Autor Thema: IEEE diverses ...  (Gelesen 5240 mal)

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Offline SiLæncer

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IEEE diverses ...
« am: 14 September, 2005, 10:07 »
Abseits etablierter Standards soll Airgo Networks' dritte Generation ihres MIMO-Chipsatzes die Datenrate nochmals verdoppeln und jetzt mit 240 MBit/s brutto funken. Für die Anwendungsebene nennt Airgo 120 MBit/s unkomprimierten Nettodurchsatz, was den Schluss zulässt, dass die Geschwindigkeit bei nicht weiter komprimierbaren Daten -- typisch für Audio- und Videoströme -- niedriger liegen wird.

Seiner Kurzbeschreibung zufolge erzielt der AGN300 getaufte Chipsatz die erneute Verdoppelung durch Nutzung eines doppelt breiten Funkkanals (40 statt 20 MHz). Airgo nennt das Adaptive Channel Expansion Technology (ACE). Das gleiche Verfahren -- allerdings ohne MIMO-Komponente -- bietet der Konkurrent Atheros unter dem Namen Channel Bonding schon seit längerem an. Airgo hebt dabei hervor, dass WLAN-Geräte mit dem verbesserten Chipsatz nach wie vor abwärtskompatibel zu den etablierten 802.11g-Produkten sein sollen.

Zu den wahrscheinlichen Geräteproduzenten gehört auf jeden Fall Belkin, die im Herbst 2004 mit Pre-n getauften Produkten in die proprietäre Ecke vorgeprescht sind. Im Frühjahr 2005 zogen andere Hersteller wie beispielsweise Buffalo, Linksys, Planex oder Samsung nach. Die ersten Produkte mit der dritten Chipsatzgeneration könnte man laut Airgo im späten vierten Quartal, also voraussichtlich Dezember 2005, im Händlerregal vorfinden.

Der Zeitpunkt für die Ankündigung ist übrigens taktisch gewählt, denn just Mitte September tagt turnusmäßig die IEEE-Arbeitsgruppe TGn, die den nächstschnelleren, allerdings noch umstrittenen WLAN-Standard 802.11n ausarbeiten soll. Beim September-Treffen in Anaheim hofft man, den gemeinsamen Entwurfsvorschlag (Draft Joint Proposal) endlich abzuschließen. Außerdem fährt Airgo mit der AGN300-Vorstellung seinem israelischen Konkurrenten Metalink in die Parade, dessen vergleichbarer Chipsatz für das aktuelle Quartal angekündigt ist.

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 09 Dezember, 2009, 21:38 von SiLæncer »

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Kompromissvorschlag für nächste WLAN-Technik
« Antwort #1 am: 10 Oktober, 2005, 18:55 »
In der Arbeitsgruppe, die den Standard IEEE 802.11n für Funknetzwerke mit mindestens 100 MBit/s festlegen soll (Task Group n, TGn), streiten seit langem zwei Interessengruppen um Details der Technik: WWiSE und TGnsync. Sie kündigten zwar schon im Juli und nochmals im August einen Kompromiss an, der die Standardisierung wieder in Gang bringen soll; doch der liegt noch immer nicht vor.

Um das Verfahren zu beschleunigen hat sich nun unter Führung von Intel eine dritte Gruppe gebildet, die zum größten Teil aus Vertretern der beiden Seiten besteht und endlich einen Kompromissvorschlag präsentiert. Aus dem TGnsync-Lager haben sich unter anderem Atheros, Cisco, Marvell, Sanyo, Sony und Toshiba dem neuen Enhanced Wireless Consortium angeschlossen, aus der WWiSE kommen neben anderen Broadcom, Buffalo, Conexant, Realtek und Winbond. Hinzu kommen weitere wichtige Firmen der Branche, die sich bislang keinem der Lager zugerechnet haben, darunter Apple, Lenovo und Netgear.

