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Thema:
Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.
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Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc. (Gelesen 34641 mal)
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SiLæncer
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Aufbruch und Umbruch bei der ISS
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Antwort #390 am:
22 November, 2010, 08:34 »
Nach fast 12 Jahren im Bau und Gesamtinvestitionen von 100 Milliarden Dollar ist die Internationale Raumstation ISS nun endlich fertig. Da trifft es sich gut, dass das Weiße Haus zugestimmt hat, die Gesamtlaufzeit des Projekts um vier Jahre zu verlängern – von 2016 auf 2020. Doch was werden die Forscher mit dieser zusätzlichen Forschungszeit tun?
Die Frage treibt derzeit Wissenschaft genauso wie Privatunternehmen um, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Jason Crusan, Cheftechnologe für den Bereich Weltraumoperationen bei der NASA, meint, dass die Behörde mit ihren internationalen Partnern zusammenarbeiten muss, um die Nutzung der ISS auszudehnen. Die Missionsverlängerung erlaube mehr Experimente im Mikrogravitationsklima der Station, sagte Crusan auf einer Konferenz der American Astronomical Society, die sich in der vergangenen Woche in Cape Canaveral mit der Zukunft der ISS beschäftigte.
Bevor die ISS zum Forschertraum wird, muss allerdings noch eine wichtige Hürde genommen werden: Wie man Mannschaften und Ladung künftig ins All bekommt, wenn das Space Shuttle nächstes Jahr in Rente gegangen ist. Edward Mango, Direktor des Planungsbüros für kommerzielle Weltraumtransportsysteme bei der NASA, glaubt, dass nach dem Ende des Raumgleiters Wirtschaftsunternehmen wie SpaceX oder Orbital Sciences den Job übernehmen werden. Allerdings wird es wohl kaum vor 2015 soweit sein. Bis dahin müssen die USA sich auf ihre Partner aus Russland, Europa und Japan verlassen. Mit den Russen besteht bereits Einigkeit darüber, dass neue Crews der Amerikaner mindestens zweimal im Jahr zur ISS transportiert werden.
Mehr zum Thema in Technology Review online:
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Experiment im All
Quelle :
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Nasa verschiebt letzten Flug der "Discovery" um Monate
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Antwort #391 am:
06 Dezember, 2010, 11:44 »
Die US-Raumfähre "Discovery" bleibt unerwartet lange am Boden. Nach etlichen Verzögerungen hat die Nasa den Starttermin auf Februar 2011 verschoben - frühestens. Schuld sind Risse im Treibstofftank.
Die Abschlussvorstellung der US-Raumfähre "Discovery" wird zu einer peinlichen Posse. Ursprünglich hätte das 1983 fertiggestellte Space Shuttle bereits im September zu seinem letzten Flug ins All aufbrechen sollen. Doch zunächst wurde die Nutzlast nicht rechtzeitig fertig, dann vereitelten Lecks in Helium- und Stickstoffleitungen des Steuersystems den Start, wenig später gab es Probleme mit der Elektrik und ein Sturm verhinderte den Flug. Als dann noch Lecks in Treibstoffleitungen und Risse im Tank gefunden wurden, war klar: Die Verzögerungen werden Wochen dauern. Doch jetzt muss die Weltraumbehörde Nasa noch stärker auf die Bremse treten, hat den Start nunmehr für den 3. Februar 2011 angekündigt - frühestens.
Als Grund für die erneute Terminänderung werden von der Nasa wieder dieselben Risse im Treibstofftank genannt, die schon am 11. November das Abheben verhindert hatten. Nasa-Mitarbeiter hatten damals zwei jeweils 23 Zentimeter lange Risse an zwei sieben Meter langen Aluminiumklammern, den sogenannten Stringers, am Außentank des Shuttles entdeckt. Mittlerweile seien die Risse zwar abgedichtet und auch neuer Isolationsschaum aufgebracht worden, die Ursache für die Risse sei aber weiterhin unklar, teilte die Weltraumbehörde mit.
Die komplexe Technik des riesigen Treibstofftanks der Space Shuttles hat bereits einmal zur vollständigen Zerstörung einer der milliardenteuren Raumfähren geführt. Bei Start der "Columbia" am 16. Januar 2003 löste sich ein Teil der Schaumstoffisolation, die nötig ist, um den Tank vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Das Isolationsstück traf die Flügelkante des Shuttles und beschädigte dabei einige der Hitzeschutzkacheln der Tragfläche. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre konnte durch diese Schwachstelle heißes Plasma in den Flügel eindringen woraufhin die "Columbia" zerbarst. Alle Besatzmitglieder starben bei dem Unglück.
Roboter an Bord
Um eine solche Katastrophe nicht noch einmal geschehen zu lassen, wollen die Nasa-Ingenieure jetzt versuchen, die Ursache für die Risse zu ergründen. Die notwendigen Daten sollen zwei aufwendige Tests an dem Außentank liefern, bei denen unter anderem Temperatur- und Druckänderungen in verschiedenen Bereichen der Konstruktion überprüft werden sollen. Bisher ist allerdings noch nicht einmal klar, wann genau die Tests durchgeführt werden sollen. Geplant ist allerdings ein Termin im Dezember.
