Autor Thema: Billig Laptop ...  (Gelesen 1276 mal)

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Offline SkysegelJack

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Billig Laptop ...
« am: 05 Mai, 2007, 13:01 »
Seit mehreren Monaten schon arbeitet Nicholas Negroponte an seinem 100-Dollar-Laptop und viele Länder zeigen Interesse. Indien dagegen lehnt dieses Gerät ab und lässt stattdessen vom Ministerium für Human-Ressource-Entwicklung ein eigenes bauen.

Das von Negroponte geschaffene Projekt "One Laptop per Child" sieht derzeit vor, dass ein Gerät für 175 US-Dollar den Besitzer wechselt. Das von Indien entworfene Notebook soll deutlich günstiger sein - derzeit liegt der Preis bei 47 US-Dollar. Ein Verantwortlicher soll gegenüber der Zeitung Times of India angegeben haben, dass durch die Produktion hoher Stückzahlen der Preis auf 10 US-Dollar gesenkt werden kann.

Wie das billige Notebook aus Indien technisch aussehen wird, ist derzeit nicht bekannt. Man arbeitet an zwei unterschiedlichen Modellen, die aber auf einem Board basieren. Mit der Fertigstellung soll frühestens in zwei Jahren gerechnet werden.

http://www.winfuture.de/news,31566.html

...man darf gespannt sein. ;D
"Mungokernsprossen schmecken am besten, wenn man sie kurz vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt"

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Offline SiLæncer

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100-Dollar-Laptop doch nicht fit für Windows
« Antwort #1 am: 05 Mai, 2007, 20:38 »
Entgegen früherer Ankündigungen soll der so genannte 100-Dollar-Laptop (OLPC-Laptop) wohl nicht für Windows vorbereitet werden. Die zuvor kommunizierte Erhöhung des Verkaufspreises auf 175 US-Dollar gründe sich auf den Einbau besserer Hardware. Nach einer Aussage des für den OLPC-Rechner zuständigen Software-Entwicklers Walter Bender gebe es keine Kooperation mit Microsoft, die auf die Integration von Software des Redmonder Konzerns abziele. Zwar würden einige Microsoft-Entwickler über Prototypen verfügen, aber grundsätzlich zielt das BIOS des Systems auf eine Verwendung mit Linux ab und unterstütze keine speziellen Windows-Funktionen. Dennoch könnten rudimentäre Windows-Versionen auf dem Rechner laufen.

Die Preissteigerung soll laut Informationen des X11-Entwicklers Jim Gettys an einer Hardware-Aufrüstung liegen. So werde in dem Gerät als Hauptprozessor nicht wie anfangs geplant ein AMD Geode GX, sondern ein mehr als doppelt so schneller Geode LX-700 zum Einsatz kommen. Des Weiteren sollen mit 256 MByte RAM und 1 GByte Flash die Speicherressourcen verdoppelt werden. Obwohl der Laptop anfangs für 175 US-Dollar angeboten werden soll, halten die Entwickler an einer späteren Preissenkung auf 100 Dollar fest, die sie spätestens für 2009 realisierbar halten.

Quelle : www.heise.de

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Offline SiLæncer

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XO-Laptop auch mit VIA-Prozessor
« Antwort #2 am: 18 April, 2009, 17:07 »
Erfolg für VIA Technologies: Das von Nicholas Negroponte ins Leben gerufene One-Laptop-per-Child-(OLPC-)Projekt will nun auch ein Gerät der Generation 1.5 mit VIA-Hardware entwickeln. Es soll nach einer Mitteilung unabhängig vom 2010 erwarteten XO-2 entstehen, der möglicherweise statt mit einem x86-Prozessor – im XO-1 kommt der noch bis 2015 verfügbare AMD Geode zum Einsatz – mit einer sparsameren ARM-CPU und also auch überarbeiteter Software arbeiten soll.

Die XO-Laptops mit VIA-Hardware sollen weitgehend den bisher gelieferten XO-1-Geräten mit AMD Geode entsprechen. Im Geneneration 1.5 XO-1 steckt aber ein Mainboard mit dem Einzelchip-"Chipsatz" VX855, darauf wiederum sitzt ein C7-M-ULV-Prozessor mit maximal 1 GHz Taktfrequenz.


