Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 35033 mal)

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NASA sagt "Discovery"-Start erneut ab - technische Probleme
« Antwort #300 am: 26 August, 2009, 08:12 »
Der Start der US-Raumfähre "Discovery" zur Internationalen Raumstation ISS ist erneut verschoben worden.

Nachdem am Dienstagmorgen eine Gewitterfront nahe der Startrampe zum Abbruch des Countdowns geführt hatte, gab es einige Stunden später Probleme mit einem Ventil am Space Shuttle. Der ursprünglich für Mittwoch um 7.10 Uhr deutscher Zeit vorgesehene zweite Starttermin wurde daraufhin gestrichen. Ein neues Datum für das Abheben der "Discovery" vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida stehe noch nicht fest, teilte die US-Weltraumbehörde NASA mit. Das Problem werde untersucht.

Bereits der Start der vorangegangenen Mission war mehrmals verschoben worden. Die US-Raumfähre "Endeavour" konnte erst beim sechsten Termin Mitte Juli abheben. Zuvor musste der Countdown fünfmal wegen technischer Probleme und schlechten Wetters abgebrochen werden. Die Verzögerung betrug mehr als einen Monat.

Quelle: http://satundkabel.magnus.de

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"Discovery" soll am Freitag starten
« Antwort #301 am: 27 August, 2009, 09:37 »
Cape Canaveral - Nach dem abgesagten Start der US-Raumfähre "Discovery" heute Morgen (7.10 Uhr) soll der Shuttle nun am Freitag zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen.

Wie die US- Weltraumbehörde NASA am Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, sei der neue Start-Versuch für 6.22 Uhr deutscher Zeit geplant.

Am Dienstagmorgen hatte zunächst eine Gewitterfront nahe der Startrampe zum Abbruch des Countdowns geführt. Einige Stunden später verhinderten technische Probleme das Abheben der "Discovery" vom US- Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Die Raumfähre soll Ausrüstungsgegenstände und wissenschaftliche Geräte zur ISS bringen. Zudem wird die NASA-Astronautin Nicole Stott an Bord sein, um ihren Kollegen Timothy Kopra als ständiges Mannschaftsmitglied der ISS abzulösen. Die Reise ins All soll insgesamt 13 Tage dauern.

Quelle : http://www.digitalfernsehen.de

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NASA: "Discovery"-Start wieder verschoben - Problem mit einem Ventil
« Antwort #302 am: 28 August, 2009, 00:20 »
Der Start der US-Raumfähre "Discovery" wird zur Geduldsprobe: Wegen eines Problems mit einem Ventil hat die Weltraumbehörde NASA den Beginn der Reise des Shuttles abermals verschoben. Statt in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) soll die "Discovery" nun rund 24 Stunden später zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen, wie die NASA am Donnerstag mitteilte.

Als neue Startzeit wurde nun Freitag 23.59 Uhr Ortszeit (Samstag 5.59 Uhr MESZ) genannt. Die Experten benötigten noch mehr Zeit zur Prüfung von Daten, die sie bei der Untersuchung eines möglicherweise defekten Wasserstoff-Ventils gesammelt haben, hieß es von der NASA. Wegen des Problems hatte die Weltraumbehörde am Dienstag den Start abgesagt. Zuvor war er bereits wegen eines Gewitters verschoben worden.

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Geschafft: US-Raumfähre "Discovery" endlich zur ISS gestartet
« Antwort #303 am: 29 August, 2009, 10:08 »
Die US-Raumfähre "Discovery" ist nach einem Bilderbuchstart auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Der Space Shuttle mit sieben Astronauten an Bord hob am Samstagmorgen um 5.59 Uhr deutscher Zeit ab und trat kurz darauf in eine niedrige Erdumlaufbahn ein. Tausende Schaulustige verfolgten das Abheben der Raumfähre vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida, darunter auch der künftige deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst.

Der Shuttle hatte eigentlich schon am Dienstagmorgen ins All fliegen sollen. Der Start musste jedoch zunächst wegen einer Gewitterfront und später wegen technischer Probleme drei Mal verschoben werden. "Die Teams haben einen großartigen Job gemacht", sagte NASA-Manager Bill Gerstenmaier kurz nach dem Abheben. Nach ersten Erkenntnissen sei die Raumfähre beim Start nicht beschädigt worden.

