Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 36658 mal)

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Space Shuttle Mission 134: Antimateriedetektor startet ins All
« Antwort #405 am: 29 April, 2011, 13:15 »
Warum besteht das Universum aus Materie und nicht aus Antimaterie? Antworten auf diese Frage, die viele Wissenschaftler umtreibt, soll das Alpha Magnetic Spectrometer liefern. Es soll heute an Bord des Space Shuttle Endeavour zur Internationalen Raumstation fliegen.

Wenn alles glatt geht und das Wetter mitspielt, startet am heutigen Freitag das Space Shuttle Endeavour zur Internationalen Raumstation (ISS). An Bord hat sie dann unter anderem das wissenschaftliche Instrument Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02). Der Start vom US-Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ist für 15:47 Uhr (Ortszeit) geplant.

Geladene Partikel erfassen

Der AMS-02 ist ein Detektor, der außen an der ISS angebracht wird. Seine Aufgabe ist es, die kosmische Strahlung zu untersuchen, indem er ankommende geladene Partikel wie Protonen oder Elektronen untersucht. Pro Sekunde treffen etwa 1.000 Partikel auf jedem Quadratmeter des Instruments ein. Ein Magnet lenkt diese auf verschiedene Detektoren, die deren Energie, Ladung und Masse erfassen.


In dem Teilchenstrom hoffen die Wissenschaftler, Hinweise auf Dunkle Materie und vor allem auf Antimaterie zu finden. "Von seinem günstigen Aussichtspunkt im Weltraum aus wird AMS Fragen wie der nach Antimaterie, Dunkler Materie und dem Ursprung der Kosmischen Strahlung nachgehen", erklärt Samuel Ting, Sprecher der AMS-Kollaboration und Träger des Physiknobelpreises des Jahres 1976.

Wo ist die Antimaterie?

Der Kosmos sei dafür das geeignete Labor, sagt Ting: Wenn es noch Antimaterie gebe, dann im Weltall. Antimaterie ist der Gegenpart zu Materie: Beide sind identisch aufgebaut, aber haben entgegengesetzte Ladung. Treffen sie aufeinander, löschen sie sich gegenseitig aus. Auf der Erde gibt es deshalb keine Antimaterieteilchen. Die große Frage, der Wissenschaftler nachgehen, ist, weshalb das Universum aus Materie besteht und nicht aus Antimaterie. Nach dem Urknall müssen beide in gleicher Menge entstanden sein.

Würde AMS-02 ein oder mehrere Antimaterieteilchen erfassen, wäre das ein Hinweis darauf, dass irgendwo im Weltall noch größere Mengen Antimaterie existieren, möglicherweise sogar ganze Galaxien, die daraus bestehen. Die Chancen sind jedoch gering: Der Vorgänger AMS-01, der 1998 zehn Tage lang im Weltraum im Einsatz war, verzeichnete knapp 80 Millionen Teilcheneinschläge, ohne dass ein Antiteilchen dabei gewesen wäre.

Größtes und schwerstes Instrument auf der ISS

AMS-02 ist fast 4 Meter groß und wiegt 7,5 Tonnen. Damit ist es das größte und schwerste wissenschaftliche Instrument, das bisher zur ISS gebracht wurde. Und wohl auch das teuerste: Rund 1,5 Milliarden US-Dollar hat die Entwicklung gekostet, an der 56 Forschungsinstitute aus 16 Ländern beteiligt waren, darunter die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) in Aachen und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Beide haben wichtige Komponenten des Antimateriedetektors entwickelt. Die Endmontage erfolgte am europäischen Kernforschungszentrum (Cern) in Genf. Dort wurde das Instrument auch kalibriert - im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider.

STS-134 ist die vorletzte Space-Shuttle-Mission und gleichzeitig der letzte Flug der Endeavour. Das Cern überträgt den Start ab 20.30 Uhr live im Internet. Den 135. und letzten Flug eines Space Shuttle wird die Atlantis voraussichtlich Ende Juni 2011 absolvieren. Damit endet nach 30 Jahren die Ära der Raumfähren.

