Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 34611 mal)

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Schlechtes Wetter: Shuttle- Start erneut gefährdet
« Antwort #225 am: 07 Februar, 2008, 15:53 »
Die Raumfähre "Atlantis" und das europäische Weltraumlabor "Columbus" müssen wohl erneut am Boden bleiben. Schon mehrfach musste die Nasa den Start wegen technischer Pannen verschieben. Jetzt bedroht schlechtes Wetter den für heute Abend geplanten Abflug des Space Shuttle.

Cape Canaveral/Oberpfaffenhofen - Noch gibt man sich optimistisch in den USA und Europa: Trotz schlechten Wetters hat die Nasa mit dem Auftanken der "Atlantis" in Cape Canaveral begonnen. Doch der für 20.45 Uhr MEZ geplante Start des Space Shuttle, der unter anderem das europäische Forschungsmodul "Columbus" zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen soll, ist gefährdet. "Die Startwahrscheinlichkeit liegt wegen einer aus Nordwesten heranziehenden Gewitterfront bei nur 30 Prozent", sagte Andreas Schütz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Dennoch liefen die Vorarbeiten zunächst weiter. "Die Astronauten sind um 4.15 Uhr Ortszeit aufgestanden und bereiten sich auf ihren Flug vor", sagte Schütz. Mit an Bord ist auch der deutsche Diplomphysiker Hans Schlegel. Am "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wurden die Telekommunikationsverbindungen zur Nasa aufgebaut. "Hier ist Warten angesagt", sagte Schütz. Die Entscheidung über einen erneuten Aufschub könne auch noch unmittelbar vor dem Start getroffen werden. Da das Wetter in Florida sehr wechselhaft sei, werde bis zuletzt am Startvorhaben festgehalten.

Sollte die "Atlantis" heute am Boden bleiben müssen, gäbe es am Samstag- und am Sonntagabend deutscher Zeit zwei weitere Gelegenheiten. "Bei einer Wartezeit von mehr als drei Tagen müssten aber die Tanks des Shuttle wieder entleert werden", sagte DLR-Mitarbeiter Michael Müller zu SPIEGEL ONLINE. In diesem Fall könnte die Nasa in Terminschwierigkeiten geraten: Am 7. März soll ein unbemanntes Versorgungsraumschiff zur ISS fliegen. "Es kann nicht gleichzeitig mit einem Shuttle an der ISS andocken", erklärte Müller.

Ursprünglich sollte die "Atlantis" schon am 6. Dezember 2007 abheben. Doch immer wieder machten defekte Tanksensoren Ärger . Die europäische Weltraumbehörde Esa wartet schon seit 2002 darauf, dass "Columbus" zur ISS gebracht wird. Doch der Start des knapp 880 Millionen Euro teuren Weltraumlabors wurde immer wieder verschoben. Erst bekamen die Russen ihr Servicemodul nicht rechtzeitig fertig, dann stürzte im Februar 2003 die Raumfähre "Columbia" ab und zwang die Shuttle-Flotte zu einer zweieinhalbjährigen Pause.

Das in Bremen gebaute 13 Tonnen schwere "Columbus"-Labor soll über zehn Jahre lang das Verhalten von Stoffen, Einzellern und wirbellosen Tieren in der Schwerelosigkeit untersuchen. Bei einer Live-Übertragung wollen Wissenschaftler und Ingenieure in Oberpfaffenhofen den Start verfolgen. Das "Columbus"- Kontrollzentrum koordiniert das wissenschaftliche Programm in dem Weltraumlabor und steuert technische Systeme wie Heizung sowie Luft- und Wasserversorgung. Der deutsche Astronaut Ulf Merbold, der 1983 als erster Nicht-Amerikaner mit einem US-Shuttle ins All flog, soll in Oberpfaffenhofen den Start kommentieren.

Quelle : www.spiegel.de

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Columbus auf dem Weg ins All
« Antwort #226 am: 08 Februar, 2008, 03:42 »
Die US-amerikanische Raumfähre Atlantis ist soeben erfolgreich vom Kennedy Space Center in Florida ins All gestartet. An Bord befindet sich auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel, der mit dafür verantwortlich sein wird, dass das europäische Forschungsmodul Columbus an die Internationale Raumstation (ISS) angekoppelt wird. Das zylindrische Wissenschaftslabor ist der größte Beitrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für die ISS und umfasst insgesamt zehn Module (International Standard Payload Racks, ISPRs) für spätere Experimente im All.


Der Aufbruch von Atlantis zur 121. Space-Shuttle-Mission war seit Anfang Dezember mehrmals verschoben worden und stand auch am heutigen Donnerstag zunächst unter keinem guten Stern: Wegen Regenschauern über Florida lag die Wahrscheinlichkeit eines Starts anfangs bei lediglich 30 Prozent. Zwei Stunden vor dem Start erhöhten die Wetterfachleute der NASA die Prognose dann auf 40 Prozent. Um 18:51 MEZ wurden die Luken der Raumfähre geschlossen – trotz einer nahenden dunklen Wolkenfront. Um 20:45 MEZ erfolgte der Liftoff.

Die siebenköpfige Crew der Atlantis, rechts der deutsche Astronaut Hans Schlegel

Außer dem 56-jährigen Schlegel ist mit dem Franzosen Léopold Eyharts noch ein weiterer Europäer an Bord der Atlantis, die zum 29. Mal ins All startete. Die Mannschaft komplettieren fünf US-Amerikaner. Schlegel war vor 15 Jahren bereits als Mitglied der Spacelab-Mission D-2 im All. Ihm wurde damals als erstem Astronauten im Weltraum ein intravenöser Zugang gelegt, über den eine Kochsalzlösung zugeführt wurde. Mit dem medizinischen Experiment sollte erforscht werden, wie sich Flüssigkeit ersetzen lässt, wenn der Organismus sie als Folge der Anpassung an die Schwerelosigkeit verliert.