Wenn alles nach Plan läuft, wird die "Discovery" am Montag für knapp neun Tage an der ISS andocken. Zur Besatzung der Raumfähre gehören sechs US-Astronauten der NASA sowie der Schwede Christer Fuglesang. Der 52-Jährige fliegt für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS und wird dort auf seinen belgischen Kollegen Frank De Winne treffen. Dieser gehört seit Ende Mai zur Langzeitbesatzung der ISS.

Auf die Shuttle-Astronauten warten während der 13-tägigen Mission drei Außenbordeinsätze. An der Außenwand der ISS sollen mehr als 20 Meter Kabel verlegt werden. Außerdem werden die Astronauten unter anderem einen leeren Ammoniaktank für das Temperaturregelungssystem ersetzen. Mit einer Masse von 800 Kilogramm wird der Tank nach ESA- Angaben der schwerste Gegenstand sein, den je ein einzelner Astronaut im Weltraum zu bewegen hatte.

Die "Discovery" wird voraussichtlich am 8. September wieder von der ISS abdocken und den NASA-Astronauten Timothy Kopra von der Langzeitbesatzung zur Erde zurückbringen. Kopras Platz an Bord der ISS wird seine NASA-Kollegin Nicole Stott einnehmen, die zur Crew des Fluges STS-128 gehört. Die Landung der Raumfähre in Florida ist für den 11. September vorgesehen.

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Die US-Raumfähre "Discovery" hat am frühen Montagmorgen an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Kurz vor 3.00 Uhr MESZ habe der Space Shuttle mit seiner siebenköpfigen Besatzung die ISS erreicht, berichtete die US-Weltraumbehörde NASA in Washington.

Für neun Tage soll die "Discovery" an der Weltraumstation bleiben und dann zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) zurückkehren. Die Weltraumfähre war am Samstagmorgen deutscher Zeit mit vier Tagen Verspätung von Cape Canaveral gestartet.

Zur Besatzung der Raumfähre gehören sechs US-Astronauten der NASA sowie der Schwede Christer Fuglesang. Der 52-Jährige fliegt für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS und wird dort auf seinen belgischen Kollegen Frank De Winne treffen. Dieser gehört seit Ende Mai zur Langzeitbesatzung der ISS.

Drei Außenbordeinsätze an der ISS

Die "Discovery" hatte eigentlich schon am Dienstagmorgen ins All fliegen sollen. Der Start musste jedoch zunächst wegen schlechten Wetters und wegen technischer Probleme dreimal verschoben werden. Auf die Shuttle-Astronauten warten an der ISS drei Außenbordeinsätze. An der Außenwand der Station sollen mehr als 20 Meter Kabel verlegt werden. Außerdem werden die Astronauten unter anderem einen leeren Ammoniaktank für das Temperaturregelungssystem ersetzen. Mit einer Masse von 800 Kilogramm wird der Tank nach ESA-Angaben der schwerste Gegenstand sein, den je ein einzelner Astronaut im Weltraum zu bewegen hatte.

Wichtigstes Ziel der Mission STS-128 ist der Transport von Ausrüstungsgegenständen und wissenschaftlichen Geräten zur ISS. Im Gepäck hat die "Discovery" unter anderem ein neues Labor und einen neuen Gefrierschrank zur Aufbewahrung von wissenschaftlichen Proben. Für die Astronauten werden Lebensmittel, Kleidung, Wasser und ein nach dem US-Fernsehkomiker Stephen Colbert benanntes Laufband ins All geschickt. Es soll das "Fitness-Studio" der Astronauten komplettieren.

Erheblichen Anteil an der Entwicklung der neuen wissenschaftlichen Geräte für die ISS hatten Ingenieure von Astrium in Friedrichshafen (Baden-Württemberg). Sie bauten für einen zweistelligen Millionenbetrag den neuen Gefrierschrank und einen Mini-Hochofen fürs Weltall.

