Mit der Lantronix UBox 2100 lassen sich bis zu zwei USB-2.0-Geräte mit einer theoretischen Bruttotransferrate von 480 MBit/s in TCP/IP-Netzwerke einbinden. Erwähnung verdient dabei vor allem die Möglichkeit des isochronen Datentransfers. Dieser sichert nicht nur feste Übertragungsraten, sondern auch feste Latenzzeiten zu und eignet sich damit besonders für Streaming-Anwendungen wie Audio und Video. So wird beispielsweise ein Zugriff auf eine entfernte Kamera über das Netzwerk möglich, ohne dass man mit ruckelnder Bild- und Tonwiedergabe rechnen muss.
Nach Installation der beiliegenden Software gaukelt die UBox 2100 dem Rechner vor, dass ein ins Netzwerk eingebundenes USB-Gerät lokal verfügbar wäre. Dabei enthält die UBox 2100 außerdem eine Auto-Connect-Funktion, die einen Rechner beim Netzwerkzugriff auf ein USB-Gerät automatisch mit diesem verbindet und nach dem Zugriff selbstständig wieder trennt. So können sich mehrere Rechner ein Gerät teilen. Ein gleichzeitiger Zugriff mehrerer Rechner auf ein USB-Gerät ist allerdings nicht möglich.
Die vorwiegend auf Industriekunden zugeschnittene UBox 2100 kommt in einem robusten Stahlgehäuse daher und soll im Laufe des Monat für etwa 150 US-Dollar in den Handel kommen.
Quelle :
www.heise.de