Autor Thema: MPAA vs. isoHunt - Kampf bis zum bitteren Ende  (Gelesen 981 mal)

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MPAA vs. isoHunt - Kampf bis zum bitteren Ende
« am: 14 Juli, 2009, 16:54 »
Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat angekündigt, dass man mit allen Mitteln gegen den Gründer von isoHunt, Gary Fung, vorgehen werde. Falls notwendig bis zu dessen privater Insolvenz.

Im vergangenen Jahr konnte die Motion Picture Association of America (MPAA) einen juristischen Sieg gegen TorrentSpy erreichen. Der Betreiber Justin Bunnell wurde zu einer Strafe von 110 Millionen US-Dollar verurteilt.

Obwohl gegen das Urteil Berufung eingelegt wurde, ist es vorerst rechtskräftig und die MPAA dementsprechend sehr darum bemüht, den Beitrag einzufordern. Natürlich verfügt Bunnell nicht über diese Summe. Doch es geht wohl auch gar nicht darum, diese einzutreiben. Es soll vielmehr einen psychologischen Effekt auf Filesharer und andere Seitenbetreiber haben. Zumindest hofft man dies, denn die geforderten Beträge sind meist mehr als nur existenzvernichtend. Im Fall von isoHunt, genauer dem Besitzer Gary Fung, bahnen sich inzwischen ähnliche Probleme an. Die Website, die zu den größten BitTorrent-Seiten im Netz gehört, sieht sich ebenfalls einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der MPAA gegenüber.

Im Vorfeld möchte man diesen nun offensichtlich bereits "weich kochen", um während des Prozesses leichteres Spiel zu haben. Fung will sich jedoch nicht einschüchtern lassen, wie er jüngst erklärte: "Ich mache das hier für die Zukunft". Dabei sei isoHunt und die anderen Portale sehr ähnlich zu Google, es bedürfe aber eines grundsätzlichen Umdenkens: "Wenn wir über Urheberrecht reden, sollten wir weiter denken. Es ist eine große Sache für unsere Kultur. Der gegenwärtige Stand des Urheberrechts ist möglicherweise nicht der zukünftige. Es gibt außerdem immer mehr Anlehnungen an BitTorrent, sogar bei großen Medienunternehmen. Das ist ein Blick in die Zukunft."

Verständlicherweise sieht die MPAA dies gänzlich anders, für die jede BitTorrent-Seite nach wie vor kommerziell handelt und durch Urheberrechtsverletzungen Geld verdient. Der Jurist Steven Fabrizio, seines Zeichens Anwalt der MPAA und auch bereits im Verfahren der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen Napster präsent, zeigt, wohin es wohl gehen soll. Es gehe nämlich nicht in erster Linie darum, die Seite offline zu bringen. Das ultimative Ziel ist es, diejenigen abzuschrecken, die BitTorrent-Seiten betreiben. Im Fall von TorrentSpy war die Seite bereits offline, und dennoch setzte man weiterhin alles daran, den Schadensersatz von Bunnell zu bekommen. Für isoHunt wünscht man sich - im Falle eines Sieges vor Gericht - eine ähnliche Vorgehensweise, wenngleich es nicht so scheint, als ob isoHunt sich vor einem rechtskräftigen Urteil verabschieden würde. Steven Fabrizio verspricht jedoch bereits jetzt, dass die Filmindustrie im Falle eines Sieges sich ebenso auf Fung stürzen werde. Man sei sich durchaus bewusst, dass Fung wohl niemals ein Millionenurteil stemmen kann, aber man sei geduldig. "Das Urteil wird nicht verschwinden. Wenn Gary Fung eine legale Website aufbaut, werden wir da sein. Wenn er diese Firma für 100 Millionen US-Dollar verkauft, werden wir da sein. Für den Rest seines Lebens werden wir in der Lage sein, das Urteil durchzusetzen", so Fabrizio gegenüber der Financial Post.

