Autor Thema: Internetsucht mit Stromschlägen kurieren  (Gelesen 667 mal)

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Offline ritschibie

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Internetsucht mit Stromschlägen kurieren
« am: 15 Juli, 2009, 13:44 »
In China scheint es eine umstrittene Therapie gegen "Internetsucht" zu geben. Den Betroffenen werden dabei Stromstöße verabreicht.

China Daily berichtet, dass diese Therapie, um Internetsucht zu kurieren, vom Gesundheitsministerium vorerst gestoppt wurde. Offenbar ging ihnen die Methode viel zu weit. Zu der offiziellen Begründung heißt es, dass die Methode nicht nachgewiesenermaßen sicher ist. Es geht dabei vor allem um jüngere Internetsüchtige - und gerade bei diesen ist eine Elektroschocktherapie als besonders fragwürdig anzusehen. Der Betreiber eines Portals für Internetsüchtige sagte hierzu: "Wir wissen nicht, ob diese verrückte Behandlung nicht frei von Nebenwirkungen ist."

Die Therapie, welche vor allem in Kliniken zum Einsatz kam, ist somit vorerst verboten. Ein Sprecher der Klinik in Shandong sagte hierzu, dass die Therapie nicht alleine aus Stromstößen bestand, sondern auch medizinische und psychologische Elemente beinhaltet hätte. Laut Angaben von China Daily wurden mehr als 3.000 junge Menschen mit dieser Therapie behandelt. Dafür wurden sie in ein viermonatiges Programm gezwungen. Die Eltern mussten eine Vereinbarung unterschreiben, welche zulässt, dass ihre Kinder mit Stromschlägen bis zu 200 Milliampere "behandelt" werden. Sobald die Patienten ihre Sucht zugaben, gelten sie als "geheilt" oder "wiedergeboren". Bezahlen musste man diese Therapie auch, welche monatlich mit 6.000 Yuan, etwa 625 Euro, zu Buche schlägt - also alles andere als günstig ist. Angeblich mussten sich die Patienten an einen Codex halten, welcher aus 86 Regeln bestand. Bei Missachtung würde ein Stromschlag die Antwort sein, darunter auch Dinge wie ein Verbot, Schokolade zu essen, oder sich im Badezimmer einzuschließen. Angeblich sei diese Behandlung an die Öffentlichkeit geraten, indem erste Betroffene über ihre Erfahrungen gebloggt hätten - obwohl ihnen auch das untersagt wurde.

Quelle: http://www.gulli.com

Zitat
Kommentar: Ich hab' schon ein bißchen mit meiner Taschenlampe herumexperimentiert ;)
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Offline Jürgen

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Re: Internetsucht mit Stromschlägen kurieren
« Antwort #1 am: 15 Juli, 2009, 23:54 »
Stromschläge von 200 mA sind lebensgefährlich.
Personenschutzschalter schalten nicht ohne gute Gründe bei höchstens 30 mA ab.

Elektroschockmisshandlungen gegen misliebiges Verhalten sind schon pervers genug, aber die Chinesen können offensichtlich alles immer noch steigern.
Und mit Folterstaaten hatten deutsche Regierungen bekanntlich noch nie Probleme  >:(
Bin 'mal gespannt, wann der erste hiesige Politclown die Idee aufgreift...
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Offline SiLæncer

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China betrachtet seit einiger Zeit die Internetabhängigkeit von Kindern und Jugendlichen als ernsthaftes Problem. Es wird angenommen, dass Millionen von Menschen abhängig seien. Als gefährdet gilt, wer täglich mehr als sechs Stunden im Laufe von drei Monaten in der Freizeit online ist und einige Symptome zeigt wie Stress, Konzentrations- oder Schlafstörungen und den Drang, wieder ins Internet zu gehen. Kliniken bieten Therapien an, die oft darin zu bestehen scheinen, den jungen Menschen Disziplin beizubringen.

Eine besondere Form der Therapie war die Verabreichung von Elektroschocks in einer Klinik in Linvi (Provinz Shandong). Dort waren allein im vorigen Monat 3000 junge Menschen in die vier Monate lange Behandlung aufgenommen worden, berichten staatliche Medien. Eltern und Erziehungsberechtigte mussten eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass zur Behandlung auch Elektroschocks mit einer Stärke bis zu 200 Milliampere gehören. Das chinesische Gesundheitsministerium ist nun eingeschritten und hat die Verabreichung von Elektroschocks aus Sicherheitsgründen verboten. Es sei nicht bekannt, welche Nebenfolgen eine solche Behandlung habe und ob sie für junge Menschen geeignet sei. Die Klinik hat die Elektroschocks daraufhin eingestellt.

Die Elektroschocks wurden nicht aus therapeutischen Zwecken, sondern nur zur Strafe verabreicht, wenn die Patienten eine von insgesamt 86 Regeln gebrochen hatten. So durften sie beispielsweise keine Schokolade essen, das Badezimmer abschließen, Medikamente vor dem Essen einnehmen oder es wagen, sich auf den Stuhl der Leiters des Entziehungsprogramms der Klinik zu setzen. Bekannt wurden die elektrischen Züchtigungen durch online veröffentlichte Berichte ehemaliger Patienten.

Quelle : www.heise.de

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