Autor Thema: Filesharing kostet Polizisten den Job  (Gelesen 1059 mal)

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Offline SiLæncer

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Filesharing kostet Polizisten den Job
« am: 21 Juli, 2007, 19:44 »
Ein 26-jähriger Polizist der Tokioter Stadtpolizei ist am vergangenen Freitag entlassen worden, nachdem von seinem PC aus eine große Menge interner Daten ins Internet gelangt war. Bereits Ende Juni hatte die Polizei mitgeteilt, dass sensible Daten über eine möglicherweise virenverseuchte Filesharing-Software auf einem Computer einer Dienststelle verteilt worden waren. Der jetzt Entlassene hatte zunächst abgestritten, das P2P-Programm auf seinem Arbeitsplatzrechner installiert zu haben.

Die Daten gelangten an die Öffentlichkeit, weil das Programm offenbar Zugriff auf die gesamte Festplatte des Rechners hatte. So seien Daten zu insgesamt 10.500 Personen veröffentlicht worden, darunter Ermittlungsakten, Berichte, Zeugenaussagen und eine Liste mit Mitgliedern organisierter Banden. Unter den verteilten Dateien waren japanischen Medienberichten zufolge auch Fotos sowie die geheimen Standorte von Systemen zur automatischen Erkennung von Autokennzeichen. Dies sei die größte Datenpanne bisher, teilte die Polizeidienststelle mit.

Quelle : www.heise.de



Dumm gelaufen  ::)
« Letzte Änderung: 21 Juli, 2007, 19:55 von SiLæncer »

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
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TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline spoke1

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Re: Filesharing kostet Polizisten den Job
« Antwort #1 am: 21 Juli, 2007, 20:01 »
Ich frag mich wie man so behämmert sein kann solche Aktionen auf der Arbeit zu starten.  ???

Geschieht ihm recht!
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32

Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
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Offline Jürgen

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Re: Filesharing kostet Polizisten den Job
« Antwort #2 am: 22 Juli, 2007, 21:02 »
Wahrscheinlich hatte er mehr Angst vor seiner Frau als vor Arbeitgeber, Dienstrecht und Staatsanwalt...

Aber hier zeigt sich eben wieder einmal, wie leichtsinnig vielfach mit sicherheitskritischen Systemen und den Daten Dritter umgegangen wird.
Als Nächstes wird sich wohl irgendwann zeigen, dass eine Kernkraftwerks-Mannschaft im Dienst auf derm Kontroll-System Pornos konsumiert und so den Super-Gau verpasst...

Eine der wichtigsten Aufgaben der Administration solcher wichtigen Anlagen ist, dafür zu sorgen, dass gewisse dienstfremde Anwendungen auf denen nicht laufen können. Und diese Beschränkung hat zumindest nach dem anerkannten Stand der Technik aktuell zu sein und dennoch regelmässig auf Wirksamkeit geprüft und ggf. nachgebessert zu werden. Genauso wie bei'm Thema Schnaps im Dienst...

Selbst auf einer mir bekannten Kart-Bahn wurden (mehrere) Massnahmen ergriffen, damit das Rennstand-Personal nicht surft, anstatt den Rennablauf zu überwachen. Das ist schon aus Haftungs-Gründen unvermeidbar. Und über den Netzwerk-Server könnte jederzeit selbst ein gescheiterter Versuch festgestellt werden...
Einen dem Personal zugänglichen Rechner mit (weitgehend) freiem Internet-Zugang gibt es, ausserhalb der Renn-Anlage, für die Pausen oder vor oder nach dem Dienst. Somit entgeht niemandem etwas (legales).
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000

Offline berti

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Re: Filesharing kostet Polizisten den Job
« Antwort #3 am: 22 Juli, 2007, 23:14 »
Eine der wichtigsten Aufgaben der Administration solcher wichtigen Anlagen ist, dafür zu sorgen, dass gewisse dienstfremde Anwendungen auf denen nicht laufen können. Und diese Beschränkung hat zumindest nach dem anerkannten Stand der Technik aktuell zu sein und dennoch regelmässig auf Wirksamkeit geprüft und ggf. nachgebessert zu werden.

Wenn man es genau nimmt, dann ist eigentlich der Falsche entlassen worden, ebenso hätte auch die administration den Hut nehmen müssen. Kein verhindern von fremdinstallationen, kein Virusschutz, keine firewall - hab schon leute wegen geringerer fehler entlassen.
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