Natürlich ist die ganze Sache bislang rein hypothetisch, da das Verfahren erst einmal beginnen muss und ein Urteil noch in weiter Ferne steht. Man ist jedoch in letzter Zeit keine großartig positiven Entwicklungen gewohnt, wenn es um Auseinandersetzungen zwischen Rechteinhaber-Verbänden und Filesharing-Seiten geht. Auch ist die lobbyistische Macht der Contentindustrie in den USA wesentlich präsenter als anderswo. Nicht zuletzt gewinnt man aber den Eindruck, als würde es hier inzwischen nicht mehr um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Parteien gehen, sondern um eine Art Rachefeldzug, der zwischenzeitlich auf eine persönliche Ebene gewandert ist.

Fraglich ist schlussendlich nur, ob die amerikanische Justiz der Erklärung von Fung, dass isoHunt nicht anders als Google funktioniere, auch annehmen wird. Denn auch wenn dies mitunter zutreffen mag, so gibt es zwischen Google und der Contentindustrie bislang keine intensiven Probleme, was angeblich primär an der Löschpraxis des Suchmaschinengiganten liegt. Darüber hinaus seeded Google natürlich auch keine Torrent-Dateien.

Quelle : www.gulli.com

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In einem Verfahren der US-Filmindustrie gegen die Torrent-Suchmaschine Isohunt vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien hat der Vorsitzende Richter den klagenden Industrieverband MPAA aufgefordert, nachzuweisen, dass Isohunt-Nutzer gegen das US-Copyright verstoßen. Das US-Urheberrecht sei nicht für Verstöße zuständig, die im Ausland stattfinden, begründete Richter Stephen Wilson seine Entscheidung.

In dem seit 2006 anhängigen Verfahren hatten die MPAA-Anwälte zuvor beantragt, den Fall im beschleunigten Verfahren – also ohne Prozess und Jury – zu entscheiden. Bevor Richter Wilson über diesen Antrag entscheidet, soll die MPAA nun bis zum 15. September darlegen, wie Nutzer der von einem Kanadier betriebenen Torrent-Suchmaschine direkt gegen amerikanisches Urheberrecht verstoßen. Isohunt-Anwalt Ira Rothken gab sich gegenüber CNet News optimistisch, dass Richter Wilson den MPAA-Abtrag ablehnen werde und er den Fall vor die Geschworenen bringen kann.

Auch in einem anderen Gerichtsverfahren stehen die Zeichen auf Prozesseröffnung. In Kanada war Isohunt selbst gegen die Musikindustrie vor Gericht gegangen, um feststellen zu lassen, dass die Torrent-Suchmaschine legal operiert. Das Gericht folgte einem Antrag von Isohunt auf beschleunigtes Verfahren nicht und ordnete auf Antrag der Gegenseite eine reguläre Verhandlung an. Auch die Berufung gegen diese Entscheidung wurde zurückgewiesen.

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isoHunt für Urheberrechtsverstöße mitverantwortlich
« Antwort #2 am: 25 Dezember, 2009, 18:28 »
Ein Gericht in Kalifornien hat entschieden, dass die Betreiber der BitTorrent-Suchmaschine isoHunt für die durch die Nutzer begangenen Urheberrechtsverletzungen mitverantwortlich gemacht werden können, berichtet 'Slyck'.

In der Entscheidung, die auf ein von der Filmfirma Columbia Pictures angestrengtes Verfahren zurück geht, setzte der zuständige Richter isoHunt die von isoHunt-Gründer Gary Fung betriebenen Portale, darunter auch TorrentBox.com, ed2k-it-com und Podtropolis.com, mit Angeboten wie Napster, Grokster und Usenet.com gleich.

Letztlich könne Gary Fung wegen Beihilfe zur Verletzung von Urheberrechten zur Rechenschaft gezogen werden, so der Richter. Das Gericht stellte außerdem fest, dass der Betreiber von isoHunt & Co sich seiner Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung vollkommen bewusst sei und dies mit voller Absicht tue.

