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KÜHNE PLÄNE : Raumfahrtfirmen drängt es zum Mond
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Thema: KÜHNE PLÄNE : Raumfahrtfirmen drängt es zum Mond (Gelesen 7307 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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Lunare Zukunftsmusik
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Antwort #15 am:
19 Januar, 2007, 13:24 »
Der Weg zur 2024 geplanten bemannten Mondstation
Fraglos werden Menschen den erdnächsten außerirdischen Himmelskörper noch in diesem Jahrhundert besiedeln. Es ist alles nur noch eine Frage des Zeitpunktes. Dennoch dürfte die von der NASA für das Jahr 2024 angedachte bemannte Mondstation räumlich, zeitlich und in punkto Rohstoffgewinnung noch in weiter Ferne liegen. Viele ungelöste Probleme sind zu bewältigen, bevor der Mensch auf dem Mond für einen längeren Zeitraum Fuß fassen kann.
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Forscher warnen vor Kurzschlüssen auf dem Mond
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Antwort #16 am:
05 Februar, 2007, 11:33 »
Der Staub auf der Mondoberfläche kann sich statisch aufladen - und zwar gewaltig: Neue Messdaten zeigen Spannungen von mehreren tausend Volt. Wollen Menschen den Mond besiedeln, müssen sie ihre Instrumente schützen. Und sich selbst.
Gerade wenn die Ausrüstung am meisten benötigt würde, könnte sie streiken: Kontrollmonitore, Mondbuggies oder sogar die Eingangstür zur sicheren Mondbasis. Wenngleich eine der beiden Zutaten für dieses Szenario - eine Kolonialisierung des Mondes durch Menschen - bislang noch Science-Fiction ist, entbehrt die zweite Komponente offenbar nicht einer physikalischen Grundlage. US-Forscher haben herausgefunden, dass hohe statische Aufladungen auf der Mondoberfläche möglich sind - und auch tatsächlich vorkommen.
In Daten der Mondsonde "Lunar Prospector" haben Wissenschaftler um Jasper Halekas von der University of California in Berkeley Spuren statischer Aufladungen von bis zu 4500 Volt Spannung gefunden. "Mehr als genug, um Schaden anzurichten, solange sich das elektrische Feld nur über kurze Entfernungen erstreckt", sagte Halekas dem Online-Nachrichtendienst der Wissenschaftszeitschrift "Nature". Und auch die US-Raumfahrtbehörde Nasa scheint das Problem ernst zu nehmen: "Ich bin überglücklich, dass diese Arbeit durchgeführt wurde", sagte Dale Ferguson vom Marshall Space Flight Center der Nasa in Alabama.
Denn eine menschliche Mondbasis soll schon bald Realität werden. Im vergangenen Jahr hatte US-Präsident George W. Bush als neues Ziel der Amerikaner im Weltraum verkündet: Auf dem Weg zum Mars sollen Nasa-Astronauten den Erdtrabanten als Zwischenstopp nutzen. Sogar einen Wettbewerb für Privattüftler wurde ausgeschrieben. Die Russen hatten indes angekündigt, ab 2020 den Mond ausbeuten zu wollen.
Da der Mond aber anders als die Erde über keine Atmosphäre und auch über kein Magnetfeld verfügt, ist er Teilchenschauern aus dem Weltall schutzlos ausgeliefert. Während solcher Sonnenstürme ungeschützt an der Oberfläche des Mondes zu bleiben, könnte für Astronauten tödlich sein.
Entladungen und Staubwolken
Zwei Szenarien beschreiben Halekas und seine Kollegen in der Fachzeitschrift "Geophysical Research Letters" für die statische Aufladung der Mondoberfläche: Erstens der Sonnenwind selbst ruft sie hervor. Zweitens, der Mond dreht sich durch den "Magnetotail" der Erde, eine Art Schleppe des Magnetfeldes infolge eines starken Teilchenschauers von der Sonne.
Hauptsächlich auf der Nachtseite des Mondes führen sie zu einer statischen Aufladung, lasen die Forscher aus den Messungen heraus, die "Lunar Prospector" zwischen 1998 und 1999 sammelte. Auf der Tagseite wirke das Sonnenlicht der Aufladung zwar entgegen - aber selbst dort haben die Messungen Belege für starke statische Aufladungen geliefert. Erst im November hatte ein anderes Team gezeigt: Der vermeintlich tote Mond zeigt auch geologische Aktivitäten besonderer Art - Gasblähungen. Während Astronauten selbst in ihren isolierten Anzügen gegen Kurzschlüsse durch Entladungen geschützt sein dürften, sehen die Forscher Instrumente in Gefahr: Gerade wenn der Mond in starken Sonnenwind gerate, müssten diese die Menschen an der Oberfläche aber warnen, sich in Schutz zu begeben. Nun müssten spezielle Beschichtungen für die Ausrüstung künftiger Mondreisender erwogen werden, wie sie auch Satelliten gegen statische Aufladung schützen.
Und noch ein ganz gegenständliches Problem rückt durch die neuen Erkenntnisse in den Blickpunkt: Statisch aufgeladene Mondstaub-Körnchen stoßen sich gegenseitig ab. Sie können aufsteigen und feine Staubwolken bilden, wie sie schon die Astronauten der "Apollo"-Missionen beobachtet hatten. "Dieser Staub klebt überall fest und ist sehr fein", sagte Forscher Halekas. So drang das lunare Material durch Dichtungen und Verschlüsse. Es verstopfte sogar den Staubsauger, den die "Apollo"-Astronauten eigentlich mitgenommen hatten, um ihr Raumgefährt sauber zu halten.
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DLR präsentiert Parlamentariern deutsche Mond-Missionspläne
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Antwort #17 am:
28 Februar, 2007, 19:14 »
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat Parlamentariern in Berlin das Grundkonzept eines Mondprogramms präsentiert – und die Bundesregierung steht einer deutschen Mond-Mission offenbar positiv gegenüber. Dies berichtet zumindest die Financial Times Deutschland (FTD) am heutigen Mittwoch. Zwar gebe es noch keine endgültige Festlegung, man sei aber "nicht negativ eingestellt", sagte der für Raumfahrt verantwortliche Ministerialdirektor im Bundeswirtschaftsministerium, Helge Engelhard, der FTD. Wichtig sei, dass ein solches Projekt anspruchsvolle wissenschaftliche und technische Ziele verfolge.
Wenn die Bundesregierung im kommenden Jahr grünes Licht gebe, könne bereits 2013 eine unbemannte deutsche Sonde den Erdtrabanten umkreisen, erklärte der Direktor für Raumfahrtprogramme beim DLR, Walter Döllinger. Nach derzeitigem Stand der Planungen würde die deutsche Sonde den Mond beispielsweise kartographieren, mit Radarstrahlen abtasten und exakt vermessen, schreibt die FTD. Langfristig würden die Wissenschaftler hoffen, vom Mond wertvolle Rohstoffe auf die Erde transportieren zu können – etwa das auf der Erde sehr seltene Isotop Helium-3, das als Energieträger für eine saubere Kernfusion genutzt werden könnte.
