Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 34875 mal)

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Niemand sprach von einem "großen Schritt für die Menschheit", als die US-Astronauten Tim Kopra und Dave Wolf am Samstag zu Außenbordarbeiten an der ISS ins All ausstiegen. An der Internationalen Raumstation wird nun schon so lange gebaut und gewerkelt, dass häufig nur noch die beteiligten Raumfahrtbehörden, Experten und ausgesprochene Weltraumfans die durchaus riskanten Einsätze im Freien mit Spannung und Begeisterung begleiten. Und diesmal stehen die ISS-Arbeiten im Schatten der Feiern zum 40. Jahrestag der Mondlandung an diesem Montag. Dann ist auch der nächste von insgesamt fünf Außeneinsätzen der laufenden Shuttle-Mission geplant.

Dabei geht es in diesen Tagen an der ISS wirklich um viel. Hauptziel ist das Anbringen einer Plattform an der Außenwand des japanischen Raumlabors "Kibo", das dann komplett sein wird. Und damit nähern sich insgesamt die Konstruktionsarbeiten nach über einem Jahrzehnt dem Ende. Die Dauer-Crew an Bord der ISS ist nunmehr auf die volle Stärke von sechs Bewohnern gewachsen, die letzten Baukomponenten dürften im Laufe des nächsten Jahres an Ort und Stelle sein.

In die Erdatmosphäre absenken und dort teilweise verglühen lassen

Was dann? Präsident Barack Obama lässt zurzeit nicht nur prüfen, ob die von seinem Vorgänger George W. Bush verkündeten Pläne für eine Rückkehr zum Mond und eine bemannte Reise zum Mars Sinn machen. Auch das Schicksal der ISS steht in den Sternen. Es könnte sein, dass jeder Schritt zur Fertigstellung die Station zugleich ihrem Ende näher bringt. Denn die bisherigen US-Pläne sehen keine Finanzierung der Station über 2015 hinaus vor, was im Klartext bedeutet, dass die ISS 2016 aus dem Verkehr gezogen wird, wenn es bei der amerikanischen Politik bleibt. Dann würde die ISS aus ihrem Orbit gezielt in die Erdatmosphäre abgesenkt, dort teilweise verglühen und der Rest in den Pazifik stürzen.

Rund 100 Milliarden US-Dollar werden die USA und ihre internationalen Partner nach Experten-Berechnungen bis 2015 in das riesige Raumschiff investiert haben. Eine gigantische Bürde, die zugleich aber ISS- Anhänger in der Hoffnung beflügelt, dass die Station zumindest bis 2020 überlebt, wie es auch die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA will. Nach so vielen Milliarden, sagen die Befürworter, kann man sich nicht so einfach kurz nach der Fertigstellung von dem Außenposten im All verabschieden.

Zukunft der bemannten Raumfahrt

Der ISS-Programm-Manager bei der NASA, Michael Suffredini, sieht dies ähnlich. Er warnte unlängst während einer öffentlichen Anhörung zur Zukunft der bemannten Raumfahrt davor, dass eine so frühzeitige Aufgabe der ISS den Verlust der US-Führungsrolle in diesem Forschungsbereich bedeuten würde. Suffredini zufolge würde sich die Station etwa ideal für ein Langzeit-Überlebenstraining im All zur Vorbereitung auf etwaige Mond- oder sogar Marsmissionen eignen.

In den Augen eingefleischter Kritiker würde jedoch auch das der ISS keine längerfristige Daseinsberechtigung geben. Ihr Hauptargument seit Jahr und Tag ist, dass die Station keine wirklich wichtige Aufgabe hat, keine Mission, dass sie eine Art Beschäftigungstherapie in der bemannten Raumfahrt ist - der Versuch, ein Vakuum nach den Höhen der Mondlandung zu füllen. Und gab der Marathon-Bau der ISS immerhin den Space-Shuttle ein ständiges Ziel, ist es damit bald vorbei: 2010 werden die Raumfähren eingemottet.

Wissenschaftsexperimente an Bord der ISS

NASA-Experten ihrerseits verweisen darauf, dass nun, da der Bau beinahe komplett ist, geplante wichtige Wissenschaftsexperimente an Bord der ISS mit vollem Schwung in Angriff genommen werden können - trotz diverser Budgetkürzungen der vergangenen Jahre. So ist etwa die neue Plattform für das "Kibo"-Labor gezielt für Forschungsvorhaben gedacht, die im Freien stattfinden sollen. Bisher aber ist es einem Großteil der Öffentlichkeit schleierhaft geblieben, was dort in der ISS zu welchem Zweck und größeren Nutzen erforscht wird oder werden soll.

