Autor Thema: Übertaktete Prozessoren div.  (Gelesen 2424 mal)

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Offline Warpi

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Re: Pentium 4 mit Stickstoff auf 8,3 GHz übertaktet
« Antwort #15 am: 16 August, 2007, 20:04 »
Jup, für Audio, Internetgeschichten,DvDs anschauen benutze ich auch eine "alte" 1Ghz Kiste mit Ubuntu.
Es muss ja nicht der Ernergieverbrunzer Vista laufen ;D
Reicht völlig für den täglichen Gebrauch. Den Dualcore nutze ich für Video + Audio Basteleleien ...
Allerdings brauchen Inteldualcores und einige neuere Amd Am2 auch relativ wenig an Energie. 8)
Hier hat sich einiges getan ...
Mein Vdr / Audio/ Video / Homeserver

Intel Atom A330 Dualcore 2*1,6Ghz / 2 Gigabyte Ram
2 * 500 Gigabyte Samsung HDDS, Technisat Skystar2 DVBS
Ubuntu Jaunty Server, Vdr mit Webinterface, Openssh, Samba

2. Vdr
Pentium 3 / 1000 Mhz /  512 Mb Ram / Refurbished
1 * 200 Gigabyte Samsung HD, Technisat Skystar 2 DVBS
Ubuntu Karmic Server, Vdr mit Webinterface, Openssh, Samba

Asus Eee PC 1005P Netbook (Intel Atom N450 1.6GHz, 1GB RAM, 160GB HDD) Win 7 Starter, WarpIX Netbookremix + Ext. 500 GB 2.5 " HD

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Die größte Fehlerquelle des PCS sitzt meist 30cm vor dem Bildschirm.

Offline Jürgen

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Re: Pentium 4 mit Stickstoff auf 8,3 GHz übertaktet
« Antwort #16 am: 17 August, 2007, 01:19 »
Sicher, es tut sich ständig eine ganze Menge.
Aber nicht an meinen Erfordernissen.

Wer es braucht, immer neue Rekorde an CPU-Performance aufzustellen, der soll das gerne tun, solange er selbst dafür bezahlt.

Zeug mit der gigantischen Leistung von heute sammle ich vielleicht in wenigen Jahren vom Schrott auf, allerdings auch dann nicht die erste extrem hungrige Generation, sondern das, was sich danach als alltagstauglich und verlässlich erwiesen hat.

Was mir ohnehin schon lange nicht mehr in den Kram passt ist, dass immer mehr Aufgaben auf die sonst gelangweilten CPUs abgeschoben werden, die grundsätzlich von spezifischer Hardware viel effizienter und zudem konfliktfreier bewältigt werden können.
Das fing schon vor etlichen Jahren mit den leidigen Win-Modems an, wo Hardware im Cent-Bereich eingespart wurde und dafür erhebliche CPU-Last und -Zeit in Kauf genommen. Dann kamen die AC-97-Soundkarten hinzu, auch die sind technisch alles andere als sinnvoll.
Derzeit stirbt bekanntlich die Hardware-Unterstützung für MPEG2 aus, 'mal abgesehen von entsprechenden Grafikkarten. Dabei gab es vor einiger Zeit sogar Chipsatz-Konzepte mit DSPs, aber die konnten sich leider nicht durchsetzen.
Eigentlich wäre die Chipsatz-Ebene sicher am besten für derlei Hardware-Beschleunigung geeignet, besser als jeder Peripherie-Bus und sicher vielseitiger als hochgerüstete Grafikkarten.

Wenn ich bedenke, welche Multimedia-Leistungen inzwischen Billigst-DVD-Spieler bringen, und mit wie wenig Energieverbrauch, dann fasse ich mir an den Kopf.

Wozu sollte also ein PC immer weiter dem GHz-Hype folgen, dabei in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht sogar einen Drehstrom-Anschluss benötigen...
Irgendwann kommt dann wohl das Win-VDSL-Modem, wo das Frequenzgemisch mit roher CPU-Gewalt demoduliert wird, statt mit einem externen Billig-Chip...

Das ist zum Aussterben verurteilte Dinosaurier-Technik.