Im November vergangenen Jahres hatten sich in Dresden bereits Vertreter aus Wissenschaft und Industrie über den Mond als wahrscheinlichstes Ziel einer deutschen Explorationsmission verständigt. Die Kosten einer Mission mit einem Orbiter, der den Mond umkreist, dürften mindestens 300 Millionen Euro betragen. Soll zusätzlich ein Lander auf der Mond-Oberfläche abgesetzt werden, würden deutlich mehr Gelder aus Steuermitteln benötigt. Teilweise bemannte Mondmissionen planen auch die USA und Russland, China, Indien, Japan, sowie Großbritannien.
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Chinas erste Mond-Sonde soll noch in diesem Jahr starten
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Antwort #18 am:
06 März, 2007, 16:12 »
Die Volksrepublik China wird nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua noch in diesem Jahr eine Sonde zum Mond schicken. Den auf den Namen "Chang'e-I" getauften Erkundungssatelliten werde eine Trägerrakete vom Typ Long March 3-A ins All befördern, erklärte der chinesische Raumfahrtexperte Huang Chunping gegenüber Xinhua. "Chang'e-I" soll den Mond umkreisen, 3D-Aufnahmen von der Oberfläche anfertigen, die Dicke der Mondkruste ermitteln, lunare Mikrowellen-Strahlung messen und die Verteilung von insgesamt 14 Elementen untersuchen. Bei einer späteren Mission soll dann ein Modul Bodenproben entnehmen und diese zur Erde zurückbringen.
Eine neue Generation von chinesischen Trägerraketen (Long March 5), die Nutzlasten von bis zu 25 Tonnen ins All befördern können, wird nach Angaben Huangs in sieben bis acht Jahren einsatzbereit sein. Um das Jahr 2020 will China dann auch Menschen auf dem Mond absetzen. Insgesamt zeigte sich Huang zuversichtlich, dass China den Vorsprung der USA und Russlands auf dem Gebiet der Raketentechnik innerhalb der kommenden 15 Jahre aufholen könne. Außer China, den USA und Russland wollen auch Indien, Japan und Großbritannien zum Mond. In Deutschland hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Parlamentariern in Berlin zuletzt das Konzept einer eigenen Mondmission vorgestellt.
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AUFPUST- UNTERKÜNFTE - Nasa baut Zelte für Mond-Astronauten
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Antwort #19 am:
11 März, 2007, 12:25 »
Von wegen gigantische Mondbasen und riesige Außenposten der Menschheit: Die nächsten Astronauten, die auf den Erdtrabanten fliegen, sollen in Zelten leben. Die Nasa hält das für die praktischste Variante und zeigt jetzt Camping-Prototypen - aber ist diese Lösung auch sicher?
In der Vision sieht alles ganz einfach aus: Riesige kuchenhaubenförmige Glaskuppeln, gigantische Stahlzylinder und lunare Wohnblocks auf Stelzen. Die Science-Fiction weiß seit Jahrzehnten, wie Siedlungen auf dem Mond aussehen sollten. Doch wie könnte es wirklich sein?
In Studien arbeitet die US-Raumfahrtbehörde Nasa eifrig an der Frage, wie zumindest ein erster Außenposten der Menschheit auf dem Erdtrabanten entstehen könnte: Die Mondpioniere, so tritt dabei zu Tage, werden sich dann wie Camper mit Helm fühlen.
Nach gegenwärtiger Planung sollen Mondmissionen - nicht vor dem Jahr 2020 - mit Teams zu je vier Personen starten. Die Nasa spricht von "mehreren Sieben-Tages-Visiten auf dem Mond", die auf Dauern von vierzehn Tagen, zwei Monaten und letztendlich einem halben Jahr ausgedehnt werden sollen. Dazu müssten aber "Stromversorgung, Rover und Quartiere einsatzfähig" sein.
Und genau da liegt der Knackpunkt: Die ersten neuen Mondastronauten werden wenig Platz für Gepäck haben und doch irgendwie für nachfolgende Missionen ein Lager bereiten müssen. Deshalb erprobt die Nasa in ihrem Langley Research Center im US-Bundesstaat Virginia aufblasbare lunare Erstunterkünfte, "Inflatables" genannt.
Aufblasbare Quartiere für die neue Mondstrategie
"Inflatables können etwa als Verbindungstunnel zwischen Mannschaftsquartieren benutzt werden und als Zufluchtsort vor Strahlung dienen, wenn sie mit Mondstaub bedeckt sind", sagt Chris Moore, bei der Nasa für die Entwicklung neuer Technologien für die Monderkundung zuständig.
Ein fertiger Prototyp wurde in Langley bereits aufgeblasen: 3,65 Meter im Durchmesser ist die zylinderförmige Kapsel groß, die auf vier dünnen Metallbeinchen in einer Halle des Forschungszentrums steht. Daran gekoppelt ist ein kleineres Aufpustmodul, das als Luftschleuse dient - weil man auf dem Mond nicht einfach die Tür nach Außen öffnen kann.
Im Dezember hatte die Nasa ihre neue Mondstrategie offiziell vorgestellt: Die zu errichtende Basis solle der weiteren Erforschung des Alls und der Ausweitung der menschlichen Zivilisation dienen , sagte Nasa-Sprecherin Shana Dale in Houston. Der Standort für die Basis werde vermutlich der Südpol sein, weil der Ort eine sehr große Sonnenscheindauer habe.
Dies erschließe die Chance zur Nutzung von Solarenergie. Außerdem gebe es in der Umgebung möglicherweise Bodenschätze. Erste Testflüge seien für 2009 und 2014 geplant. Erst 2020 steht die erste Landung einer vierköpfigen Crew an. Bis 2024 sollen Astronauten den Vorposten so weit ausgebaut haben, dass Missionen von einem halben Jahr möglich sind.
Tests in der Antarktis
Als Vehikel für solche Reisen soll das relativ kleine Raumschiff "Orion" (früher unter dem Projektnamen "Crew Exploration Vehicle" bekannt) dienen. Es ersetzt die Shuttle-Flotte der Nasa, die 2010 eingemottet wird. Anfang März musste Nasa-Chef Michael Griffin allerdings eingestehen, dass "Orion" erst 2015 statt 2014 starten könnte - weil das Budget zu knapp ist. "Wir haben das Geld einfach nicht", sagte Griffin.
Zusammengefaltet würden solche Behausungen und Verbindungsgänge ungleich weniger Gewicht und Volumen in Anspruch nehmen, als starre Bauteile es würden. Nur, ob Astronauten als Camper genauso gut aufgehoben wären wie in Containern?
Im kommenden Jahr werden Forscher des Johnson Space Center der Nasa mit Unterstützung der US-amerikanischen National Science Foundation einen Aufblas-Prototypen in der Antarktis aufbauen. Die rauen Bedingungen des Südkontinents sollen erste Aufschlüsse darüber geben, wie sich die Wohnzylinder in einer feindlichen Umwelt bewähren würden.
