Autor Thema: Raumstation ISS / BA 330 ... SpaceX etc.  (Gelesen 34608 mal)

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Nächster Shuttle-Start am 16. November geplant - Raumfähre Atlantis
« Antwort #315 am: 30 Oktober, 2009, 06:11 »
Die NASA plant ihren nächsten Shuttle-Start am 16. November. Wie die US-Raumfahrtbehörde am Donnerstag mitteilte, soll sich dann die "Atlantis" von Cape Canaveral in Florida aus auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS machen.

Geplant sind während der insgesamt elftägigen Reise drei Ausstiege zu Außenarbeiten an der ISS. Unter anderem sollen zwei Plattformen auf dem "Rückgrat" der Station angebracht werden. Dort will die NASA Ersatzteile und Ausrüstung lagern - eine Vorkehrung für die Zeit, wenn die Shuttle-Flotte eingemottet ist. Die NASA will sie im Herbst nächsten Jahres stilllegen. Dann sind ISS-Reisende zunächst ganz auf die russischen Sojus-Kapseln angewiesen.

Ein neues Transportmittel der NASA wird voraussichtlich frühestens 2016 zur Verfügung stehen: nach bisherigen Plänen eine Ares-Rakete mit einer Raumkapsel. Ein erster Test der Rakete am Mittwoch war erfolgreich verlaufen.

Quelle: SAT+KABEL

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US-Raumfähre "Atlantis" bricht zur Internationalen Raumstation auf
« Antwort #316 am: 16 November, 2009, 11:06 »
Der Space Shuttle soll um 20.28 Uhr MEZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abheben, um am Mittwoch an der ISS anzudocken. Die Raumfähre hat rund zwölf Tonnen wichtige Ersatzteile und Instrumente für die Raumstation im Gepäck. Insgesamt sind drei Außeneinsätze der Astronauten geplant, bei denen sie verschiedene Installationen an der ISS vorzunehmen haben. Nach der Mission der "Atlantis" wird es nur noch fünf Shuttle-Flüge geben, bis die Raumfähren im nächsten Jahr eingemottet werden.

Quelle : http://www.digitalfernsehen.de

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Start in Florida: Raumfähre "Atlantis" auf dem Weg zur ISS
« Antwort #317 am: 16 November, 2009, 22:44 »
Ausrüstung, Ersatzteile und Lebensmittel für die Internationale Raumstation: Die "Atlantis" ist vom US-Weltraumzentrum Cape Canaveral gestartet und steuert auf die ISS zu. Nach elf Tagen soll das Space Shuttle zurückkehren - drei Ausflüge ins All sind geplant.


Ausrüstung, Ersatzteile und Lebensmittel für die Internationale Raumstation: Die "Atlantis" ist vom US-Weltraumzentrum Cape Canaveral gestartet und steuert auf die ISS zu. Nach elf Tagen soll das Space Shuttle zurückkehren - drei Ausflüge ins All sind geplant.

Cape Canaveral - Zum fünften Mal in diesem Jahr ist am Montag eine US-Raumfähre zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Mit sechs Astronauten an Bord hob das Space Shuttle "Atlantis" am Montag 20.28 Uhr (Mez) vom US-Weltraumzentrum Cape Canaveral ab.

"Es war ein perfekter Start, pünktlich auf die Minute", sagte ein Sprecher der US-Weltraumbehörde Nasa. Die "Atlantis" steuert auf eine Umlaufbahn in 225 Kilometern Höhe zu und soll 12,7 Tonnen Ausrüstungsgegenstände und Ersatzteile zur ISS bringen. Die Ankopplung an die ISS ist für Mittwoch, 17.56 Uhr (Mez) geplant. Nach elf Tagen soll die "Atlantis" zur Erde zurückkehren.