Landung am 11. September geplant

Die "Discovery" wird voraussichtlich am 8. September wieder von der ISS abdocken und den NASA-Astronauten Timothy Kopra von der Langzeitbesatzung zur Erde zurückbringen. Kopras Platz an Bord der ISS wird seine NASA-Kollegin Nicole Stott einnehmen, die zur Crew des Fluges STS-128 gehört. Die Landung der Raumfähre in Florida ist für den 11. September vorgesehen.

Aller Voraussicht nach war es einer der letzten Shuttle-Missionen. Die US-Raumfähren sollen 2010 ausgemustert werden. Es sind nur noch sechs Reisen zur ISS geplant.

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Raumstation ISS: Technikprobleme behindern Außeneinsatz
« Antwort #305 am: 02 September, 2009, 10:26 »
Es war der schwerste Gegenstand, den je ein einzelner Astronaut im All bewegen musste: Bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation wuchteten US-Raumfahrer einen 800 Kilogramm schweren Tank. Eine defekte Funkverbindung behinderte die Arbeit zusätzlich.

Washington - Beim Ausstieg von zwei amerikanischen Astronauten aus der Internationalen Raumstation ISS ist es in der Nacht zum Mittwoch zu einer Panne gekommen. Der Funkkontakt zwischen Nicole Stott und Danny Olivas und der Kontrollzentrale am Boden sei zeitweilig verloren gegangen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Nach Behebung des Schadens hätten beide Astronauten aber ihre Arbeit planmäßig fortgesetzt.

Stott und Olivas seien etwa für eine halbe Stunde ohne Funkverbindung gewesen, erklärte die Nasa. Schuld daran sei ein Sturm gewesen, der die Satelliten-Empfangsanlage am Boden gestört habe. Es habe jedoch kein Sicherheitsrisiko für die beiden Raumfahrer gegeben.

Stott und Olivas hatten die ISS am späten Dienstagabend um 23.49 Uhr deutscher Zeit verlassen. In gut sechseinhalbstündiger Arbeit haben sie unter anderem zwei Experimentierplattformen am europäischen "Columbus"-Modul geborgen und in der "Discovery"-Ladebucht verstaut. Zudem schraubten sie einen leeren Ammoniaktank des Wärmeregulierungssystems ab und befestigten den 800-Kilogramm-Koloss vorläufig am Roboterarm der Station. Später soll er mit der "Discovery" zur Erde zurückkehren. Der Tank war der schwerste Gegenstand, den je ein einzelner Astronaut im Weltraum bewegen musste.

Weiterer Shuttleflug für November geplant

Die Astronauten wurden bei ihrer Arbeit aus der ISS vom "Discovery"-Kommandanten Rick Sturckow und Missionsspezialisten Patrick Forrester unterstützt. Den Roboterarm bedienten Shuttle-Pilot Kevin Ford und der kanadische ISS-Bordingenieur Robert Thirsk. Die anderen Astronauten setzten indes die Entladung des Lastenmoduls "Leonardo" fort, mit dem in der Nacht zum Montag rund 7,5 Tonnen Nachschub zur Raumstation gekommen waren.

Insgesamt sind beim achttägigen Gemeinschaftsflug der US-Raumfähre "Discovery" und der ISS drei Außenbordeinsätze geplant. Die Shuttle-Mission der "Discovery" ist die vierte von fünf in diesem Jahr geplanten. Im November soll der Shuttle noch einmal ins All fliegen. Im September 2010 will die Nasa nach derzeitiger Planung die Shuttle-Flotte außer Betrieb nehmen. Die Zukunft des geplanten Nachfolgeprogramms "Constellation" ist noch nicht gesichert.

Quelle : www.spiegel.de
« Letzte Änderung: 02 September, 2009, 11:04 von SiLæncer »

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Weltraumschrott: Riesiges Trümmerstück nähert sich Raumstation
« Antwort #306 am: 03 September, 2009, 13:06 »
Ein Stück Weltraumschrott von beeindruckender Größe könnte zur Gefahr für die Internationale Raumstation ISS und die angedockte Raumfähre "Discovery" werden. Die Nasa will in den nächsten Stunden entscheiden, ob die ISS ein Ausweichmanöver fliegen wird.