Parallel erforschen die Nasa-Mitarbeiter in Langley, wie vielschichtige Kunststoffmembran der Mond-Zelte benutzt werden könnten, um Gesundheitsparameter der Insassen zu überwachen, inwiefern sie gegen Strahlung schützen und - für Camper im All besonders wichtig - wie man ihnen die Fähigkeit verleihen kann, sich bei Verletzungen selbst zu reparieren.
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Weltraum- Mission: Bundesregierung plant Mond- Landung 2013
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Antwort #20 am:
12 März, 2007, 08:53 »
Griff nach den Sternen: Deutschland will bei seiner geplanten Mondmission den Erdtrabanten nicht nur vermessen, sondern auch gleich eine Sonde auf dem Himmelskörper absetzen. Das unbemannte Erkundungsgerät soll Bodenschätze aufspüren - und "einen Claim abstecken".
Berlin - Die ehrgeizigen Pläne hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schon vor rund zwei Wochen vor Parlamentariern in Berlin präsentiert: Deutschland plant einen nationalen Alleingang zum Mond. Man wolle aus eigener Kraft eine Mond-Forschungssonde entwickeln, bauen und zum Erdtrabanten schießen. Die sollte den gesamten Mond binnen vier Jahren kartieren.
Nun scheint das DLR noch einen Schritt weiterzugehen. Nach ARD-Informationen wollen die Forscher im Jahr 2013 mit einer unbemannten Mondfähre auch auf dem Mond landen. SPIEGEL ONLINE hatte bereits anlässlich der Vorstellung der Mondmission berichtet, dass eine Landung zumindest denkbar sei, die Pläne dafür lägen schon in der Schublade.
Die Mondmission soll laut ARD der Erforschung von Bodenschätzen dienen. Langfristig sollten dort Ressourcen zur wirtschaftlichen Nutzung abgebaut werden, zum Beispiel Helium-3, das für Atomkraftwerke gebraucht werde. Mit der Entwicklung neuer Technologien solle die Entwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschland vorangetrieben werden, sagte Frank Pohlemann von EADS-Astrium, einer Bremer Tochter des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit Schwerpunkt auf Satellitensystemen.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Kurt Rossmanith sagte dem Magazin "Bericht aus Berlin", die Regierung wisse, dass sehr viele Ressourcen auf dem Mond zu finden seien. "Und da müssen wir uns - um das mal sehr flapsig auszudrücken - auch einen entsprechenden Claim mit abstecken."
Die Mondpläne sollen dem Bericht zufolge 500 Millionen Euro kosten. Diese Summe soll demnach in den nächsten Haushalten bis 2013 bereitgestellt werden.
Die DLR verspricht sich von einem nationalen Alleingang größeren Erfolg als von einer Gemeinschaftsmission unter Leitung der europäischen Raumfahrtbehörde Esa. Walter Döllinger, Direktor für Raumfahrtprogramme beim DLR, hatte SPIEGEL ONLINE gesagt, dass man sich aber möglicherweise mit Italien zusammentun werde, das ebenfalls über eine eigene Mondsonde nachdenke. "Ich halte es für klug, die Mission zunächst national zu versuchen. Anschließend können wir unser Gewicht bei der Esa einbringen und eine Führungsposition beanspruchen."
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"Die Feststoffraketen haben gezündet"
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Antwort #21 am:
16 März, 2007, 16:29 »
Die Zahl der Mondbewohner werde wohl immer begrenzt bleiben, glaubt Robert Laine. Anders ist es auf dem Mars mit seinen vielfältigen Ressourcen. Dort kann sich der Chefingenieur von EADS Astrium in Paris eher vorstellen, dass Forschungsstationen nach und nach zu Siedlungen und Städten wachsen. "Der Mond lädt nicht zum Bleiben ein – der Mars schon", unterstrich auch Apollo-11-Pilot Buzz Aldrin zu Beginn des Symposiums "To Moon and beyond". Doch die über 80 Teilnehmer aus 16 Ländern, die drei Tage lang in Bremen über zukünftige Weltraummissionen berieten, waren sich einig, dass der Weg zum Mars über den Mond führt.
Klar ist auch, dass es nicht mehr darum geht, Fahnen aufzustellen und Fußabdrücke zu fotografieren. Gefragt sind nachhaltige Konzepte für den Aufbau einer dauerhaften Weltrauminfrastruktur. "Jedes Verbindungsstück ist eine Erweiterung der Erde und dient der Unterstützung anderer Komponenten", sagt Ernesto Vallerani vom Politecnico di Turino. Für ihren Aufbau sei eine langfristige Vision erforderlich, um vom angestrebten Zustand in 50 Jahren rückwärts die auf dem Weg dorthin erforderlichen Schritte zu identifizieren.
Vor 38 Jahren betrat der heute 77-jährige Buzz Aldrin als zweiter Mensch nach Neil Armstrong den Mond.
Ideen dafür gab es reichlich in Bremen. Neben der Entwicklung geeigneter Transportsysteme ging es in vielen Vorträgen um die Nutzung außerirdischer Ressourcen. Mario Grasso vom Politecnico di Milano etwa präsentierte eine Software, mit der sich nicht nur die Sauerstoffproduktion aus Mondstaub simulieren lässt, sondern alle Komponenten einer Mondbasis. Anders lässt sich eine dauerhafte Präsenz von Menschen auf anderen Himmelskörpern nicht realisieren, da waren sich alle Konferenzteilnehmer einig.
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Eine wichtige Ressource ist das Sonnenlicht. An den Mondpolen gibt es Regionen, wo es sich praktisch ununterbrochen zur Erzeugung von Strom nutzen lässt. Um diese Regionen besser nutzen zu können, stellte Kazuki Watanabe von der japanischen WEL Research Co. einen ausfahrbaren Turm vor, der am Mondnordpol errichtet werden soll, um mit seinen Solarzellen in 15 Meter Höhe die Energieversorgung einer Forschungsstation auch während der 14-tägigen Mondnacht zu gewährleisten. Naoko Hatanaka von der Universität Tokyo beschäftigte sich mit Baumaterialien: Aus den Rohstoffen auf dem Mond möchte sie Beton herstellen und als Strahlenschutz für Mondbasen verwenden.
Statt Beton lassen sich zum Bau von Forschungsstationen auch vorgefertigte Module verwenden. Olga Bannova, Architektur-Professorin an der University of Houston, beschäftigte sich damit, welche Art modularer Bausteine dafür am besten geeignet wäre. Dabei unterwarf sie sich realistischen Beschränkungen: Die einzelnen Module durften maximal 15 Tonnen wiegen, und mussten in einen Laderaum von 3,75 Meter Durchmesser und 12 Meter Länge passen. Automatische Landegeräte sollen sie mithilfe von Kabeln auf der Mondoberfläche absetzen und dann selbst an einer anderen Stelle landen, um möglichst wenig Staub aufzuwirbeln.