Zu den wichtigen Vertretern der alten Interessengruppen, die sich nicht der neuen Allianz angeschlossen haben, gehört auch Airgo. Der Chipsatz-Hersteller nimmt eine führende Rolle innerhalb der WWiSE ein und kündigte jüngst einen Chip für bis zu 240 MBit/s an.

Nach Informationen aus der TGn versucht Intel nicht nur, dem Verfahren wieder Schwung zu geben, sondern auch eigene patentierte Techniken einzubringen. Ganz so einfach wird das jedoch nicht, denn die TGn hat festgelegt, dass allein TGnsync und WWiSE Vorschläge für die kommende Technik machen dürfen. Das Enhanced Wireless Consortium kann also nur von außen Druck ausüben, bis sich auch die verbliebenen Hardliner der beiden Gruppen auf den Kompromiss einlassen.

Nicht nur die WLAN-Hersteller warten auf 802.11n, um die nächste Generation von Funknetzwerken auf den Markt zu bringen. Auch die Internet-Provider und die gesamte Breitband-Branche beobachten das Hickhack genau. Denn sie planen über ihre schnellen Internetzugänge auch bandbreitenintensive Dienste wie Fernsehen zu verkaufen; doch dafür fehlt noch eine hinreichend schnelle und wohnzimmertaugliche Vernetzungstechnik für daheim.

Quelle : www.heise.de

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Offline spoke1

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Schnelles WLAN: Das Rennen ist eröffnet
« Antwort #2 am: 06 April, 2006, 12:01 »
Als erster Hersteller hat Netgear gestern mit der Auslieferung von Pre-802.11n-WLAN-Geräten in den USA begonnen. Die unter der Bezeichnung RangeMax NEXT angebotenen Produkte sollen auf dem Funkkanal bis zu 300 MBit/s erreichen, aber kompatibel zu den älteren WLAN-Versionen 802.11g (max. 54 MBit/s) und 802.11b (max. 11 MBit/s) sein. Die nächste WLAN-Generation soll mit ihrem höheren Durchsatz insbesondere Videoübertragung in High Definition ohne Ruckler ermöglichen, aber auch als echter Ersatz für Kabel-LAN-Verbindungen im Büro arbeiten. Bisher lag WLAN gegenüber Fast Ethernet, was den Durchsatz anging, noch deutlich zurück.

mehr:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/71740

Da dürfte doch allen Broadcastern vor Freude das Herz gleich höherhüpfen, vorrausgesetzt man hat das passende Kleingeld.  ;)
« Letzte Änderung: 06 April, 2006, 12:01 von spoke1 »
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Neuer Ethernet-Standard soll 100 GBit/s erreichen
« Antwort #3 am: 06 Dezember, 2006, 18:24 »
IEEE nimmt Arbeit an neuer Spezifikation auf

Über Glasfasern soll bis zum Jahr 2010 ein Ethernet-Netzwerk bis zu 100 Gigabit pro Sekunde übertragen können. Das "Institute of Electrical and Electronics Engineers" (IEEE) hat dafür eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die auch schon erste Erfolge vorweisen kann.

Bereits seit der Mitte des Jahres 2006 forscht die Arbeitsgruppe "802.3 Higher Speed Study Group" (HSSG) an schnelleren Varianten von Ethernet, das bisher über Glasfasern bis zu 10 GBit/s erreicht. In einer am 6. Dezember 2006 abgehaltenen Telefonkonferenz wurden auch erste Versuche demonstriert: So gelang es über ein bestehendes Glasfasernetz von 2.000 Kilometern Daten mit 100 GBit/s zu übertragen. Auf der physikalischen Ebene an den Endpunkten wurden dabei bisherige Ethernet-Technologien verwendet, obwohl die Übertragung über mehrere Fasern verteilt lief. Die Kompatibilität mit bisherigen 802.3-Standards ist auch oberstes Ziel der Entwicklung.

