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Thema:
Microsoft verklagt TomTom wegen Patentverletzung
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Thema: Microsoft verklagt TomTom wegen Patentverletzung (Gelesen 839 mal)
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spoke1
Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
Premium-Cubie
Beiträge: 2718
kaffeine Fan
Microsoft verklagt TomTom wegen Patentverletzung
«
am:
26 Februar, 2009, 13:16 »
Ein neuer Patentstreit in der Hightech-Branche nimmt seinen Lauf: Microsoft verklagt TomTom. Der Navigationsgerätehersteller soll mit der Software für seine Navis Patente von Microsoft verletzen. Zu den inkrimierten Techniken gehören auch Patente, die durch TomToms Implementation des Linux-Kernels und des FAT-Dateisystems betroffen sind.
Bei den Patenten, über deren Verletzung sich Microsoft beschwert, handelt es sich um die US-Patente 6,175,789 (Vehicle computer system with open platform architecture), 7,054,745 (Method and system for generating driving directions), 6,704,032 (Methods and arrangements for interacting with controllable objects within a graphical user interface environment using various input mechanisms), 7,117,286 (Portable computing device-integrated appliance), 6,202,008 (Vehicle computer system with wireless internet connectivity), 5,579,517 (Common name space for long and short filenames), 5,758,352 (Common name space for long and short filenames) und 6,256,642 (Method and system for file system management using a flash-erasable, programmable, read-only memory). Klage hat Microsoft beim US-Bundesbezirksgericht in Seattle eingereicht, außerdem gibt es eine Beschwerde Microsofts bei der United States International Trade Commission.
Microsoft selbst erklärt, man habe mehr als ein Jahr versucht, mit TomTom Verhandlungen über Lizenzen aufzunehmen, aber keinen Erfolg gehabt. Man habe schon seit Längerem ein Programm eingerichtet, um eigenes geistiges Eigentum an andere Hersteller zu lizenzieren. Die von der Klage gegen TomTom betroffenen Patente seien auch von vielen Firmen lizenziert worden. "In einer Situation wie dieser, in der eine vernünftige Geschäftsvereinbarung nicht erreicht werden könne, haben wir keine andere Wahl, als juristische Schritte einzuleiten, um unsere Innovationen und unsere Partner, die diese lizenzieren, zu schützen", betonte Microsoft-Justitiar Horacio Gutierrez. Eine Stellungnahme von TomTom, die gerade eine Bilanz mit roten Zahlen vorlegen mussten, liegt derzeit noch nicht vor.
Quelle:
http://www.heise.de
Links zu den Patenten auf der heise-Seite:
http://www.heise.de/newsticker/Microsoft-verklagt-TomTom-wegen-Patentverletzung--/meldung/133552
«
Letzte Änderung: 27 Februar, 2009, 01:53 von Jürgen
»
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32
Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
BS: immer nur Pinguin freundliche
Jürgen
der Löter
User a.D.
Beiträge: 4999
white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Microsoft verklagt TomTom wegen Patentverletzung
«
Antwort #1 am:
27 Februar, 2009, 02:29 »
Meine persönliche Ansicht:
6,175,789 - missbräuchlich, weil banal und ohne jede Schöpfungshöhe
7,054,745 - vermutlich ebenso, blosse Kombination zweier zum Zeitpunkt der Eintragung schon längst banaler und genutzter Verfahren
6,704,032 - völlig allgemein verfasst, beschreibt eher eine Entwicklungsmethode für Verfahren als ein solches, zudem betrifft's allenfalls fest eingebaute bzw. in's Radio eingebettete Systeme. Also gerade für den Beklagten vermutlich irrelevant
7,117,286 - ebenso, offensichtlich bewusst so umfassend angelegt, dass jedes System, das auch nur irgendwie am Auto bzw. Autoradio angeschlossen wird, und sei es nur, um Strom und einen Lautsprecher mitzuverwenden, unter dieses Patent fallen zu lassen. Seit der Erfindung von externen Komponenten wie Plattenspielern, Verkehrsfunk- oder Autotelefon-Erweiterungen hinfällig. Böswilligkeit darf angenommen werden , wahrscheinlich rechtsmissbräuchlich.
