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Thema:
Internet-Piraten vs. Kinobesucher
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Thema: Internet-Piraten vs. Kinobesucher (Gelesen 563 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
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Internet-Piraten vs. Kinobesucher
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am:
29 Juli, 2007, 11:46 »
Der Film "28 Weeks Later" ist in einer deutschen Fassung bereits Wochen vor seinem Start im Netz
Piraten gibt es in Hannover bestenfalls zur gefürchteten Karnevalszeit - sollte man zumindest annehmen. Doch nun hat es mitten in Hannover einen Fall von Piraterie oder genauer gesagt: von Internet-Piraterie gegeben: Am vergangenen Mittwoch lief im Cinemaxx-Raschplatz die allwöchentliche Sneak. Eine äußerst beliebte Veranstaltung, bei denen die Zuschauer einen Überraschungsfilm Wochen vor seinem Kinostart sehen können. Gezeigt wurde an diesem Abend in einer deutschsprachigen Fassung 28 Weeks Later. Eine Produktion, die erst am 30. August in den deutschen Kinos startet. Doch bereits wenige Stunden nach der Vorführung war der Streifen dann am frühen Donnerstagmorgen im Netz - in einer der bekanntesten deutschen Tauschbörse.
So etwas geschieht fast täglich. Doch in diesem Fall stand ziemlich schnell fest, dass die deutschsprachige Tonspur im Cinemaxx-Hannover illegal aufgenommen worden ist. Seit einiger Zeit werden die Tonspuren von Verleihfirmen nämlich so kodiert, dass sie genau die Quelle der Raubkopie feststellen können. Zudem lief die deutsche Fassung von "28 Weeks Later" bisher ausschließlich in Hannover.
Nach Angaben von Heiko Engel, der seit rund zehn Jahren in Hannover Sneaks organisiert, rechnet der betroffene Verleih mit einem dadurch verursachten Gesamtschaden, der im hohen sechsstelligen Bereich liegt. Ob diese Schätzung realistisch ist, sei einmal dahingestellt. Aber für das Cinemaxx und vor allem für die hannoversche Sneak hat dieser Vorgang jedenfalls negative Folgen. Bis auf weiteres, schreibt Engel, habe es nun den Ruf: ,In diesem Kino ist die Gefahr nachweislich sehr groß, das während der Sneak der Ton illegal mitgeschnitten wird'." Dadurch werde es ihm jetzt äußerst schwierig gemacht, zukünftig an attraktive Filme heranzukommen. Und "sollte in absehbarer Zeit erneut nachgewiesen werden, dass bei uns während der Sneak der Ton aufgezeichnet wurde, wird diese Veranstaltung zumindest in Hannover mit sofortiger Wirkung eingestellt."
Um die Täter zu ermitteln ist das Cinemaxx jetzt in die Offensive gegangen. Ein ungewöhnlicher Schritt, weil bisher von den Verleihern und Kinos nicht gern öffentlich über solche Vorgänge "laut" gesprochen wurde. Wer während der hannoverschen Sneak nun einen Zuschauer überführen kann, der den Ton mitzeichnet, wird für seine Aufmerksamkeit mit einer Jahreskarte für das Kino belohnt. Zudem sollen in Zukunft verschärfte Einlasskontrollen stattfinden.
Die Sneak-Besucher selbst reagierten auf den Vorgang geschockt und mit großer Empörung, weil sie die Veranstaltung nun eben in großer Gefahr sehen. So heißt es beispielsweise in dem schon genannten Kinoforum: "Das ist wirklich ein riesiger Mist! Das Schlimme ist, dass der Wi...er, der das gestern gemacht hat, sich jetzt wahrscheinlich auch noch toll vorkommt. So ein A....l.ch!!!" Und ein anderer Forumnutzer droht sogar mit Prügel: "Da sind wir die beliebteste Sneak im ganzen Bundesgebiet, sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Verleihern, bekommen genau deshalb so ein absolutes Schmankerl wie ,28 weeks later'...und dann sitzt da so ein grenzdebiles Arschloch mit im Zuschauerraum?!?! Ich glaube, wenn ich den erwischen würde, würde ich noch nicht einmal eine 100-Tage-Freikarte verlangen...lediglich eine Stunde allein mit dem Typen in einem geschlossenen Raum."
Sympathie mit dem Piraten hat jedenfalls keiner dieser Sneak-Besucher. Und es gibt in Forum übrigens auch einen interessanten Hinweis. Demnach soll der Film angeblich sogar schon am Mittwoch kurz vor Mitternacht in einer Tauschbörse mit deutscher Tonspur angeboten worden sein. Also kaum eine Stunde nach Beendigung der Kinovorführung. Ob das wirklich technisch in dieser kurzen Zeit möglich ist, scheint zumindest fraglich. Derweil erfreut sich jedenfalls die Raubkopie im Netz bereits großer Beliebtheit. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde sie allein in der schon erwähnten Tauschbörse rund 20000-mal heruntergeladen. Und über das Bild und den Ton heißt es dort: "spitzen film, bei der quali macht der auch gut spaß!" Das sehen zumindest die Sneak-Besucher ganz anders.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
spoke1
Alle angenehmen Dinge des Lebens sind entweder illegal, unmoralisch, teuer oder machen dick!