Die bisherigen Tests stimmen die HSSG optimistisch. So sagte auch der Leiter der Arbeitsgruppe, John D'Ambrosia, gegenüber dem US-Magazin Network World, dass man bisherige Ideen wie eine Beschränkung auf 40 GBit/s verworfen habe. Mitte 2007 will die IEEE eine formale "Task Force" für 100 GBit/s einrichten, die als Ziel die Übertragung mit der angepeilten Geschwindigkeit über knapp 10 Kilometer hat. Mit einer Verabschiedung eines Standards rechnet D'Ambrosia bis spätestens 2010.

Quelle : www.golem.de

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Powerline ...
« Antwort #4 am: 07 Dezember, 2006, 15:38 »
Die spanisch-britische Neugründung Gigle hat ihren ersten Interface-Chip zur Datenübertragung über Hausverkabelung getestet. Der als Proof-of-concept entwickelte Prototyp des mediaxtream getauften Systems soll bis zu 1 Gigabit pro Sekunde durch Stromleitungen, Telefonkabel oder Koax-TV-Kabelsysteme schicken. Aktuelle Lösungen erreichen bestenfalls 200 Megabit/s auf dem Medium (PHY), wovon unter günstigen Umständen 60 bis 80 MBit/s auf Anwendungsebene übrig bleiben. Die EETimes zitiert den Firmengründer Juan Carlos Riveiro mit der Angabe "One gigabit class bandwidth", was man allerdings auch als gerade etwas schneller als Fast Ethernet deuten kann. Laut Simulationen sollen auf Stromleitungen brutto bis zu 600 MBit/s möglich sein, in der Praxis dürfte die obere Grenze eher bei 300 bis 400 MBit/s liegen. Höhere Bruttoraten könnten auf den anderen Medien – Telefonleitungen und TV-Kabelsysteme – möglich sein.

Riveiro war früher Cheftechniker (CTO) des spanischen IC-Hauses DS2 und dort unter anderem für die Entwicklung der DS2-200-MBit-Chips verantwortlich, die beispielsweise in Powerline-Adaptern von Corinex, Netgear oder Allnet stecken. Von DS2 hat sich Riveiro offensichtlich gelöst, denn mediaxtream ist nicht zu deren 200-MBit-Technik kompatibel, sondern zum Homeplug-AV-System des DS2-Konkurrenten Intellon, das unter anderem in Powerline-Adaptern von devolo steckt. Nach dem erfolgreichen Test hofft das in Barcelona und Edinburgh ansässige, wagniskapitalfinanzierte Unternehmen, einen Serienbaustein im Jahr 2008 herauszubringen.

Quelle : www.heise.de

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Schnelles WLAN 2.0: Draft besteht Abstimmung
« Antwort #5 am: 13 März, 2007, 13:13 »
Auf der zurzeit in Orlando stattfindenden Turnussitzung hat die Arbeitsgruppe TGn, die den Standard IEEE 802.11n für die nächstschnellere WLAN-Version entwickelt, erwartungsgemäß die Entwurfsfassung 2.0 abgenickt. Die Abstimmung ging mit 83,5 Prozent Zustimmung aus, 75 Prozent waren nötig. Bis zur voraussichtlichen Ratifizierung im Frühjahr 2008 wird die TGn noch rund 3200 Kommentare zum 2.0er-Entwurf klären müssen, doch die Rahmendaten für die 802.11n-Technik stehen weitgehend fest. Da schon zahlreiche Draft-N-Produkte auf dem Markt sind, ist auch unwahrscheinlich, dass das IEEE noch groß am Entwurf rüttelt. So versprechen schon manche WLAN-Hersteller die Upgrade-Fähigkeit ihrer Produkte auf den endgültigen Standard per Firmware-Wechsel. Sollte das nicht klappen, will beispielsweise Asus mit einem Hardware-Tausch nachhelfen. Doch das Angebot gilt nur für bis zum Jahresende erworbene Produkte.

