Autor Thema: Anti-Scientology-Hacker bekennt sich schuldig  (Gelesen 640 mal)

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Offline spoke1

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Anti-Scientology-Hacker bekennt sich schuldig
« am: 13 Mai, 2009, 12:09 »
Der 19-jährige Amerikaner Dmitriy Guzner hat sich am Montag schuldig bekannt, die Webseiten der Scientology-Orgnisation im Februar 2008 mit verteilten Netzattacken (DDoS) angegriffen zu haben.

Ende Januar 2008 hatten Teilnehmer diverser Internet-Foren zu DDoS-Angriffen gegen Scientology aufgerufen. Auslöser war, dass Rechtsanwälte der umstrittenen Organisation versucht hatten, ein peinliches Video aus dem Verkehr zu ziehen. Darin ließ sich der Schauspieler Tom Cruise über seine Verantwortung und angeblichen Fähigkeiten als Scientologe aus.

Die anonymen Forenteilnehmer interpretierten dies als Zensurversuch und bliesen zum Halali gegen die umstrittene Scientology-Organisation. Bald wurden Werkzeuge zum Download bereitgestellt, um die Webseiten von Scientology mit millionenfachen Zugriffen lahmzulegen. Die Aktion war erfolgreich genug, um die Betreiber dazu zu bewegen, ihre Server hinter einen DDoS-Schutzwall der Firma Prolexic in Sicherheit zu bringen.

Bislang ist Dmitriy Guzner der einzige, der sich für die DDoS-Angriffe vor Gericht verantworten muss. Der Amerikaner hatte seine Teilnahme an der Aktion im Oktober 2008 gegenüber der Staatsanwaltschaft des Central District of California zugegeben. Der Urteilsspruch ist für den 24. August dieses Jahres angekündigt. Guzner drohen bis zu zehn Jahren Haft und eine Geldstrafe von 37.500 US-Dollar zur Wiedergutmachung.

Als Teil seines Schuldgeständnisses hatte Guzner erklärt, er habe sich als Mitglied von "Anonymous" gefühlt. Die Bezeichnung "Anonymous" dient meist jugendlichen Hackern als Deckname für Internet-Aktionen, die von der Überschwemmung ungesicherter Foren über einen promintenten E-Mail-Hack bis hin zur clever angelegten Unterwanderung der Time-100-Liste reichen.

Bei Anonymous handelt es sich nicht um eine fest organisierte Gruppe mit Mitgliedern, sondern um einen losen Zusammenschluss ständig wechselnder Teilnehmer. Seit dem 10. Februar 2008 werden der Deckname und einige der Identifikationsmerkmale von "Anonymous" auch von internationalen Demonstrantengruppen genutzt, die friedlich gegen die Scientology-Organisation auf die Straße gehen.



Quelle: www.heise.de
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Offline Croromano

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Re: Anti-Scientology-Hacker bekennt sich schuldig
« Antwort #1 am: 13 Mai, 2009, 13:16 »
Mann, mann, mann... 10 Jahre Haft, weil man sich mit einer kranken Sekte angelegt hat. Scientology ist ja bekannt dafür, mit seinem Anwaltsapparat jeden, der es wagt piep gegen ihre "Glaubensgemeinschaft" zu machen in Grund und Boden zu klagen. Naja, was will man machen... 5000 Jahre Rechtssystem und Kinderschänder werden gleich behandelt wie ein Teenie-Hacker oder Steuerhinterzieher. Spicht nicht gerade für unser System!  >:(
Intel Pentium Dual CPU E2140 @ 1.60Ghz, 2 GB RAM, Integrierte Grafikkarte (Intel 82945G Express Chipset Family); Technisat Skystar HD2 inkl. CI-Slot HD2 (VIACCESS-Modul mit HRT-Jahresabo); "Sorglospaket" dank 80cm-Schüssel mit Supertack H-H Mount Rotor auf dem Balkon (42°E-30°W möglich).

Verwendete Software :
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Offline Jürgen

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Re: Anti-Scientology-Hacker bekennt sich schuldig
« Antwort #2 am: 13 Mai, 2009, 22:43 »
Spicht nicht gerade für unser System!  >:(
...jedenfalls nicht für das unter dem Regime des Terminators aus Österreich.

Obwohl, Freiheit ist immer in erster Linie die der Andersdenkenden. Selbst wenn sie den heiligen Fusspilz anbeten, oder in diesem Falle wohl allein den Götzen Mammon (make money - make more money).

Technische Angriffe gegen deren unbestreitbare Meinungsfreiheit sind grundsätzlich kein geeignetes Mittel im Kampf gegen geistige Irrlichter.
Wer der "Org" ernsthaft entgegentreten will, muss sich überall erst einmal bemühen, das auf der Basis (jeweils) geltenden Rechts zu tun.
Weiterhin stehen ihm eigene Öffentlichkeitsarbeit und sachliche Kritik bis zur Offenlegung und Blosstellung in gebotenem Umfang zweifellos zu.
Nur in akuten Notlagen könnte auch die Waht anderer Mittel infrage kommen, unter den rechtlichen Hintergründen von Notwehr oder Nothilfe, oder im Extremfall Widerstandsrecht (z.B. wie im Deutschen Grundgesetz verbrieft).

Aber Brandstifter bekämpft man nicht mit Anzünden.
Und hierzulande auch nicht mit Diebstahl oder Unbrauchbarmachen dessen Feuerzeuges, sondern allenfalls mit vorläufiger Festnahme und Sicherstellung bis zum Eintreffen der Staatsgewalt.
Unfreiheit, Gehirnwäsche, Gewalt und Missbrauch bekämpft man nicht mit Unfreiheit, Gehirnwäsche, Gewalt und Missbrauch.
BTW, Herr Schäuble, bitte nehmen auch Sie diese Botschaft gefälligst zur Kenntnis!

Wir leben nicht in der Steinzeit, auch wenn manche das in einigen Aspekten gerne wieder so hätten...
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2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
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Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
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