Selbst die Frage eines eigenen europäischen oder russisch-europäischen Systems für bemannte Raumfahrt scheint kein Tabu mehr zu sein. Bislang sind europäische Astronauten auf Mitflugmöglichkeiten bei den Russen oder Amerikanern angewiesen. Eine Abhängigkeit, die von vielen als schmerzlich empfunden wird und die dazu beiträgt, dass Europa nicht wirklich als vollwertiger Raumfahrtpartner anerkannt wird.
Bernhard Hufenbach vom ESA-Forschungszentrum ESTEC im niederländischen Noordwijk hält daher die im Jahr 2008 anstehende Entscheidung über das "Crew Space Transportation System" (CSTS) für die wichtigste, um Europa zu einem "Global Player" zu machen. Bislang beteiligt sich die ESA mit zwei Millionen Euro an der Entwicklung dieses russischen Systems, was zunächst kaum mehr als eine Absichtserklärung ist. Ernst Messerschmid, Astronaut und Professor für Weltraumsysteme an der Universität Stuttgart, unterstrich diesen Punkt auch noch einmal bei der abschließenden Pressekonferenz. Selbst die ebenfalls auf dem Podium vertretene Edelgard Bulmahn, die sich in ihrer Zeit als Forschungsministerin den Ruf einer "Astronautenfresserin" erworben hatte, widersprach nicht, sondern fragte: "Warum haben wir 1987 eigentlich den Bau der Raumstation beschlossen, statt gleich zum Mond zu fliegen?"
"Die Zeit ist reif", resümierte Manfred Fuchs, Chef der Bremer Raumfahrtfirma OHB Systems, das Ergebnis des Symposiums. Tatsächlich scheint die Raumfahrtgemeinde in Deutschland von einer Aufbruchsstimmung erfasst, die sich seit der Dresdner DLR-Konferenz zur Weltraumexploration vom vergangenen November noch verdichtet hat. Noch ist allerdings nichts entschieden. Wenn mit der Dresdner Konferenz das Haupttriebwerk gestartet wurde, dann haben jetzt die Feststoffraketen gezündet. Beim Space Shuttle ist das eine der gefährlichsten Phasen des Fluges.
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Deutsche Industrie rüstet zum Solo-Flug auf den Mond
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Antwort #22 am:
18 März, 2007, 10:06 »
Deutschland scheint fest entschlossen, sich zunächst im Alleingang auf den Weg zum Mond zu machen. Wissenschaft, Raumfahrt-Industrie und Politik zeigten sich auf einer Konferenz erstaunlich einig: Es wird eine deutsche Mond-Forschungssonde geben.
Es war wieder einmal der US-Präsident, der mit einer Rede den Rest der Welt aufschreckte. 2004 kündigte George W. Bush die Rückkehr zum Mond und bemannte Flüge zum Mars an - und löste damit unter den anderen Nationen mit Raumfahrt-Ambitionen hektische Betriebsamkeit aus. Alle wollen einen Platz in der ersten Reihe haben, wenn die Amerikaner im Jahr 2024 - so die derzeitige Planung - mit dem Bau einer permanenten Mondbasis beginnen .
Neben den USA und Russland haben Großbritannien, Japan, China, Indien und Deutschland eigene Mond-Missionen angekündigt. Die Deutschen aber wollen nicht einfach nur dabei sein, sondern beanspruchen zumindest in Europa eine Führungsposition. Beim Bremer Kongress "To Moon and Beyond" ("Zum Mond und darüber hinaus") wurde das überdeutlich.
Drei Tage lang tauschten sich Wissenschaftler, Vertreter der Raumfahrtindustrie und Politiker aus. Immer deutlicher kristallisiert sich heraus, dass der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geplante Satellit tatsächlich gebaut wird. Bisherigen Informationen zufolge soll die deutsche Raumsonde 300 bis 400 Millionen Euro kosten und 2013 starten. Dabei handelt es sich zwar nur "um Schätzungen, die auf den Erfahrungen bisheriger ähnlicher Missionen beruhen", sagte DLR-Projektleiter Friedhelm Claasen am heutigen Freitag in Bremen.
Realistisch sein dürften diese Angaben dennoch, zumal aus der Politik hinsichtlich der Finanzierung äußerst wohlwollende Signale kommen. 300 bis 400 Millionen Euro, gestreckt über einen Zeitraum von sechs Jahren, würden im Bundeshaushalt mit 50 bis 70 Millionen Euro jährlich zu Buche schlagen. Das, so hieß es in Bremen, sei nicht allzu viel, gemessen am derzeitigen deutschen Raumfahrt-Jahresetat von 800 Millionen Euro. "Der Orbiter wäre parallel zu den bestehenden Programmen finanzierbar", sagte Ex-Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD), heute Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.
Die Technologie für den Orbiter ist in Deutschland zweifellos vorhanden. Die Kamera des Satelliten, die den Mond bis auf einen Meter genau kartieren soll, könnte sich am Design der erfolgreichen Stereo-Kamera an Bord der europäischen Sonde "Mars Express" orientieren. Deren Entwickler und Betreiber Gerhard Neukum von der Freien Universität Berlin dürfte denn auch den Auftrag für die Kamera an Bord des Mond-Orbiters erhalten.
Ausschreibungen sollen noch diesen Monat beginnen
Neben der Kamera soll der "Lunar Exploration Orbiter", so sein möglicher Name, auch Radar- und ein Hyperspektralgeräte an Bord haben, um die Zusammensetzung der Oberfläche zu studieren. Ein Staubsensor soll die Frage beantworten, ob der Mond durch Meteoriteneinschläge an Masse verliert. DLR-Mann Claasen sprach in Bremen von insgesamt 13 geplanten wissenschaftlichen Instrumenten. Nähere Details wollte er nicht verraten, da man bisher noch nicht in der Phase der Ausschreibungen sei. Allerdings soll die Industrie noch in diesem Monat mit Machbarkeitsstudien beauftragt werden, sagte Claasen zu SPIEGEL ONLINE.
Wissenschaftler, die an den bisherigen Planungen beteiligt waren, äußern sich begeistert über das mögliche Potential der Mondsonde. "Es sind fantastische Instrumente geplant", sagte Neukum. "Und wir haben in Deutschland das Know-how, sie zu realisieren." Mehr als ein Drittel der geschätzten 300 bis 400 Millionen Euro für den Mond-Orbiter sollen laut Neukum in die wissenschaftlichen Instrumente fließen. "Damit werden sie besser als alles Bisherige."
Gegenüber den USA stehe Deutschland in keinem Konkurrenzverhältnis. "Wir agieren komplementär zu den Amerikanern", erklärt Neukum. "Wo die USA gut sind, versuchen wir nicht, sie zu überflügeln. Dafür sind wir in Bereichen stark, in denen die Amerikaner weniger vorzuweisen haben." Zudem eigne sich der Mond hervorragend als Testgebiet für spätere Marsmissionen. "Fast alles, was man für den Mars braucht, kann auf dem Mond entwickelt und getestet werden."