Der Draft 2.0 wird auch als Grundlage für eine vorläufige Zertifizierung durch die Wi-Fi Alliance (WFA) dienen. Der Herstellerverband führt freiwillige Kompatibilitätsprüfungen durch und vergibt danach sein Wi-Fi-Siegel. Es gibt Interessenten zumindest eine gewisse Gewähr dafür, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller brauchbar zusammenarbeiten. Indes ist mit dem Akzeptieren von Draft 2.0 auch klar, dass man deutliche Performance-Sprünge über die derzeitige Bestmarke hinaus (rund 120 MBit/s Nettodurchsatz unter günstigen Bedingungen) nicht mehr erwarten sollte – zumindest nicht im überlaufenen 2,4-GHz-ISM-Band. Denn vor allem im Geiz-ist-Geil-Segment werden viele WLAN-Hersteller keine Dualband-Basisstationen anbieten. Mit denen könnten die Nutzer dem Gedränge von Bluetooth, WLAN-Nachbarn und drahtlosen Audio/Video-Verlängerungen im 2,4-GHz-Bereich durch den Wechsel auf das noch weitgehend freie 5-GHz-Band entgehen. Zumindest in Business-Notebooks werden in Kürze schon Dualband-Adapter stecken.

Ferner hat sich das IEEE-Gremium für das neuerliche Einrichten einer Maintenance-Arbeitsgruppe (802.11mb) entschieden. Sie soll das Gestrüpp der Standards rund um WLAN (802.11, 11a, b...y) lichten und überflüssige Definitionen und Regelungen entfernen. Die ebenfalls angeschobene Study Group 802.11e/WMM wird sich darum kümmern, dass die im IEEE-Standard 802.11e definierten Multimedia-Erweiterungen für WLAN sowie die davon abgeleitete Untermenge WMM der WFA wieder übereinstimmen. Das dürfte darauf hinauslaufen, dass die IEEE das von der WFA mit der Macht des Faktischen Bestimmte nachträglich zum Standard adelt. Die Quality-of-Service-Definitionen WMM respektive 11e sehen Daten-Priorisierung vor, damit Videos oder Telefonate Vorrang gegenüber Bulk-Transfers wie etwa Webseiten oder Downloads bekommen. Damit sollen Video-Ruckler oder Sprach-Aussetzer seltener passieren.

Quelle : www.heise.de

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Gigabit-WLAN kommt vielleicht schon 2010
« Antwort #6 am: 14 März, 2007, 19:12 »
Derzeit findet das zweimonatliche Turnustreffen der IEEE-802.11-Arbeitsgruppen in Orlando statt. Nach einem Vortrag sprach sich die Mehrheit der rund 50 Zuhörer in einer informellen Abstimmung (Straw Poll) gestern dafür aus, die Entwicklung eines Standards für sehr hohen Durchsatz aufzunehmen. Soeben entschied sich die Arbeitsgruppe mit 123 Ja-Stimmen (ein Nein, zwölf Enthaltungen) dafür, die Gründung einer Very High Throughput Study Group zu beantragen.

Mindestens 1000 MBit/s auf dem Funkkanal soll der noch namenlose High-Speed-Standard erreichen. Die technische Umsetzung ist noch völlig offen, doch dürfte die bereits bei der jetzt reifenden Version 802.11n benutzte Mehrantennentechnik MIMO unverzichtbar sein. Vermutlich wird das hochgesteckte Ziel auch nur mit sehr breiten Funkkanälen im 5-GHz-Band erreichbar sein. Siemens demonstrierte die prinzipielle Machbarkeit von Gigabit-Datenfunk unter solchen Bedingungen bereits im Jahr 2004.

Der vorgeschlagene Zeitrahmen für den High-Speed-Standard sieht die endgültige Abstimmung bereits für Ende 2009 und die Ratifizierung für 2010 vor. Doch wie schon beim Vorläufer 802.11n dürften auch da noch mehrere Aufschübe folgen, wenn die Study Group denn eingerichtet wird. 802.11n soll nach gegenwärtiger Planung in diesem Herbst zur endgültigen Abstimmung (Sponsor Ballot) gehen und im zweiten Quartal 2008 ratifiziert sein. Schon seit längerem sind Produkte auf dem Markt, die nach dem ersten Entwurf arbeiten. Die Entwurfsversion 2.0 hat das IEEE erst vor kurzem abgesegnet.

