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Thema:
Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.
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Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc. (Gelesen 34912 mal)
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SiLæncer
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Space Shuttle: Nasa bringt "Atlantis" in Sicherheit
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Antwort #90 am:
29 August, 2006, 10:09 »
Endgültig hat die Nasa entschieden: "Atlantis" muss in den Hangar, weil Tropensturm "Ernesto" naht. Damit ist die letzte Hoffnung auf einen Start in dieser Woche zunichte. Nun gerät der All-Kalender durcheinander - auf dem Weg zur ISS droht ein Stau.
Schon der Dienstag war ein Ersatztermin für den Shuttle-Start, und er stand unter einem schlechten Stern. Damit die Raumfähre "Atlantis" abheben könnte, müsste der tropische Wirbelsturm "Ernesto" seine Richtung vollkommen ändern, hatte der Nasa-Manager LeRoy Cain am Sonntag in Florida betont. Darin schwang ein wenig Beschwörung mit und viel Pessimismus. Nun steht fest: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa beginnt mit den Vorbereitungen, um ihr Shuttle in die Sicherheit der Montagehalle zu rollen - ein Start in dieser Woche wäre damit unmöglich.
Nun fällt auch das letzte Hintertürchen zu: Solange der Rücktransport der "Atlantis" nur vorbereitet würde, so die Interpretation der Nasa-Sprachregelung vom frühen Nachmittag, stehe der Shuttle ja noch auf der Startrampe. Bei einer eventuellen Wetteränderung könnte dann theoretisch doch der Countdown noch fortgesetzt werden, hatte ein Insider gegenüber SPIEGEL ONLINE spekuliert. Da die Raumfähre nun endgültig in die schützende Halle rollt, existiert auch diese vage Option nicht mehr.
Von bislang 115 Shuttle-Starts seien bislang vier wegen drohender Gefahren durch Wirbelstürme abgebrochen worden, teilte die Nasa mit. Die Route, die Tropensturm "Ernesto" weiter nehmen wird, kann sich zwar jederzeit wieder ändern. Doch die Regeln der Nasa schreiben vor, dass die Raumfähre zwei Tage vor dem jeweils erwarteten Eintreffen des Tropensturms an der Abschussrampe bei Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida im Hangar verstaut wird.
"Ernesto" ist inzwischen von Haiti kommend auf Kuba zu. Nach neuesten Daten wird der Sturm über dem Meer wieder Hurrikan-Stärke erreichen und näher an Cape Canaveral vorbei ziehen, als bislang prognostiziert.
Stau auf dem Weg zur ISS
Das schlechte Wetter der aktuellen Hurrikan-Saison bringt die Nasa terminlich in eine prekäre Lage: Auf der Internationalen Raumstation (ISS) droht es eng zu werden. Wenige Startfenster und enge Pläne könnten die nächste Shuttle-Mission im schlechtesten Fall bis ins Jahr 2007 verzögern.
Geplant war der Start bis spätestens zum 7. September. Sollte es bis zum Dienstagmittag notwendig werden, die Raumfähre in Sicherheit zu bringen, erscheine dieser Plan aber eher unwahrscheinlich, hatte Nasa-Startdirektor Mike Leinbach gesagt. Wenigstens neun oder zehn Tage würden verstreichen, um die "Atlantis" von der Startrampe in die Montagehalle zu schleppen und sie dann inklusive aller vorgeschriebenen Sicherheitsprozeduren wieder zurückzubringen. Der bisherige Rekord der Nasa für ein solches Manöver aus dem Jahr 1999 beträgt elf Tage. Das jetzige Startfenster ist noch bis zum 13. September offen.
Verstreicht aber der 7. September ohne Shuttle-Start, ist die Nasa auf die Kompromissbereitschaft der russischen Weltraumbehörde angewiesen. Diese hat für den 14. September den Start einer "Sojus"-Kapsel vorgesehen, mit der die neue Langzeitbesatzung zur ISS gelangen soll. Auch ein Weltraumtourist soll mit an Bord sein. Mit den Neuankömmlingen und der derzeitigen ISS-Besatzung wäre es in der Station schon eng - die sechs weiteren Astronauten der "Atlantis" würden das Habitat im Orbit überfüllen. Die Russen haben Vorbehalte gegenüber einer "Sojus"-Verschiebung.
Wenn aber die "Atlantis"-Mission wegen "Sojus" zurückstecken muss, werden die verbleibenden Startfenster eng: Zwei Tage im Oktober und einige wenige im Dezember weist die Nasa-Planung noch aus. Und wenn auch diese verpasst würden, müsste die Nasa gar bis 2007 warten. Da die US-Fähren die einzigen Raumfahrzeuge sind, die schwere Bauteile zur ISS bringen können und die Nasa 16 Frachtflüge bis zum Jahr 2010 geplant hat, ist der Zeitplan eng.
Die ursprüngliche Planung sah vor, dass die "Atlantis" am Sonntag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral abheben sollte. Wegen Blitzeinschlags und schlechten Wetters wurde der Start zunächst auf Montag, dann erneut um mindestens 24 Stunden auf Dienstag verschoben.
Quelle :
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Trotz Tropensturm: "Atlantis" zurück zur Startrampe
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Antwort #91 am:
30 August, 2006, 11:27 »
Nächste Woche soll der Space Shuttle starten. Die Schwäche des Tropensturms "Ernesto" macht das in letzter Sekunde möglich. "Atlantis" war schon auf dem Weg in den sicheren Hangar, als die Nasa entschied: Stopp und zurück zur Startrampe.
Cape Canaveral - Zwölf Stunden benötigen die gewaltigen Raupen, um ein Space Shuttle von der Startrampe zurück in den Hangar zu ziehen. Fast die Hälfte dieses Weges hatte die Raumfähre "Atlantis" bereits zurückgelegt. Dann, nach gut fünf Stunden, kam das Kommando zum Umkehren: Zurück zur Rampe, dem Launch Pad.
Für die Entscheidung war das relativ günstige Wetter verantwortlich: Weil Tropensturm "Ernesto" auf dem Weg vom Kuba an die Küste Floridas auch über den warmen Küstengewässern nicht ausreichend Energie gewinnen konnte, um wieder ein Hurrikan - und damit bedrohlich für die zwei Milliarden US-Dollar teure Raumfähre - zu werden. Damit haben sich die Hoffnungen auf ein letztes Hintertürchen erfüllt. Schon sah es so aus, als könne "Atlantis" frühestens Mitte September starten, was zu Termindruck, Ärger mit der russischen Raumfahrtbehörde und einem potenziellen Stau auf der ISS geführt hätte.
