Autor Thema: Downloads: Boxopus lädt Torrents direkt in die Dropbox  (Gelesen 903 mal)

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Offline ritschibie

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Boxopus ist Bindeglied zwischen Torrents
und Dropbox. (Bild: Boxopus)
Über die Website Boxopus können Dateien aus Bittorrent direkt in die Dropbox des Anwenders gespeichert werden. Ein Umweg über den lokalen Rechner erfordert der Dienst nicht. Torrent-Websites können den Download in Boxopus als Option direkt anbieten. Damit ist ein recht hoher Grad von Anonymität beim Datendownload möglich.

Wer mit Boxopus Torrent-Dateien herunterladen will, muss dem Dienst per API ermöglichen, auf einen separaten Ordner namens "boxopus" seines Dropbox-Kontos zuzugreifen. Das Anlegen des Ordners übernimmt das Dropbox-API. Die restlichen Daten kann Boxopus nicht sehen.

Die Server von Boxopus ziehen dann die Dateien für den Anwender aus dem Peer-to-Peer-Netzwerk und kopieren sie automatisch in den Cloud-Speicher. Von dort aus wird der Inhalt automatisch über alle angeschlossenen Geräte des Anwenders zur Verfügung gestellt. Über das Webinterface von Boxopus können neue Torrents hinzugefügt werden. Alternativ können Websites Links veröffentlichen, die die Funktion direkt ansteuern. Dann spart sich der Anwender sogar den Zugriff auf die Weboberfläche von Boxopus.

Einige bekannte Sites wie Torrentreactor, Fulldls.com, Vertor.com und Torrentzap.com unterstützen diese Möglichkeit bereits, berichtet die Website Torrentfreak.


Boxopus als Bindeglied zwischen Torrents und der Dropbox (Screenshot: Golem.de)

Gefühlte Anonymität

Ein Dropbox-Konto mit 2 GByte Basisspeicherplatz kann sich jeder Anwender mit einer funktionsfähigen E-Mail-Adresse zulegen. Mit den US-Behörden arbeitet Dropbox zusammen, wenn rechtliche Schritte eingeleitet werden, teilte der Dienst im April 2011 mit. Einem rechtmäßigen behördlichen Auskunftsverlangen wird sich auch Boxopus nicht verschließen können. So könnten Zugriffe und Torrent-Download-Anweisungen von Anwendern Ermittlungsbehörden in die Hände gelangen, die Rückschlüsse über die IP der Anwender und ihr Dropbox-Konto ermöglichen.

So taucht zwar die IP des Anwenders beim Download der Torrents nicht mehr auf, da Boxopus die Downloads durchführt, aber eine Garantie auf vollständige Anonymität ist das nicht, da Boxopus selbst ins Visier geraten könnte. Boxopus befindet sich in der Betaphase und ist kostenlos nutzbar.

Einschränkungen hinsichtlich von Dateigrößen und -arten gibt es bei Boxopus bislang nicht. Dass künftig Kapazitätsschranken eingebaut werden, lässt schon jetzt ein Hinweis erkennen, der Statistiken und den "restlichen Traffic" anzeigt.

Quelle: www.golem.de
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Offline SiLæncer

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Piraterie: Dropbox sperrt Torrent-Startup Boxopus
« Antwort #1 am: 26 Juni, 2012, 19:30 »
Mit Boxopus wollten die Betreiber einen Dienst auf den Weg bringen, der es den interessierten Nutzern ermöglicht, Downloads aus dem BitTorrent-Netzwerk direkt auf den zugehörigen Cloud-Speicher von Dropbox zu legen.

In der letzten Woche berichteten zahlreiche Online-Portale über diesen neuartigen Dienst, mit dem sich Dateien aus dem Filesharing-Netzwerk BitTorrent in eine Dropbox herunterladen lassen. Daraufhin wurde die Hürde von 50.000 Mitgliedern innerhalb von kurzer Zeit überschritten. Auf den Boxopus-Dienst wurden auch die Köpfe hinter Dropbox aufmerksam.

Kurzerhand hat sich Dropbox dazu entschlossen, die Nutzung der Programmierschnittstelle für Boxopus zu unterbinden. Offenbar befürchtet man im Hause Dropbox, dass der Zusammenhang mit den Torrent-Downloads etwas an dem Ruf des Cloud-Dienstleisters ändern könnte, schreibt das Szene-Portal 'Torrentfreak'.

Mit einer kurzen Stellungnahme hat Dropbox gegenüber dem Boxopus-Team erklärt, wieso man sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Man wurde darauf aufmerksam, dass das Angebot Features zur Verfügung stellt, welche unter Umständen die Verletzung von Urheberrechten fördern. Insofern müsse von einem Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen gesprochen werden.

Für die Betreiber von Boxopus kam diese Entscheidung überraschend. Im Vorfeld wurde Dropbox über das Vorhaben ausdrücklich informiert und der Cloud-Dienstleister soll selbst einen genauen Blick auf eine Vorabversion des Angebots geworfen haben. Darüber hinaus ging Boxopus den eigenen Schilderungen zufolge auf sämtliche Beschwerden im Zusammenhang mit dem DMCA ein.

Nun will Boxopus einen neuen Partner für das eigene Projekt, der möglicherweise mehr Toleranz für dieses Angebot zeigt, suchen.

Quelle : http://winfuture.de/

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
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