Wird aus den Mond- und Marsplänen nichts, könnte das der ISS zugute kommen, meinen viele Experten. Denn ganz abgesehen von den bereits investierten Milliarden sei nicht zu erwarten, dass die NASA die bemannte Raumfahrt ganz an den Nagel hängen werde. Angesichts knapper Kassen lege das die Konzentration auf erdnahe Projekte nahe. Aber damit brächte sich die NASA um die Aussicht auf jenen Glanz und jene Glorie, die spektakuläre bemannte Raumfahrt-Missionen mit sich bringen, gibt David Mindell von der technologischen Universität Massachusetts in der "USA Today" zu bedenken. Sie brächte sich um die Aussicht auf eine neue Weltraumbegeisterung, die das Projekt ISS nie zu entfachen vermochte.

Quelle: http://satundkabel.magnus.de

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Internationale Raumstation: Klo-Krise im All
« Antwort #286 am: 20 Juli, 2009, 09:34 »
Gemischte Gefühle auf der Internationalen Raumstation: Nach langer Arbeit ist das größte Labor endlich komplett. Allerdings ist eine von zwei Toiletten kaputt - ausgerechnet jetzt, da mehr Astronauten als je zuvor auf der Station sind. Ein Krisenstab wurde gebildet.

Washington/Cape Canaveral - Der Ausbau der Internationalen Raumstation ISS ist einen großen Schritt vorangekommen. Nach einem Außeneinsatz von zwei US-Astronauten ist das japanische Raumlabor "Kibo" nun komplett. Die Amerikaner Tim Kopra und Dave Wolf haben mit Hilfe von zwei Roboterarmen eine gut vier Tonnen schwere "Veranda" an dem Modul angebracht - eine Plattform, auf der wissenschaftliche Experimente im freien Weltraum durchgeführt werden sollen. "Kibo" ist das größte Labor der ISS. Drei Shuttle-Flüge waren nötig, um die Teile dafür heran zu transportieren.

Eine weitere gute Nachricht: Die Nasa-Bodenzentrale in Houston ließ die Shuttle-Besatzung wissen, dass keine speziellen Untersuchungen des Hitzeschilds ihrer Raumfähre nötig sind. Beim Start am vergangenen Mittwoch waren mehrere Stücke der Außentank-Isolierung abgefallen und hatten kleine Schäden am Hitzeschild hinterlassen. Eine halbe Rückwärtsrolle der Raumfähre kurz vor dem Andocken, bei der ISS-Astronauten Bauch und Nase der "Endeavour" fotografierten, bestätigte aber erste Einschätzungen der Nasa-Experten am Boden, dass kein Risiko bestehe. Im Februar 2003 war die Raumfähre "Columbia" bei Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht, als ihr beim Start beschädigter Hitzeschild versagte. Sieben Astronauten kamen dabei ums Leben.

Sechs-Millionen-Dollar-Toilette kaputt

Eine schlechte Nachricht von der ISS gab es allerdings auch: Eine der beiden Toiletten ist ausgefallen - ausgerechnet in einem Augenblick, da sich mehr Menschen als je zuvor auf der Raumstation drängeln. Durch den Besuch der sieben "Endeavour"-Besatzungsmitglieder ist die Zahl der Astronauten auf 13 angeschwollen.

Bis zur Reparatur ist der Besuch des verbleibenden stillen Örtchens nun genau reglementiert: Die sechs Bewohner der ISS benutzen die zweite noch funktionierende Toilette der Raumstation, während die sieben Astronauten der angedockten "Endeavour" auf ihre eigene angewiesen sind. Über die Ursache des WC-Problems war laut Nasa zunächst nichts bekannt. Die sechs Millionen Dollar teure Toilette war im vergangenen November zur ISS gebracht worden.

Dem belgischen Astronauten Frank De Winne wurde die Ehre zuteil, die defekte Einrichtung in Zusammenarbeit mit der Bodenzentrale zu inspizieren. Dazu musste er einen Schutzanzug und eine Schutzbrille tragen. Nach ersten Vermutungen der Nasa ist in der Anlage eine Pumpen-Trennvorrichtung überflutet worden. Ob das auf Überbeanspruchung zurückzuführen ist, darüber wollten die Experten in Houston, die nach Medienberichten einen Toilettenkrisenstab mit russischen Kollegen bildeten, am Sonntag nicht spekulieren.