Immerhin sind die meisten Geräte überwiegend mit Nichtstun beschäftigt, gelegentlich dann mit E-Nail und Web, relativ selten mit TV oder DVD.
Aber bloss weil ich vielleicht ab und zu Milch holen will, halte ich mir doch auch keinen Ferrari und lasse den ständig im Leerlauf 'rumrödeln.
Und verpasse dem Energiespar-Modi, wo er dann im Stand endlich weniger verbraucht als ein Mittelklassewagen im Stadtverkehr  ::)
Dafür reicht mir das Fahrrad vollauf. So kann ich immer noch 'mal etwas Taschengeld in bessere Ritzel und Bremsen investieren, wenn mir danach ist ;)

Es wird Zeit, dass auch die PC-Branche begreift, dass Intelligenz, Spezialisierung  und geschickte Aufgabenteilung mehr bringt, als Nasebohren mit der grossen Hilti.

Wenigstens hat intel inzwischen aufgehört, die CPUs nach Taktfrequenzen zu benennen. Das halte ich nicht für falsch...
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Overclocking - Core i7 erreicht 7 GHz mit Stickstoffkühlung
« Antwort #17 am: 05 Juli, 2010, 17:30 »
Der taiwanische Übertakter "HiCookie" hat einen neuen Rekord erreicht: Mit flüssigem Stickstoff und extremen Übertaktungen trieb er seinen Core i7 980X mit Gulftown-Kern auf über 7 GHz. Das entspricht mehr als dem Doppelten des von Intel festgelegten Taktes.

Wie einem Eintrag auf der Übertakterseite HWbot zu entnehmen ist, hat HiCookie für sein Experiment ein Vorserienmodell (Engineering Sample, ES) des Gulftown verwendet. Solche für Hardwareentwickler und Tester gedachten Prozessoren sind handverlesen und recht rar. Das von dem Taiwaner verwendete Modell war noch für 2,4 GHz vorgesehen, erreichte dann aber weit mehr als die 3,33 GHz Basistakt, die Intel für den Core i7 980X vorsieht.

Dank des offenen Multiplikators konnte HiCookie seinen Prozessor mit dem Faktor 37 bei 190,31 MHz Bustakt auf 7.041 MHz bringen. Dafür war eine Spannung von 1,984 Volt für die CPU nötig. Intel sieht maximal 1,375 Volt vor. Um den Prozessor bei solchen Werten am Leben zu erhalten, setzte der Übertakter eine Kühlung mit flüssigem Stickstoff ein, wie sie auch bei anderen Rekordversuchen verwendet wird.

Aufgrund der Faszination für das technisch Machbare hat sich rund um solche Extrem-Übertaktungen in den letzten Jahren eine sehr aktive Szene gebildet. Sie wird auch von der Industrie zunehmend für Marketingaktivitäten genutzt. Aktuell nimmt der Rekordhalter HiCookie an einem Wettbewerb von Gigabyte teil, bei dem es allerdings nur drei Grafikkarten zu gewinnen geben wird. Bei internationalen Overclocking-Meisterschaften sind inzwischen auch Geldpreise von einigen tausend Euro üblich.

Quelle : www.golem.de

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Core i7 990X mit über 5 GHz bei Luftkühlung
« Antwort #18 am: 03 November, 2010, 17:24 »
Bei Xtreme Systems sind Screenshots und Benchmarks aufgetaucht, die von dem noch nicht vorstellten Core i7 990X stammen sollen. Die Angaben wirken authentisch. Die CPU erreichte dabei 5,23 GHz allein mit Luftkühlung. Der Markstart des Prozessors wird noch für 2010 erwartet.

Das Forenmitglied "PcCI2iminal" gehört zu den regelmäßigen Postern bei Xtreme Systems und arbeitet auch aktiv an der Webseite mit. Von ihm stammen die jetzt veröffentlichten Angaben zum Core i7 990X mit sechs Kernen. Ob es sich dabei um ein Vorserienmodell oder eine Serien-CPU handelt, ist nicht bekannt. Dem Gründer der Site, Charles Wirth, werden bisweilen auch noch nicht erhältliche CPUs von den Chipherstellern ohne Sperrfrist zur Verfügung gestellt. In der Overclockingszene ist das nicht unüblich.

Um ein solches handverlesenes Exemplar muss es sich auch bei dem Core i7 990X handeln, denn sein Übertaktungspotenzial ist sehr groß. Der Prozessor soll mit 3,46 GHz Basistakt erscheinen, ließ sich aber auf 5.232 MHz übertakten. Dafür war eine Spannung von 1,584 Volt laut CPU-Z nötig. Das verwendete Biostar-Mainboard gibt gut 1,1 Volt als Standardspannung für den Prozessor an.