Unterdessen wollen die Ingenieure gezielt Fertigungsfehler in neue Stringers einbauen, um durch Analysen dieser Fehler Rückschlüsse auf die Ursache der Rissbildung an der "Discovery" ziehen zu können.
Der Betrieb der Internationalen Raumstation ISS soll trotz der Verschiebung des Space-Shuttle-Fluges weitgehend unbeeinträchtigt fortgeführt werden können. Nachschub und neue Besatzungsmitglieder werden wie geplant mit russischen Raketen zur ISS gelangen.
Der letzte Flug eines Space Shuttle, der Start der "Endeavour", werde sich durch die Untersuchungen am Tank der "Discovery" allerdings mindestens bis zum 1. April 2011 verschieben, teilte die Nasa bereits vorsorglich mit. Bis dahin sollte, wenn alles gutgeht, bereits einer der Fluggäste der "Discovery", der humanoide Roboter " Robonaut 2" seine Arbeit aufgenommen haben.
Zu wünschen wäre das der Nasa jedenfalls, denn bisher sind die Abschlussflüge der Space-Shuttle-Flotte kein glänzendes Aushängeschild für die Fähigkeiten der US-Raumfahrt.
Quelle :
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Sojus-Kapsel dockt an ISS an
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Antwort #392 am:
19 Dezember, 2010, 12:00 »
Erfolgreiches Manöver im All: Drei neue Crew-Mitglieder haben die Internationale Raumstation erreicht. Ihre russische Sojus-Kapsel dockte reibungslos an die ISS an. Auf ihrer Reise hatte die Raumfähre zuvor über Stunden den Funkkontakt zur Erde verloren.
Moskau - Frisches Personal für die Internationale Raumstation: Eine russische Sojus-Kapsel mit drei Besatzungsmitgliedern ist auf der ISS eingetroffen. Die US-Astronautin Catherine Coleman, der Russe Dmitri Kondratjew und der Italiener Paolo Nespoli erreichten am Freitag nach rund zwei Tagen Flug planmäßig die ISS. Dies meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde des Landes. Das Andockmanöver verlief demnach ohne Probleme.
Die drei Astronauten sollen sechs Monate an Bord der ISS bleiben und verstärken die aus den Russen Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka sowie dem US-Astronauten Scott Kelly bestehende Besatzung.
Auf ihrer Reise zur ISS war die Kapsel wegen eines technischen Fehlers stundenlang ohne Kontakt zum Flugleitzentrum im All unterwegs gewesen. Auch die Position hätten die Experten am Boden zwischenzeitlich nicht lokalisieren können, sagte ein Sprecher nach Angaben der russischen Agentur Interfax am Donnerstagabend in Moskau. "Die Besatzung war nicht gefährdet und ist nicht gefährdet", so der Sprecher.
Die Zentrale hatte die Kollegen der US-Weltraumbehörde Nasa um Hilfe gebeten. Erst diese hätten die Raumfähre mit Hilfe des GPS-Navigationssystems geortet, hieß es. Die Panne gehe vermutlich auf einen Fehler im Glasfasernetzwerk des Kontrollzentrums bei Moskau zurück, meldete Interfax. Das Problem sei aber inzwischen vollständig behoben worden. Das beschädigte System beliefert das Leitzentrum mit Daten der Messstationen.
Quelle :
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ATV-2 Johannes Kepler: Europäer schicken automatischen Raumtransporter zur ISS
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Antwort #393 am:
05 Februar, 2011, 22:25 »
Die europäische Weltraumagentur Esa wird übernächste Woche den ersten regulären unbemannten Weltraumtransporter zur Internationalen Raumstation (ISS) schicken. ATV-2 wird von einer Ariane in den Orbit transportiert und fliegt dann autonom zur ISS.
Die Europäische Raumfahrtagentur (Esa) bereitet den Start des zweiten Automatischen Transfervehikels (ATV-2) vor: Am heutigen Freitag soll eine Verschalung an dem unbemannten Raumtransporter, der bereits beladen ist, angebracht werden. Diese schützt das ATV-2 während des Flugs ins Weltall, der in der übernächsten Woche stattfinden soll.
7,5 Tonnen Nutzlast
ATV-2, auch Johannes Kepler genannt, ist eine von der Esa entwickelte automatische Transportfähre, die die Internationale Weltraumstation (ISS) mit Nachschub versorgen soll. Das ATV-2 ist 10 Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,5 Metern. Zur Energieversorgung dienen vier Solarmodule, die ausgeklappt eine Spannweite von 22 Metern haben. Der Transporter bringt 7,5 Tonnen Vorräte, Treibstoff und Sauerstoff zur ISS. Angedockt wird am russischen Modul der ISS. Beladen wiegt das ATV 20 Tonnen: Es ist die größte Nutzlast, die eine Trägerrakete vom Typ Ariane-5 ins All befördert hat.
Video: Europäischer Raumtransporter ist startbereit
(3:35)
Das ATV wird von der Ariane in die Umlaufbahn transportiert und dort ausgesetzt. Mit seinen eigenen Triebwerken fliegt es dann zur ISS. Der Transporter verfügt über ein autonom arbeitendes Navigationssystem, das ihn ohne Eingriff von außen zur ISS geleitet und daran andockt.
