Autor Thema: KÜHNE PLÄNE : Raumfahrtfirmen drängt es zum Mond  (Gelesen 7333 mal)

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Chinesische Sonde nach Plan auf den Mond gestürzt
« Antwort #30 am: 01 März, 2009, 22:07 »
Sonde auf dem Mond zerschellt

Chinas erste Mondsonde ist zum Ende ihrer 16- monatigen Mission am Sonntag um 8.39 Uhr deutscher Zeit kontrolliert auf dem Erdtrabanten zerschellt. Das berichteten staatliche Medien unter Berufung auf Raumfahrtexperten des Landes. Im Jahr 2017 will China eine Sonde auf dem Mond absetzen, die Mondgestein zur Erde schicken soll. Vor fast 40 Jahren, am 20. Juli 1969, hatte der US- Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten.

Quelle : SAT+KABEL

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DLR-Vorstand rechnet mit "Renaissance" der bemannten Mond-Fahrt
« Antwort #31 am: 26 März, 2009, 06:15 »
Mondreisen bald wieder in Mode?

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, rechnet mit einer baldigen "Renaissance" der bemannten Mond-Fahrt. "Der Mensch wird auf den Mond zurückkehren. Aber anders als 1969 nicht als Wettlauf im Kalten Krieg, sondern in einer Kooperation der Staatengemeinschaft", sagte Wörner am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Moskau. Er sei "guter Hoffnung", dass Deutschland dann dabei sei. "Zumindest in der Robotik, da haben wir große Kompetenz. Schon jetzt diskutieren wir darüber mit der NASA." Er rechne auch mit dem Bau eines Außenpostens der Menschheit auf dem Mond in absehbarer Zeit.

Wörner sagte, die Raumfahrt habe "nicht nur Leistungsschau- Charakter" für den Stand der Wissenschaft in einem Land. "Sie geht weit darüber hinaus und hat auch Auswirkungen auf das Alltagsleben. In der Raumfahrt entwickelte Robotertechnik wird heute zum Beispiel in der Chirurgie oder unter Wasser eingesetzt." Eine bemannte Reise zum Mond sei auch deswegen interessant, weil der Erdtrabant relativ nahe und trotzdem weitgehend unerforscht sei, sagte der 54-Jährige. "Er ist zudem ein ideales Testfeld für Flüge weiter ins Weltall. Schon jetzt gibt es wieder verstärkt robotische Missionen zum Mond."

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Russland will neue Raumfähre entwickeln
« Antwort #32 am: 08 April, 2009, 19:44 »
Überraschung in der Raumfahrt: Russland will einen wiederverwendbaren Transporter bauen - und das schon in den nächsten zehn Jahren. Die Fähre soll Menschen nicht nur in den Erdorbit, sondern auch zum Mond bringen und vielleicht sogar zum Mars.

Die "Sojus"-Kapseln sind die Arbeitspferde der russischen Raumfahrt. Sie werden für einige Jahre die einzige Transportmöglichkeit zur Internationalen Raumstation ISS sein, wenn die USA ihre Space Shuttles wie geplant 2010 einmotten. Doch das "Sojus"-Konzept ist rund vierzig Jahre alt, auch wenn es durch viele Modifikationen immer wieder so gut wie möglich modernisiert wurde. Zuletzt machten die russischen Schiffe immer wieder Probleme, bei der Landung ebenso wie beim Andocken an die ISS. Immerhin: Die Rückkehr von "Sojus TMA-13" am Mittwoch verlief ohne größere Schwierigkeiten.

Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat nun ein Nachfolgermodell in Auftrag gegeben, das die "Sojus"-Kapseln Ende des nächsten Jahrzehnts ablösen soll. Für das Jahr 2015 seien Flugtests geplant. Schon zwei Jahre später sollen die neuen wiederverwendbaren Schiffe bei der Versorgung der Internationalen Raumstation eingesetzt werden, heißt es.

Bei einer Ausschreibung für das Design der Transporter sei der Raumfahrtkonzern RKK Energija auf dem ersten Platz gelandet, erklärte Roskosmos. Es war bereits die zweite Ausschreibung. Alexej Krasnow, der Chef der Abteilung bemannte Programme bei Roskosmos, hatte Anfang März erklärt, bei einer ersten Runde habe es keine befriedigenden Vorschläge gegeben: "Die ersten vorgelegten Projekte trugen den von Roskosmos gestellten Anforderungen nicht Rechnung."

Projekt "Kliper" wurde zurückgestellt

Energija erhält nun zunächst umgerechnet 18 Millionen Euro für die Entwicklungsarbeiten, die schon im kommenden Sommer abgeschlossen sein sollen. Das Unternehmen könnte dafür möglicherweise einen älteren Plan wieder aus der Schublade holen: Energija hatte bereits an einem Nachfolgekonzept für die "Sojus"-Kapseln gearbeitet und die Ideen dafür auch auf einigen Fachmessen präsentiert.

Das Projekt namens "Kliper" war dann aber von den Russen zurückgestellt worden. Neben wirtschaftlichen hatte das auch politische Gründe: Zusammen mit der Europäischen Weltraumbehörde Esa hatte Roskosmos jahrelang über den Bau eines gemeinsamen Transportsystems namens CSTS nachgedacht. Weil aber die Europäer ernsthaft über eine Aufwertung ihres bisher unbemannten Transportschiffs ATV nachdenken , wird es solch ein Kooperationsprojekt nicht geben.

Der neue Weltraumtransporter ist also wieder eine rein russische Angelegenheit. Mit der Raumfähre "Buran" hatten sich Moskaus Konstrukteure vor 20 Jahren schon an einem wiederverwendbaren Transportsystem versucht - allerdings bis auf einen unbemannten Testflug ohne Erfolg. Die Wirren nach dem Ende der Sowjetunion hatten dem vielversprechenden Projekt das Aus gebracht.

Nun also ein neuer Anlauf: Von dem noch namenlosen Raumschiff soll es mehrere Versionen geben, eine für Flüge um die Erde, eine weitere für Reisen in den Mondorbit, dazu eine dritte für unbemannte Frachttransporte. Die technischen Spezifikationen sollen sich jeweils leicht unterscheiden.