Terminplan möglicherweise gerettet
Ursprünglich sollte "Atlantis" Ende August starten. Nun soll der Shuttle wahrscheinlich am 6. oder 7. September abheben. "Wir arbeiten das noch aus", sagte Nasa-Startmanager Mike Leinbach. Die Raumfähre sollte eigentlich bereits am Sonntag zur Internationalen Raumstation ISS abheben. Der Start wurde aber zunächst wegen eines Blitzschlags, dann wegen "Ernesto" verschoben.
Mit dem Flug der "Atlantis" will die Nasa dreieinhalb Jahre nach der "Columbia"-Katastrophe den Ausbau der ISS vorantreiben. Die Shuttle-Besatzung von sechs Astronauten unter Leitung von Brent Jett soll die neuen Teile auf einer elftägigen Mission unter anderem bei drei komplizierten Außenbordeinsätzen montieren. Der Aufbau der halb fertig gestellten ISS hat sich durch den Absturz der "Columbia" erheblich verzögert.
Die zwei Shuttle-Missionen seit der Katastrophe vom Februar 2003 waren vor allem Testflüge für die verbesserten Sicherheitsvorkehrungen der Raumfähren. Nach der erfolgreichen "Discovery"-Mission im vergangenen Monat will sich die Nasa nun wieder auf den Ausbau der ISS konzentrieren.
Quelle :
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Stau im Weltall: Russland verschiebt "Sojus"- Start
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Antwort #92 am:
30 August, 2006, 15:02 »
Der Flug der russischen "Sojus"-Kapsel zur Internationalen Raumstation wird nun doch verschoben - damit es auf der ISS nicht zu eng wird, wenn die Raumfähre "Atlantis" eintrifft. Allerdings haben die Russen der Nasa ein Ultimatum gesetzt - um den Flug der ersten Weltraumtouristin nicht zu gefährden.
Moskau/Cape Canaveral - Es ist ein Kompromiss, trotzdem wird es für den Start des Space Shuttles "Atlantis" im September eng. "Es gibt eine Übereinkunft zwischen der russischen und der amerikanischen Seite, dass der letzte Termin für einen Shuttle-Start der 8. September ist", sagte Nikolai Sevastyanov, Chef des russischen Raketenbetreibers RKK Energiya bei einer Pressekonferenz in Moskau. Die US-Weltraumbehörde Nasa habe diesem Datum zugestimmt.
Zuvor hatte die Nasa einen Shuttle-Start am 6. oder 7. September angekündigt. Viel Zeit für weitere Verzögerungen bleibt also nicht mehr. Die Russen sind den US-Amerikanern mit dem knappen Angebot schon entgegengekommen. Eigentlich sollte ihre "Sojus"-Kapsel am 14. September zu Internationalen Raumstation (ISS) abheben. Nun wurde dieser Start auf den 18. September verschoben.
Bei diesem Flug geht es nicht nur darum, eine neue Langzeitbesatzung zur ISS zu bringen, auf der gegenwärtig auch der deutsche Esa-Astronaut Thomas Reiter forscht. Die russische Kapsel soll als dritten Passagier die erste weibliche Weltraumtouristin befördern.
Erste weibliche Weltraumtouristin
Die 39-jährige US-Unternehmerin Anousheh Ansari wird den russischen Kosmonauten Michail Tyurin und den Spanish-stämmigen US-Astronauten Miguel Lopez-Alegria begleiten. Ansari, die im Iran geboren wurde, soll mit den zwei gegenwärtigen ISS-Besatzungsmitgliedern Pavel Vinogradov und Jeff Williams zur Erde zurückkehren. Die beiden sind seit dem 1. April an Bord der Raumstation.
Einer weiteren Verzögerung bei dieser Mission hatte die russische Raumfahrtagentur sich verweigert, weil dann die Landung in der kasachischen Steppe bei Nacht erfolgen müsste.
Für die Entscheidung, die "Atlantis" in Cape Canaveral doch wieder zur Startrampe zu rollen, ist das relativ günstige Wetter ausschlaggebend gewesen:Weil der Tropensturm "Ernesto" auf dem Weg vom Kuba an die Küste Floridas auch über den warmen Küstengewässern nicht ausreichend Energie gewinnen konnte, um wieder ein Hurrikan - und damit bedrohlich für die zwei Milliarden US-Dollar teure Raumfähre - zu werden. Damit haben sich die Hoffnungen auf ein letztes Hintertürchen erfüllt. Schon sah es so aus, als könne "Atlantis" frühestens Mitte September starten, was zu Termindruck, Ärger mit der russischen Raumfahrtbehörde und einem potenziellen Stau auf der ISS geführt hätte.
Terminplan möglicherweise gerettet
Ursprünglich sollte "Atlantis" Ende August starten. Nun soll der Shuttle wahrscheinlich am 6. oder 7. September abheben. "Wir arbeiten das noch aus", sagte Nasa-Startmanager Mike Leinbach. Die Raumfähre sollte eigentlich bereits am Sonntag zur Internationalen Raumstation ISS abheben. Der Start wurde aber zunächst wegen eines Blitzschlags, dann wegen "Ernesto" verschoben.
Mit dem Flug der "Atlantis" will die Nasa dreieinhalb Jahre nach der "Columbia"-Katastrophe den Ausbau der ISS vorantreiben. Die Shuttle-Besatzung von sechs Astronauten unter Leitung von Brent Jett soll die neuen Teile auf einer elftägigen Mission unter anderem bei drei komplizierten Außenbordeinsätzen montieren. Der Aufbau der halb fertig gestellten ISS hat sich durch den Absturz der "Columbia" erheblich verzögert.
Die zwei Shuttle-Missionen seit der Katastrophe vom Februar 2003 waren vor allem Testflüge für die verbesserten Sicherheitsvorkehrungen der Raumfähren. Nach der erfolgreichen "Discovery"-Mission im vergangenen Monat will sich die Nasa nun wieder auf den Ausbau der ISS konzentrieren.
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Space Shuttle: "Atlantis" soll am Mittwoch starten
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Antwort #93 am:
01 September, 2006, 10:41 »
Die Nasa nimmt einen neuen Anlauf: Am Mittwoch soll das Space Shuttle "Atlantis" endlich starten. Sollte auch dieser Termin abgesagt werden, könnte die US-Raumfahrtbehörde in zeitliche Bedrängnis geraten.
