Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 34648 mal)

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Offline Jürgen

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Re: Sorge um die Sicherheit der ISS
« Antwort #420 am: 12 Juli, 2011, 04:40 »
Keine Sorge, noch am selben Nachmittag erfolgte Entwarnung.

NASA gibt Entwarnung
Weltraumschrott fliegt an ISS vorbei

Das Trümmerteil des Satelliten "Cosmos 375" ist keine Gefahr für die Weltraumstation ISS und die angedockte Raumfähre Atlantis. Die NASA gab Entwarnung für das Stück Weltraumschrott, das sich der Station und dem Shuttle näherte. Es seien keine Bahnkorrekturen nötig, um auszuweichen.
Quelle:
http://www.tagesschau.de/ausland/weltraumschrott116.html
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"Atlantis" bleibt länger im All
« Antwort #421 am: 12 Juli, 2011, 13:59 »
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat den letzten Flug eines amerikanischen Space Shuttles um einen Tag verlängert. Die zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um an Bord der Internationalen Raumstation ISS Ausrüstung auszupacken und zu verstauen.

Das teilte Nasa-Manager LeRoy Cain am Montag mit. Außerdem sollen verschiedene Systeme an der Station eingerichtet werden. Die Landung der Raumfähre "Atlantis" auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral sei nunmehr am 21. Juli geplant, voraussichtlich gegen 6.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MESZ). Der bisherige Termin einen Tag zuvor wäre mit dem Jubiläum der ersten Mondlandung zusammengefallen.

Die Verlängerung sei möglich geworden, weil man durch Sparsamkeit zu Beginn der Mission nun Elektrizität für eine weiteren Tag erzeugen könne. Dadurch könne die "Atlantis" länger bei der ISS bleiben.

Gute Nachrichten gabe es auch mit Blick auf den Hitzeschild des Orbiters. Die Prüfung von Aufnahmen und Daten hätten ergeben, dass die Schutzhaut kein Anlass zur Sorge gebe und daher eine abermalige Inspektion nicht notwendig sei. Nur eine einzige der 30 000 hitzbeständigen Kacheln habe nennenswerten Schaden erlitten.

Die Raumfähre war am Sonntag an der ISS angedockt. An diesem Dienstag sollen zwei Besatzungsmitglieder zu einem Einsatz im All aufbrechen. Es ist die 37. Visite eines Shuttles bei der Internationalen Raumstation, deren Konstruktion 1998 mit Hilfe des Schwesterschiffes "Endeavour" begonnen hatte.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Letzter Weltraumspaziergang im Shuttle-Zeitalter
« Antwort #422 am: 13 Juli, 2011, 06:04 »
Wehmütiger Abschied: Zum letzten Mal in der Space-Shuttle-Ära sind Astronauten zu einem Außeneinsatz ins Weltall aufgebrochen.

Zwei Bewohner der Internationalen Raumstation ISS, Ron Garan und Mike Fossum, begannen am Dienstag mehr eine halbe Stunde später als geplant um 15.22 Uhr MESZ, eine lange Aufgabenliste abzuarbeiten. Unterstützt von ihren Kollegen der derzeit angedockten Raumfähre "Atlantis" wollten sie unter anderem eine defekte Kühlpumpe der Station im Laderaum des Transporters verstauen. Der "Weltraumspaziergang" soll sechseinhalb Stunden dauern.

Die "Atlantis"-Crew wird von der ISS aus einen Roboterarm steuern, der Garan und Fossum helfen soll, die hunderte Kilo schwere Pumpe zu bewegen. Das Gerät war im vergangenen Jahr ausgefallen und musste in drei schwierigen Außeneinsätzen ersetzt werden. Jetzt soll sie von der "Atlantis" zur Erde zurückgebracht werden. Das Transportvorhaben wird nach der Pensionierung der Shuttle nicht mehr möglich sein.

Weitere Aufgabe bei dem Außeneinsatz ist es, einen Versuch vorzubereiten, um später einmal Satelliten im Weltall von Robotern betanken zu lassen. Bleibt den beiden Astronauten genügend Zeit, wollen sie auch andere Experimente einleiten.

