Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 36627 mal)

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Erste Panne bei Shuttle "Discovery" auf dem Weg zur Raumstation ISS
« Antwort #345 am: 06 April, 2010, 19:09 »
Die US-Raumfähre "Discovery" ist kaum auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS, da gibt es schon die erste Panne: Eine wichtige Antenne streikt. Über die "Schüssel" werden sonst große Datenmengen zur Erde gesendet. Obwohl die Antenne auch Teil des Radarsystems ist, das der Space Shuttle zum Andocken an die ISS braucht, stehe dem für Mittwochmorgen deutscher Zeit geplanten Rendezvous im All nichts im Wege, teilte die US-Weltraumbehörde NASA am Dienstag mit. Auch sonst könne die Mission ohne die sogenannte Ku- Band-Antenne erfolgreich abgeschlossen werden.

Die anderen Kommunikationssysteme funktionierten tadellos, teilte die NASA weiter mit. Für das um 9.44 Uhr MESZ am Mittwochvormittag geplante Andocken stünden eine Reihe Ersatzsysteme bereit.

"Discovery" war am Montag Richtung ISS aufgebrochen

Die "Discovery" war am Montag Richtung ISS aufgebrochen. Die Raumfähre soll vor allem Material zum weiteren Ausbau der Station sowie zahlreiche Experimentiervorrichtungen ins All transportieren. Nach dieser Mission wird es nur noch drei weitere Shuttle-Starts geben, bevor die Raumfähren nach rund einem Vierteljahrhundert abgewrackt werden. Nach bisherigen Planungen der NASA ist der letzte Start am 16. September vorgesehen - dann ist die Shuttle-Ära zu Ende.

Für die "Discovery"-Astronauten sind drei Außeneinsätzen geplant. Jeweils sechseinhalb Stunden sollen die anstrengenden Einsätze dauern, bei denen die Spezialisten unter anderem einen Ammoniak-Tank installieren und eine japanische Experimentier-Vorrichtung an der Außenhaut der ISS abbauen und ins Innere bringen sollen. Die "Discovery" soll am 18. April zur Erde zurückkehren.

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"Discovery" dockt an
« Antwort #346 am: 07 April, 2010, 17:37 »
Frauenpower im Weltall und ein Rendezvous mit Hindernissen: Zwei Tage nach dem Bilderbuchstart ist die US-Raumfähre "Discovery" an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das Manöver gelang am Mittwoch um 9.44 Uhr MESZ in 362 Kilometer Höhe über der Karibik, teilte die US-Raumfahrtehörde NASA mit. Allerdings musste die siebenköpfige Crew auf den Dienst einer wichtigen Antenne verzichten, die zum Radarsystem für das Koppelmanöver gehört. Die Antenne war kurz nach dem Start ausgefallen.

Insgesamt befinden sich nach der Shuttle-Ankunft 13 Raumfahrer auf dem "Außenposten der Menschheit". Bei dem Einsatz dominiert Frauenpower: Drei weibliche "Discovery"-Mitglieder treffen in der ISS auf ihre Kollegin Tracy Caldwell-Dyson. Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt sind damit vier Frauen zur gleichen Zeit im All.

Und noch eine Premiere: Erstmals arbeiten zwei japanische Astronauten im Orbit zusammen. Viel Zeit hat die "Discovery"-Crew nicht. Insgesamt sind drei Außeneinsätze geplant - der erste am Freitag. Dann sollen während eines sechseinhalbstündigen Ausstiegs die Astronauten Rick Mastracchio und Clayton Anderson sich auch um die Installation eines Ammoniak-Tanks kümmern und eine japanische Experiment-Vorrichtung an der Außenverkleidung der ISS abbauen.

Die "Discovery" war am Ostermontag zur ISS gestartet und soll am 18. April zur Erde zurückkehren. Nach dieser Mission wird es nur noch drei weitere Shuttle-Starts geben, bevor die Raumfähren nach rund einem Vierteljahrhundert abgewrackt werden. Nach bisherigen Planungen der NASA ist der letzte Start am 16. September 2010 vorgesehen - dann ist die Shuttle-Ära zu Ende.

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Erfolgreicher erster Außeneinsatz von Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" an der Internationalen Raumstation ISS: Innerhalb von sechseinhalb Stunden im All bewältigte das Duo Clay Anderson und Rick Mastracchio am Freitag nicht nur das geplante Programm, sondern bereitete bereits weitere Arbeiten vor.

Die beiden Astronauten begannen während des Einsatzes unter anderem mit dem Auswechseln eines Ammoniak-Tanks und ersetzten ein ausgefallenes Gyroskop zum Navigieren der Station durch ein neues.

Bis der Shuttle am 16. April wieder abdockt, stehen für die Astronauten noch zwei weitere Außeneinsätze an, der nächste bereits an diesem Sonntag. Am Donnerstag hatten "Discovery"-Crewmitglieder mit dem Ausladen eines Containers angefangen, den die Raumfähre mitgebracht hat. Er enthält acht Tonnen an Ausrüstungs- und Versorgungsgütern sowie eine Vielzahl von Experimenten.