Entladen ohne Raumanzug
Der Raumtransporter besteht aus zwei Komponenten: dem Servicemodul und dem Frachtraum. Mit diesem Teil macht das ATV an der ISS fest. Der Frachtraum steht unter Druck, so dass die Astronauten ihn ohne Raumanzug betreten und entladen können.
Die Schubdüsen werden auch als Antrieb für die ISS dienen: Johannes Kepler soll die Raumstation, die mit der Zeit immer weiter absinkt, wieder ein Stück von der Erde wegbefördern. Außerdem kann das ATV als Antrieb für eventuell nötige Ausweichmanöver genutzt werden, was wiederum deren Treibstoffvorräte schont.
Weltraummüllabfuhr
Für den Rückflug, der für Juni geplant ist, wird das ATV zur Weltaummüllabfuhr: Es wird mit rund 6 Tonnen Müll der ISS gefüllt und tritt dann die Rückreise an. Allerdings taugt das ATV-2 nicht zum Rücktransport von Mensch und Material von der ISS zur Erde: Der Raumtransporter wird beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglühen.
Johannes Kepler ist die erste reguläre automatische Transportfähre der Esa. Der Vorgänger ATV-1, benannt nach dem französischen Science-Fiction-Autor Jules Verne, diente zu Testzwecken. Der robotische Weltraumtransporter soll am 15. Februar um 23:08 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) von der Startbasis Kourou in Französisch-Guayana aus zur ISS aufbrechen - es ist der 200. Start einer Ariane-Rakete. Künftig soll etwa alle anderthalb Jahre ein ATV zur Raumstation fliegen.
Quelle :
www.golem.de
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Raumfrachter "Johannes Kepler" soll an ISS andocken
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Antwort #394 am:
24 Februar, 2011, 12:06 »
Am heutigen Donnerstag erwartet die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS den europäischen Raumtransporter "Johannes Keppler". Das Andockmanöver wird von der Europäische Weltraumbehörde ESA live im Internet übertragen.
Wie die ESA am Donnerstag mitteilte, wird der unbemannte Weltraumfrachter voraussichtlich um 16.45 Uhr automatisch an den russischen Teil der ISS andocken. Dabei muss der Transporter bei einer Geschwindigkeit von 28 000 Kilometern pro Stunde einen lediglich 15 Zentimeter großen Andockpunkt treffen. Das Andockmanöver wird von der ESA
live im Internet
übertragen.
Der Raumtransporter bringt mehr als sieben Tonnen Lebensmittel, Kleidung, Ausrüstung, Post und Schokolade für die sechs ISS-Besatzungsmitglieder an Bord. Der Transporter wurde in Deutschland bei der Bremer EADS-Tochter Astrium gebaut.
Vor acht Tagen war das 20 Tonnen schwere Raumschiff mit einer Ariane 5-Rakete ins All gestartet. Er soll bis Anfang Juni an der ISS angedockt bleiben und die Raumstation schrittweise um bis zu 30 Kilometer anheben. Dreieinhalb Monate später soll "Johannes Keppler" die ISS mit Müll beladen wieder verlassen und im Weltall verglühen.
Quelle :
www.digitalfernsehen.de
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Space Shuttle: "Discovery" zum letzten Flug gestartet
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Antwort #395 am:
25 Februar, 2011, 07:45 »
40.000 Menschen schauten vor Ort zu, 1100 Journalisten waren versammelt: In Cape Canaveral hob die Raumfähre "Discovery" am späten Donnerstagabend zu ihrem letzten Flug ins All ab. Sie bringt sechs Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS.
Der Start verlief problemlos - und die "Discovery" ist zum letzten Mal auf dem Weg ins All. Der Space Shuttle hob am Donnerstag um 22.53 Uhr MEZ und damit einige Minuten später als geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab.
Der Abschiedsflug der "Discovery" soll elf Tage dauern. Sechs Astronauten fliegen mit der Raumfähre zur Internationalen Raumstation ISS. Neben Nachschub bringen sie den ersten humanoiden Roboter zur ISS.
Die "Discovery" ist mit 230 Millionen Kilometern die meistgereiste Raumfähre der NASA-Shuttleflotte. Ihre Mission ist die drittletzte der US-Raumfähren. Geht alles nach Plan, werden die andere beiden verbliebenen Raumfähren, die "Endeavour" und die "Atlantis", im April und Juni zu ihren Abschiedstouren aufbrechen.
Das Interesse am letzten Flug der "Discovery" ist enorm. Mehr als 1100 Journalisten - viel mehr als bei früheren Missionen - wollten beim Start dabei sein. Die Nasa rechnete mit rund 40.000 Gästen auf dem Startgelände am Banana River. Selbst Ticketpreise von bis zu 59 Dollar konnten die Menschen nicht abhalten. Die Hotels entlang der Space Coast, wie sich die Region selbst nennt, sind seit Tagen ausgebucht, die Parkplätze der Mietwagenfirmen am Flughafen von Orlando leergefegt.