Vor dem Einsatz hatte die Nasa Entwarnung für ein Stück Weltraumschrott gegeben, dass sich der Station und dem Shuttle näherte. Ein Trümmerteil des Satelliten "Cosmos 375" hatte zunächst Befürchtungen ausgelöst, es könne eine Bedrohung für die ISS oder den Shuttle sein. Es seien aber doch keine Bahnkorrekturen nötig, um dem Weltraumschrott auszuweichen, errechnete die Nasa.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Space-Shuttle "Atlantis" fliegt heim - ISS hält die Stellung
« Antwort #423 am: 19 Juli, 2011, 14:16 »
Farewell "Atlantis": Das amerikanische Space Shuttle hat am Dienstag um 8.28 Uhr deutscher Zeit von der Internationalen Raumstation ISS abgedockt. Mit ihrem zweitägigen Heimflug zur Erde beendet die "Atlantis" die Ära der bemannten Raumfahrt in den USA für unbestimmte Dauer.

Die ISS dagegen bleibt vorerst bestehen - als sichtbare Erinnerung an das Shuttle-Zeitalter, das ganze drei Jahrzehnte währte. Ohne die Raumtransporter wäre der Bau der ISS gar nicht möglich gewesen. Nur sie konnten große Lasten in den Weltraum und zurück zur Erde schaffen. Allein bei ihrem letzten Besuch brachte die US-Raumfähre mit vier amerikanischen Astronauten an Bord rund vier Tonnen Material zur ISS: Frachtgüter und Ersatzteile, mit denen die Raumstation nun rund ein Jahr lang ausgerüstet ist.

"Das Shuttle war absolut notwendig um die Raumstation vollständig aufzubauen", sagte Scott Pace vom Institut für Weltraumpolitik an der George Washington University in Washington. Nachdem die ISS nun fertiggestellt sei, gäbe es immer weniger Gründe, die Fahrzeuge weiterhin zu nutzen. "Wir müssen eine sicherere Generation an Fahrzeugen bauen."

Neben politischen Gründen spielten auch die Kosten eine Rolle bei der Entscheidung, die Shuttle-Fahrten einzustellen: Die Station und die Raumfähren zu unterhalten, während eine neue Generation von Raumfahrzeugen entwickelt wird, wäre schlicht zu teuer gewesen.

Der Abschied der "Atlantis"-Crew vor dem Abdock-Manöver war emotional. Die Astronauten umarmten die sechs amerikanischen, russischen und japanischen Bewohner der Station und überreichten ihnen Geschenke, darunter ein Shuttle-Modell mit den Unterschriften vieler Weltraum-Veteranen.

Die Mannschaft hinterließ auch eine kleine US-Flagge, die während der ersten Shuttle-Mission 1981 an Bord der "Columbia" mitgeflogen war. Sie soll dort, wo die Fähren immer an die ISS andockten, die Stellung halten, bis das nächste US-Raumschiff dort anlegt. Es kann allerdings noch Jahre dauern, bis die beauftragten Privatunternehmen ein solches Gefährt fertig haben.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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"Atlantis" gelandet: Die Space-Shuttle-Ära ist vorbei
« Antwort #424 am: 21 Juli, 2011, 12:35 »
"Atlantis" legt perfekte Landung hin


Wolkenloser Himmel, kein Hauch von Wind: Die "Atlantis" konnte unter traumhaften Bedingungen am Weltraumbahnhof Cape Caneveral landen. Es war die letzte Mission eines Space Shuttles - die USA müssen jetzt zunächst ohne eigene bemannte Raumschiffe auskommen.

Cape Canaveral/Hamburg - Die "Atlantis" ist sicher zur Erde zurückgekehrt. Die US-Raumfähre ist am Donnerstag kurz vor 12 Uhr mittags deutscher Zeit am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gelandet. Die Ära der Space Shuttles, die am 12. April 1981 mit dem Jungfernflug der "Columbia" begonnen hatte, ist damit nach über 30 Jahren und 135 Missionen zu Ende gegangen.

Das Kontrollzentrum im texanischen Houston hatte der Besatzung am Donnerstagmorgen wenige Minuten früher als geplant die Erlaubnis zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gegeben. Die vier Astronauten an Bord waren einige Stunden zuvor mit dem Lied "God Bless America" geweckt worden.