Erster Start vor 30 Jahren

Der erste Start eines Space Shuttle fand am 12. April 1981 statt. Die Ära das Space Shuttle wurde durch zwei schwere Unfälle überschattet: Am 18. Januar 1986 explodierte die Challenger gut eine Minute nach dem Start. Am 1. Februar 2003 zerbrach die Columbia bei Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.

Quelle : www.golem.de

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Technikpanne vereitelt Endeavour-Abschied
« Antwort #406 am: 29 April, 2011, 18:54 »
Lange Gesichter in Cape Canaveral: Technische Probleme haben den letzten Start der US-Raumfähre Endeavour am Freitag kurzfristig vereitelt.

Ursache waren nach Angaben der Nasa Probleme mit einer Beheizungsvorrichtung. Der Shuttle kann nun frühestens am Montagabend MESZ aufbrechen - mindestens so lange wird es dauern, den Schaden zu beheben. Als Zuschauer hatten sich unter anderem Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle angekündigt. 750 000 Zuschauer wurden erwartet. Es sollte der letzte Flug der Endeavour und der vorletzte einer der legendären Orbiter überhaupt werden. Dann werden die Raumfähren eingemottet.

Das Präsidentenpaar wollte sich trotz der Absage auf den Weg nach Cape Canaveral machen - statt der Beobachtung des Starts sollte es für sie nun eine Besichtigung des Geländes geben. Zum ursprünglich am Freitag geplanten Start war auch die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords angereist, die bei einem Attentat im Januar durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Sie kam mit ihren Ärzten. Giffords ist mit Endeavour-Kommandant Mark Kelly verheiratet.

Die sechsköpfige Besatzung der Raumfähre war schon am Shuttle eingetroffen, als die Nasa den Start abblies. Ärger bereiten nach Angaben der Weltraumbehörde zwei Heizungen, die zu einem Stromgerät gehören. Dieses versorgt das Steuerungssystem des Shuttle während des Starts und der Landung - es muss beheizt werden, damit es im Weltraum nicht einfriert.

Um das Problem beseitigen zu können, muss nun der Außentank der Endeavour geleert und ein Gerüst errichtet werden. Damit kann der Shuttle der Nasa zufolge frühestens um 14.33 Uhr Ortszeit (20.33 Uhr MESZ) am Montag abheben.

Schon bei vergangenen Starts der Shuttles war es immer wieder zu Verzögerungen wegen technischer Schwierigkeiten gekommen. Im Februar war die Raumfähre Discovery erst Monate nach dem ursprünglich geplanten Termin zu ihrer letzten Reise aufgebrochen.

Hat die Endeavour es einmal ins All geschafft, warten auf die Mannschaft zwei arbeitsreiche Wochen. Viermal sollen die Männer aussteigen, um die Internationale Raumstation auf Vordermann zu bringen. Die Liste der Reparaturen und Installationen ist lang wie selten - mit gutem Grund: Ihr abschließender Außeneinsatz am 9. Mai wird der letzte für Astronauten eines Nasa-Shuttles sein. Für den Atlantis-Flug im Juni ist keiner mehr geplant.

Danach ist die Ära der wiederverwendbaren US-Raumfähren nach fast 30 Jahren beendet. Tausende Shuttle-Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Die Endeavour wird nach mehr als 166 Millionen Kilometer im All und 4 500 Erdumrundungen ihren Ruhestand im Wissenschaftszentrum in Los Angeles verbringen.

Der letzte Flug der Endeavour hatte Massen von Raumfahrt-Fans nach Cape Canaveral gelockt. Polizisten und Freiwillige versuchten seit Tagen, dem Andrang der Zuschauer Herr zu werden. Parkplätze waren stark nachgefragt, Kirchen verkauften Essen und T-Shirts, um Geld für wohltätige Zwecke einzunehmen. Hotels waren ausgebucht, viele Besucher übernachteten in Zelten.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Abschiedsflug der Endeavour verzögert sich - lange Reparatur
« Antwort #407 am: 08 Mai, 2011, 20:16 »
Die US-Raumfähre Endeavour wird frühestens am 16. Mai zu ihrer letzten Reise aufbrechen. Wie die Nasa am Samstag (Ortszeit) mitteilte, dauert es mindestens so lange, bis die Ingenieure einen Defekt an einem Heizungssystem repariert haben.