Die Besatzung des Space Shuttle wird in den kommenden Tagen in drei Außeneinsätzen von jeweils sechseinhalb Stunden zwei Plattformen an der ISS anbringen, auf denen die Ersatzteile dann gelagert werden sollen. Unter anderem sind zwei neue Stellkreisel (Gyroskope) für die Lageregelung der Station, drei Stickstoff- und Ammoniaktanks, zwei Pumpen, Ersatzteile und Lebensmittel an Bord der "Atlantis". Der Gemeinschaftsfluges von Shuttle und ISS soll knapp eine Woche dauern.

Einer der letzten Flüge des Space Shuttles

Die Ära der Space Shuttles neigt sich mit dem Flug weiter ihrem Ende zu. Für kommendes Jahr sind noch fünf Flüge der Raumfähren ins All geplant, der letzte für September 2010. Dann wird die bemannte Raumfahrt der USA eine Pause einlegen, die ISS für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen sein. Die neue Raumfähre "Orion" dürfte frühestens 2015 einsatzbereit sein.

Geleitet wird die "Atlantis"-Mission von US-Marineoberst Charlie Hobaugh. Auf dem Hinflug begleitete ihn ein rein männliches Team. Auf dem Rückflug zur Erde soll dann die Astronautin Nicole Stott mit von der Partie sei, die seit August 2009 als Bordingenieurin auf der ISS gearbeitet hatte.

Quelle : www.spiegel.de

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Vollgepackte "Atlantis" an ISS angedockt - mit sechs Astronauten
« Antwort #318 am: 18 November, 2009, 20:22 »
Rendezvous perfekt: Zwei Tage nach ihrem Bilderbuchstart hat die US-Raumfähre "Atlantis" am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Der Space-Shuttle brachte sechs Astronauten und zwölf Tonnen Ausrüstung und Ersatzteile mit. Die "Gastgeschenke" lagern auf zwei jeweils 20 Quadratmeter großen Paletten. Die ISS-Dauerbewohner sollen auf sie zurückgreifen können, wenn die Shuttle - wie geplant - im nächsten Jahr eingemottet werden. Dann ist die ISS für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus- Kapseln zu erreichen. Sie können im Gegensatz zu den Raumfähren kaum größere Lasten transportieren.

Insgesamt drei Außeneinsätze sind während dieser Shuttle-Mission geplant. Die Astronauten sollen unter anderem eine neue Antenne anbringen, ein Überwachungsmodul für den Schiffsverkehr und ein Messgerät für die elektrische Aufladung der Station. Außerdem steht die Installation eines Gastanks auf dem Programm. Die ersten Außenarbeiten sind bereits für diesen Donnerstag geplant. Das Duo Robert Satcher und Michael Foreman begann kurz nach der Ankunft bei der ISS mit den Vorbereitungen auf den Einsatz. Aber auch für ihre Kollegen gab es keine Gelegenheit zum Faulenzen. Noch am Mittwoch sollte die erste Palette mit Hilfe des Shuttle-Roboterarmes aus der Ladebucht der "Atlantis" gehievt werden. Dann sollte der ISS-Kranarm die vollgepackte Doppel-Plattform greifen und an ihren künftigen Ort außen an der Station manövrieren.

Die "Atlantis" soll am 25. November wieder von der Station ablegen und zwei Tage später auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen. Nach den Planungen der NASA wird es danach nur noch fünf weitere Einsätze der drei verbliebenen Shuttles geben.

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"Atlantis"-Astronauten montieren Antenne an Internationaler Raumstation ISS
« Antwort #319 am: 19 November, 2009, 16:35 »
Zwei Astronauten der US-Raumfähre "Atlantis" sind am Donnerstag zum ersten Außeneinsatz der Mission ins All ausgestiegen. Mike Foreman und Robert Satcher sollen bei den rund sechseinhalbstündigen Arbeiten unter anderem eine Antenne an der Internationalen Raumstation ISS anbringen, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Überdies müssen die Astronauten in der Schwerelosigkeit Kabel verlegen und einen Roboterarm schmieren.