Wenig später ist die "Atlantis" planmäßig in die Erdatmosphäre eingetreten, wie das Kontrollzentrum mitteilte. Dabei wurde die Raumfähre durch die starke Reibung mit den Atmosphärenteilchen enorm erhitzt. Dieser Abschnitt der Reise gilt als der gefährlichste Teil jeder bemannten Weltraumfahrt. Beim Unglück der "Columbia" im Februar 2003 war die am Hitzeschild beschädigte Raumfähre beim Eintritt in die Atmosphäre auseinandergebrochen.

Das Wetter machte diesmal keine Probleme. Die Wetteraussichten seien "niemals so perfekt für eine Landung" gewesen, sagte der Kommentator des Nasa-Fernsehsenders. "Der Himmel über dem Kennedy Space Center ist blau, ohne eine einzige Wolke oder eine Brise Wind." Kommandant Chris Ferguson legte eine perfekte Landung hin. An Bord hatte die "Atlantis" zwei Tonnen altes Gerät und Abfall von der Internationalen Raumstation.

Die "Atlantis" hatte am Dienstagmorgen von der ISS abgelegt, um nach knapp zwei Wochen im Weltraum den Rückweg zur Erde anzutreten. Das amerikanische Shuttle-Programms wird nun aus Kosten- und Sicherheitsgründen eingestellt. Die "Atlantis" soll nach ihrer Rückkehr zur Erde in einem Museum ausgestellt werden. Auch ihre Schwesterschiffe "Endeavour", "Discovery" und "Enterprise" kommen ins Museum.

In den kommenden Jahren werden die USA keine eigene Möglichkeit mehr haben, Menschen ins All zu bringen. US-Astronauten müssen dann mit russischen "Sojus"-Kapseln zur ISS fliegen. Erst 2015 soll eine US-Raumkapsel einsatzbereit sein, an der die Nasa derzeit mit einer privaten Firma arbeitet. Die US-Regierung plant auch insgesamt, die Raumfahrt in Zukunft stärker zu privatisieren .

Mit dem Ende der Ära steht auch die "Space Coast" in Florida vor einer ungewissen Zukunft . Die meisten Fachleute betrauern das Ende der Space Shuttles allerdings keineswegs: Die Sicherheitsprobleme der Raumfähren konnten nie ganz ausgeräumt werden. Kritiker argumentieren, dass das Shuttle-Programm schon vor Jahren hätte eingestellt werden müssen .

Quelle : www.spiegel.de

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Re: "Atlantis" gelandet: Die Space-Shuttle-Ära ist vorbei
« Antwort #425 am: 21 Juli, 2011, 23:47 »
Nur der Vollständigkeit halber:
Was ich nicht verstehe ist, dass alle Welt meint, den Shuttles jetzt schon adieu sagen zu müssen, obwohl die letzte Reise eben erst begonnen hat.
Für mich ist's erst zu Ende, wenn die Atlantis wieder unten ist. Dann kann man sagen "das war's jetzt", nicht vorher.
So, das war's jetzt, nun ist es wirklich soweit.
Das Zeitalter der Shuttles ist vorbei.
Und die Vorherrschaft der Amis bei der bemannten Raumfahrt ist offenbar noch viel vorbeier...
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Internationale Raumstation soll 2020 im Meer versinken
« Antwort #426 am: 28 Juli, 2011, 09:16 »
Die Internationale Raumstation ISS soll nach 2020 im Ozean versenkt werden. "Sie im All zu lassen, ist zu kompliziert, das Objekt ist zu schwer", sagte der Vizechef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Vitali Dawydow, am Mittwoch.

Bisher sei mit den Partnerländern vereinbart, den "Außenposten der Menschheit" noch mindestens neun Jahre zu betreiben. Die Nutzung der ISS hatte ursprünglich nur 15 Jahre bis 2013 dauern sollen. Im Anschluss solle eine neue Station gebaut werden, von der aus Raumschiffe zum Mond oder anderen Orten im All starten sollten, hieß es in einem von Roskosmos veröffentlichten Interview Dawydows.

Die in 350 Kilometern über der Erde schwebende 110 Meter breite ISS ist deutlich größer als die Vorgängerstation "Mir". Die traditionsreiche Raumfahrernation Russland musste 2001 mit Tränen Abschied von ihrer altersschwachen Raumstation nehmen. Die "Mir" verglühte in einer technischen Meisterleistung zielgenau über dem Stillen Ozean.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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SpaceX fliegt zur ISS
« Antwort #427 am: 16 August, 2011, 13:15 »
Die Nasa hat SpaceX mit einem Flug zur Raumstation ISS betraut. Ende November wird das Raumfahrtunternehmen von Tesla-Chef Elon Musk seine Raumkapsel Dragon zur ISS schicken.

