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Der Fall Pirate Bay...
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Thema: Der Fall Pirate Bay... (Gelesen 8454 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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The Pirate Bay ist offline!
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Antwort #75 am:
17 Mai, 2010, 12:27 »
Die einstweilige Verfügung vom 6.5. gegen den Routing-Provider Cyberbunker hat Wirkung gezeigt. Aktuell ist der BitTorrent-Indexer The Pirate Bay nicht erreichbar. Diverse amerikanische Filmstudios hatten unter Mithilfe der GVU das Verfahren angestrengt.
Die einstweilige Verfügung erging an ein Berliner Unternehmen, das für das Filesharing-Portal The Pirate Bay als Routing-Provider den wahren Aufenthaltsort der Server verschleiert. (gulli:News berichtete darüber) Das Schreiben wurde erst am 10. Mai zugestellt, weswegen Sven Olaf Kamphuis, der Eigentümer des Unternehmens, gegenüber TorrentFreak antwortete, dass ihm kein Verfahren bekannt war.
Übers Wochenende hat sich ein Admin von TPB mit dem Betreiber von CB3ROB Ltd & Co. KG aka Cyberbunker in Bingen auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei getroffen. Momentan wird vom Anwalt von Sven Olaf Kamphuis geprüft, ob die Torrent-Dateien der fraglichen Filme der Kläger nur in Deutschland oder global nicht mehr verfügbar sein dürfen. Die Kläger klingen wie das Who is Who der Filmbranche. Antragssteller sind Columbia Pictures Industries Inc., Disney Enterprises Inc., Paramount Pictures Corporation, Twentieth Century Fox Film Corporation, Universal City Studios Productions LLLP und Warner Bros. Entertainment Inc. Die Kläger wehren sich gegen die Verbreitung der Filme „The Body Hounter“, Alice in Wonderland“, „Our Family Wedding“, „Green Zone“, „Repo Men“ und „Cop Out“.
Der Firma soll gegen eine empfindliche Strafandrohung verboten werden die Server des Portals ans Internet anzubinden. Auch alle anderen Domains wie piratebay.se, thepiratebay.net etc. sind von der einstweiligen Verfügung betroffen. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten oder ein Ordnungsgeld bis maximal 250.000 Euro. Mit einem bereits erfolgten Gerichtsverfahren kann dies aber nicht gleichgesetzt werden. Es hat diesbezüglich keine Verhandlung stattgefunden, dazu dürfte es aber bald kommen.
Wie er es der Redaktion von gulli bekannt gab, wird sich Sven Olaf Kamphuis mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen. Sollte das Verbot der Verbreitung der sechs Torrent-Dateien nur Deutschland betreffen, so wäre die Website hierzulande in absehbarer Zeit wieder über einen Proxy, TOR oder einen VPN erreichbar. Aktuell denkt man sogar über eine Löschung der betroffenen Dateien nach. Im Fall von TPB wäre dies ein absolutes Novum. Nie zuvor sind die schwedischen Betreiber den Löschaufforderungen der Industrie nachgekommen und dies egal, welche rechtlichen Mittel diese eingesetzt haben.
Den Datenverkehr ohne Umweg über den Cyberbunker zu leiten würde den wahren Standort der TPB-Server verraten. Dieser muss offenbar geheim gehalten werden. Sollte man die Daten bereits abseits der EU hosten, wäre ein derartig umsichtiges Vorgehen unnötig. Im Worst Case würden auch die Server in Deutschland selbst stehen. In diesem Fall wären den Rechtsanwälten der Kläger Tür und Tor geöffnet, um weitere Klagen in die Wege zu leiten.
Quelle :
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ritschibie
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The Pirate Bay ist wieder da - Torrent-Tracker ärgert Hollywood
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Antwort #76 am:
18 Mai, 2010, 17:06 »
Die am Montag vom Netz abgeklemmte P2P-Plattform The Pirate Bay ist wieder da. Als neuer Internet-Provider hat sich die schwedische Piratenpartei zur Verfügung gestellt, wie die Organisation am Dienstagmorgen selbst bekannt gab. Tatsächlich ist der Service inzwischen wieder erreichbar.
Die Piratenpartei wies darauf hin, Anbindungs-Kapazitäten und die Suche zur Verfügung zu stellen. Der Vorsitzende Rick Falkvinge wurde mit den Worten zitiert: "Pirate Bay ist eine Suchmaschine und nicht verantwortlich für die Ergebnisse."