Der Space Shuttle hatte am Mittwoch sechs Astronauten und zwölf Tonnen Ausrüstung und Ersatzteile zur ISS gebracht. Insgesamt sind drei Außeneinsätze geplant. Die "Atlantis" soll am 25. November wieder von der Station ablegen und zwei Tage später auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen.

Nach den Planungen der NASA wird es danach nur noch fünf weitere Einsätze der drei verbliebenen Shuttles geben, die im nächsten Jahr eingemottet werden sollen. Dann ist die ISS für mehrere Jahre nur mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen. Sie können im Gegensatz zu den Raumfähren kaum größere Lasten transportieren.

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Die US-Raumfähre "Atlantis" ist wieder auf der Heimreise. Nach einwöchigem Aufenthalt koppelte der Space Shuttle mit sechs Astronauten an Bord am Mittwoch planmäßig um 10.57 Uhr deutscher Zeit von der Internationalen Raumstation ISS ab. Am Freitag (15.53 MEZ) soll der Orbiter wieder auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida landen.


Space-Shuttle "Atlantis" (Quelle: NASA)

Die sechsköpfige "Atlantis"-Crew unter Kommandant Charles Hobaugh war am 16. November mit über zwölf Tonnen Nachschub und Ersatzteilen zur ISS gestartet. Während ihres Aufenthalts absolvierten die Astronauten drei Außeneinsätze, um den weiteren Ausbau der ISS voranzutreiben.

Endausbau der Internationalen Raumstation bis Ende 2010 abgeschlossen

Die ISS, deren "Grundstein" 1998 gelegt wurde, soll bis Ende nächsten Jahres, voll ausgebaut werden. Dann sollen die altersschwachen Raumfähren ausgemustert werden. Die Raumfähren sind seit über einem Vierteljahrhundert im Einsatz.

Der nächste Shuttle-Start zur ISS ist am 4. Februar geplant. Dann soll die Raumfähre "Endeavour" neues Material zur Station bringen. Danach stehen lediglich drei weitere Shuttle-Missionen an. Für mindestens fünf Jahre - bis die Amerikaner ein neues Raumvehikel gebaut haben - können dann ausschließlich russische Sojus-Kapseln Astronauten zur ISS bringen.

Quelle: SAT+KABEL
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NASA-Shuttle wieder zurück auf der Erde - sichere Landung in Florida
« Antwort #321 am: 27 November, 2009, 16:24 »
Die US-Raumfähre "Atlantis" ist nach anderthalb Wochen im All wieder auf der Erde. Der Space Shuttle setzte am Freitag mit sieben Astronauten an Bord sicher auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf.

Die "Atlantis"-Crew unter Kommandant Charles Hobaugh war am 16. November mit mehr als zwölf Tonnen Nachschub und Ersatzteilen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Während ihres Aufenthalts absolvierten die Astronauten drei Außeneinsätze, um den Ausbau der Station voranzutreiben.

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Drei ISS-Besatzungsmitglieder landen sicher in kasachischer Steppe
« Antwort #322 am: 01 Dezember, 2009, 10:39 »
Nach 188 Tagen im All ist der Belgier Frank De Winne als erster westeuropäischer Kommandeur der Internationalen Raumstation ISS mit zwei anderen Raumfahrern zur Erde zurückgekehrt.

Die Sojus-Raumkapsel mit den drei ISS-Besatzungsmitgliedern schlug am Dienstag plangemäß und weich in der kasachischen Steppe auf. Das teilte das Flugzentrum mit. Das russische Staatsfernsehen zeigte, wie die Männer, darunter der Kanadier Robert Thirsk und der Russe Roman Romanenko, aus der Raumkapsel geholt wurden. Ihnen ging es nach Angaben von Ärzten gut.

Die Raumkapsel war um 4.56 MEZ von der ISS abgedockt und brauchte gut drei Stunden bis zur Erde. Als erster Westeuropäer hatte der 48 Jahre alte Belgier Frank De Winne das Kommando Mitte Oktober auf der ISS übernommen. Bisher dahin hatten stets Russen oder Amerikaner die Befehlsgewalt auf der Station gehabt.