Cape Canaveral - Ein riesiges Stück Weltraumschrott kreuzt den Kurs der Internationalen Raumstation ISS. Die Nasa beobachtet derzeit das Trümmerstück, bei dem es sich um den drei Jahre alten Rest einer europäischen Ariane-5-Rakete handelt. Es sehe so aus, als ob das Teil am Freitag etwa drei Kilometer an der ISS vorbeifliegen werde, erklärte Nasa-Flugdirektor John McCullough. Das sei zwar näher als zunächst gedacht, aber es sehe immer noch "sehr positiv" für die ISS und die angedockte "Discovery" aus.

Der für Donnerstag geplante Ausstieg von zwei Astronauten in den Weltraum sei nicht gefährdet, hieß es. Die Nasa wollte die Flugbahn des Schrotts aber weiter genau beobachten, um auch das geringste Risiko für die ISS und die angedockte Raumfähre "Discovery" auszuschließen. Die ISS könnte notfalls ihre Bahn verändern. Bisher sehe es aber nicht danach aus, sagte McCullough. Eine endgültige Entscheidung darüber solle am Freitag gegen 16 Uhr deutscher Zeit fallen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die ISS es mit Weltraumschrott zu tun bekommt. Erst im März musste sich die Besatzung in einer angedockten "Sojus"-Kapsel vor herannahendem Weltraumschrott in Sicherheit bringen. Nur eine Woche später zwang das Bruchstück einer chinesischen Rakete die Raumstation zu einem Ausweichmanöver.

Die ovale Umlaufbahn des jetzt entdeckten Ariane-Trümmerstücks - es entfernt sich bis zu 32.000 Kilometer weit von der Erde - macht es schwierig, seine Flugbahn präzise zu bestimmen. Aufgrund der enormen relativen Geschwindigkeiten im All entwickeln schon winzige Objekte bei Kollisionen eine beeindruckende Zerstörungskraft. Die genauen Abmessungen des Ariane-Bruchstücks sind unbekannt, doch die Nasa hat eine Oberfläche von 19 Quadratmetern gemessen - damit wäre die Wirkung bei einer Kollision mit der ISS oder der "Discovery" verheerend.

Die beiden Besatzungen arbeiteten unterdessen unvermindert weiter und brachten Fracht aus der "Discovery" in die ISS. Sie installierten auch einen neuen Schlafraum. Inzwischen bereiten sich der schwedische Esa-Astronaut Christer Fuglesang und sein US-Kollege Danny Olivas auf ihren Ausstieg in den freien Raum vor, der am Donnerstagabend um 23.19 Uhr MESZ beginnen soll. In rund sechseinhalbstündiger Arbeit wollen die Männer einen leeren Ammoniaktank austauschen.

Quelle : www.spiegel.de

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NASA-Astronauten beenden zweiten Außeneinsatz an Raumstation ISS
« Antwort #307 am: 04 September, 2009, 09:09 »
Der US-Astronaut John Danny Olivas und sein schwedischer Kollege Christer Fuglesang haben am frühen Freitagmorgen den zweiten Außenbordeinsatz an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich beendet.

Bei dem gut sechseinhalbstündigen "Weltraumspaziergang" wurde ein neuer Ammoniaktank für das aktive Temperaturregelungssystem der ISS installiert. Die Astronauten hatten die Raumstation in der Nacht mit knapp einstündiger Verspätung verlassen, da Olivas nach Angaben der NASA-Einsatzzentrale in Houston zunächst Probleme mit dem Helm hatte.

Keine Gefahr: "Ariane"-Schrott fliegt drei Kilometer an ISS vorbei

Für Aufregung hatte am Vortag die Nachricht gesorgt, dass ein großes Stück Weltraumschrott die Bahn der ISS kreuzt. Wie die NASA aber betonte, werden die Überreste einer europäischen Ariane-5-Rakete am (heutigen) Freitag gegen 17.00 MESZ etwa drei Kilometer von der Raumstation entfernt vorbeifliegen. Eine Gefahr für die Station und die Astronauten bestehe nicht. Ein Ausweichmanöver der ISS sei nicht geplant. An diesem Samstag sollen Fuglesang und Olivas dann beim letzten Außenbordeinsatz der Mission mehr als 20 Meter Kabel an der ISS-Außenwand verlegen.

