Autor Thema: Technik zur Übertragung von Musiksignalen über den menschlichen Körper  (Gelesen 831 mal)

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Offline SiLæncer

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Der japanische Elektronik-Konzern Sony hat in den USA eine Technik zum Patent angemeldet, bei der der menschliche Körper als Datenübertragungsweg dient. Auf diese Weise könnten beispielsweise Signale von einem Abspielgerät drahtlos auf einen Kopfhörer übertragen werden. Sony hat den Antrag im März dieses Jahres eingereicht, nun wurde er vom US-amerikanischen Patentamt veröffentlicht.

Abbildung aus Sonys Patentantrag

Das "Human body communication system and communication device" besteht unter anderem aus Elektroden zum Erzeugen und Registrieren von Signalen, die "sehr nahe des Körpers" angebracht werden. Das Signal selbst werde über das elektrische Feld eines menschlichen Körpers übertragen. Es seien Übertragungen von Musiksignalen in Sonys hauseigenem ATRAC3 in 48 kbps ohne Probleme möglich, heißt es in der Patentschrift. Da die Elektroden nicht direkt auf die Haut angebracht werden müssten, sei Kleidung denkbar, die mit dieser Technik ausgestattet werden könnte. Auch würden allergische Hautsymptome vermieden.

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 10 November, 2006, 22:54 von SiLencer »

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Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
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MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
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Offline Jürgen

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Habe schon vor langer Zeit über solche Ideen gelesen, nur, für patentwürdig halte ich die Verwendung des Körpers als Übertragungsmedium nicht, denn das Grundpprinzip wurde z.B. schon vor Jahrzehnten für eine bestimmte Art von Sensortasten verwendet.
Diese nutzten das zumindest um's zu steuernde Gerät stets vorhandene netzfrequente Streufeld, welches, durch den Körper eingefangen, bei Kontakt oder enger Annäherung an die Sensorfläche, dort erkannt wurde.
Es gab sogar zweipolige Varianten, die statt der Netzfrequenz ein eigenes spezielles Signal verwendeten, wobei also wirklich gezielt Informationen übertragen wurden.


Ich frage mich allerdings in diesem speziellen Falle , ob sich die Technik auch zur (gewollten oder ungewollten) Datenübertragung per Händedruck eignet...
Das ergäbe völlig neue Ansätze zu Überwachung und auch Datendiebstahl und Angriffe. Türklinke genügt...

Eines ist jedenfalls klar:
Sollten jemals irgendwelche Stellen auf die Idee kommen, meinen Körper zum Datentransport verwenden zu wollen, dürfen die sich auf gepfefferte Durchleitungsgebühren gefasst machen.
Mein Leib gehört mir, kein Regulierungsbehörde darf sich anmassen, sich da preisbegrenzend einzumischen.
« Letzte Änderung: 10 November, 2006, 22:54 von SiLencer »
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3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
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Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
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