Das zylindrische Raumlabor Columbus ist der größte Beitrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für die ISS.

Den heutigen Start der Raumfähre verfolgten auch Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus mit Spannung. Sie schicken das Experiment Geoflow ins All, das Erkenntnisse über Strömungen im flüssigen Erdkern bringen soll. "Mit Geoflow können wir die geophysikalischen Bewegungen im Innern der Erde simulieren", erklärt der wissenschaftliche Leiter, Christoph Egbers. Etwa ein halbes Jahr lang erwarten die Forscher in Cottbus Daten aus dem All, die von der Raumstation ISS direkt nach Cottbus geschickt und an der BTU ausgewertet werden. An dem Projekt sind auch Partner in Potsdam sowie in Frankreich und Großbritannien beteiligt.

Quelle : www.heise.de

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"Atlantis"-Crew soll am Samstag an die ISS andocken
« Antwort #227 am: 08 Februar, 2008, 16:30 »
Nach dem glatten Start der US-Raumfähre "Atlantis" in Florida bereiten sich die Astronauten an Bord auf ihre Ankunft an der Internationalen Raumstation ISS vor.

"Es läuft alles nach Plan", berichtete Volker Sobick vom Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Freitag in Oberpfaffenhofen bei München. Bei der elftägigen Mission soll das europäische Weltraumlabor "Columbus" an die ISS angedockt und mit der Inbetriebnahme begonnen werden. Für das "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen beginnt die heiße Phase am Montagabend. Dann sollen der Zugang zu dem Labor geöffnet und die Systeme hochgefahren werden. "Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zur ISS.

Nach zweimonatiger Verzögerung hatte "Columbus" am Donnerstagabend seinen Weg zur ISS angetreten. Pünktlich um 20.45 Uhr MEZ war die "Atlantis" mit sieben Astronauten, unter ihnen der deutsche Hans Schlegel, vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) gestartet. "Damit beginnt für die europäische Raumfahrt ein neues Kapitel", sagte der Chef der Europäischen Weltraumbehörde ESA, Jean-Jacques Dordain. In dem 880 Millionen Euro teuren Labor sollen zehn Jahre lang wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit stattfinden.

Rund 900 Mitarbeiter und Angehörige von EADS-Astrium in Bremen, wo das Labor maßgeblich entwickelt und gebaut wurde, brachen nach dem Start in Jubel auf. Auch im "Columbus"-Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen wurde der Start gefeiert. Wenn das Modul an die ISS angekoppelt ist, übernehmen dort voraussichtlich am Montagabend rund 75 Wissenschaftler und Ingenieure die Regie für "Columbus". Im Kontrollraum werden sie an Dutzenden Bildschirmen Experimente und das wissenschaftliche Programm von Forschungszentren in ganz Europa führen. Außerdem steuern sie die technischen Systeme des Labors von der Heizung bis zur Luft- und Wasserversorgung.

Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA verliefen der Start und die erste Flugphase der Raumfähre glatt. "Die Atlantis fliegt wie ein Pfeil", hieß es wenige Minuten nach dem Start. Ein NASA-Sprecher sagte: "Alle Systeme funktionieren normal." Unter den Astronauten ist als zweiter Europäer außer Schlegel der Franzose Léopold Eyharts, der für etwa zwei Monate auf der ISS bleiben soll. Sein Einsatz dauert damit wegen des verspäteten Starts der "Atlantis" etwas kürzer als geplant.

Nach dem Zeitplan der NASA soll "Atlantis" am Samstag (18.25 Uhr MEZ) an der ISS andocken. Bereits am Sonntag (15.35 Uhr MEZ) muss Schlegel mit einem US-Kollegen zu einem ersten Außeneinsatz, um das Labor für das Andocken an der Raumstation vorzubereiten. "Columbus" soll mit einem riesigen Roboterarm von der "Atlantis"-Laderampe an seine Position an der ISS gehievt werden. Bei einem zweiten Außeneinsatz am kommenden Dienstag muss ein Stickstofftank versetzt werden. Insgesamt sind drei der für die Astronauten sehr anstrengenden "Weltraumspaziergänge" geplant, die jeweils gut sechs Stunden dauern werden.

Quelle : SAT+KABEL

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Raumstation ISS am Samstagabend zweimal über Deutschland zu sehen
« Antwort #228 am: 09 Februar, 2008, 15:06 »
Die Internationale Raumstation ISS soll am Samstagabend zweimal am Himmel über Deutschland zu sehen sein.

Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München mitteilte, kann die ISS zwischen 17.40 und 17.46 Uhr sowie zwischen 19.15 und 19.18 Uhr beobachtet werden. Die Raumstation taucht den Angaben zufolge im Westen am Horizont auf, fliegt ostwärts über Deutschland hinweg.

Nach zweimonatiger Verzögerung war die Raumfähre "Atlantis" am Donnerstagabend im US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) in Richtung ISS gestartet. Sie soll am Samstagabend um 18.25 Uhr an die Raumstation ISS andocken. Mit etwas Glück und einem guten Fernglas seien kurz vor dem Koppelmanöver die "Atlantis" und die ISS zwischen 17.40 und 17.46 Uhr als zwei getrennte Objekte am Abendhimmel zu sehen, teilte das DLR mit.

Bei der elftägigen "Atlantis"-Mission soll das europäische Weltraumlabor "Columbus" an die ISS angedockt und mit der Inbetriebnahme begonnen werden. Für das "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen beginnt die heiße Phase am Montagabend. Dann sollen der Zugang zu dem Labor geöffnet und die Systeme hochgefahren werden. "Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zur ISS. In dem 880 Millionen Euro teuren Labor sollen zehn Jahre lang wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit stattfinden.