Dieses Board und auch andere Anwendungen wie CPU-Z und Cinebench R 11.5 weisen die CPU als 990X aus, sie scheint also diese CPUID auch schon zu tragen. Von einem "Engineering Sample" berichten die Screenshots nicht, aber auch das ist inzwischen kein sicherer Hinweis mehr. Intel verschickt an Tester oft auch Prozessoren, deren Gehäuse noch diesen Aufdruck trägt, die über den Befehl CPUID die endgültige Kennung ausgeben.

Gekühlt wurde der Prozessor mit einem Towerkühler samt sechs Heatpipes. Für eine reine Luftkühlung sind die Ergebnisse beeindruckend. Xtreme Systems gibt jedoch nicht an, ob die CPU auch längere Durchläufe mit Prozessorquälern wie Prime oder Core2MaxPerf überlebt.

Vergleichbare Benchmarks gibt es ebenfalls nicht von den hohen Takten. Bei 4,75 GHz soll der 990X aber 12,05 Punkte erreicht haben. Bei SuperPi Mod 1.5 XS mit einer Million Iterationen soll die CPU nur 8,281Sekunden bei 4,95 GHz benötigt haben.

Unbestätigten Angaben zufolge soll der Core iz 990X im Dezember 2010 auf den Markt kommen und einen OEM-Preis von 999 US-Dollar haben. Er soll dann den 980X ablösen, der mit 3,33 GHz aber kaum langsamer ist. Dafür ist der 990X aber in einem neuen Stepping (B1) gefertigt, bei dem Intel den 32-Nanometer-Prozess offenbar weiter verfeinert hat, um mehr Reserven fürs Übertakten zu bieten. Wie alle Extreme-CPUs soll auch der 990X mit offenen Multiplikatoren erscheinen.

Quelle : www.golem.de

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Übertakteter Bulldozer erreicht 4,6 GHz
« Antwort #19 am: 28 Juni, 2011, 13:48 »
Ein tschechischer Blogger experimentiert derzeit mit einem Vorserienexemplar von AMDs FX-CPUs, die auf der Bulldozer-Architektur basieren. Die Rechenleistung soll zwar noch nicht berauschend sein, das Overlocking-Potenzial dagegen schon.

Mit mehreren Updates zeigt das Blog OBRovsky nach und nach, was in AMDs Bulldozer stecken könnte. Die Einträge beziehen sich jedoch auf ein mehrfach abgebildetes "Engineering Sample", also eine Vorserienversion des Prozessors. Die Modellnummer gibt das Programm CPU-Z dabei mit FX-8130P an. Das Programm erkennt in Version 1.58 - und früheren Betaversionen - bereits die Bulldozer-CPUs.

Die Rechenleistung pro Kern soll sich laut den Messungen von OBRovsky gegenüber den bisherigen Phenom-II-Prozessoren nur um ein bis zwei Prozent gesteigert haben. Genaue Messwerte gibt der Blogger aber nicht an, sie sollen, "wenn die Zeit reif ist", veröffentlicht werden. Mit Screenshots belegt ist jedoch, dass Cinebench R11.5, SuperPi mod1.5 XS und andere Standardbenchmarks auf dem Vorabprozessor bereits liefen.

Der Blogger berichtet aber auch von zahlreichen Abstürzen auf mehreren Mainboards wie solchen von Asus und Gigabyte. Manchmal soll auch die Funktion Turbo-Core nicht aktiviert werden, was häufig auf BIOS-Probleme hindeutet.

Den Basistakt der CPU verraten auch diese Blogeinträge nicht. Das Übertaktungspotenzial des Prozessors dürfte jedoch recht hoch sein. Bei einer Kernspannung von rund 1,5 Volt - auch hier ist der exakte Wert geschwärzt - erreichte der Bulldozer über 4,6 GHz. Ob das auch bei Serienexemplaren mit Luftkühlung klappt, wie es bei manchen Sandy-Bridge-CPUs von Intel der Fall ist, bleibt noch abzuwarten.

Auffällig ist bei den veröffentlichten Screenshots auch, dass das Stepping des Bulldozer-Samples stets unkenntlich gemacht ist. AMD hatte mit dem Stepping B1 Probleme mit der Rechenleistung, erst das Stepping B2 soll auch auf den Markt kommen. Basiert der von OBRovsky gemessene Bulldozer noch auf Stepping B1, wären die Ergebnisse wenig aussagekräftig.