Die "Discovery" soll am 18. April zur Erde zurückkehren. Nach dieser Mission wird es nur noch drei weitere Shuttle-Starts geben, bevor die Weltraumvehikel nach rund einem Vierteljahrhundert eingemottet werden. Nach bisherigen Planungen ist der letzte Start am 16. September vorgesehen - dann ist die Ära der Shuttles zu Ende.

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Letzter Außeneinsatz der "Discovery"-Astronauten - Arbeiten an Tank
« Antwort #348 am: 13 April, 2010, 11:21 »
Zum dritten und letzten Mal sind zwei Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" zu einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS ins All ausgestiegen.

Für Rick Mastracchio und Clayton Anderson geht es am Dienstag vor allem darum, den komplizierten Austausch eines leeren Ammoniaktanks abzuschließen. Zudem sollen sie unter anderem Schutzvorrichtungen gegen Mini-Meteoriten an einer Druckschleuse abbauen. Der anstrengende "Weltraumspaziergang" soll sechseinhalb Stunden dauern.

Der zweite Außeneinsatz hatte deutlich länger gedauert als geplant, weil sich Bolzen an dem Ammoniaktank als widerspenstig erwiesen. Einige Arbeiten mussten auf Dienstag verschoben werden. Bereits 57 Minuten früher als geplant machten sich die Astronauten an die Arbeit.

Die US-Weltraumbehörde NASA entschied zudem, die "Discovery" einen Tag länger als geplant im Weltraum zu lassen. Grund ist die Überprüfung des Hitzeschildes der Raumfähre. Laut NASA gebe es aber keinen Verdacht, dass Hitzekacheln ernsthaft beschädigt sein könnten. Die Landung der "Discovery" ist nunmehr für 14.54 Uhr MESZ am 19. April auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida geplant - nach einer dann 14-tägigen Reise.

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Europäisches ISS-Versorgungsraumschiff ist startklar
« Antwort #349 am: 13 April, 2010, 19:46 »
Die Reise beginnt für "Johannes Kepler" im Mai. Die erste Etappe führt den Weltraumtransporter jedoch noch nicht ins All, sondern zunächst über den Atlantik nach Kourou in Französisch-Guayana, wo er auf dem  europäischen Weltraumbahnhof für seine eigentliche Aufgabe vorbereitet wird: den Flug zur Internationalen Raumstation (ISS), die in etwa 350 Kilometer Höhe die Erde umkreist. Der Start ist für Mitte Dezember vorgesehen. Bei EADS Astrium nahm man den bevorstehenden Abschied aus Europa aber zum Anlass, die Presse schon jetzt in das Werk Bremen einzuladen. Dort konnten die Journalisten noch einmal einen Blick auf das Raumschiff werfen, das Olivier de la Bourdonnaye, ATV-Programmmanager bei EADS Astrium, mit den Worten pries, es sei das "am weitesten entwickelte Vehikel, das je in Europa entworfen und gebaut wurde".

Dieser Sensor leistet die Hauptarbeit beim Andocken an die Raumstation – die Abweichung darf nicht mehr als zehn Zentimeter betragen.

Das nach dem deutschen Astronomen und Zeitgenossen Galileo Galileis benannte Frachtraumschiff ist das zweite ATV (Automated Transfer Vehicle), das zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegt. Das erste brachte im März 2008 Ausrüstungsgüter zum Forschungskomplex im Orbit und war auf den Namen "Jules Verne" getauft. Die Namen sind alles andere als unwichtig: Sie bringen die Rangfolge der Nationen in der europäischen Raumfahrt zum Ausdruck und sind daher entsprechend umkämpft. An der Spitze steht demnach Frankreich, gefolgt von Deutschland. Das dritte ATV trägt den Namen des italienischen Physikers und Raumfahrtpioniers Eduardo Amaldi (1908-1989). Über ATV-4 und -5, die bis 2015 auf jeden Fall noch fliegen sollen, dürfte hinter den Kulissen bereits heftig gerungen werden.

Der Integrated Cargo Carrier (ICC) ist der eigentliche Frachtraum des ATV. Er wird erst in Kourou mit der Antriebs- und Kontrolleinheit verbunden, weil die Montagehalle in Bremen dafür zu niedrig ist.

Neben dem Weltraumlabor "Columbus", das im Februar 2008 an die ISS andockte, sind die ATVs Europas wichtigster Beitrag zum multinationalen Raumfahrtprojekt. Der reibungslose Erstflug von "Jules Verne" ließ das internationale Ansehen der europäischen Raumfahrt deutlich steigen. Und so gaben sich die Vertreter von EADS Astrium, der europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch jetzt bei der Präsentation des ATV-2 "Johannes Kepler" wenig Mühe, ihren Stolz zu verbergen.