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Langsamer Fortschritt beim Powerline-Standard
« Antwort #7 am: 16 Juli, 2007, 19:43 »
Nach den ersten Anläufen kleinerer und größerer Stromnetzbetreiber anno 2000 und 2001 ist es um die Nutzung der Stromleitungen für schnelle Internetzugänge mittels PLC (Powerline Communications) auf der letzten Meile hierzulande recht still geworden. Mit niedrigen Datenraten im einstelligen Megabit/s-Bereich, die sich mehrere Teilnehmer an einem Stromkasten auch noch teilen mussten (Shared Medium), war gegen den seinerzeit von der Telekom forcierten DSL-Ausbau nicht anzukommen. Seitdem hat die Powerline-Technik deutlich dazugelernt: Heute sind für die Heimvernetzung Adapter erhältlich, die brutto bis zu 200 MBit/s schaffen. Diese Technik wollen die Hersteller nun auch in den Access-Bereich drücken.

Um diesen Markt zügig zu erschließen, soll das US-amerikanische Normungsinstitut IEEE einen internationalen Standard etablieren. Damit ist die Arbeitsgruppe P1901 beauftragt. In der vergangenen Woche traf sie sich in Edinburgh, um vier technische Vorschläge für den Last-Mile-Zugang zu begutachten. Die Implementierungen kommen aus dem HomePlug-Lager um Intellon, von Panasonic, der durch das EU-Projekt OPERA geförderten, vom Entwicklerhaus DS2 entworfenen UPA-Technik sowie von Mitsubishi. Ferner warf die Arbeitsgruppe einen Blick auf vier Implementierungen für die Inhaus-Vernetzung; drei kommen wiederum von Intellon, DS2 und Panasonic. Die vierte Lösung stammt vom Powerline-Newcomer Hisilicon. Der IC-Entwickler wurde anno 2004 bei Huawei ausgegliedert. Schließlich sah die Agenda des Meetings vier Lösungen für einen Koexistenzmechanismus (CX) vor. Er soll sicherstellen, dass sich unterschiedliche Powerline-Systeme im selben Stromnetz nicht über Gebühr stören. Dafür präsentierten vier Parteien ihre Vorschläge, neben Intellon und DS2 traten dabei das britische Entwicklerhaus Siconnect und der Berater Telcordia auf den Plan.

Angesichts der Flut von Implementierungsvorschlägen dürfte die Arbeitsgruppe vor einem langwierigen Auswahlprozess stehen, ähnlich wie beim nächsten WLAN-Standard 802.11n, dessen Ratifizierung von Treffen zu Treffen nach hinten verschoben wurde. Als wesentliches Ergebnis des Edinburgher Treffens konnte Siconnect verkünden, dass deren Quality-of-Service-fähiger Koexistenzmechanismus für nähere Begutachtung beim nächsten Treffen im Oktober ausgewählt wurde. Die QoS-Fähigkeit ist dabei besonders gefragt, weil die schnelle Powerline-Technik auch für ruckelfreie Video-Übertragung zum Einsatz kommen soll.

Aufgrund des Funk-Störpotenzials ist PLC umstritten, denn es überträgt die Daten mit einem Hochfrequenzsignal, das auf die Stromleitung gelegt wird. Stromkabel sind für Hochfrequenztransport prinzipiell schlecht geeignet, weil sie das Signal zum einen stark dämpfen und zum anderen einen Teil der Energie abstrahlen. Das kann Funksysteme stören, die den Kurzwellen-Frequenzbereich (typisch 2 bis 32 MHz) nutzen. Darunter können nicht nur Funkamateure leiden, sondern auch BOS-Dienste oder Radiohörer, die die digitale Rundfunktechnik DRM erproben. So musste sich beispielsweise die Linz AG wegen ihrer PLC-Installation verantworten.