Die Panne hatte den ursprünglich am 29. April geplanten Start verhindert. Der Countdown war abgebrochen worden, als die sechsköpfige Shuttle-Besatzung bereits auf der Startrampe in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida war. Ziel der zweiwöchigen Reise der Endeavour ist die Internationale Raumstation ISS.

Die Nasa will den geplanten Aufenthalt des Orbiters dort um zwei auf 16 Tage verlängern. Nach seiner Rückkehr wird der Shuttle im Museum landen. Danach soll mit der Raumfähre Atlantis zum letzten Mal einer der legendären Orbiter ins All starten.
 
Als Teil der Nutzlast ist auch das Alpha-Magnetspektrometer AMS 02 an Bord. Es soll auf der ISS stationiert werden und 18 Jahre lang nach Hinweisen auf Antimaterie sowie Dunkle Materie suchen. Das Gerät wurde von insgesamt 500 Physikern von 56 Instituten aus 16 Ländern entwickelt und gebaut. Auch mehrere der Konstrukteure des Partikeldetektors fieberten dem Start entgegen.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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US-Space-Shuttel "Endeavour" zum letzten Flug gestartet
« Antwort #408 am: 17 Mai, 2011, 06:01 »
Die US-Raumfähre "Endeavour" ist am Montag zu ihrem letzten Flug ins All gestartet. Der Space Shuttle hob pünktlich um 14.56 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) in den bewölkten Himmel ab.

Die Mission zur Internationalen Raumstation ISS soll 16 Tage dauern. Die sechsköpfige Crew soll dort unter anderem einen zwei Milliarden Dollar (1,37 Milliarden Euro) teuren Teilchendetektor installieren. Der Start hätte ursprünglich am 29. April über die Bühne gehen sollen, war aber wegen technischer Probleme sehr kurzfristig verschoben worden.
 
Nach der Rückkehr von ihrem 25. Flug wird die "Endeavour" im Wissenschaftszentrum in Los Angeles ausgestellt. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nur noch einen weiteren Shuttle-Flug geplant: Anfang Juli soll die "Atlantis" ins All abheben. Danach ist die drei Jahrzehnte währende Ära der wiederverwendbaren Raumfähren beendet.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Endeavour"-Shuttle kehrt nach Abschiedsflug zur Erde zurück
« Antwort #409 am: 01 Juni, 2011, 12:21 »
Jetzt ist nur noch eine übrig. Nach dem Space Shuttle "Discovery" hat auch die "Endeavour" ihre Abschiedsmission absolviert. Der endgültige Countdown für die US-Raumfähren ist fast abgelaufen. Der Flug der "Atlantis" setzt den historischen Schlusspunkt.



Etwa 19 Jahre nach ihrem Jungfernflug ist die Karriere der US-Raumfähre "Endeavour" endgültig beendet. Der Space Shuttle kehrte am Mittwoch mit sechs Astronauten an Bord von seiner letzten Mission zur Erde zurück. Er landete nach 16 Tagen im All planmäßig um 8.35 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Der Orbiter kommt nun wie die anderen Shuttle ins Museum, da die Raumfahrtbehörde Nasa ihr Shuttle-Programm einstellt. Den historischen Schlusspunkt soll der "Atlantis"-Flug im Juli setzen.

Die "Endeavour" war am 16. Mai zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen, wo die Besatzung in vier Außeneinsätzen innerhalb von gut elf Tagen wichtige Wartungs- und Reparaturarbeiten unternahm. Die Crew installierte unter anderem einen zwei Milliarden Dollar (1,39 Milliarden Euro) teuren Teilchendetektor, der Forschern in aller Welt neue Erkenntnisse über die Antimaterie und den Ursprung kosmischer Strahlen liefern soll.

