Autor Thema: Wi-Fi Direct - WLAN-Verbindungen ohne Netzwerk  (Gelesen 959 mal)

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Offline SiLæncer

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Wi-Fi Direct - WLAN-Verbindungen ohne Netzwerk
« am: 25 Oktober, 2010, 16:02 »
Unter dem Namen Wi-Fi Direct zertifiziert die Wi-Fi-Alliance WLAN-Geräte, die sich auf einfache Art und Weise über eine Ad-hoc-Verbindung direkt miteinander verbinden lassen. Geräte, die sich normalerweise als WLAN-Client in einem Netzwerk anmelden, werden dabei selbst zu Access-Points, es bedarf also keiner WLAN-Infrastruktur, in der beide Geräte angemeldet sind.
Die vormals Wi-Fi Peer-to-Peer und nun Wi-Fi Direct genannte Spezifikation soll sich in allen WLAN-Geräten implementieren lassen. Auch Verbindungen zu älteren Geräten sind damit möglich, denn nur ein Gerät muss letztendlich Wi-Fi Direct unterstützen. Dieses wird dann selbst zu einem WLAN-Access-Point, an dem sich das andere Gerät wie gewohnt anmeldet.

Mit Wi-Fi Direct soll die klassische WLAN-Technik Bluetooth Konkurrenz machen, denn darüber lässt sich beispielsweise eine Kamera drahtlos mit einem Drucker verbinden, ohne dass eine externe WLAN-Infrastruktur benötigt wird. Auch ein Smartphone ließe sich auf diesem Weg leicht mit Daten wie Musik und Videos füllen, ohne dass ein Kabel benötigt wird.

Geräte, die Wi-Fi Direct unterstützen, müssen mit einem Knopfdruck zu einem Access-Point werden können und mindestens WPA2 unterstützen. Erste Produkte haben Atheros (mit der PCIe-Mini-Karte Xspan AR928x), Broadcom (PCIe-Mini-Karte BCM43224), Intel (Centrino Advanced-N 6200) und Ralink (PCIe-Mini-Karte MIMObility HM92C00) angekündigt. Zudem werden Ciscos WLAN-Controller 2106 und der WLAN-Access-Point Aironet 1240 Wi-Fi Direct unterstützen.

Details zu Wi-Fi Direct finden sich unter wi-fi.org.

Wie bei der Wi-Fi Alliance üblich, handelt es sich auch bei Wi-Fi Direct nur um ein Zertifizierungsprogramm. Entsprechende Siegel sollen Kunden signalisieren, dass die entsprechenden Geräte miteinander kompatibel sind. Viele Smartphones sind ganz unabhängig von Wi-Fi Direct in der Lage, selbst zum WLAN-Hotspot zu werden, um beispielsweise eine per UMTS hergestellte Internetverbindung per WLAN an mehrere Rechner zu verteilen.

Quelle : www.golem.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline ritschibie

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TDLS stellt direkte Verbindungen im
WLAN her. (Bild: Wi-Fi Alliance)
Die Wi-Fi Alliance startet mit der Zertifizierung von TDLS (Tunneled Direct Link Setup). Entsprechende Geräte in einem WLAN können eine direkt verschlüsselte Verbindung aufbauen, ohne dass die Daten über den Access Point laufen müssen.

TDLS soll die Datenübertragung im WLAN effizienter machen, indem Daten direkt zwischen den einzelnen Geräten ausgetauscht werden. Das soll das Netz entlasten, weil die Daten nicht von einem Gerät zum WLAN-Access-Point und von diesem an das andere Gerät übertragen werden müssen. Das geht schneller und reduziert Latenzzeiten sowie Störungen.

TDLS sorgt dafür, dass solche direkten Verbindungen zwischen Geräten im gleichen Netz ohne Zutun des Nutzers aufgebaut werden. Zudem können die Geräte dabei die von beiden unterstützte Maximalgeschwindigkeit verwenden, auch dann, wenn der Access-Point diese gar nicht abdeckt. Gleiches gilt für die Verschlüsselung: Es wird der höchste Sicherheitsgrad der beiden genutzten Geräte verwendet, unabhängig davon, ob der Access-Point das Verfahren kennt. Zudem können Geräte bei einer TDLS-Verbindung zusätzliche Stromsparmechanismen verwenden.

Gedacht ist TDLS vor allem für Media-Streaming. Die Zertifizierung durch die Wi-Fi Alliance soll dabei sicherstellen, dass die Geräte unterschiedlicher Hersteller kompatibel sind. Zertifiziert werden dabei nur Clients, beispielsweise Tablets, Smartphones, Notebooks und Unterhaltungselektronik.

TDLS ergänzt Wi-Fi Direct. Während TDLS die Datenübertragung im WLAN optimiert, soll Wi-Fi Direct die einfache Verbindung zweier Geräte ermöglichen, wenn keine Netzinfrastruktur zur Verfügung steht. Die Wi-Fi Alliance geht aber davon aus, dass die meisten Geräte beide Techniken unterstützen werden.

Erste für TDLS zertifizierte Produkte werden von Broadcom, Marvell, Ralink und Realtek kommen.

Quelle: www.golem.de
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
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I-net mit Motzfuchs ; WLAN: Fritz 7390; BS: Windows 10