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Ethernet-Evolution: 100 Gigabit über Glas und Kupfer
« Antwort #8 am: 24 Juli, 2007, 19:39 »
Unter der Projektbezeichnung 802.3ba hat die Higher Speed Study Group (HSSG) jüngst die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für den nächstschnelleren Ethernet-Standard beim US-Normungsinstitut IEEE beantragt. Der wahrscheinlich erst 2010 fertige Standard könnte erstmalig zwei Zielgeschwindigkeiten definieren. Neben den Ende 2006 zunächst angepeilten 100 Gigabit/s soll die zwischenzeitlich verworfene 40-GBit/s-Stufe nun doch wieder hinein. Die 40-GBit/s-Technik ist bei optischen Weitverkehrsstrecken (WAN) seit Jahren etabliert.

Als Begründung für den Bruch mit den klassischen Zehnerschritten (10, 100, 1000, 10 000 MBit/s) führt etwa die Ethernet Alliance den unterschiedlichen Bandbreitenbedarf von Netzwerk- und Datenzentren-Betreibern an: Erstere würden 100 GBit/s für Netzaggregation beispielsweise im Internet-Backbone der nächsten Generation favorisieren. In Datenzentren wären 40 GBit/s dagegen ausreichend für die in Host-Bussen oder bei Remote-DMA vorkommenden Geschwindigkeiten.

Als Entwurfsziele für 802.3ba hat sich die HSSG nicht nur Übertragung per Glasfaser gesteckt. Auch das Kupferkabel soll bei beiden Geschwindigkeitsstufen wieder dabei sein, wenn auch nur für Strecken von maximal zehn Metern. Auf Multimode-Glasfasern innerhalb von Gebäuden soll 802.3ba mindestens 100 Meter bei beiden Datenraten schaffen. Für 100 GBit/s auf Singlemode-Fasern für Fernverbindungen sieht der Entwurf zwei Zieldistanzen vor (10 und 40 km). Als letzte Option für die physikalische Schicht (PHY) steht Backplane-Übertragung in Racks bis einen Meter auf der Agenda. Anders als schnelle WAN-Verbindungen wird 802.3ba nicht mit mehreren Wellenlängen auf einer Faser arbeiten (CWDM, DWDM).

Schon 10 Gigabit über Kupfer hat erheblichen Entwicklungsaufwand erfordert. Man darf gespannt sein, ob sich das ehrgeizige Ziel wirtschaftlich sinnvoll erreichen lässt, die vier- und gar zehnfache Geschwindigkeit über Twisted-Pair-Leitungen zu zwingen. Über die gewohnte RJ45-Technik mit vier Aderpaaren läuft 40/100GE höchstwahrscheinlich nicht, möglicherweise kommen SFP+-Kabel oder Achtfach-Twinax-Leitungen zum Einsatz.

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Schnelles WLAN extrabreit
« Antwort #9 am: 20 Oktober, 2007, 11:41 »
WLAN-Geräte, die nach dem 2.0er-Entwurf für den kommenden Standard 802.11n arbeiten, übertragen maximal 300 MBit/s brutto in einem auf 40 MHz Breite verdoppelten Kanal. Der Notebook-Anbieter Zepto will Anfang 2008 mit WLAN-Routern und Adaptern auf den Markt kommen, die den Durchsatz um die Hälfte steigern, indem sie die Funkkanalbreite nochmals auf 60 MHz erweitern. Damit sollen laut Zeptos Geschäftsführer Morten Kjærsgaard über rund acht Meter (25 Fuß) noch 110 bis 125 MBit/s auf Anwendungsebene übrig bleiben, etwas mehr als beim Spitzenreiter des Tests in der aktuellen c't-Ausgabe 22/07, der auf zehn Meter 105 MBit/s schaffte.

Welcher WLAN-Chipsatz in den Geräten steckt, mochte Kjærsgaard nicht verraten. Immerhin war zu erfahren, dass das WLAN mit einer 3×3-MIMO-Konfiguration arbeitet, was bei den heute verbreiteten Bausteinen nur Atheros und Broadcom unterstützen. Atheros ist durch sein proprietäres Channel Bonding bei 802.11g-WLAN bekannt, das mit der Verdoppelung der Kanalbreite von 20 auf 40 MHz auch den Bruttodurchsatz von 54 auf 108 MBit/s hochtreibt.