Es ist ja auch nicht so, dass sich die Ingenieure auf ihren Lorbeeren ausgeruht hätten. 130 Verbesserungsvorschläge seien nach der gründlichen Analyse der ersten ATV-Mission formuliert worden, sagt Nico Dettmann, Leiter des ATV-Produktionsprogramms bei der ESA. Daraus gingen 30 technische Veränderungen hervor, die beim ATV-2 umgesetzt wurden. Diese Veränderungen betreffen nicht nur das eigentliche ATV, sondern auch Einrichtungen am Boden oder die Organisation der Arbeitsabläufe. Sie sind auch nicht unbedingt Reaktionen auf Unzulänglichkeiten des ATV-1, sondern sind teilweise durch Änderungen an der Raumstation erzwungen, die in der Zwischenzeit vorgenommen wurden.

Als gravierendste Fehlfunktion beim Flug vom ATV-1 "Jules Verne" nannte Dettmann ein Versagen der Druckregelung im Antriebssystem, das jedoch automatisch erkannt und durch ein Reservesystem aufgefangen wurde. Nach einer Analyse des Fehlers konnte das betroffene System noch am gleichen Tag wieder in Betrieb genommen werden. Das ATV-2 "Johannes Kepler" wurde jedoch mit veränderten Druckreglern ausgestattet.

Das ATV "Jules Verne" nähert sich der Raumstation ISS.

Die wichtigen Systeme sind beim ATV dreifach vorhanden. Eine solche "doppelte Redundanz" ist bei unbemannten Raumfahrzeugen eigentlich nicht üblich. Da das ATV aber an die bemannte Raumstation andockt, ist es nach den Sicherheitskriterien für bemannte Raumfahrt ausgelegt.

Sicherheit und Genauigkeit seien die treibenden Kräfte bei der Entwicklung gewesen, sagt de la Bourdonnaye. Insbesondere der vollautomatische Andockvorgang erfolgt mit äußerster Vorsicht und in mehreren Etappen. Wenn sich das ATV bis auf 30 Kilometer angenähert hat und sich noch auf einer 5 Kilometer niedrigeren Umlaufbahn als die ISS befindet, wird der direkte Funkkontakt zur Raumstation hergestellt. Bei 3,5 Kilometer Entfernung wird ein erster Stopp mit Sicherheitsprüfung durchgeführt, dann noch einmal bei 249 Meter Entfernung, wenn auf die Nahbereichssensoren umgeschaltet wird. In 19 Meter Entfernung wird geprüft, ob die optische Zielmarkierung auf dem ATV korrekt erkannt wird. Jetzt wird die Geschwindigkeit relativ zur ISS von 50 auf 7 Zentimeter pro Sekunde reduziert. Das ATV weicht weniger als 10 Zentimeter vom vorgesehen Zielpunkt ab, bei "Jules Verne" betrug die Abweichung sogar lediglich 1,7 Zentimeter. Der Andockvorgang erfolgt vollkommen automatisch, kann von der Crew der ISS aber jederzeit abgebrochen werden.

Zu den Verbesserungen bei "Johannes Kepler" zählt auch die Möglichkeit, in letzter Minute noch begrenzte Mengen von Ausrüstung zu laden. Damit lässt sich zum Beispiel auf kurzfristig aufgetretenen Bedarf auf der ISS reagieren. Bis zu 28 Cargo Transfer Bags (CTBs) mit einer Gesamtmasse von maximal 700 Kilogramm können noch kurz vor dem Start im ATV verstaut werden.

Ein besonderer Vorzug des ATV zeigt sich aber erst, wenn es entladen ist: Es ist dann der ruhigste Bereich der Raumstation, in der ansonsten ein ständiger Lärmpegel von etwa 60 dB herrscht. Zwei russische Kosmonauten sollen sich daher mal zur Nachtruhe ins ATV zurückgezogen haben. Das war natürlich nicht erlaubt, unter anderem weil das ATV nicht für den nötigen Strahlungsschutz ausgelegt ist. Aber wer hätte sie daran hindern sollen?

Um für eine Standpauke mal eben zur ISS zu fliegen, bräuchte man ein geeignetes Raumschiff. Das ließe sich auf Grundlage des ATV durchaus entwickeln. Überlegungen und erste Studien dazu gibt es auch bereits. Der erste Schritt könnte darin bestehen, das ATV rückkehrfähig zu machen, um Fracht auch von der ISS zur Erde transportieren zu können. Bislang wird das ATV abgekoppelt, nachdem es seine Aufgaben erfüllt hat, und verglüht in der Atmosphäre. Auf der Tagung der europäischen Raumfahrtminister im November 2008 wurde beschlossen, die Untersuchungen zu Wiedereintrittstechnologien, die für die sichere Rückkehr notwendig sind, fortzusetzen, zunächst bis 2011. Wie es aber danach weitergehen soll und ob Europa jemals ein eigenes Raumschiff für menschliche Passagiere entwickeln wird, ist nach wie vor offen.

Quelle : www.heise.de

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Raumfähre "Discovery" kommt nach Hause
« Antwort #350 am: 18 April, 2010, 13:10 »
Die US-Raumfähre "Discovery" kehrt von einem ihrer letzten Einsätze zurück. Nach einem knapp zweiwöchigen Aufenthalt im All dockte das Weltraumtaxi am Samstag mit einem Tag Verspätung von der Internationalen Weltraumstation ISS ab. Das siebenköpfige Team hat einen arbeitsreichen Besuch hinter sich, unter anderem drei "Weltraumspaziergänge" mit kniffeligen technischen Missionen. "Wir haben hier oben viel Arbeit geleistet" sagte Astronaut Rick Mastracchio vor dem Abflug. "Wir freuen uns, bald nach Hause zu kommen." Am Montag (19. April, 14.51 MESZ) soll der Shuttle in Cape Canaveral (Florida) landen.