Zuvor war die Anbindung des umstrittenen Torrent-Trackers in Absprache mit den Verantwortlichen abgeklemmt worden. Das hatte der Geschäftsführer des betroffenen Anbieters CB3ROB, Sven-Olaf Kamphuis, bestätigt. Grund dafür war eine Verfügung des Landgerichts Hamburg (Az. 310 O 154/10), die
an dieser Stelle
beim Branchendienst "TorrentFreak" abrufbar ist.
Columbia Pictures, Disney Enterprises, Paramount Pictures, 20th Century Fox, Universal und Warner Bros. waren gemeinsam gegen Pirate Bay juristisch vorgegangen - konnten sich über die Abschaltung allerdings nur kurz freuen.
Um die Plattform tobt seit Jahren heftiger Streit. Gegen die ehemaligen vier Betreiber der Piratenbucht läuft noch immer ein Berufungsverfahren. In einem ersten Prozess hatten die Richter die Verantwortlichen zu Haft- und hohen Geldstrafen verurteilt. Pirate Bay ist Hollywood ein Dorn im Auge, weil dort Informationen über raubkopierte Spielfilm-Torrents indiziert werden. Auf den Servern sind allerdings keine illegalen Inhalte zu finden, lediglich Verweise.
Quelle: SAT+KABEL
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Letzte Änderung: 18 Mai, 2010, 17:12 von ritschibie
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SiLæncer
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Pirate Bay-Betreiber starten Social Dating-Plattform
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Antwort #77 am:
02 Juni, 2010, 13:41 »
Die Betreiber des BitTorrent-Portals The Pirate Bay hat eine eigene Dating-Plattform gestartet. Auf PirateDate.com können passionierte Filesharer und andere nun auf Partnersuche gehen.
Bei dem Projekt arbeitet man mit dem Social-Dating-Portal Meezoog zusammen. Dessen Technologien zur Filterung von Nutzern nach potenziell passenden Partnern kommen im Hintergrund zum Einsatz. Sie ermöglichen es auch, Freunden andere interessante Menschen vorzustellen.
Die Betreiber setzen bei der Vernetzung ihrer User aber auch auf Facebook Connect. Das Tool erspart es Nutzern, einen separaten Account anzulegen. Statt dessen können sie Informationen direkt aus dem Social Network übernehmen.
Der Service wird aber noch für eine andere Aufgabe genutzt. PirateDate will seinen Mitgliedern nicht einfach fremde Singles präsentieren, die möglicherweise ähnliche Interessen haben. Statt dessen wird in erster Linie der Kontakt zu anderen Menschen angeboten, die - wenn auch über mehrere Stationen - in irgendeiner Form eine Verbindung zum Partnersuchenden haben.
Außerdem wird Facebook Connect für die so genannte Social Trust-Bewertung eingesetzt. Diese soll die Echtheit von Profilen gewährleisten und verhindern, dass man versucht, mit Fake-Accounts in Kontakt zu treten.
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Schweden: Provider blockiert The Pirate Bay
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Antwort #78 am:
28 Juni, 2010, 11:45 »
Im Zuge der anhaltenden Auseinandersetzung zwischen The Pirate Bay und zahlreichen Filmstudios aus Hollywood wurde der schwedische Provider "Black Internet" nun per Gerichtsurteil dazu gebracht, den Zugang zu der BitTorrent-Seite zu verwehren.
Obwohl der Provider "Black Internet" stets einen guten Kontakt zu The Pirate Bay hatte, scheint man nun kapitulieren zu müssen. Im vergangenen Jahr hatte man als Hoster für The Pirate Bay fungiert und war damit zur Zielscheibe der Contentindustrie geworden. Im August 2009 erhielt der Provider das erste Gerichtsurteil aus Stockholm. Er sollte den Zugang zu der beliebten BitTorrent-Seite sperren. Im Falle einer Zuwiderhandlung drohte eine Geldstrafe von rund 500.000 Schwedischen Kronen (ca. 52.000 Euro).
Black Internet akzeptierte das Urteil, so dass The Pirate Bay temporär abgeschaltet wurde. Die Seite fand jedoch schnell einen neuen Hoster. Kurze Zeit später hatte auch die Geschäftsleitung von Black Internet die schnelle Akzeptanz des Urteils revidiert. Man entschied sich, in Berufung zu gehen. Wie der Chief Executive Officer Victor Möller damals erklärte, sei es das erste Mal, dass ein Diensteanbieter in Schweden gezwungen wird, jemandem den Zugang zu verbieten.