Die Nasa hatte bereits am Ende der Reise begeistert von einer perfekten Mission gesprochen und die Verlässlichkeit der betagten "Endeavour" hervorgehoben. "Ihre Leistung war nichts weniger als herausragend", sagte LeRoy Cain, der den Abschiedsflug von der Erde aus überwachte. Vor der Abreise hatte das Schiff noch große Probleme gemacht - der Abflug musste wegen technischer Schwierigkeiten mehrfach verschoben werden.

Die "Endeavour" ist die jüngste von insgesamt fünf für Flüge ins All eingesetzte US-Raumfähren. Sie ersetzte die 1986 explodierte "Challenger" und bestritt seit ihrem ersten Start am 7. Mai 1992 insgesamt 25 Reisen. Nach Angaben der Nasa verbrachte sie 299 Tage im Weltraum und legte dabei 197,6 Millionen Kilometer zurück. Allein bei ihrer Abschiedsmission umrundete sie die Erde 248 Mal.

Vor allem für die Montage der ISS spielte sie in all der Zeit eine große Rolle. Zwölf Mal dockte sie an dem Außenposten der Menschheit im All an, lieferte unter anderem im Dezember 1998 das erste amerikanische Bauteil und über die Jahre wichtige Solarkollektoren, Laborteile und Beobachtungsmodule.

Künftig darf sich das kalifornische Wissenschaftszentrum über die "Endeavour" als Ausstellungsstück freuen. Nicht weit entfernt wurden die Space Shuttle entwickelt und gebaut.

Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Sojus-Kapsel auf dem Weg zur ISS - Crew züchtet Gemüse
« Antwort #410 am: 09 Juni, 2011, 08:06 »
Verstärkung für die ISS: Drei Raumfahrer sind unterwegs zur Internationalen Raumstation. Eine ihrer Aufgaben: Sie sollen in der Schwerelosigkeit Gurken und Tomaten züchten.

Eine "Sojus"-Kapsel neuer Bauart an Bord ist mit einem Russen, einem Japaner und einem Amerikaner zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die "Sojus" vom Typ TMA-02M begann ihre zweitägige Reise um 22.12 Uhr MESZ am Dienstagabend vom Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe. Zu den Aufgaben der Crew gehört auch das Züchten von Gemüse auf der ISS.
 
Allen Raumfahrern gehe es gut, teilte die Flugleitung auf dem Kosmodrom nach Angaben der Agentur Itar-Tass in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mit. Der Kosmonaut Sergej Wolkow, der Raumfahrer Satoshi Furukawa aus Japan und der Nasa-Astronaut Michael Fossum werden in der Nacht zum Freitag auf der ISS erwartet.

Schon kurz nach dem Start sei Wolkows Talisman, ein Plüsch-Schweinchen, ins Schweben geraten und habe so die Schwerelosigkeit in der Kapsel angezeigt, sagte ein Mitarbeiter der Flugleitung. Der Kosmonaut Wolkow und der Nasa-Astronaut Fossum haben vor ihrem Flug als Offiziere der Luftstreitkräfte ihrer Länder gedient. Furukawa hingegen ist Arzt und soll die Crewmitglieder notfalls medizinisch versorgen. Wolkow werde als Erster auf der ISS Tomaten, Furukawa wiederum Gurken züchten.

Die Verstärkung für die ISS-Langzeitbesatzung wird bis zum 16. November im All bleiben und dabei auch das letzte Mal die US-Raumfähre "Atlantis" aufnehmen. Der Start ist für den 8. Juli geplant. Die Amerikaner werden danach vorübergehend ausschließlich die "Sojus"-Technik der Russen als Mitfahrgelegenheit benutzen.

Die neuen russischen Raumkapseln sind mit moderner Digitaltechnik ausgestattet. Die analoge Messtechnik an Bord sei endgültig ausgemustert, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit.