Washington/Cape Canaveral - Die "Atlantis" soll nach mehreren Verzögerungen wegen Pannen und des Tropensturms "Ernesto" nun am kommenden Mittwoch starten. Der Shuttle soll um 12.29 Uhr Ortszeit (18.29 MESZ) von Cape Canaveral abheben, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. An Bord sind sechs Astronauten und Ausrüstung für die Energieversorgung der Internationalen Raumstation (ISS). Die "Atlantis" soll den bisherigen Plänen zufolge bis zum 17. September im All bleiben.
Zuvor hatte "Ernesto" für Chaos bei den Startvorbereitungen gesorgt. Aus Angst vor Schäden hatte die Nasa die "Atlantis" von der Startrampe entfernt. Während des - auf über zehn Stunden angesetzten - Manövers zur Weltraum-Montagehalle entschied sich die Raumfahrtbehörde dann aber wieder um und brachte die Fähre zurück zur Startrampe. Am Sonntag war ein Blitz in die Rampe eingeschlagen und hatte den geplanten Start das erste Mal verhindert. Wegen "Ernesto" sagte die Nasa dann auch einen Starttermin am Dienstag ab.
Mit der "Atlantis" will die Nasa die regulären Transportflüge zum Ausbau der ISS wieder aufnehmen. Nach dem Absturz der "Columbia" am 1. Februar 2003 war im August 2005 erstmals wieder ein Space Shuttle, die "Discovery", zu einem Testflug gestartet. Im Juli dieses Jahres hatte die "Discovery" unter anderem den Deutschen Thomas Reiter zur ISS gebracht.
Das jetzige Startfenster ist noch bis zum 13. September offen. Sollte die "Atlantis" bis dahin nicht gestartet sein, könnte sich die Mission lange verzögern. Zwei Tage im Oktober und einige wenige im Dezember nennt die Nasa noch als mögliche Starttermine. Und wenn auch diese verpasst würden, müsste man gar bis 2007 warten. Da die US-Fähren die einzigen Raumfahrzeuge sind, die schwere Bauteile zur ISS bringen können und die Nasa 16 Frachtflüge bis zum Jahr 2010 geplant hat, ist der Zeitplan eng.
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Letzte Änderung: 01 September, 2006, 11:17 von SiLencer
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Shuttle- Start: Wetter- Orakel in Cape Canaveral
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Antwort #94 am:
06 September, 2006, 10:00 »
Die letzten Stunden vor dem Start der "Atlantis" laufen - und die Verantwortlichen starren aufs Wetter: Bleibt es klar? Werden die Gewitter erst am Nachmittag kommen? Denn fest verpackt im Frachtraum des Shuttle wartet Material für die Energieversorung der halbfertigen ISS.
Cape Canaveral - Luftdruck, Außentemperatur sowie die Bilder von Wetterradar und meteorologischen Satelliten lassen die Verantwortlichen der US-amerikanischen Weltraumbehörde Nasa derzeit nicht aus den Augen. Die Kombination aus launiger Natur und engem Zeitplan lässt die Verantwortlichen bangen: Wird sie diesmal abheben?
Am Mittwochnachmittag Ortszeit soll es endlich soweit sein. In den letzten Stunden vor dem lang ersehnten Start werden Prognosen wie Orakel zitiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass schlechtes Wetter den Start verhindere, liege bei nur 30 Prozent, sagte die Nasa-Meteorologin Kathy Winters am Dienstag. Allerdings war wenige Stunden zuvor noch von 20 Prozent die Rede gewesen.
"Eine Menge Wetter wird sich erst nach unserem Startzeitpunkt entwickeln", sagte Winters etwas kryptisch. In Florida sind im Spätsommer nachmittägliche Gewitter keine Seltenheit. Mit dem Liftoff gegen halb eins Ortszeit will man diesen zuvorkommen. In Deutschland wird es dann 18.28 Uhr sein.
"Vor einer Woche sah es noch so aus, als ob wir im September überhaupt nicht starten würden", sagte Nasa-Frachtexperte Robbie Ashley. Sollte es dennoch am Mittwoch nicht klappen, werde man es am Donnerstag oder Freitag erneut versuchen.
Ende der Schockstarre
Der Space Shuttle "Atlantis" mit sechs Astronauten an Bord nimmt Kurs auf die 400 Kilometer entfernte Internationale Raumstation ISS, wo sich derzeit auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter befindet.
Endlich würde damit auch die drei Jahre dauernde Schockstarre der internationalen bemannten Raumfahrt zu Ende gehen. Was ungern ausgesprochen wird: Das Risiko, dass der wissenschaftlich bislang weitgehend irrelevante, aber schwerteure Außenposten in der Umlaufbahn mangels geeigneter Lieferfahrzeuge halbfertig vergammeln könnte, soll nun endlich gebannt werden - auf den letzten Drücker.
Mit den verbleibenden Shuttle-Flügen vor dem Dienstende der Raumschiffflotte im Jahr 2010 könnten US-Amerikaner, Russen und die zahlenden Gäste die Astronautenherberge fertig zusammenstöpseln. Wenigstens soweit, dass die ISS nicht offensichtlich und öffentlich der Peinlichkeit anheim fällt. Der Start im September wäre ein erster Schritt dahin - auch wenn bei Mission STS-115 nicht alleine extraterrestrischer Häuserbau auf dem Plan steht:
* "Atlantis" versorgt einerseits die ISS mit mehr Saft für den weiteren Ausbau: Das Raumschiff soll ein fast 17 Tonnen schweres Energiemodul zur ISS bringen. Teil des Moduls ist ein zweiter Satz von Sonnenkollektoren. Sie sollen im Zuge von drei Außeneinsätzen installiert und ausgefahren werden. Sollte es dabei Probleme geben, ist ein vierter Einsatz vorgesehen.
* Andererseits wird die "Atlantis"-Crew nach wie vor viel Zeit auf die eigene Sicherheit verwenden müssen: Der Hitzeschild des Shuttles soll bei einem weiteren Einsatz auf Schäden untersucht werden, die beim Start entstehen können.
Der Absturz des Schwesterschiffs "Columbia" 2003 ging auf einen Schaden an der Tragfläche zurück, der beim Start entstanden war. Vor dem Rückflug soll die Außenhülle noch einmal untersucht werden. Sollten schwere Schäden gefunden werden, könnten die Astronauten auf der ISS auf Rettung warten. Immerhin, die Nasa spricht von einem "Arbeitseinsatz". Es soll endlich wieder voran gehen im Weltall.