Im vergangenen Monat verhandelte die Berufungsinstanz den Antrag des Providers. Der Ausgang war wenig erfreulich. Im Kern wurden die Feststellungen der ersten Instanz bestätigt. Obwohl man The Pirate Bay nicht mehr hostet, hat man jedoch enorm hohe Hürden aufgestellt. So darf Black Internet nie wieder als Hoster für The Pirate Bay auftreten. Darüber hinaus muss allen Kunden des Providers der Zugang zu der BitTorrent-Seite verwehrt werden.
Mit dieser Entscheidung ist Black Internet zum ersten schwedischen Provider geworden, der eine Internetseite für seine Kunden blockieren muss. "Wir haben uns entschlossen ein- und ausgehenden Traffic zu blockieren, der von IP-Adressen stammt, die unter Benutzung von Pirate Bay sind", so Möller.
Quelle :
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Schwedische Piratenpartei nimmt The Pirate Bay unter ihre Fittiche
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Antwort #79 am:
03 Juli, 2010, 19:00 »
Die schwedische Piratenpartei hat auf ihrer Webseite bekannt gegeben, seit kurzem der Bittorrent-Suchmaschine The Pirate Bay Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Die Partei unterstütze die Suchmaschine, da sie durch die Sanktionen gegen The Pirate Bay die freie Meinungsäußerung und die Infrastuktur des Internets angegriffen sieht.
Die schwedischen Piraten beziehen sich dabei explizit auf ein nicht näher bezeichnetes deutsches Gericht, das kürzlich "der Webseite The Pirate Bay das Recht, politisch zu handeln, aberkannt hat und angeordnet hat, sie aus dem Internet zu verbannen" – was sich offenbar auf die von der Filmindustrie erwirkte einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg gegen den bisherigen Berliner Provider der Suchmaschine bezieht. Da niemandem das Recht auf politisches Handeln abgesprochen werden sollte, führt die schwedische Piratenpartei weiter aus, sei man in die Bresche gesprungen und der Internet Service Provider von The Pirate Bay geworden.
Zwar musste in der Vergangenheit auch bereits ein schwedischer Provider auf Anordnung eines Gerichts die Verbinungen zu The Pirate Bay kappen, die Partei hofft allerdings, bald sicher gegen solche Maßnahmen zu sein: Denn die schwedische Verfassung sichert Mitgliedern des Parlaments Immunität zu. Sie können nicht strafrechtlich für etwas belangt werden, was sie als Teil ihres politischen Mandats tun. Insbesondere, so die Argumentation der Piratenpartei, beziehe sich das auch auf jede politische Aktion, die innerhalb des Arbeitsumfelds stattfinde. Deshalb planen einige nicht näher genannte potenzielle Abgeordnete, The Pirate Bay komplett im Parlamentsgebäude zu hosten – falls die Betreiber der Suchmaschine einwilligen und die Piratenpartei bei der Reichstagswahl am 19. September mindestens einen Sitz erringen kann. Derzeit ist sie im Parlament nicht vertreten.
Prinzipiell hält die schwedische Piratenpartei die Torrent-Suchmaschine zwar für legal, sodass sie streng genommen den Schutz der Immunität gar nicht brauche. Allerdings wolle man The Pirate Bay ganz pragmatisch Schutz vor der "Copyright-Industrie" bieten, bis die Urheberrechtsgesetze gelockert würden. Außerdem misst die Partei dem Akt, The Pirate Bay buchstäblich aus dem Parlamentsgebäude heraus zu betreiben, eine hohe symbolische Bedeutung bei.
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The Pirate Bay: 4 Millionen Nutzerdatensätze abgegriffen
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Antwort #80 am:
08 Juli, 2010, 18:14 »
Ein argentinischer Hacker hat vier Millionen Datensätze des umstrittenen Torrent-Trackers The Pirate Bay abgegriffen. Laut dem renommierten Security-Journalisten Brian Krebs enthalten die Daten Login-Namen, E-Mail-Adressen, Passwort-Hashes, IP-Adressen und hochgeladene Torrents von registrierten Nutzern. Der 23-jährige Argentinier "Ch Russo" konnte gegenüber Krebs glaubhaft belegen, dass er tatsächlich im Besitz von Login-Daten ist.
An die Nutzerdatenbank sei Russo durch eine Reihe von SQL-Sicherheitslücken gelangt. Auf dem Weg verschaffte er sich offenbar auch Zugriff auf das Admin-Interface von The Pirate Bay. Die von dem Argentinier genutzten Sicherheitslücken sollen mittlerweile geschlossen worden sein. Derzeit ist der Tracker wegen Datenbank-Arbeiten nicht erreichbar.