Zusammen mit seinem Kollegen Clay Anderson hatte Mastracchio drei Außeneinsätze von jeweils sechseinhalb Stunden im All absolviert. Unter anderem tauschten die erfahrenen Weltraumspezialisten einen Ammoniak-Tank vom "Rückgrat" der ISS aus und ersetzten ein ausgefallenes Gyroskop zum Navigieren der Station. Dabei wurden sie von einer Reihe technischer Probleme auf Trab gehalten. Erst fiel eine wichtige Antenne aus, dann machten klemmende Bolzen Schwierigkeiten, und schließlich bereitete den Astronauten noch ein Kühlsystem auf der ISS Kopfzerbrechen.

Schließlich ließ die NASA die "Discovery" einen Tag länger als geplant im All, weil der Hitzeschild noch einmal überprüft werden musste. Normalerweise wird dieser Schutzschild direkt nach dem Abdocken noch einmal fotografiert und von Sensoren abgetastet. Die Daten werden dann über eine Shuttle-Antenne zur Überprüfung an die Bodenzentrale weitergeleitet. Doch eben diese Antenne war ausgefallen, und so mussten die Informationen vor dem Abdocken zur Erde geschickt werden.

Noch drei Mal sollen die Raumfähren zur ISS pendeln, bevor sie nach rund einem Vierteljahrhundert eingemottet werden. Dann ist die ISS für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen. Es gilt, noch so viele schwere und große Ersatzteile und Instrumente wie möglich mit den Raumfähren ins All zu schaffen. Denn anders als die Shuttles können die Sojus-Transporter kaum große Lasten transportieren. Nach bisherigen Planungen ist der letzte Shuttle-Start für den 16. September vorgesehen - dann heißt es: Bye, bye, US-Shuttles.

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 Schlechtes Wetter erschwert die Rückkehr der US-Raumfähre "Discovery". Eine erste Landemöglichkeit für Montag 8.48 Uhr Ortszeit (14.48 Uhr deutscher Zeit) musste verschoben werden, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.

Der nächste Versuch, auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida niederzugehen, sei für 10.27 Uhr Ortszeit (16.27 Uhr MESZ) vorgesehen. Der Shuttle mit sieben Astronauten an Bord war zwei Wochen unterwegs, um die Weltraumstation ISS weiter auszubauen.

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NASA: Letzte Landung der Raumfähre "Discovery" erneut verschoben
« Antwort #352 am: 20 April, 2010, 14:52 »
Die Landung der US-Raumfähre "Discovery" ist am Dienstag erneut verschoben worden. Wegen ungünstiger Wetterbedingungen soll der Shuttle mit sieben Astronauten an Bord nun frühestens um 15.08 (MESZ) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida niedergehen.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA teilte mit, eine erste Option für 07.43 Uhr Ortszeit (13.43 Uhr MESZ) sei verworfen worden, weil es am Landeort zu neblig und regnerisch war. Bereits am Montag waren wegen der schlechten Wetterlage zwei Landemöglichkeiten verschoben worden. Die NASA erklärte, notfalls könne das Weltraumtaxi auch noch in Kalifornien herunterkommen. Es hat einen gut zweiwöchigen Aufenthalt im All hinter sich.

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US-Raumfähre hat Landung geschafft
« Antwort #353 am: 20 April, 2010, 16:28 »
Landung mit Hindernissen: Die US-Raumfähre "Discovery" ist mit einem Tag Verspätung am Dienstag wieder sicher auf der Erde gelandet.

Um 15.08 Uhr MESZ kam das Weltraumtaxi nach 15 Tagen im All heil auf seinem Heimatbahnhof Cape Canaveral in Florida an. Wegen schlechten Wetters mussten die sieben Astronauten an Bord ihre Landung seit Montag mehrfach verschieben. Der Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS war einer der letzten für die Shuttle-Flotte der NASA.

Wegen Regens und Nebels war die "Discovery"-Landung seit Montagfrüh (Ortszeit) mehrmals verschoben worden. Nach den NASA-Richtlinien dürfen Shuttles nicht im Regen landen, weil unter anderem befürchtet wird, dass dies den Hitzeschild beschädigt. Das "Discovery"-Team hatte gut sieben Tonnen Material zur Internationalen Weltraumstation ISS gebracht. Die Astronauten haben dort auch in drei Außeneinsätzen Reparaturen ausgeführt.

Noch drei Mal sollen NASA-Raumfähren zur ISS pendeln, bevor sie nach rund einem Vierteljahrhundert eingemottet werden. Dann ist die ISS für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen. Es gilt, noch so viele schwere und große Ersatzteile und Instrumente wie möglich mit den Raumfähren ins All zu schaffen. Denn anders als die Shuttles können die Sojus-Transporter kaum große Lasten transportieren. Nach bisherigen Planungen ist der letzte Shuttle-Start für den 16. September vorgesehen.