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ISS kommt Weltraumschrott nahe
« Antwort #323 am: 02 Dezember, 2009, 18:41 »
An der Internationalen Raumstation ISS wird am heutigen Mittwoch wieder einmal ein Stück Weltraumschrott vorbeifliegen. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA handelt es sich um Überreste eines russischen Cosmos-Satelliten.

Das Teil habe einen Durchmesser von zehn Zentimetern und soll im Abstand von einem Kilometer an der ISS vorbeirauschen. Da keine Gefahr bestehe, müssten die Astronauten nicht in die angedockte Sojus-Kapsel umsteigen, um im Falle einer Kollision das Weite suchen zu können, berichtete die NASA am Mittwoch. Der Vorbeiflug wurde auf etwa 19.19 MEZ deutscher Zeit berechnet.

Erst im September hatten die Überreste einer europäischen Ariane-5-Rakete ebenfalls im Abstand von gut einem Kilometer die Bahn der ISS gekreuzt. Es gab keinerlei Schäden. Dass die Weite des Weltraums durch herumfliegende Schrottteile immer unsicherer wird, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Meist sind es Teile von verlorenen oder "ausrangierten" Satelliten und Raketen, die mit rasender Geschwindigkeit durch die Schwerelosigkeit irren. Experten malen mitunter wahre Horrorszenarien an die Wand: Die herrenlose Metallteile seien wie Geschosse, die selbst Panzerplatten durchbrechen könnten.

Anfang des Jahres mussten sich alle ISS-Astronauten angesichts nahender Schrottteile vorsichtshalber in die angedockte "Sojus"- Kapsel flüchten. Ein paar Wochen später musste die ISS samt angedockten Shuttle "Discovery" um 180 Grad gedreht werden - damals irrte chinesischer Weltraumschrott durchs All.

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Die Internationale Raumstation ISS soll mit zwei unterschiedlichen Atomuhren ausgerüstet werden, um die von Albert Einstein entwickelte Relativitätstheorie zu testen.

Die Versuchsanordnung ACES (Atomic Clock Ensemble in Space) soll 2013 außen am europäischen ISS-Labor "Columbus" angebracht werden. Am Dienstag schloss die Europäische Raumfahrtagentur ESA mit der französischen Raumfahrtagentur CNES einen Vertrag über die Entwicklung der Cäsium-Atomuhr "Pharao". Das teilte die ESA in Paris mit.

Die zweite Atomuhr - ein sogenannter Wasserstoff-Maser (SHM) - und das ACES-Modul werden von der ESA entwickelt. ACES soll mit dem Roboterarm der Raumstation an "Columbus" angebracht werden. Die Zeitmessung soll so genau sein, dass das System nur alle 300 Millionen Jahre etwa eine Sekunde abweicht.

"Die Zeitskala von ACES ist das Ergebnis der außerordentlichen Kurzzeit-Stabilität des Wasserstoff-Masers sowie der Langzeit-Stabilität und Genauigkeit der Cäsium-Atomuhr 'Pharao'", erklärte die ESA. Das Zeitsignal von ACES wird über Mikrowellen zur Erde gesendet. Damit können die Uhrzeiten im All und auf der Erde verglichen werden.

"Diese neue Generation von Atomuhren im Weltraum wird für die genaue Überprüfung von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie entscheidend sein", hieß es weiter. Außerdem solle das System zur Justierung der Internationalen Atomzeit (TAI) und der koordinierten Weltzeit (UTC) beitragen und bei der Fernerkundung im All helfen.