Letztlich bleibt das Urteil des kalifornischen Gerichts für den Betreiber von isoHunt vorerst ohne Folgen, da er in Kanada wohnhaft ist. Fung ist also nicht gezwungen, seine Portale nun zu schließen oder von Urheberrechtsverletzungen zu befreien. Im Januar wollen die an dem Verfahren beteiligten Parteien erneut zusammentreffen, um eventuelle Sanktionen gegen Fung zu diskutieren.

Quelle : http://winfuture.de

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MPAA: IsoHunt geht in Berufung
« Antwort #3 am: 24 Februar, 2010, 18:11 »
Im vergangenen Jahr unterlag die BitTorrent-Suchmaschine IsoHunt gegen die Motion Picture Association of America (MPAA). Nun geht IsoHunt in Berufung und startet parallel eine abgespeckte Version ihrer Website.

Bereits 2006 initiierte die Motion Picture Association of America (MPAA) eine Klage gegen IsoHunt sowie deren Tochterseite Torrentbox. Man warf dem Besitzer, Gary Fung, vor, er würde aus den Diensten Profit schlagen. Aus Diensten, die es Dritten ermöglichen, urheberrechtlich geschützte Werke zu tauschen - illegal selbstverständlich.

Ende 2009 folgte dann das überraschende Urteil eines US-Bundesrichters in Kalifornien. IsoHunt trägt eine gewisse Schuld an der Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke. Das Verfahren sei aber inhaltlich ähnlich zu Napster oder Grokster. Folglich wurde der Prozess im Eilverfahren abgehandelt. Lange Zeit war unklar, ob Gary Fung gegen das Urteil in Berufung gehen wird.

Nun hat er erklärt, dass man es zumindest versuchen wird. "Bevor wir in Berufung gehen können, müssen wir einige Anträge einreichen. Das erledigen wir gerade", so Gary Fung, "Die Verfügung der Kläger sowie deren Vortrag, einen Keyword-Filter einzubauen, bringt unserer Ansicht nach die Balance der Meinungsfreiheit, Fair-Use sowie des Urheberrechtsschutzes aus dem Gleichgewicht. Solch ein Keyword-Filter ist darüber hinaus unmöglich so einzubauen, dass er absolut präzise arbeitet. Er wird auch keine Konflikte mit freien Werken, kostenlosen Angeboten oder ausländischem Recht vermeiden können."

Wie problematisch ein Keyword-Filter wäre, schildert der Rechtsbeistand von IsoHunt, Ira Rothken: "Wenn der Titel einer neuen TV-Show auf einem bekannten Satz basiert, der bereits für einen Amateurfilm oder ein Linux-Programm verwendet wird, so wird die Verbreitung des Films oder Programms verhindert."

Bis das Berufungsverfahren beginnt, will man eine "Lite"-Version der BitTorrent-Suchmaschine anbieten. Alle im Verfahren vorgebrachten Werke sollen dort entfernt werden. Ansonsten sei die Funktionalität aber gleichwertig zu einer Suchmaschine wie Google oder Yahoo. Der einzige Unterschied bestehe darin, dass nur .torrent Dateien gefunden werden. Ob es dazu kommt, muss Fung jedoch noch mit dem Gericht abklären.

Um seine These zu untermauern, hat er einige beliebte Torrents via Google und Yahoo gesucht. Sein Ergebnis ist dabei wenig überraschend und wurde auch dem Gericht mitgeteilt. "Dieser Test hat gezeigt, dass 95 Prozent der Torrent-Dateien bei IsoHunt auch bei den großen Suchmaschinen angeboten werden", so Rechtsanwältin Rothken in einem Schreiben an das Gericht.

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isoHunt vor dem Aus!
« Antwort #4 am: 01 April, 2010, 18:51 »
isoHunt muss seit dem kürzlich ergangenen Gerichtsurteil alle Links auf Inhalte entfernen, die die Urheberrechte Dritter verletzen. Die amerikanische Interessenvereinigung der Filmwirtschaft, MPAA, hatte sich um juristische Schritte gegen das BitTorrent-Portal bemüht.