Änderungen an der Datenbank von The Pirate Bay will Russo laut Krebs nicht vorgenommen haben. Zwar habe dieser kurz mit dem Gedanken gespielt, wie viel der Recording Industry Association of America (RIAA) oder der Motion Picture Association of America (MPAA) der Datenfang wohl wert wäre, verkaufen wolle er die Daten aber angeblich nicht.
Siehe dazu auch:
*
Pirate Bay Hack Exposes User Booty,
Bericht von Brian Krebs
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The Pirate Bay muss niederländischen Surfern Zugang verwehren
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Antwort #81 am:
18 Juli, 2010, 14:00 »
Justitia bremst The Pirate Bay aus. Ein Gericht in Amsterdam hat entschieden, dass die drei Betreiber der BitTorrent-Seite Benutzer aus den Niederlanden aussperren müssen. Gelingt ihnen dies nicht, droht eine Geldstrafe von 50.000 Euro pro Tag.
Dass Netzsperren wenig hilfreich sind, weiß man nicht erst, seit die Politik diese Methoden ausgegraben hat. Natürlich kann man engagiert versuchen, bestimmten Personen den Zugang zu Seiten zu verwehren. Für den völligen Laien mag eine Sperre kaum überwindbar sein. Wer clever ist, findet eventuell Anleitungen im Netz, das Problem zu beseitigen. Beheben lässt sich dies binnen einer Minute - falls notwendig.
Ein effektives Aussperren aller Nutzer ist jedoch praktisch unmöglich. Genau dies hat ein Gericht in Amsterdam nun jedoch von den The Pirate Bay Betreibern verlangt. Kein niederländischer User soll mehr Zugriff auf das beliebte BitTorrent-Portal haben. Die drei Betreiber müssen nun entsprechende Maßnahmen ergreifen. Sollten sie sich weigern oder nur mangelhaft zur Sache gehen, droht ihnen eine Geldstrafe. Pro Tag, an dem weiterhin niederländische Nutzer auf The Pirate Bay zugreifen können, satte 50.000 Euro.
Wie das Gericht entschied, würde The Pirate Bay nicht unbedingt selbst Urheberrechtsverletzungen begehen. Die Betreiber der Seite würden es Dritten jedoch sehr einfach machen, entsprechende Taten zu begehen. Mitunter könne man sogar davon sprechen, dass sie die User zur Verbreitung der Dateien via BitTorrent ermutigen.
Problematisch ist an diesem Urteil insbesondere die Signalwirkung, die es besitzen könnte. Es besteht durchaus die Gefahr, dass sich die niederländische Anti-Piraterie Organisation BREIN bald auf weitere Seiten stürzt. Im ersten Halbjahr 2010 ist es dem Verband bereits gelungen, zahlreiche "illegale Websites" abzuschalten. Mit Sperren für bestimmte Nutzergruppen würde man einen weiteren Weg begehen können. Zudem könnte es auch sein, dass Rechteinhaber in anderen Ländern auf die gleiche Idee kommen und man so versucht, dem BitTorrent-Indexer systematisch das Wasser abzugraben.
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„Pirate Bay, geh' sterben“
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Antwort #82 am:
16 August, 2010, 08:14 »
Auf einem Vortrag in Mexico 2010 hat der Pirate-Bay-Mitbegründer Peter Sunde seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, „The Pirate Bay“ möge eher früher als später eingestellt werden.
Dass Werner Müller nicht mit Peter Sunde auf einer Bühne sitzen möchte, kann angesichts des fast einstündigen freien Vortrags des früheren Pirate-Bay-Betreibers kaum verwundern. So sehen keine Kriminellen aus und so verhalten sie sich auch nicht (höchstens vielleicht Politiker, die sich über die irdische Gerichtsbarkeit erhaben wähnen).
Natürlich war es ein Heimspiel auf der Campusparty in Mexiko 2010, das Peter Sunde da absolvieren durfte. Er sei nur über den Luftraum der Vereinigten Staaten geflogen, habe aber schon Vorkehrungen im Fall einer Notlandung auf US-amerikanischen Staatsgebiet getroffen. Seine Biographie über die Pirate-Bay-Zeit habe er ursprünglich „Lord of the Files“ nennen wollen (in Anlehnung an „Lord of the Flies“), im Falle seiner Verhaftung in den USA hätte er sie aber schnell in „From Pirate Bay to Guantanamo Bay“ umbenennen können.
Es lohnt sich, das Video in seiner Gesamtlänge anzusehen, vor allem, um den leichten und spielerischen, immer auf Veränderung hin ausgerichteten Geist der „digital generation“ zu erfassen. „Evolution“ ist es, was Peter Sunde und das Internet antreibt, nicht „Revolution“.