Quelle : www.spiegel.de

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Erleichterung im All: Eine am Sonntag ausgefallene Toilette an Bord der Internationalen Raumstation ISS ist wieder funktionstüchtig. Kommandant Gennady Padalka und Flugingenieur Frank De Winne machten sich erfolgreich als Klempner im Kosmos nützlich und ersetzten mehrere Teile.

Nachdem sie ein Kontrollmodul und einen Flüssigkeitsbehälter neu einbauten und eine Pumpvorrichtung, die am Sonntag unter Wasser gesetzt wurde, austauschten, tue das Weltraum-WC wieder seinen Dienst, teilte die US-Weltraumbehörde NASA am Montag (Ortszeit) mit.

Die ISS ist mit derzeit insgesamt 13 Astronauten übervoll besetzt. Bis das Problem behoben wurde, musste die siebenköpfige Besatzung der angedockten Raumfähre "Endeavour" ihr eigenes stilles Örtchen nutzen, während die sechs Dauerbewohner der ISS auf das russische Klo gingen. Beiden Crews sei nach der erfolgreichen Reparatur nun das "Go" gegeben worden, auch die dritte Toilette wieder benutzen zu könnten, teilte die NASA weiter mit.

Sechsstündiger Weltraumspaziergang

In der Nacht zum Dienstag absolvierten zwei Astronauten der "Endeavour" überdies einen weiteren Außeneinsatz an der ISS. Hauptaufgabe von Dave Wolf und Tom Marshburn war, Ersatzteile in einem Laderaum außerhalb der Station zu deponieren. Der sogenannte Weltraumspaziergang dauerte sechs Stunden und 53 Minuten.

"Ein toller Job heute", lobte die Bodenkontrolle in Houston (Texas). "Es war etwas besonders, das hier am 40. Jahrestag der Mondlandung zu machen", gab der Astronauten zurück.

Die Lagerung diverser Ersatzteile ist notwendig, weil nach dem Ende der Shuttle-Flüge im nächsten Jahr keine größeren Frachten mehr zur ISS transportiert werden können. Der Ausbau der Raumstation, der 1998 begonnen hatte, soll Mitte 2010 beendet sein. Dann kann die ISS für mindestens fünf Jahre nur von der russischen "Sojus"-Kapsel erreicht werden. Diese ist aber zu klein für größere Transporte.

Der dritte der insgesamt fünf Außeneinsätzen für Astronauten der "Endeavour" steht für Mittwoch auf dem Programm. Die Raumfähre soll nach den bisherigen Plänen am 28. Juli wieder zur Erde aufbrechen und am 31. Juli auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen.

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Astronauten zu drittem ISS-Außeneinsatz aufgebrochen
« Antwort #288 am: 23 Juli, 2009, 07:16 »
Washington - Zwei amerikanische Astronauten der US-Raumfähre "Endeavour" sind heute zum dritten Einsatz an der Internationalen Raumstation ISS ins All ausgestiegen.

Wichtigste Aufgabe von Dave Wolf und Christopher Cassidy ist es, mehrere mit einem Solarflügel verbundene Batterien auszutauschen. Zudem müssen sie eine Isolierung an einer Experimentiervorrichtung entfernen und ein Außengeländer an eine andere Stelle versetzen. Der sogenannte Weltraumspaziergang soll rund sechseinhalb Stunden dauern.

Beim ersten Außeneinsatz am Wochenende hatten Astronauten bereits einen Meilenstein beim Ausbau der ISS erreicht und das japanische Raumlabor Kibo komplettiert. Mit zwei Roboterarmen brachten sie eine gut vier Tonnen schwere "Veranda" an dem Modul an, eine Plattform, die zur Durchführung wissenschaftlicher Experimente im Freien dienen soll.
 
Das Manöver war eine der wichtigsten Aufgaben der 16-tägigen "Endeavour"-Mission. Beim zweiten Ausstieg hatten zwei Astronauten Ersatzteile in einem Laderaum außerhalb der Station deponiert.

Insgesamt sind fünf Außeneinsätze vorgesehen, bevor die Raumfähre am 28. Juli zu ihrer Heimreise zur Erde aufbricht. Die Landung der "Endeavour" ist dann drei Tage später auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida vorgesehen. Der Ausbau der Raumstation, der 1998 begonnen hatte, soll Mitte 2010 beendet sein.