"Discovery" flog die Nasa aus der Krise
Es ist eine bittersüße Abschiedsvorstellung. Bereits im April, drei Wochen nach der geplanten Landung der "Discovery", steht am Kap die nächste Runde der Entlassungen an. Dabei war es die "Discovery", die der Region und dem gesamten Shuttleprogramm immer wieder neues Leben eingehaucht hat: Als die Raumfähre "Challenger" 1986 kurz nach dem Start explodierte, flogen zwei Jahre lang keine Shuttles - bis die "Discovery" startete. Ebenso hob sie als erstes Shuttle 2005 ab, 30 Monate nach dem Absturz der "Columbia".
"Die 'Discovery' ist eine phantastische Maschine, sie hat uns nie im Stich gelassen", sagt Nasa-Manager Mike Leinbach. "Sie fliegt enorm gut, mit äußerst wenigen Problemen im Orbit." Allerdings traten auch immer wieder Probleme auf - diesmal am Haupttank. Ursprünglich hätte die "Discovery" bereits Anfang November starten sollen, dann trat Wasserstoff aus dem Tank aus, schließlich entdeckten Techniker an seiner Außenhaut einen kleinen Riss.
Beim genaueren Nachschauen tauchten immer mehr Risse auf. Der komplette Shuttle musste zurück in den Hangar gefahren werden. Erst kurz nach Weihnachten konnten die Ingenieure den Auslöser des Schadens ermitteln. Offensichtlich hatte es Schwierigkeiten bei der Produktion und Verarbeitung einer Aluminiumlegierung gegeben, die in der Außenhülle des Tanks eingesetzt wird.
Aluminiumlegierung machte Ärger
Die neuerlichen Probleme zeigen aber auch, dass es gut ist, das Shuttle-Programm nach 30 Jahren endlich zu beenden: Die gleiche Aluminiumlegierung war bereits in den Außentanks früherer Flüge verbaut worden. "Wir können nicht ausschließen, dass es schon damals zu Schäden gekommen ist, nur hat sie niemand bemerkt", sagt Bill Ondocsin, Tank-Ingenieur am Marshall Space Flight Center der Nasa in Huntsville (US-Bundesstaat Alabama).
Es ist ein allzu vertrautes Szenario. Sowohl die "Challenger" als auch die "Columbia" sind abgestürzt, weil die Nasa-Manager seit langem bestehende Probleme nicht erkannt oder als nicht schwerwiegend eingeschätzt hatten. Immerhin: Dieses Mal hat man das Problem bemerkt und entsprechend gehandelt.
Quelle :
www.spiegel.de
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Space Shuttle: "Discovery" dockt zum letzten Mal an der ISS an
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Antwort #396 am:
27 Februar, 2011, 08:37 »
Es ist ihre letzte Mission: Die US-Raumfähre "Discovery" ist am Samstag mit sechs Astronauten an Bord an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Nach dieser Reise wird das Space-Shuttle zum Museumsstück - nach 17 Jahren und 39 Ausflügen ins Weltall.
Washington - Sie ist da: Um 20.14 Uhr MEZ dockte die US-Raumfähre "Discovery" am Samstagabend an der 350 Kilometer von der Erde entfernten ISS an. Es ist der letzte Ausflug des Space-Shuttle zur Internationalen Raumstation ISS. An Bord befanden sich sechs US-Astronauten, die am Donnerstag am Kennedy Space Center in Florida gestartet waren.
Stationskommandant Scott Kelly begrüßte am Samstag die Besatzung der "Discovery" mit der Frage, warum sie so spät kämen. Der Start des Shuttles hatte sich aufgrund von Rissen am Treibstofftank um vier Monate verzögert.
Die "Discovery" soll einen menschenähnlichen Roboter, den "Robonaut 2", abliefern, der als Bewohner an Bord der ISS bleiben soll, wenn das Space-Shuttle am 7. März zur Erde zurückkehrt. Außerdem hat die "Discovery" ein multifunktionales Modul dabei, das der ISS mehr Stauraum verschaffen und einen zusätzlichen Bereich für Experimente bringen soll.
Es ist die letzte Weltraum-Mission der "Discovery", die fast 27 Jahre für die NASA im Einsatz war. Seit ihrem ersten Start am 30. August 1984 hat sie mehrfach Geschichte geschrieben. So brachte sie 1990 das Weltraumteleskop "Hubble" ins All, dem die Wissenschaft Aufnahmen des Weltraums von zuvor unbekannter Qualität verdankt. Sie war zudem das erste Shuttle, das 1999 unter dem Kommando einer Frau flog. Nach dem Ende ihres 39. Ausflugs in die Erdumlaufbahn wird das Shuttle zum Museumsstück.
Die NASA plant noch maximal zwei weitere Shuttle-Flüge zur ISS, bevor die Raumgleiter komplett außer Dienst gestellt werden. Die "Endeavour" soll am 19. April starten, die "Atlantis" könnte am 28. Juni zum letzten Flug eines Space Shuttle starten.
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Technik-Panne verlängert Außeneinsatz an der ISS
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Antwort #397 am:
01 März, 2011, 13:14 »
Weil ein Roboterarm ausgefallen war, mussten zwei Astronauten länger im Weltraum ausharren. Dennoch ist die Mission geglückt: Die Installation des neuen ISS-Moduls läuft planmäßig - und die japanische Weltraumbehörde kann sich über ein besonderes Geschenk aus dem All freuen.