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Space Shuttle: "Atlantis" startet zur letzen Dienstreise
« Antwort #354 am: 14 Mai, 2010, 16:29 »
Ein letztes Mal soll sie noch abheben: Die US-Raumfähre "Atlantis" startet am Freitagabend zur Internationalen Raumstation. Danach geht's aufs Altenteil - jedenfalls wenn bei den zwei folgenden Shuttle-Missionen nichts schiefläuft.

Washington - Einmal, ein letztes Mal, muss sie noch der Extrembelastung standhalten, die ein Weltraumflug mit sich bringt. Dann, nach voraussichtlich zwölf Tagen im All, darf sie endlich in den verdienten Ruhestand. Am Freitagabend um 20.20 Uhr MESZ soll die US-Raumfähre "Atlantis" vom Kennedy Space Center zu ihrem 32. Einsatz starten. Es ist der Anfang vom Ende des Space-Shuttle-Programms.

Allerdings wird man bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa vorerst nicht viel Zeit zum Trauern haben. Bis zum geplanten Ende der Shuttle-Ära im November gilt es noch wichtige Fracht zur Internationalen Raumstation (ISS) zu schaffen. Die Mission STS-124 der "Atlantis" werde sein wie jede andere auch, meint Ken Ham, der voraussichtlich letzte Kommandant einer "Atlantis"-Crew. Jeder Shuttle-Flug sei wichtig, sagte er vor dem Start, um dann doch ein wenig Rührung zu zeigen: "Diese unglaubliche Maschine hat so viel für die Menschheit geleistet, dass ich nicht weiß, wie ich es beschreiben soll."

Die "Atlantis" - in der Nasa-Sprache heißt sie nüchtern OV-104 - hat tatsächlich mehrfach Raumfahrtgeschichte geschrieben, nachdem sie die Flotte der Nasa im April 1985 komplettierte. Schon der Jungfernflug am 3. Oktober 1985 war ein Spezialauftrag der US-Regierung. Die Raumfähre sollte, so ist es überliefert, heimlich zwei Kommunikationssatelliten in die Erdumlaufbahn befördern. Die sonst so auskunftsfreudige Nasa verhängte über den Premierenflug eine Nachrichtensperre, um den Erzfeind in der Sowjetunion im Dunkeln zu lassen.

Die Ironie der Geschichte wollte es, dass ausgerechnet die "Atlantis" später auserkoren wurde, ein entscheidendes Bindeglied der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit im Weltraum zu werden. Als erste US-Raumfähre dockte sie 1995 an der russischen Raumstation "Mir" an. Sechs weitere Male besuchte sie den ehemaligen Gegner im All. Elf Ausflüge wird sie nach ihrer letzten Mission zur ISS unternommen haben.

Nachtanken im All ist ausgeschlossen

Die "Atlantis" war 1989 auch das erste Shuttle, das Raumsonden ins All transportierte. Sie schickte "Magellan" und "Galileo" auf ihre Reisen zur Venus und zum Jupiter, von wo sie bedeutende Bildaufnahmen und Kartierungen lieferten. Ebenso aufsehenerregend war, wie "Atlantis"-Astronauten im vergangenen Jahr das Weltraumteleskop "Hubble" reparierten. Und auch die deutsche Raumfahrt hat Bekanntschaft mit der "Atlantis" gemacht. Der Transporter hievte 2008 das hauptsächlich in Bremen entwickelte europäische Weltraumlabor "Columbus" mit dem Astronauten Hans Schlegel an Bord zur ISS.

Neben ihren beiden noch aktiven Schwesterschiffen "Discovery" und "Endeavour" gilt die "Atlantis" als echter Lastesel. Sie ist gut 37 Meter lang und hat an ihrer breitesten Stelle einen Umfang von fast 24 Metern. Das maximale Startgewicht: mehr als hundert Tonnen, ein Viertel davon Fracht. Allerdings ist sie nicht so ausdauernd wie die anderen Shuttles. Ihr fehlt ein Anschlusskabel für die Solarstromanlage der ISS. Das bedeutet, dass sie nach zwei Wochen auf jeden Fall zur Erde muss. Nachtanken ausgeschlossen.

Ursprünglich sollte die Raumfähre schon 2008 auf ihre letzte Reise gehen. Doch wegen des absehbaren Endes des Shuttle-Programms ließ die Raumfahrtbehörde die "Atlantis" einfach weiter fliegen. Beim Start gibt es inzwischen besondere Vorsichtsmaßnahmen - und immer ein wenig Angst, dass sich ein Unglück ereignen könnte, wie zuvor bei der 1986 explodierten "Challenger" und der 2003 abgestürzten "Columbia".

Am 26. Mai, dem voraussichtlichen Datum ihrer Rückkehr zur Erde, kommt die "Atlantis" aber nicht direkt aufs Abstellgleis. Bis zum allerletzten Flug im Shuttle-Programm - die Nasa rechnet mit November - bleibt sie im Dienst. Als Ersatzflieger, der ausrücken müsste, falls die Crew eines anderen Shuttle im Weltall Probleme bekommt.