Quelle : http://www.digitalfernsehen.de

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Problem mit Raumanzug verkürzt ISS-Außeneinsatz
« Antwort #289 am: 23 Juli, 2009, 17:58 »
Washington - Ein Problem mit einem Raumanzug hat am Mittwoch zur Verkürzung von Außenarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS gezwungen.

Die NASA-Bodenzentrale in Houston schickte die beiden Astronauten Christopher Cassidy und Dave Wolf eine halbe Stunde früher als ursprünglich geplant in die ISS zurück.

Sie mussten einen Teil der Arbeit unverrichtet lassen: Ursprünglich sollten die Crewmitglieder der angedockten Raumfähre "Endeavour" als Hauptaufgabe vier alte mit einem Sonnenflügel verbundene Batterien gegen neue austauschen, schafften aber nur das Auswechseln von zwei.
 
Nach dem Ausbau der dritten alten Batterie hatte sich so viel Kohlendioxid in Cassidys Raumanzug angesammelt, dass die NASA das Unternehmen vorsichtshalber noch sechs Stunden abbrach. Zuvor hatten Cassidy und sein Kollege Dave Wolf unter anderem die Isolierung an einer Experimentiervorrichtung entfernt.

Das Auswechseln der etwa Kühlschrank großen Batterien soll nun während des nächsten für Freitag geplanten Außeneinsatzes fortgesetzt werden. Danach, am Montag, ist ist noch ein weiterer Arbeitsaufenthalt im Freien geplant - der fünfte und letzte dieser "Endeavour"-Mission.

Bereits beim ersten Außeneinsatz am vergangenen Wochenende war das das Hauptziel der Shuttle-Reise erreicht worden: Das japanische Raumlabor Kibo erhielt eine gut vier Tonnen schwere Plattform, die zur Durchführung wissenschaftlicher Experimente im Freien dienen soll. Das Modul ist damit komplett.

Beim zweiten Ausstieg hatten zwei Astronauten Ersatzteile in einem Laderaum außerhalb der Station deponiert. Die Raumfähre soll am 28. Juli abdocken und dann drei Tage später auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen.

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Vierter Außeneinsatz an der ISS
« Antwort #290 am: 24 Juli, 2009, 16:31 »
Zwei US-Astronauten der Raumfähre "Endeavour" haben am Freitag mit ihrem vierten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS begonnen. Die beiden Astronauten Christopher Cassidy und Tom Marshburn verließen die Raumfähre pünktlich um kurz vor 15.58 Uhr MESZ. Ihre Aufgabe ist es, mehrere Batterien an einem der Sonnensegel auszutauschen, teilte die US-Weltraumbehörde NASA mit.


(Quelle: NASA)

Der "Weltraumspaziergang" soll diesmal siebeneinhalb Stunden und damit rund eine Stunde länger als ursprünglich geplant dauern. Die Männer brauchen diesmal mehr Zeit im All, weil der dritte Außeneinsatz am Mittwoch wegen eines defekten Raumanzugs vorzeitig abgebrochen werden musste. In einem Raumanzug hatte sich zu viel Kohlendioxid angesammelt. Für den Astronauten habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, betont die NASA.

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ISS: Finaler Außeneinsatz an der Raumstation mit vollem Programm
« Antwort #291 am: 27 Juli, 2009, 16:11 »
Zwei Astronauten sind am Montag zum fünften und letzten Außeneinsatz ins All ausgestiegen, bevor der Shuttle "Endeavour" an diesem Dienstag von der Internationalen Raumstation abdockt. Die Arbeiten an der ISS sollten rund sechseinhalb Stunden dauern - mit einem äußerst dichten Programm.


So wollten die beiden Raumfahrer zunächst eine neue Stromleitung für eines von vier Gyroskopen verlegen, die die Station auf Kurs halten. Außerdem sollten zwei Videokameras an der neuen Außenplattform des japanischen Forschungslabors Kibo angebracht werden, die für wissenschaftliche Experimente im Freien gedacht ist. Als letzte Aufgabe wollten die "Endeavour"-Crewmitglieder eine Vorrichtung zur künftigen Lagerung von Ausrüstungsteilen anmontieren. Der Shuttle soll am 31. Juli wieder auf der Erde landen.