Trotz kurzer Probleme mit einem ausgefallenen Roboterarm haben zwei US-Astronauten den ersten von zwei geplanten Außeneinsätzen an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich abgeschlossen. Steve Bowen und Alvin Drew hätten bei dem sechseinhalbstündigen Weltraumspaziergang am Montag alle vorgesehenen Aufgaben erledigt, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Die Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" bereiteten unter anderem die Installation eines neuen Moduls vor: "Leonardo" soll der ISS mehr Stauraum verschaffen und einen zusätzlichen Bereich für Experimente bringen.
Zwei Stunden nach Beginn des Außeneinsatzes fiel nach Angaben der Nasa allerdings ein Roboterarm aus. Wegen der Panne mussten Bowen und Drew fast zwanzig Minuten länger im All bleiben. Der Zwischenfall war einem Nasa-Sprecher zufolge "keine große Sache", die Astronauten seien nicht in Gefahr gewesen. Die Besetzung der ISS habe den 17,6 Meter langen Roboterarm schließlich von einem anderen Arbeitsplatz aus gesteuert.
Weltraum-Vakuum fürs Museum
Auf der Aufgabenliste von Bowen und Drew stand auch, ein Stromkabel zwischen zwei Modulen der ISS anzubringen. Außerdem montierten sie eine defekte Ammoniak-Pumpe ab. Der Außeneinsatz endete mit einem Experiment für die japanische Weltraumbehörde: Die Astronauten öffneten eine Metallbüchse, die das im Weltall herrschende Vakuum einfangen soll. Die Büchse soll später zurück zur Erde gebracht und ausgestellt werden. Ein zweiter Arbeitseinsatz im Weltraum ist für Mittwoch geplant.
Die US-Raumfähre "Discovery" war am Samstag auf ihrer letzten Weltraum-Mission an der ISS eingetroffen. Voraussichtlich wird ihr Aufenthalt im All um einen Tag verlängert, so dass sie erst am 6. März von der Station abdockt.
Die Nasa plant noch maximal zwei weitere Shuttle-Flüge zur ISS, bevor die Raumgleiter komplett außer Dienst gestellt werden. Die "Endeavour" soll am 19. April starten. Die "Atlantis" könnte am 28. Juni zum letzten Flug eines Space Shuttle starten. Danach werden US-Astronauten auf russische Raketen zum Transport ins All angewiesen sein. Die US-Regierung hat eine eigene Neuentwicklung aus finanziellen Gründen ausgesetzt. Mittelfristig sollen private US-Unternehmen die Beförderung übernehmen.
Quelle :
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Letzter Außeneinsatz an der ISS: "Beeindruckende Arbeit, ihr Rockstars"
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Antwort #398 am:
03 März, 2011, 11:13 »
Zwei Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" haben ihren zweiten Außeneinsatz an der ISS erfolgreich abgeschlossen. Damit ging eine Ära zu Ende: Es war der letzte Weltraumspaziergang von "Discovery"-Astronauten.
Zwei Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" haben bei einem Außeneinsatz im Weltall überfällige Reparaturen an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich abgeschlossen. Alvin Drew und Stephen Bowen kehrten in der Nacht zum Mittwoch aus dem Weltraum zurück und beendeten damit eine Ära: Es war der letzte Ausflug einer Crew der "Discovery", die nach ihrem Rückflug zur Erde zum Museumsstück wird. Von ihrer Kollegin Nicole Scott erhielten die Astronauten auch ein dickes Lob: "Wieder eine beeindruckende Arbeit heute, ihr Rockstars"
Es ist der 155. Wartungseinsatz für die ISS, die 1998 konstruiert wurde. Sechst Stunden und 14 Minuten verbrachten Bowen und Drew im Weltall, für Bowen war es bereits der insgesamt siebte Ausflug in die Schwerelosigkeit des Alls. Er gehört damit zu den erfahrensten "Weltraumspaziergängern" der US-Raumfahrtbehörde Nasa.
Der Ausstieg hatte sich wegen eines Lecks in Bowens Raumanzug um etwa eine halbe Stunde verzögert. Auslöser war eine defekte Versiegelung an einem Luftfilter. Die Störung machte den Astronauten aber später keine weiteren Probleme.
Die Raumfahrer bereiteten während ihres Einsatzes eine defekte Ammoniak-Pumpe für den Rücktransport zur Erde vor. Das Gerät war im vergangenen Sommer ausgebaut worden, nachdem es einen Ausfall im ISS-Kühlsystem ausgelöst hatte. Die Pumpe soll im Juni von der Raumfähre "Atlantis" nach Hause gebracht werden, also bei dem letzten Flug eines bemannten US-Shuttles für lange Zeit.
Außerdem installierten die Astronauten bei ihrem zweiten und letzten Außeneinsatz der laufenden "Discovery"-Mission mehrere Kameras an Roboterarmen der ISS.
Timothy Kopra, der ursprünglich als Leiter des Einsatzes vorgesehen war, konnte seine Kollegen nur virtuell vom Kontrollzentrum in Florida aus begleiten, da er wegen eines Fahrradunfalls seine Teilnahme an der gesamten Mission hatte absagen müssen.