Quelle : www.spiegel.de

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Space Shuttle "Atlantis" zum letzten Flug ins All gestartet
« Antwort #355 am: 15 Mai, 2010, 08:52 »
Abschiedsflug von Orbiter OV-104: Die US-Raumfähre "Atlantis" ist mit sechs Astronauten an Bord zur Internationalen Raumstation gestartet. Es ist die letzte Mission des Space Shuttles, entsprechend groß war der Zuschauerandrang am Weltraumbahnhof Cape Canaveral.

Washington - Auf die Minute pünktlich und ohne Probleme ist die US-Raumfähre "Atlantis" zu ihrem letzten Flug ins All gestartet. "Exakt wie geplant", so die Bodenkontrolle, hob der Space Shuttle am Freitag um 20.20 Uhr MESZ mit sechs Astronauten an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die 32. Mission der "Atlantis" ist nach Angaben der Raumfahrtbehörde Nasa auf zwölf Tage angelegt, in denen die aus Männern bestehende Crew - fünf Amerikaner und ein Brite - drei Außeneinsätze haben wird. Der Shuttle soll unter anderem ein russisches Forschungsmodul, Ersatzteile und Vorräte zur Internationalen Raumstation ISS bringen.

Rund 9000 Zuschauer im Kennedy Space Center wurden bei bestem Wetter Augenzeugen des Bilderbuchstarts. Die Karten waren nach Angaben der US-Weltraumbehörde Nasa innerhalb einer halben Stunde vergriffen.

Der Abschiedsflug des Orbiters OV-104 nach 25 Dienstjahren läutet das Ende des amerikanischen Space-Shuttle-Programms ein. Die Nasa beendet es voraussichtlich im November, weil die Raumfähren ihr technisches Lebensende erreicht haben. Bis dahin sind nur noch zwei Shuttle-Missionen geplant - je eine für die "Endeavour" und die "Discovery". Die ISS wird danach vorerst nur noch mit russischen "Sojus"-Kapseln zu erreichen sein, die anders als die Shuttles kaum große Lasten transportieren können.

Hauptaufgabe der 132. Shuttle-Mission der Nasa ist dementsprechend, die Raumstation für die Zeit danach vorzubereiten. "Wir bringen Ersatzteile nach oben, von denen wir glauben, dass sie der ISS nachhaltig dienen werden", sagte der Manager des Space-Shuttle- Programms, John Shannon. Zu dem tonnenschweren schweren Gepäck zählt auch ein sieben Meter langes Fracht- und Kopplungsmodul "Rasswet" (Morgenröte), das der ISS-Besatzung mehr Platz verschaffen und die Ankopplung von "Sojus"-Raumschiffen und unbemannten "Progress"- Transportern ermöglichen soll.

Bei ihren Außeneinsätzen will die vom Kommandanten Ken Ham geführte "Atlantis"-Mannschaft unter anderem Ersatzteile installieren und sechs Batterien an der Solaranlage wechseln. Der erste Einsatz ist für Montag geplant, nur einen Tag, nachdem die "Atlantis" an die ISS angedockt haben soll.

Die "Atlantis", die mit 37 Metern Länge und einem Umfang von 24 Metern als Lastesel gilt, ist seit Oktober 1985 im Einsatz. 1995 war sie der erste US-Shuttle, der an der russischen Weltraumstation "Mir" andockte, 1989 der erste, der Raumsonden ins All transportierte. 2008 brachte die "Atlantis" das maßgeblich in Bremen entwickelte europäische Weltraumlabor "Columbus" mit dem deutschen Astronauten Hans Schlegel an Bord zur internationalen Raumstation. Nach ihrem letzten Flug soll sie zunächst als Ersatz für die anderen Shuttle zur Verfügung stehen, um danach an ein Museum verkauft zu werden.

Quelle : www.spiegel.de

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Es ist ihr letzter Flug: Die Raumfähre "Atlantis" hat an der Internationalen Raumstation ISS festgemacht. Die Astronauten bringen Vorräte mit, sie müssen sich dreimal ins All abseilen - und ein Kabel entwirren.

Zwei Tage nach dem problemlosen Start hat die US-Raumfähre "Atlantis" am Sonntag zum letzten Mal an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Die sechs Astronauten - fünf Amerikaner und ein Brite - bringen unter anderem Ersatzteile und Vorräte mit. Im Laderaum haben sie zwölf Tonnen Ausrüstungsmaterial für die ISS. Zudem hat der Shuttle das russische Forschungsmodul "Rasswet" im Gepäck, das die ISS vergrößern soll. Es ermöglicht die Ankopplung von russischen "Sojus"-Raumschiffen und unbemannten "Progress"-Transportern.

Nach dem Ende des Shuttle-Programms wird die ISS nur noch mit russischen "Sojus"-Kapseln zu erreichen sein, die kaum große Lasten transportieren können. Hauptaufgabe der 132. Shuttle-Mission der Nasa ist entsprechend, die Raumstation für die Zeit danach vorzubereiten. Bis zur geplanten Abkopplung am kommenden Sonntag will die Crew des Kommandanten Ken Hamdrei drei Außeneinsätze unternehmen. Dabei wollen die Astronauten unter anderem sechs Batterien an der Solaranlage wechseln.