Premium-Cubie
Beiträge: 2718
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Re: Internet-Piraten vs. Kinobesucher
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Antwort #1 am:
29 Juli, 2007, 13:19 »
Wenn man sich die Kritiken mal so ansieht
Zitat:
*****yr: super qualität!!! wieso gibts für r5 quali noch keine kategorie? film is der hammer!!! besser wie der
Fluffi2010: Wow...! ^^ Mehr brauch man dazu nicht sagen... Hey... ,an alle die hier rummeckern...-> LAPPEN! Wartet doch noch einen Monat und geht dann ins Kino... QUALI: 9/10 ... Ein Traum... THX...
****y2k: Top Qualität und in 1 Stunder gezogen was will man mehr...Das ist eine Promo DVD ab und an erscheint auch eine Schrift im Film die aber net stört!
***********nn: also das bild is super 10/10 ausser das ab und an das bild grau wird und eine schrift eingeblendet wird mit presse dvd usw...der ton is auch gut 7/10...der film so naja ne find ihn nich so toll aber guckt ihn euch selber an.
*****yr: hammer quali 9/10, guter ton 7/10 und geiler film 8/10!!! speed war mittelmäßig, zwischen 200- 500 kb/s. saugen&schauen.
Zitat Ende
und sich die angeforderte Anzahl der DL's ansieht kann man sich an einer Hand abzählen wie viele Leute sich den noch im Kino ansehen. Dummerweise sägt man leider immer selber an dem Ast auf dem man sitzt.
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32
Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
BS: immer nur Pinguin freundliche
ritschibie
Aufpass-Cubie
Beiträge: 9067
Ich liebe dieses Forum!
Re: Internet-Piraten vs. Kinobesucher
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Antwort #2 am:
29 Juli, 2007, 14:46 »
Naja, dazu dürfte ich mich eigentlich nicht äussern. Wer im Glashaus sitzt. Wird aber wohl den meisten so gehen, daß sie immer noch vom uneingeschränkten Recht der Privatkopie für Freunde ausgehen. Wenn mir mein Arbeitskollege (das ist
fiktiv
oder auch nicht), eine DVD mit einem relativ neuen Film in die Hand drückt, weiss ich nicht, ob ich den aus dem (objektiv vielleicht richtigen) Grund ablehne, weil ich ja dadurch den Ast (= gute neue Filme = selten) absäge, auf dem ich (Eurosparer) sitze. Ich bin derzeit in der schizophrenen Lage, DVDs nur auf dem PC abspielen zu können, weil mein Wohnzimmergerät den Geist aufgegeben hat und ich (Depp) warten will, bis BD oder HD Player in die kundenfreundliche 100 Euro-Grenze sich bewegen (hab ja auch noch nicht den grossen Flachen für's WoZi). Deshalb säge ich derzeit ausgesprochen selten am besagten Ast...
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
Tauschbörse macht Film bekannt
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Antwort #3 am:
29 November, 2009, 14:21 »
Das ging schnell: Kaum war der Independent-Film "Ink" auf Blu-Ray und DVD verfügbar, fand man ihn auch in den Tauschbörsen wieder – soweit nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich hingegen die Reaktion der verantwortlichen Filmemacher Jamin und Kiowa Winans, die sich in ihrem Newsletter ausdrücklich für die Aktivitäten der Tauschbörsianer bedankten: "Schon 24 Stunden, nachdem unser Film in die Tauschbörsen gestellt wurde, brachte er es auf den meisten Seiten zum Top-Download". Der zuvor vollkommen unbekannte Film schaffte es so in kürzester Zeit sogar unter die ersten 20 in der Hitliste der renommierten Internet Movie Database (IMDB) und hält sich wacker zwischen den teuren Produktionen der großen Studios. Inzwischen wurde Ink mehr als 400.000 mal heruntergeladen.
In einem Blog äußerte sich die Co-Produzentin Kiowa Winans zu den Hintergründen: "Wir hatten für den Film keine Finanzierung durch große Studios und mussten Marketing und Vertrieb aus eigenen Kräften bestreiten. Den Film in 15 amerikanischen Kinos zu platzieren, war ein Kraftakt". Geblieben ist ein Schuldenberg – allein die Produktionskosten lagen bei etwa 250.000 US-Dollar. Die Tauschbörsenpopularität sieht Winans als Marketing-Instrument. Doch woher das Geld für einen neuen Film kommen soll, ist noch nicht klar: "400.000 Downloads sind eine unglaubliche Werbung für den Film, doch ich wünschte, man könnte diese Bekanntheit zu barer Münze machen. Wir müssen erst noch beweisen, dass es da auch ein funktionierendes Geschäftsmodell gibt".
Einnahmen erhoffen sich die Filmemacher durch den Verkauf von DVDs, Blu-Rays, Fanartikel und des Soundtracks. Auf der Homepage zum Film wurde zudem ein Link für spendenwillige Tauschbörsianer eingerichtet. Für deutsche Kunden ist Ink momentan nur über Umwege verfügbar, etwa über den britischen Ableger des Online-Händlers Amazon.
Quelle :
www.heise.de
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