Die Variante für die Erdumlaufbahn soll insgesamt zwölf Tonnen schwer sein und neben sechs Kosmonauten auch mindestens 500 Kilogramm Nutzlast befördern können. Etwas weniger Platz soll die Mond-Version bieten, in der vier Menschen und hundert Kilogramm Nutzlast unterkommen sollen. Das Raumschiff soll selbständig um den Mond kreisen oder an einer um den Erdtrabanten kreisenden Orbitalstation ankoppeln können. "Wir wollen, dass das neue Schiff ein Schritt in die Zukunft ist, nicht nur eine größere Version von 'Sojus'", sagt Krasnow. Auch Flüge zum Mars seien mit dem neuen Transporter prinzipiell denkbar, heißt es bei Roskosmos.

Mit der unbemannten Nutzlastversion sollen bis zu 2000 Kilogramm in den Orbit und mindestens 500 Kilogramm wieder zurück zur Erde gebracht werden. Die Kapseln sollen mindestens ein Jahr im All verbringen können. Derzeit müssen die "Sojus"-Schiffe an der ISS etwa alle sechs Monate ausgetauscht werden - und bieten maximal drei Raumfahrern Platz.

Amerikaner witzeln über "Orionski"

Einige US-Raumfahrtanalysten sehen das geplante russische Fluggerät als Konkurrenz zum amerikanischen "Orion"-Projekt, dem Shuttle-Nachfolger der Nasa (siehe Fotostrecke). Sie verweisen darauf, dass die Spezifikationen ähnlich seien und witzeln, die Russen würden an einem "Orionski"-Transporter arbeiten. Der frühere Nasa-Mitarbeiter James Oberg, der mittlerweile als freier Berater für die Weltraumindustrie arbeitet, erklärte, die US-Weltraumbehörde habe nun bessere Chancen auf zusätzliches Geld vom US-Kongress. Die Nasa-Offiziellen müssten einfach die Argumentation eines Wettrennens ins All recyceln, die schon zu Zeiten des "Apollo"-Programms das Geld in Strömen fließen ließ.

Zumindest deutet einiges darauf hin, dass sich Russland um eine Wiederbelebung seines darbenden Raumfahrtsektors bemüht - auch wenn das angesichts der internationalen Finanzkrise alles andere als einfach sein dürfte. Vor wenigen Tagen hatte Moskau bereits den Bau einer neuen Trägerrakete angekündigt, um deren Entwicklung sich das Konstruktionsbüro Progress kümmern wird. Sie soll in Zukunft bemannte Missionen vom neuen Weltraumbahnhof Wostotschny im Fernen Osten ins All bringen - ein weiteres Prestigeprojekt der russischen Raumfahrt. Der Startkomplex soll ab kommendem Jahr nahe der Grenze zu China entstehen. Wo genau, ist noch offen.

Bemannte Missionen sollen nach russischen Plänen ab dem Jahr 2018 von Wostotschny ins All starten. Damit will sich Russland langfristig vom in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Baikonur unabhängig machen.

Quelle : www.spiegel.de

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Neue Ziele: Mondbasis-Plan der Nasa wackelt
« Antwort #33 am: 01 Mai, 2009, 11:18 »
Mars statt Mond: Die Nasa hat eine Kurskorrektur verkündet. Die US-Weltraumbehörde plant nun nicht mehr, auf dem Mond eine permanente Basis zu errichten. Stattdessen wolle man sich lieber gleich auf den Mars konzentrieren.

Groß hatte die Nasa ihr Comeback auf dem Mond geplant: Bis zum Jahr 2020 - rund ein halbes Jahrhundert, nachdem sie erstmals den Erdtrabanten erreicht hatten - sollten US-Astronauten wieder ihren Fuß auf den Mond setzen. Damit nicht genug: Bis zum Jahr 2024 sollte eine permanente Mondbasis errichtet werden.

Forciert wurden die Pläne von Ex-Präsident George W. Bush, der das ambitionierte Mondprogramm 2004 erstmals angekündigt hatte. Der ehemalige Nasa-Chef Mike Griffin trieb das Mondprogramm voran. Mit dem Einzug Barack Obamas ins Weiße Haus zeichnete sich aber in der US-Weltraumbehörde ein Wechsel ab: Der Bush-treue Griffin nahm seinen Hut, Chris Scolese übernahm kommissarisch die Leitung der Nasa. Noch hat Obama keinen Nachfolger ernannt.

Auch das ambitionierte Mondprogramm scheint den neuen Plänen zum Opfer zu fallen. Wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet, kündigte Scolese vor dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten nun eine Richtungsänderung in den Mondplänen an. Scolese konnte offenbar nicht klar zusichern, dass die Nasa ihre Mondpläne bis 2020 mit dem vorgeschlagenen Budget für 2010 verwirklichen kann. Die Aussagen Scoleses legten nahe, dass die Pläne auf dem Prüfstand stünden. Man wolle möglicherweise keine Basis mehr auf dem Mond errichten und stattdessen das Hauptaugenmerk auf den Mars richten.

"Es wird womöglich weniger als eine Basis auf dem Mond sein", sagte Scolese. Er betonte, dass - im Gegensatz zu den Apollo-Missionen - das ursprüngliche Ziel der vergangenen Jahre nicht nur der Mond gewesen sei, sondern der Mars und weiter entferntere Ziele, beispielsweise Asteroiden.

Außerdem hat die Nasa beschlossen, die Besatzung in ihren neuen "Orion"-Raumschiffen von sechs auf vier zu verkleinern. Diese Maßnahme soll helfen, das vorgegebene Ziel zu halten, die Space-Shuttle-Flotte bis zum Jahr 2015 zu ersetzen. Wie der für "Orion" verantwortliche Programm-Manager Jeff Hanley versicherte, wolle man das ursprüngliche Ziel der sechs Plätze weiterhin umsetzen, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein viersitziges "Orion"-Raumschiff böte größere Transportkapazitäten. So könnten mehr Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation (ISS) transportiert werden, sagte Hanley. Allerdings würde die Reduzierung der Besatzung vermutlich auch bedeuten, dass die ISS auf ein weiteres Raumschiff, etwa eine russische Sojus-Kapsel, angewiesen sein wird - damit im Notfall alle sechs ISS-Astronauten in Sicherheit gebracht werden können. In einer Sojus-Kapsel finden drei Astronauten Platz.