Bereits am Montag wollen sich Garrett Reisman und Stephen Bowen ins All abseilen, um eine Antenne und eine Lagerplattform an der ISS zu montieren. Zudem planen sie, ein Kabel zu entwirren, das sich an einem Ausleger der "Atlantis" verfangen hatte. Wegen des Wirrwarrs musste eine Inspektion des Raumschiffes am Wochenende abgebrochen werden.

Mögliche Rettungseinsätze

Die "Atlantis" ist auf ihrem Abschiedsflug nach 25 Dienstjahren. Die Nasa beendet voraussichtlich im November ihr Shuttle-Programm, weil die Raumfähren ihr technisches Lebensende erreicht haben. Aktuell sind nur noch zwei Shuttle-Missionen geplant, je eine mit der "Endeavour" und der "Discovery". "Im Namen aller Entwicklungs-, Fertigungs- und Startteams, die seit März 1980 für 'Atlantis' gearbeitet haben, wünschen wir viel Glück und ein bisschen Spaß dort oben", sagte Nasa-Flugdirektor Mike Leinbach.

Bis zum Ende des Programms soll die "Atlantis" als Ersatzflieger für mögliche Rettungseinsätze bereitstehen; danach kommt sie ins Museum. Es sei denn, US-Präsident Barack Obama überlegt es sich noch anders: Falls doch mal auf der ISS die Vorräte ausgehen sollten, dann könne das Shuttle auch noch eine weitere Mission fliegen, sagte der Nasa-Direktor für die bemannte Raumfahrt, William Gerstenmaier, nach dem Start. "Das Vehikel sieht aus, als sei es in wirklich guter Verfassung."

Gerstenmaier hofft für Juni auf eine Entscheidung zu einer möglichen weiteren Mission. Angesichts der zusätzlichen Kosten von bis zu einer Milliarde Dollar müsse das grüne Licht dazu voraussichtlich von US-Präsident Barack Obama selbst kommen, sagte Gerstenmaier. Doch auch dann sei ein neuerlicher Einsatz nicht vor Juni 2011 möglich.

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Erfolg nach sieben Stunden Plackerei: Zwei Astronauten des Space Shuttles"Atlantis" haben ihren ersten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation erfolgreich beendet. Allerdings machte das Material gleich mehrfach Ärger.

Es gab einige kleine Pannen, aber am Ende waren alle zufrieden: Zwei Astronauten des Space Shuttles "Atlantis" haben am Montag knapp siebeneinhalb Stunden lang außen an der Internationalen Raumstation (ISS) gearbeitet. Sie brachten unter anderem eine neue Antenne und eine neue Plattform für Ersatzteile an. Der Außeneinsatz dauerte rund eine Stunde länger als geplant, weil Garrett Reisman und Steve Bowen es unter anderem mit einem Stromausfall und einem widerspenstigen Kabel zu tun hatten.

Es fing schon kurz nach dem Ausstieg an, als die Astronauten mit der Installation der Antennenschüssel begannen. Ein Stromproblem mit einem von drei ISS-Kommandocomputern zwang Reisman und Bowen zu einer kurzen Pause, weil wichtige Videokameras am Kranarm der Station vorübergehend keinen Strom bekamen. Dann quälten sich die Astronauten bei der Antennenmontage mit einem überraschenden Spalt zwischen dem Antennen-Arm und der Schüssel ab: Die Teile ließen sich einfach nicht ohne Zwischenraum zusammensetzen, und so wurden sie erst einmal provisorisch festgezurrt.

Auch wollte sich ein Antennenkabel partout nicht anschließen lassen - es gelang schließlich, aber das Manöver kostete zusätzliche Zeit. Dazwischen musste Bowens Raumanzug mit neuem Sauerstoff betankt werden, um die Verlängerung des Außeneinsatzes zu ermöglichen. So erhielt "Dextre", der kanadische Roboterarm außen am amerikanischen "Destiny"-Labor, schließlich eine neue Plattform für Ersatzteile, und die Astronauten bereiteten die Installation frischer Batterien vor. Während der insgesamt zwölftägigen "Atlantis"-Mission sind noch zwei weitere Außeneinsätze geplant.

Am Dienstag soll das neue russische Forschungsmodul "Rasswet" ("Morgendämmerung") per Roboterarm an die ISS umgesetzt werden. Die rund fünf Tonnen schwere Hightech-Röhre erweitert mit ihren fünf Arbeitsplätzen und modernen Ausrüstungen die Forschungskapazitäten des russischen Segments erheblich.

Letzter Flug nach 25 Dienstjahren

Die "Atlantis" war am Freitag mit sechs Astronauten an Bord ins All gestartet. Sie ist auf ihrem Abschiedsflug nach 25 Dienstjahren. Die Nasa beendet voraussichtlich im November ihr Shuttle-Programm, weil die Raumfähren ihr technisches Lebensende erreicht haben. Derzeit sind nur noch zwei Shuttle-Missionen geplant, je eine mit der "Endeavour" und der "Discovery". "Im Namen aller Entwicklungs-, Fertigungs- und Startteams, die seit März 1980 für 'Atlantis' gearbeitet haben, wünschen wir viel Glück und ein bisschen Spaß dort oben", sagte Nasa-Flugdirektor Mike Leinbach.