Bereits am Sonntag muss der deutsche Astronaut Hans Schlegel mit einem US-Kollegen zu einem ersten Außeneinsatz, um das Labor für das Andocken an der Raumstation vorzubereiten. "Columbus" soll mit einem riesigen Roboterarm von der "Atlantis"-Laderampe an seine Position an der ISS gehievt werden. Bei einem zweiten Außeneinsatz am kommenden Dienstag muss ein Stickstofftank versetzt werden. Insgesamt sind drei der für die Astronauten sehr anstrengenden Außeneinsätze geplant, die jeweils gut sechs Stunden dauern werden.

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Nach zweimonatiger Verzögerung und zweitägigem Flug an Bord der US-Raumfähre "Atlantis" ist das europäische Weltraumlabor "Columbus" am Ziel.

Der Space Shuttle mit seiner siebenköpfigen Crew dockte am Samstag etwas früher als geplant um 18.17 Uhr MEZ problemlos an die Internationale Raumstation ISS an. Zur "Atlantis"-Besatzung zählt auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel.

Nach der traditionellen Begrüßungszeremonie auf der Raumstation bleibt den Astronauten kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Sonntag soll Schlegel mit einem amerikanischen Kollegen ins All aussteigen, um das Andocken von "Columbus" an die Raumstation vorzubereiten. Geplant ist, das Labor mit einem riesigen Roboterarm von der "Atlantis"-Laderampe an seine Position an der ISS zu hieven. Die Mission der Raumfähre soll insgesamt elf Tage dauern.

Kurz vor dem Ankoppeln an der Raumstation war der Orbiter nahe der ISS eine Rolle rückwärts geflogen. Während des neunminütigen Manövers schoss die Crew der Raumstation Hunderte Fotos vom Hitzeschild und anderen kritischen Stellen, um Hinweise auf mögliche Beschädigungen beim Start des Shuttles zu finden.

Für das "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München beginnt die heiße Phase am Montagabend. Dann sollen der Zugang zu dem Labor geöffnet und die Systeme hochgefahren werden. Im Kontrollraum werden die Experten an Dutzenden Bildschirmen Experimente und das wissenschaftliche Programm von Forschungszentren aus ganz Europa dirigieren. Außerdem steuern sie die technischen Systeme des Labors von der Heizung bis zur Luft- und Wasserversorgung. "Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation. In dem 880 Millionen Euro teuren Labor sollen zehn Jahre lang wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit stattfinden.

Die Raumfähre war am Donnerstag nach zweimonatiger Verspätung zu ihrer Reise zur ISS aufgebrochen. Probleme mit Tanksensoren hatten die NASA-Manager den Start immer wieder verschieben lassen. Insgesamt sind während der Mission drei Außeneinsätze der Besatzung im Weltall geplant, die jeweils gute sechs Stunden dauern. "Atlantis" soll dann nach bisheriger Planung am 18. Februar zur Erde zurückkehren.

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"ATLANTIS" - Deutscher Astronaut offenbar weltraumkrank
« Antwort #230 am: 10 Februar, 2008, 09:22 »
Unwohlsein, Schwindel und Orientierungsprobleme: Der deutsche Astronaut Hans Schlegel hat offenbar die Weltraumkrankheit und wird daher nicht seinen geplanten Außenbordeinsatz ausführen können. Es bestehe jedoch keine Lebensgefahr, teilte die Nasa mit.

Houston - Die Nasa wollte keine Details veröffentlichen: Es gebe "gesundheitliche Probleme" an Bord der Raumfähre "Atlantis", hieß es von Seiten der US-Weltraumbehörde. Ursprünglich hatte der deutsche Astronaut Hans Schlegel am heutigen Sonntag das Andocken des europäischen Weltraumlabors "Columbus" an die Internationale Raumstation ISS vorbereiten sollen. Der Einsatz wurde um 24 Stunden verschoben, Schlegel werde dann nicht an ihm teilnehmen, teilte die Nasa lediglich mit.

Die Nasa wollte jedoch nicht sagen, wer unter den insgesamt sieben Astronauten erkrankt sei, Missions-Manager John Shannon sagte lediglich: "Es ist nicht lebensbedrohlich." Die Zeitung "Florida Today" berichtete, es handele sich offensichtlich um die sogenannte Weltraumkrankheit.

Die Weltraumkrankheit, die "Space adaptation sickness", äußere sich meist als Unwohlsein, Schwindel und Orientierungsproblemen. Nach Angaben von Experten entstehe sie bei einer Anpassung an einen längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit. Es handele sich um ein bekanntes Phänomen unter Astronauten, das nicht selten auftrete.

Der Weltraumeinsatz soll mehr als sechs Stunden dauern - solche Außeneinsätze gelten als extrem anstrengend für die Astronauten. Der Shuttle war am Donnerstag mit dem europäischen Weltraumlabor "Columbus" an Bord nach monatelangen Verzögerungen gestartet und zweitägigem Flug an der Internationalen Raumstation ISS angekoppelt.

Die Nasa wollte keine Einzelheiten über die Gesundheitsprobleme nennen, weil medizinische Informationen über Crew-Mitglieder "privater Natur" seien. Shannon sagte lediglich, Schlegel werde durch seinen Astronautenkollegen Stanley Love ersetzt. Unter den Astronauten sind fünf Amerikaner und der Franzose Léopold Eyharts.