Seit Anfang April halten die Kosmonauten Andrej Borissenko und Alexander Samokutjajew sowie der Astronaut Ronald Garan alleine auf der ISS Wache.

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Drei neue Besatzungsmitglieder treffen bei Raumstation ISS ein
« Antwort #411 am: 11 Juni, 2011, 12:47 »


Nach zwei Tagen Flug sind drei Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation ISS angekommen. In den kommenden fünf Monaten sind Außeneinsätze und Forschungsarbeit geplant. Die Nasa will noch in diesem Jahr erstmals ein privates Raumschiff ins All schicken.


Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ist wieder komplett. Drei Raumfahrer aus Russland, den USA und Japan haben in einer Sojus-Kapsel den Außenposten der Menschheit erreicht. Nach zweitägigem Flug dockte das Raumschiff in der Nacht zum Freitag an der ISS in rund 350 Kilometern Höhe an, wie das Flugleitzentrum bei Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass mitteilte.

Der Kosmonaut Sergej Wolkow, der Nasa-Astronaut Michael Fossum und Satoshi Furukawa von der japanischen Raumfahrtagentur Jaxa sollen insgesamt 161 Tage bis zum 16. November im All bleiben. Dabei sollen sie sich auch als Gärtner bewähren. Die Raumfahrer züchten erstmals Tomaten und Gurken auf der ISS.

Die neuen Besatzungsmitglieder waren am Dienstagabend vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Zuletzt hatten außer Samokutjajew noch der Russe Andrej Borissenko und der Amerikaner Ronald Garan auf der ISS Wache gehalten. Sie kehren am 8. September zur Erde zurück.

Auf die Mannschaft kommen zwei Außeneinsätze zu. So sollen Wolkow und sein bereits seit April auf der ISS arbeitender Landsmann Alexander Samokutjajew Ende Juli für Montagearbeiten aussteigen. Dabei installieren sie eine spezielle Anlage für die Übertragung von wissenschaftlichen Daten mittels Laser sowie Container für biologische Proben. Außerdem begrüßt die Crew das Space Shuttle "Atlantis" auf dessen letzter Reise, bevor die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Raumfähren außer Dienst stellt.
 
Die Nasa kündigte an, noch in diesem Jahr erstmals ein unbemanntes privat entwickeltes Raumschiff der Firma SpaceX zur ISS zu schicken. Das Unternehmen hatte im Dezember 2010 die Raumkapsel "Dragon" erfolgreich getestet. Die Nasa nutzt wegen der Ausmusterung der Space Shuttles die russischen Sojus-Kapseln.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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Nasa schickt robotische Tankanlage für Satelliten zur ISS
« Antwort #412 am: 15 Juni, 2011, 17:26 »
Die US-Weltraumbehörde Nasa will eine Weltraumtankstelle auf der Internationalen Raumstation (ISS) installieren. Verlaufen die Tests erfolgreich, könnten dort ab 2013 Satelliten mit Treibstoff versorgt oder repariert werden.

Die US-Weltraumbehörde Nasa will mit dem letzten Spaceshuttle eine robotische Weltraumtankstelle, Robotic Refueling Mission (RRM) genannt, zur Internationalen Raumstation (ISS) transportieren. Damit sollen Satelliten mit Treibstoff versorgt werden.

Einsatzbereit ab Mai 2013

Die Raumfähre Atlantis soll Anfang Juli Ausrüstung zur ISS mitnehmen, mit deren Hilfe der Roboter Special Purpose Dextrous Manipulator, kurz Dextre genannt, Satelliten auftanken oder auch kleinere Reparaturen daran ausführen soll. Dextre ist seit März 2008 auf der ISS im Einsatz. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, soll das System in zwei Jahren eingesetzt werden.