Bereits am Dienstagabend hatte die ISS bei einem weiteren Einsatz einen 13. Raum erhalten. Das bisherige Transportmodul "Leonardo" wurde von den Astronauten dauerhaft mit der Raumstation verbunden und dient zukünftig als Lagerraum. "Leonardo" war zuvor bereits sieben Mal an Bord eines Space-Shuttles im Weltraum - auf dem Hinflug bepackt mit Versorgungsgütern für die Raumstation und auf dem Rückflug vollgestopft mit Müll.
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Space Shuttle: "Discovery" beendet letzten Einsatz erfolgreich
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Antwort #399 am:
10 März, 2011, 12:33 »
Die US-Raumfähre "Discovery" hat ihren letzten Einsatz im All erfolgreich überstanden. In 27 Dienstjahren absolvierte der Space Shuttle 39 Missionen. Jetzt tritt er die Reise ins Museum an.
Houston - Es war eine Bilderbuchlandung bei gutem, wenn auch windigem Wetter. Nach ihrer letzten, 13 Tage dauernden Reise ins All ist die Raumfähre "Discovery" am Mittwoch wieder im Raumfahrtzentrum Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) gelandet. Eine Stunde vor dem Aufsetzen auf Landebahn 15 hatte die Crew von Kommandant Steven Lindsey die Bremstriebwerke gezündet. Ein letztes Mal musste dann der Hitzeschild der Raumfähre die extremen Temperaturen bei der Rückkehr in die Atmosphäre aushalten. Probleme gab es keine, die "Discovery" kam wohlbehalten an.
Mit der Landung der Mission STS-133 ging eine Ära der Raumfahrt zu Ende: Von den drei Shuttles, die nach den Unglücken der "Challenger" (1986) und der "Columbia" (2003) noch existieren, war die "Discovery" am längsten im Dienst. Sie flog erstmals 1984 ins All und absolvierte mehr Missionen als die anderen Shuttles der Nasa-Flotte. 5600-mal umrundete die "Discovery" die Erde.
Während ihrer 27-jährigen Karriere beförderte die "Discovery" 180 Menschen ins All - unter ihnen mit Eileen Collins die erste Shuttle-Pilotin (1995) und als erste Kommandantin (1999). Auch der erste afroamerikanische Weltraumspaziergänger, Bernard Harris, flog 1995 an Bord der "Discovery" in die Schwerelosigkeit. 1985 war Senator Jake Garn an Bord, er war der erste amtierende Kongressabgeordnete im Weltraum.
Maximal zwei weitere Flüge geplant
Auch bekannte Forschungsgeräte hatte die "Discovery" auf ihren Missionen an Bord. Die Raumfähre brachte 1990 das Weltraumteleskop " Hubble" ins All, und sie setzte 1990 die Sonde "Ulysses" im Weltall aus, die wesentliche Erkenntnisse über die Sonne sammelte und erst 2009 außer Dienst ging. Die "Discovery" brachte im Jahr 2008 Teile des japanischen Labors "Kibo" zur Internationalen Raumstation (ISS) und war 1995 die erste US-Raumfähre, die zur russischen Raumstation "Mir" flog.
Der ursprünglich für November 2010 geplante letzte Flug musste verschoben werden, weil am Außentank der "Discovery" feine Risse entdeckt worden waren. Am 24. Februar brach sie schließlich zur ISS auf. Die sechs Besatzungsmitglieder - fünf Männer und eine Frau - brachten Ersatzteile, den humanoiden Roboter "Robonaut 2" und das neues Forschungs- und Lagermodul "Leonardo" zur ISS. Außerdem absolvierten Mitglieder ihrer Besatzung zwei Außeneinsätze. "Das Space-Shuttle-System hat bei der gesamten Mission außerordentlich gut funktioniert", lobte der Chef der "Discovery"-Mission, Leroy Cain, zum Abschluss des letzten Einsatzes.
Nach ihrer Rückkehr zur Erde soll die "Discovery" zum Museumsstück werden. Die Nasa plant maximal zwei weitere Shuttle-Flüge zur ISS: Am 19. April soll die "Endeavour" starten, am 28. Juni die "Atlantis". Danach werden US-Astronauten auf russische Raketen zum Transport ins All angewiesen sein.
Quelle :
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Endeavour-Abschiedsflug verschoben - Sojus-Kapsel zur ISS
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Antwort #400 am:
05 April, 2011, 12:15 »
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Abschiedsflug ihrer Raumfähre Endeavour verschoben. Der Space Shuttle werde nun erst am 29. April vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) abheben, teilte die Nasa am Montag mit. Ursprünglich war der Start zehn Tage vorher geplant.
Es habe einen Terminkonflikt gegeben, weil während des geplanten Zeitraumes für die Mission ein russisches Transportschiff zur Internationalen Raumstation ISS fliegen werde. Das gleiche Ziel hat auch die Endeavour. Warum die Überschneidung nicht früher auffiel, erklärte die Nasa nicht.
Bisher waren die Startvorbereitungen problemlos verlaufen. Anders als bei der Discovery, die Ende Februar wegen technischer Probleme erst mit vier Monaten Verspätung ins All abgehoben war, zeichneten sich diesmal keine Störungen ab. Durch die Terminverschiebung könnte es eng werden mit dem restlichen Terminplan des Shuttle-Programmes. Ende Juni soll die Atlantis noch einmal zur ISS aufbrechen, danach sollten die legendären Orbiter endgültig eingemottet werden.
