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Thema:
Gigabit-Nahfunk fürs Wohnzimmer
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Thema: Gigabit-Nahfunk fürs Wohnzimmer (Gelesen 1104 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
Gigabit-Nahfunk fürs Wohnzimmer
«
am:
07 Mai, 2009, 19:08 »
Die Industrievereinigung Wireless Gigabit Alliance (WiGig) will einen Standard für die Funkübertragung bei 60 GHz schaffen. In der WiGig haben sich bislang 17 Unternehmen zusammengeschlossen. Dazu gehören Chiphersteller wie Atheros, Broadcom und Marvell, der PC-Hersteller Dell, Software-Hersteller Microsoft, der Mobilfunk-Produzent Nokia und andere. Eine erste Spezifikation soll den WiGig-Mitgliedern Ende 2009 vorliegen.
Der kommende Funkstandard soll Daten zwischen Geräten wie TV-Geräten, Kameras oder Videorecordern kopieren oder Multimedia-Inhalte per Stream übertragen – heutige Technik stoße laut WiGig dabei an ihre Grenzen. Die drahtlose Technik überträgt Daten innerhalb von geschlossenen Räumen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Wände oder ähnliche Hindernisse überwindet 60-GHz-Funk nur schlecht: Gegenüber klassischem WLAN (2,4 oder 5 GHz) ist die Dämpfung bei 60 GHz erheblich höher, weshalb 60-GHz-Funk nur über kurze Strecken und auf Sicht funktioniert.
An Funktechniken für das lizenzfreie 60-GHz-Band arbeiten bereits Firmen wie IBM oder die australische NICTA. IBM hatte bereits im Jahre 2006 das mmWave-Verfahren und einen Prototyp vorgestellt. Die Forschungseinrichtung NICTA zeigte 2008 einen CMOS-Chipsatz für den Nahfunk, der über Entfernungen von bis zu zehn Metern Geschwindigkeiten von bis zu 5 GBit/s erreicht. Außerdem arbeitet eine Study Group beim IEEE an der Funkdatenübertragung mit 1 GBit/s und aufwärts (Very High Throughput, VHT).
Quelle :
www.heise.de
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TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
WiGig: Erste Spezifikation für Nahfunk bis zu 7 GBit/s
«
Antwort #1 am:
12 Dezember, 2009, 17:02 »
Die Wireless Gigabit Alliance hat ihren Zeitplan eingehalten und die erste Spezifikation für ihre Technik zum Kurzstreckenfunk vor Ende des Jahres 2009 fertiggestellt. Vorgesehen ist eine Anlehnung an WLANs nach 802.11n und größere Distanzen als die ursprünglich angekündigten zehn Meter. Auch zwei weitere IT-Schwergewichte sind der Allianz beigetreten.
Seit Mai 2009 existiert die WiGig-Allianz, und im Gegensatz zu anderen Konsortien wie der IEEE mit ihrem jahrelangen Eiertanz um 802.11n scheint sie bisher recht flott voranzukommen. Laut einer Mitteilung der Allianz gibt es jetzt die Spezifikation 1.0, die in voller Länge aber bisher nur für Mitglieder aus der Industrie einzusehen ist.
WiGig setzt auf drahtlose Übertragung von Daten aller Art im Frequenzband ab 60 GHz. Diese Technik hatte IBM bereits Anfang 2006 als 'mmWave' vorgeschlagen und zusammen mit MediaTek auch Prototypen gebaut. Ein standardisiertes Modul hat WiGig aber bisher nicht vorzuweisen, es gibt schließlich auch erst die Version 1.0 der Spezifikation.
Dafür sind die Versprechungen aber noch einmal etwas größer geworden. Statt nur 1 GBit/s sollen nun bis zu 7 GBit/s erreicht werden. Die Allianz meint damit offenbar Bruttodatenraten, denn in der Mitteilung des Konsortiums ist von "mehr als zehnmal schneller als die höchsten 802.11n-Raten" die Rede. Dieser aktuelle WLAN-Standard sieht bis zu 600 MBit/s brutto vor. WLAN kommt in der Praxis auf etwa die Hälfte an Bruttodatenraten, wie dieses Verhältnis bei WiGig aussieht, gaben die beteiligen Unternehmen noch nicht bekannt.
An WLAN-Standards will sich WiGig aber eng anlehnen, auch wenn die nötige Elektronik neu konstruiert werden muss. Die Protokolle für den MAC-Zugriff (Medium Access Control) sollen zu 802.11-Standards kompatibel sein, was vor allem die Entwicklung von Treibern erleichtern soll. Eigene Schnittstellen auf Softwareseite will das WiGig-Konsortium auch schaffen, um PC-Schnittstellen sowie Fernseher, Monitore und Projektoren zu unterstützen. Die Technik tritt damit auch in Konkurrenz zu WHDI, das 3 GBit/s im 5-GHz-Band erreichen soll. WHDI ist bisher aber nur für HDMI vorgesehen.