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"Atlantis": Nasa verschiebt Shuttle- Start
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Antwort #95 am:
06 September, 2006, 11:16 »
Wegen technischer Probleme ist der Countdown für den Start der Raumfähre "Atlantis" abgebrochen worden. Nasa-Experten untersuchen eine defekte Brennstoffzelle an Bord. Für den morgigen Donnerstag ist erneut ein Start anberaumt worden - denn die Zeit wird knapp.
Cape Canaveral - In Florida geht das Warten weiter: Heute wird "Atlantis" nicht abheben. Morgen soll sie, am Freitag könnte sie noch. Gemäß der Vereinbarung zwischen US-Weltraumbehörde Nasa und der russischen Seite ist der 8. September der letzte mögliche Starttermin in diesem Monat. Mit der Absage des heutigen Starts gibt es also nur noch zwei Möglichkeiten, will man nicht auf die wenigen möglichen Termine für einen Liftoff im Oktober oder Dezember ausweichen.
Dergleichen Kalenderspiele werden im Raumflughafen Cape Canaveral nun schon seit zwei Wochen angestellt. Nachdem ein Blitz die Startrampe getroffen hatte und der tropische Wirbelsturm "Ernesto" durchgezogen war, schien nun alles bereit für einen Start. Doch nicht das Wetter, sondern technische Probleme machen der US-Weltraumbehörde Nasa nun erneut einen Strich durch die Rechnung: Wegen Problemen mit der Stromversorgung an Bord werde der Start verschoben, teilte die Nasa mit.
Defekt in der Stromversorgung
Eine der drei Brennstoffzellen, die an Bord für Elektrizität sorgen, ist offenbar der Grund für die Verschiebung. Diese Zellen erzeugen aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrischen Strom. Als eine der drei während der Flugvorbereitungen angeschaltet wurde, gab es ein Problem.
Am Morgen hatten die Verantwortlichen mit dem Betanken der "Atlantis" zunächst gezögert, um Spezialisten die Möglichkeit zu geben, die Brennstoffzellen zu überprüfen. Für einen reibungslosen Start müssen alle drei Zellen Strom produzieren.
Bis acht Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hätte das Befüllen mit dem Flüssigtreibstoff spätestens beginnen müssen. Der Zeitpunkt verstrich. Man werde versuchen, die "Atlantis" am morgigen Donnerstag zu starten, sagte ein Nasa-Vertreter.
Die Arbeiten an der auch mit deutscher Beteiligung konstruierten, halbfertigen ISS waren nach dem Absturz des Schwesterschiffs "Columbia" 2003 unterbrochen worden. Die Astronauten sollen nun insbesondere ein neues Energiemodul anbringen. Die Raumstation gewinnt dadurch etwa weitere 17 Tonnen an Masse und verändert auch ihr Aussehen.
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Erneuter Aufschub: "Atlantis" startet frühestens morgen
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Antwort #96 am:
07 September, 2006, 10:11 »
Der Countdown für den Start der Raumfähre "Atlantis" zur ISS ist erneut verschoben worden, um mindestens einen Tag - wie bereits am gestrigen Mittwoch. Die Nasa-Experten konnten sich bislang nicht einigen, ob eine defekte Brennstoffzelle an Bord den Start gefährdet.
Cape Canaveral - Die Raumfähre könne nicht am heutigen Donnerstag starten, erklärten Nasa-Manager am Mittwochabend. Denkbar sei aber noch ein Start am Freitag. Die Entscheidung fiel nach einer Besprechung, in der es um die jüngsten technischen Probleme bei der Stromversorgung der "Atlantis" ging.
"Das war wirklich eine 50-50-Entscheidung", sagte Wayne Hale, der Nasa-Manager für das Space-Shuttle-Programm. An Dramatik sei dies kaum mehr zu überbieten. Damit bezieht er sich auf den Termindruck unter dem die US-Weltraumbehörde steht: Der morgige Freitag ist die letzte Startmöglichkeit in diesem Monat.
"Da passiert irgend etwas Verrücktes mit den Brennstoffzellen", sagte Hale. Wegen des Defekts an einer Brennstoffzelle war der Start für Mittwoch bereits abgesagt worden. Ob die abweichenden Werte, die ein Kühlelement einer der drei Brennstoffzellen lieferte, einen sicheren Start gefährdet hätte - darüber konnten sich die Experten nicht rechtzeitig einigen.
Letzte Chance Freitag
Diese Zellen erzeugen aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrischen Strom für die Elektronik an Bord. Als eine der drei während der Flugvorbereitungen angeschaltet wurde, gab es ein Problem.
Die Zeit drängt: Gemäß der Vereinbarung zwischen US-Weltraumbehörde Nasa und der russischen Seite ist der 8. September der letzte mögliche Starttermin in diesem Monat. Mit der Absage des heutigen Starts gibt es also nur noch eine Möglichkeit, will man nicht auf die wenigen möglichen Termine für einen Liftoff im Oktober oder Dezember ausweichen.
Dergleichen Kalenderspiele werden im Raumflughafen Cape Canaveral nun schon seit zwei Wochen angestellt. Nachdem ein Blitz die Startrampe getroffen hatte und der tropische Wirbelsturm "Ernesto" durchgezogen war, schien nun alles bereit für einen Start. Doch nicht das Wetter, sondern technische Probleme machen der US-Weltraumbehörde Nasa nun erneut einen Strich durch die Rechnung: Wegen Problemen mit der Stromversorgung an Bord werde der Start verschoben, teilte die Nasa mit.
Die Arbeiten an der auch mit deutscher Beteiligung konstruierten, halbfertigen ISS waren nach dem Absturz des Schwesterschiffs "Columbia" 2003 unterbrochen worden. Die Astronauten sollen nun insbesondere ein neues Energiemodul anbringen. Die Raumstation gewinnt dadurch etwa weitere 17 Tonnen an Masse und verändert auch ihr Aussehen.
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Shuttle "Atlantis": Statt Start weiter Warten an der Rampe
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Antwort #97 am:
09 September, 2006, 10:01 »
Der Defekt an einem Treibstoffsensor war zu heftig: Die "Atlantis" bleibt auch heute am Boden - die Besatzung muss aussteigen, die Tanks werden geleert. Am morgigen Samstag will die Nasa den letzten Startversuch für diesen Monat unternehmen.