Riss in Isoliermatte entdeckt

Schlegel sollte beim ersten von insgesamt drei Außeneinsätzen zusammen mit dem US-Kollegen Rex Walheim an der ISS arbeiten. Ob der Diplomphysiker und siebenfache Familienvater wie geplant am zweiten Einsatz am Mittwoch teilnehmen kann, ist noch unklar. Weiter heißt es, die "Atlantis"-Mission werde um einen Tag verlängert. Die Rückkehr sei jetzt für den 19. Februar geplant.

Neben den plötzlichen Gesundheitsproblemen an Bord der Raumfähre gab es für die Nasa weitere Überraschungen. Am Heck des Orbiters wurde ein Riss in einer Isoliermatte entdeckt. Überdies fiel ein Navigationscomputer aus, von dem es allerdings noch zwei weitere an Bord gibt, wie Space-Shuttle-Flugdirektor Mike Sarafin sagte. Er bezeichnete den Defekt an der Matte als "sehr klein". Es würden zunächst zusätzliche Informationen über den Schaden und sein Ausmaß gesammelt, um über weitere Schritte zu entscheiden. Auch untersuchten die Experten die Ursachen des Computerausfalls.

Bereits bei einer "Atlantis"-Mission im Sommer vorigen Jahres hatte sich ein Stück der Isoliermatte am Heck gelöst. Astronauten flickten damals den Schaden bei einem zusätzlichen Außenbordeinsatz.

"Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation. In dem 880 Millionen Euro teuren Labor sollen zehn Jahre lang wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit stattfinden. Die Raumfähre war am Donnerstag nach zweimonatiger Verspätung zu ihrer Reise zur ISS aufgebrochen. Probleme mit Tanksensoren hatten die Nasa-Manager den Start immer wieder verschieben lassen.

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Deutscher Astronaut Schlegel gesund
« Antwort #231 am: 10 Februar, 2008, 15:38 »
Oberpfaffenhofen. Der deutsche Astronaut Hans Schlegel ist gesund und wird den zweiten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS an diesem Mittwoch voraussichtlich unternehmen können.

«Gestern gab es Messwerte, die zur Vorsicht geraten haben», sagte Andreas Schütz vom Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Sonntag. «Heute hat sich herausgestellt, dass er perfekt in Form ist und dem zweiten Weltraumausstieg nichts im Wege steht.»

Am Samstag war der «Weltraumspaziergang» des Deutschen zur Vorbereitung des europäischen Weltraumlabors «Columbus» für das Andocken an die ISS um 24 Stunden verschoben worden, Schlegel wurde durch einen anderen Astronauten ersetzt. Daraufhin wurde spekuliert, Schlegel leide unter der sogenannten Weltraumkrankheit.

Es habe sich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt, betonte Schütz. Für den äußerst anstrengenden Außeneinsatz müssten die Astronauten absolut fit sein. Die NASA hatte nicht mitgeteilt, wer von den insgesamt sieben Astronauten, die mit der US-Raumfähre «Atlantis» am Samstag an der ISS angekommen waren, erkrankt sei. Die US- Raumfahrtbehörde, die für die Betreuung der Astronauten zuständig ist, nannte auch keine Einzelheiten über Schlegels Zustand. Die Zeitung «Florida Today» hatte berichtet, Schlegel leide offensichtlich an der Weltraumkrankheit.

Quelle : www.derwesten.de

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"Columbus"-Labor: Astronauten beginnen Außenbordeinsatz
« Antwort #232 am: 11 Februar, 2008, 18:33 »
Die Besatzung der Raumfähre "Atlantis" hat begonnen, das europäische "Columbus"-Labor aus dem Laderaum des Shuttles zu hieven. Die beiden Astronauten Stanley Love und Rex Walheim sind am Nachmittag in den Weltraum ausgestiegen - ohne den Deutschen Hans Schlegel.

Es hätte eigentlich Hans Schlegels großer Auftritt werden sollen. Der deutsche Astronaut hätte laut Plan schon am gestrigen Sonntag in seinem ersten Außenbordeinsatz das europäische "Columbus"-Labor an der Internationalen Raumstation ISS installieren sollen. Die Nasa hatte Schlegel jedoch wegen auffälliger gesundheitlicher Messwerte durch den US-Astronauten Stanley Love ersetzt. Schlegel wird den Anbau des prestigeträchtigen "Columbus"-Moduls vom Inneren der ISS aus koordinieren.

Die US-Astronauten Rex Walheim und Stanley Love stiegen um 15:13 Uhr MEZ aus der ISS in den Weltraum aus. Das Team soll das Labor in der Shuttle-Ladebucht so vorbereiten, dass es mit dem Roboterarm der Station an das Verbindungsmodul "Harmony" gehievt werden kann. Dazu müssen Walheim und Love eine Halterung an "Columbus" montieren, so dass der Roboterarm das auf der Erde rund 13 Tonnen schwere Labor greifen kann. Zudem sollen die Astronauten einen Stickstofftank des ISS-Kühlsystems und die dazugehörigen Leitungen abbauen.

Volker Sobick, Vize-Chef der bemannten Missionen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), sagte, er sei zuversichtlich, dass "Columbus" wie geplant am Montag angebracht werde. Schlegel habe sich vollständig erholt und werde von der ISS aus an der Installation beteiligt. Sobick bestritt, dass Schlegel erkrankt sei. Er räumte aber ein, der 56-Jährige sei nicht fit genug für einen Außeneinsatz gewesen. "Außenarbeiten sind wie Hochleistungssport, das ist wie wenn man einen Marathon läuft. Wenn jemand nicht 100-prozentig fit ist, lässt man es besser sein, damit der Einsatz nicht gefährdet wird."