Quelle : www.golem.de

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AMD: Übertaktungs-Weltrekord mit CPU-Vorserienmuster
« Antwort #20 am: 13 September, 2011, 15:35 »
Zwar kann man den AMD FX alias Zambezi mit der neuen Bulldozer-Mikroarchitektur noch nirgends kaufen, doch das Übertakter-"Team AMD FX" hat ein Vorserienmuster schon ins Guinness-Buch der Rekorde getrieben: Bei Kühlung mit flüssigem Helium erreichte der Prozessor am 31. August 8,429 GHz. Damit übertrumpfte er den erst 12 Tage zuvor erzielten Höchstwert von 8,309 GHz um 1,4 Prozent.


Alle FX-Prozessoren, so AMD, sollen das Übertakten durch unbeschränkte Multiplikatoren erleichtern. Schon mit leistungsfähigen Luftkühlern oder einfachen Wasserkühlern sollen Taktfrequenzen von "deutlich über 5 GHz" erreichbar sein, wie AMD-Manager Simon Solotko in einem Blog-Beitrag verspricht. Er gehört auch zum Team AMD FX.

Die Bekanntgabe des Taktfrequenzrekords durch AMD erfolgt nicht zufällig erst heute, sondern weil Erzkonkurrent Intel in San Francisco sein Intel Developer Forum (IDF) eröffnet. Benchmark-Resultate eines FX veröffentlichte AMD allerdings nicht. Kürzlich hatte AMD bestätigt, der FX werde im vierten Quartal starten – man spekuliert über einen Termin im Oktober.

Weil die Bulldozer-Mikroarchitektur sich deutlich von der des Vorgängers K10 unterscheidet und auch von jener der Intel-Core-i-Prozessoren, lässt sich die Performance der FX-CPUs kaum abschätzen. Mit großer Spannung wird deshalb die Vorstellung der mit vier bis acht Kernen oder eher zwei bis vier Bulldozer-Modulen bestückten FX-Baureihe für die Fassung AM3+ erwartet. Unter anderem ist unklar, ob der FX mit realer Software pro Taktzyklus ähnlich viele Befehle verarbeitet wie Sandy-Bridge-Prozessoren – wären es weniger, bräuchte er höhere Frequenzen, um die Konkurrenz zu übertrumpfen. Vor diesem Hintergrund ist es ein interessanter Zufall, dass die bisherige Rekord-CPU ein betagter Celeron D 352 mit der von Intel verworfenen NetBurst-Architektur war: Diese zielte auf extreme Taktfrequenzen. Andererseits jedoch hat es etwa auch IBM geschafft, die Power-Prozessoren serienmäßig auf Frequenzen von mehr als 5 GHz zu bringen.

Über die zum Start zu erwartenden FX-Versionen gibt es bisher nur Spekulationen. Allerdings wurden mittlerweile bei einem Online-Shop einige Verkaufspreise gesichtet; dort soll der FX-8150 mit acht Kernen und 3,6 GHz nomineller Taktfrequenz 266 US-Dollar kosten. Intel plant unterdessen angeblich die Einführung eines Core i7-2700K mit ebenfalls unbeschränktem Multiplikator und einer Taktfrequenz über den 3,4 GHz des bisherigen LGA1155-Flaggschiffs Core i7-2600K. Letzteres steht zurzeit mit 317 US-Dollar auf der Intel-Preisliste.

Quelle : www.heise.de

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Re: AMD: Übertaktungs-Weltrekord mit CPU-Vorserienmuster
« Antwort #21 am: 14 September, 2011, 02:43 »
Da ich schon in den vergangenen Jahren ein paar Einwürfe in diesen Thread gemacht habe, folgt jetzt wieder einer, der Aktualität halber.

Tatsächlich hat sich bei den originalen Taktfrequenzen der CPUs seit dem anfangs erwähnten P4 kaum etwas getan.
Auch heute ist für uns normalerweise bei drei-komma-irgendwas GHz Schluss, allerdings oft mit mehreren Kernen gleichzeitig.
Und wenn man meine aktualisierte Signatur betrachtet, dann findet man jetzt Hinweise auf 4 Kerne á 3 Ghz.
Zum allerersten Mal sitzt darauf auch ein richtiger CPU-Kühler mit 12cm Lüfter. Jener dreht allerdings in Idle mit ca. 875 Touren.
Und der 14er Lüfter vom Netzteil ist auch fast unhörbar.
Das liegt daran, dass der ganze Rechner unter 7 oder Ubuntu ohne Last um 80 Watt verbraucht.
Wenn ich ihn mit HDTV traktiere, geht's auf etwa 130 - 150 Watt hoch. Das können Receiver und HDD-Player eindeutig immer noch viel besser...

