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Orion- Nebel: Die Glut im Schwert des Jägers
« am: 08 November, 2006, 20:25 »
Es ist eines der spektakulärsten Weltraum-Fotos der vergangenen Jahre: Die Teleskope "Spitzer" und "Hubble" haben gemeinsam den Orion-Nebel abgelichtet - mit beeindruckendem Ergebnis.

Wenn ihre Instrumente derartige Ergebnisse liefern, entdecken zuweilen selbst Astrophysiker ihre poetische Ader: Das Bild des Orion-Nebels, das aus Aufnahmen der Weltraumteleskope "Spitzer" und "Hubble" entstand, ähnele eher einem abstrakten Gemälde als einer realen Fotografie aus dem Kosmos, schwärmt die Nasa.


Das Bild, das die US-Raumfahrtbehörde jetzt veröffentlicht hat, dürfte tatsächlich zu einem der spektakulärsten Weltraum-Bilder der vergangenen Jahre gehören. Es besteht aus mehreren Aufnahmen: Das "Hubble"-Teleskop hat den Nebel in den Bereichen des ultravioletten und sichtbaren Lichts fotografiert, das "Spitzer"-Observatorium lieferte Infrarot-Aufnahmen. Für die Farbe haben Hunderte junge Sterne gesorgt, die das Gas und den Staub in ihrer Umgebung mit intensiver Strahlung und heftigen Teilchenwinden anheizen und durcheinanderwirbeln.

Im hellen Zentrum des Bilds befinden sich vier Sterne von ungeheurer Masse. Jeder der vier Giganten, die gemeinsam eine als Trapez bekannte Formation bilden, leuchtet rund 100.000 Mal heller als unsere Sonne.

Die grünen Wirbel wurden vom "Hubble"-Teleskop im infraroten und sichtbaren Licht aufgenommen. Bei ihnen handelt es sich um Wasserstoff- und Schwefelgase, die von der starken UV-Strahlung der Trapez-Sterne erhitzt werden. Die rot und orange gefärbten Nebelfetzen stammen vom "Spitzer"-Foto: Sie zeigen Wolken mit sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Diese kohlenstoffreichen Moleküle sind nicht nur in den Tiefen des Alls zu finden, sondern auch in Kohle und Erdöl.

Zahlreiche Sterne leuchten auf dem Foto in Regenbogenfarben. Viele der jüngeren Exemplare stecken noch in dichten Staub- und Gaswolken und sind als orangefarbene Flecken zu erkennen. Weniger verhüllte Sterne leuchten grün, Vordergrundsterne blau.

Der Orion-Nebel ist etwa 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Im gleichnamigen Sternbild ist er der hellste Punkt im Schwert des Orion, dem Jäger aus der griechischen Mythologie. Der Nebel ist zugleich die der Erde nächstgelegene größere Sternfabrik im All. Astronomen vermuten, dass der Nebel rund 1000 junge Sterne enthält.

Quelle : www.spiegel.de


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