"Zehn Fähnchen auf dem Mond sind nicht unser Ziel"
Die Instrumente des Mond-Orbiters könnten auch Fragen über die Entstehung der Erde und des Sonnensystems liefern, da die Oberfläche des Mondes nicht, wie die der Erde, einem stetigen Verwitterungsprozess ausgesetzt ist. Die Spuren von Asteroiden-Einschlägen oder des Sonnenwinds bleiben dort wesentlich länger bestehen. Experten halten es deshalb unter anderem für möglich, mit Hilfe des Mondes die Geschichte der Sonnenaktivität zu rekonstruieren - und so zu klären, welchen Einfluss sie auf Wärme- und Kälteperioden der Erde hat. Klimaforscher dürften an solchen Daten großes Interesse haben.
Denkbar ist auch die Errichtung eines Radioteleskops auf der dunklen Rückseite des Mondes. Mit ihm könnten Forscher das All auch in Frequenzbereichen studieren, die bisher von der Erde aus verborgen blieben - wegen des störenden Einflusses der Atmosphäre. Der Mond würde das Teleskop auch wirksam gegen störende Strahlung von der Erde und der Sonne abschirmen.
Solche Planspiele zeigen, dass in Wissenschaft und Raumfahrtindustrie bereits über die Zeit nach dem Mond-Orbiter nachgedacht wird. Der nächste Schritt der Europäer wäre eine Landesonde, die den Mond vor Ort erforschen und möglicherweise sogar Proben zur Erde bringen könnte.
Bei den Verhandlungen über eine solche Mission wäre ein erfolgreicher Mond-Satellit äußerst hilfreich, so das Kalkül beim DLR. "Dann könnten wir unser Gewicht bei der Esa einbringen und eine Führungsposition beanspruchen", sagte Walter Döllinger, Direktor für Raumfahrtprogramme beim DLR, kürzlich im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Ein deutscher Alleingang wäre aber bei einer Landungsmission schon aus finanziellen Gründen kaum denkbar. "Spätestens dann könnten wir das nur noch im Rahmen eines europäischen Projekts machen", sagte SPD-Politikerin Bulmahn. Nationale Eitelkeiten seien dabei allerdings fehl am Platz. "Zehn Fähnchen auf dem Mond können nicht unser Ziel sein."
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Antwort #23 am:
09 April, 2007, 10:16 »
Apollo-11-Pilot Buzz Aldrin über die Rückkehr zum Mond und das Gefühl, als Erster dort oben gestanden zu haben
Als sich Mitte März in Bremen Raumfahrtexperten trafen, um unter dem Titel To Moon and beyond über die Rückkehr zum Erdtrabanten zu beraten, war auch einer dabei, der bereits dort war. Apollo-11-Pilot Edwin "Buzz" Aldrin begrüßte die Symposiumsteilnehmer mit einem 15-minütigen Vortrag, überreichte im Namen des Sponsors machtwissen.de zwei Experimentkoffer "Faszination Schwerelosigkeit" an Bremer Schulen und lauschte zwischendurch den Vorträgen und Diskussionen.
Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 auf dem Mond. Bild: Nasa
Das Leben als berühmte Person ist Aldrin nicht in die Wiege gelegt worden. Während des Fluges zum Mond und zurück schoss sein Pulsschlag nur ein einziges Mal in die Höhe. Das war, als plötzlich Präsident Nixon in der Leitung war, um ihm und Neil Armstrong zu ihrer Leistung zu gratulieren. Nach der Rückkehr stürzte Aldrin in eine tiefe Krise.
Doch das liegt hinter ihm. Heute scheint er mit dem Leben als Ikone des 20. Jahrhunderts recht gut zurechtzukommen. Als wir uns in der Bar des Hilton-Hotels gerade an einen Tisch gesetzt und das Aufnahmegerät in Stellung gebracht haben, kommt ein Mann vorbei, zögert einen Moment und fragt dann auf Englisch: "Sie sind Buzz Aldrin, nicht wahr?" Aldrin bejaht, lehnt die Bitte nach einem Autogramm aber ab. Der Mann entschuldigt sich, geht ein paar Schritte, kommt zurück und fragt, ob er ein Foto machen könne. Das geht in Ordnung. Er gibt mir seine Digitalkamera, hockt sich neben Aldrin, und ich dokumentiere das Treffen mit einem Druck auf den Auslöser.
Bei all dem ist Aldrin sehr gelassen und ruhig geblieben. Er scheine sich an den Status als öffentliche Person ja ganz gut gewöhnt zu haben, frage ich. "Well, there is no easy way out", antwortet er -- es gibt keinen leichten Weg, dem zu entkommen.
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LANGZEIT-ALLFLÜGE - Nasa sucht nach Regeln für Sex und Tod
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Antwort #24 am:
09 Mai, 2007, 16:05 »
Wie sollen Astronauten auf Langzeitmissionen mit Krankheit und Tod umgehen? Was, wenn die Frage lautet: Mann oder Mission? In einem Ethikpapier spielt die Nasa Probleme künftiger Mond- und Marsflieger durch. Vor einem pikanten Thema aber drückt sie sich: Sex im All.
In der eisigen Einsamkeit des Weltalls könnten kalte Entscheidungen fällig werden, die so gar nicht zu den glitzernden Plänen interplanetarer Langzeitmissionen passen. Was, wenn ein Astronaut künftiger Missionen schwer krank wird oder sich verletzt? Was, wenn er dann wertvolle Ressourcen verbraucht, gar den Erfolg der teuren Reise gefährdet?
"Wie Sie sich vorstellen können, denken die Leute darüber nicht besonders gerne nach", sagte Richard Williams. Als Chief Health and Medical Officer ist er der oberste Verantwortliche der US-Weltraumbehörde Nasa für Gesundheit und Wohlbefinden der Astronauten. Und er ist derjenige, an dem solche Fragen hängen bleiben. "Wir versuchen, einen ethischen Rahmen zu entwickeln, um Kommandanten und Missions-Manager auf solche schwierigen Entscheidungen vorzubereiten."
Binnen der nächsten 30 Jahre will die Nasa eine permanent besetzte Mondbasis aufbauen und Menschen auf die lange Reise zum Mars schicken. Hin- und Rückflug würden rund drei Jahre dauern. "Da könnte es passieren, dass das Risiko für Leib und Leben gegen den Missionserfolg abgewogen werden muss", sagte Paul Root Wolpe, Bioethiker an der University of Pennsylvania und seit 2001 Nasa-Berater für solche Angelegenheiten.
Die Nasa beschäftigt sich mit den beunruhigenden Fragen über Leben, Tod und Malaise im Weltraum vorzugsweise im Stillen. Erst über einen Antrag auf Dokumenteneinsicht im Rahmen des US-Gesetzes zur Informationsfreiheit erhielt die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Einblick in einen Textentwurf der Weltraum-Ethiker.