Den Unternehmen in Hollywood war diese Website neben The Pirate Bay schon seit Urzeiten ein Dorn im Auge. Ähnlich wie bei mininova müssen nun alle Torrent-Dateien entfernt werden, die auf illegales Material verweisen. Und das dürften so gut wie ausnahmslos alle dort verfügbaren Torrent-Links sein.

Der 27-jährige Administrator Gary Fung rechnet dementsprechend mit dem Aus seiner Website. Eine stichprobenartige Analyse der Torrent-Dateien hatte vor Gericht gezeigt, dass mindestens 95% aller Files auf urheberrechtlich geschützte Inhalte verweisen. Dem Magazin Wired sagte der Betreiber am Telefon, wenn er die Dateien laut der Anweisung des Gerichts filtern solle, würde das im Endeffekt nichts anderes bedeuten, als die Suchmaschine abzuschalten. 14 Tage Zeit hat er nun, um dies in die Tat umzusetzen. Die Anordnung bezieht sich neben Isohunt aber noch auf die weniger bekannten Portale Torrentbox und Podtropolis.

Gary Fung wollte als Kompromiss der MPAA vorschlagen, ihm eine Liste auszuhändigen, welche Dateien er löschen soll. Der Richter lehnte dies aber ab. Bis zum 12. April hat Fung zumindest theoretisch die Option, sich mit der MPAA anderweitig zu einigen. Die Rechtsanwälte der Filmindustrie werden einen Teufel tun, vom jetzigen Gerichtsurteil abzuweichen. Sie können mit dem Ausgang des Verfahrens mehr als zufrieden sein. Warum sollten sie sich mit weniger zufrieden geben?

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IsoHunt: Keyword-Filterlisten sind nutzlose Zensur
« Antwort #5 am: 28 Juni, 2010, 11:18 »
Der Betreiber des BitTorrent-Portals IsoHunt, Gary Fung, hat in einem Schreiben an das Gericht den Einsatz von Keyword-Filterlisten in der Suchmaschine als unbrauchbares Mittel abgelehnt.

Eine solche Methode würde demnach nicht dafür sorgen, dass Urheberrechte besser geschützt werden, sondern eine Zensur gegen einen breiten Umfang von Inhalten einführen. Immerhin sollen durch die Filmbranche einfach nur Suchbegriffe gesperrt werden können.

"Meiner Ansicht nach versuchen die MPAA und die Entertainment-Industrie hier nicht, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, sondern Kontrolle über die BitTorrent-Technologie zu bekommen", argumentierte Fung in einem Schreiben an das Gericht.

Er kritisierte, dass die Sperrung allgemeiner Begriffe nicht nur den Zugang zu bestimmten Filmen blockiert, sondern auch den zu Inhalten, die Public Domain sind oder unter Lizenzen wie der GPL oder CReative Commons stehen.

Ira Rothken, die Anwältin von IsoHunt kritisierte weiterhin, dass in dem Verfahren gegen das Portal stets nur die Urheberrechts-Frage eine Rolle spielte. Die Bedeutung von Fragen um die Themen Zensur und freie Rede hätte kaum eine Rolle gespielt.

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isoHunt von 26 Labels auf 4 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt
« Antwort #6 am: 15 Februar, 2011, 16:39 »
Die beliebte BitTorrent-Seite isoHunt muss schwere Zeiten durchmachen. Eine Gruppe von 26 Labels, darunter die vier Majorlabels Sony, EMI, Warner und Universal, haben den Betreiber der Seite auf mehr als vier Millionen Kanadische Dollar Schadensersatz verklagt.