Quelle : www.spiegel.de

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Bauingenieure entdecken den Mond
« Antwort #34 am: 12 Mai, 2009, 15:37 »
Im Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern hat heute das zweitägige Symposium "lunarBase – bauen für ein leben auf dem mond" begonnen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU Kaiserslautern.

Es gebe ein "völlig neues Interesse am Mond", sagte Helmut J. Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern, bei der Eröffnung. 40 Jahre nach der ersten bemannten Mondlandung sieht er in diesem Forschungsfeld "vielfältige interdisziplinäre Anknüpfungsmöglichkeiten". Diese Möglichkeiten zu erkunden ist ein Ziel des Symposiums, das insbesondere auch Architekten und Bauingenieure ansprechen soll. In drei parallel laufenden Vortagsveranstaltungen werden heute und morgen Aspekte der Geologie und Rohstoffnutzung, architektonische Fragen sowie medizinische Gesichtspunkte behandelt. Aus 90 eingereichten Beiträgen wurden insgesamt 68 ausgewählt, die sich zu einem recht beeindruckenden Programm zusammenfügen und auf den ersten Blick den Eindruck vermitteln können, dass der erneute Aufbruch zum Mond eigentlich schon ziemlich weit fortgeschritten ist.

Der DLR-Robonaut Justin könnte der "erste Deutsche" auf dem Mond sein.

"Ich bin sicher, dass der Mond in den kommenden Jahren ein zentrales Ziel der Exploration sein wird", sagte denn auch DLR-Vorstandsvorsitzender Johann-Dietrich Wörner in seinem Eröffnungsvortrag. Als treibende Kraft für dieses Vorhaben sieht er die menschliche Neugier: "Der Mensch will immer das, was er nicht versteht, erkennen." Wörner weiß sogar schon, wer der erste Deutsche auf dem Mond sein wird: "Das wird ein DLR-Robonaut sein." Der zweiarmige Roboter mit humanoidem Oberkörper wird derzeit beim DLR entwickelt. Für Wörner sind bemannte Raumfahrt und Robotikmissionen kein Gegensatz. "Die bemannte Raumfahrt braucht Roboter", sagt er.

Das Ziel der europäischen Planungen ist es indessen, bei der nächsten bemannten Mondlandung einen Europäer mit dabei zu haben. Die Möglichkeiten, Europa bei den internationalen Planungen in eine bessere Position zu bringen, seien derzeit sehr günstig, sagte Bruno Gardini, Direktor für bemannte Raumfahrt bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Europa habe seit Februar 2008 endlich sein Forschungslabor Columbus an der Internationalen Raumstation (ISS). Am 3. April 2008 habe das europäische Versorgungsraumschiff ATV (Autonomous Transfer Vehicle) erstmals erfolgreich an die ISS angedockt. Und mit Frank de Winne werde demnächst der erste Europäer das Kommando auf der ISS übernehmen.

So könnte eine Mondbasis Typ 21. Jahrhundert aussehen
 

Es sei geplant, das ATV zum ARV (Advanced Re-entry Vehicle) auszubauen, mit dem Frachtgüter nicht nur zur ISS, sondern auch wieder zurück zur Erde transportiert werden können. Ab 2020 könnte dieser Raumtransporter dann auch für bemannte Flüge erweitert werden. Derzeit wird bei der ESA auch darüber nachgedacht, welche Beiträge Europa für die bemannte Erkundung des Mondes leisten könnte. Im Gespräch sind etwa ein Landegerät für Fracht, Oberflächenbauten oder Plattformen für Transporte auf der Mondoberfläche. Ein "Request for Information", mit dem sich die ESA in diesem Frühjahr an die Wissenschaftler gewandt hat, habe zu fast 200 Einreichungen aus 15 Ländern geführt.

Die Pläne bei der US-amerikanischen Weltraumbehörde Nasa sehen derzeit erste bemannte Missionen zum Mond für das Jahr 2020 vor, bei denen vier Astronauten zunächst sieben Tage auf dem Mond bleiben sollen. Ab 2022 soll die Aufenthaltsdauer verlängert werden und mit dem Aufbau einer permanent bemannten Mondbasis begonnen werden. "Derzeit befinden wir uns in einer Phase der Erneuerung unserer Transportsysteme für bemannte Missionen", sagte Bernd Hufenbach vom ESA-Forschungszentrum ESTEC im niederländischen Noordwijk. Als große Herausforderung sieht er die nachhaltige Finanzierung des ehrgeizigen Projekts. Mehrere internationale Foren sind gebildet worden, um diese und andere Herausforderungen anzugehen. So will die "International Architecture Working Group" (IAWG), die derzeit in zehn Untergruppen aufgeteilt arbeitet, bis Mitte 2010 eine Referenzarchitektur für die bemannte Rückkehr zum Mond vorlegen. Ende dieses Jahres versammelt sich zudem die 2007 gegründete "International Space Exploration Coordination Group" zu ihrem vierten Treffen.

Bei den Diskussionen in diesen Gruppen wie auch auf dem Symposium in Kaiserslautern geht es auch darum, Lehren aus den bisher im Weltraum gesammelten Erfahrungen zu ziehen. Eine davon nannte Hufenbach in seinem Vortrag: "Ein einzelnes Transportsystem reicht nicht aus." Das habe die ISS gezeigt. Die wird nach der Ausmusterung der amerikanischen Raumfähren vorübergehend nur noch mit russischen Sojus-Raumschiffen erreichbar sein. Man darf das wohl auch als dezentes Plädoyer für die Entwicklung eines eigenen europäischen Raumschiffs verstehen.