Das US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) wird im November zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) fliegen. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Unternehmen des Paypal-Gründers und Tesla-Motors-Chef Elon Musk mit der US-Weltraumbehörde Nasa getroffen.


Eine Trägerrakete vom Typ Falcon 9 soll am 30. November starten. An Bord werden die Raumkapsel Dragon sowie weitere Nutzlast sein. Dragon wird zur ISS fliegen, wo sie neun Tage nach dem Start ankommen soll. Diese Mission fasst zwei Missionen zusammen, Cots Demo 2 und Cots Demo 3, die SpaceX ursprünglich getrennt durchführen wollte.

Trägerrakete und Raumkapsel sind komplett privat finanziert. Mehrere Starts der Falcon 1 missglückten. Erst der vierte Start gelang. Der erste Start einer Falcon 9 erfolgte im Juni 2010. Im Dezember 2010 folgte der erste Testflug einer Falcon 9 mit der Dragon.


Nach dem Ende der Spaceshuttle-Ära ist die Nasa auf private Anbieter sowie auf das russische Sojus-Programm angewiesen, um die ISS zu versorgen. Die europäische Weltraumagentur Esa hat einen unbemannten Weltraumtransporter entwickelt, der Güter zur ISS bringen soll.

Quelle : www.golem.de

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Havarierter ISS-Raumfrachter stürzt über Sibirien ab
« Antwort #428 am: 24 August, 2011, 16:58 »
Bei einer neuen schweren Panne in der russischen Raumfahrt ist am Mittwoch ein unbemannter Versorgungstransporter für die Internationale Raumstation ISS abgestürzt.

Kurz nach dem Start des Raumschiffs vom Typ Progress M 12-M seien Probleme mit der Zündung der dritten Raketenstufe aufgetreten. Das teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos nach Angaben der Agentur Interfax mit. Am Boden wurde niemand verletzt.

Demnach kam es zu einer Störung der Motorenanlage, die sich wegen der Havarie abschaltete. Der Frachter sei am Mittwoch im Osten Russlands in Sibirien abgestürzt. Es war der erste Fehlstart einer Progress seit 1978. Bereits am vergangenen Donnerstag war es zu einer schweren Raumfahrtpanne gekommen. Dabei war kurz nach dem Start - ebenfalls von Baikonur - der Kontakt zum mit europäischer Hilfe konstruierten russischen Nachrichtensatelliten Express AM-4 abgerissen.
 
Der Raumfrachter vom Typ Progress M12-M sollte mehr als 2,6 Tonnen Lebensmittel, Treibstoff und persönliche Gegenstände sowie Fruchtfliegen für ein Weltraumexperiment zur ISS bringen. Er war am Abend (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Baikonur zunächst pünktlich gestartet. "Es gab einen Notfall", teilte Roskosmos kurz darauf mit. "Spezialisten untersuchen die Ursache", hieß es. Künftige Starts würden verschoben.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Re: Havarierter ISS-Raumfrachter stürzt über Sibirien ab
« Antwort #429 am: 26 August, 2011, 00:48 »
Auf die Fruchtfliegen wird man da oben vermutlich ganz gut verzichten können.
Der Verlust persönlicher Gegenstände mag bedauerlicher aber zu verschmerzen sein.
Aber ohne Vorräte und Ersatzteile darf die ISS nicht all zu lange bleiben.
Und ausserdem dienen die Transporter auch zur Entsorgung unvermeidlicher Abfälle.
Die Sojus-Kapseln dagegen eignen sich (fast) ausschliesslich für den Personentransport und werden immer auch für den Rücktransport von Personen benötigt.


In meinen Augen droht es sich nun zu rächen, dass die Shuttles ausser Dienst gestellt wurden, ohne ein modernes Nachfolgesystem - wenigstens für den Gütertransport - bereitgestellt zu haben.
Wie aus der vorhergegangenen Meldung zu entnehmen, ist ja Falcon / Dragon von SpaceX nicht vor Ende November zu erwarten.
Und von den Europäern hat man schon ewig nix mehr gehört.