Zu der RRM-Ausrüstung gehören unter anderem Werkzeuge, um die Versiegelung zu lösen, mit der die Tanköffnungen eines Satelliten verschlossen sind - die Satelliten waren eigentlich nicht dafür gedacht, betankt zu werden. Weitere Werkzeuge dienen dazu, den Tankdeckel zu öffnen sowie den Treibstoff einzufüllen. Wenn die Atlantis an der ISS angedockt hat, wird ein Astronaut die RRM-Ausrüstung bei einem Weltraumspaziergang zu Dextres Enhanced Orbital Replacement Unit Temporary Platform (EOTP) bringen. Dextre und der Roboterarm Canadarm2 werden RRM dann zu seiner endgültigen Position transferieren.

Treibstoffdepots im Weltraum

Ziel des Projekts sei, "den Weg für zukünftige robotische Auftankmissionen zu bereiten", erklärt die Nasa. Kürzlich hat die Nasa dazu aufgerufen, Konzepte für das Anlegen von Treibstoffdepots im Weltraum einzureichen. An den Depots sollen sich Raumfahrer mit auf dem Weg zu anderen Himmelskörpern, etwa dem Mars, mit Treibstoff versorgen können.

Der Start der Atlantis ist für den 8. Juli geplant. Es wird der 135. und letzte Start eines Spaceshuttles.

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Raumstation ISS drohte Kollission im All - Besatzung evakuiert
« Antwort #413 am: 28 Juni, 2011, 16:26 »
Wegen einer akuten Bedrohung durch Weltraumschrott hat sich die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS vorübergehend in Sicherheit gebracht. Da ein Wrackteil zu spät bemerkt worden sei, habe die 110 Meter breite ISS nicht mehr ausweichen können, sagte ein Mitarbeiter des Flugleitzentrums bei Moskau am Dienstag.

Die sechs Besatzungsmitglieder mussten sich in die beiden angekoppelten Sojus-Kapseln zurückziehen. Das Bruchstück sei in nur 250 Meter Entfernung am Außenposten der Menschheit vorbeigeflogen, meldete die Agentur Interfax.

In der Vergangenheit hatte die ISS wiederholt zum Beispiel Satelliten ausweichen müssen. Zu Schäden kam es bisher aber nicht.

An Bord der ISS rund 350 Kilometer über der Erde halten sich derzeit die Russen Sergej Wolkow, Alexander Samokutjajew und Andrej Borissenko sowie die US-Amerikaner Mike Fossum und Ronald Garan und der Japaner Satoshi Furukawa auf. Am 8. Juli soll letztmals ein US-Spaceshuttle zur Raumstation fliegen, danach sind die russischen Sojus-Raumschiffe die vorerst einzigen Transporter.

Quelle : SAT + KABEL

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Nasa: Letzte "Atlantis"-Mission genau 42 Jahre nach Mondlandung
« Antwort #414 am: 29 Juni, 2011, 09:30 »
Jetzt ist nur noch eine übrig. Nach dem Space Shuttle "Discovery" hat auch die "Endeavour" ihre Abschiedsmission absolviert. Der endgültige Countdown für die US-Raumfähren ist fast abgelaufen. Der Flug der "Atlantis" setzt den historischen Schlusspunkt.

Das teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag mit. Bisher gebe es keinerlei technische Probleme, die eine Verschiebung wahrscheinlich machen, hieß es nach einer umfassenden technischen Prüfung. Die Mission mit vier Astronauten an Bord solle 12 Tage dauern.

Als Datum für die letzte Shuttle-Landung in der Geschichte der Raumfahrt werde der 20. Juli angepeilt - genau 42 Jahre, nachdem der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte.  Allerdings hoffen die Nasa-Verantwortlichen, die Abschiedsreise auf 13 Tage ausdehnen zu können. Ob das möglich sei, hänge davon ab, ob die "Atlantis" gegen Ende der Mission noch genügend Strom habe.

Die Mission bestehe darin, einen Jahresvorrat an Material zur Internationalen Raumsstation ISS zu bringen. Die amerikanischen Shuttle sind die einzigen Raumfahrzeuge, die große Lasten zu dem Außenposten der Menschheit transportieren können. "Dieser Flug ist unglaublich wichtig für die ISS", sagte Nasa-Manager Bill Gerstenmeier.