Verhalten gemischtgeschlechtlicher Crews
Der aber mutet bislang eher wie die außerirdische Ausgabe eines deutschen Arbeitsschutz-Handbuchs an: Astronauten dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden in der Woche arbeiten. Während ihrer gesamten Laufbahn dürfen sie nur so viel Strahlung ausgesetzt werden, dass ihr Krebsrisiko um maximal drei Prozent steigt. Wie aber mit schwer- oder sterbenskranken Raumfahrern umgegangen werden soll, wie gar ein Leichnam an Bord gehandhabt wird, erläutert das Dokument nicht. Vielmehr heißt es: Hier braucht die Nasa noch ein Procedere.
Kein Wort fällt nach AP-Angaben im Ethik-Leitfaden zum Thema Lust. Bitter nötig wäre ein Verhaltenskodex durchaus. "Es wird eine Entscheidung über gemischtgeschlechtliche Crews geben", sagte Bioethiker Wolpe. Derzeit ist es üblich, dass an Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) auch weibliche Astro- und Kosmonauten teilnehmen. Schwer vorstellbar, dass Frauen von Flügen zu Mond und Mars ausgeschlossen werden. "Da wird es heftige Debatten geben", sagte Wolpe.
Der oberste Astronauten-Medizinmann Williams konterte, bei Sex im Weltall handele es sich nicht um eine Gesundheits-, sondern um eine Verhaltensfrage. Es dürfte indes keineswegs sicher sein, dass junge, gesunde Menschen in dreijähriger Isolation ihr Verhalten entsprechend des Ideals vom keuschen Weltraum-Helden zügeln werden - auch wenn die Nasa bislang so tut.
Die Tücken des Sex in der Schwerelosigkeit
Als die kalifornische Wissenschaftsjournalistin Laura Woodmansee für ihr Buch "Sex in Space" recherchierte, erhielt sie dazu kein einziges Interview mit Nasa-Verantwortlichen. Im Jet Propulsion Lab (JPL) der Weltraumbehörde in Pasadena fand die Autorin hingegen nach eigenen Angaben eine Menge Astronauten und Personal, die genüsslich mit ihr spekulierten.
Von der Physik der Empfängnis in der Schwerelosigkeit schlägt sie einen Bogen über die Erörterung technischer Schwierigkeiten beim All-Akt (Stichworte: Rückstoß, Festhalten, Positionen in engen Räumen) bis hin zu ethischen Betrachtungen. Was, wenn ein Crewmitglied schwanger würde? Hätte ein ausgetragenes Kind auf der Erde gesundheitliche Probleme? Werden künftig Menschen in Raumkolonien gezeugt, geboren und großgezogen?
Das Sex-Buch lief super, da bekam die Nasa kalte Füße. Jetzt erwägt sie, Eizellen und Spermien weiblicher und männlicher Astronauten einzulagern. Andere fantasieren längst von Quickie-Trips und orbitalen Flitterwochen-Suiten.
Zwei Chargen dieses populärwissenschaftlichen Sex-Fiction-Buchs verkauften sich prima im Souvenirshop des JPL. Ende September 2006 sollte Woodmansee dort eine Lesung mit Signierstunde abhalten. Doch kurz vorher verschickte der Ethik-Beauftragte des JPL Tausende E-Mails, um die Veranstaltung abzusagen. Mit einem "ethischen Problem" rechtfertigten sich die Verantwortlichen gegenüber "Science Online".
Im Jahr 1982 hatte die Russin Swetlana Sawitskaja mit zwei männlichen Kollegen die erste gemischtgeschlechtliche Weltraumcrew gebildet. Zehn Jahre später ließ die Nasa gar ein Ehepaar an Bord des Shuttles "Endeavour" ins All fliegen. Seitdem wird immer wieder behauptet, der erste Koitus im All sei längst vollzogen worden. Doch die Weltraumagenturen beider Länder weigern sich beharrlich, dies zu kommentieren.
Spermien einlagern, Testament verfassen
Immerhin erwägt die Nasa in dem Ethik-Leitfaden, für den Vermehrungserfolg ihrer Crews auf der Erde zu sorgen: Zur Liste der noch offenen Fragen zählt auch jene, ob Astronauten vor dem Start zu einer Langzeitmission Eier oder Spermien einlagern sollten. Ebenso muss die Nasa noch entscheiden, ob künftige Mond- und Marsflieger vorsichtshalber ihr Testament machen sollen.
Gar mit dem Gesetz kollidieren könnten Gedankenspiele in puncto Gentest: Zwar spielte bei keinem der drei großen Unfälle der Nasa - den Unglücken von "Apollo 1", der "Challenger" und der "Columbia" - die Gesundheit der Astronauten eine Rolle. Dennoch denkt die Nasa darüber nach, Astronauten für Langzeitmissionen auf Erbkrankheiten und besondere Risikofaktoren hin zu untersuchen. Dergleichen ist in den USA gegenwärtig verboten.
"Wer sich da nackig macht, könnte erwischt werden"
"Schön, dass sie jetzt über so etwas nachdenken", sagte der sechsmalige Space-Shuttle-Astronaut Story Musgrave, der selbst studierter Mediziner ist. Er finde, in der Vergangenheit sei die Nasa mit diesen Dingen nicht glücklich umgegangen.
Wenigstens beim Schwebe-Sex wird es wohl nicht die US-Weltraumbehörde sein, die den Ton für das Verhalten im All angibt. "Das Zeitalter des Weltraumtourismus fängt gerade erst an, und schon sind All-Flitterwochen gebucht worden", sagte Buchautorin Woodmansee. "Sex in der Schwerelosigkeit ist die 'Killer-Anwendung' von Weltraumtourismus." Die Autorin erwartet, dass die Suiten künftiger Orbit-Hotels extra dafür entworfen werden.
Richard Branson, exzentrischer britischer Milliardär und Besitzer des Virgin-Konzerns, spricht bereits offen und suggestiv über Techtelmechtel unterm Sternenzelt. Mit seinem "SpaceShipTwo" will er als Erster schwerteure Flüge in die kurze Schwerelosigkeit des suborbitalen Raums anbieten. Diese werden indes eher die Atmosphäre eines fliegenden VW-Busses als eines schwebenden Separées bieten. Branson: "Wer sich da nackig macht, könnte erwischt werden."
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NASA testet Roboter für Mond-Expedition
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Antwort #25 am:
22 Juli, 2007, 13:41 »
K10 Black und K10 Red, so heißen die Roboter, die die US-Weltraumbehörde NASA für ihren späteren Einsatz auf dem Mond fit machen will. Im Haughton-Krater auf Devon Island, Kanada, müssen die zwei zusammen mit ihren humanoiden Kollegen einen umfangreichen Kartographierungsauftrag ausführen. Der Haughton-Krater wurde ausgewählt, weil er mit etwa 20 Kilometer Durchmesser große Ähnlichkeit mit dem Shackleton-Krater am Südpol des Mondes aufweist.
Das Mond-Vehikel "K10 Red" erstellt per 3D-Laserscanner topographische Karten seiner Umgebung.
"Wir lernen hier viel über die Leistungsfähigkeit unserer Teams aus Menschen und Roboter", sagt Missionsleiter Pete Worden vom verantwortlichen Ames Research Center in Moffett Field, Kalifornien. "Wir beobachten auf Devon Island genau, wie Menschen und Roboter ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel besserer wissenschaftlicher Ergebnisse optimieren können. Das hilft uns für unsere nächsten Schritte auf Mond und Mars."