Bis zum Ende des Programms soll die "Atlantis" als Ersatzflieger für mögliche Rettungseinsätze bereitstehen; danach kommt sie ins Museum. Es sei denn, US-Präsident Barack Obama überlegt es sich noch anders: Falls doch mal auf der ISS die Vorräte ausgehen sollten, dann könne das Shuttle auch noch eine weitere Mission fliegen, sagte der Nasa-Direktor für die bemannte Raumfahrt, William Gerstenmaier, nach dem Start.

Er hofft für Juni auf eine Entscheidung zu einer möglichen weiteren Mission. Angesichts der zusätzlichen Kosten von bis zu einer Milliarde Dollar müsse das grüne Licht dazu voraussichtlich von US-Präsident Barack Obama selbst kommen, sagte Gerstenmaier. Doch auch dann sei ein neuerlicher Einsatz nicht vor Juni 2011 möglich.

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Bauarbeiten im All - Russen haben neues Raumstation-Modul
« Antwort #358 am: 19 Mai, 2010, 08:58 »
Neues Zimmer für die Weltall-WG: Astronauten haben ein neues russisches Mini-Modul an die Internationale Raumstation angebaut. Es soll mehr Platz für Forschungsarbeiten bieten und das Ankoppeln von Raumschiffen erleichtern. Diesmal fiel die Montage leichter als beim ersten Außeneinsatz.

Die Internationale Raumstation ISS ist am Dienstag gewachsen. In enger Zusammenarbeit zwischen Astronauten und Kosmonauten ist das russische Forschungsmodul "Rasswet" ("Morgendämmerung") aus der Ladebucht der US-Raumfähre "Atlantis" an den Frachtblock "Sarja" ("Sonnenaufgang") umgesetzt worden. Die Astronauten Garrett Reisman und Piers Sellers steuerten das Manöver, das mit Hilfe von Roboterarmen erfolgte, per Computer aus dem Inneren der Raumfähre und der ISS.

Mit "Rasswet", das fünf hochmoderne Arbeitsplätze bietet, erweitern sich die wissenschaftlichen Kapazitäten des russischen Segments erheblich. Zudem verfügt das Modul über einen Kopplungsstutzen für die automatischen "Progress"-Frachter und die bemannten "Sojus"-Raumschiffe.

"Rasswet" hat eine Masse von rund fünf Tonnen, ist sechs Meter lang und misst 2,20 Meter im Durchmesser. Auf dem Flug zur ISS waren im Inneren und außen noch rund drei Tonnen Nachschub und Ersatzteile verstaut, darunter auch für den europäischen Roboterarm ERA, der erst 2012 zur ISS kommt. Die wissenschaftliche Ausrüstung für die überwiegend medizinischen, geophysikalischen, biologischen und Werkstoffkunde-Experimente in dem Modul soll nach und nach auf die Umlaufbahn gebracht werden.

Es war das erste Mal, dass die US-Raumfahrtbehörde Nasa ein russisches Modul zur ISS gebracht hat. Eine russische Sojus-Rakete hatte im November vergangenen Jahres einen ähnlichen Anbau zur Raumstation transportiert. Für Mittwoch ist ein weiterer Außenbordeinsatz von Astronauten der "Atlantis" geplant, die auf ihrem letzten Flug im All ist. Dabei sollen Batterien der ISS ersetzt werden.

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"Atlantis" beendet letzten Einsatz
« Antwort #359 am: 24 Mai, 2010, 07:04 »
Die US-Raumfähre "Atlantis" hat ihren letzten Besuch auf der Internationalen Raumstation (ISS) beendet und legte planmäßig von der Raumstation ab. Die Rückkehr zur Erde ist für den 26. Mai geplant.

Das Space-Shuttle legte am 23. Mai planmäßig um 17.22 Uhr (MESZ) wieder von der ISS ab, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Vor der Rückkehr soll die "Atlantis" noch rund 90 Minuten um die Raumstation kreisen und aus einer Entfernung von 200 Metern Fotos von der ISS machen.

Die Landung in Cape Canaveral (Florida) ist für 14.48 MESZ am 26. Mai geplant. Wie die dpa berichtet, war dies wahrscheinlich das letzte Rendezvous des Space-Shuttle "Atlantis“ mit der ISS. Nur noch zwei Missionen zur ISS sind vorgesehen – je eine der "Endeavour" und der "Discovery". Im November werden die Space-Shuttle eingemottet.

Hauptziel der Reise war der weitere Ausbau der Station. Die ISS erhielt ein neues russisches Forschungs- und Andockmodul. Bei insgesamt drei Außeneinsätzen wechselten Astronauten außerdem sechs Sonnensegel-Batterien aus und installierten eine neue Antenne zur Kommunikation mit der Erde.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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