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Drei Raumfahrer mit Sojus zur ISS gestartet
« Antwort #325 am: 21 Dezember, 2009, 08:08 »
Vom Weltraumbahnhof Baikonur ist eine Sojus-Kapsel mit drei Raumfahrern an Bord erstmals mit einem Winter- und Nachtflug zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Das Raumschiff hob pünktlich um 23.52 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe ab, wie das Flugleitzentrum in der Nacht zum Montag mitteilte. «Alles lief nach Plan. Die Crew fühlt sicht gut», sagte ein Sprecher nach Angaben der Agentur Itar-Tass. In der Vergangenheit erfolgten die Starts aus technischen Gründen im Hellen. Kommandeur der Flugs mit der neuen ISS-Langzeitbesatzung ist der russische Kosmonaut Oleg Kotow. Mit an Bord sind außerdem der US-Amerikaner Timothy Creamer und erstmals ein Astronaut der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA, Soichi Noguchi. Ihr Aufenthalt im All dauert 161 Tage.

Der ungewöhnliche Starttermin hing auch mit der jüngsten Verdopplung der Flüge zur ISS zusammen, wie der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Anatoli Perminow, sagte. Die Sojus soll in der Nacht zum Mittwoch an der ISS ankoppeln, auf der seit Anfang Oktober der Russe Maxim Surajew und sein NASA-Kollege Jeff Williams ihren Dienst leisten.

Gemeinsam Weihnachten auf der ISS feiern

Sojus-Kommandeur Kotow sagte vor der Abreise, dass die Besatzung gemeinsam Weihnachten auf der ISS feiern wolle. In Russland bringt traditionell Väterchen Frost und nicht der Weihnachtsmann die Geschenke in der Neujahrsnacht. «Wir sind Gesandte von Väterchen Frost und vom Weihnachtsmann. Wir haben einen Sack mit Geschenken dabei und werden auf der ISS einen neuen großen Weihnachtsbaum aufstellen», sagte Kotow, der als einziger der neuen Crew bereits weltallerfahren ist.

Noguchi sagte, dass er alle Zutaten dabei habe, um für die gesamte Mannschaft Sushi zuzubereiten. Die Raumfahrer hatten sich in den vergangenen Tagen von ihren Familien und Kindern verabschiedet. Nagouchi erhielt von seinen Angehörigen einen Spielzeug-Tiger - für das kommende chinesische Jahr des Tigers. Während ihrer Zeit auf der ISS wird die neue Besatzung fünf Versorgungstransporte empfangen und entladen sowie einen Außeneinsatz erledigen. Zudem seien 48 Experimente geplant, teilte Perminow mit. Unter anderem soll mit Hilfe einer Spezialdiät untersucht werden, wie der im All auffällige Knochenabbau bei Raumfahrern verhindert werden kann.

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Weihnachtsbesuch trifft auf der Internationalen Raumstation ISS ein
« Antwort #326 am: 23 Dezember, 2009, 09:12 »
Auf der Internationalen Raumstation ISS ist Weihnachtsbesuch angekommen: Überpünktlich um 23.48 MEZ hat dort am Dienstagabend eine Sojus-Kapsel angedockt, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte.

Das russische Raumschiff war in der Nacht zum Montag vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Es bringt dem ISS-Team dreiköpfige Verstärkung. Neben dem russischen Flugkommandeur Oleg Kotow sind auch der US-Astronaut Timothy Creamer sowie der Japaner Soichi Noguchi von der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA mit an Bord. Ihr Aufenthalt im All soll insgesamt 161 Tage dauern.

Mit dabei haben die Gäste einen großen Sack voller Geschenke und die nötigen Utensilien, um auf der ISS ein gemeinsames Weihnachtsfest zu feiern. Auch ein großer Baum soll aufgestellt werden. Auf der ISS leisten seit Anfang Oktober der Russe Maxim Surajew und sein NASA-Kollege Jeff Williams Dienst.

Während ihrer Zeit auf der ISS wird die neue Besatzung fünf Versorgungstransporte empfangen und entladen sowie einen Außeneinsatz erledigen. Zudem seien 48 Experimente geplant, hieß es. Unter anderem soll mit Hilfe einer Spezialdiät untersucht werden, wie der im All auffällige Knochenabbau bei Raumfahrern verhindert werden kann.