K10 Black und K10 Red nutzen zur Orientierung sowohl zuvor erstellte Satellitenbilder, als auch vor Ort erhobene sensorische Daten. Neben einem 3D-Scanner können sie geologische Gegebenheiten mit einem Tiefenradar erfassen. Mit einer Rasenmäher-Strategie erkunden sie ihre Umgebung in Schrittgeschwindigkeit und kartographieren ihre Umgebung. Die Wissenschaflter kontrollieren die Roboter vom vier Kilometer entfernten Haughton-Mars-Basis-Camp. Ende Juli soll der Testlauf abgeschlossen sein.
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Weltraummacht Indien?
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Antwort #26 am:
17 August, 2007, 12:35 »
Wenn es um die Konkurrenz zu den Raumfahrernationen USA und Russland geht, findet in den Medien vor allem das aufstrebende Riesenreich China häufig Erwähnung – schließlich will man dort bis 2026, wenn nicht gar schon 2017 auf den Mond. Wie das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe schreibt, verfolgt aber auch der zweite große asiatische Aufsteiger, Indien, hochfliegende Weltraumpläne.
Ex-Präsident A.P.J. Abdul Kalam kündigte bereits im Frühjahr vor internationalen Experten eine Ausweitung des breiten Satellitenprogrammes des Landes an. Aber auch Mondmissionen und ein wiederverwendbares Raumfahrzeug (Reusable Launch Vehicle, RLV) plane das Land - mit einem innovativen "Hyperplane"-Scramjet-Antrieb. Indien sei klar, dass die globale Bevölkerung die in der Erde befindlichen fossilen Brennstoffe noch im 21. Jahrhundert aufbrauchen werde. Deshalb sei eine "industrielle Revolution im Weltraum" notwendig, um dort Energiequellen zu erschließen. Er denke dabei an gigantische Sonnenkollektoren im Orbit, die sein Land eines Tages bauen werde.
Besonders die Bemühungen um das indische RLV mit dem Rufnamen "Avatar" werden von internationalen Weltraumexperten aufmerksam verfolgt – sollte es tatsächlich funktionieren, könnte der Flugzeug-ähnliche Launcher die Kosten für die Satellitenausbringung ins All deutlich reduzieren. Allerdings merken Kritiker an, dass die Inder ihrer nationalen Weltraumbehörde ISRO bis dato nur ein vergleichsweise geringes Budget zugestehen – so könnte das RLV ohne ausländische Partner kaum abheben. Außerdem erreicht Avatar nur Höhen um 100 Kilometer – zu niedrig für einen verlässlichen Satellitenbetrieb.
Zwar könnte eine weitere Stufe der Nutzlast den notwendigen zusätzlichen Schub in die Umlaufbahn verpassen. Doch der Grund, dass Avatar nur so niedrig fliegt, könnte auch ein anderer sein: Das RLV ließe sich dann zumindest als weltweite Startplattform für Cruise Missiles nutzen. Sollte sich das Projekt tatsächlich als militärisches Vorhaben erweisen, wären die indischen Weltraumforscher aber sicher nicht die ersten Möchtegern-Raumfahrer, die ihre hochfliegenden Träume vom Aufbruch ins All anfänglich mit Hilfe des Verteidigungsministeriums umsetzen würden – dort gibt's schlicht mehr Geld als bei zivilen Institutionen.
Mehr zum Thema in Technology Review online:
* Indiens ambitionierte Weltraumpläne ->
http://www.heise.de/tr/artikel/94373
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Roskosmos: Russische Raumfahrt sieht sich vor Renaissance
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Antwort #27 am:
04 Oktober, 2007, 13:25 »
Die Liste der russischen Weltraumerfolge ist lang: Sputnik, der erste künstliche Satellit, und Juri Gagarin, der erste Mensch im All, sind wohl die bekanntesten. Freilich sind fast alle diese russischen Erfolge im All älter als drei Jahrzehnte. Vor allem seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 und der russischen Wirtschaftskrise der 90er-Jahre ist die Raumfahrt im größten Land der Erde nur noch ein Schatten ihrer Vergangenheit.
Zwar verfügt Russland anerkanntermaßen noch immer über die besten Erfahrungen mit Langzeitflügen ins All wie auch beim Bau von Raumstationen, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in einer ausführlichen Analyse der aktuellen russischen Pläne. Doch wegen chronischem Geldmangel betrieb Russland seit Ende der 80er-Jahre kaum noch Forschung mit Satelliten und Raumsonden, brach das einst vielversprechende Raumfährenprojekt Buran ab und verschrottete die entgegen ihres schlechten Images recht gut funktionierende Raumstation Mir.
Das soll sich nun ändern – jedenfalls nach Aussagen der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Anfang September, einen Monat vor dem heutigen fünfzigjährigen Jubiläum des Sputnik-Fluges, verkündete ihr Leiter Anatolij Perminow Russlands neue Raumfahrtziele. Und die sind durchaus ambitioniert: Der Bau eines neuen Raumschiffes bis 2015 und einer eigenen neuen Raumstation nach dem Ende der ISS, ein bemannter Mondflug bis 2025, eine Mondstation ab 2028 und gar einen Marsflug ab 2035.
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Unklar ist bislang allerdings noch die Finanzierung. Noch 2006 und 2007 lag das Budget jeweils unter einer Milliarde US-Dollar – schon die Hälfte davon brauchen die amerikanischen Kollegen der NASA allein für einen einzigen Space-Shuttle-Flug. Von solchen Summen, für NASA-Verhältnisse eher Taschengeld, wird Perminow Mond- und Mars-Flüge also nicht verwirklichen können, zumal der größte Teil des russischen Raumfahrthaushalts für Versorgungs- und Personenflüge zur Internationalen Raumstation reserviert ist. Roskosmos braucht also die Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft – und vor allem mit dem Militär. Spektakuläre Änderungen gab es seit Perminows Amtsantritt vor allem im Personalbereich – mutmaßlich, um die Raumfahrt wieder mehr unter zentrale und militärische Kontrolle zu bringen.
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Wettlauf zum Mond: Russland und Indien planen gemeinsamen Raketenstart
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Antwort #28 am:
12 November, 2007, 14:21 »
Für eine bessere Erforschung des Mondes haben Russland und Indien eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart.
Die Leiter der Raumfahrtbehörden unterzeichneten am Montag ein Abkommen über gemeinsame Mondmissionen bis 2017, wie die Agentur Interfax meldete. Geplant seien der Bau einer Raumfahrtsonde und eines Forschungslabors, gaben Roskosmos-Chef Anatoli Perminow und sein indischer Kollege Madhavan Nair am Montag in Moskau bekannt. Russland übernimmt der Vereinbarung zufolge den Bau des Landemoduls, des Mondfahrzeugs und des wissenschaftlichen Komplexes. Indien steuere die Rakete und die Raumfahrtkapsel bei, hieß es am Rande eines Besuchs des indischen Premierministers Manmohan Singh in Russland.