Zeptos voraussichtlich ab Januar erhältlicher 450-MBit/s-Router soll 140 Euro kosten, der zugehörige Adapter 70 Euro. Später will man Geräte folgen lassen, die mit zwei parallel in unterschiedlichen WLAN-Bändern arbeitenden Funkmodulen sogar 600 MBit/s schaffen, wovon sich Kjærsgaard 150 MBit/s auf Anwendungsebene verspricht.

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Powerline-Adapter sollen 400 MBit/s erreichen
« Antwort #10 am: 22 Oktober, 2007, 17:50 »
Doppelt so schnelle Geräte kommen 2009

Die Datenübertragung per Stromnetz soll binnen eines Jahres den inzwischen 300 MBit/s schnellen WLANs Konkurrenz machen: Der spanische Hersteller von Powerline-Chips D2S kündigte an, bereits im November 2007 Bausteine für bis zu 400 MBit/s vorstellen zu wollen. Marktreif sollen die Geräte aber erst im Jahr 2009 werden.
D2S will im November 2007 seine Prototypen in New York der Öffentlichkeit vorstellen und dabei auch Demonstrationen der neuen Übertragungsraten vornehmen. Wie sich die von aktuell 200 MBit/s verdoppelte Brutto-Geschwindigkeit erzielen lässt, gab der Chip-Hersteller noch nicht bekannt. Aufhorchen lässt aber die Ankündigung, dass die 400er-Geräte zu den aktuellen Adaptern mit 200 MBit/s Sekunde kompatibel sein sollen - zumindest wenn in den älteren Geräten ein D2S-Chip steckt. Wie weit diese Kompatibilität geht, und ob dabei beispielsweise 200- und 400-MBit-Ströme gleichzeitig fließen können, gab D2S noch nicht bekannt.

Bisher vertrugen sich alte und neue Lösungen für "Powerline Communications" (PLC) im selben Stromnetz mehr schlecht als recht, ein Datenaustausch von 200- und 85-MBit-Geräten war mit keinem der konkurrierenden Hersteller möglich. Bestenfalls bauten die Geräte verschiedene Netze auf, und bremsten sich dabei nicht aus. Ebenso ist noch nicht abzusehen, ob andere Hersteller wie Intellon auf den 400-MBit-Zug aufspringen, und vielleicht sogar ein neuer Standard entwickelt wird. D2S verspricht jedoch, dass seine 400-MBit-Chips den bisherigen Standards entsprechen - ob damit lediglich die geltenden Normen zur Funkentstörung gemeint sind, ist noch nicht bekannt.

Quelle : www.golem.de

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Offline SiLæncer

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Netgear ruft Powerline-Adapter XE103 zurück
« Antwort #11 am: 04 Januar, 2008, 15:37 »
In seinem 85-MBit/s-Powerline-Adapter XE103 setzt Netgear eine selbstrückstellende Sicherung (Polyswitch) ein. Bei internen Tests hat sich nun herausgestellt, dass die Sicherung beim Einsatz in Stromnetzen mit 220 bis 240 Volt unter Umständen zu warm wird. In Ländern mit 110-Volt-Netzen tritt der Effekt nicht auf.

Bisher wurden zwar noch keine Ausfälle gemeldet, aber dennoch ruft Netgear aus Sicherheitsgründen den XE103 zurück und tauscht ihn kostenlos gegen das Modell XEPS103 aus, ein Router-Netzteil mit integriertem Powerline-Adapter.