Kommandant der Endeavour ist der Astronaut Mark Kelly. Dessen Ehefrau, die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords, war bei einem Attentat im Januar durch einen Kopfschuss schwer verletzt worden. Ihre Ärzte wollten ihr genehmigen, bei dem Abflug ihres Ehemanns am 19. April in Florida von der Tribüne aus zuzuschauen. Wie sich die Terminverschiebung auf diese Pläne auswirken, ist unklar.
Unterdessen sind vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus zwei russische Kosmonauten und ein US-Astronaut mit einer Sojus-Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die neue Langzeitbesatzung hob in der Nacht zum Dienstag ab, so die Nasa. Die drei werden etwa fünf Monate im All bleiben. Zu Ehren des ersten bemannten Raumflugs vor fast 50 Jahren trägt die Sojus mit Alexander Samokutjajew, Andrej Borissenko und Ronald Garan an Bord den Namen Gagarin - nach dem berühmten Weltraum-Pionier Juri Gagarin (1934-1968).
Mit der Ankunft der drei Raumfahrer wird die sechsköpfige ISS-Besatzung wieder komplett sein. Das Raumschiff soll in der Nacht zum Donnerstag andocken. Derzeit arbeiten die US-Astronautin Catherine Coleman sowie der russische Kosmonaut Dmitri Kondratjew und der italienische Raumfahrer Paolo Nespoli auf dem Außenposten der Menschheit in rund 350 Kilometer Höhe über der Erde.
Vor fast 50 Jahren, am 12. April 1961, hatte Gagarin in einer Wostok-Kapsel als erster Mensch die Erde umrundet. Die Raumfahrtnation Russland erinnert mit vielen Festveranstaltungen an das Jubiläum. Die Sojus-Kapsel Gagarin sollte ursprünglich bereits Ende März zur ISS fliegen. Wegen einer defekten Schaltkreis-Anlage musste der Start aber verschoben werden.
Quelle:
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Müll im All: Raumstation ISS entgeht nur knapp der Kollision
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Antwort #401 am:
06 April, 2011, 14:55 »
Ein Stück Weltraummüll hat die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS über Stunden in Alarmbereitschaft versetzt.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa befürchtete am Dienstag vorübergehend eine Kollision der Station mit dem Überbleibsel eines 2007 zerstörten chinesischen Satelliten. Da nicht genügend Zeit geblieben wäre, die ISS aus der Gefahrenzone zu bringen, wurden bereits Pläne für eine Evakuierung geschmiedet.Die dreiköpfige Crew hätte in die "Sojus"-Raumkapsel flüchten müssen, in der sie im Dezember beim Außenposten der Menschheit im All angekommen war, hieß es.
Nach stundenlanger Beobachtung des Weltraummülls konnte die Kontrollstation im texanischen Houston allerdings Entwarnung geben. Um 22.21 Uhr deutscher Zeit raste dann das Stück des Satelliten Fengyun 1C in rund sechs Kilometern Entfernung an der ISS vorbei.
Bereits am vergangenen Freitag wurde die Station von herumfliegenden Abfall bedroht. Im Gegensatz zum erneuten Ereignis konnte die Nasa sie jedoch rechtzeitig aus dem Weg navigieren.
Quelle:
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Sojus-Kapsel dockt an ISS an - zwei Russen erstmals im All
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Antwort #402 am:
07 April, 2011, 09:19 »
Zwei Tage nach ihrem Start vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur haben zwei russische Kosmonauten und ein US-Astronaut an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.
Die Sojus-Kapsel mit Alexander Samokutjajew, Andrej Borissenko und Ronald Garan erreichte die ISS in der Nacht zum Donnerstag. Das teilte die Flugleitzentrale bei Moskau nach Angaben der Agentur Interfax mit. Zu Ehren der ersten bemannten Erdumrundung vor fast genau 50 Jahren, am 12. April 1961, trägt die Kapsel den Namen Gagarin - nach dem sowjetischen Weltraum-Pionier Juri Gagarin .
US-Astronaut Garan war bereits im All, während es für die Russen Samokutjajew und Borissenko die erste Mission ist. Mit der Ankunft der drei Raumfahrer, die rund fünf Monate im All bleiben, ist die sechsköpfige ISS-Besatzung wieder komplett. Derzeit arbeiten die US-Astronautin Catherine Coleman sowie der russische Kosmonaut Dmitri Kondratjew und der italienische Raumfahrer Paolo Nespoli auf dem Außenposten der Menschheit in rund 350 Kilometern Höhe über der Erde.
Die Raumfahrtnation Russland erinnert in den nächsten Wochen mit zahlreichen Festveranstaltungen an Gagarins historischen Flug.
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30 Jahre nach erstem Shuttle-Start: Nasa bestimmt "Ruhestätten"
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Antwort #403 am:
12 April, 2011, 15:10 »
Auf den Tag genau 30 Jahre nach dem ersten Flug eines amerikanischen Space Shuttle ins Weltall haben die Raumgleiter ihre letzte Ruhestätte auf der Erde gefunden.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa wollte passend zum Jubiläum am Dienstagabend bekanntgeben, welche Museen die Orbiter künftig ausstellen dürfen. Mehr als 20 Einrichtungen in den USA hatten bis zuletzt um die Discovery, Endeavour und Atlantis gekämpft, die im Sommer ausrangiert und zu Ausstellungsstücken werden. Auch der Prototyp Enterprise, der es nie ins All schaffte, war begehrt.