Cape Canaveral - Den Countdown mussten die Nasa-Verantwortlichen heute erneut abbrechen - und erhöhten damit eine andere Zahl um eins: Der Start der US-Raumfähre "Atlantis" ist nun schon zum fünften Mal innerhalb von zwei Wochen verschoben worden.
An Probleme mit dem Sensor, der die Tankfüllstandanzeige melden soll, ist die Nasa bereits gewöhnt. Schon im Juli vergangenen Jahres hatte einer der Niedrigfüllstandssensoren für Verzögerungen im Zeitplan gesorgt. Auch heute ist es wieder so: Das Instrument meldet keine zuverlässigen Werte, die Raumfähre kann nicht abheben.
Die sechsköpfige Besatzung war bereits an Bord der "Atlantis", der Countdown lief: Kaum mehr als zweieinhalb Stunden hätte die Digitaluhr in Cape Canaveral noch rückwärts zählen müssen.
"Wir werden den Treibstoff wieder ablassen und ihn morgen wieder einfüllen, um zu sehen, wie die Sensoren sich verhalten", sagte Flugdirektor Mike Leinbach zum Kommandanten der "Atlantis", Brent Jett. "Wir verstehen und sind hundertprozentig einverstanden", soll Jett geantwortet haben.
Wirklich letzter Anlauf am Samstag
Die 24 Stunden Verzug, welche die US-Raumfahrtbehörde den Ingenieuren in Florida gewährt, sind nach Nasa-Angaben die absolut letzte mögliche Verzögerung. Der nun ins Auge gefasste Startzeitpunkt um 15.15 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit am morgigen Samstag sei der letztmögliche Starttermin in diesem Monat. Verstreicht er, kann der Shuttle frühestens im Oktober das nächste Mal auf die Startrampe gerollt werden.
Die Mission stand bislang unter keinem guten Stern: Ein Gewitter mit Blitzeinschlag in die Startrampe, der tropische Wirbelsturm "Ernesto", eine defekte Brennstoffzelle in der Stromversorgung des Shuttles und nun - zuletzt - ein Sensor, der ungültige Werte meldete, haben alle Startpläne seit Ende August zunichte gemacht.
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US- Raumfahrt: Atlantis erfolgreich gestartet
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Antwort #98 am:
09 September, 2006, 18:09 »
Nach mehreren verschobenen Starts ist die US-Raumfähre "Atlantis" zur Internationalen Raumstation ISS abgehoben. An Bord sind sechs Astronauten und eine der schwersten Ladungen, die jemals ins All transportiert wurden.
Cape Canaveral - Um 11.15 Uhr Ortszeit (17.15 MESZ) startete die Fähre von Cape Canaveral in Florida aus. Bei einer erneuten Verschiebung wäre der Start erst in einigen Wochen wieder möglich gewesen. An Bord sind sechs Astronauten und im Frachtraum eine der schwersten Ladungen, die jemals ins All transportiert wurden: 17,5 Tonnen Gitterträger zur Erweiterung der ISS. Die Bauteile sollen während des elftägigen Raumflugs in drei Außenbordeinsätzen montiert werden. Es ist die erste ISS-Erweiterung seit dem Absturz der Raumfähre "Columbia" im Februar 2003.
Ursprünglich hätte die "Atlantis" schon am 27. August abheben sollen. Zunächst verhinderte ein Blitzeinschlag im Raumfahrtzentrum in Florida den Start, dann gab es Verzögerungen durch den Tropensturm "Ernesto" und ein Problem mit dem Motor einer Brennstoffzelle. Am Freitag wurde der Countdown wegen eines fehlerhaften Sensors am Treibstofftank abgebrochen.
Wegen des eng gesteckten Zeitplans entschied die NASA am Donnerstag, die fehlerhafte Brennstoffzelle nicht auszutauschen. Andernfalls hätte die Mission auf voraussichtlich Ende Oktober verschoben werden müssen. Die "Atlantis" muss spätestens am 17. September wieder von der Internationalen Raumstation abdocken, weil kurz darauf eine russische "Sojus"-Kapsel an der ISS erwartet wird.
Der nächstmögliche Termin für den "Atlantis"-Flug wäre Ende September - allerdings müsste die Raumfähre dann im Dunkeln starten, was nach den NASA-Regularien derzeit nicht gestattet ist. Nur bei Tageslicht können nämlich die äußeren Tanks während des Starts fotografiert werden, um mögliche Beschädigungen der Schaumstoffhülle zu erkennen. So soll ein Unglück wie beim Absturz der Raumfähre "Columbia" vor dreieinhalb Jahren verhindert werden.
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Raumfähre "Atlantis": Astronauten untersuchen Shuttle auf Schäden
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Antwort #99 am:
10 September, 2006, 11:11 »
Nach dem geglückten Start der Raumfähre "Atlantis" hat die NASA zwar Entwarnung wegen abgeplatzter Isolierung vom "Atlantis"-Tank gegeben. Trotzdem wird die Mannschaft an Bord heute die Außenhülle inspizieren.
Cape Canaveral - Beim Start der US-Raumfähre "Atlantis" hatten sich erneut Teile des Isoliermaterials gelöst, die nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA allerdings zu keiner Beschädigung geführt haben. Nachdem die sechs Astronauten heute Morgen aufgewacht sind, sollen sie auf ihrem Flug zur Raumstation ISS die Außenhülle auf Schäden untersuchen.
Hochauflösende Aufnahmen vom Start hätten mehrere abfallende Teile gezeigt - offenbar Schaumstoff und Eis, sagte der Direktor des Shuttle-Programms, Wayne Hale, etwa fünf Stunden nach Anheben der "Atlantis". An der Raumfähre sei kein Schaden erkennbar. "Wir betrachten Kleinigkeiten, ohne weitere Folgen."
Heute wolle die NASA allerdings weitere Aufnahmen des Shuttles von mehreren Radaren, Kameras und einem Sensor erhalten und diese dann in den kommenden drei bis vier Tagen auswerten. Der US-Fernsehsender CNN hatte Bilder gezeigt, auf denen zu sehen war, wie offenbar Isolierschaum vom Tank abbrach.
Nach mehreren missglückten Versuchen war die US-Fähre gestern mit sechs Astronauten an Bord vom Kennedy-Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral ins All abgehoben und hatte Kurs auf die ISS genommen. Dort soll sie am Montagmorgen andocken. Sie bringt 16 Tonnen Material zur ISS, darunter zwei große Solarschilde, mit denen die Stromleistung der Raumstation sich verdoppeln soll. Die "Atlantis" bleibt elf oder zwölf Tage im All. Die NASA hatte den Start zuletzt am Vortag wegen eines neuen technischen Problems zum wiederholten Mal verschieben müssen.