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US-Raumfähre "Endeavour" planmäßig auf Heimreise
« Antwort #292 am: 29 Juli, 2009, 10:28 »
Washington - Knapp zwei Wochen nach ihrem Start in Cape Canaveral (Florida) hat die Crew des Shuttles gestern ihre Rückkehr zur Erde angetreten.

Planmäßig löste sich der Orbiter um 19.26 Uhr MESZ von der Internationalen Raumstation ISS ab. Die Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral ist für Freitag vorgesehen. Mit an Bord wird neben fünf US-Astronauten und einer kanadischen Astronautin das bisherige ISS-Crew-Mitglied Koichi Wakata aus Japan sein, der nach vier Monaten auf der Weltraumstation zur Erde zurückkehrt. Seinen Platz nimmt der Amerikaner Tim Kopra ein.
 
Alle Ziele der "Endeavour"-Mission seien erreicht worden, betonte die NASA am Dienstag. Wichtigster Auftrag der siebenköpfigen Crew war die Komplettierung des japanischen Forschungslabors "Kibo". Dabei hatten die Astronauten bereits bei dem ersten ihrer insgesamt fünf Außeneinsätze die gut vier Tonnen schwere "Veranda" an dem Modul angebracht, eine Plattform für wissenschaftliche Experimente im Freien.

An diesem Montag dann hatten zwei Astronauten den fünften und letzten Außeneinsatz im All abgeschlossen. Hauptaufgabe bei diesem Ausstieg war das Anbringen von zwei Videokameras an der neuen Außenplattform des "Kibo"-Forschungslabors: Sie sollen das Andocken eines ersten japanischen Transport-Raumfahrzeuges im September erleichtern.

Ursprünglich hatte die "Endeavour" schon am 13. Juni zur ISS aufbrechen sollen, konnte jedoch wegen einer Reihe von Problemen erst in der Nacht zum 16. Juli starten. Insgesamt fünfmal musste der Countdown zum Start des Shuttles abgebrochen werden, mal wegen schlechten Wetters, mal wegen hartnäckiger technischer Schwierigkeiten.

Startverschiebungen und technische Pannen gehören aber schon seit längerem beinahe zur Routine bei den Shuttles, die mittlerweile seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Dienst sind. Längst gelten die wiederverwendbaren Raumfahrzeuge als Auslaufmodelle: Im nächsten Jahr sollen sie ausgemustert werden.

Bis dahin muss aber der Ausbau der ISS beendet sein, da kein anderes Weltraumfahrzeug derart große Lasten transportierten kann. Nach der "Endeavour"-Mission sind noch sieben weitere Shuttle-Missionen vorgesehen.

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Shuttle-Flüge zur ISS: Obama-Berater empfehlen höheres Nasa-Budget
« Antwort #293 am: 29 Juli, 2009, 16:07 »
Um wie geplant noch siebenmal mit einem Space Shuttle zur Raumstation ISS fliegen zu können, benötigt die Nasa 1,5 Milliarden Dollar zusätzlich. Eine von US-Präsident Obama einberufene Kommission empfiehlt nicht nur ein höheres Budget, sondern sogar noch einen zusätzlichen Shuttle-Start.

18 Milliarden Dollar - so groß ist der aktuelle Etat der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Eine Menge Geld, vor allem in einem Land, wo Ausgaben des Staates von vielen Bürgern äußerst kritisch beargwöhnt werden. Präsident Barack Obama lässt die Zukunft der bemannten US-Raumfahrt derzeit von einer zehnköpfigen Kommission unter die Lupe nehmen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob die Astronauten zum Mond zurückkehren sollen, wie von Präsident Bush gefordert.

Es geht auch um Geld, unter anderem um die aus dem Ruder laufenden Kosten für die noch verbleibenden sieben Shuttle-Flüge. Nach Berechnungen der Nasa müssen dafür 1,5 Milliarden Dollar mehr als bislang angenommen eingeplant werden. Die Experten, darunter ehemalige Astronauten wie Sally Ride, plädieren dafür, dieses Geld tatsächlich auszugeben. Außerdem empfehlen sie einen Weiterbetrieb der Internationalen Raumstation ISS über das Jahr 2015 hinaus bis 2020. Und sie befürworten sogar einen achten Shuttle-Start, um das Zeitfenster zu verkleinern, in dem die Nasa Astronauten nicht selbst ins All befördern kann.