"Columbus" ist ein etwa sieben Meter langer Zylinder mit einem Durchmesser von 4,5 Metern. Bis zu drei Astronauten können in ihm gleichzeitig Experimente ausführen. Die Gesamtkosten für das Modul betrugen 880 Millionen Euro. Ursprünglich sollte "Columbus" schon 2002 ins All gebracht werden. Der Start wurde jedoch mehrfach verschoben.

Der erste von drei Außeneinsätzen zur "Columbus"-Montage hatte bereits am Sonntag stattfinden sollen.  Schlegel ist inzwischen wieder voll einsatzfähig und hofft nun, wenigstens seinen geplanten zweiten Ausstieg am Mittwoch absolvieren zu können. Am Sonntagabend hatte die Shuttle-Crew um Kommandant Steve Frick mit einer Kamera eine leichte Beschädigung an einer Isoliermatte am Heck der "Atlantis" inspiziert. Das Ergebnis hat die Nasa bisher nicht mitgeteilt.

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Operation geglückt : Astronauten erweitern ISS um "Columbus"- Labor
« Antwort #233 am: 12 Februar, 2008, 06:03 »
Erfolgreicher Einsatz: Die Besatzung der Raumfähre "Atlantis" hat das europäische Labor "Columbus" an der Weltraumstation ISS installiert. Der deutsche Astronaut Hans Schlegel musste wegen Problemen allerdings an Bord bleiben - den Job draußen im All übernahmen zwei Kollegen.

Es hätte eigentlich Hans Schlegels großer Auftritt werden sollen. Der deutsche Astronaut hätte laut Plan schon am gestrigen Sonntag in seinem ersten Außenbordeinsatz das europäische "Columbus"-Labor an der Internationalen Raumstation ISS installieren sollen. Die Nasa hatte ihn jedoch wegen auffälliger gesundheitlicher Messwerte durch den US-Astronauten Stanley Love ersetzt - er durfte den Anbau des prestigeträchtigen "Columbus"-Moduls nur von innen koordinieren.

Um 22.30 Uhr deutscher Zeit kam dann die Erfolgsmeldung: Schlegel und seine Kollegen haben das Weltraumlabor erfolgreich an die ISS angedockt. "Houston, München, das europäische 'Columbus'-Modul ist nun Teil der ISS", funkte der französische Astronaut Léopold Eyharts zur Erde. Die "'Columbus' hat die Raumstation zum ersten Mal berührt", sagte ein Sprecher der US-Weltraumbehörde Nasa.

Europa hat damit seine erste dauerhafte wissenschaftliche Einrichtung im All. Ein riesiger Roboterarm transportierte das auf der Erde 13 Tonnen schwere Labor an seinen Platz. "Gute Arbeit geleistet", sagte ein Nasa-Sprecher zu den beiden US- Astronauten, die in einem fast achtstündigen Außeneinsatz die "Feinarbeit" geleistet hatten: Rex Walheim und Stanley Love waren um 15.13 Uhr deutscher Zeit aus der ISS in den Weltraum ausgestiegen, und hatten das Labor vorbereitet, so dass es Stunden später mit dem Roboterarm der Station an das Verbindungsmodul "Harmony" gehievt werden konnte.

Am Dienstagabend deutscher Zeit soll nun erstmals der Zugang zu "Columbus" geöffnet werden. Mit Drucktests wird zuerst geprüft, ob in dem Labor alles in Ordnung ist, danach die Schleuse geöffnet. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Franzose Léopold Eyharts dann die Systeme für Strom und Wasser hochfahren. Damit übernimmt das "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München die Kontrolle über das Weltraumlabor.

Etwa 75 Wissenschaftler und Ingenieure steuern dort im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die europäischen Aktivitäten auf der ISS und im "Columbus"-Labor. Das DLR in Oberpfaffenhofen koordiniert das wissenschaftliche Programm von Forschungszentren in ganz Europa und steuert auch die technischen Systeme des Labors von der Heizung bis zur Luft- und Wasserversorgung.

Volker Sobick, Vize-Chef der bemannten Missionen beim DLR, hatte schon vor der geglückten Operation gesagt, er sei zuversichtlich: Schlegel habe sich vollständig erholt und werde von der ISS aus an der Installation beteiligt. Sobick bestritt, dass Schlegel erkrankt sei - der 56-Jährige sei nur nicht fit genug für einen Außeneinsatz gewesen. "Außenarbeiten sind wie Hochleistungssport, das ist wie wenn man einen Marathon läuft. Wenn jemand nicht hundertprozentig fit ist, lässt man es besser sein, damit der Einsatz nicht gefährdet wird."

"Columbus" ist ein etwa sieben Meter langer Zylinder mit einem Durchmesser von 4,5 Metern. Bis zu drei Astronauten können in ihm gleichzeitig Experimente ausführen. Die Gesamtkosten für das Modul betrugen 880 Millionen Euro. Ursprünglich sollte "Columbus" schon 2002 ins All gebracht werden. Der Start wurde jedoch mehrfach verschoben.

Der erste von drei Außeneinsätzen zur "Columbus"-Montage hatte bereits am Sonntag stattfinden sollen. Schlegel hofft, wenigstens seinen geplanten zweiten Ausstieg am Mittwoch absolvieren zu können.

Am Sonntagabend hatte die Shuttle-Crew um Kommandant Steve Frick mit einer Kamera eine leichte Beschädigung an einer Isoliermatte am Heck der "Atlantis" inspiziert. Das Ergebnis hat die Nasa bisher nicht mitgeteilt.

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Nach dem erfolgreichen Ankoppeln an die Internationale Raumstation ISS wird das europäische Weltraumlabor "Columbus" jetzt in Betrieb genommen.