Dennoch, um 130 Watt hat sich der P4 unter XP für's Nichtstun gegönnt, trotz Nexus mit Hardware-Dekoder also nie weniger. Und etwas lauter war er auch, hauptsächlich wegen des ziemlich schlecht geregelten 10cm Netzteillüfters.
Zusammen mit dem Flachbildschirm, der 25 - 30 Watt braucht, statt den 100 - 135 Watt der letzten Bildröhre, spare ich also einiges an Strom, trotz eines viel leistungsfähigeren Systems.

Es gibt durchaus noch effizientere CPUs und Chipsätze, Grafikkarten mit besserem h.264-Decoding usw., aber Neupreise kommen für mich immer noch nicht in Frage.

Wichtiger wäre aber, dass mehr Anwendungen (und auch die Betriebssysteme) lernen, ihre Anforderungen so geschickt zu verteilen (bzw. verteilen zu lassen), dass der Energiehunger von CPUs & Co. möglichst gering bleibt.

Laut SIW laufen meine vier Kerne aktuell nur mit ca. 800 MHz, was für den Cube i.d.R. durchaus reichen sollte.
Kerntemperatur 39°C, Leistungsaufnahme zusammen 44 Watt.
Dafür schwitzt die passive Grafik bei 59°C nur für den Desktop. Daran muss ich wohl noch arbeiten...

Nun ja, der Rechner ist erst seit letztem Wochenende im echten Einsatz. So gilt es nun, aus dem alltäglichen Verhalten Schlüsse zu ziehen, Treiber und Einstellungen zu optimieren und ggf. noch Hardware zu ändern, wenn's das Taschengeld erlaubt...

Vorläufiges Fazit:
Übertakten?
Nee, lass' stecken...

p.s. meine Signatur zeigt natürlich stets den aktuellen Stand an, nicht den zur Zeit des jeweiligen Postings.
Mittlerweile (Oktober 2012) ist der oben beschriebene Rechner zum Zweitrechner geworden, mit einer HD 6570 uneingeschränkt und sparsam HD-tauglich (nur noch ca. 11 Watt über Idle).
Dient jetzt vornehmlich für Digitalisierungen und Schnitt.

Zwischendurch habe ich andere CPUs spielerisch etwas übertaktet, z.B. den Phenom II x4 965 auf 4 GHz.
Das ging gerade noch ohne Bustakt-Erhöhung. Thermische Probleme gab es überhaupt nicht, aber auf dem aktuellen Board geht dann der Multiplikator in Idle nicht mehr automatisch runter.
Doofes BIOS...
So ist mir der Idle-Verbrauch dann doch wieder zu hoch, und daher lass' ich's bleiben.
Da gibt's sicher besseres zu tun, den Rechner zu beschleunigen, z.B. (hoffentlich recht bald) per SSD.
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AMD Trinity erfolgreich auf über 7,3 GHz übertaktet
« Antwort #22 am: 07 Oktober, 2012, 21:36 »
Im Rahmen eines Overlocking-Versuchs war es möglich, die neue Trinity-APU aus dem Hause AMD auf über 7,3 GHz zu übertakten. Um genau zu sein handelt es sich hierbei um das Modell mit der Bezeichnung A10-5800K.

Dieses Vorhaben glückte durch den Einsatz einer Kühlung mit flüssigem Stickstoff. Das Ergebnis dieses Versuchs haben die Overclocker mit einem Screenshot der bekannten Anwendung CPU-Z belegt. Man erreichte mit zwei deaktivierten Kernen ein Ergebnis von 7317.74 MHz.


Im Hinblick auf die Kernspannung hat man sich für 1,956 Volt entschlossen. Ermöglicht wurde dieses Resultat durch einen Bus-Speed von 118,03 MHz und einem Multiplikator von 62. Als Untersatz für diesen Versuch kam ein Biostar Hi-Fi A85X zum Einsatz.

5,1 GHz konnten die Overclocking-Experten mit diesem Trinity-Modell erreichen, wenn ausschließlich auf Luftkühlung gesetzt wird. Diesbezüglich ist eine Kernspannung von 1.616 Volt erforderlich. Bei der Übertaktung mit Luftkühlung wurden keine Kerne abgeschaltet.

Quelle : http://winfuture.de/

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