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Thema:
Wirbel um DSL-Betrug bei 1&1
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Thema: Wirbel um DSL-Betrug bei 1&1 (Gelesen 646 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
Wirbel um DSL-Betrug bei 1&1
«
am:
18 Januar, 2009, 11:57 »
Auch wenn schnelle DSL-Zugänge in den letzten Jahren stark boomten, gibt es in Deutschland noch immer viele Haushalte, in denen kein Internet genutzt wird. Einerseits weil aus technischen Gründen kein Zugang gelegt werden kann, andererseits aber auch, weil einfach kein Interesse besteht. Tritt letztgenannter Fall ein, ist die Verwunderung groß, wenn aus dem Nichts eine Bestätigung über einen DSL-Vertrag im Briefkasten zu finden ist.
DSL ohne Bestellung
So erging es laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins "Focus" auch zwei Personen aus dem ostwestfälischen Herford. Eine 83-Jährige und ihre 50-Jährige Nachbarin erhielten demnach jeweils eine Auftragsbestätigung über einen DSL-Zugang des Providers 1&1, obwohl sie gar keinen DSL-Anschluss bestellt hatten. Kurios: während die Rentnerin gar keinen Computer besitzt, war die Nachbarin nach Angaben des Magazins während des angeblichen Vertragsabschlusses verreist.
Ein schriftlicher Widerruf sollte das Problem beheben, doch zur Überraschung der Betroffenen weigerte sich 1&1 die Verträge aufzugeben. Der Provider aus Montabaur argumentierte, die Widerrufsfrist sei abgelaufen und die Installationsarbeiten hätten bereits begonnen. Auch eine Anzeige führte nicht zu einer Beseitigung des Problems.
1&1 reagiert - sehr spät
Erst auf Anfrage des "Focus" reagierte 1&1 und musste kleinlaut eingestehen, "dass beide Aufträge ohne Einverständnis der jeweils vermeintlichen Antragsteller von einem nebenberuflichen Mittler unserer Produkte erstellt worden waren", so eine Sprecherin des Konzerns.
Quelle :
www.onlinekosten.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
spoke1
Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
Premium-Cubie
Beiträge: 2718
kaffeine Fan
Re: Wirbel um DSL-Betrug bei 1&1
«
Antwort #1 am:
18 Januar, 2009, 12:34 »
Genau die Nummer haben die mit mir auch abgezogen. Verbindlich ist angeblich die AGB die an den E-Mails dranhängt.
Super wenn man garnichts beantragt/bestellt hat. Eine Prüfung der Daten gab es bislang online nicht (wurde jetzt nachgeholt)
E-Mail Adressen lassen sich ja auch super Personen zuordnen !!
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32
Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
BS: immer nur Pinguin freundliche
Jürgen
der Löter
User a.D.
Beiträge: 4999
white LED trough prism - WTF is cyan?
Re: Wirbel um DSL-Betrug bei 1&1
«
Antwort #2 am:
18 Januar, 2009, 15:17 »
Nicht jeder hat überhaupt (schon) ein e-mail-Konto.
Und vor Einrichting des DSL-Zugangs könnte er auf solche, die der Provider selbst für ihn standardmässig einrichtet, ohnehin nicht zugreifen, weil er dafür zwingend die Zugangsdaten zum Online-Kundencenter braucht, die er aber erst später mit Hardwarelieferung oder brieflich erhält.
Wer dagegen gar keinen Computer hat bzw. einen solchen nicht bedienen kann, hat so überhaupt keinen Zugriff auf diese AGB.
Das kann sogar für zahlende Kunden gelten, die über's Internet nur telefonieren oder fernsehen wollen, aber nicht surfen.
Aus vorgenannten Gründen können die erwähnten AGB in solchen Fällen überhaupt nicht bindend sein.
Meines erachtens muss dass Fernabsatzgesetz dringend insoweit geändert werden, dass der Anbieter mindestens konkludentes Verhalten NACH dem angeblichen Vertragsabschluss (und Leistungsbeginn dem Kunden gegenüber - nicht nur auf dem Papier) BEWEISEN muss.
Ähnlich wie bei'm Versand von Waren kann es nicht hingenommen werden, dass ein Privatmann durch Handlung eines nicht beweisbar von ihm beauftragten Dritten in einen ungewollten Vetrag gezwungen wird.
Oder muss man etwa damit leben, dass einem irgendjemand einfach eine sonderangefertigte Badewanne in's Haus bestellt???
BTW, ein angeblicher telefonischer Auftrag wird nicht vom Betroffenen selbst beurkundet.
Ein Beweis ist daher unmöglich, aber natürlich erst recht ein Gegenbeweis.