Darum auch das kurze Statement am Ende (ca. 48. Minute) zu The Pirate Bay: „It really sucks“. Denn die Plattform habe sich in den letzten fünf Jahren nicht weiterentwickelt, sondern sei nur quantitativ gewachsen, ohne weitere qualitativen techologischen Impulse auszusenden.
Das Internet ist ständig in Bewegung, wie die Natur ohne Ziel und Ende, ständiger Fortschritt, ständige Weiterentwicklung ist der Sinn im Netz. Weshalb auch Technologien wie Torrents oder Angebote wie 1-click-hoster morgen schon überholt sein können. Man merkt Peter Sunde in Vertretung seiner Mitstreiter an, dass ihm und dass ihnen das Hase-und-Igel-Spiel mit der Kreativindustrie kreative Freude bereitetet. Und gerade dieser Wettstreit es ist, der Kreativität gebar und beflügelte. Und die Hasenfüßigen der Medienbranche mit einem „Ich bin schon da!“ („Ick bün all dor“) stets aufs neue foppen konnte.
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BREIN spürt Peter Sunde in Wien auf
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Antwort #83 am:
21 August, 2010, 08:16 »
Der niederländischen Anti-Piraterie Vereinigung "BREIN" ist ein schnüffeltechnischer Coup gelungen. Bis in die österreichische Hauptstadt Wien ist man angereist, um Peter Sunde ausfindig zu machen und ihm das aktuellste Urteil gegen ihn und The Pirate Bay zu überreichen.
Nicht nur jeder Detektiv muss sich in Grund und Boden schämen, wenn er diese Zeilen liest. Auch so mancher Gerichtsvollzieher kann von der niederländischen Anti-Piraterie Vereinigung "BREIN" noch etwas lernen. In der Vergangenheit waren zahlreiche Urteile gegen The Pirate Bay und deren Betreiber ergangen. Die Seite sollte niederländischen Surfern den Zugang verwehren, lautete eine der letzten Entscheidungen.
Dieses Urteil war in Abwesenheit der Beklagten ergangen. Für jeden Tag, an dem weiterhin niederländische Nutzer Zugang zu The Pirate Bay haben, droht ihnen eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Einziges Problem: Die Zustellung des Urteils offenbarte sich als besonders schwierig. Natürlich ändert dies nichts an der Tatsache, dass es ergangen wäre. Auch eine Zustellung von Amts wegen käme in Betracht.
Tim Kuik, der Managing Director von BREIN, wollte das Urteil jedoch jemandem überreichen, der direkt für The Pirate Bay verantwortlich ist oder war. Man witterte eine Chance, als Peter Sunde jüngst in Wien war. Dort war er als Panel-Teilnehmer bei den "Sommergespräch Kunst im digitalen Zeitalter" geladen. Tim Kuik witterte wohl seine Chance, hier das Urteil des niederländischen Gerichts loszuwerden. Persönlich begab er sich nach Wien und überreichte dem ehemaligen Pressesprecher von The Pirate Bay das Urteil. Wie er via Twitter verkündete, habe er es ihm eine Kopie übergeben und die Details erklärt. Um die Übergabe beweisen zu können, wurde das Ereignis sogar auf Film gebannt. Es liege nun an Sunde, so Kuik, ob man vor Gericht erscheinen würde oder lieber die Geldstrafe bezahlt.
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FAST glaubt dass The Pirate Bay 2009 verkauft wurde
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Antwort #84 am:
21 August, 2010, 13:59 »
Dass Vertreter der Contentbranche nicht die schnellsten waren, als es um die Adaption digitaler Modelle ging, ist bekannt. Doch auch bei den größten Anti-Piraterie-Verbänden dieser Welt scheinen manche Informationen nur tröpfchenweise oder gar nicht durchzudringen. So glaubt die Federation Against Software Theft, dass The Pirate Bay 2009 verkauft wurde.
Es war ein groteskes Schauspiel, als die Global Gaming Factory X versucht hatte, The Pirate Bay käuflich zu erwerben. Immer neue Rückschläge, gepaart mit unhaltbaren Versprechungen. Letzten Endes war klar: The Pirate Bay wurde nicht von der Global Gaming Factory X (GGF) gekauft. Diese Information wurde über nahezu alle medialen Kanäle verbreitet, die sich auch nur ansatzweise mit The Pirate Bay beschäftigen.