Kurz gesagt, wenn sich nicht ganz bald etwas gescheites tut, ist m.e. demnächst der Fortbestand der ISS in Gefahr.

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Nach Havarie: Rückkehr von ISS-Astronauten verzögert sich
« Antwort #430 am: 28 August, 2011, 15:25 »
Wegen des Absturzes eines Transportraumschiffes am vergangenen Mittwoch verschiebt sich die Rückkehr von drei Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS zur Erde.

Die Vorbereitungen seien ausgesetzt worden, teilte das Flugleitzentrum den Kosmonauten Alexander Samokutjajew und Andrej Borissenko sowie dem US-Astronauten Ronald Garan mit. Voraussichtlich sollen die drei Männer nun erst am 19. September statt wie geplant am 8. September zur Erde zurückkehren. Das meldete die Agentur Interfax am Sonntag unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Flugleitzentrums.

Auch der Start der nächsten ISS-Missionen verzögere sich entsprechend, hieß es. Am 22. September sollten drei Raumfahrer in einer Sojus-Kapsel zum Außenposten der Menschheit fliegen. Der Rest der aktuellen Besatzung - ein Russe, ein Amerikaner und ein Japaner - sollte dann im November heimkehren. Eine offizielle Entscheidung über diese Verschiebung werde schon bald bekanntgegeben, teilte das Flugleitzentrum der Crew mit.
 
Am Mittwochabend war ein unbemannter Transporter vom Typ Progress kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) über dem Osten Russlands abgestürzt. Der Grund war eine Fehlzündung der Sojus-Trägerrakete. Noch immer sind die Trümmer der Progress nicht entdeckt worden. Suchtrupps des Zivilschutzministeriums überprüften weitere Gebiete im Altai-Gebirge in Südsibirien, wo der Raumfrachter zerschellt ist.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Nach Sojus-Fehlstart: NASA befürchtet kurzzeitige ISS-Räumung
« Antwort #431 am: 30 August, 2011, 08:10 »
Der Absturz eines russischen Versorgungstransporters könnte nach Ansicht der US-Raumfährtbehörde NASA eine Räumung der Internationalen Raumstation ISS nötig machen.

Sollte die Ursache für die Fehlzündung der Sojus-Trägerrakete in der vergangenen Woche nicht bis Mitte November gefunden sein, müssten zunächst alle Astronauten von der ISS zurück auf die Erde kommen, bevor neue hochgeschickt würden, sagte der zuständige NASA-Manager Mike Suffredini am Montag. Wir werden machen, was am sichersten für die Crew und die Weltraumstation ist, sagte er nach einem Bericht der Zeitung "Houston Chronicle".
 
Vor einigen Tagen war der unbemannte Frachter vom Typ Progress 12 M-12 mit fast drei Tonnen Versorgungsgütern an Bord auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS im Altai-Gebirge im Osten Russlands in menschenleerem Gebiet abgestürzt. Grund war nach ersten Erkenntnissen eine fehlerhafte Zündung der dritten Raketenstufe an der Sojus. Es war die erste Panne seit 1978.

Seit der Einmottung ihrer Space-Shuttle-Flotte im Juli ist die NASA für den Transport ihrer Astronauten zur ISS von Plätzen in den russischen Sojus-Kapseln abhängig. Von den derzeit sechs Astronauten in der Station sind zwei Amerikaner. Die NASA hatte ihren Teil der ISS gerade erst in diesem Jahr fertiggestellt, durchgehend seit elf Jahren hat sie Raumfahrer auf ihr stationiert.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Sojus-Crash stürzt Russland und USA ins Dilemma
« Antwort #432 am: 03 September, 2011, 09:02 »
Nach der schweren Sojus-Panne diskutieren die Weltraum-Partner Russland und USA die Zukunft der Internationalen Raumstation ISS. Eine vorübergehende Verwaisung des Außenpostens der Menschheit ist möglich. Die Europäer aber wollen die ISS erhalten.

Erstmals seit elf Jahren denken die führenden Weltraumnationen Russland und USA über eine Verwaisung oder gar eine Aufgabe der Internationalen Raumstation ISS nach. Grund ist der Absturz der russischen Sojus-Rakete vor gut einer Woche. Zwar war anfangs die Lebenszeit des Außenpostens der Menschheit nur bis 2013 geplant. Doch diese Frist wurde zuletzt bis mindestens 2020 verlängert, dann soll die ISS punktgenau im Ozean versenkt werden. Vor allem die Europäer, die viel Geld investiert haben, werden angesichts der nun neu entbrannten Diskussionen unruhig. Sie raten dringend dazu, an der ISS festzuhalten.
 