Die "Discovery" soll am kommenden Dienstag die Station verlassen und zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral zurückkehren. Die Landung der Raumfähre in Florida ist für den 11. September vorgesehen. Aller Voraussicht nach war es eine der letzten Shuttle-Missionen. Die US-Raumfähren sollen 2010 ausgemustert werden. Es sind nur noch sechs Reisen zur ISS geplant.

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Astronauten beenden dritten Außeneinsatz an der ISS
« Antwort #308 am: 06 September, 2009, 17:09 »
Erfolg im All: Der dritte und letzte Einsatz an der internationalen Raumstation verlief ohne Zwischenfälle. Die Reparaturen dauerten mehr als sieben Stunden

Der US-Astronaut John Danny Olivas und sein schwedischer Kollege Christer Fuglesang haben ihren dritten Außeneinsatz zum Ausbau an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich beendet. Wie die US-Weltbehörde am Sonntagmorgen (MESZ) mitteilte, gelang es den beiden Discovery-Astronauten, die wichtigsten Arbeiten zu erledigen. Unter anderem installierten sie zwei GPS-Antennen. Der "Weltraumspaziergang" der beiden Männer dauerte sieben Stunden und eine Minute. Der Ausstieg konnte weltweit auf dem Internet-TV der NASA verfolgt werden.

Bereits am Freitag hatten die Beiden einen neuen, gut 800 Kilogramm schwerer Ammoniaktank für das Temperaturregelungssystem an der ISS installiert. Auch dieser Außeneinsatz dauerte gut sechseinhalb Stunden.

Der Einsatz war gefährlich, da ein größeres Stück Weltraumschrott an der ISS vorbeiflog. Es hatte die Station in einer Entfernung von lediglich 1,3 Kilometer passiert, sagte ein NASA-Sprecher. Es habe keine Gefahr für die Station bestanden. Der Shuttle Discovery soll am Dienstag die Station verlassen und zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zurückkehren. Die Landung ist für den 11. September geplant.

Quelle : www.zeit.de

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US-Raumfähre "Discovery" kehrt zurück
« Antwort #309 am: 10 September, 2009, 20:24 »
Washington - Die US-Raumfähre "Discovery" mit sieben Astronauten an Bord kehrt nach einer 13-tägigen Mission im Weltall zurück.

Sie soll nach Angaben der NASA am frühen Freitagmorgen gegen 01.05 MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) landen. Eine Überprüfung des Hitzeschildes der Fähre habe ergeben, dass trotz kleinerer Absplitterungen der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ohne Gefahr erfolgen könne, betonte die NASA.

Sollte eine Landung zum vorgesehenen Zeitpunkt um 19.05 Uhr Ortszeit - beispielsweise wegen schlechten Wetters - nicht möglich sein, gebe es eine weitere Möglichkeit um 20.42 Uhr.

Während des knapp neuntägigen Shuttle-Rendezvous mit der Internationalen Weltraumstation ISS hatten die Astronauten bei drei Außeneinsätzen unter anderem einen Ammoniaktank für das ISS- Temperaturregelungssystem ersetzt, Kabel verlegt und zwei GPS- Antennen installiert. Die "Discovery" hatte zudem ein neues Labor, einen Gefrierschrank zur Aufbewahrung von wissenschaftlichen Proben und Schlafkabinen für das japanische Forschungsmodul "Kibo" zur Station gebracht.

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NASA: Neuerliche Wetterprobleme - "Discovery" landet später
« Antwort #310 am: 11 September, 2009, 15:29 »
Geduldsprobe für sieben Astronauten: Wegen Gewitters über dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida musste in der Nacht zum Freitag die Rückkehr der US-Raumfähre "Discovery" verschoben werden.

