Autor Thema: EXPERTENWARNUNG : Jedes vierte WLAN ist völlig ohne Schutz  (Gelesen 3147 mal)

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Offline SiLæncer

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Statt Störerhaftung: Onlinepetition für offene Drahtlosnetzwerke
« Antwort #15 am: 13 Januar, 2011, 17:54 »
Der Bundestag soll Rechtssicherheit beim Betrieb offener Drahtlosnetzwerke schaffen. Das wird in einer ePetition gefordert. Offene WLANs könnten zu einer besseren Versorgung mit drahtlosem Internet führen und dabei helfen, Energie zu sparen.

Der Netznutzer Stefan Meiners hat beim Bundestag eine Onlinepetition eingereicht. Darin fordert Meiners das Parlament auf, den offenen WLAN-Betrieb explizit zu erlauben. Die am 4. Januar eingereichte Petition wurde jetzt freigeschaltet, Nutzer können sie noch bis zum 24. Februar unterzeichnen.

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, mittels eindeutiger Rechtsnorm, den Betrieb von ungeschützten unentgeltlichen Zugängen zu kabellosen Netzwerken (nachfolgend WLAN) zu erlauben und damit private Internetzugänge Dritten zur Verfügung zu stellen", heißt es in der ePetition. Ziel ist es, dass Nutzer ihre kabellosen Netzwerke öffnen können und damit anderen Personen einen kostenlosen Internetzugang ermöglichen.

Besserer Zugang, weniger Energie

Meiners hofft auf einen doppelten Nutzen: So könnten in Regionen, die nur mangelhaft mit UMTS versorgt sind, offene WLANs einen besseren mobilen Internetzugang bieten. Außerdem erhielten so auch einkommensschwache Bürger mobilen Internetzugang. Eine Öffnung der Drahtlosnetzwerke könnte zudem Energie sparen: Es würden, so Meiners, "heute unnötig viele WLAN-Geräte in unmittelbarer Nachbarschaft betrieben." Würden die Zugänge geöffnet, könnten in überversorgten Gegenden WLAN-Access-Points abgeschaltet werden.

Derzeit ist es gesetzlich nicht verboten, ein WLAN nicht zu verschlüsseln und damit offen zu lassen. Nutzt jedoch ein Dritter den offenen Zugang für illegale Aktivitäten, etwa um widerrechtlich urheberrechtlich geschützte Dateien herunterzuladen oder um in einen fremden Computer einzudringen, kann der Betreiber dafür haftbar gemacht werden. Durch die Petition soll der Bundestag Rechtssicherheit für das Betreiben offener WLANs schaffen.

Quelle : www.golem.de



Prinzipiell kein schlechte Idee...wenn auch nicht neu ...aber da stellt sich natürlich ernsthaft die Frage wie man die rechtliche Seite vernünftig handhaben will ...

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Offline kater

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da würden aber zB Hotelbetreiber kotzen. Wer würde dann noch deren teilweise völlig überteuerten und oft lahmen Inetzugänge nutzen?
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Offline SiLæncer

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WLAN-Nutzer überschätzen die eigene Sicherheit
« Antwort #17 am: 11 Oktober, 2011, 16:36 »
Laut einer vom Industriekonsortium WiFi-Alliance (WFA) in Auftrag gegebenen Studie überschätzen etwa ein Drittel aller US-amerikanischen WLAN-Nutzer die Sicherheit ihrer eigenen Geräte und Daten. 97 Prozent der Befragten halten ihre Geräte und Funknetze danach für generell sicher. Die Studie fragte auch einen Katalog konkreter Sicherheitsmaßnahmen ab: Die volle Punktzahl erhielten dabei allerdings nur 66 Prozent der Teilnehmer.

Grundlegende Schutzmaßnahmen wie die WLAN-Verschlüsselung haben 86 Prozent aller Befragten eingerichtet, allerdings erfüllen die dabei eingesetzten Passphrases und Passwörter nur bei 59 Prozent die Mindestanforderungen (laut WFA wenigsten 8 Zeichen lang, Mischung aus Groß-, Kleinbuchstaben und Sonderzeichen). Außerdem wissen zwei von drei Befragten, dass sie selbst für die Sicherheit der eigenen Daten und Geräte verantwortlich sind. Weitere 80 Prozent kennen das Risiko automatischer Freigaben, weniger als Zweidrittel (62 Prozent) deaktivieren allerdings diese Funktion tatsächlich. Nur 18 Prozent sichern die eigene Daten beim Internetzugang über öffentliche WLAN-Hotspot zusätzlich durch ein virtuelles privates Netz (VPN).

Interessanterweise hängt laut Studie der Einsatz der diverser Sicherungsmechanismen im Funknetz nicht vom selbst eingeschätzten Kenntnisstand der Nutzer oder von früheren, negativen Erfahrungen ab: So verhalten sich etwa ehemalige Malware-Opfer nicht besser als Nutzer, die bislang von Schädlingen verschont wurden. Auch liegen Nutzer, die sich selbst als "technisch versiert" bezeichnen, bei den tatsächlich eingesetzten Schutzmaßnahmen kaum über der Bewertung von Befragten, die sich als "technisch unbedarft" einstufen. Für die Studie befragte das Unternehmen Wakefield Research 1000 US-Amerikaner im Alter über 18 Jahre per Telefon.

Quelle : www.heise.de



Ist bei uns hier in D sicherlich nicht anders ...

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Offline Jürgen

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Re: WLAN-Nutzer überschätzen die eigene Sicherheit
« Antwort #18 am: 29 November, 2011, 18:38 »
Ist bei uns hier in D sicherlich nicht anders ...
Definitiv nicht.
Es gibt sogar Zeitgenossen, die ihr WLAN offen lassen und noch nicht einmal das default admin password ihres Modem-Routers ändern oder wenigstens den Zugriff auf's Konfigurationsinterface per WLAN unterbinden.
So könnte jeder Eindringling (spätestens nach kurzer Suche) übernehmen, interne Protokolle löschen und abschalten usw.
Und damit bleibt dort nicht einmal mehr die MAC-Adresse des zugreifenden Geräts vermerkt.

Bedeutet, wenn man Übles nachzuverfolgen versucht, bleibt man dort stehen, und der Anschlussinhaber darf mit ganz erheblichen Problemen rechnen.
Eine Entlastung wäre nur im Falle zukünftiger laufender Überwachung möglich.
Aber wer ermittelt denn noch weiter, wenn der Delinquent gefasst ist...

Hiermit sei auch der weiblichen Hälfte dringend an's Herz gelegt, Netzwerkkabel sind zwar selten hübsch, aber sie können letztlich die Familie retten.
Und die allermeisten vernetzbaren Geräte können die auch nutzen.

Hilti-Router rulez...

Falls nicht (komplett) drahtgebunden möglich, wäre wenigstens auf sehr viel stärker reichweitenbeschränkte drahtlose Dienste zu achten, wie 5GHz-WLAN oder Bluetooth.
Und natürlich selbst dann ausschließlich abgesichert, nach aktuellem Stand der Technik.

Ein offenes WLAN zu betreiben ist grob fahrlässig.
Und wer damit auf die Nase fällt, der ist selbst schuld, weil er viele Jahre lang gepennt hat.
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000