Autor Thema: Phänomen Ionenwind wird zur Chipkühlung erforscht  (Gelesen 843 mal)

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Offline SiLæncer

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Phänomen Ionenwind wird zur Chipkühlung erforscht
« am: 04 Januar, 2007, 21:09 »
Koronentladung soll Luft durch Chips treiben

Das US-Unternehmen Kronos, Technologie-Hersteller unter anderem für Luft-Ionisatoren, will seine Erfindungen auch zur Kühlung von Halbleitern einsetzen. Dabei wird die Luft durch dünne Kanäle eines Kühlkörpers getrieben - ohne bewegliche Teile.

Kronos setzt dafür den Effekt der Koronaentladung ein, der unter anderem auch bei Fotokopierern genutzt wird. Neben der eigentlich Entladung kann durch die Ionisierung der Luftmoleküle aber auch eine Strömung der Luft erzeugt werden. Diesen Effekt nutzt Kronos, um die Luft durch mikroskopisch kleine Kanäle eines Kühlkörpers zu treiben.

Wie die Entwickler in einem Interview mit dem Blog "The Future of Things" angeben, haben sie bereits mehrere Prototypen hergestellt, die Chips kühlen können. Für das elektrische Feld sind dabei Spannungen um ein Kilovolt nötig, dennoch soll der Kühler selbst nur um 0,1 Watt Leistungsaufnahme fordern. Das ist besonders wichtig, da der Ionen-Kühler zunächst in mobilen Geräten landen soll, wo schlicht kein Platz für Ventilatoren ist.

Dennoch soll sich die Technik prinzipiell auch für größere Geräte und PC-Prozessoren eignen - immerhin forscht Kronos auch zusammen mit Intel an seinem Konzept. Bei gleich bleibender Unterstützung rechnen die Entwickler bis zum Jahr 2009 mit marktreifen Produkten.

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
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TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline Jürgen

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Re: Phänomen Ionenwind wird zur Chipkühlung erforscht
« Antwort #1 am: 04 Januar, 2007, 23:21 »
...und wie wollen die verhindern, dass die "mikroskopisch kleinen Kanäle" von Staub & Co. zugesetzt werden?

Ein Kopierer ist üblicherweise gross genug, um ihn mit einer entsprechenden Reinigungsvorrichtung auszurüsten...
Bei kleinen Laserdruckern ist's teils anders, sind u.U. regelmässige Eingriffe nötig.

BTW, soweit ich weiss, ist auch das Ozon-Problem immer noch nicht wirklich gelöst.

Vielleicht wäre doch einmal wieder ein Nachdenken über das ganze PC-Konzept sinnvoller.
Statt immer mehr Hitze in einem x86-Kern (oder zeitgeistgerecht gleich mehreren davon) zu verballern, sollte endlich wieder an dezidierte Hardware für rechenintensive oder zeitkritische Aufgaben nachgedacht werden.
Also z.B. grundsätzlich wieder echte Soundchips statt AC97 & Co.
Dazu separate Hardware-Beschleuniger für alle Video-Berechnungen.
Im Idealfall dann auch mit per Firmware oder Treiberschnittstellen nach Bedarf ladbaren (zusätzlichen) Codecs.
Usw. usf. ...
Ach ja, vielleicht sollte man auch gleich konsequent darauf verzichten, externen Geräten Prozessor-Hilfe zu gewähren, wie z.B. Win-Modemen, -Druckern oder speicherlosen Brotdosen-Kombi-Geräten.
Hier ist Geiz absolut ungeil.
 
Also lieber ein paar sinnvolle und im wahrsten Sinne coole Koprozessoren als Kilowatt-Boliden, die man für's tägliche Arbeiten und Surfen wirklich nicht braucht.
Sonst ist demnächst der Drehstrom-Anschluss fällig...

Vielleicht einmal wieder in die Struktur eines alten Amiga sehen und lernen  ::)
« Letzte Änderung: 04 Januar, 2007, 23:39 von Jürgen »
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4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

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YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
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Offline IzNoGuD

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Re: Phänomen Ionenwind wird zur Chipkühlung erforscht
« Antwort #2 am: 09 Januar, 2007, 13:22 »
Hört sich irgendwie nach einem 1.April Artikel an....irgendwie sehr spaceig