Weil der Chipsatz die im XO-1 integrierte Kamera ebenso direkt anbinden kann wie SD-Speicherkarten und SDIO-Module, wollen die OLPC-Entwickler auf den speziellen PCI-Adapter Marvell 88ALP01 (Codename CaFE) verzichten, der bisher aber auch den NAND-Flash-Massenspeicher angebunden hat. Stattdessen soll wohl ein preiswerter SSD-Controller zum Einsatz kommen. Als WLAN-Adapter soll künftig der Mavell 88W8686 dienen, der statt am PCI-Bus am SDIO-Port andockt. So soll sich das WLAN-Modul leicht austauschen lassen.
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Wie OLPCNews unter Berufung auf das "Tech Team" meldet, soll die Leistungsaufnahme des XO-1 Gen. 1.5 auf dem Niveau des bisherigen Geräts bleiben. Ein Update der "Sugar"-Software soll Treiber für die neue Hardware einbinden. Beim Display der Firma PixelQi, das zwei verschiedene Betriebsmodi (mit/ohne Hinterleuchtung) beherrscht, sind zunächst keine Änderungen geplant; auf längere Sicht soll aber ein helleres und noch effizienteres PixelQi-Display Einzug halten.

Erste Muster des neuen Mainboards sollen den OLPC-Treiberentwicklern ungefähr ab Mai zur Verfügung stehen, einige hundert komplette Vorseriengeräte der Generation 1.5 könnten etwa im August an Software-Entwickler gehen.

Die Firma VIA Technologies verfolgt – ebenso wie AMD mit dem 50x15-Plan und Intel mit Wold Ahead – mit pc-1 ein langfristiges Konzept zum Verkauf der eigenen Produkte an finanzschwache Käufer aus Entwicklungs- und Schwellenländern.

Quelle : www.heise.de

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OLPC-Projekt liefert 250.000 XO-Laptops nach Indien
« Antwort #3 am: 28 April, 2009, 13:13 »
Großer Erfolg für das One-Laptop-per-Child-(OLPC-)Projekt von Nicholas Negroponte: Trotz bisher eher skeptischer Haltung indischer Regierungsvertreter sollen jetzt 250.000 XO-Laptops nach Indien geliefert werden. Das teilte der Projektleiter von OLPC India, Satish Jha, der US-amerikanischen PC World mit. Demnach sollen ab Juni Geräte an rund 1500 Schulen geliefert werden.

Laut Satish Jha haben zwei Regierungsorganisationen und ein privater Geldgeber die Verträge über 250.000 Schüler-Laptops abgeschlossen; weitere Details nannte er anscheinend nicht. Es wird spekuliert, dass die Digital Bridge Foundation, die bereits am indischen "OLPC Day" im vergangenen August beteiligt war, der private Geldgeber sei. Diese Stiftung gehört wie der indische Telekom-Konzern Reliance Communications (RCom) zur Reliance Anil Dhirubhai Ambani Group (Reliance ADA) des Milliardärs Anil Ambani. RCom kooperiert seit 2007 mit OLPC India und soll die Kommunikationsinfrastruktur für OLPC-Schulen schaffen.

In Indien gab es bisher nur einige kleinere OLPC-Musterprojekte. Die indische Regierung sieht beim "100-Dollar-Laptop" unter anderem auch Probleme mit der Finanzierung und hat eigene Projekte ins Leben gerufen, die noch billigere Zugangsgeräte für E-Learning entwickeln sollen – in diesem Zusammenhang war bereits von einem "10-Dollar-Laptop" die Rede. Wichtiger ist in diesem Zusammenhang das Projekt Sakshat als Teil der National Mission on Education through Information and Communication Technology, die die Schul- und Ausbildung in ländlichen Regionen und ärmerer Bevölkerungsschichten verbessern soll.

Doch indische Regierungsvertreter kritisierten auch das mit dem XO-Laptop und seinem Spezial-Betriebssystem beziehungsweise der Lernsoftware Sugar umgesetzte Konzept des selbstständigen Lernens. Der konventionellere, lehrerzentrierte Ansatz von Intel (Skoool/Classmate PC) war deshalb in Indien bisher erfolgreicher. Firmen wie HCL und Wipro verkaufen den Classmate in Indien. Die 250.000 indischen XO-Laptops könnten aber dazu beitragen, dass die ursprüngliche Idee der OLPC-Initiative, die von taiwanischen Firmen produzierten Geräte mit Spezial-Technik und freier Software durch sehr große Stückzahlen billiger zu machen, doch noch erreicht wird.

In Kooperation mit der Organisation Human Rights Respect Awareness Raising Campaigners (HURRARC) sollen auch in Sierra Leone – nach einem Pilotversuch mit 100 XO-Laptops – bis 2011 5000 Schüler-Notebooks verteilt werden. Kürzlich hatte das OLPC Tech Team angekündigt, eine verbesserte Version des XO-1 als XO-1.5 mit VIA-Hardware zu entwickeln.

Quelle : www.heise.de

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