Autor Thema: Münteferings Generalanklage: "Geld darf nicht die Welt bestimmen"  (Gelesen 1121 mal)

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Offline SiLæncer

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Arbeitsminister Müntefering poltert wieder gegen internationale Finanzinvestoren. Vergangenes Jahr beschimpfte er sie als "Heuschrecken". Jetzt erklärt er in einem Interview, die Branche sei "das hässliche Gesicht des modernen Kapitalismus". Und auch die deutschen Manager bekommen ihr Fett weg.

Hamburg - "Es gibt eine Finanzindustrie weltweit, die mit Geld wie mit einer Ware hantiert. Da wird mit astronomischen Summen schnell viel zusätzliches Geld verdient - ohne Rücksicht auf die Frage, was das für Arbeitsplätze und das Wohlergehen der Menschen bedeutet. Das ist das hässliche Gesicht des modernen Kapitalismus", sagte Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) der "Bild am Sonntag".

Er habe "kein Patentrezept gegen solche Machenschaften", sagte der Vizekanzler und fügte hinzu: "Geld darf nicht die Welt bestimmen. Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt."

Außerdem bezeichnete Müntefering die Spitzengehälter mancher Topmanager als "sittenwidrig". Er könne akzeptieren, dass Spitzenleute das zehn- oder 20-fache des einfachsten Arbeiters verdienen, aber manchmal sei es das Hundertfache und mehr. "Da endet mein Verständnis", sagte der SPD-Politiker. "Mehr Bescheidenheit stünde manchem Topmanager gut zu Gesicht."

Ebenfalls "sittenwidrig" sei auch das Gegenteil der Spitzengehälter: Niedriglöhne, die unter dem Existenzminimum liegen. "Das kann und wird die Politik nicht weiter akzeptieren", sagte der Minister mit Hinweis auf Mindestlohnpläne. Müntefering betonte bereits Ende September, man könne eine Mindestlohnregelung "so organisieren, dass es der Wirtschaft nicht schadet".

Die jetzige Generalanklage Münteferings ist nunmehr der dritte Versuch, die Kapitalismusdebatte anzufachen. Im vorigen Jahr hatte der SPD-Politiker Finanzinvestoren als "Heuschrecken" bezeichnet und damit heftige Debatten ausgelöst. Im Mai dieses Jahres warnte er in einer Grundsatzrede zur Europapolitik vor einer ungehemmten Macht der Märkte.

Quelle : www.spiegel.de

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Offline CableStar

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Re: Münteferings Generalanklage: "Geld darf nicht die Welt bestimmen"
« Antwort #1 am: 04 November, 2006, 17:58 »
womit er nicht ganz unrecht hat
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Offline lucky

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Re: Münteferings Generalanklage: "Geld darf nicht die Welt bestimmen"
« Antwort #2 am: 04 November, 2006, 18:33 »
Populismus pur Münte!
Habt ihr Politiker nicht erst diese globalen Spielregeln geschaffen, die das Geld scheu wie ein Reh dort hingehen lässt wo die größten Renditen sind?

Neid- und Hetzkampagnen gegen diese bösen "Manager" von Politikern, die das erst alles ermöglicht haben, oder wer hat die Gesetze gemacht?
In diesen Gesetzen bewegen sich auch die Spitzensportler mit bis zu 50 Mio. Einkommen im Jahr, die das dann in der Schweiz versteuern.

Münte bedient die Stammtische, sicher mit Erfolg...
lucky

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Offline NewMan

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Re: Münteferings Generalanklage: "Geld darf nicht die Welt bestimmen"
« Antwort #3 am: 04 November, 2006, 18:43 »
Er habe "kein Patentrezept gegen solche Machenschaften", sagte der Vizekanzler

Womit er seine Qualität eindeutig unter Beweis setzt.

Offline Jürgen

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Re: Münteferings Generalanklage: "Geld darf nicht die Welt bestimmen"
« Antwort #4 am: 06 November, 2006, 18:43 »
Seine Gedanken sind absolut nicht neu.

Aber nicht nur "Birne" hat mit seinen skrupellosen Drei-Punkte-Helfern alles nur erdenkliche getan, die Automatismen für die Heuschrecken-Fütterung zu installieren und zu beschleunigen, auch unter Rot-Grün und jetzt mit der Unsäglichen werden diese Entwicklungen hemmungslos weiter vorangetrieben.

Die Regierungs-Realität hat mit sozialem Rechtsstaat oder gar sozialdemokratischen Grundsätzen absolut nichts mehr zu tun.

Der seit langem herrschende Privatisierungs-Wahn bedeutet die "Sozialisierung" aller Lasten und die Privatisierung aller Gewinne.

Aber alle jemals an den erwähnten Regierungen beteiligten Parteien haben sogar Entwicklungen betrieben und forciert, die den Bürgern und ihren legitimen Vertretern zahlreiche hoheitliche Eingriffsmöglichkeiten nachhaltig aus den Händen nehmen.
Ohne eigene Währungs-, Steuer-, Zoll-Hoheit ist es kaum noch möglich, wirksam Widerstand gegen die Globalisierungs-Sintflut zu leisten.

Sanktions-Möglichkeiten ohne ausdrückliche Zustimmung der Bürger ersatzlos an nicht demokratisch legitimierte Dritte abzugeben, wie das für viele EU-Organe gilt, grenzt in meinen Augen an Hochverrat.

Wasser predigen und Wein saufen, das ist widerlich!

Jürgen
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