Wie die US-Weltraumbehörde NASA mitteilte, sollte der nächste Landetermin in der Nacht zum Samstag MESZ sein. Da sich über Florida erneut Gewitterwolken zusammenbrauten, schloss die NASA auch weitere Verzögerungen sowie ein Ausweichen auf den Edwards- Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien nicht aus. Dort seien die Wetterprognosen besser. Die Experten sprachen von insgesamt vier "Landefenstern".

Den ersten Anlauf zur Heimkehr in Cape Canaveral hatten die Experten für kurz vor Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit angepeilt. Schon zweimal vorher hatte die NASA die Landung wegen schlechten Wetters absagen müssen.

Ausweichmanöver wegen drohender Kollision mit Weltraumschrott

Bei seinem Flug zur Erde musste der Shuttle einem Stück Weltraumschrott ausweichen, teilte die Raumfahrtbehörde mit. Noch wüssten die NASA-Experten nicht genau, um was es sich gehandelt habe, berichtete der Nachrichtensender CNN. Möglicherweise sei es ein Teil, das beim dritten Außeneinsatz der Astronauten verloren gegangen war.

Die "Discovery" verfügte über genügend Vorräte und Energie, um notfalls bis Sonntag in der Umlaufbahn zu bleiben. Die NASA lässt ihre Shuttle lieber in Florida landen, um die hohen Kosten für den Rücktransport von Kalifornien zum Kennedy Space Center zu vermeiden. Bereits der Start der "Discovery" war wegen schlechten Wetters und technischer Probleme dreimal verschoben worden. Hauptaufgabe der zweiwöchigen Reise der "Discovery" war der Ausbau der Internationalen Weltraumstation ISS. Im November ist ein weiterer Shuttle-Flug zur ISS vorgesehen.

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Nach Extrarunden: "Discovery" sicher in Kalifornien gelandet
« Antwort #311 am: 12 September, 2009, 10:28 »
Verspätete Landung: Nach Extrarunden wegen schlechten Wetters ist die US-Raumfähre "Discovery" sicher zur Erde zurückgekehrt. Die sieben Astronauten landeten auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien, was die US-Weltraumbehörde gern vermieden hätte.

Houston - Mit eintägiger Verspätung ist das Shuttle mit der siebenköpfigen Besatzung am Freitagabend kurz vor Sonnenuntergang (2.53 Uhr MESZ Samstag) auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien gelandet. Ursprünglich sollte die Fähre bereits gut 24 Stunden vorher in Florida landen. Wegen schlechten Wetters war die Rückkehr um einen Tag verschoben worden.

Da die Witterungsverhältnisse in Cape Canaveral auch am Freitag eine Landung dort unmöglich machten, entschied sich die NASA für den Ausweichlandeplatz in Kalifornien. Wegen des kostspieligen Rücktransports nach Florida hätte die US-Weltraumbehörde die Landung in Kalifornien gerne vermieden. Der aufwendige Transfer eines Shuttles auf einem umgebauten Flugzeug dauert immer rund eine Woche und schlägt mit 1,7 Millionen Dollar (1,15 Millionen Euro) zu Buche.

Das Kontrollzentrum gratulierte der Besatzung der "Discovery" unmittelbar nach der Landung für eine "außerordentlich erfolgreiche Mission". "Willkommen daheim, 'Discovery'", funkte Eric Boe von der Kontrollstation im texanischen Houston nach der erfolgreichen Landung an die Raumfähre. Das Shuttle hatte der Internationalen Weltraumstation (ISS) mehr als 8000 Kilogramm an Ausrüstung und Geräten für wissenschaftliche Experimente gebracht.

Die Angehörigen der Astronauten hatten vergebens im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida gewartet. Der Shuttle war zwei Wochen im All unterwegs.

Nach 58 Tagen an Bord der ISS kehrte US-Astronaut Tim Kopra mit der "Discovery" wieder zur Erde zurück. Seinen Platz im All nahm Nicole Stott ein. Die Amerikanerin wird in Gesellschaft von fünf Kollegen aus Russland, Europa und Kanada voraussichtlich bis Ende November zum ersten Mal auf der ISS Dienst tun.

