Neuigkeiten zum alten XXL-sunday-Tarif: Vorerst bleibt alles beim Alten. Das Gratissurfen über lokale Einwahlknoten ist damit für Bestandskunden weiterhin gegeben.
Woher der Sinneswandel?
Wie uns T-Com-Pressesprecher Walter Genz heute auf Anfrage mitteilte, werde XXL sunday für Altkunden zu den aktuell bestehenden Vertragskonditionen weitergeführt. Die geplante Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Berechnung der Onlineverbindungen gemäß einer "schwarzen Liste" von Einwahlnummern soll nun nicht mehr zum 1. Dezember dieses Jahres erfolgen.
Der Kurswechsel ergebe sich aus der Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG): Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post sei jetzt im sogenannten Ex-post-, nicht mehr im Ex-ante-Verfahren für die Kontrolle des Tarifes zuständig. Im Klartext heißt das: Es liegt nun in der Macht der Telekom, in welcher Form der Tarif fortgeführt wird. Die Regulierungsbehörde hat aber im Nachhinein noch die Möglichkeit das Angebot zu prüfen.
Ferner gehe der Optionstarif somit in die Zuständigkeit des Fernabsatzgesetzes über, das bei Vertragsänderungen zu Ungunsten des Kunden eine Kündigungsfrist von sechs Wochen vorschreibt. Nicht zuletzt wohl auch aus diesem Grund konnte die Anpassung der AGB zum 1. Dezember nicht durchgesetzt werden.
Wie geht's nun weiter?
Die Blacklist für Onlineverbindungen über den XXL-sunday-Tarif wird also definitiv kommen - fraglich bleibt nur: zu welchem Zeitpunkt? Zum 01.12.2004 mit Sicherheit nicht, bestätigte Herr Genz gegenüber onlinekosten.de. Nachdem das weitere Vorgehen durch die T-Com juristisch abgeklärt wurde, würden die betroffenen Kunden darüber jedoch rechtzeitig informiert. Bis dahin können Bestandskunden das Angebot unverändert nutzen und an Sonn- und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos surfen.
Quelle :
www.onlinekosten.de