Details zum Umtausch sind in der FAQ oder über die Hotline telefonisch zu erfahren. Ob der eigene Adapter zu den betroffenen Geräten gehört, kann man mittels der Seriennummer überprüfen.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/meldung/101301

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Offline spoke1

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25 Prozent mehr Geräte mit WLAN
« Antwort #12 am: 10 Januar, 2009, 20:46 »
Wie die Wi-Fi Alliance, die lizenzgebende Organisation hinter allen WLAN-Standards, unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen In-Stat mitteilt, wurde im Laufe des Jahres 2008 weltweit rund 387 Millionen Geräte mit einem WLAN-Modul verkauft, was einem Wachstum von 25 Prozent gegenüber 2007 entspricht.

Den Löwenanteil, nämlich 144 Millionen Geräte, stellen die Notebooks und ihre kleinen Vettern wie Netbooks, Ultra Mobile PCs (UMPC) oder Mobile Internet Devices (MID) – kein Wunder, gehört ein WLAN-Modul doch längst zur Grundausstattung eines jeden Mobilrechners. Der Verkauf von Notebooks wuchs um 23 Prozent; andere Gerätekategorien weisen höhere Wachstumsraten auf: Von Handys mit WLAN-Funktionen wurden 56 Millionen Einheiten verkauft (plus 52 Prozent), von stationären Geräten der Konsumerelektronik (etwa Spielekonsolen, digitale Fernseher, Settop-Boxen und WLAN-Drucker) 48 Millionen Einheiten (plus 51 Prozent). Portable Geräte wie mobile Spielekonsolen, Kameras oder MP3-Player legten um 33 Prozent zu (71 Millionen Geräte). Die restlichen 68 Millionen Geräte werden nicht genauer spezifiziert, es dürfte sich zum größten Teil um WLAN-Router und Access Points handeln.

Für 2009 rechnet die Wi-Fi Alliance mit einem weiteren Wachstum. Dafür soll unter anderem das Marktwachstum von Netbooks und MIDs sorgen; zudem verspricht man sich viel von schnellem WLAN nach Draft-n. Der zugehörige Standardentwurf IEEE 802.11n wurde bereits 2007 in der Vorabversion (Draft) 2.0 verabschiedet, doch eine finale Spezifikation steht weiterhin aus.

Quelle: http://www.heise.de
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Offline rillie

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Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #13 am: 07 Februar, 2009, 08:24 »
Hallo an alle

Ich habe eine Frage zum Thema Powerline.Für ein Projekt möchte ich eine Netzwerkverbindung über das hauseigene Stromnetz herstellen.Nun meine Fragen:

-wer hat schon Erfahrungen damit gesammelt und waren diese positiv oder negativ?
-bei den Beschreibungen wird immer nur vom gleichen Stromkreis gesprochen.Meinen die damit, dass die Geräte an der gleichen Phase hängen müssen???
-kann ich einen der Adapter direkt an einen 10/100 Switch hängen ( DSL-Router kann ja direkt angeschlossen werden ), oder muß noch ein Gerät dazwischen  geschaltet werden um auf einen Server im normalen LAN (gleiche Protokolle?) zugreifen zu können?

-welchen der vielen Anbieter könnt ihr empfehlen, D-Link, Zyxsel, Netgear, Devolo, Lynksis, Siemens etc.

Hab mit dieser Materie noch nichts zu tun gehabt und würde mich freuen wenn mir jemand ein paar Tips geben könnte.Kennt vielleicht jemand eine Seite wo dieses Thema mal mit einer technischen Zeichnung ( Verkabelung, Sicherungskasten etc. ) intensiver erläutert wird.Ich bedanke mich hier schon mal an dieser Stelle.

lg
rillie

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Offline awaschko

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Re: Powerline/Netzwerk über Steckdose
« Antwort #14 am: 07 Februar, 2009, 17:59 »
Zitat
bei den Beschreibungen wird immer nur vom gleichen Stromkreis gesprochen.Meinen die damit, dass die Geräte an der gleichen Phase hängen müssen???
So weit ich weiß, ist Reichweite des Netzwerkes durch den Stromzähler begrenzt (was ja auch Sinn macht, da sonst die Nachbarn mit dran hängen könnten). Das könnte damit gemeint sein.
Weitere Infos gibt es hier bei diesem Chip-Artikel.