Für die 2007 vorgeschlagene deutsche Mondmission, bei der ein unbemannter Satellit Erkundungen aus der Mondumlaufbahn vornehmen soll, gibt es derzeit keinen verbindlichen Termin, erklärte DLR-Chef auf Nachfrage. Er betonte, dass die Durchführung einer solchen Mission auch zur Stärkung der Position bei internationalen Projekten erforderlich sei. Die Kosten einer solchen Mission werden derzeit mit 350 Millionen Euro beziffert. Wörner hob aber noch einmal hervor: "Wir schicken keine Geldscheine ins All. Das Geld für diese Mission wird auf der Erde ausgegeben und kommt irdischen Arbeitsplätzen zugute."

Quelle : www.heise.de

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Gibt's bald Bier vom Mond?
« Antwort #35 am: 13 Mai, 2009, 18:52 »
Ein Häuschen auf dem Mond – für Menschen, die ansonsten schon alles haben, mag es verlockend erscheinen, sich am Rand eines Mondkraters ein Feriendomizil mit exklusivem Erdblick einzurichten. Allein, dürfen die das überhaupt? Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), meint: Nein. "Es gibt dazu keine offizielle Position des DLR", sagte er auf die Frage, ob der Outer Space Treaty von 1967 den Erwerb von Immobilien auf dem Mond erlaube. "Aber ich sage das mal als Vorstandsvorsitzender: Es gibt kein Privateigentum auf dem Mond." Damit befindet er sich im Einklang mit den Direktoren des International Institute of Space Law, die erst vor Kurzem eine entsprechende Erklärung veröffentlicht haben. Allerdings fügten sie auch hinzu, dass zur Nutzung von Ressourcen auf dem Mond und anderen Himmelskörpern rechtliche Regelungen noch entwickelt werden müssten.


Dafür ist es höchste Zeit. Denn die Forschungen zur Förderung und Verarbeitung von Rohstoffen auf dem Mond sind längst im Gang. So beschäftigten sich gleich mehrere Vorträge beim Symposium LunarBase – Bauen für ein Leben auf dem Mond in Kaiserslautern, das am heutigen Mittwoch zu Ende ging, mit Verfahren, den Mondstaub, das sogenannte Regolith, zu Beton zu verarbeiten. Das große Problem dabei ist das Wasser. Ob es auf dem Mond Wasservorkommen gibt, ist bislang noch ungewiss. Aber selbst wenn sich in Kratern am Südpol, die sich permanent im Schatten befinden, Wassereis abgelagert haben sollte, handelt es sich um relativ geringe Mengen, die wichtigeren Nutzungen wie der Lebenserhaltung der Astronauten vorbehalten bleiben sollte. Die Erzeugung von Beton mit alternativen Stoffen ist daher ein Thema, zu dem noch viel geforscht werden dürfte.

Angesichts von Transportkosten zum Mond, die im Bereich von 100.000 Euro pro Kilogramm liegen, liegt die Förderung von Rohstoffen für eine Nutzung auf der Erde weit jenseits jeglicher Wirtschaftlichkeit. "Selbst wenn es auf dem Mond Berge aus purem Gold gäbe, würde sich der Abbau nicht lohnen", sagt Wolfgang Seboldt vom DLR. Zweifel hegt er auch hinsichtlich eines Rohstoffs, der in diesem Zusammenhang häufig genannt wird: Helium-3. Das Helium-Isotop wird durch den Sonnenwind auf dem Mond abgelagert und könnte sich als Ausgangsstoff für die Energieerzeugung durch Kernfusion eignen. Der Preis für ein Kilogramm Helium-3, meint Seboldt, liegt derzeit bei etwa einer Million Euro. Gleichwohl bleibt es fraglich, ob der Gesamtaufwand für die Gewinnung dieses Stoffs und den Transport zur Erde ökonomisch sinnvoll ist, zumal die Fusion mit Helium-3 technisch schwieriger zu realisieren ist und gegenwärtig nicht erforscht wird. Seboldts Fazit: "Ressourcen auf dem Mond sind kein Grund, dorthin zu gehen."

Sofern Menschen aus anderen Gründen zum Mond fliegen und dort längere Zeit oder sogar dauerhaft bleiben wollen, werden sie aber die vorhandenen Ressourcen so effizient wie möglich für sich nutzen müssen. Seboldt selbst hat am DLR Untersuchungen zur Gewinnung von Sauerstoff aus Mondgestein durchgeführt. Die NASA erprobt bereits Roboter, die automatisch Regolith fördern und aufbereiten sollen. Dabei liegt die Ausbeute derzeit bei etwa fünf Prozent, für die Erzeugung einer Tonne Sauerstoff sind demnach etwa 20 Tonnen Regolith erforderlich.

Das Leben auf dem Mond ist gefährlich. Es gibt zum Beispiel keine Lufthülle, die Mikrometeoriten abbremst und verdampfen lässt. Um die Widerstandskraft verschiedener Baumaterialien gegen solche Einschläge zu testen, hat Manfred Keuser an der Hochschule der Bundeswehr München mit einer Dragunov darauf schießen lassen. Die Projektile des russischen Scharfschützengewehrs erreichen Geschwindigkeiten von 890 Meter pro Sekunde. Das ist zwar nur ein Bruchteil der Geschwindigkeiten, mit denen bei Meteoriten zu rechnen ist. Gleichwohl ergaben die Experimente wichtige Erkenntnisse zum Einfluss der Gesteinskörnung oder der Zugabe von Fasern auf die Widerstandsfähigkeit des Materials.

Die Bedrohung durch Meteoriten wird von Weltraumexperten indessen als eher gering eingestuft. Belastbare Daten gibt es zwar noch nicht, doch die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass mit ungefähr einem Einschlag in hundert Jahren zu rechnen ist. Der Strahlung von der Sonne und der kosmischen Strahlung ist eine Mondbasis dagegen permanent ausgesetzt. Wie dagegen ein effektiver Schutz gewährleistet werden kann, ist noch offen.

Am sichersten könnte es sein, Mondstationen unterirdisch anzulegen. Einige Referenten schlugen auch vor, über den aus Beton oder anderen Materialien errichteten Stationen eine dicke Schicht Regolith aufzuhäufen oder Behälter aus Faserverbundstoffen mit Regolith zu füllen und als eine Art Bausteine zu verwenden.