Denn im Jahr 2010 sollen die Space Shuttles nach derzeitiger Planung ausgemustert werden. Das Nachfolgeraumschiff wird derzeit entwickelt, könnte aber wohl erst ab dem Jahr 2015 die ISS anfliegen, unter Umständen vielleicht auch schon ein Jahr früher. In der Zeit dazwischen wären Nasa-Astronauten auf teure Mitfluggelegenheiten, etwa in russischen Sojus-Kapseln, angewiesen. Eine denkbare, wenn auch kostspielige Option wäre, die Raumfähren bis 2015 fliegen zu lassen.

Nach Aussagen der Kommission wird der letzte Shuttle-Flug aber ohnehin erst 2011 und nicht schon 2010 stattfinden. Dabei haben die Berater einen Abstand von 115 Tagen zwischen zwei Starts zugrunde gelegt. "Es gibt kein ausreichendes Budget für diese Variante", sagte Ride. Deshalb seien Etatprobleme unvermeidlich. 1,5 Milliarden würden allein die Verzögerungen bis 2011 kosten, hinzu kämen 2,7 Milliarden für den vorgeschlagenen zusätzlichen achten Start.

Im August wird die Kommission, an deren Spitze der ehemalige Lookheed-Martin-Chef Norm Augustine steht, Präsident Obama ihren Abschlussbericht vorlegen. Bei der Weichenstellung geht es um 108 Milliarden Dollar. So viel würde nach derzeitigen Schätzungen das sogenannte Constellation-Programm kosten, dessen Ziel erneute Mondlandungen sind.

Aber auch die Zukunft der Raumstation ISS nach 2015 muss geklärt werden. Die Esa, Russland, Kanada und Japan wollen die Station auf jeden Fall weiter betreiben, die USA haben sich noch nicht festgelegt. Michael Coats vom Johnson Space Center in Houston sagte, es wäre "unverzeihlich" das Projekt aufzugeben. Kommissionsmitglied Lester Lyles, ehemals bei der Air Force, sah das etwas anders und erklärte: "Die Politiker wollen einen Nutzen sehen."

Im Weltall läuft derweil alles nach Plan: Die US-Raumfähre "Endeavour" hat die ISS verlassen und die Heimreise zur Erde angetreten. Gut zwei Wochen nach dem Start in Cape Canaveral dockte das Space Shuttle am Dienstag erfolgreich von der ISS ab. Vor dem eigentlichen Rückflug zur Erde starteten die Astronauten jedoch noch zu einem Rundflug um die Raumstation, um Fotos von der ISS zu machen. Am Freitag soll die "Endeavour" wieder zur Erde zurückkehren.

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Die US-Raumfähre "Endeavour" wird am heutigen Freitag auf der Erde zurückerwartet. Nach einer 16-tägigen Mission im All soll der Orbiter um 16.48 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen.

Wichtigste Aufgabe der Crew während ihres Besuchs bei der Internationalen Raumstation ISS war die Komplettierung des japanischen Forschungslabors "Kibo". So installierten die Astronauten eine gut vier Tonnen schwere "Veranda" an dem Modul, eine Plattform für Experimente im Freien. Die "Endeavour" war wegen technischer Probleme und Wetterkapriolen mit mehr als einem Monat Verspätung gestartet.

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Perfekte Heimkehr nach einem Missions-Start voller Probleme: Die US-Raumfähre "Endeavour" ist nach 16 Tagen im All wieder zur Erde zurückgekehrt. Der Space Shuttle mit sieben Astronauten landete wie geplant und gleich im ersten Anlauf am Freitag um 16.48 Uhr deutscher Zeit auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida). Wichtigste Aufgabe während des Besuchs bei der Internationalen Raumstation ISS war die Komplettierung des japanischen Raumlabors "Kibo".

"Gratulation zu einer großartigen Mission von Anfang bis Ende", lobte die Bodenkontrolle nach der Bilderbuch-Landung. Wegen technischer Probleme und Wetterkapriolen hatte die US-Weltraumbehörde NASA den Start der Raumfähre fünfmal verschieben müssen.

Ausbau von "Kibo"-Weltraumlabor

Mit an Bord war neben fünf US-Astronauten und einer kanadischen Astronautin das bisherige ISS-Crew-Mitglied Koichi Wakata. Der Japaner kehrte nach vier Monaten auf der Weltraumstation zur Erde zurück. Seinen Platz nimmt der Amerikaner Tim Kopra ein. Die nächste Shuttle-Mission ist laut NASA bereits für Ende August geplant, diesmal mit der Raumfähre "Discovery".