Am Dienstag bereitete sich die Crew auf die Öffnung und das "Betreten" des Moduls vor. Zunächst seien Dichtigkeitstests vorgenommen worden, um sicherzustellen, dass "Columbus" kein Leck hat, sagte Markus Bauer von der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA am Dienstag in Oberpfaffenhofen bei München. "Das ist gut gegangen."

Um 20.55 Uhr deutscher Zeit sollten die Astronauten, unter ihnen der Deutsche Hans Schlegel, erstmals in das Labor schweben. Mit der Öffnung des Labors übernimmt das "Columbus"-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen die Kontrolle über das Weltraumlabor. Entgegen früheren Angaben sollte der französische Astronaut Leopold Eyharts bereits am Dienstagnachmittag die Luke zwischen Columbus und ISS erstmalig öffnen und das Belüftungssystem starten.

Zum Schutz vor eventuell herumfliegenden Glassplittern sollten die Astronauten beim ersten Öffnen - "Hatch Open" genannt - Brillen tragen. "Hatch Open ist etwas Besonderes für die Crew auf der ISS, denn damit wird ein neuer Abschnitt eingeleitet", erklärte der Astronaut und Physiker Gerhard Thiele auf der Internetseite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das in Bremen gebaute Labor hatte am Montag nach jahrelanger Verzögerung an der ISS angedockt. ""Columbus" ist jetzt offiziell Teil der ISS", sagte ein Sprecher der US-Weltraumbehörde NASA, nachdem ein riesiger Roboterarm das 13 Tonen schwere Objekt aus der Raumfähre "Atlantis" gehoben und an seinen Platz transportiert hatte. Die beiden US-Astronauten Stanley Love und Rex Walheim halfen bei der "Feinarbeit" im All. Schlegel, der wegen gesundheitlicher Probleme für den Weltraumspaziergang ausgefallen war, assistierte bei dem fast achtstündigen Einsatz im Innern der ISS.

Schlegel bereitet sich nun auf den am Mittwoch geplanten Außeneinsatz vor. Der 56-Jährige hatte nach US-Medienberichten an Unwohlsein ähnlich einer Seekrankheit gelitten, nun soll er aber mit Rex Walheim ins All hinaus. Bei dem zweiten Außeneinsatz geht es um die Installation eines neuen Stickstofftanks für das äußere Kühlsystem der ISS. Schlegel wird nach Thomas Reiter der zweite Deutsche sein, der je im Raumanzug im All schwebte. Schlegel gehe es gut, sagte Bauer. "Wir wissen nichts Neues. Es läuft alles nach Plan."

Für die europäische Raumfahrt beginnt mit "Columbus" ein neues Kapitel. Das europäische Weltraumlabor "Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zu ISS. Die Europäer können damit über 8,3 Prozent der Ressourcen auf der ISS verfügen. Bis das Weltraumlabor voll funktionsfähig ist, werden aber mehrere Wochen ins Land gehen.

Quelle : SAT+KABEL

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Außeneinsatz: Deutscher Astronaut Schlegel steigt ins All aus
« Antwort #235 am: 13 Februar, 2008, 19:07 »
Der deutsche Astronaut Hans Schlegel hat seinen ersten Ausflug ins All unternommen. Zusammen mit seinem US-Kollegen Rex Walheim verließ er die Internationale Raumstation ISS, um einen Tank auszuwechseln. Bislang verlief alles reibungslos.

Er hat seine Krankheit offenbar überstanden: Hans Schlegel hat seinen Außeneinsatz am heutigen Mittwoch begonnen. Zusammen mit seinem US-Kollegen Rex Walheim verließ er die Internationale Raumstation ISS um 14.27 Uhr. Bei dem auf sechseinhalb Stunden angesetzten, zweiten Außeneinsatz im Rahmen der Atlantis-Mission sollte ein Stickstofftank ausgewechselt werden. Am Montag hatten Walheim und sein US-Kollege Stanley Love das europäische Forschungslabor Columbus erfolgreich installiert. Es funktionierte nach Angaben der Europäischen Raumfahrtagentur Esa problemlos.

"Ich fühle mich wirklich großartig, aber auch ängstlich", sagte Schlegel dem US-Fernsehsender CBS vor dem Weltraumspaziergang. Eigentlich war der 56-Jährige bereits für die Außenarbeiten am Montag vorgesehen. Er fiel jedoch wegen Unwohlseins aus. Zur Art seiner Krankheit wollte sich Schlegel nicht äußern. "Medizinische Probleme sind privat", sagte er im US-Fernsehen. Bei einem dritten und letzten Außeneinsatz am Freitag sollen Walheim und Love weitere Arbeiten an dem zwei Milliarden Dollar (rund 1,37 Milliarden Euro) teuren Raumlabor vornehmen, das mit der Raumfähre Atlantis zur ISS gebracht worden war.

Die Arbeiten verliefen laut Esa bislang reibungslos. "Es gibt überhaupt keine Probleme. Wir haben Stromversorgung, Licht und das Computersystem", sagte der ISS-Verantwortliche der Esa, Alan Thirkettle. Die Astronauten der Atlantis und der ISS hatten am Dienstagmorgen die Leitungen der Columbus für elektrischen Strom, Klimaanlage und Datenübertragung angeschlossen. Es seien aber noch nicht alle Funktionen der Forschungseinheit aktiviert, erklärte Thirkettle.

Bis zur Aufnahme der Forschungsarbeiten wird es nach Angaben der Nasa noch einige Tage dauern. Ausrüstung und Material für Experimente von der ISS müssen noch in das Labor gebracht werden. Es bietet Platz für drei Astronauten und zehn Werkschränke zum Experimentieren. Die Versuche zur Erforschung der Mikroschwerkraft werden im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten stehen. Die Experimente gelten als entscheidender Schritt zu weiteren Mondmissionen sowie bemannten Flügen zum Mars. Der Franzose Léopold Eyharts soll für insgesamt sechs Wochen im All bleiben, um erste Versuche vorzunehmen.