Das passt nicht zu den aus der Science Fiction bekannten Bildern von Städten unter durchsichtigen Kuppeln, von denen einige auch beim LunarBase-Symposium zu sehen waren. Uwe E. Dorka von der Universität etwa präsentierte in seinem Vortrag über "Ökologisches Bauen auf dem Mond" grüne Reisfelder unter transparenten Kuppeln, musste aber einräumen, dass es ein Material für die Konstruktion solcher Kuppeln noch nicht gebe. Wasser könnte einen Schutz vor der Strahlung bieten, wenn es in einer ausreichend dicken Schicht die Mondbasis umhüllt. Allerdings dürfte es die Tragkraft der Struktur auch bei der dort herrschenden reduzierten Gravitation überfordern. Eine andere Alternative, die den Bewohnern von Mondstädten den Blick nach draußen ermöglicht, könnte ein Strahlenschutz mithilfe starker Magnetfelder sein.

Immerhin, betonte Dorka, haben Pflanzen eine redundantere DNS als Menschen und sind daher resistenter gegen Strahlungsbelastungen. Es gebe zwar noch viele offene Fragen, etwa zur Empfindlichkeit von Pflanzenkeimen. Aber ebenso gibt es Hoffnung, dass zumindest die Gewächshäuser zukünftiger Mondstationen ein Panorama grüner Wiesen vor Kratern und Mondbergen bieten. Und eines Tages, erklärte Dorka zum Schluss seines Vortrags, mag man darauf vielleicht sogar mit einem auf den Mond gebrauten Bier anstoßen können.

Für Leute, die ansonsten schon alles haben und sich ärgern, dass sie sich keine Villa auf dem Mond kaufen dürfen, ist das vielleicht ein kleiner Trost.

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NASA plant für Armstrongs Erben

Die US-Weltraumbehörde NASA will im Juni gleich zwei Sonden auf einmal zum Mond schicken und damit eine künftige bemannte Mission zum Erdtrabanten vorbereiten. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon eine Fülle neuer "aufregender Informationen über unseren nächsten Nachbarn", wie David Cook vom NASA-Hauptquartier in Washington in einer am Donnerstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung sagte.

Demnach sollen die beiden Raumfahrzeuge, der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) und der der Lunar Crater Observation and Sensing Satellite (LCROSS), am 17. Juni gemeinsam an Bord einer Atlas-V- Rakete von Cape Canaveral (Florida) starten.

Suchmission im schattigen Krater an den lunaren Polen

Der NASA zufolge soll der LRO unter anderem mit Hilfe von sieben verschiedenen Instrumenten einen sicheren Landeplatz für künftige menschliche Besucher ausfindig machen. Dazu soll der LRO den Mond umkreisen und detaillierte dreidimensionale Landkarten anfertigen.

Sein "Bruder" LCROSS wird der Frage nachgehen, ob sich in den schattigen Kratern an den lunaren Polen Eis verbirgt. Das geschieht nach Angaben der NASA auf spektakuläre Weise: LCROSS soll in zwei Teile zerfallen, die dann gezielt in einen Krater stürzen werden. Die NASA-Wissenschaftler erwarten, dass der erste Teil beim Aufprall eine fast zehn Kilometer hohe Staubwolke erzeugt, die dann vom zweiten Teil - einem Satelliten - erforscht wird. Auch dieser Satellit soll dann auf den Mond stürzen. Auch der Orbiter (LRO), Teleskope auf der Erde und das Weltraum-Observatorium "Hubble" sollen Bilder und Daten vom Aufprall liefern.

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Fast 40 Jahre nach der ersten Mondlandung setzt nun auch die deutsche Raumfahrt zum Sprung auf den Erdtrabanten an: Spätestens 2018 soll ein erstes Testfahrzeug auf dem Himmelskörper landen, von 2020 an könnten dann unbemannte Transporter regelmäßig zu dem Erdtrabanten fliegen.

Welche technologischen Anforderungen ein Landefahrzeug dafür erfüllen muss, sollen von Juli an ein Experten- Team von EADS-Astrium in Bremen im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchen. In einem ersten Schritt sollen Schlüsseltechnologien identifiziert werden, die für weiche und präzise Landungen notwendig seien, wie Bereichsleiter Peter Kyr am Freitag erklärte.

Eine Mondlandung setzt nach Angaben von Kyr eine völlig neuartige Navigation voraus, die mit optischen Sensoren ausgestattet ist und komplett eigenständig agieren kann. "Dafür gibt es bereits Schlüsseltechnologien, die aber noch nicht für den Bau ausgereift sind", sagte Kyr. Das Landefahrzeug müsse Hindernisse von alleine erkennen und entsprechend darauf reagieren können - und das innerhalb weniger Sekunden. Die Ergebnisse der mit einer Million Euro ausgestatteten Studie sollen spätestens Anfang 2010 vorliegen.

Erste Tests auf dem Mond ab 2016

In einem zweiten Schritt soll dann von 2012 an ein erstes Fahrzeug für Tests auf der Erde entwickelt werden. Den Auftrag dazu werde die DLR wieder ausschreiben, sagte der Leiter Orbitale Systeme und Exploration, Michael Menking. Er setzt jedoch darauf, dass Astrium auch dafür den Zuschlag bekommt. Das Unternehmen, das auch den vollautomatischen Raumtransporter ATV und die Endstufe der Ariane 5-Rakete baut, bringe die nötigen Vorkenntnisse mit.

Für die Tests auf der Erde soll ein Hubschrauber das Landefahrzeug aus 1,5 Kilometern Höhe abwerfen, damit es eine ähnliche Geschwindigkeit wie bei einer Mondlandung erreicht. "Von da an läuft alles gleich ab, bis auf dass wir auf der Erde eine sechsmal höhere Schwerkraft haben, die zusätzliche Triebwerke ausgleichen müssen", erläuterte Kyr. Zwischen 2016 und 2018 könnten erste Tests auf dem Mond folgen. In Europa würden derzeit verschiedene Einrichtungen und Unternehmen an Bausteinen für eine Mondlandung arbeiten. Diese würden jedoch nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich ergänzen.