Nach Angaben der US-Weltraumbehörde wurden sämtliche Ziele der "Endeavour"-Mission erreicht. Wichtigster Auftrag war der Abschluss des "Kibo"-Ausbaus. Bereits beim ersten der fünf Außeneinsätze hatten die Astronauten die gut vier Tonnen schwere "Veranda" - eine Plattform für Experimente im Freien - an dem Modul angebracht.

Mission mit Anlaufproblemen

So problemlos die Rückkehr der Raumfähre, so sehr hatte die NASA vor dem Start mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen. Ursprünglich sollte die "Endeavour" schon am 13. Juni zur Raumstation aufbrechen, konnte jedoch wegen einer Reihe von Problemen erst gut einen Monat später abheben. Insgesamt fünfmal musste der Countdown zum Start des Shuttles abgebrochen werden, mal wegen aufziehender Gewitter, mal wegen hartnäckiger technischer Schwierigkeiten.

Startverschiebungen und technische Pannen gehören schon seit längerem beinahe zur Routine bei den Shuttles, die mittlerweile seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Dienst sind. Längst gelten die wiederverwendbaren Raumfahrzeuge als Auslaufmodelle: Im nächsten Jahr sollen sie ausgemustert werden. Bis dahin muss aber der Ausbau der ISS beendet sein, da kein anderes Weltraumfahrzeug derart große Lasten transportierten kann. Nach der "Endeavour"-Mission sind noch sieben weitere Shuttle-Flüge vorgesehen

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NASA prüft Einsatz der europäischen Rakete Ariane - Einsätze zur ISS
« Antwort #296 am: 12 August, 2009, 11:03 »
Angesichts knapper Mittel und des nahen Endes der Nutzungszeit ihrer Raumfähren prüfen die USA einen Rückgriff auf die schwere europäische Trägerrakete Ariane-5.

Der Chef der Raumfahrtgesellschaft Arianespace, Jean-Yves Le Gall, wurde von Washington aufgefordert, die Ariane zu präsentieren. "Ich habe ihnen gesagt, dass wir bereit sind, von Kourou aus Einsätze zur Internationalen Raumstation und möglicherweise zum Mond oder zum Mars sicherzustellen", sagte Le Gall dem Pariser Wirtschaftsblatt "Les Echos" (Mittwoch).

Der US-Raumfahrtagentur NASA gehen die Transportmittel aus. Die letzte Raumfähre soll in eineinhalb Jahren starten. Erst lange Jahre später stünde ein Shuttle-Nachfolger für Flüge zur Raumstation ISS bereit. "Sie werden völlig von den Russen abhängig sein", sagte Le Gall. "Die Ariane-5 stellt mit dem (europäischen) automatischen Raumfrachter ATV eine glaubwürdige Alternative. Sie kann 20 Tonnen in die Erdumlaufbahn bringen."

Die Ariane kann als einzige kommerzielle Rakete zwei Satelliten gleichzeitig im Weltraum positionieren. Der neue NASA-Chef Charles Bolden soll noch 2009 den Ariane-Startplatz Kourou in Französisch-Guayana in Augenschein nehmen. Sollte die NASA auf die europäische Technik zurückgreifen, könnte der Flugtechnikkonzern EADS ab 2011 jedes Jahr zwei Ariane-5 und zwei ATV zusätzlich produzieren, schreibt "Les Echos".

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Die NASA hat am Mittwoch grünes Licht für den nächsten Space-Shuttle-Start am 25. August gegeben. Demnach soll die "Discovery" mit sieben Astronauten an Bord am frühen Morgen um 1.36 Uhr Ortszeit (7.36 Uhr MESZ) von Cape Canaveral in Florida aus zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen.

Die NASA-Entscheidung fiel nach einer langwierigen gründlichen Untersuchung der Schaumisolierung am Außentank des Shuttle. Der Grund: Beim Start der Raumfähre "Endeavour" am 15. Juli war eine ungewöhnlich große Menge Schaumstoff abgesprengt worden. Zwar waren die beim Aufprall auf den Hitzeschild des Shuttle entstandenen Schäden gering, aber die NASA wollte kein Risiko eingehen und vor der Startgenehmigung für die "Discovery" erst eine Reihe von Tests durchführen. Am Mittwoch hieß es nun: Alles klar.

