschen durch Yasni nicht durchsichtiger als sie es ohnehin schon seien.

Umfasssende Informationen

Das aber stimmt so nicht, wie inzwischen auch Gerichte bestätigen.

Was Yasni und andere so zusammenstellen, kann umfassend sein: Bilder, Adressen, Telefonnummern, gar Kontoverbindungen sind schon auf diese Art zusammengesucht worden. Das Problem: Dank der suchmaschinenoptimierten Personensuchmaschinen werden die Daten sehr viel breiter gestreut und sehr viel sichtbarer. Denn der Fakt, der bei einer Google-Suche über die Person vielleicht erst auf Seite 33 der Ergebnisse erschienen wäre, steht nun zuverlässig ganz oben – nicht nur bei Yasni, sondern als Folge auch bei Google. Und wird so von exponenziell mehr Menschen gesehen. Wie ein Schleppnetz, das wahllos aus dem Dunkel des Meeres fischt und die Beute dann an die Oberfläche zerrt.

Um das zu erreichen, bedienen sich die Datenfischer eines Systems von Unterseiten. Yasni beispielsweise legt zu jedem Namen, der dort in die Suchmaske eingegeben wurde, eine Seite mit den gefundenen Ergebnissen an und speichert diese Seiten.

Die Seiten sehen nicht anders aus als die ursprünglichen Suchergebnisse. Sie führen aber zu zwei Dingen. Zum einen tauchen Yasni-Treffer bei Google-Suchen zu beliebigen Personen schnell ganz oben auf, verbergen sich doch Millionen miteinander verlinkter Seiten dahinter. Zum anderen unterliegt die Firma gewissen Verpflichtungen.

Fremdinhalte als eigene Inhalte

Wie das Oberlandesgericht Köln kürzlich urteilte: "Durch das Sammeln der Informationen und ihre – insbesondere übersichtlich nach Kategorien sortierte – Darstellung der einzelnen Suchergebnisse macht die Beklagte (eine Personensuchmaschine, die unter www.anonym2.de firmierte, d. Red.) sich die dargestellten (Fremd-)Inhalte als eigene Inhalte zu eigen. Sie erbringt durch die Katalogisierung und Aufbereitung der Informationen eine eigene Leistung, die gerade Zweck der betriebenen Suchmaschine ist."

Das bedeutet, dass Angebote wie Yasni eben keine normalen Suchen sind, sondern dass sie gezielt Profile anlegen und speichern. In dem zitierten Fall ging es um ein Porträtfoto des Klägers. Das stand auf der Seite seines Arbeitgebers und er wollte nicht dulden, dass eine solche Suchmaschine es zusammen mit seinem Namen und anderen Daten weiterverbreitet. Das Gericht gab ihm recht. Nur weil etwas öffentlich verfügbar ist, darf man es noch nicht zusammensammeln. Zumindest nicht einfach so.

Datenschützer: Internet-Fahnundungsinstrumente

Mit anderen Worten: Personensuchmaschinen, die Daten von Menschen aggregieren, schützen nicht die Privatsphäre, sondern zerstören sie noch weiter. Der renommierte Datenschützer Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Datenschutzzentrums Schlesweig-Holstein, nennt sie daher "Internet-Fahndungsinstrumente für Jedermann und Jedefrau", die für die "Objekte der Suchbegierde schlimme existenzielle Konsequenzen bewirken" könnten. Vor allem, wenn sie dabei Dinge finden, die eigentlich niemand finden soll.

Umso interessanter, dass Yasni-Gründer Rühl bei der Vorstellung einst sagte, man erstelle keine personenbezogenen Profile ohne Wissen der Betroffenen. Und auch in den Erläuterungen der Seite steht: "Persönlichkeitsprofile werden auf yasni.de nur nach entsprechender Registrierung und Einwilligung des Nutzers und nur nach seinen Vorgaben erstellt." Die riesigen Namensraumlisten, die man trotzdem automatisiert anlegt, nennt man daher vorsichtshalber nicht Profile. Obwohl sich dahinter genau solche verbergen.