6,202,008 - nicht relevant, zudem abermals ohne jede Schöpfungshöhe.
5,579,517 - gehört dringend eingeschränkt oder aufgehoben, weil von M§ selbst lange nicht mehr verwendet / unterstützt, und zudem schon damals im Ansatz nicht neu, sondern quasi jedem Bibliothekar, Logistiker, Lochkartenstanzer und Schildermacher prinzipiell geläufig, sobald die verfügbare Anzahl von Zeichen begrerrnzt ist. So viel Patent um eine doofe Tilde, völlig unterschlagen dabei die verlorengegangene Eindeutigkeit an veränderlichen Systemen...
5,758,352 - wie vor, nur eine Ergänzung, die zudem sachliche Fehler enthält. Weder lange noch kurze Dateinamen haben eine Mindestlänge > 1
6,256,642 - banal. Beschreibt praktisch rein technisch bedingte und unvermeidbare Vorgehensweisen im Umgang mit EEPROMs und ähnlichen Bausteinen, die in Fernsehern schon seit Ende der Siebziger so üblich waren
Hoffentlich hat der Beklagte noch ausreichend Mittel, um sein Recht zu verteidigen.
Oder er findet starke Unterstützer.
Hier sind wohl etliche Gegenklagen fällig, etliche allein zur Aufhebung von Patenten.
Jürgen
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.
Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K
(APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K
(APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB
u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940,
8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit,
Cinergy S2 USB HD
,
NOXON DAB+
Stick, MovieBox Plus USB, ...
Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+
(DVB-S2);
XORO HRT-8720
(DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663
(AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
Open Source fürchtet Microsofts Patentkeule
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Antwort #2 am:
27 Februar, 2009, 15:20 »
Prominente Köpfe der Open-Source-Szene machen sich offenbar Sorgen, dass Microsofts Patentklage gegen TomTom einen Frontalangriff auf Linux nach sich ziehen könnte. Microsoft sieht laut Klageschrift seine Rechte unter anderem durch die Implementierung von Linux und dem FAT-Dateisystem in TomToms Navigationsgeräten verletzt. Der Justiziar des Software-Riesen will das nicht als Kriegserklärung verstanden wissen und über mögliche weitere Konsequenzen für Open Source nicht spekulieren.
Die Open-Source-Community mag solchen Versicherungen aus Redmond keinen rechten Glauben schenken und übt sich prophylaktisch in Kriegsrethorik. "Microsofts Verhalten ist bedrohlich", meint der Präsident des Software Freedom Law Center, Eben Moglen, gegenüber dem US-Branchendienst CNet. "Die freie Welt" müsse sich verteidigen. Samba-Entwickler Jeremy Allison zeigte sich verwundert, dass Microsoft offenbar glaube, "damit durchzukommen" und weiter eine gute Beziehung zur Szene haben zu können.
Diese Warnungen sind nicht neu. Seit Jahren fürchten Open-Source-Vertreter, dass Microsoft irgendwann die Patentkeule schwingen und der freien Software schweren Schaden zufügen könnte. Redmond nutzt dabei immer wieder die Gelegenheit, diesen Befürchtungen neue Nahrung zu geben, etwa wenn CEO Steve Ballmer wie beiläufig erwähnt, dass auch Open Source die Patente anderer Unternehmen respektieren müsse. Die Klage gegen TomTom wird nun als weitere Drohgebärde des Softwareriesen gewertet. Allerdings teilen diese Einschätzung nicht alle Vertreter der Open-Source-Gemeinde.
Microsofts Patentanwalt Horacio Gutierrez versucht unterdessen die Wogen zu glätten. Bei dem Disput mit TomTom gehe es nicht um Linux an sich, sondern speziell die Implementierung in den Produkten des Navi-Herstellers. Der Rechtsstreit solle nicht als neue Salve gegen Open Source interpretiert werden. "Das ist nur ein normaler geschäftsmäßiger Disput zwischen zwei Unternehmen", bekräftigt der Patentrechtler, Linux stehe dabei nicht im Zentrum des Interesses. Das ist für die Open-Source-Community natürlich nur schwer nachvollziehbar.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
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