Mond als Plattform für Erkundungsflüge durchs Sonnensystem

Wie auch die US-Raumfahrtbehörde NASA plant ihr europäisches Gegenstück ESA, den Mond als Plattform für weitere Erkundungsflüge durch unser Sonnensystem zu nutzen. Dafür will sie in den kommenden Jahren bis zu zehn Milliarden Euro aufwenden. "Europa möchte hier nicht den Juniorpartner spielen, sondern einen wesentlichen Beitrag leisten", betonte Kyr. Mit der Erforschung des Monds könnten Wissenschaftler Rückschlüsse auf die Entstehung der Erde ziehen, ergänzte Menking. Außerdem sei er ein geeignetes Testfeld für Technologien zur Erkundung anderer Himmelskörper wie dem Mars.

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Deutsche Mond-Sonde: Machbarkeitsstudie für abgeblasene Mission
« Antwort #38 am: 06 Juni, 2009, 19:26 »
Mit welcher Technik kann ein unbemanntes Raumschiff auf dem Mond landen? Das will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt untersuchen lassen. Ein kurios anmutendes Vorhaben - denn die geplante deutsche Mondmission wurde längst aus Kostengründen gestrichen.

Fliegen die Deutschen doch noch eine Sonde zum Mond? Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man liest, was Nachrichtenagenturen am Freitag aus Bremen berichten. Fast 40 Jahre nach der ersten Mondlandung setze nun auch die deutsche Raumfahrt zum Sprung auf den Erdtrabanten an, berichtet beispielsweise die Deutsche Presseagentur (dpa). Spätestens 2012 solle ein erstes Testfahrzeug auf dem Himmelskörper landen, von 2020 an könnten dann unbemannte Transporter regelmäßig zum Erdtrabanten fliegen.


Diese Aussage verblüfft. Zwar gab es vor einigen Jahren tatsächlich ernsthafte Planungen für einen Flug eines deutschen Raumschiffs zum Erdtrabanten. Doch die Bundesregierung hat den Etat im Sommer 2008 gestrichen.

Warum nun also die neue Untersuchung über die Machbarkeit einer Mondlandung? "Die Vergabe einer Studie hat nichts mit der Planung einer Mondmission zu tun", sagt DLR-Sprecher Andreas Schütz auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Beim DLR würden immer wieder Dinge untersucht, was nicht automatisch bedeute, dass diese auch realisiert würden.

Die vom DLR in Auftrag gegebene Studie hat ein Volumen von knapp von einer Million Euro. Experten des Unternehmens EADS-Astrium sollen die technischen Anforderungen an ein Landefahrzeug ermitteln. Es gehe darum, Technologien zu identifizieren, die für weiche und präzise Landungen notwendig seien, sagte Astrium-Bereichsleiter Peter Kyr am Freitag.

Die Landung einer Mond-Sonde setzt nach Angaben von Kyr eine völlig neuartige Navigation voraus, die mit optischen Sensoren ausgestattet ist und komplett eigenständig agieren kann. "Dafür gibt es bereits Schlüsseltechnologien, die aber noch nicht für den Bau ausgereift sind", sagte Kyr. Das Landefahrzeug müsse Hindernisse von alleine erkennen und entsprechend reagieren können - und das innerhalb weniger Sekunden.

Die Ergebnisse der Studie sollen spätestens Anfang 2010 vorliegen. In einem zweiten Schritt soll dann von 2012 an ein erstes Fahrzeug für Tests auf der Erde entwickelt werden. Den Auftrag dazu werde die DLR wieder ausschreiben, sagte der Leiter Orbitale Systeme und Exploration, Michael Menking.

Quelle : www.spiegel.de

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Raumfahrt: NASA schickt zwei unbemannte Sonden zum Mond
« Antwort #39 am: 18 Juni, 2009, 17:04 »
Amerikaner drängt es wieder zum Mond

Startschuss für ein neues Mondprogramm: Mit der Entsendung von zwei unbemannten Sonden wendet sich die NASA wieder dem Erdtrabanten zu. Ein Mond-Orbiter und eine Einschlag-Sonde sollten in der Nacht zum Freitag (mitteleuropäischer Zeit, MEZ) an Bord einer gemeinsamen Rakete von Cape Canaveral (Fl€orida) aus auf den Weg geschickt werden. Das Tandem hat auch das Ziel, eine mögliche Rückkehr von Menschen auf den Mond vorzubereiten. Die erste bemannte Mondlandung jährt sich am 21. Juli (MEZ) zum 40. Mal. Zuletzt hatten Amerikaner 1972 den nächsten Nachbarn der Erde betreten. Danach hatte das Interesse der NASA am Mond deutlich nachgelassen.

Die digital aufbereiteten Bilder aus dem NASA-Archiv zeigen die Spaziergänge auf dem Mond in brillanteren Farben denn je. (Quelle: Polyband)

Die US-Weltraumbehörde hoffte auf einen reibungslosen Auftakt ihrer auf rund ein Jahr angesetzten Mondmission, nachdem eine erneute technische Panne erst am Mittwoch den Start ihres Spaceshuttles "Endeavour" zur Internationalen Raumstation ISS verhindert hatte. Der "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) soll nach seiner Ankunft nach rund vier Tagen ein Jahr lang den Mond umkreisen, exakte Landkarten von der Oberfläche erstellen und damit geeignete Landeplätze für ein bemanntes Raumfahrzeug aufzeigen. Der "Lunar Crater Observation and Sensing Satellite" (LCROSS) soll herausfinden, ob es in den lichtlosen Kratern an den kalten Mondpolen Wassereis gibt. Dazu werden der Satellit und vor ihm die verbrauchte obere Stufe der "Atlas"-Startrakete im Oktober gezielt auf die Mondoberfläche abstürzen.

Perspektive: Nächste Mondlandung 2020 - 2037 auf dem Mars

Nach den Plänen des früheren Präsidenten George W. Bush sollen 2020 erstmals wieder Menschen den Mond betreten. Ziel ist demnach der Bau einer Station, die als eine Art Sprungbrett für eine erste bemannte Marsmission im Jahr 2037 dienen soll. Bush-Nachfolger Barack Obama lässt zurzeit aber alle bemannten laufenden und geplanten NASA-Missionen auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis überprüfen, vom Engagement für die ISS bis hin zum Mond-Mars-Programm.