Columbus ist Europas erstes Labor für Langzeitforschung unter Weltraumbedingungen. Gesteuert wird es vom deutschen Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München. Bisher hatten nur die USA und Russland ein eigenes Labor in der ISS. Im März soll das japanische Weltraum-Labor Kibo an der Internationalen Raumstation angebracht werden.

Quelle : www.spiegel.de

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Mission geglückt: Astronaut Hans Schlegel und sein US-Kollege Walheim haben den Außeneinsatz an der Raumstation ISS erfolgreich abgeschlossen und einen Tank ausgetauscht. Morgen steht dem Deutschen die nächste Aufgabe bevor: ein Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel.

Berlin/Houston/Washington - Der deutsche Astronaut Hans Schlegel und sein amerikanischer Kollege Rex Walheim haben am Abend ihren Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich beendet.

In sechs Stunden und 45 Minuten montierten sie einen neuen Stickstofftank für das Kühlsystem der Station und verstauten den alten in der Ladebucht der US-Raumfähre "Atlantis". Um 22.12 Uhr deutscher Zeit kehrten sie dann in die ISS zurück, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

Da die Astronauten mit ihrer Arbeit rund 30 Minuten früher fertig wurden als geplant, konnte Schlegel noch einige Zusatzaufgaben erledigen. So hat er die Zapfen, an denen das europäische Forschungslabor "Columbus" in der Ladebucht des Shuttles "Atlantis" verankert war, mit Schutzhüllen abgedeckt.

Die acht in der ISS und im Shuttle verbliebenen amerikanischen und russischen Astronauten setzten derweil die Arbeiten zur Aktivierung des Labors fort, das am Dienstag in Betrieb genommen worden war.

Für den 56-jährigen Deutschen war es der erste "Weltraumspaziergang". Ursprünglich hatte er bereits am Sonntag mit Walheim aussteigen und "Columbus" an das ISS-Verbindungsmodul "Harmony" umsetzen sollen.

Doch wegen einer kurzzeitigen Erkrankung Schlegels musste der Außeneinsatz abgesagt und auf Montag verschoben werden. Der Deutsche wurde durch den Amerikaner Stanley Love ersetzt. Für den zweiten Außeneinsatz der Mission gaben die Ärzte dem Schlegel dann grünes Licht.

Vor Schlegel hatte von den zehn deutschen Astronauten nur Zweifach-Flieger Thomas Reiter Erfahrungen mit "Weltraumspaziergängen" machen können.

Für Donnerstagnachmittag ist ein Telefongespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Schlegel und den anderen Astronauten vorgesehen. Bei einem dritten und letzten Ausstieg werden Walheim und Love am Freitag zwei unter anderem ein Sonnenobservatorium an der Außenhaut von "Columbus" anbringen.

Quelle : www.spiegel.de

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Raumfähre "Discovery": Nasa verschiebt Shuttle- Flug
« Antwort #237 am: 09 Februar, 2009, 17:47 »
Technische Probleme verzögern den Flug der US-Raumfähre "Discovery" zur Internationalen Raumstation ISS. Nasa-Techniker müssen zuvor Ventile des Space Shuttles testen, durch die Wasserstoff geleitet wird.

Washington - Der "Discovery"-Flug zur Raumstation ISS ist wegen technischer Probleme erneut um mehrere Tage verschoben worden. Der Start in Cape Canaveral im Bundesstaat Florida werde frühestens am 22. Februar stattfinden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Zunächst für den 12. Februar geplant, war der Start um eine Woche auf den 19. Februar verschoben worden. An drei Ventilen des Motors müssten weitere Tests vorgenommen werden, erklärte die Nasa. Am 18. Februar solle dann über den tatsächlichen Starttermin entschieden werden.

Durch die Ventile wird gasförmiger Wasserstoff zum Antrieb der Raumfähre geleitet. Nach der Rückkehr der Raumfähre "Endeavour" von einem Flug zur ISS im November war entdeckt worden, dass ein solches Ventil beschädigt war. Um bei der "Discovery" eine Panne zu vermeiden, seien die betreffenden Ventile ausgebaut, untersucht und wieder eingebaut worden, teilte die Nasa mit.

Die siebenköpfige "Discovery"-Crew unter Kommandant Lee Archambault soll das vierte und letzte Sonnensegel zur ISS bringen. Damit ist die Energieversorgung der Station mit einer Leistung zwischen 84 und 120 Kilowatt dann komplett. Das schafft die Voraussetzungen für die Verdopplung der Stammbesatzung ab Ende Mai auf sechs Mitglieder und die Intensivierung der wissenschaftlichen Arbeit in der Schwerelosigkeit. Der ersten Sechser-Crew wird auch der belgische Esa-Astronaut Frank de Winne angehören.

Mit an Bord der "Discovery" ist der japanische Astronaut Koichi Wakata. Er soll seine US-Kollegin Sandra Magnus ablösen, die seit Mitte November vergangenen Jahres als zweite Bordingenieurin in der Station arbeitet. Während der 14-Tage-Mission stehen der Shuttle-Besatzung vier Ausstiege in den freien Raum bevor. Dabei wird neben dem Sonnensegel auch eine GPS-Antenne für den japanischen Weltraumfrachter "H-II" montiert, der im Laufe des Jahres erstmals die ISS ansteuert.

Insgesamt sind 2009 fünf Shuttle-Starts zur Station vorgesehen. Der Nächste ist für Mai geplant. Dabei wird eine japanische Experimentierplattform für das Kibo-Forschungsmodul auf die Umlaufbahn gebracht. Später folgen dann noch das Verbindungsmodul "Node 3" und die Aussichtsplattform "Cupola" als letzte große Elemente der Station, die 2010 endgültig fertig sein soll.