Quelle: www.digitalfernsehen.de

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STS-135: Tschüss, Spaceshuttle
« Antwort #415 am: 07 Juli, 2011, 20:00 »
Wenn das Wetter mitspielt, dann startet am 8. Juli 2011 gegen 11:30 Uhr (Ortszeit Florida) das Spaceshuttle Atlantis. Es wird der 135. und letzte Start eines Spaceshuttles sein.

Nach drei Jahrzehnten steht das Ende der US-Raumfähren bevor: Am Freitag, dem 8. Juli 2011, soll das Spaceshuttle Atlantis zum letzten Mal vom US-Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abheben. Der Start ist für 11:26 Uhr Ortszeit, also 17:26 Uhr unserer Zeit geplant.


Der Flug der Atlantis ist die 135.Spaceshuttle-Mission. Die US-Weltraumbehörde Nasa überträgt den Start live im Internet. Einen Stream in deutscher Sprache bietet das Angebot Space Livecast an. Die Übertragung beginnt um 15 Uhr.

Keine technischen Probleme

Technisch läuft diesmal alles einwandfrei - bei der vorherigen Mission hatte ein technisches Probleme den letzten Start der Endeavour um mehr als zwei Wochen verzögert. Nur das Wetter könnte einen Start am Vormittag (Ortszeit) verhindern. Weitere Startfenster gäbe es dann am Samstag oder am Sonntag, auch jeweils am Vormittag.


Ziel der Atlantis ist die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS). Zur Nutzlast der Atlantis wird unter anderem eine robotische Tankstelle für Satelliten gehören. Außerdem werden 30 Mäuse zur ISS fliegen. Sie sind Teil eines medizinischen Forschungsprogramms, das eine Methode testen will, um den Knochenabbau in der fehlenden Schwerkraft zu verhindern. Der Hälfte der Nager wird vor dem Start ein Antikörper injiziert, der ein Protein blockieren soll, das die Knochenbildung verhindert. Die andere Hälfte erhält ein Placebo. Damit hoffen die Wissenschaftler, den Knochenabbau zu verhindern.

iPhone auf der ISS

Schließlich wird die Atlantis das erste iPhone mit zur ISS nehmen. Darauf installiert ist die vom texanischen Unternehmen Odyssey Space Research entwickelte App Spacelab for iOS, mit der die Astronauten an Bord der ISS wissenschaftliche Ergebnisse aufzeichnen können. Möglicherweise kann sie eines Tages auch bei der Navigation behilflich sein. Die App ist übrigens auch für Nutzer auf der Erde erhältlich.

Die Ära der wiederverwendbaren Raumfähren begann vor 30 Jahren: Am 12. April 1981 startete die Raumfähre Columbia. In der Nomenklatur der Nasa bezeichnet Spaceshuttle die Einheit aus der Fähre, dem Tank und den beiden Feststoff-Booster-Raketen. Diese werden nach dem Start als erstes abgesprengt. Sie kehren an Fallschirmen zur Erde zurück und können wiederverwendet werden. Lediglich der große Tank mit dem Treibstoff für die Haupttriebwerke verglühte in der Atmosphäre. Die Fähre selbst kehrte zur Erde zurück. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verhinderten Keramikkacheln an der Unterseite, dass die Fähre verglühte.

Sechs Raumfähren

Insgesamt gab es: die Enterprise, Columbia, Challenger, Discovery, Atlantis und Endeavour, von denen allerdings nur fünf für Weltraummissionen eingesetzt wurden. Die Enterprise war ein Prototyp, mit der unter anderem Gleitflüge zur Erde geprobt wurden. Dazu wurde sie von einer Boeing 747 huckepack in die Luft transportiert und segelte dann zur Erde zurück.


Die Enterprise wird heute im National Air and Space Museum vor den Toren der US-Hauptstadt Washington ausgestellt. Ihren Platz soll aber künftig die Discovery einnehmen - die Fähre mit den meisten Starts. Die Enterprise wird auf den Museumsflugzeugträger Intrepid in New York umziehen. Die Endeavour kommt ins California Science Center in Los Angeles. Die Atlantis schließlich wird künftig im Kennedy Space Center ausgestellt.