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« Letzte Änderung: 23 Dezember, 2009, 09:19 von SiLæncer »

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Diskussion um Zukunft der ISS
« Antwort #327 am: 05 Januar, 2010, 09:49 »
Die Internationale Raumstation ISS ist eines der aufwändigsten und teuersten Ingenieurprojekte aller Zeiten. Wenn sie 2011 endlich fertiggestellt ist, wird ihr Bau rund 100 Milliarden Dollar verschlungen haben. Aber schon fünf Jahre später soll sie wieder außer Dienst gehen: Dann will die NASA sie nicht mehr in ihrer Umlaufbahn halten, sodass sie durch die Reibung mit Luftmolekülen allmählich tiefer in die Erdatmosphäre absinkt und schließlich abstürzt.

So sieht es zumindest der derzeitige Zeitplan der US-Raumfahrtbehörde vor, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe über die aktuelle Debatte um die Zukunft der bemannten Raumfahrt. Die NASA würde die Station zwar gerne weiterbetreiben, aber deren Finanzierung ist nur bis 2015 gesichert. Sehr zum Verdruss von Wissenschaftlern, die gerade erst anfangen, sie zu nutzen, und der ISS-Partnerländer, die ihrerseits Milliarden in die Station hineingesteckt haben. Der weitere Betrieb würde jedoch jährlich zwei bis drei Milliarden Dollar kosten. Ein kontrollierter Absturz ins Meer ist aber auch nicht billig: Er würde wohl noch mindestens zwei Milliarden Dollar verschlingen.

Deshalb kann sich der US-Kongress nicht mehr wie bisher durch die Raumfahrtpolitik lavieren: Denn in beiden Fällen muss er viel Geld locker machen. Und die Zukunft der ISS ist nur eins von mehreren heißen Eisen in der bemannten Raumfahrt: Der Betrieb der Space-Shuttle-Flotte wird spätestens im kommenden Jahr eingestellt, sodass die NASA für einige Jahre keine Astronauten mehr ins All schicken kann; die neuen Raumfahrzeuge Ares I – für den Transport der Astronauten in die Umlaufbahn – und die Orion-Kapsel liegen beide mehrere Jahre hinter dem Zeitplan.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

    * Die bemannte Raumfahrt am Wendepunkt

Quelle : www.heise.de

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Ausfall von Space-Klo behindert Astronauten
« Antwort #328 am: 13 Januar, 2010, 17:23 »
Schon wieder ist eine Toilette an Bord der Internationalen Raumstation ISS kaputt. Sechs Monate nach einem technischen Defekt sei das Weltraum-WC erneut außer Betrieb - es funktioniere nicht richtig, weil das angeschlossene Aufbereitungs-System eine ungewöhnlich hohe Kalzium-Konzentration im Urin nicht verarbeiten könne, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax mit.


(Quelle: European Space Agency (ESA))

Die 170 Millionen Euro teure Anlage wandelt Urin in Trinkwasser um. Vermutlich werde die Knochensubstanz der Raumfahrer durch die Schwerkraft stärker abgebaut als erwartet, sagte Alexander Botwinko von der Leitzentrale. Das Klo - eines von drei "stillen Örtchen" an Bord der ISS - könne erst im Februar repariert werden, wenn die US- Raumfähre "Endeavour" Ersatzteile ins All bringe.

Quelle: SAT+KABEL
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Raumtransporter "Johannes Kepler" rüstet sich für seinen Flug ins All
« Antwort #329 am: 14 Januar, 2010, 12:46 »
32 Kilometer Kabel winden sich im Inneren des "Gehirns" von Raumtransporter "Johannes Kepler". 850 Stecker und 12.000 Verbindungen verknüpfen das bunte Gewirr mit der Elektronik.

Michael Coors behält dennoch den Überblick. In den nächsten Monaten werden der Mechaniker und seine Kollegen den "Patienten" von oben bis unten durchchecken. Jede Schraube muss richtig sitzen, jeder Sensor einwandfrei funktionieren, wenn der europäische Raumtransporter ATV ins All startet. Voraussichtlich im November soll er mit mehr als sieben Tonnen Wasser, Lebensmitteln, Treibstoff und technischer Ausrüstung an Bord zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.