Kanäle, die auch die zahllosen Anti-Piraterie-Verbände sicherlich im Fokus haben. Besser: Haben sollten. Denn nur dann kann man verhindern, dass der Geschäftsführer eines solchen Verbandes ins Fettnäpfchen tritt. Erwischt hat es den Chief Executive Officer (CEO) der Federation Against Software Theft (FAST), John Lovelock. In einem jüngst veröffentlichten Artikel fällt er über The Pirate Bay und deren Gründungsmitglieder her.
Er übt Kritik an der Tatsache, dass die ehemaligen Betreiber nach wie vor auf freiem Fuß sind. Trotz der Verurteilung hätten sie keine Gefängnisstrafe verbüßt und ihre Geldstrafe wäre ebenso wenig beglichen worden. Bereits hier unterläuft ihm ein Irrtum. Denn auch wenn die Betreiber in erster Instanz verurteilt wurden, so hat man doch Berufung eingelegt.
Nach diesem Ausrutscher folgt jedoch der Nächste. Eingeleitet wird dieser mit der Argumentation, dass die Betreiber mehrere Millionen US-Dollar beim Verkauf der Seite erhalten hätten: "Jetzt [hat die Seite] einen neuen Besitzer, Pirate Bay wurde für 4,7 Millionen Britische Pfund (ca. 5,7 Mio. Euro) an Global Gaming Factory (GGF) Ende Juni 2009 verkauft. Drei Monate nach dem Prozess. Den ehemaligen Besitzern wurde damit ein Geldregen von mehreren Millionen Britischen Pfund beschert. Der neue Besitzer erklärte rasch, dass die Seite weiter als Filesharing-Plattform in Betrieb bleiben würde. Die Dateien würden jedoch legal gehostet, anstatt sie von den Urhebern zu stehlen."
Aufgrund der zahlreichen Fehlinformationen ist es schwierig, überhaupt einen klärenden Anfang zu finden. So kann man nur den Ratschlag erteilen, sich noch einmal detailliert über das Verfahren zu informieren.
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Piratenpartei macht Wahlwerbung auf The Pirate Bay
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Antwort #85 am:
29 August, 2010, 09:21 »
Die schwedische Piratenpartei schaltet auf der Webseite des BitTorrent-Trackers The Pirate Bay Wahlwerbung. Eine Woche lang wird die Werbefläche auf der Einstiegsseite des Trackers zu sehen sein.
Angekündigt wurde dieses Vorhaben vom Parteichef Rick Falkvinge. Ob es die schwedische Piratenpartei schaffen kann, am 19. September dieses Jahres in den schwedischen Reichstag gewählt zu werden, wird von Experten bezweifelt. Anlass zu diesem Denken liefern aktuelle Umfragen.
Im Rahmen der letztjährigen Europawahlen gewann die Piratenpartei einen der schwedischen Sitze. 7,1 Prozent der Stimmen konnte die Partei damals für sich verbuchen. Grundsätzlich macht sich die Partei für ein liberales Internet stark und setzt sich gegen eine ausufernde behördliche Überwachung von Privatpersonen ein.
In erster Instanz wurden die Betreiber von The Pirate Bay im April vergangenen Jahres zu je einem Jahr Haft und Schadensersatz von umgerechnet 2,7 Millionen Euro verurteilt. Das damalige Urteil wurde von Film-und Musikkonzernen als großer Sieg gegen das Filesharing angesehen.
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The Pirate Bay: Spendensammlung für Dokumentarfilm erfolgreich
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Antwort #86 am:
31 August, 2010, 21:27 »
The Pirate Bay ist untrennbar mit der Filesharing-Szene verknüpft. Doch die Geschichte der Piratenbucht ist umfangreich und schwierig zu erklären. Der Filmproduzent Simon Klose will diese Aufgabe mit einem Dokumentarfilm stemmen. Ein Spendenaufruf, um die Kosten zu decken, hat bereits nach drei Tagen den benötigten Betrag eingebracht.
Was ist The Pirate Bay? Wer steckt dahinter? Wie kam es zu dieser Website? Viele dieser Fragen beantwortet mit Sicherheit Wikipedia. Der Filmproduzent Simon Klose möchte jedoch mehr als nur simplen Text. Ein Dokumentarfilm über The Pirate Bay soll es sein. Der geplante Titel: TPB - AFK. Doch die Produktion eines Films ist kostspielig. Aus diesem Grunde startete Klose vor wenigen Tagen einen Spendenaufruf, der auch seinen Weg durch das Netz fand. 25.000 US-Dollar war das angestrebte Ziel, das binnen 30 Tagen erreicht werden sollte.