Es sind harte Zeiten für Gary Fung, den Betreiber des BitTorrent-Index Portals isoHunt. Bereits vor einigen Monaten war sein Unternehmen einer Klage mehrerer US-Filmstudios unterlegen. Nun droht bereits der nächste Prozess, dessen Ausmaße noch weit schlimmer wirken. Insgesamt 26 Labels haben Gary Fung gemeinsam verklagt. Man fordert vier Millionen Kanadische Dollar Schadensersatz (umgerechnet ca. 3 Millionen Euro).

Die Anschuldigungen sind dabei wohlbekannt. Die Website isoHunt sei nur aus einem einzigen Grund entworfen und betrieben worden: um Urheberrechte zu verletzen. Der Beklagte habe derartige Taten gefördert, dafür geworben, gestattet, erleichtert, und zur Verbreitung beigetragen. Darüber hinaus habe er davon kommerziell profitiert. Man könne Gary Fung von den Taten nicht ausschließen, da der Beklagte sowie die Nutzer der Seite gemeinsam agieren, indem sie Werke via Filesharing weiter verbreiten.

Neben dem Schadensersatz fordern die Labels darüber hinaus die Abschaltung von isoHunt sowie zwei weiterer Websites, die sich im Besitz von Gary Fung befinden. Irritierend an der Klage ist die Tatsache, dass sie bisher totgeschwiegen wurde. Bereits im Mai vergangenen Jahres wurde sie auf den Weg gebracht. Doch die Labels verzichteten darauf, dies pressewirksam zu verbreiten.

Gegenwärtig versucht isoHunt noch gegen den verlorenen Prozess gegen den Interessensverband der US-Filmindustrie, die Motion Picture Association of America (MPAA), vorzugehen. Es ist anzunehmen, dass man auch gegen die Sammelklage der 26 Labels vorgehen wird. Auf lange Sicht könnten sich derart schwerwiegende Prozesse jedoch erdrückend für die BitTorrent-Seite auswirken und für dessen Auflösung oder Abwanderung sorgen.

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MPAA vs. isoHunt: Google ist die größte BitTorrent-Suchmaschine
« Antwort #7 am: 16 März, 2011, 13:10 »
Die juristische Auseinandersetzung zwischen der Motion Picture Association of America (MPAA) sowie der BitTorrent-Seite isoHunt hat vor einiger Zeit auch Google auf den Plan gerufen. Seit vergangenem Monat ist der Suchmaschinenriese als Berater des Gerichts im Verfahren involviert.

Eigentlich schlägt sich Google auf keine Seite. Auch in der neuen Funktion als Berater des Gerichts versucht der Gigant eine neutrale Haltung einzunehmen. Gleichwohl ergreift man aber indirekt Partei für den BitTorrent-Index isoHunt. Man befürchtet wohl, dass die Verurteilung von isoHunt auch Auswirkungen auf Google haben könnte. Die BitTorrent-Seite isoHunt muss nämlich die Suchergebnisse filtern. Torrents zu urheberrechtlich geschützten Werken dürfen nicht mehr angezeigt werden.

Wie der Suchmaschinengigant klargestellt hat, sei die Verurteilung an sich durchaus richtig. In ihrem Umfang sei sie jedoch zu weit gefasst. Das Filtern von Suchergebnissen zählt man dazu. Insbesondere nachdem isoHunt auf einen wichtigen Aspekt aufmerksam gemacht hat. Man übermittelte dem Gericht eine Analyse, die auch für Google nicht besonders positiv ist.

Alle Torrents, die man bei isoHunt finden konnte, sind auch über die Google-Suche verfügbar: "Weder Google noch die Kläger erwähnen, dass es eine Deckung von 95 Prozent bei den Torrents gibt, die durch das System des Beklagten sowie durch Google und/oder Yahoo verfügbar sind!"

Der Tenor von isoHunt ist simpel: Google macht im Grunde genau dasselbe, wie die BitTorrent-Seite. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch richtig. Nicht zuletzt verfügt Google sogar über einen eigenen Suchparameter für Torrent-Dateien. Mit diesem Vergleich versucht man das Gericht auf etwas hinzuweisen. Nämlich dass Google eigentlich die größte "BitTorrent-Suchmaschine" sei, und nicht isoHunt.