Viel Platz hatten die drei Astronauten in der Kommandokapsel nicht, in der sie die neun Tage der Mondmission im All verbrachten. (Quelle: Polyband)

Dazu ist eine Kommission gegründet worden, die am Mittwoch erstmals öffentlich tagte. Dabei appellierten die Raumfahrtagenturen Europas und Russlands an die NASA, sich über das Jahr 2015 hinaus zu einer Beteiligung an der ISS zu verpflichten. Die Finanzierung ist in der bisherigen US-Haushaltsplanung nur bis dahin einkalkuliert. Die Chefs der Europäischen Raumfahrt-Agentur (ESA), Jean-Jacques Dourdain, und der russischen Behörde Roskosmos, Anatoli Perminow, äußerten sich per Konferenzschaltung.

Europa ist auf Partner angewiesen

Bei bemannten Forschungsmissionen sei Europa auf andere Partner angewiesen, "wir können keine Schritte getrennt von Ihnen unternehmen", sagte Dordain, der einen Weiterbetrieb der Raumstation bis mindestens 2020 will. Er rief weiter dazu auf, sich nun verstärkt und beschleunigt auf die ISS-Wissenschaftsprojekte und damit auf den praktischen Nutzen der Station zu konzentrieren, nachdem Jahre mit deren Bau verbracht worden seien. Auch Perminow hält die ISS nach eigenen Worten auf längere Sicht für einen wichtigen Teil der bemannten Weltraumforschung, auch wenn die USA dabei sind, ihre Mondforschung neu anzukurbeln.

Quelle : SAT+KABEL

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Neues NASA-Mondprogramm angelaufen - Entsendung zweier Sonden
« Antwort #40 am: 19 Juni, 2009, 09:52 »
Auf zum Mond - reloaded

Mit der Entsendung zweier unbemannter Mond- Sonden wendet sich die US-Raumfahrtbehörde NASA wieder dem Erdtrabanten zu.
Ein Orbiter und eine Einschlag-Sonde hoben am Donnerstagabend um 23.32 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Rakete von Cape Canaveral (Florida) aus in Richtung Mond ab. Die NASA sprach von einem "fehlerlosen Start".

Das Duo hat auch das Ziel, eine mögliche Rückkehr von Menschen auf den Erdennachbarn vorzubereiten. Die erste bemannte Mondlandung jährt sich am 21. Juli (MEZ) zum 40. Mal. Zuletzt hatten Amerikaner 1972 den Mond betreten. Danach hatte das Interesse der NASA deutlich nachgelassen.

Mondmission dauert ein Jahr

Die US-Weltraumbehörde hoffte auf einen reibungslosen Auftakt ihrer auf rund ein Jahr angesetzten Mondmission, nachdem eine erneute technische Panne erst am Mittwoch den Start ihres Space Shuttles "Endeavour" zur Internationalen Raumstation ISS verhindert hatte.
Der "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) soll nach seiner Ankunft nach rund vier Tagen ein Jahr lang den Mond umkreisen, exakte Landkarten von der Oberfläche erstellen und damit geeignete Landeplätze für ein bemanntes Raumfahrzeug aufzeigen. Der "Lunar Crater Observation and Sensing Satellite" (LCROSS) soll herausfinden, ob es in den lichtlosen Kratern an den kalten Mondpolen Wassereis gibt. Dazu werden der Satellit und vor ihm die verbrauchte obere Stufe der "Atlas"-Startrakete im Oktober gezielt auf die Mondoberfläche abstürzen.

2020 sollen wieder Menschen den Mond betreten

Nach den Plänen des früheren Präsidenten George W. Bush sollen 2020 erstmals wieder Menschen den Mond betreten. Ziel ist demnach der Bau einer Station, die als eine Art Sprungbrett für eine erste bemannte Marsmission im Jahr 2037 dienen soll. Bush-Nachfolger Barack Obama lässt zurzeit aber alle bemannten laufenden und geplanten NASA- Missionen auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis überprüfen, vom Engagement für die ISS bis hin zum Mond-Mars-Programm.

Quelle : SAT+KABEL

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Warum wollen alle wieder zum Mond?
« Antwort #41 am: 20 Juni, 2009, 07:47 »
Vor 36 Jahren war zum letzten Mal ein Mensch auf dem Mond. Doch nun planen immer mehr Nationen, in den nächsten Jahrzehnten zu seiner zweiten Eroberung aufzubrechen. Es ist ein Wettlauf um Wissen, Macht und Geld, an dessen Ende in großer Traum steht – der Bau einer Forschungsstation, die den Grundstein für die erste Mondsiedlung legen soll.

Der 4. Oktober 1957 ging als schwarzer Tag in die amerikanischen Geschichtsbücher ein. Mit „Sputnik“ schoss die Sowjetunion den ersten Satelliten ins Weltall. Die USA konterten zwölf Jahre später mit der Apollo-11-Mission: Medienwirksam betrat der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Präsident John F. Kennedy demonstrierte so vor allem technische Brillanz – die Forschung war zweitrangig. Obwohl US-Astronauten seitdem 382 Kilo Mondgestein auf die Erde schleppten, rätseln Geologen noch immer über die Struktur des dortigen Bodens. Sie hoffen, möglichst viel Helium-3 unter seiner Oberfläche zu finden. Das Edelgas hat theoretisch das Potenzial, alle irdischen Energieprobleme zu lösen: Etwas mehr als 50 Kilo würden bereits genügen, um ganz Europa einen Tag lang mit Strom zu versorgen. Mit drei Tonnen könnte China ein Jahr lang seinen Hunger nach Elektrizität stillen.