Mehrere Nationen haben in den vergangenen Monaten ihr verstärktes Interesse an der Erforschung des Mondes gezeigt. China schoss im Oktober eine Sonde in Richtung Mond, sechs Wochen nachdem Japan als erste asiatische Nation einen Satelliten in eine Umlaufbahn um den Erdtrabanten geschickt hatte. Auch die USA planen ähnliche Flüge von Mondsonden. Deutsche Forscher möchten 2012 eine Sonde zum Mond schießen. Russland will in etwa 20 Jahren auf dem 384.000 Kilometer entfernten Erdtrabanten eine ständig bewohnbare Raumstation errichten, hatte Perminow unlängst angekündigt.
Quelle : SAT+KABEL
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Der nächste Flug zum Mond
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Antwort #29 am:
01 Januar, 2008, 17:19 »
2020 kehrt die Menschheit zum Mond zurück – und diesmal nicht nur für einen Kurzbesuch. Der Apollo-Nachfolger Orion wird es vier Astronauten ermöglichen, gleich ein halbes Jahr lang vor Ort zu bleiben.
Der Himmel ist tintenschwarz. Doch plötzlich erhebt sich die leuchtende Mondscheibe über der Sichel des irdischen Horizonts. Die Astronauten in der Orion-Kapsel sahen zwar schon viele dieser spektakulären Mondaufgänge, während ihr Raumschiff in den vergangenen drei Tagen 300 Kilometer über unserem Heimatplaneten schwebte. Dieser Moment aber ist ein besonderer, denn jetzt beschleunigt der Pilot das Schiff mit einem perfekt abgestimmten Schub der Raketen endlich in Richtung auf sein Ziel. "Translunar injection burn in 10 seconds …", meldet der Funkspruch von der Erde, "… five, four, three, two, one …" Zündung! Weiß glühende Flammen schießen aus den Raketendüsen am Heck, das Raumschiff schüttelt sich kraftvoll: Die Besatzung beginnt ihre Reise zu unserem nächsten Nachbarn im All.
Wir schreiben das Jahr 2020. Noch immer ist der Erdmond ein geheimnisvoller Ort – und fast ein halbes Jahrhundert lang hat ihn kein Mensch mehr betreten. Nun aber kehren die Amerikaner zum Mond zurück. Und wollen dort bleiben. Dieses Mal soll ein Außenposten errichtet werden, der einer neuen Generation von Raumfahrern als dauerhafte Expeditionsbasis dienen soll.
Das Orion-Raumschiff ist die zentrale Komponente des Constellation-Programms der US-Weltraumbehörde Nasa. Ziel der ehrgeizigen Multi-Milliarden-Dollar-Anstrengung ist die Entwicklung eines Transportsystems für den Weltraum. Im Rahmen des Programms sollen nicht nur Astronauten zum Mond und wieder zurück befördert, sondern auch die Internationale Raumstation ISS versorgt und irgendwann sogar Menschen zum Mars gebracht werden. Seit es Mitte 2006 ins Leben gerufen wurde, arbeiten Ingenieure und Forscher der Nasa sowie ihre Kollegen vom US-Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin daran, Antriebsstufen, Mannschafts- und Servicemodule sowie Landesysteme zu entwickeln. Denn auch nach 2010, wenn die Spaceshuttle-Flotte eingemottet wird, wollen die USA weiter in der Lage sein, bemannte Missionen durchzuführen.
Vor allem robust und bezahlbar soll die neue Technik sein. Um Entwicklungsrisiken und -kosten zu minimieren, greifen die Nasa- Planer auf viele bewährte technische Ideen des Apollo-Programms zurück. Schon das war eine Meisterleistung der Ingenieurskunst gewesen. Von 1969 bis 1972 hatte es 18 Menschen im Rahmen von sechs Missionen sicher zum Mond gebracht. Zwölf von ihnen betraten den Trabanten, sechs blieben auf Warteposition in einer Umlaufbahn. (Eine weitere Mission, die pannengeplagte Apollo 13, umrundete den Mond nur.) Nun überarbeiten die Ingenieure viele der Systeme und Komponenten und stellen sie um auf modernste Technologie. Das Ergebnis, so Nasa-Chef Michael Griffin, sei "Apollo on steroids" – im Kern also das alte Vehikel, aber runderneuert und auf Hochleistung getrimmt.
Die Mannschaftskapsel beispielsweise ist von außen fast dieselbe, doch unmittelbar unter der Hülle endet die Ähnlichkeit. Die Orion kann eine größere Mannschaft beherbergen: Bei Flügen zum Mond sollen sich vier Raumfahrer die etwa 20 Kubikmeter große Druckkabine teilen. Bei den schon ab 2015 geplanten Flügen zur ISS sind es sogar sechs. In den Apollo-Kapseln hingegen zwängten sich drei Astronauten (plus Ausrüstung) in gerade einmal zehn Kubikmetern zusammen.
Auch kann die Orion vieles, was Apollo noch nicht konnte. Neue strukturelle Komponenten sowie Computer- und Kommunikationstechnologie versetzen sie zum Beispiel in die Lage, vollautomatisch an andere Raumschiffe anzudocken. Zudem kann das neue Raumschiff sechs Monate lang in der Mondumlaufbahn parken – unbemannt. Sicherer ist sie obendrein: Zum Beispiel können bei einer Notfallsituation während des Starts kräftige Fluchtraketen die Mannschaft aus der Gefahrenzone bringen.
Der Start steht unmittelbar bevor. 110 Meter hoch ragt die zweistufige Ares V über den Salzmarschen auf dem Gelände des Kennedy- Raumflugzentrums in den Himmel. Die Frachtrakete, die fünf starke Raketenmotoren antreiben, wird noch vor den Astronauten ins All fliegen und ist fast so groß wie die legendäre Saturn V der Apollo-Ära. Der Haupttank der Ares V ist eine Weiterentwicklung des externen Shuttle-Tanks und liefert den RS-68-Triebwerken ein flüssiges Sauerstoff-Wasserstoff-Gemisch. Die Triebwerke wiederum sind eine Variante der in der Delta-IV-Rakete eingesetzten Exemplare, die derzeit bei militärischen und kommerziellen Starts zum Einsatz kommen.
Flankiert wird der zentrale Zylinder der Ares V von zwei Feststoffraketen, deren Technik ebenfalls aus dem Shuttle-System abgeleitet wurde. Sie liefern zusätzlichen Schub, um die "Earth Departure Stage" (EDS) mitsamt der käferförmigen Mondlandefähre Artemis ins All zu befördern. Die EDS ist eine Antriebsstufe, die dem Raumschiff später helfen wird, die Anziehungskraft der Erde zu überwinden. Sie basiert auf dem ebenfalls mit Sauerstoff und Wasserstoff angetriebenen J-2X-Triebwerk, einem Nachfolger des J-2-Triebwerks der Saturn V.
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