Die letzten Bauarbeiten an der halbfertigen ISS waren im November 2002 ausgeführt worden. Nach dem "Columbia"-Unglück im Februar 2003 war die Zukunft der amerikanischen Raumfahrt ungewiss; seither flogen nur drei Raumfähren ins All. Erst nachdem im Juli die "Discovery" wohlbehalten von einem zweiten Vorbereitungsflug zurückgekehrt war, befand die NASA einen weiteren Arbeitsflug zur ISS für sicher. Die US-Raumfahrtbehörde plant 16 weitere Raumflüge, um die ISS bis 2010 fertig zu stellen. Dann wird die Raumstation in etwa die Ausmaße eines Fußballstadions haben.
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Manöver geglückt: Shuttle "Atlantis" hat an ISS angedockt
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Antwort #100 am:
11 September, 2006, 13:08 »
Zwei Tage nach ihrem Start hat die US-Raumfähre "Atlantis" ihr Ziel erreicht: die Raumstation ISS. Das Andockmanöver lief perfekt. Jetzt stehen den Astronauten harte Stunden bevor: Sie müssen den Shuttle zügig entladen.
"Großer kanadischer Händedruck" und "Kuss im All" - Raumfahrt-Wissenschaftler greifen gern zu pathetischen Vergleichen, um ihr Tun im All zu beschreiben. Der "Kuss" ist zumindest schon einmal geglückt: Heute Mittag um 12.49 Uhr, nur drei Minuten nach dem geplanten Zeitpunkt, hat die Raumfähre "Atlantis" an die Internationale Raumstation ISS angedockt. Beide bewegten sich während des Manövers mit rund 28.000 km/h um die Erde.
Für die Astronauten hat nach dem Andockmanöver ein harter Arbeitstag begonnen. Sie müssen das 17,5 Tonnen schwere Modul mit den beiden Sonnensegeln entladen, das die "Atlantis" ins All gehievt hat. Die fast 300 Millionen Euro teuren Segel sollen bei drei Außenbordeinsätzen an der Raumstation angebracht werden. "Es wird ein sehr, sehr harter Tag mit praktisch keiner Zeit für Pausen", sagte Flugdirektor Paul Dye.
Beim Entladen des Sonnensegelmoduls wird es auch zum "großen kanadischen Handschlag" kommen. So hatte der Astronaut Steve MacLean die Übergabe des Solarmoduls vom Roboterarm des Shuttles an den Roboterarm der ISS bezeichnet. Beide Arme wurden in Kanada hergestellt, MacLean selbst stammt ebenfalls aus Kanada.
Die Nasa steht bei der Mission STS-115 unter großem Zeitdruck. Es muss alles glatt gehen, weil der elftägige Flug nicht verlängert werden kann. Denn nach dem Abkoppeln der "Atlantis" soll am 20. September eine russische "Sojus"-Raumsonde mit der neuen Langzeitbesatzung und einer Weltraumtouristin zur ISS kommen.
Vor dem heutigen Andockmanöver hatte der Shuttle in 200 Metern Entfernung von der ISS einen Looping vollführt. Die Besatzung der ISS fotografierte dabei den Hitzeschild an der Unterseite der Raumfähre - ein bereits von vorherigen Shuttle-Flügen bekanntes Vorgehen, um die Kacheln auf Schäden zu untersuchen. Die Fotos wurden anschließend zur Erde gesendet, wo Nasa-Wissenschaftler sie genauer untersuchen werden.
Beim Start am Samstag hatten sich wieder Stücke des Isolierschaums vom Treibstofftank gelöst. Ein solcher Vorfall verursachte vor drei Jahren den Absturz der Raumfähre "Columbia", bei dem sieben Astronauten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ums Leben kamen. Bei einer ersten Untersuchung hatten die sechs Astronauten an Bord der "Atlantis" jedoch keinen Defekt am sensiblen Hitzeschutzschild festgestellt. "Die 'Atlantis' sieht großartig aus", sagte Missionsleiter John Shannon vor dem Andockmanöver.
Der Shuttle war am Samstag mit zwei Wochen Verspätung zur ISS aufgebrochen - der Start musste mehrfach verschoben werden, unter anderem wegen eines Blitzeinschlags, des herannahenden Sturms "Ernesto" und Problemen mit einem Tanksensor.
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Weltraumspaziergang: Astronauten bringen Sonnensegel an
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Antwort #101 am:
12 September, 2006, 12:46 »
Der Weltraumspaziergang hat begonnen. Zwei Astronauten schrauben nun Sonnensegel an die Internationale Raumstation. Sie sollen mehr Energie liefern, damit die ISS bald mehr Gäste beherbergen kann. Mit dabei ist Heidemarie Stefanyshyn-Piper, die erst achte Frau im All-Außeneinsatz.
Vier Jahre lang änderte sich am Anblick des menschlichen Außenpostens in der Umlaufbahn nichts. Nun wird an der Internationalen Raumstation ISS wieder weitergebaut. Kurz nach 11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit verließen zwei US-Astronauten die Luftschleuse der ISS. Für mehr als sechs Stunden sollen sie im All bleiben, um an der Installation eines neuen Segments mit zwei riesigen Sonnensegeln zu arbeiten.
Damit soll eine Verdoppelung der bisherigen Energiegewinnung erreicht werden - das wäre nach Angaben der US-Weltraumbehörde Nasa genug, um 30 Wohnhäuser auf der Erde mit Strom zu versorgen. Als Folge könnten künftig sechs statt drei Astronauten über Monate in der ISS leben und arbeiten.
Heidemarie Stefanyshyn-Piper ist damit die achte Frau im elitären Club der Menschen, die bislang einen Weltraumspaziergang unternommen haben. Nur sechs Frauen haben bislang bei 159 US-Spaziergängen ins All teilgenommen. Unter den 118 russischen zu-Fuß-Vorstößen in die Leere war lediglich eine Frau.
"Ich passe besser in den Anzug", hatte die 178 Zentimeter große Stefanyshyn-Piper vor der Mission gesagt. Viele weibliche Astronauten sind für die klobigen Raumanzüge zu zierlich. Stefanyshyn-Piper wird bei ihrem ersten All-Spaziergang vom Außeneinsatz-Veteranen Joe Tanner begleitet.