Auch wenn bisher noch nicht einmal ein passender Fusionsreaktor für Helium-3 existiert, ist die Gier nach dem Rohstoff ein wichtiger Ansporn für den Bau einer Mondbasis. Indien, England sowie die Chinesen planen bemannte Mond-Expeditionen, Deutschland und Japan wollen Sonden hochschießen. Am weitesten gediehen sind die Pläne der Amerikaner, die den Erdtrabanten auch als ideales Sprungbrett für künftige Weltraumerkundungen sehen: Wer Satelliten und Raumschiffe direkt von dort starten kann, muss nicht mehr die störende Anziehungskraft der Erde überwinden.

Quelle : www.pm-magazin.de

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NASA-Raumsonde hat an diesem Dienstag ein Rendezvous mit dem Mond
« Antwort #42 am: 22 Juni, 2009, 18:57 »
Rendezvous mit dem Erdtrabanten: Die neue Mond- Sonde der NASA soll rund vier Tage nach ihrem Start von Cape Canaveral (Florida) an diesem Dienstag ihr Ziel erreichen.

Sie wird nach den Plänen der US-Raumfahrtbehörde kurz vor 12.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit zunächst in eine elliptische Umlaufbahn eintreten und dann in rund zwei Monaten damit beginnen, aus einer Entfernung von nur 50 Kilometern ein Jahr lang den Mond kartieren. Hauptziel ist es, detaillierte Landkarten von der Oberfläche zu erstellen und dadurch einen geeigneten Landeplatz für mögliche künftige menschliche Besucher zu finden. Zuletzt hatten Amerikaner 1972 den Mond betreten.

Der "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) war am vergangenen Donnerstag zusammen mit einem Satelliten, dem "Lunar Crater Observation and Sensing Satellite" (LCROSS), an Bord einer Atlas- Rakete auf den Weg geschickt worden. LCROSS wird der NASA zufolge am Dienstag am Mond vorbeifliegen und dann - verbunden mit der verbrauchten obereren Stufe der Trägerrakete - in einen länglichen Erdorbit eintreten. Im Oktober soll das "Gespann" in zwei Teile zerfallen, um dann getrennt in einen immerdunklen Pol-Krater zu stürzen. Auf diese Weise will die NASA herausfinden, ob sich in den kalten lichtlosen Polregionen des Mondes Wassereis verbirgt.

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NASA-Sonde am Mond angekommen
« Antwort #43 am: 23 Juni, 2009, 21:43 »
Washington - Die neue Mond-Sonde der NASA hat planmäßig am Dienstagmittag den Erdtrabanten erreicht.

Dies berichtete die US- Weltraumbehörde NASA in ihrem Internetauftritt. Der "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) soll nun in einer elliptischen Umlaufbahn den Mond umrunden und aus einer Entfernung von nur 50 Kilometern ein Jahr lang die Mondoberfläche analysieren und kartieren.
 
Der LRO war vor vier Tagen in Cape Canaveral (Florida) gestartet und soll unter anderem nach geeigneten Landeplätzen für eine bemannte Mondmission Ausschau halten.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Erdtrabant: Sonde misst Uranvorkommen auf dem Mond
« Antwort #44 am: 01 Juli, 2009, 12:01 »
Eine neue Mondkarte zeigt in bisher unerreichter Genauigkeit, wo sich Uran und andere seltene Elemente auf dem Erdtrabanten befinden. Radioaktives Uran tritt demnach in der größten Tiefebene, der sogenannten Maria, gehäuft auf.

Welche Spurenelemente stecken in Mondgestein? Und wie sind diese über dem Mond verteilt? Diese Fragen hat nun die japanische Mondmission "Kaguya" beantwortet. Die Sonde war im September 2007 gestartet und hatte in einer Höhe von etwa 100 Kilometern über der Mondoberfläche Daten gesammelt. Darunter waren auch Messungen mit einem Hochleistungs-Gammastrahlenspektrometer, mit dessen Hilfe chemische Elemente aufgespürt und identifiziert sowie ihre Verteilung bestimmt werden kann.

Zwei Messreihen, die zwischen Dezember 2007 und Februar 2008 sowie von Juli bis Oktober 2008 entstanden waren, wertete ein internationales Wissenschaftlerteam aus. Die Daten umfassen insgesamt etwa 2100 Stunden. Ergebnis der Arbeit ist eine neue Uran-Karte des Mondes, über die nun das Planetary Science Institute in Tucson berichtet. Erstmals lägen beweiskräftige Messungen der Uran-Signatur vor, erklärten die Forscher um Naoyuki Yamashita von der Waseda University in Japan. Die Verteilung von Elementen wie Uran, Thorium und Kalium sei nicht nur für eventuelle zukünftige Mondmissionen interessant, sondern liefere auch neue Erkenntnisse über die Entstehung, die Geschichte und die Geologie des Mondes.

In den obersten Zentimetern der Mondoberfläche befinden sich demnach Kalium, Thorium, Uran, Sauerstoff, Magnesium, Aluminium, Silizium, Kalzium, Titan und Eisen. Einige dieser Elemente waren bereits in früheren Mondmissionen nachgewiesen worden. Die bessere Auflösung der Instrumente auf "Kaguya" erlaubte nun jedoch eine sehr viel genauere Abgrenzung zwischen den einzelnen Stoffen und eine ungefähre Abschätzung der Mengen.

Besonders interessiert waren die Wissenschaftler an der Verteilung von Uran, Kalium und Thorium. Diese drei Elemente scheinen vor allem gemeinsam vorzukommen. Besonders häufig sind sie in bestimmten Bereichen im "Meer der Stürme", dem Oceanus Procellarum, das links oben auf der sichtbaren Seite des Mondes liegt.

Auch im Südpol-Aitken-Becken, das als mögliches Reservoir von Wassereis gilt, scheinen sich die radioaktiven Elemente angereichert zu haben, während sie in den Höhenlagen eher rar sind. Das gilt speziell für die westlichen Höhenzüge direkt über dem Äquator auf der Seite, die der Erde abgewandt ist. Wie viel Uran sich dort genau befindet, können die Wissenschaftler bislang allerdings nicht sagen - dazu müssten die Daten noch weiter bearbeitet werden. Die "Kaguya"-Sonde kann keine neue Messungen mehr vornehmen: Sie schlug am 10. Juni dieses Jahres planmäßig auf der Mondoberfläche auf.

Quelle : www.spiegel.de

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