Zwei Unfälle

Die beiden ersten Fähren, die Columbia und Challenger, wurden bei Unfällen zerstört: Die Challenger explodierte am 18. Januar 1986, genau 73 Sekunden nach dem Start. Grund waren ein oder mehrere schadhafte Dichtungsringe an einem der Booster. Am 1. Februar 2003 brach die Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Ein Schaumstoffteil hatte beim Start den Hitzeschild beschädigt. Alle Mitglieder der je siebenköpfigen Besatzungen kamen ums Leben. Nach den Unfällen pausierte das Spaceshuttle-Programm jeweils für etwa zweieinhalb Jahre.

Das Spaceshuttle war in den letzten Jahren ein wichtiges Transportmittel zur Versorgung der ISS. Nach der Einstellung des Shuttle-Programms der Nasa sollen private Unternehmen künftig diese Aufgaben übernehmen. Darunter befindet sich das von Elon Musk gegründete Unternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) mit seiner Trägerrakete Falcon 9 und der Raumkapsel Dragon. Spacex, Boeing, Sierra Nevada und das von Amazon-Chef Jeff Bezos gegründete Blue Origin wollen zudem wiederverwendbare Raumfähren entwickeln.

Neue Ziele

US-Präsident Barack Obama visiert fernere Ziele an: 2010 hat er das Mondprogramm seines Vorgängers George W. Bush beendet. Stattdessen sollen die USA 2025 ein bemanntes Raumfahrzeug auf einen Asteroiden schicken. Zehn Jahre später sollen die Menschen erstmals zum Mars fliegen. Das dafür nötige Raumfahrzeug, das Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV), soll der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin entwickeln.

Quelle : www.golem.de

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Re: STS-135: Tschüss, Spaceshuttle
« Antwort #416 am: 08 Juli, 2011, 13:00 »
Wer Lust hat sich das Ganze anzuschauen ...hier gibts nen Live-Stream -> http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/

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Re: STS-135: Tschüss, Spaceshuttle
« Antwort #417 am: 08 Juli, 2011, 17:41 »
Tja ...das wars dann ...ca. 30 sek vor dem Start wurde der Countdown zwar nochmal kurz unterbrochen ...aber ansonsten ein Bilderbuchstart ...  :jo

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Re: STS-135: Tschüss, Spaceshuttle
« Antwort #418 am: 09 Juli, 2011, 02:31 »
Was ich nicht verstehe ist, dass alle Welt meint, den Shuttles jetzt schon adieu sagen zu müssen, obwohl die letzte Reise eben erst begonnen hat.
Für mich ist's erst zu Ende, wenn die Atlantis wieder unten ist. Dann kann man sagen "das war's jetzt", nicht vorher.
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Sorge um die Sicherheit der ISS
« Antwort #419 am: 11 Juli, 2011, 14:34 »
Wenige Stunden nach dem letzten Raumflug der Atlantis zur internationalen Raumstation ISS hat die NASA eine Warnung vor einem Stück Weltraumschrott herausgegeben. Das Objekt, dessen Größe zunächst unbekannt war, könnte am Dienstag in die Nähe der ISS kommen. Zu dieser Zeit ist auch eine Außenmission geplant. Laut MASTER-2005 (Meteoroid and Space Debris Terrestrial Environment Reference) befinden sich momentan über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als 1 cm in einer Umlaufbahnen um die Erde, wobei nur ein Bruchteil, mit Hilfe des amerikanischen Space-Surveillance-Systems kontinuierlich beobachtet werden kann. Die bemannten Module ISS sind zwar mit doppelwandigen Meteoritenschutzschilden ausgestattet und können den Einschlag von Weltraummüll von mehreren Zentimeter Durchmesser mutmaßlich widerstehen. Über eine Verschiebung durch die Atlantis werde aber noch heute entschieden.

Quelle : www.gulli.com

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