Einsatz ist "heikel und äußerst wichtig"
Die am Samstag gestartete Raumfähre hatte am Montagmorgen an die Station angelegt, zu deren derzeitigen Bewohnern der Deutsche Thomas Reiter gehört. Gleich nach dem Rendezvous wurde mit dem Umladen von Versorgungs- und Ausrüstungsgütern begonnen. Als wichtigste Aufgabe jedoch galt es, das 17,5 Tonnen schwere Segment mit Hilfe des Shuttle-Roboterarms aus der Ladebucht der "Atlantis" zu hieven. Das Teil wurde dann von einem robusteren Kranarm der ISS aufgegriffen und wurde kurz vor dem Ausstieg der beiden Astronauten in die richtige Position an der Außenwand der ISS gesteuert.
Nach der Verschraubung sollten dann Tanner und Stefanyshyn-Piper das Segment mit dem Stromnetz der ISS verkabeln - ein von Nasa-Flugdirektor Paul Dye als heikel und äußerst wichtig bezeichneter Prozess. Die empfindliche Elektronik im Segment muss nämlich vor Kälte geschützt werden. Dazu sind bis zur vollen Funktionsfähigkeit der Sonnensegel Heizkörper nötig, die von der ISS mit Strom versorgt werden.
Die Astronauten Burbank und MacLean sollen ihren Kollegen am morgigen Mittwoch auf einen Außeneinsatz folgen.
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Weltraumeinsatz im Sprinttempo - "Atlantis"-Crew verblüfft NASA
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Antwort #102 am:
13 September, 2006, 18:23 »
Stress im Weltraum: Mit dreieinhalbjähriger Verspätung und erst beim fünften Anlauf war die amerikanische Raumfähre "Atlantis" zur Internationalen Raumstation gestartet.
Die lange Wartezeit hat sich bei sechsköpfigen Crew mittlerweile in erheblichem Arbeitseifer sowie Sprinteinlagen bei Außenbordeinsätzen entladen. Die Astronauten schaffen mehr, als ihnen das Kontrollzentrum in dem ohnehin von früh bis spät dicht gedrängten Programm zugemutet hatte.
Bei keinem der vorherigen 115 Shuttle-Flüge hat die US- Raumfahrtbehörde NASA ihren Astronauten solchen Druck verordnet. Im Durchschnitt sende das Kontrollzentrum während einer Schicht von acht Stunden rund 200 Kommandos zur Raumstation, sagt NASA-Manager Kirk Shireman. Während des ersten Außeneinsatzes im All seien es allein 1.600 in sechseinhalb Stunden gewesen.
Dennoch verblüffen die Astronauten das Kontrollzentrum immer wieder. "Das Team am Boden arbeitet hart, damit wir mit Euch Schritt halten können", lobte Pamela Melroy in Houston die beiden 350 Kilometer über der Erde schwebenden Astronauten Heide Stefanyshyn- Piper und Joe Tanner. Die Einladung, eine kleine Pause einzulegen, lehnten die beiden Raumfahrer ab.
Piper und Tanner sprinteten dermaßen durch ihr Programm, dass sie schon Arbeiten für den zweiten Außenbordeinsatz erledigten. Das Kontrollzentrum war entzückt und sprach von einer "phänomenalen Leistung", die die Latte für alle weiteren Ausstiege sehr hoch gelegt habe. Als Folge bekamen die beiden Astronauten Dan Burbank und Steve MacLean für ihren Ausstieg am Mittwoch zusätzliche Aufgaben aufgebürdet. Nach zwei Stunden erkundigte sich das Kontrollzentrum vorsorglich nach dem Wohlbefinden: "Wie geht es dir, Dan?". "Verdammt gut", antwortete der 45-Jährige.
"Die riskanteste Angelegenheit bei der Montage der Raumstation sind die Außenbordeinsätze", sagt Shireman. Kleine Fehler können katastrophale Folgen haben. Schon beim ersten Ausstieg verlor Tanner einen 57 Gramm schweren Klemmbolzen. Zum Glück flog das Teil von der Station weg. Das gleiche Malheur passierte MacLean am Mittwoch. Auch hier befürchtete das Kontrollzentrum, dass der Bolzen in das Drehgelenk für die Sonnensegel gefallen sein und damit die ganze Mechanik hemmen könnte.
Das mit einem Durchmesser von drei Metern wie ein riesiges Wagenrad aussehende Drehgelenk lässt die Sonnensegel so kreisen, dass sie sich immer ideal nach der Sonne ausrichten können. Die gemeinsam mehr als 70 Meter langen Segel werden am Donnerstag per Computerbefehl entfaltet - zuerst bis zur Hälfte und danach ganz.
Auf dem Papier hört sich alles einfach an, aber die Astronauten haben doch etwas Bammel vor der Stunde der Wahrheit, wenn das Drehgelenk und die Segel getestet werden. "Die große Unbekannte ist, wie sich das Drehgelenk verhält, wenn wir es aktivieren. Das wird interessant. Hoffentlich nicht zu interessant", sagt Tanner. Die Segel und die Rotationsmechanik seien zwar auf dem Boden getestet worden, aber es gebe keine Erfahrungen, wie sich die Mechanik im All verhalte, sagt Kammandant Brent Jett.
Montage der Sonnensegel, Sicherheitsinspektionen, Ausladen von Ersatzteilen und Versorgungsgütern, Einladen von Müll aus der Raumstation für den Rücktransport zur Erde: Im Vorfeld des Fluges hatte die US-Tageszeitung "USA Today" besorgt gefragt, ob sich die "Atlantis"-Crew überarbeiten könnte. Nach bisherigen Planungen können die fünf Männer und eine Frau am Samstag vier Stunden lang frei machen und den Blick auf die Erde oder ins All genießen.
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ISS: Verlorener Bolzen im Orbit
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Antwort #103 am:
14 September, 2006, 08:39 »
Im All einen Bolzen zu verlieren, kann gefährlich werden. Schnell wird Weltraumschrott zum Geschoss. Auch beim zweiten Außeneinsatz der "Atlantis"-Crew gab es wieder kleine Pannen: Als Monteure in der Schwerelosigkeit verrichten die Astronauten auch Schwerstarbeit.
Auf der Erde gab es ständig Probleme mit der US-Raumfähre "Atlantis". Fünf verschiedene Gründe hielten sie ein ums andere Mal vom Starten ab, darunter ein Blitzeinschlag und ein Defekt an einem Treibstoffsensor. Seit die "Atlantis" im All ist und an die Internationale Raumstation (ISS) angedockt hat, läuft hingegen alles nach Plan. Fast zumindest.