Die Raumfähre soll eine Art "Möbelwagen" zur ISS bringen - einen mit Ausrüstungsgütern und Regalen beladenen Container, der vorübergehend an der Station befestigt werden soll. Die ISS- Dauerbesatzung soll auch eine zweite Treadmill erhalten, um körperlich fit zu bleiben. Zudem sind während der insgesamt 13-tägigen "Discovery"-Mission drei Arbeitseinsätze im Freien geplant, bei denen unter anderem außen am europäischen Forschungslabor "Columbus" angebrachtes wissenschaftliches Experimentiermaterial ausgewechselt werden soll. Zur Shuttle-Besatzung gehört auch der Schwede Christer Fuglesang.

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Raumstation ISS erhält erneut Shuttle-Besuch
« Antwort #298 am: 24 August, 2009, 21:21 »
Nur gut einen Monat nach dem Besuch der US-Raumfähre "Endeavour" steht der Internationalen Raumstation schon wieder Besuch von der Erde ins Haus.

Der Space Shuttle "Discovery" sollte am Dienstagmorgen um 7.36 Uhr deutscher Zeit zur ISS aufbrechen. Die US-Weltraumbehörde NASA zeigte sich zuversichtlich, dass alles glattgeht: "Ich freue mich, dass der Countdown normal verläuft und wir auf keine Probleme gestoßen sind", sagte der für den Start verantwortliche NASA-Experte Pete Nickolenko.

Auch wenn es kurzfristig noch zu Schwierigkeiten kommen sollte, sei er "zu 96 Prozent sicher", dass die "Discovery" innerhalb ihres bis zum 30. August geöffneten Startfensters die Reise antritt.
 
Wenn alles nach Plan läuft, dockt sie am Donnerstag für knapp neun Tage an der ISS an. Zur Besatzung der "Discovery" werden sechs US- Astronauten der NASA sowie der Schwede Christer Fuglesang gehören. Er fliegt für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS.

Wichtigstes Ziel der Mission STS-128 ist der Transport von Ausrüstungsgegenständen und wissenschaftlichen Geräten zur ISS. Im Gepäck hat die "Discovery" unter anderem ein neues Labor und einen neuen Gefrierschrank zur Aufbewahrung von wissenschaftlichen Proben.

Für die Astronauten werden Lebensmittel, Kleidung, Wasser und ein zweites Fitnessgerät ins All geschickt. Das japanische Forschungsmodul "Kibo" bekommt Schlafkabinen. Zudem soll die NASA- Astronautin Nicole Stott ihren Kollegen Timothy Kopra als ständiges Mannschaftsmitglied der ISS ablösen.

Quelle : http://www.digitalfernsehen.de

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"Discovery"-Flug zur Raumstation ISS wegen Gewitterfront verschoben
« Antwort #299 am: 25 August, 2009, 09:29 »
Der Start der US-Raumfähre "Discovery" zur Internationalen Raumstation ISS ist wegen einer Gewitterfront in der Nähe der Startrampe in Florida um einen Tag verschoben worden. Das Sicherheitsrisiko für die sieben Astronauten und den Shuttle sei zu hoch, hieß es am Dienstagmorgen am US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral. Die Raumfähre sollte planmäßig um 7.36 Uhr MESZ abheben. Wenn das Wetter dann besser ist, soll die "Discovery" nun an diesem Mittwoch um 7.10 Uhr MESZ starten.

Bereits der Start der vorangegangenen Mission war mehrmals verschoben worden. Die US-Raumfähre "Endeavour" konnte erst beim sechsten Versuch abheben. Zuvor musste der Countdown fünfmal wegen technischer Probleme und schlechten Wetters abgebrochen werden.

Wichtigstes Ziel der insgesamt 13-tägigen "Discovery"-Reise ist der Transport von Ausrüstungsgegenständen und wissenschaftlichen Geräten zur Raumstation. Zudem soll die NASA-Astronautin Nicole Stott ihren Kollegen Timothy Kopra als ständiges Mannschaftsmitglied der ISS ablösen. Zur Besatzung der Raumfähre gehören sechs US-Astronauten sowie der Schwede Christer Fuglesang gehören. Er fliegt für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS und wird dort auf seinen belgischen Kollegen Frank De Winne treffen. Dieser gehört seit Ende Mai zur Langzeitbesatzung der ISS.

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