Auf ihrem Rückflug musste die "Discovery" Weltraummüll ausweichen

Die "Discovery" brachte während des zweiwöchigen Aufenthaltes ein neues Labor, einen Gefrierschrank zur Aufbewahrung wissenschaftlicher Proben und ein neues Schlafabteil für das japanische Forschungsmodul Kibo zur ISS. Während des knapp neuntägigen "Rendezvous" mit der ISS hatten Astronauten drei Außeneinsätze unternommen. Unter anderem installierten sie ein Tragkraft-System und zwei GPS-Antennen, bauten einen Kühltank an der ISS an und bugsierten den zuvor abmontierten bisherigen Tank in den Laderaum der Raumfähre.

Auf ihrem Rückflug zur Erde musste die "Discovery" am Donnerstag einem Stück Weltraummüll ausweichen. Nach Angaben der Bodenkontrolle flog die Raumfähre auf Anordnung der NASA das Ausweichmanöver, um nicht zu nah an das "mysteriöse Objekt" zu gelangen. Das Trümmerteil könnte sich demnach während des dritten Außeneinsatzes an der Internationalen Raumstation ISS von der "Discovery" gelöst haben. Es stammt laut NASA jedoch nicht vom Hitzeschild der Raumfähre.

Die "Discovery"-Mission war die vierte von fünf für dieses Jahr geplanten. Im November soll das Shuttle noch einmal ins All fliegen. Im September 2010 will die NASA die Shuttle-Flotte dann endgültig außer Betrieb nehmen.

Mit zurück auf die Erde kam außerdem "Buzz Lightyear", die Figur aus dem Film "Toy Story", die im vergangenen Jahr im Rahmen eines Bildungsprogramms auf die ISS gebracht worden war. Die "Discovery" hatte am Dienstag von der Internationalen Raumstation abgedockt. An der Mission nahm auch der ESA-Astronaut Christer Fuglesang teil.

Quelle : www.spiegel.de

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Weltraumtourist: Zirkuschef unterwegs zur Raumstation ISS
« Antwort #312 am: 30 September, 2009, 16:37 »
Von der Manege ins Weltall: Der kanadische Chef des Zirkusunternehmens Cirque du Soleil, Guy Laliberté, ist in einer russischen Sojus zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die neue Langzeitbesatzung verließ mit dem Weltraumtouristen am Mittwoch planmäßig um 09.14 Uhr MESZ den Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan.


Guy Laliberté: Cirque-du-Soleil-Chef fliegt mit
roter Pappnase in den Weltraum (Quelle: dpa)


Das Raumschiff soll an diesem Freitag an die knapp 400 Kilometer über der Erde fliegende ISS andocken. Das berichtete das russische Staatsfernsehen. Der 50 Jahre alte Laliberté lässt sich das zwölf Tage lange Abenteuer umgerechnet 24 Millionen Euro kosten. Mit dem Milliardär hoben der russische Kosmonaut Maxim Surajew (37) als Pilot und US-Astronaut Jeffrey Williams (51) als Bordingenieur ab. Die beiden Raumfahrer kehren erst im März 2010 zur Erde zurück.

Laliberté hat "Schmetterlinge im Bauch"

 In der beengten Sojus-Kapsel herrschte nach dem gelungenen Start, den NASA-Chef Charles Bolden als Besucher in Baikonur verfolgte, eine gelöste Stimmung. "Ich werde Schmetterlinge im Bauch haben", sagte Laliberté unmittelbar vor dem Abheben. Während Surajew erstmals ins All fliegt, ist es für Williams bereits die dritte Mission. Nach ihrer Ankunft werden die beiden Raumfahrer an 48 wissenschaftlichen Experimenten mitarbeiten, zudem ist ein Weltraumspaziergang geplant. Dabei soll ein russisches Forschungsmodul montiert werden. Am 12. Oktober übernimmt als erster Europäer der Belgier Frank de Winne den Chefposten auf der ISS.