"Da fehlt ein Bolzen auf der Abdeckung", funkte der kanadische Astronaut Steve MacLean rund eine Stunde nach Beginn des zweiten Außeneinsatzes, der für die Atlantis-Crew auf dem Plan stand, zum Kontrollzentrum nach Houston. Bereits bei den ersten Außenarbeiten am Dienstag ging ein Bolzen verloren, er wurde nicht mehr gefunden. Auch das nun entschwebte Teil tauchte nicht wieder auf.
Das Metallstück sei bei Montagearbeiten am zweiten Sonnensegel der ISS verschwunden, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. "Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, dass sich der Bolzen im Rotationssystem der Sonnensegel oder in der ISS befindet", sagte ein Nasa-Sprecher. "Wir gehen davon aus, dass er davongeschwebt ist." Von beiden nun fehlenden Teilen gehe aber keine Gefahr aus.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Astronauten bei ihrer Arbeit im All immer wieder einmal Gegenstände verlieren. Allerdings ist solcher Weltraumschrott eine potenzielle Gefahr für die Raumfahrer sowie für die Systeme der ISS ebenso wie der Raumfähre "Atlantis".
Die Astronauten Dan Burbank und Steve MacLean erlebten bei ihrem Einsatz noch weitere kleine Pannen: MacLean zerbrach eines seiner Werkzeuge. Bevor dessen Einzelteile in die Weiten des Alls davonfliegen konnten, bekam der Astronaut sie noch rechtzeitig zu fassen. Außerdem klemmte eine Schraube. Sie zu lösen gelang den beiden Astronauten nur mit vereinten Kräften.
Schrauben entfernt, Drehgelenk des Sonnensegels getestet
Burbank und MacLean sollten im zweiten Weltraumspaziergang der Mission die zwei neuen Sonnensegel, die von ihren Kollegen des ersten Außeneinsatzes an die ISS angebracht worden waren, für den künftigen Dauerbetrieb vorbereiten. Während ihres Einsatzes arbeiteten sie vorwiegend an einem drei Meter großen Drehgelenk, das die Sonnensegel während des Flugs der ISS zur Sonne hin ausrichtet. Die beiden Astronauten mussten unter schwierigen Bedingungen 22 Halterungen und Arretierungen sowie die Schutzverkleidung über dem Drehgelenk entfernen, die für den sicheren Transport des Bauteils von der Erde zur ISS angebracht worden waren.
Sechseinhalb Stunden waren für den Außenbordeinsatz eingeplant. Die beiden Astronauten waren aber schneller fertig und erledigten deswegen schon Arbeiten, die eigentlich für den dritten und letzten Außenbordeinsatz am morgigen Freitag vorgesehen waren. Nach sieben Stunden und elf Minuten waren Burbank und MacLean mit dem Werkeln fertig.
Nun wird getestet, ob sich das Gelenk wie geplant um 360 Grad in beide Richtungen drehen lässt, damit sich die riesigen Segel immer nach der Sonne ausrichten können. Dafür sind rund zwölf Stunden vorgesehen. Die Sonnensegel sollen am morgigen Donnerstag entfaltet werden. Damit verdoppelt sich die derzeitige Energieversorgung auf der Internationalen Raumstation ISS.
Am Sonntagmorgen soll die Raumfähre von der ISS abkoppeln und ihren Rückweg zur Erde antreten. Dort wird sie am 20. September erwartet, dem Mittwoch kommender Woche.
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Space Shuttle: "Atlantis" ist auf dem Rückweg
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Antwort #104 am:
17 September, 2006, 18:14 »
Es war der erste reguläre Einsatz eines Shuttles beim Ausbau der Raumstation ISS seit der "Columbia"-Katastrophe. Nach getaner Arbeit hat wurde die "Atlantis" von der ISS abgekoppelt. Nun hofft die Nasa auf eine Bilderbuch-Landung.
Die US-Raumfähre "Atlantis" hat am Sonntag ihren Rückflug zur Erde angetreten. Wie das Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, legte der Shuttle planmäßig von der Internationalen Raumstation (ISS) ab. Bei drei Weltraumspaziergängen am Montag, Mittwoch und Freitag vergangener Woche hatte die sechsköpfige "Atlantis"-Besatzung geholfen, ein neues Paar Sonnensegel an der ISS anzubringen. Es soll unter anderem Energie für das europäische Forschungsmodul "Columbus" zu liefern, das im weiteren Ausbau an die ISS angebracht werden soll.
Die "Atlantis"-Mannschaft verabschiedete sich am Sonntag von der Dauerbesatzung der ISS, zu der auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter gehört. Als "bittersüß" beschrieb der zwischen Abschiedstrauer und Vorfreude auf die Familie daheim hin und her gerissene Shuttle-Pilot Chris Ferguson die Minuten vor dem Abdocken, das nach Deans Angaben wie am Schnürchen lief: "Es war ein Bilderbuch-Manöver nach Bilderbuch- Arbeiten an der ISS."
Am Samstag hatte die Crew noch Güter von der Raumfähre in die Station verladen, darunter Sauerstoff-Reserven. Außerdem hatten die Raumfahrer noch einmal Zeit, um aus dem Fenster der "Atlantis" den Blick auf die Erde zu genießen und Fotos davon zu machen. Nach dem Abdocken war nochmals ein Rundflug um die ISS vorgesehen, um die in den vergangenen Tagen vorgenommenen Umbauten an der Station zu dokumentieren.
Der Space Shuttle soll am Mittwoch nach dann elf Tagen im All auf die Erde zurückkehren. Das für die Landung wichtige Hitzeschild des Space Shuttles ist nach Nasa-Angaben im besten Zustand.
In den nächsten Tagen werden die Astronauten an Bord der ISS wieder Besuch erhalten. In einer Sojus-Kapsel, deren Start für den frühen Montagmorgen vom Weltraumbahnhof Baikonur aus geplant ist, soll auch die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari zu der Raumstation gebracht werden soll. Die 40-Jährige US-Bürgerin iranischer Herkunft hat rund 20 Millionen Dollar für den Flug bezahlt.
Vor der für Mittwoch geplanten Landung in Cape Canaveral (Florida) wird die Crew im Orbit mit Hilfe einer Außenbordkamera noch einmal besonders hitzeempfindliche Teile der Raumfähre inspizieren, die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre besonderer Belastung ausgesetzt sind.
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