Im ganzen Land erwarteten die wetteifernden Museen mit großer Spannung den Auftritt des Nasa-Chefs Charles Bolden am Nachmittag (Ortszeit) im Kennedy Space Center in Florida, wo er die Entscheidung der Behörde kundtun wollte. Schon vorher als Gewinner war nur die Hauptstadt Washington bestimmt, deren staatliches Luft- und Raumfahrtmuseum bereits die Discovery versprochen worden war.
Zu den weiteren Favoriten gehörte das Space Center in Florida selbst, weil von dort die Shuttle stets zu ihren Flügen starteten. Das See-, Luft- und Raumfahrtmuseum Intrepid im New Yorker Stadtteil Manhattan sowie das nationale Luftwaffen-Museum in Dayton (Ohio) durften sich ebenfalls größere Hoffnungen machen, weil sie schon heute zahlreiche Touristen anziehen. Die Nasa möchte ihre Shuttle einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen.
Doch auch andere Museen waren mehr als Außenseiter, so zum Beispiel das Flugmuseum in Seattle (Bundesstaat Washington). Die Stadt war lange das Hauptquartier des Flugzeugbauers Boeing, der maßgeblich an der Shuttle-Entwicklung beteiligt war. Die Einrichtung hat bereits vorauseilend eine teure Ausstellungshalle gebaut.
Die Nasa verlangt zwar für die Shuttle keinen Kaufpreis - kostenlos ist die Anschaffung für die Museen jedoch ganz und gar nicht. Fast 29 Millionen Dollar (gut 20 Millionen Euro) berechnet die Behörde für die Aufbereitung und den Transport der Raumfähren. Die Lieferung steht für das kommende Jahr an.
Die Discovery hatte bereits vor wenigen Wochen ihren Abschiedsflug absolviert, die letzte Mission der Endeavour soll am 29. April beginnen. Den endgültigen Schlusspunkt für das Shuttle-Programm setzt die Atlantis, die im Juli von ihrer letzten Mission zurückkehren soll.
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Raumfahrt: Bezos und Musk entwickeln Spaceshuttle-Nachfolger
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Antwort #404 am:
20 April, 2011, 14:11 »
Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Motors-Chef Elon Musk bauen möglicherweise den Nachfolger des Spaceshuttles. Ihre Unternehmen Blue Origin und SpaceX haben von der US-Weltraumbehörde Nasa Fördermittel für die Entwicklung eines neuen Weltraumfahrzeugs erhalten.
Der vorletzte Flug eines Spaceshuttles steht kurz bevor: Am 29. April um 15:47 Uhr (Ortszeit Florida) wird das Shuttle Endeavour zu seinem letzten Flug ins All starten. Die letzte Spaceshuttle-Mission ist für Juni geplant. Künftige Raumfahrzeuge wird nicht mehr die Nasa entwickeln. Die US-Weltraumbehörde hat jetzt vier US-Unternehmen 270 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Spaceshuttle-Nachfolgers zur Verfügung gestellt.
Vier Unternehmen
Unter den US-Luft- und Raumfahrtunternehmen, die an der Raumfähre der Zukunft arbeiten, sind auch Space Exploration Technologies (SpaceX), das Unternehmen von Elon Musk, Gründer von Paypal und heute Chef von Tesla Motors, und Blue Origin, das von Amazon-Chef Jeff Bezos gegründet wurde. Die beiden Konkurrenten sind Sierra Nevada und Boeing.
Video: SpaceX - Start der Dragon - Video der Nasa
(3:11)
Der US-Luftfahrtkonzern Boeing bekommt mit 92,3 Millionen US-Dollar den Löwenanteil der Nasa-Finanzierung, gefolgt von Sierra Nevada mit 80 Millionen US-Dollar. Space X erhält 75 Millionen US-Dollar, Blue Origin 22 Millionen US-Dollar.
US-Raumfahrzeuge für US-Astronauten
Es ist die zweite Runde des sogenannten Commercial-Crew-Development-Programms (CCDev2) der Nasa. Ziel des Programms ist, die Entwicklung eines bemannten Raumfahrzeugs zu beschleunigen. Die Nasa wolle, dass "US-Astronauten in Raumfahrzeugen, die in Amerika gebaut wurden", ins All fliegen und dass die Regierung diese Aufgabe nicht mehr anderen Staaten überlasse, sagte Nasa-Direktor Charles Bolden.
Musks Unternehmen SpaceX verfügt bereits über die Trägerrakete vom Typ Falcon 9, die eine Nutzlast von knapp 10,5 Tonnen in den sogenannten Low Earth Orbit (LEO) transportieren kann. Geplant ist, dass SpaceX künftig die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) versorgen soll. Eine Raumkapsel für Astronauten hat im vergangenen Dezember einen ersten Test erfolgreich absolviert. Indem die Nasa privaten Unternehmen die Flüge in den LEO überlasse, könne sie selbst sich der Erkundung weiter entfernter Gegenden des Weltraums widmen, erklärte Bolden.
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