Wie auch immer, hier geht's allem Anschein nach nicht nur um Betrug und höchstwahrscheinlich auch Datenschutzvergehen, sondern ebenfalls um wettbewerbswidriges Verhalten.
Wo bleiben die üblichen Abmahner, wenn man sie einmal braucht???
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.
Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K
(APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K
(APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB
u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940,
8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit,
Cinergy S2 USB HD
,
NOXON DAB+
Stick, MovieBox Plus USB, ...
Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+
(DVB-S2);
XORO HRT-8720
(DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663
(AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
DSL-Umstellung verärgert 1&1-Kunden
«
Antwort #3 am:
15 September, 2009, 18:37 »
Der DSL-Provider 1&1 hat mit einem Schreiben an einige seiner Kunden offenbar erheblich Porzellan zerschlagen. In dem Brief heißt es, 1&1 müsse eine technische Umstellung vornehmen "um Qualität und Stabilität Ihres 1&1-DSL-Anschlusses weiterhin zu garantieren und zu erhöhen." Das allerdings geht offenbar nicht reibungslos. Das Unternehmen schreibt weiter: "Diese Umstellung führt zu einer DSL-Ausfallzeit, die bis zu ca. 10 Tage dauern kann".
Der Kunde kann das aber umgehen: "Deshalb unser Tipp: Wechseln Sie jetzt in einen Tarif, der schon heute unsere neue technische Plattform nutzt – damit haben Sie keine DSL-Unterbrechung!" Es folgt eine Aufzählung von Vorteilen des neuen Produkts und ein Hinweis auf die AGB, denen zufolge der Kunde "erforderliche Mitwirkungshandlungen" vorzunehmen hat. Bei betroffenen Kunden kam das schlecht an: Sie fühlen sich durch die Drohung mit einem bis zu 10-tägigen Ausfall gedrängt, einen neuen Vertrag abzuschließen, bei dem die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten von vorne beginnt.
Betroffen sind laut 1&1 einige tausend Kunden. Denn nur bei einem kleinen Teil der Kunden stimmen die Voraussetzungen für den von 1&1 geplanten Wechsel. Der soll dann stattfinden, wenn beim Kunden sowohl Telefonie als auch DSL technisch noch von der Telekom bereitgestellt werden (DSL-Resale), inzwischen aber in der Ortsvermittlungsstelle auch DSL-Anschlüsse von Telekom-Konkurrenten wie Telefónica, Vodafone oder QSC verfügbar sind.
Die zehn Tage hat sich 1&1 dabei nicht aus den Fingern gesogen: Bleibt der Kunde bei seinem Vertrag und will 1&1 umstellen, muss der Resale-Anschluss auf Line-Sharing umgestellt werden, wobei der Telekom-Telefonanschluss bestehen bleibt. Ein neuer Auftrag kann in einem solchen Fall erst erfolgen, wenn der alte DSL-Anschluss abgeschaltet ist. Die Bearbeitungszeit beträgt dabei rund eine Woche. Wechselt der Kunde hingegen auf einen Komplettanschluss, geschieht die Abschaltung von Telefon- und DSL-Anschluss und die Aufschaltung des neuen DSL-Anschlusses tatsächlich in der Regel innerhalb einer Stunde.
Für 1&1 hat die Umschaltung der Kunden gleich zwei Vorteile: Zum einen sinken die monatlichen Kosten erheblich, denn der Resale-Anschluss ist im Vergleich zum Line-Sharing oder Komplettanschluss über einen Drittanbieter relativ teuer. Zudem verbessert sich die Qualität der VoIP-Verbindungen, denn bei Anschlüssen im Telekom-Netz kann 1&1 keine Priorisierung von VoIP-Diensten vornehmen.
Auch der Kunde profitiert von der Umschaltung, wenn sein Anschluss von der Telekom nur mit eingeschränkter Bandbreite von 3 MBit/s oder weniger bereitgestellt wird. Die Telekom-Konkurrenten schalten in solchen Fällen meist deutlich höhere DSL-Bandbreiten, da sie einerseits mit geringeren Sicherheitsmargen auf der DSL-Leitung operieren als die Telekom und andererseits keine Mindestbandbreite zusichern.
Ob diese Vorteile allerdings den Nachteil aufwiegen, dass sich die Kunden nun massiv unter Druck gesetzt fühlen, ist zumindest fraglich. Bislang war die Qualität für 1&1 ausreichend, sonst hätte man den Anschluss dem Kunden ja nicht verkauft. 1&1 wäre gut beraten, den Umschaltzeitpunkt mit den betroffenen Kunden mit langem Vorlauf abzustimmen. Wer gerade im Urlaub weilt, wird sich über einen 10-tägigen DSL-Ausfall nicht ärgern, aber freut sich bei der Rückkehr womöglich über eine höhere Bandbreite auf dem Anschluss.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
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Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
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