Kein Wunder, dass Datenschützer diese technische Entwicklung eher besorgt betrachten. Das österreichische Pendant 123people.at beispielsweise hat gerade den österreichischen Big-Brother-Award der Kategorie Kommunikation und Marketing "gewonnen".

Eben weil es inzwischen so leicht ist, Daten über Menschen zusammenzusuchen, müsste sensiblen Informationen ein besonderer Schutz zukommen, schreibt beispielsweise der Anwalt für Datenschutzrecht Carsten Ulbricht. "Das Angebot einiger Personensuchmaschinen läuft diesem Schutz diametral zuwider, wie nun auch das LG Köln bestätigt hat."

Nötigung

Und dann gibt es noch jene, die sagen, man solle die Maschinen nutzen, um bestimmen zu können, welche Informationen sie verbreiten. Denn, wer sich anmeldet, der könne falsche oder unangenehme Links und Bilder aus seinem Profil verbannen. Das aber hat durchaus den Ruch von Erpressung: Kooperiere mit uns oder wir verbreiten über dich, was wir finden können.

Eine Methode, die 123people.at unter anderem die Nominierung für den Big Brother Award eingebracht hat. Zitat aus der Begründung: "Unterstellt man dem Unternehmen nicht Unvermögen, sondern Methode, dann läuft alles auf eine Form von Nötigung hinaus, um an qualitativ hochwertige, weil richtige Datensätze zu gelangen: Es werden so lange dubiose bis falsche Angaben über eine Person verbreitet, bis diese Kontakt mit 123people aufnimmt und alle Daten richtigstellt."

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 158890
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Microsoft stellt Personensuche "EntityCube" vor
« Antwort #3 am: 08 Dezember, 2009, 19:13 »
Der Dienst fasst personenbezogene Daten aus dem Web zu einem Dossier zusammen. Das soll biografische Recherchen erleichtern. EntityCube berücksichtigt auch die sozialen Verbindungen der abgefragten Personen.

Microsoft Research Asia testet mit "EntityCube" derzeit eine neue Personensuche. Der Dienst stellt automatisch mit Hilfe von biografischen Informationen aus dem Web eine Art Lexikonseite zu Personen zusammen.

Ein typisches EntityCube-Dossier enthält beispielsweise Zitate, weiterführende Suchbegriffe und Links sowie biografische Angaben. Eine Liste informiert über nahestehende Personen und Menschen mit demselben Namen. Hinzu kommen statistische Angaben, etwa wann besonders häufig nach der betreffenden Person gesucht wurde und welcher Zeitraum aus deren Leben besonders gefragt war. Eine Guanxi-Karte zeigt das Netz der persönlichen Beziehungen an.

Will man etwas über eine Person herausfinden, kann man natürlich auch eine normale Suchmaschine benutzen. EntityCube hat aber den Vorteil, dass es Informationen aus etlichen Quellen auf einer Seite zusammenfasst.

"Selbst wenn eine Suchmaschine alle relevanten Websites zu einer Person fände, müsste der Anwender alle Fundstellen durchsuchen, um ein Gesamtbild zu erhalten", heißt es auf der Projektseite. "EntityCube ist ein System zur Suche nach Entitäten und zur Auswertung dieser Suche. Es erstellt sehr effizient ein Exzerpt aus Milliarden durchsuchter Websites mit Informationen über eine Web-Entität."

Projekte wie dieses könnten die Richtung beeinflussen, in die sich Microsofts Suchmaschine Bing künftig entwickelt. Erst kürzlich hatte das Unternehmen unter der Bezeichnung "EntityCards" Kurzzusammenfassungen für bestimmte Suchanfragen angekündigt. Zu den Suchwörtern mit EntityCards zählen auch die Namen bekannter Persönlichkeiten.

Quelle : www.zdnet.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )