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Thema:
Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.
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Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc. (Gelesen 34346 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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"DISCOVERY"- RÜCKKEHR : Nasa jubelt - Probleme bleiben
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Antwort #45 am:
09 August, 2005, 20:17 »
Die Raumfähre "Discovery" ist gelandet, doch Sektlaune dürfte bei der Nasa kaum ausbrechen. Die teils dramatische Mission hat in erster Linie bewiesen, dass die US-Raumfahrtbehörde in Krisen ideenreich ist - nicht aber, dass die veralteten Space Shuttles sicher sind.
Hamburg - "Willkommen zu Hause, Freunde", grüßte Astronaut Ken Ham die Besatzung der "Discovery" nach der Landung in der Mojave-Wüste. Aus dem Kontrollzentrum der Nasa erklärte Ham: "Glückwunsch zu einem wirklich spektakulären Testflug." Erleichtert zeigte sich auch Shuttle-Kommandeurin Eileen Collins. Sie sagte: "Wir sind froh, zurück zu sein, und beglückwünschen das gesamte Team."
Doch nach dem ersten Moment der Freude und der Erleichterung über die sichere Rückkehr der "Discovery" ist nun klarer denn je: Houston hat ein Problem. Oder, um genauer zu sein: drei Probleme, und die heißen "Discovery", "Atlantis" und "Endeavour". Fast 1,5 Milliarden Dollar und zweieinhalb Jahre Arbeit hat die Nasa investiert, um ihre Space Shuttles sicherer zu machen. Doch die rundum überwachte "Discovery"-Mission hat die Schwächen der in die Jahre gekommenen US-Raumfähren erst in voller Brutalität offenbart.
Pannenserie begann schon vor dem Start
Es begann schon vor dem Start: Erst hakte ein Treibstoffsensor und verursachte mehrere Verspätungen. Als die "Discovery" dann endlich ins All abhob, bröselten erneut dicke Stücke aus der Schaumstoff-Isolierung des Haupttanks. Das größte war 400 Gramm schwer und 83 Zentimeter lang. Die Nasa hatte vor dem Start der "Discovery" damit gerechnet, dass nur noch Schaumstoffteile von höchstens einem Gramm abfallen würden.
Damit war klar, dass die US-Raumfahrtbehörde das zentrale Sicherheitsproblem der Space Shuttles nicht gelöst hatte. Ein Stück der Haupttank-Isolierung hatte im Februar 2003 ein Loch in den Hitzeschild der "Columbia" geschlagen und deren Absturz beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verursacht. Alle sieben Astronauten starben, die Raumfähren mussten bis zum 26. Juli 2005 am Boden bleiben. Nach der Panne an der "Discovery" heißt es nun erneut: Startverbot für die Shuttles.
Im Weltraum ging das Drama um die "Discovery" weiter: Zuerst hieß es, die herabfallenden Trümmer könnten den Hitzeschild beschädigt haben. Das war zwar nicht der Fall, dafür aber lugten Füllstreifen aus Kachelfugen hervor. Nach langem Hin und Her entschloss sich die Nasa zu einer riskanten und noch nie zuvor geübten Reparatur im All.
Astronaut Steve Robinson wurde mit den Füßen am Roboterarm der ISS befestigt und an die Unterseite der "Discovery" bugsiert, bewaffnet mit einer selbstgebastelten Säge gegen widerspenstige Füllstreifen. Zum Glück für die Nasa hingen die Streifen nur lose in den Rillen. Robinson brauchte sie nur herauszuziehen.
Am Ende machte noch das Wetter Ärger: Wegen dichter Wolken musste die Nasa die Landung der "Discovery" am Kennedy Space Center in Florida zunächst von Montag auf Dienstag verschieben und dann gänzlich absagen. Da das Wetter noch immer nicht mitspielte, musste der Shuttle die Edwards Air Force Base in Kalifornien ansteuern.
Kostspieliger Rücktransport aus Kalifornien
Nun hat die Nasa das nächste Problem: Die "Discovery" muss jetzt Huckepack auf einer umgebauten Boeing 747 nach Cape Canaveral zurückgebracht werden. Das kostet nicht nur rund fünf Millionen Dollar, sondern dürfte auch den Flug der Raumfähre "Atlantis" verzögern, die zwischen dem 22. und 26. September zur Internationalen Raumstation ISS fliegen sollte. Die "Discovery" muss als "Rettungs-Shuttle" zur Verfügung stehen, was aber nun kaum noch gelingen kann. Das nächste Zeitfenster für einen Start der "Atlantis" öffnet sich erst im November.
Die Nasa wertet die "Discovery"-Mission dennoch als "überragenden Erfolg", und das nicht nur, weil tonnenweise dringend benötigte Ausrüstungs- und Ersatzteile zur Internationalen Raumstation gebracht wurden. Die Besatzung der Raumfähre hat neben der riskanten Hitzeschild-Reparatur noch eine Reihe weiterer, nie zuvor getesteter Verfahren angewandt.
So führten die Astronauten Steven Robinson und Soichi Noguchi ein Experiment durch, bei dem sie Test-Hitzekacheln mit einer Art Klebepistole und einem Spachtel bearbeiteten. Der Reparatursatz könnte vielleicht eines Tages einer Shuttle-Besatzung im All das Leben retten: Die Nasa hofft, mit dem Material Risse und Löcher im Hitzeschild einer Raumfähre kitten zu können.
Mängel wurden erst jetzt offenbar
Die Mängel der gealterten Shuttles - die "Discovery" ist 21, die "Atlantis" 20 und die "Endeavour" 13 Jahre alt - treten durch solche Aktionen nur noch deutlicher zutage. Denn die Untersuchungen nach dem "Columbia"-Unglück und die daraus folgende Totalüberwachung der "Discovery"-Mission haben einen Verdacht verstärkt: Viele Schwächen, die bei früheren Shuttle-Missionen unbemerkt blieben, wurden erst jetzt registriert. "Erst der Absturz der 'Columbia' hat uns gezeigt, dass wir Russisches Roulette mit den Astronauten gespielt haben", gestand Nasa-Manager Wayne Hale zerknirscht ein.
Die Space Shuttles leiden womöglich unter so großen Konstruktionsfehlern, dass sie mit vertretbarem Einsatz nicht sicher genug gemacht werden können. Sollte etwa die Überarbeitung des Außentanks kompliziert und langwierig werden, könnte der US-Kongress dem Shuttle-Programm durchaus den Geldhahn zudrehen und die Entwicklung des Nachfolgers, des "Crew Exploration Vehicle" (CEV), forcieren. Nasa-Direktor Michael Griffin hat bereits angekündigt, das CEV möglichst schon 2010 und nicht wie ursprünglich geplant 2014 zum Jungfernflug starten zu lassen.
Indes glauben auch Experten außerhalb der US-Raumfahrtbehörde nicht, dass die Shuttles noch eine lange Zukunft haben. Die neuen Pannen seien für die Glaubwürdigkeit der Nasa "verheerend", sagte der Raumfahrt-Historiker Alex Roland von der Duke University der "Washington Post". Man habe mit dem Leben der Crew gespielt.
Den Verantwortlichen der Nasa dürfte auch nach der sicheren Rückkehr der "Discovery" klar sein, dass ihre Behörde nicht gestärkt aus dieser Mission hervorgeht. Sie hat bestenfalls ihren Ideenreichtum in Krisen unter Beweis gestellt - nicht aber, dass die Shuttles sicher sind. Und ein erneutes Unglück mit Todesopfern könnte nicht nur das Aus für die Space Shuttles, sondern das vorläufige Ende der bemannten Raumfahrt bedeuten.
Quelle und Links :
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,369007,00.html
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SiLæncer
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Space Shuttles bleiben bis November am Boden
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Antwort #46 am:
12 August, 2005, 15:11 »
Die Shuttle-Flotte bleibt vorraussichtlich bis November am Boden. Als Grund gab die NASA Probleme mit der Tankisolierung an. Sie soll die Eisbildung verhindern, nachdem der Tank kurz vor dem Start mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff befüllt wird.
Trotz aufwendiger Nachbesserungen hatten sich nach dem Start der Discovery erneut Teile der Schaumstoff-Isolierung vom Außentank gelöst, was zu einer schweren Beschädigung des Hitzeschutzschilds hätte führen können. Ein solches Malheur beim Start der Columbia im Februar 2003 war der Grund dafür, dass die Raumfähre nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach.
Quellle :
www.heise.de
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Jürgen
der Löter
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Re:Space Shuttles bleiben bis November am Boden
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Antwort #47 am:
13 August, 2005, 02:28 »
Vielleicht sollte die NASA nötige Verbesserungen erst einmal an kleineren unbemannten Raketen testen, bevor 'mal wieder mit Menschenleben experimentiert wird. Das wäre 'mal eine wirklich sinnvolle Anwendung für allerlei Interkontinental-Geschosse, natürlich ohne Sprengköpfe...
Versuche im Windkanal und Computersimulationen haben ja offensichtlich nicht geholfen.
Ansonsten wird wohl auf einen Teil der Nutzlast-Kapazität verzichtet werden müssen, denn eine Stabilisierung der Tankisolation ohne zusätzliches Gewicht wird sicher nicht gelingen. Ich könnte mir z.B. einen dünnen Überzug aus Keflar-Gewebe vorstellen.
Des weiteren wird wohl noch zu klären sein, ob und ggf. warum Vereisung innerhalb der Schaumstoffschicht auftritt, die vermutlich zusammen mit den enormen Vibrationen beim Start für das Abreissen grosser Teile verantwortlich ist. Ich nehme an, dass immer wieder Luftfeuchtigkeit eindringt, insbesondere bei längerer Standzeit in vollgetanktem Zustand, bedingt durch die häufigen Startverzögerungen.
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Letzte Änderung: 19 August, 2005, 02:05 von Jürgen
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Jürgen
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Nächster Shuttle-Start erst im März
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Antwort #48 am:
19 August, 2005, 02:08 »
Aus dem VideoText der ARD:
157 ARDtext Do 18.08.05
Nachrichten Aus aller Welt
Nächster Shuttle-Start erst im März
Die US-Weltraumbehörde Nasa will wegen der ungelösten technischen Probleme am
Außentank erst am 4.März kommenden Jahres wieder eine Raumfähre starten. Das
teilte der Nasa-Direktor Gerstenmaier in Washington mit. Statt der Raumfähre
"Atlantis" soll dann erneut die "Discovery" zur internationalen Raumstation
ISS starten.
Begründet wurde die Startverschiebung vom November auf März 2006 u.a. mit dem
bislang ungelösten Problem des Schaumstoffes am Außentank. Außerdem solle
wegen der zu transportierenden schweren Frachten zuerst die "Discovery" fliegen.
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Space Shuttle Discovery wieder in Florida gelandet
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Antwort #49 am:
21 August, 2005, 18:44 »
Die NASA hat das Space Shuttle Discovery nach Florida zurücktransportiert. Nachdem es am 9.8. wegen des anhaltend schlechten Wetters am Kennedy Space Center auf die Edwards Air Force Base in Kalifornien ausweichen musste, flog es heute auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 zurück nach Florida, wo es um 10 Uhr Ortszeit landete.
Auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 fliegt das Space Shuttle Discovery zurück nach Florida. (Bild: NASA)
Auf der hochauflösenden Version des von der NASA veröffentlichten Fotos wirkt es schon ein wenig ramponiert im Vergleich zu seinem Trägerflugzeug. Aber die NASA will sich ja mit dem nächsten Start bis März 2006 Zeit lassen, um die Probleme des letzten Fluges zu analysieren.
Quelle und Links :
http://www.heise.de/newsticker/meldung/63042
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NASA-Chef bezeichnet Shuttle-Programm und ISS als Fehler
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Antwort #50 am:
28 September, 2005, 18:19 »
NASA-Chef Michael Griffin bezeichnete das Shuttle-Programm und die Internationale Raumstation ISS erstmals eindeutig als Fehler. Griffin, den US-Präsident Bush im April zum NASA-Administrator ernannt hatte, machte diese Aussage gegenüber der Tageszeitung USA Today. In abgeschwächter Form hatte er ähnliche Ansichten schon im Mai vor dem US-Senat geäußert (PDF-Datei).
Die NASA habe nach dem Ende der Apollo-Missionen in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine grundsätzlich falsche Richtung eingeschlagen. Diese gedenke man derzeit jedoch mit möglichst wenig Nebenwirkungen zu korrigieren. Seit dem Jungfernflug der Raumfähre "Columbia" im Jahre 1981 starben 14 Astronauten bei Shuttle-Flügen: Der verunglückte Challenger-Start 1986 kostete ebenso wie das Auseinanderbrechen der Columbia im Jahr 2003 jeweils die komplette Crew das Leben.
Vom Beginn der Entwicklung 1971 bis heute hat die NASA für das Shuttle-Programm geschätzte 150 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Für die ISS belaufen sich die Kosten bis zur erwarteten Fertigstellung im Jahr 2010 auf weitere 100 Milliarden US-Dollar. Wegen massiver Sicherheitsbedenken und horrender Kosten wird auch die restliche Shuttle-Flotte wie geplant bis 2010 stillgelegt.
Erst kürzlich hatte Griffin im Auftrag von US-Präsident Bush ein weiteres, ehrgeiziges NASA-Programm angekündigt: Die Rückkehr von Astronauten zum Mond soll bis zum Jahr 2018 erfolgen. Der finanzielle Aufwand ist allerdings gigantisch: 104 Milliarden US-Dollar veranschlagt die NASA für den Vorläufer einer noch weiter in der Zukunft liegenden Marsmission.
Quelle und Links :
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64402
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Wachablöse im All: Astronauten und Tourist erreichen ISS
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Antwort #51 am:
03 Oktober, 2005, 16:59 »
Auf der Internationalen Raumstation ist die neue Besatzung eingetroffen. Im Schlepptau hatten die Astronauten William McArthur und Waleri Tokerew den amerikanischen Millionär Gary Olsen, der als Tourist im Weltall unterwegs ist.
Koroljow - Der Amerikaner William McArthur und der Russe Waleri Tokerew dockten mit ihrem Begleiter um 7.32 Uhr MESZ in einer "Sojus"-Kapsel an der ISS an. Die Besatzung war gestern Morgen vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan gestartet. Das automatische Andockmanöver funktionierte reibungslos und sogar schneller als im Zeitplan vorgesehen. Familienangehörige Olsens brachen im russischen Kontrollzentrum Koroljow bei Moskau in Applaus aus, als die Erfolgsmeldung bekannt gegeben wurde.
McArthur und Tokerew lösen auf der ISS den Russen Sergej Krikalow und den Amerikaner John Phillips ab, die am 11. Oktober mit Olsen zur Erde zurückkehren sollen. Ihre Kapsel soll in der kasachischen Steppe landen. Krikalow und Phillips sind seit April auf der ISS.
Olsen, Gründer eines Unternehmens zur Herstellung von Infrarotkameras, hat für seine ungewöhnliche Reise Berichten zufolge rund 20 Millionen Dollar (16,6 Millionen Euro) gezahlt. Der 60-Jährige ist der dritte touristische Besucher auf der ISS. Vor vier Jahren reiste der Amerikaner Dennis Tito und im Jahr 2002 der Südafrikaner Mark Shuttleworth ins All. Die russische Raumfahrtbehörde hat sich zu diesen Raumflügen für Nicht-Astronauten vor allem deshalb entschlossen, weil sie dringend Geld braucht.
Olsen selbst hält von dem Begriff Weltraumtourist nicht viel, wie er sagte: Diese Bezeichnung lege nahe, dass eigentlich jeder - vorausgesetzt er hat genug Geld - ins All fliegen könne. Das sei aber nicht der Fall, betonte Olsen, der den Begriff "Raumflugteilnehmer" bevorzugt.
Gesetz blockiert Nasa-Beteiligung
Das Geld spielte auch eine große Rolle in den Verhandlungen Russlands mit den USA, die parallel zu den Startvorbereitungen stattfanden. Dabei kamen Nasa-Chef Michael Griffin und sein russischer Kollege Anatoli Perminow zusammen. Russland fordert, dass sich die USA endlich an den Kosten für die Flüge zur Internationalen Raumstation beteiligen. Ab Ende des Jahres sollen die USA dafür bezahlen, wenn sie mit einem "Sojus"-Raumschiff ins All starten. Das aber darf die Nasa wegen eines Gesetzes aus dem Jahr 2000 zur Zeit jedoch gar nicht. Seit dem Ausfall der US-Raumfähren nach der "Columbia"-Katastrophe 2003 sind die USA aber auf die russischen Raumkapseln angewiesen.
Bei dem US-Gesetz geht es eigentlich gar nicht um die Raumfahrt, sondern um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA vermuten, dass Iran am Bau einer Atombombe arbeitet. Deshalb werden Sanktionen gegen alle Länder verhängt, die mit der Regierung in Teheran in diesem Bereich zusammenarbeiten. Russland ist am Bau eines 800 Millionen Dollar teuren Atomreaktors im Iran beteiligt.
Der US-Senat hat das Gesetz inzwischen so geändert, dass die Nasa sich finanziell an den russischen Raketen beteiligen könnte, die Zustimmung des Repräsentantenhauses steht aber noch aus. Nasa-Chef Griffin warnte, wenn das Gesetz nicht geändert werde, werde 2006 kein US-Astronaut mehr zur ISS fliegen. McArthur werde aber auf jeden Fall zur Erde zurückkommen, betonte Nasa-Programmmanager William Gersteinmaier heute.
Neben der Aufnahme von Weltraumtouristen wird die ISS auch in anderer Hinsicht weiter kommerzialisiert: Auf der Raumstation soll ein Werbespot für ein japanisches Fertiggericht gedreht werden. Einer der Kosmonauten soll den Film für ein Nudelgericht aufzeichnen, der im November ausgestrahlt werden soll.
Quelle :
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Neuer Termin: Space Shuttle soll im Mai starten
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Antwort #52 am:
05 Oktober, 2005, 20:17 »
Die Probleme beim Flug des Space Shuttles "Discovery" hatten die Nasa vor wenigen Wochen zu einer erneuten Flugpause gezwungen. Nun soll im Mai 2006 der nächste Start erfolgen.
Im Juli war beim Start der "Discovery" Isolierschaum vom Außentank abgeplatzt und hatte den Hitzeschild der Raumfähre beschädigt. Da die "Columbia" im Februar 2003 wegen eines ähnlichen Schadens abgestürzt war, hatte die Nasa die Shuttle-Starts erneut ausgesetzt.
Doch mittlerweile sei nahezu sicher, warum sich erneut ein Stück Isolierung gelöst habe, sagte Wayne Hale, Leiter des Shuttle-Programms. Höchstwahrscheinlich hätten Arbeiter bei Veränderungen an einem anderen Teil des Tanks versehentlich das Isoliermaterial beschädigt. Normalerweise werde der Schaum, wenn er einmal aufgetragen sei, nicht mehr angerührt.
Im Mai 2006 soll nun die nächste Raumfähre starten. Bis dahin hofft die US-Weltraumbehörde Nasa die Probleme mit dem Isolierschaum in den Griff zu bekommen, sagte Hale. Die Panne beim Start der "Discovery" und die anschließende Reparatur im All hatten böse Erinnerungen an den Unglücksflug der "Columbia" geweckt. Damals hatte der Isolierschaum den Hitzeschild stark beschädigt, die Raumfähre war beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinander gebrochen. Alle sieben Astronauten starben.
Quelle :
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NASA will weitere fünf Milliarden US-Dollar für Shuttle-Betrieb
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Antwort #53 am:
04 November, 2005, 15:10 »
Die NASA hat fünf Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Mitteln beantragt, um ihre Shuttle-Flotte bis zur 2010 geplanten Stillegung zu betreiben. In dem Bericht der New York Times heißt es weiter, NASA-Chef Michael D. Griffin habe dem Wissenschafts-Ausschuss im US-Kongress dargelegt, dass man um eine Kostenreduktion bemüht sei, ohne andere Projekte zu gefährden. Die Weltraumbehörde sei allerdings verpflichtet, die Internationale Raumstation ISS mit Flügen der Raumgleiter zu versorgen. Erst vor kurzem hatte Griffin sowohl das Shuttle-Programm als auch die ISS als Fehler bezeichnet.
Aus Budgetgründen hatte die NASA bereits das Forschungsprogramm auf der ISS auf die Hälfte gekappt. Auch die Entwicklung nuklearer Energiequellen für den Einsatz im Weltraum wurde drastisch beschnitten. Mitglieder des Kongress-Ausschusses bemängelten denn auch die Verzettelung in zu viele Projekte. Immerhin muss die NASA die ISS erst einmal fertigstellen und gleichzeitig bis zum Jahr 2012 einen Ersatz für das viel zu teure Shuttle-Programm entwickeln – und dies alles bei einem Budget, dass in den nächsten Jahren kaum erhöht werden dürfte. US-Präsident George W. Bush hatte der NASA mit der bis 2018 geplanten Mondlandung ein weiteres Riesenprojekt aufgehalst.
Während der Anhörung sagte Griffin außerdem, dass NASA-Ingenieure inzwischen geklärt hätten, weshalb beim bislang letzten Start eine Shuttles wieder Teile der Schaumstoffisolierung abfielen und den Shuttle leicht beschädigten. Aus Angst vor einem weiteren Desaster hatte die NASA einige Reparaturen im Weltraum veranlasst. Daraufhin wurden alle weiteren Starts bis März 2006 aufgeschoben. Durch die Untersuchungsergebnisse hofft Griffin nun, diesen Plan einhalten und die Shuttles im Frühling wieder Richtung ISS schicken zu können .
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20 Jahre danach: "Challenger"-Unglück verfolgt Nasa bis heute
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Antwort #54 am:
28 Januar, 2006, 21:42 »
Für die Nasa war es eines der schwersten Unglücke ihrer Geschichte: Heute vor 20 Jahren explodierte das Space Shuttle "Challenger" beim Start und riss sieben Menschen in den Tod. Mit dem Unfall begann die Krise, die die bemannte Raumfahrt bis heute nicht loslässt.
Nur 73 Sekunden dauerte der zehnte und letzte Flug der "Challenger". Dann erschien am klaren Himmel dieses Wintertags ein gewaltiger Feuerball. Erst 40 Sekunden später bestätigte Nasa-Kommentator Steve Nesbitt, was wohl die meisten Zuschauer bereits begriffen hatten: "Wir sind von der technischen Leitung des Fluges informiert worden, dass das Gefährt explodiert ist."
Der 28. Januar 1986 hat sich als Datum einer der großen nationalen Tragödien in das kollektive Gedächtnis der USA eingeprägt. Zugleich begann damals eine Krise der bemannten Raumfahrt, die sich am 1. Februar 2003 durch die Explosion der Raumfähre "Columbia" noch dramatisch verschärfte - und aus der die Nasa auch 20 Jahre danach keinen Ausweg gefunden hat.
Im Kennedy Space Center in Florida gedenken am heutigen Samstag die Nasa und die Hinterbliebenen in einer Zeremonie der sieben Opfer. Neben den sechs Astronauten kam damals auch die 37-jährige Englisch- und Geschichtslehrerin Christa McAuliffe ums Leben, die von der Raumfahrtbehörde ausgewählt worden war, als erste Nicht-Astronautin ins All zu fliegen.
In die Trauer um die "Challenger"-Opfer mischt sich aber auch die Sorge um die Zukunft des Space-Shuttle-Programms und der bemannten Raumfahrt. Denn wegen der massiven technischen Probleme der veralteten Flotte ist höchst ungewiss, ob die Raumfähren noch wie geplant bis 2010 fliegen können.
Kleine Ursachen, schwere Unfälle
Eine defekte Dichtung bei einer der Startraketen hatte das "Challenger"-Desaster verursacht. Danach setzte die Nasa alle Shuttle-Flüge für zweieinhalb Jahre aus, während die Konstruktion der Raumfähren umfassend überarbeitet wurde.
Nach erneut jahrelangen routinemäßigen Pendelflügen zur Internationalen Raumstation ISS bestätigte sich dann auf tragische Weise die von Kritikern vorgebrachte Sorge, die Nasa habe nichts aus dem "Challenger"-Unglück gelernt. Die "Columbia" barst beim Landeanflug auseinander, alle sieben Crew-Mitglieder starben. Die Ursache war diesmal ein Stück Schaumstoffisolierung, das beim Start vom externen Treibstofftank abgeplatzt war und den Hitzeschutz der Fähre beschädigt hatte.
Auch nach dieser Katastrophe dauerte es wieder zweieinhalb Jahre, bis die Nasa sich traute, erneut ihre Shuttles auf die Reise zu senden. Doch trotz der abermaligen aufwendigen Umbauarbeiten wurde die Mission der "Discovery" im Sommer 2005 zur Zitterpartie. Wieder löste sich ein größerer Schaumstoffbrocken vom Außentank - und es war nichts als reines Glück, dass er diesmal am Shuttle vorbeiflog. Mit dem Leben der Crew sei "eine Art russisches Roulette" gespielt worden, befand der Raumfahrt-Historiker Alex Roland. Die Shuttle-Flüge wurden erneut gestoppt; frühestmöglicher nächster Starttermin ist der Mai.
Auslaufmodelle müssen weiterfliegen
Nun ist der Space Shuttle ohnehin ein Auslaufmodell. Als Konsequenz aus dem "Columbia"-Desaster verkürzte US-Präsident George W. Bush die Laufzeit des Programms um zehn Jahre. Nachfolger soll das auf der Technologie der Apollo-Mondflüge aufbauende "Crew Exploration Vehicle" (CEV) werden, das 2012 erstmals starten soll. Bis 2020 soll es Astronauten zum Mond bringen, später zum Mars.
Doch vorerst hat die Nasa weiter nur die Shuttles - und damit ein Riesenproblem: Denn die Fähren müssen noch 18 Flüge absolvieren, damit die Bauarbeiten an der ISS abgeschlossen werden können. Wegen der technischen Probleme ist höchst ungewiss, ob dies möglich sein wird.
Aber auch über Bushs ehrgeizigen Plänen für das CEV stehen dicke Fragezeichen. So setzen sie voraus, dass künftige Präsidenten die enormen Kosten des Projekts - derzeitige Schätzung der Nasa: 104 Milliarden Dollar - aufzubringen bereit sind. Nasa-Chef Michael Griffin aber will sich weder von dieser gigantischen Summe noch von den Tragödien der Vergangenheit entmutigen lassen. Er sieht Parallelen mit den Rückschlägen zu Beginn der Fliegerei. Die Verluste von Menschenleben zeigten "unsere Begrenzungen als menschliche Wesen, wenn wir eine neue Technologie zu erfinden suchen".
Quelle und Links :
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,397658,00.html
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NASA hofft auf drei Shuttle-Starts in diesem Jahr
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Antwort #55 am:
01 März, 2006, 20:36 »
Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) hofft, im Mai wieder ein Space Shuttle in den Orbit schicken zu können. NASA-Manager Wayne Hale hat laut New York Times während einer Pressekonferenz im Kennedy Space Center in Florida betont, die Techniker arbeiteten daran, einen Start der Discovery im Zeitraum vom 10. bis 23. Mai zu ermöglichen. Falls das Space Shuttle in diesem Zeitraum oder zum nächsten Startfenster, das zwischen 1. und 19. Juli geöffnet ist, erfolgreich abhebt, könne es in diesem Jahr zu insgesamt drei Starts kommen.
Allerdings gibt es noch technische Probleme zu behen, vor allem bei der Schaumstoffisolierung am Außentank. Diese war eine der Ursachen, die im Juli vergangenen Jahres zum Stopp des Programms "Return to Flight" geführt hatte. Ende Juli 2005 war zwar die Discovery erfolgreich gestartet und am 9. August sicher gelandet, doch hatten sich während des Starts Teile vom Space Shuttle gelöst und es wurden Hitzekacheln beschädigt. Daraufhin hatte die NASA den nächsten Shuttle-Start zunächst auf diesen März verschoben.
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NASA verschiebt Shuttle-Start um sechs Wochen
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Antwort #56 am:
15 März, 2006, 13:43 »
Probleme mit den Sensoren im externen Treibstofftank zwingen die NASA zu einer Verschiebung des nächsten Shuttle-Flugs um sechs Wochen. Damit verschiebt sich der Termin für den Start der Discovery auf ein Zeitfenster zwischen dem 1. und dem 19. Juli, teilte die US-Weltraumbehörde mit.
Nach Angaben der NASA stimmte bei Tests der Wert eines der vier Engine-Cutoff-Sensoren für die LH2-Menge nicht mit den Messwerten der übrigen drei überein, weshalb die Ingenieure nach einem zweitägigen Treffen nun beschlossen haben, alle vier Sensoren auszuwechseln. Seit dem Tod von sieben Astronauten durch das Auseinanderbrechen der Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre im Jahr 2003 steht der externe Treibstofftank unter besonderer Beobachtung durch die NASA. Damals hatten abfallende Teile der Tankisolierung während des Starts das Hitzeschild der Raumfähre so stark beschädigt, dass sie bei ihrer Rückkehr verglühte.
Über zwei Drittel des Gesamtschubs von fast 30.000 kN (das 40.000-Fache der vier Düsentriebwerke eines Jumbos) beim Start des Space-Shuttles stammt von den zwei wiederverwendbaren Feststoffraketen, deren Treibstoffmischung aus 70 Prozent Ammoniumperchlorat, 16 Prozent Aluminium, Eisenoxid sowie Polymer-Bindemittel und Epoxy-Härter nach zwei Minuten erschöpft ist. Den Rest des Schubs übernehmen drei eigene Raketentriebwerke, die sich insgesamt rund 8,5 Minuten lang aus einem externen Treibstofftank speisen.
Der 47 Meter hohe und 8 Meter dicke Tank versorgt die Shuttle-Triebwerke mit insgesamt rund 550.000 Litern Flüssigsauerstoff (LOX) und 1,5 Millionen Litern Flüssigwasserstoff (LH2). Wegen der tiefen Temperaturen des Treibstoffs von minus 182 respektive minus 252 Grad Celsius wird der Tank erst kurz vor dem Start befüllt. Mit einer rostbraunen Schicht gegen das Eindringen von Feuchtigkeit überzogen, wurde die Polyurethan-Isolierung nach dem Columbia-Unglück vollständig überarbeitet – so verhindern beispielsweise punktuelle Wärmequellen an den Außenleitungen die Bildung von Eis.
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NASA hält an Shuttle-Start im Juli fest
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Antwort #57 am:
29 April, 2006, 18:43 »
Trotz der Sorgen einiger Ingenieure will die US-Weltraumbehörde NASA den für Juli geplanten Start der Raumfähre Discovery nicht mehr weiter verschieben. Damit soll der ehrgeizige Plan von drei Shuttle-Starts bis Ende dieses Jahres gelingen. Probleme bereiten nach wie vor abfallende Schaumstoffstücke vom Außentank des Space Shuttle. Die Ingenieure hätten nun zwei größere Bereiche des isolierenden Schaumes vom Außentank abgetragen. Bisher könne man aber noch nicht absehen, ob dies ausreichend sei. Zumindest größere Stücke sollen sich jetzt nicht mehr lösen können.
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Columbus-Modul: Raumfahrtlabor in ewiger Wartestellung
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Antwort #58 am:
01 Mai, 2006, 16:45 »
Schon seit zwei Jahren wartet es auf seinen Einsatz: Das europäische Weltraumlabor "Columbus" soll morgen nun offiziell der ESA übergeben werden. Dabei ist die Geschichte des Moduls eine Chronik der Katastrophen.
Bremen/Hamburg - "Tonne", so nennt Günther Brandt sein Projekt wenig respektvoll. Doch der 62-jährige EADS-Mitarbeiter hat immerhin zehn Jahre Entwicklungszeit in die "Tonne" gesteckt: Silbrig glänzt die Außenhaut des Columbus-Moduls, das jetzt noch in der Werkshalle der Raumfahrt-Firma in Bremen auf seinen Einsatz wartet. Morgen soll "Columbus" schließlich dem Auftraggeber, der europäischen Raumfahrtagentur Esa übergeben werden. Zu dem Festakt wird auch Bundeskanzlerin Merkel erwartet. Die Übergabe soll gebührend gefeiert werden. Denn mit ihr rückt nun auch der Start des Moduls in greifbare Nähe.
Schon im Oktober 2004 sollte das Columbus-Modul an der Internationalen Raumstation ISS andocken. Doch die "Columbia"-Katastrophe im Jahr 2003 erschütterte die Öffentlichkeit und die Nasa stoppte vorerst alle Shuttle-Missionen. Am 1. Februar 2003 war die Raumfähre "Columbia" beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre explodiert, alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Die Bilder der rauchenden Trümmerteile am blauen Morgenhimmel gingen um die Welt. In jahrelanger Arbeit versuchten die Nasa-Ingenieure, den Shuttle-Unfall aufzuarbeiten.
13 Tonnen für die Wissenschaft
Das Columbus-Modul blieb somit am Boden. Und mit ihm die Hoffnungen der Esa, endlich den wichtigen Beitrag zur ISS leisten zu können, um sich den amerikanischen Raumfahrt-Profis gegenüber zu etablieren. Astronauten konnten zwar nach wie vor zur ISS gelangen - die unkomplizierten russischen Sojus-Kapseln machten es möglich - doch das 13 Tonnen schwere Columbus-Modul kann nur ein Shuttle in den Orbit befördern.
"Wir haben diese Zeit gut genutzt und einige Änderungen eingebaut", sagt Projektleiter Brandt. So seien schnellere Rechner eingebaut und zusätzliche Kabel verlegt worden. Trotzdem sei jede Startverzögerung der Nasa-Shuttles immer wieder "eine Enttäuschung" gewesen.
Schon seit 1996 baute der europäische Raumfahrtkonzern EADS Space Transportation (ST) in Bremen an dem Weltraumlabor, in dem die Astronauten in Zukunft Gewebekulturen, Pflanzen und Mikroorganismen in der Schwerelosigkeit untersuchen sollen. Insgesamt kostet Columbus 880 Millionen Euro. Nach dem derzeitigen Zeitplan der Nasa wird es nun in der zweiten Jahreshälfte 2007 an der ISS andocken können.
Quelle :
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Letzte Änderung: 01 Mai, 2006, 16:45 von SiLencer
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Raumstation ISS mit bloßem Auge verfolgen
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Antwort #59 am:
13 Juni, 2006, 15:07 »
Im Monat Juni können Beobachter auf der Erde die Internationale Raumstation ISS, auf der demnächst der deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter seinen Dienst antreten wird, besonders gut mit bloßem Auge sehen. Das größte bislang von Menschen geschaffene Bauwerk im Weltraum (derzeit 52 Meter Länge, 27 Meter Höhe, 73 Meter Spannweite der Solarzellenflächen) ist nach dem Mond und der Venus das hellste Objekt am Himmel und lässt sich als relativ schnell bewegender heller Punkt verfolgen.
Vom 17. bis 21. Juni ist die ISS bis zu viermal pro Nacht zu sehen, da die Raumstation während dieser Zeit nicht durch den Erdschatten fliegt und ununterbrochen beleuchtet wird. Die ISS umkreist die Erde in zirka 350 Kilometern Höhe auf einer elliptischen Umlaufbahn mit einer Geschwindigkeit von rund 28.000 Kilometern pro Stunde. Für eine Umrundung der Erde benötigt sie etwa 90 Minuten. Auf der Heavens-Above-Seite der ESA kann man die Position der ISS für einen beliebigen Zeitpunkt berechnen lassen.
Um die ISS beobachten zu können, müssen jedoch mehrere Voraussetzungen erfüllt sein: Am Standort des Beobachters muss es ausreichend dunkel sein, der Himmel sollte wolkenfrei sein, und die Raumstation muss von der Sonne beleuchtet werden. Dies ist der Fall, wenn der Beobachter sich auf der Nachtseite der Erde befindet, die ISS aber noch von der Sonne angestrahlt wird – eine Beobachtung ist also nur kurz nach Sonnenunter- beziehungsweise kurz vor Sonnenaufgang möglich. Der genaue Zeitpunkt der Sichtbarkeit lässt sich in Abhängigkeit vom Standort des Beobachters auf der ESA-Website ermitteln.
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