Waren die bisherigen 60-GHz-Techniken für Verbindungen von wenigen Metern und Sichtkontakt vorgesehen - also beispielsweise als Ersatz für ein Kabel zwischen Blu-ray-Player und Projektor -, so soll WiGig auch größere Distanzen überbrücken. Zehn Meter soll die Technik ohne spezielle Maßnahmen erreichen, danach steigt der Aufwand für Rechenleistung und Antennen durch Beamforming.
Nach den 17 Gründungsmitgliedern, unter denen sich Atheros, Broadcom, Dell, IBM, Intel, Marvell und Microsoft finden, sind inzwischen auch weitere Firmen der WiGig-Allianz beigetreten. Die letzten Neuzugänge: AMD und Nvidia. Beide Unternehmen, die sich zunehmend in Richtung der Unterhaltungselektronik orientieren, stellen weiterhin Chipsätze für PCs her, so dass die Unterstützung von WiGig bei Erscheinen erster Produkte recht breit ausfallen könnte.
Wann die ersten Geräte mit WiGig auf den Markt kommen, hat das Konsortium wohlweislich noch nicht angekündigt - zu groß war bei vielen anderen Schnittstellen die Enttäuschung der Anwender über die Differenz zwischen erstem Zeitplan und tatsächlichem Marktstart.
Quelle :
www.golem.de
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 158890
Ohne Input kein Output
Kooperation beim Gigabit-Nahfunk
«
Antwort #2 am:
10 Mai, 2010, 13:37 »
Das durch seine WLAN-Zertifikate bekannte Industriekonsortium Wi-Fi Alliance (WFA) und die WiGig Alliance wollen bei der 60-GHz-Funktechnik zusammenarbeiten, sodass zukünftige Geräte Verbindungen im 2,4- oder 5-GHz-Bereich als auch im 60-GHz-Band aufbauen können. Die Herstellervereinigungen wollen dazu ihre Spezifikationen austauschen, was angesichts der großen Schnittmenge an Mitgliedern nicht weiter verwundert: So gehören etwa Intel, Atheros, Broadcom, Nokia und neuerdings auch Cisco beiden Organisationen an.
Die Eckdaten des 60-GHz-Funks sind bereits seit Ende vergangenen Jahres bekannt, die eigentliche Spezifikation WiGig 1.0 hat die WiGig Alliance jedoch erst jetzt für ihre Mitglieder veröffentlicht. 60-GHz-Funk soll Geschwindigkeiten von bis zu sieben GBit/s schaffen. Ob es sich dabei um den Brutto- oder Netto-Wert handelt, lässt die WiGig offen. Bei WLAN kommt bestenfalls etwas über ein Drittel der Brutto-Geschwindigkeit auf Anwendungsebene an. Durch die hohe Streckendämpfung funktioniert 60-GHz-Funk nur über kurze Entfernungen bis etwa 10 Meter und auch dann nur auf Sicht, also in den meisten Fällen nur innerhalb desselben Zimmers.
Aktuelle Dualband-WLAN-Basisstationen (2,4/5 GHz) transportieren maximal 300 MBit/s (brutto), was je nach Frequenzband bestenfalls etwa 70 respektive etwas über 100 MBit/s entspricht. Laut der Ankündigung sollen zukünftige Funkadapter zwischen den unterschiedlichen Übertragungsarten wählen können, was allerdings heute schon einige Probleme aufwirft. So braucht 60-GHz-Funk auf jeden Fall eigene HF-Elektronik und Antennen; die für WLAN bei 2,4 oder 5 GHz sind für dieses Frequenzband ungeeignet. Das wird beispielsweise die Kosten für die Adapter nach oben treiben. Außerdem benötigt der schnelle 60-GHz-Nahfunk derzeit noch mehr Energie als 2,4- und 5-GHz-WLAN-Chipsätze. Ob sich die Kombi-Funktechnik bei stationären Geräten gegen kabelgebundene Alternativen wie Ethernet durchsetzen wird, bleibt angesichts der geringen Reichweite und der wahrscheinlich höheren Kosten fraglich: Gigabit-Ethernet-Anschaltungen auf der Geräteplatine kosten schon heute nur wenige Dollar.
Quelle :
www.heise.de
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stuart
Mega-Cubie
Beiträge: 193
Deutsche Forscher: WLAN mit 100 GBit pro Sekunde
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Antwort #3 am:
15 Oktober, 2013, 21:03 »
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik und das Karlsruher Institut für Technologie haben einen neuen Geschwindigkeitsrekord für die Funkübertragung von Daten aufgestellt: Die Forscher schickten 100 GBit pro Sekunde sowohl in Empfangs- als auch in Senderichtung. Der alte Rekord lag bei 40 GBit pro Sekunde und stammte ebenfalls von dem Team und war erst im Mai dieses Jahres aufgestellt worden.
Der ganze Artikel
Quelle:
www.chip.de
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