Bis dahin haben die Ingenieure und Techniker im Bremer Werk der EADS-Tochter Astrium noch jede Menge zu tun. Die drei Teile des fast zehn Meter langen Raumschiffs sind zwar fertiggestellt. Nun müssen aber der Antrieb, das Gehirn und der Frachtraum verbunden und als Einheit getestet werden. "Es wird alles noch mal geprüft", erläutert Helmut Luttmann, Leiter bei Astrium für den Betrieb der ISS. "Beim Bau passieren fast keine Fehler, aber wir müssen auch das Fast ausschließen."

2,5 Tonnen Müll an Bord

Der nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte ATV ist bereits der zweite europäische Raumtransporter, der von der Erde zur ISS fliegen wird. Im April 2008 hatte "Jules Verne" erfolgreich an der Raumstation angedockt und die Astronauten mit Nachschub beliefert. Am Ende der fast sieben Monate langen Mission verglühte er kontrolliert in der Erdatmosphäre mit 2,5 Tonnen Müll an Bord. Auch "Johannes Kepler" wird dieses Schicksal ereilen.

Im Frühsommer soll er bereits zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana verschifft werden. In der Werkshalle bei Astrium herrscht deshalb Hochbetrieb. Techniker in weißen Kitteln doktern in zwei Schichten an den riesigen Bauteilen herum. Um die empfindliche Elektronik vor Schmutz und Haaren zu schützen, tragen sie Handschuhe, Haarnetze und Überzieher an den Füßen.

Auf jedes Detail kommt es an

Michael Coors steht in einer solchen Kluft an einem Bildschirm neben dem Fracht-Modul, das mit Messpunkten übersät ist. Auch auf dem Boden kleben einige von ihnen. Ein Computer tastet die Punkte mit einem Laser ab und berechnet so die Feinjustierung der Systeme. Dabei geht es um ein Zehntel Grad oder weniger. Danach geht die Arbeit für die Techniker jedoch erst richtig los. "Jedes Manöver wird hier simuliert. Wir sind noch monatelang dabei zu testen", erzählt Coors. Und nach dem Transport nach Kourou müssen sie den "Patienten" ein zweites Mal komplett durchleuchten, um sicher zu gehen, dass bei der Überfahrt nichts beschädigt wurde.

Schließlich steht einiges auf dem Spiel: Sollte eine der vielen tausend Komponenten nicht funktionieren, könnte die ganze Mission scheitern. "Deshalb ist jede Funktion doppelt abgesichert", betont Luttmann. So besitzt der ATV vier Triebwerke, obwohl er nur zwei davon zum Fliegen braucht. Dennoch sind die Ingenieure vor jedem Start nervös. Beim Jungfernflug von "Jules Verne" sei er unheimlich stolz gewesen, erinnert sich Coors, der schon damals den ATV mit zusammengeschraubt hatte. "Das war schon beeindruckend."

Arbeit an einem Nachfolger

Bis 2015 sind noch drei weitere ATV-Transporter geplant, die Astrium im Auftrag der Europäischen Weltraumbehörde ESA entwickelt und produziert. Auch an einem Nachfolger wird schon gearbeitet. Im Juli beauftragte die ESA Astrium mit der Entwicklung des 1,4 Milliarden Euro teuren ARV, der von 2016 an Fracht von der ISS zur Erde zurückbringen soll. Damit wollen die Europäer künftig stärker die Versorgung der Raumstation übernehmen, wenn die Amerikaner ihr Space Shuttle ausrangieren - was wahrscheinlich noch in diesem Jahr passieren wird. Eine bemannte Raumfähre planen die Europäer in naher Zukunft allerdings nicht.


Quelle: SAT+KABEL
« Letzte Änderung: 14 Januar, 2010, 13:53 von SiLæncer »

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