"Jetzt beginnt die Zeit, in der wir Ergebnisse haben wollen", sagt der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, der Nachrichtenagentur dpa. "Wir wollen nicht, dass die ISS aufgegeben wird". Er fordert, die Europäische Raumfahrtagentur ESA an der Debatte über die ISS-Zukunft zu beteiligen. Doch auch Wörner weiß: Am Ende fällen die beiden Großmächte eine Entscheidung.

Galt die verlässliche Sojus lange als "VW-Käfer des Weltalls", stellt sich nach der millionenschweren Panne nun die Frage nach der Sicherheit. Das auf seine Raumfahrttradition so stolze Russland diskutiert sogar die Zukunft seiner Präsenz im Kosmos. Doch der Crash hat auch die USA in ein schweres Dilemma gestürzt - denn die US-Weltraumbehörde NASA hadert nur wenige Monate nach der Ausmusterung ihrer Space Shuttle mit ihrer Weltraum-Strategie.
 
"Es gibt ein größeres Risiko, die ISS zu verlieren, wenn sie unbemannt ist", warnt der zuständige NASA-Manager Michael Suffredini. DLR-Chef Wörner sieht den Sinn der ISS bei einer Evakuierung in Gefahr. "Viele Experimente können nur Menschen umsetzen", sagt er. Immer wieder kam es in 350 Kilometern Höhe zu heiklen Situationen, die den Eingriff der Besatzung erforderten.
 
Für die USA wäre eine Räumung eine Niederlage auf ganzer Linie. Fast alle teuren Shuttle-Flüge des vergangenen Jahrzehnts dienten dazu, das Weltraum-Labor auszubauen und auszustatten. Transporte mit Sojus sind um ein Vielfaches günstiger. Auch deshalb hatte die NASA ihre Raumfähren ausgemustert - denn so sollte mehr Geld für wichtige ISS-Projekte zur Verfügung stehen, erklärt Scott Pace vom Raumfahrtinstitut der George Washington University. Diese Strategie erweist sich nun als brüchig.
 
Russland will die aufgeregte Diskussion rasch beruhigen. Zu Sowjetzeiten habe es zehnmal so viele Pannen gegeben, versichert Boris Tschertok von der Akademie der Wissenschaften nach der jüngsten Pannenserie. Und auch Vitali Dawydow, Vizechef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, betont nach Angaben der Agentur Interfax, von einer "Systemkrise" in der russischen Raumfahrt könne keine Rede sein.
 
Kein Wunder: Für Russland geht es um viel Geld. 60 Millionen US-Dollar (rund 42 Mio Euro) zahlt die NASA für jede Fahrkarte zur ISS - Sojus sind auf Jahre die einzigen Transportmittel für Raumfahrer. Moskau ist auf die Einnahmen angewiesen, um den ambitionierten Bau eines neuen Weltraumbahnhofs zu finanzieren.
 
Auch deshalb setzt Russland die USA nun unter Druck - und droht indirekt mit der freiwilligen Aufgabe der ISS. "Die Station hat ihre Kapazität für Experimente fast erschöpft", sagt Tschertok laut Interfax. "Außerdem verbringen die Raumfahrer fast ihre ganze Zeit auf der Station mit Reparaturarbeiten".
 
"Es gibt wahrscheinlich keine internationale Partnerschaft, die so groß, so ausgedehnt und so langfristig ist", sagt US-Raumfahrtexperte Pace über die ISS. Die Station gilt als Symbol für die Überwindung des Kalten Krieges und für Multilateralismus. Doch die Zusammenarbeit könnte nun abrupt enden, das überwunden geglaubte Wettrüsten im All ginge von neuem los. Dann aber sind Russland und die USA nicht die einzigen Konkurrenten. "China wird in fünf bis sechs Jahren verlässliche Raumschiffe haben", warnt Wissenschaftler Tschertok.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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ISS: Astronauten filmen Polarlicht über Neuseeland
« Antwort #433 am: 29 September, 2011, 13:31 »
Ein Video der Nasa zeigt eine Aurora australis über Neuseeland von der ISS aus gesehen. Das Polarlicht auf der Südhalbkugel trat nach heftigen Eruptionen auf der Sonne auf.

