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Offline SiLæncer

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Browser-Krieg: Microsoft frisst Kreide
« am: 06 März, 2007, 11:56 »
Opera macht sich über Internet Explorer lustig

Ende Februar 2007 moderierte Yahoo eine Diskussionsrunde mit den großen Browser-Herstellern, bei der das Thema Browser-Krieg im Mittelpunkt stand. Erstaunlich versöhnlich gab sich Microsoft und erklärte, dass der Konzern keinen weiteren Browser-Krieg anzetteln wolle. Vielmehr müssten die Browser-Hersteller fortan eng zusammenarbeiten.

An der von Yahoo moderierten Diskussionsrunde verweigerte Apple seine Teilnahme. Ansonsten waren die zuständigen Mitarbeiter von Microsoft, Mozilla und Opera vor Ort. Chris Wilson vom Internet-Explorer-Team bei Microsoft stellte klar, dass der Konzern keinen neuen Browser-Krieg anzetteln wolle. Statt sich gegenseitig zu zerstören, setzt Microsoft demnach auf Kooperation.

Nach Auffassung von Wilson sollten die Browser-Hersteller zusammenarbeiten, um die Standards für eine gemeinsame Webzukunft zu entwickeln. Er bemängelt, dass jede Browser-Verbesserung dazu führe, dass damit automatisch Webstandards gebrochen würden. Unklar bleibt aber, warum Microsoft hier nicht auf das W3C setzt, das für die Etablierung einheitlicher Webstandards verantwortlich ist.

Das Mozilla-Team vertrat Mike Shaver, der sich Microsofts Auffassung anschloss, dass derzeit kein Browser-Krieg im Gange sei. Vielmehr laufe ein Kampf um Marktbedeutung. In einem neuen "Krieg" spielten gute Applikationen im Web die Hauptrolle. Er appellierte daran, für die Zukunft nicht auf das W3C zu schielen.

Der Opera-CTO Håkon Lie nutzte die Situation, dass der aktuelle Internet Explorer 7 erst ab Windows XP läuft. So bewarb er Opera als guten Browser für Nutzer von Windows 98. Außerdem machte er sich über den Internet Explorer 7 lustig, indem er darin den Acid-2-Test vorführte und diesen mit Opera 3.6 verglich, der mittlerweile rund neun Jahre alt ist. Der Internet Explorer 7 besteht den Acid-2-Test bislang nicht. Lie zeigte sich überzeugt, dass der im Wii enthaltene Opera-Browser das Web verändern werde, weil mehr Seitenbetreiber darauf achten werden, dass Webseiten mit der Wii vernünftig dargestellt werden.

Eingeladen war auch Apple, um bei der Diskussionsrunde die Sicht des Unternehmens zu vertreten. Allerdings sagte Apple eine Teilnahme ab und begründete dies damit, dass die zuständigen Personen damit beschäftigt seien, Software zu programmieren.

Quelle : www.golem.de

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Offline ritschibie

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Marktführerschaft vom Internet Explorer in Gefahr
« Antwort #1 am: 16 Juni, 2009, 11:11 »
Microsofts Browser Internet Explorer könnte nach Einschätzung von Hamburger Marktforschern noch in diesem Jahr seine langjährige Marktführerschaft an den Webbrowser Firefox verlieren. Mit einem Nutzeranteil von knapp 40 Prozent habe der Browser der Mozilla Foundation die beiden jüngsten Versionen 7 und 8 des Internet Explorers (IE) zumindest unter den deutschsprachigen Nutzern bereits überrundet, teilte die Marktforschung Fittkau & Maaß am Montag mit.

Exakt 40,2 Prozent der deutschsprachigen Internetnutzer haben die aktuelle Version 3 des Firefox auf ihren Rechnern - den Internet Explorer (IE) 7 nutzen nur 30,6 Prozent. Die noch aktuellere Version 8 des IE verwenden demnach 7,1 Prozent, und 11,9 Prozent entfallen auf den IE 6, so die Marktforscher. Eine neuere Version des Firefox wird voraussichtlich in den kommenden Wochen erscheinen.



Weltweit hatte die amerikanische Marktforschung Net Application für den Internet Explorer allerdings im Mai noch einen Marktanteil von 66 Prozent errechnet, Firefox kam in der US-Analyse auf lediglich 23 Prozent. Unter dem Druck des derzeit laufenden Wettbewerbsverfahrens der EU-Kommission hatte Microsoft erst vergangene Woche angekündigt, sein neues Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer anzubieten (magnus.de berichtete). Konkurrenten werfen dem Softwarekonzern vor, seine beherrschende Stellung im Browsermarkt mit der Software-Bündelung weiter festigen zu wollen.

Auch in der Erhebung von Fittkau & Maaß ist Microsoft im deutschsprachigen Raum allerdings vorerst weiter Marktführer - aufgrund der mit einem Nutzeranteil von immer noch 12 Prozent noch immer viel genutzten Version 6 des Internet Explorers aus dem Jahr 2001.

Die weiteren Browser spielen sehr nachgeordnete Rollen - darunter auch Google Chrome mit einem Anteil von nur 1 Prozent. Safari brachte es zum Zeitpunkt der Erhebung, zu dem die neue Version 4 des Browsers noch nicht erschienen war, auf 3,1 Prozent. Opera erreichte 2,4 Prozent. Die Daten haben die Experten von Fittkau & Maaß im Rahmen der 28. Auflage ihrer "WWW-Benutzer-Analyse W3B" im April und Mai erhoben. Befragt wurden 121.233 deutschsprachige Internetnutzer.

Quelle: http://news.magnus.de
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