"Der Beklagte möchte der Jury darlegen, dass es unfair ist, den Beklagten für schuldig zu befinden, wenn Google unbehelligt von den Klägern Torrents für 10-20 Mal so viele Besucher anbietet, wie [isoHunt] sie hatte", so das Schreiben an das Gericht.

Gary Fung von isoHunt hofft, dass das ursprüngliche Urteil aufgehoben wird. Dadurch soll der Weg für ein Verfahren vor einer Jury freigemacht werden. Vor einer Jury rechnet er mit besseren Siegchancen.

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Torrent-Website isoHunt schließt nach langem Rechtsstreit
« Antwort #8 am: 18 Oktober, 2013, 11:35 »
Die kanadische Torrent-Suchmaschine isoHunt wird nach Angaben des Verbands der US-Filmbranche (MPAA) im Rahmen eines Vergleichs mit den Filmstudios schließen. Mit der außergerichtlichen Einigung, die auch eine Millionenstrafe gegen den Betreiber der Website einschließt, geht ein jahrelanger Rechtsstreit zu Ende. "Das ist ein starkes Signal für alle, die ihre Geschäfte darauf aufbauen, andere zu Urheberrechtsverletzungen anzustiften", sagte MPAA-Chef Chris Dodd dem US-Branchenmagazin Variety am Donnerstag.

Dem Bericht zufolge haben sich beide Parteien darüber hinaus auf eine Strafe in Höhe von 110 Millionen US-Dollar (80 Millionen Euro) gegen isoHunt und dessen Gründer Gary Fung geeinigt. US-Filmstudios hatten Fung im Jahr 2006 zusammen mit den Betreibern anderer Filesharing-Websites verklagt. Torrent-Indizes hatten sich stets damit zu verteidigen gewusst, dass sie selbst keine Urheberrechtsverletzungen begehen und als Suchmaschine lediglich Links verzeichnen.

Im Prozess gegen isoHunt wurde Fung jedoch im verkürzten Verfahren ohne Jury für schuldig befunden, Dritte zu Urheberrechtsverletzungen anzustiften. Wegen seiner Kenntnis der von isoHunt-Nutzern begangenen Verstöße könne Fung das Haftungsprivileg für Suchmaschinenbetreiber nicht für sich beanspruchen, hatte der Vorsitzende Richter im Dezember 2009 entschieden und eine Verfügung mit Auflagen gegen isoHunt erlassen. Diese Verfügung war im Herbst dieses Jahres von der Berufungsinstanz bestätigt worden.

Im kommenden Monat sollte das Verfahren eigentlich fortgesetzt werden, um über das Strafmaß zu entscheiden. Dabei hätten die Studios für ihre Werke nur nachweisen müssen, dass ein Nutzer eine entsprechende Torrentdatei über isoHunt heruntergeladen hat. Die Kläger forderten Schadensersatz für Urheberrechtsverletzungen an über 21.000 Filmen. Das US-Urheberrecht sieht Schadensersatz von bis zu 30.000 US-Dollar pro Werk und Verletzung vor. Erkennt das Gericht auf Vorsatz, kann der Schadensersatz auf maximal 150.000 US-Dollar steigen.

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Torrent-Suchmaschine isoHunt lebt als Archiv weiter
« Antwort #9 am: 30 Oktober, 2013, 16:32 »
isoHunt ist tot, lang lebe isoHunt: Frei nach diesem Motto haben Unbekannte die Torrent-Suchmaschine wiederbelebt, die erst vor wenigen Tagen nach einem langen Rechtsstreit mit der Filmindustrie vom Netz gegangen war. Auf einer neuen Domain und mit dem bekannten Layout haben die neuen Betreiber rund drei Viertel des isoHunt-Archivs veröffentlicht, schätzt das Fachblog TorrentFreak.

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