(Quelle: European Space Agency (ESA))

Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos ist Laliberté der insgesamt siebte Weltraumtourist. "Er wird nicht der letzte sein, aber wir machen voraussichtlich bis 2011 eine Pause", sagte Roskosmos-Chef Anatoli Perminow der Staatsagentur Ria Nowosti. Die Plätze in der Sojus-Kapsel würden für professionelle Raumfahrer benötigt. Ende März war der US-Millionär Charles Simonyi nach einer Woche zur Erde zurückgekehrt. Mit der ISS, die die Erde mit rund 32 000 Stundenkilometern umrundet und die als teuerstes Technologieprojekt der Welt gilt, sollen unter anderem Flüge zum Mond und zum Mars vorbereitet werden.

Vor dem Start in Baikonur brachten die Weltraumexperten ihre Trauer über den Tod des ersten ukrainischen Kosmonauten Pawel Popowitsch zum Ausdruck, der 1962 als vierter Mensch ins All geflogen war. Popowitsch sei am Mittwoch, nur fünf Tage vor seinem 80. Geburtstag, in einem Krankenhaus auf der Krim gestorben, meldete die Agentur Itar-Tass.

Quelle: SAT+KABEL
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Weltraum-Tourist wieder zurück auf der Erde - Zweiwöchige Reise ins All
« Antwort #313 am: 11 Oktober, 2009, 11:58 »
Nach eineinhalb Wochen im All ist der kanadische Weltraumtourist und Zirkus-Unternehmer Guy Laliberté wieder sicher auf der Erde gelandet. Die Sojus-Kapsel mit dem 50 Jahre alten Gründer des Zirkusunternehmens Cirque du Soleil schlug am Sonntag plangemäß und ohne Zwischenfälle in der kasachischen Steppe auf, wie die Flugleitung mitteilte.

Mit Laliberté kehrten auch der Kosmonaut Gennadi Padalka und der Astronaut Michael Barrett zurück, die insgesamt gut ein halbes Jahr - 198 Tage - im Weltraum gewesen waren. "Start und Landung verliefen nach Plan. Das Befinden der Raumfahrer ist normal. Jetzt fliegen Hubschrauber und Sucheinheiten zum Ort der Landung", sagte ein Sprecher der Zentrale bei Moskau der Agentur Interfax zufolge. Die Sojus-Kapsel landete bei etwa sieben Grad Celsius Bodentemperatur in der Nähe der Stadt Arkalyk.

Der Rückflug in der engen Raumapparat dauerte etwa dreieinhalb Stunden. Der Milliardär Laliberté hatte sich als siebter Weltraumtourist das Abenteuer nach inoffiziellen Angaben rund 24 Millionen Euro kosten lassen. Er hatte am Wochenende mit einer in 14 Städte übertragenen künstlerischen Show auf den lebenswichtigen Rohstoff Wasser aufmerksam gemacht und für einen sparsameren Umgang mit der Ressource geworben.

Quelle: SAT+KABEL

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Europäer kommandiert Raumstation
« Antwort #314 am: 11 Oktober, 2009, 15:46 »
Wachwechsel im Weltraum: Auf der Internationalen Raumstation ISS hat der Belgier Frank De Winne am Sonntag als erster Westeuropäer das Kommando übernommen. Mit dem 48-Jährigen habe die Europäische Weltraumbehörde ESA erstmals einen eigenen Kommandeur an Bord der ISS, meldete die russische Agentur Ria Nowosti aus dem Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau.


(Quelle: European Space Agency (ESA))

Zuvor waren die 19. ISS-Langzeitbesatzung sowie der kanadische Zirkuschef und Weltraumtourist Guy Laliberté mit einer Sojus- Raumkapsel sicher in der kasachischen Steppe gelandet. Bisher hatten stets Russen oder Amerikaner das ISS-Kommando inne.

De Winne, der 2000 ESA-Astronaut wurde und damit seine Heimatbasis im Europäischen Raumfahrtzentrum in Köln hat, löste den bisherigen Kommandanten Gennadi Padalka (Russland) ab, der am Sonntag in Kasachstan gelandet war. De Winne soll am 1. Dezember die ISS verlassen und das Kommando dann an US-Astronaut Jeffrey Williams übergeben. Derzeit befinden sich an Bord der ISS auch die Russen Roman Romanenko und Maxim Surajew sowie der Kanadier Robert Thirsk und die US-Amerikanerin Nicole Stott.

Quelle: SAT+KABEL
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