Drei Tage sind seit dem Aufruf vergangen, als Klose bereits verkünden kann, dass das Ziel erreicht wurde. Innerhalb dieser kurzen Zeit hat man 28.099 US-Dollar gesammelt. Dem Film steht somit nichts mehr im Wege. Was den Zuschauer erwartet, hat Klose bereits erklärt: "TPB AFK ist weder ein Fan-Film über The Pirate Bay noch ist es ein journalistisches Stück über Urheberrechtskonflikte. Es ist ein observatorischer, charakteristischer Film über drei Leute, deren Hobby-Homepage zu einer globalen politischen Bewegung wurde."
Da nach wie vor Spenden eingehen, dürfte der Betrag in den kommenden Tagen noch weiter hinaufklettern. Ein Termin für die Premiere steht indes noch nicht fest. Man will abwarten, welchen Ausgang das Berufungsverfahren gegen The Pirate Bay nimmt. Wie Klose jedoch festhält, sei dies alles ein sehr zeitintensiver Vorgang. Ausgehend vom Berufungsverfahren könnte es somit 2011 werden, bis der Film seine Premiere erlebt.
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Rechtsstreit um The Pirate Bay geht in die zweite Runde
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Antwort #87 am:
26 September, 2010, 23:17 »
In knapp einer Woche wird das Berufungsverfahren um die BitTorrent-Seite The Pirate Bay beginnen. Die Betreiber der Seite hoffen in zweiter Instanz auf eine Umentscheidung der schwedischen Justiz. Neue Beweise oder noch nicht angehörte Zeugen sind jedoch nicht zu erwarten. Die Rechteinhaber hoffen im Gegensatz dazu natürlich auf eine weitere Verurteilung der vier Admins.
Ab kommenden Dienstag geht der Rechtsstreit um das Filesharing-Portal The Pirate Bay in die zweite Runde. Die schwedische Justiz wird in einem Berufungsverfahren den Fall vor der nächst höheren Instanz nochmals aufrollen.
Die vier Betreiber der Seite, Svartholm Varg, Fredrik Neij, Peter Sunde und Carl Lundström, waren am 17. April 2009 bereits zu je einem Jahr Haft und einer satten Geldstrafe von umgerechnet 2,8 Millionen Euro verurteilt worden. Damals urteilte die erste gerichtliche Instanz, dass die vier Angeklagten Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen leisteten oder es zumindest billigend in Kauf nahmen, dass durch ihr Portal Millionen von urheberrechtlich geschützten Dateien auf Computern in aller Herren Ländern landeten. Die Tatsache, dass durch Werbung auf der schwedischen Webseite Geld eingenommen wurde, erhärteten die Vorwürfe. Die verhängten Strafen wurden jedoch bis jetzt noch nicht durchgesetzt. Die eingelegte Berufung der vier Schweden verhinderte dies bisher.
Im nun anstehenden Berufungsverfahren werden weder neue Beweise noch Indizien vorgelegt, oder kommen neue Zeugen zum Einsatz. Es wird lediglich darauf ankommen, ob das Berufungsgericht den Fall anders als die letzte gerichtliche Instanz einschätzt. Insbesondere die Errechnung des Schadensersatzes, von dem die Konzerne bislang immer noch nichts gesehen haben, wird zur Diskussion stehen. Und auch ein im April 2009 in Kraft getretenes Gesetz, das die Frage aufwirft, ob Dritte überhaupt ein Recht haben von Internet-Providern die IP-Adresse eines Users zu erfahren, könnte durchaus eine Rolle spielen. Bis zum 15. Oktober will man in Schweden zu einem Entschluss gekommen sein.
Sollten die Richter allerdings dem vorherigen Urteil ganz oder in zumindest in weiten Teilen zustimmen, wäre dies der erste Fall dieser Art in der schwedischen Rechtsgeschichte. Noch nie wurde dort jemand wegen einer Urheberrechtsverletzung durch die Nutzung von Bit-Torrent-Technik verurteilt.
Alle vier Angeklagten, die sich aktuell in Thailand, Kambodscha, der Schweiz und auch in Deutschland aufhalten, weigerten sich gegenüber der Presse ein Statement bezüglich des Verfahrens abzugeben. Mit vollmundigen Ankündigungen wie zu Beginn letzten Jahres hält man sich aber zurück. Bleibt also kritisch abzuwarten, ob der damals angekündigte "Epic Win" tatsächlich eintreten wird.
