Apples neues Betriebssystem "Snow Leopard" beherbergt offenbar einen zerstörerischen Bug: Beim Wechsel zum Gastzugang werden Benutzerdaten gelöscht. Apple untersucht das Problem nun.
Apples neuestes Betriebssystem konnte seit seiner Veröffentlichung im September im wesentlichen positive Kritiken verbuchen. Allerdings scheint die neue Raubkatze auch einen schlimmen Bug zu beherbergen: Loggt sich ein Benutzer, versehentlich oder mit Absicht, als Gast beim Betriebssystem ein, fehlen hinterher die Daten im eigenen Benutzeraccount. Entsprechende Berichte sind seit Wochen vereinzelt im Netz zu finden. Laut dem IT-Newsportal Cnet betrifft der Bug vor allem Macs, deren Gastzugänge schon vor der Aktualisierung auf Snow Leopard unter Leopard aktiviert wurden. Somit betrifft das Problem wohl eher wenige Benutzer, kann für diese aber massive Folgen haben.

Apple untersucht momentan die Vorfälle. Dies erklärte man in einer kürzlich erfolgten Stellungnahme, nachdem man zuvor nicht zu dem Problem Stellung genommen hatte.
Eine Lösung für das Problem gibt es momentan nicht. Im Netz wird als einzig sichere Methode das Deaktivieren des Gastzugangs bis zum Erscheinen eines Patches empfohlen. Ebenfalls wichtig - aber nicht nur in diesem Fall: Vollständige und aktuelle Backups.
Quelle:
www.gulli.com