Quelle : www.spiegel.de

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"Discovery"-Start wieder verschoben - Nun frühestens Ende Februar
« Antwort #238 am: 15 Februar, 2009, 15:43 »
Wegen hartnäckiger technischer Probleme hat die US-Weltraumbehörde NASA den Start der Raumfähre "Discovery" abermals verschoben. Der Orbiter soll nun frühestens am 27. Februar zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen, teilte die NASA am Freitag (Ortszeit) mit. Ursprünglich hätte die Raumfähre am 12. Februar vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral abheben sollen. Dann aber hatte die NASA den Start wegen einer Überprüfung der Treibstoffventile zunächst um mindestens eine Woche verschoben.

Im vergangenen November war beim Flug der Raumfähre "Endeavour" ein solches Ventil beschädigt worden. Vorsichtshalber seien die Ventile der "Discovery" ausgebaut, untersucht und wieder eingesetzt worden, erklärte die NASA. Die Experten wollen sich auf einer Pressekonferenz am 20. Februar zu einem möglichen Starttermin äußern.

Fünf geplante Shuttleflüge der NASA dieses Jahr

Bei der "Discovery"-Mission handelt es sich um den ersten von insgesamt fünf geplanten Shuttleflügen der NASA dieses Jahr. Die Raumfähre bringt sieben Astronauten auf die ISS. Während der 14- tägigen Mission sind auch Außeneinsätze an der bemannten Raumstation geplant. Hauptziel der Mission ist es, ein Paar Solarflügel zur ISS zu bringen. Die neuen Flügel sollen künftig ein Viertel der benötigten Energie für die ISS-Mannschaft erzeugen.

Im Gepäck der "Discovery" befinden sich zudem Ersatzteile für eine Wasser-Recycling-Anlage, die auch Urin aufbereitet. Die Vorrichtung war bereits während der vorangegangenen Shuttle-Mission zur ISS installiert worden, hatte sich jedoch als nicht voll funktionstüchtig erwiesen.

Aus für "Atlantis", Discovery" und "Endeavour"

Um Mittel für geplante Mars- und Mondfahrtprojekte zu gewinnen, sollen die altersschwachen Raumfähren "Atlantis", Discovery" und "Endeavour" nach über einem Vierteljahrhundert im Mai nächsten Jahres aus dem Verkehr gezogen werden. Der Haken dabei: Erst 2015 kann es Ersatz geben. Damit wären amerikanische, europäische und deutsche Astronauten, die zur ISS wollen, fünf Jahre lang auf "Mitfahrgelegenheiten" der Russen angewiesen. Bislang ist unklar, welche Richtung die Regierung von US-Präsident Barack Obama bei der Raumfahrt einschlägt.


Quelle : SAT + KABEL

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"Discovery"-Start erneut verschoben - Nicht mehr im Februar
« Antwort #239 am: 21 Februar, 2009, 11:57 »
Kein NASA-Raumflug im Februar

Wegen anhaltender technischer Probleme hat die US-Weltraumbehörde NASA den Start der Raumfähre "Discovery" erneut verschoben. Der Orbiter werde nicht wie erhofft am 27. Februar zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen können, teilte die NASA am Freitagabend (Ortszeit) mit. Möglicherweise könne der Start am 7. April erfolgen. Sorgen bereiten vor allem die Treibstoffventile.

Notwendig seien weitere Datenauswertungen, Tests und andere Arbeiten, weil einige Fehlerquellen noch nicht klar seien. An den 13- stündigen Krisentreffen nahmen hochrangige NASA-Mitarbeiter teil. Ursprünglich hatte die Raumfähre schon am 12. Februar vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral abheben sollen.

Treibstoffventil beschädig

Im vergangenen November war beim Flug der Raumfähre "Endeavour" ein Treibstoffventil beschädigt worden. Vorsichtshalber seien die Ventile der "Discovery" ausgebaut, untersucht und wieder eingesetzt worden, erklärte die NASA.

Bei der "Discovery"-Mission handelt es sich um den ersten von insgesamt fünf geplanten Shuttleflügen der NASA dieses Jahr. Die Raumfähre bringt sieben Astronauten auf die ISS. Während der 14- tägigen Mission sind auch Außeneinsätze an der bemannten Raumstation geplant. Hauptziel der Mission ist es, ein Paar Solarflügel zur ISS zu bringen. Die neuen Flügel sollen künftig ein Viertel der benötigten Energie für die ISS-Mannschaft erzeugen.

Ersatzteile für eine Wasser-Recycling-Anlage

Im Gepäck der "Discovery" befinden sich zudem Ersatzteile für eine Wasser-Recycling-Anlage, die auch Urin aufbereitet. Die Vorrichtung war bereits während der vorangegangenen Shuttle-Mission zur ISS installiert worden, hatte sich jedoch als nicht voll funktionstüchtig erwiesen.

Um Mittel für geplante Mars- und Mondfahrtprojekte zu gewinnen, sollen die altersschwachen Raumfähren "Atlantis", Discovery" und "Endeavour" nach über einem Vierteljahrhundert im Mai nächsten Jahres aus dem Verkehr gezogen werden. Der Haken dabei: Erst 2015 kann es Ersatz geben. Damit wären amerikanische, europäische und deutsche Astronauten, die zur ISS wollen, fünf Jahre lang auf "Mitfahrgelegenheiten" der Russen angewiesen. Bislang ist unklar, welche Richtung die Regierung von US-Präsident Barack Obama bei der Raumfahrt einschlägt.

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