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The Pirate Bay: Berufungsverfahren hat begonnen
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Antwort #88 am:
28 September, 2010, 15:24 »
Das Berufungsverfahren gegen die die vier Betreiber von The Pirate Bay hat heute in Schweden begonnen. Vor dem Gericht in Stockholm waren jedoch nur drei der vier Beklagten erschienen. Gottfrid Svartholm konnte wegen einer Erkrankung nicht anreisen. Er befindet sich gegenwärtig im Krankenhaus.
Pünktlich begann am heutigen Morgen die Berufungsverhandlung gegen die vier Betreiber der Piratenbucht. Gleich zu Beginn stellte sich das Problem, dass nur drei der vier Beklagten anwesend waren. Gottfrid Svartholm fehlte. Nach Angaben seines Verteidigers befindet er sich gegenwärtig in einem Krankenhaus in Kambodscha. Dort wird er medizinisch betreut. Eine Anreise war ihm nicht möglich. Wie der Rechtsbeistand von Svartholm erklärte, könne das Verfahren jedoch auch in seiner Abwesenheit fortgeführt werden.
Die Staatsanwaltschaft sowie Nebenkläger zeigten sich wenig begeistert darüber. Offenbar war dieses Ereignis für alle Beteiligten überraschend. Das Gericht ordnete deshalb an, dass Svartholm bis zum 7. Oktober einen medizinischen Bericht beibringen muss. Die Anhörungen selbst verliefen bisher wenig spektakulär. Die Beklagtenvertreter teilten dem Gericht mit, dass sie Freisprüche für ihre Mandanten fordern. Die geforderten Schadensersatzsummen sollten vermindert oder gänzlich fallengelassen werden.
Nachdem dieser Teil des Verfahrens behandelt war, widmete man sich primär der Vergangenheit von The Pirate Bay sowie einigen technischen Aspekten. Man berichtete darüber, wie The Pirate Bay entstanden war. Der Staatsanwalt berichtete wenig später über die Ermittlungen gegen die Piratenbucht. Bis zur Mittagspause gab es somit keinerlei brisanten Ereignisse. Das Verfahren wird gegenwärtig fortgeführt.
Insgesamt sind 14 Verhandlungstage anberaumt. Somit sollte das Berufungsverfahren bis zum 15. Oktober abgeschlossen sein.
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The Pirate Bay: Staatsanwalt fordert Haftstrafe
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Antwort #89 am:
13 Oktober, 2010, 09:26 »
Das Verfahren gegen die vier Betreiber von The Pirate Bay neigt sich langsam dem Ende zu. Staatsanwalt Håkan Roswell stellte bei seinem Plädoyer klar, dass er wie schon in 1. Instanz eine einjährige Haftstrafe fordere. Die Kreativwirtschaft legte indes nach und forderte mehr Schadensersatz.
Es dauert noch einige Tage, bis das Verfahren gegen die Betreiber der schwedischen Piratenbucht zu Ende geht. Vergangenes Jahr waren die vier Köpfe hinter der BitTorrent-Seite "The Pirate Bay" zu Haft- und Geldstrafen verurteilt worden. Ihnen wird Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung vorgeworfen. Gegen das Urteil in 1. Instanz war man in Berufung gegangen.
Aufgrund des Verlaufs der Berufungsverhandlung ist es schwierig zu sagen, ob das Urteil in dieser Form bestehen bleibt. Seitens der Beklagten gab es keinerlei ereignisreiche Wendungen, die das ursprüngliche Urteil ins Wanken bringen könnten. Nicht zuletzt deshalb forderte Staatsanwalt Håkan Roswell erneut eine Haftstrafe von einem Jahr.
Die Kreativwirtschaft legte indes ein wenig nach. Die ursprüngliche zugesprochene Schadensersatzsumme sei zu niedrig. Man stellte klar, dass 30 Millionen Schwedische Kronen (ca 3,24 Mio. Euro) dem entstandenen Schaden entsprechen würden. Das Gericht hatte in 1. Instanz die Kalkulation der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) abgewiesen. Ein niedrigerer Betrag wurde kalkuliert. Nach Ansicht der Musikwirtschaft sei dies jedoch nicht korrekt.
Das Verfahren wird diesen Freitag beendet. Sollte es zu einer erneuten Verurteilung kommen, steht den vier Personen hinter The Pirate Bay noch ein letzter Weg offen. Sie könnten - zumindest theoretisch - eine höchstrichterliche Entscheidung anstreben. Bisher hat man sich nicht geäußert, ob man eine derartige Option wahrnehmen würde. Somit bleibt vorerst unklar, ob das Quartett den Weg zur höchsten schwedischen Gerichtsbarkeit auf sich nehmen wird.
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