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat ein spektakuläres Video veröffentlicht, das die Astronauten der Internationalen Raumstation (ISS) beim Überflug über den Indischen Ozean aufgenommen haben. Es zeigt Polarlichter über Neuseeland im Zeitraffer.


Polarlichter - in diesem Fall Aurora australis - entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen. Das Phänomen tritt hauptsächlich in den Polargebieten auf, da das Erdmagnetfeld die Teilchen entlang der Feldlinien zu den magnetischen Polen lenkt. Da das Magnetfeld dort senkrecht zur Erdoberfläche verläuft, können die Teilchen in die Erdatmosphäre eintreten. Dort prallen sie auf Luftmoleküle, die sie zum Leuchten bringen.


Die starke Aurora australis sei auf die Sonnenfleckregion AR1302 zurückzuführen, sagte der Astrophysiker Paul Cally der australischen Tageszeitung The Age. Dort ist es in den vergangenen Tagen mehrfach zu riesigen Sonneneruptionen gekommen, die die Nasa als große (X-Class) eingestuft hat.

Die US-Weltraumbehörde hat bereits vor den Aktivitäten von AR 1302 gewarnt - die aus Sonneneruptionen resultierenden Sonnenstürme können Kommunikations- und Navigationssatelliten beeinträchtigen und sogar das Stromnetz stören. Die Teilchen treffen etwa zwei bis vier Tage nach einer Eruption auf der Erde ein.


Vor einigen Tagen hatte die Nasa bereits ein Zeitraffervideo veröffentlicht: Es zeigt in etwa einer Minute eine Umrundung der Erde durch die ISS.

Quelle : www.golem.de

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Neuartiger Weltraumarm für ISS & Co.
« Antwort #434 am: 11 Oktober, 2011, 13:01 »
Eine der größten Herausforderungen im Weltraum ist das Greifen von Objekten. Roboterarme mögen im Space Shuttle oder bei der Internationalen Raumstation ISS mittlerweile zwar Standard sein, doch ist ihre Verwendung auf bestimmte Aufgaben beschränkt. Denn die eingesetzten Gelenke und Greifmechanismen bedingen, dass das zu erfassende Objekt kompatible Zugriffsflächen besitzt. Ein Start-up aus Colorado testet nun einen ganz neuen Ansatz, der Roboterarme deutlich praktischer machen könnte: eine Art Allesgreifer, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Die Ingenieure von Altius Space Machines nennen ihr System schlicht einen "klebrigen Ausleger" – auf Englisch: Sticky Boom –, der sich bis zu 100 Meter ausfahren lässt. An seinem Ende befindet sich eine Greiffläche, die den Effekt der sogenannten Elektroadhäsion verwendet. Diese erlaubt es, elektrostatische Ladungen in nahezu jedem Material zu induzieren – sei es nun Metall, Kunststoff, Glas oder gar ein Asteroidenstück. Durch die unterschiedliche Ladung zwischen Ausleger und Objekt bleibt dieses dann haften.

Der Hauptvorteil des Sticky Boom ist die Tatsache, dass er sich an jedes Raumfahrzeug oder Objekt "kleben" lässt, egal ob es für einen Roboterarm geeignet ist oder nicht. "Man muss nicht einmal wissen, aus was ein Objekt besteht und welche Form es hat", sagt Altius-Präsident Jonathan Goff.

Die Technik bietet eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten. Altius will sich anfangs auf ein Konzept konzentrieren, das eine Just-in-time-Versorgung der ISS erlauben würde. Beim "Direkt zur Station"-Ansatz würde ein kleines Nachschubraumfahrzeug in Richtung iSS aufbrechen, dem klassische Dockingsysteme fehlen. Stattdessen würde der Sticky Boom verwendet, um es einzuholen.

Altius erwägt außerdem weitere Nutzungsszenarien für den Sticky Boom. Er könnte die Reparatur von Satelliten erleichtern, weil die meisten von ihnen nicht mit regulären Roboterarmen "eingefangen" werden können. Außerdem könnte die Technik das Problem des Weltraumschrotts lösen helfen: Ein Sticky Boom wäre dann so etwas wie ein orbitaler Staubsauger.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

    Klebriger Greifer

Quelle : www.heise.de

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