Autor Thema: Zifferndomains starten in .at  (Gelesen 843 mal)

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Offline mtron

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Zifferndomains starten in .at
« am: 20 September, 2006, 12:48 »
Dienstag, um 13.00 Uhr war es soweit: Mit 321.at wurde die erste Zifferndomain in Österreich registriert. Am begehrtesten war allerdings die Adresse 666.at, für die rund 100 Anträge bei der österreichischen Domain-Registrierungsstelle nic.at einlangten. In Summe wurden über 4.000 Anträge eingebracht, die in 1.000 registrierten Zifferndomains resultierten.

Ausfälle

In den ersten Stunden brachten die Registrare für ihre Kunden über 2.000 Anträge ein. Obwohl die Registrierung wegen eines technischen Problems für eine Stunde unterbrochen werden musste, konnte alle Anmeldungen gemäß der "die erste Registrierung ist gültig" Regelung bearbeitet werden, berichtete ein Sprecher von nic.at der APA.

Freude

Trotz der kleinen Panne freut sich nic.at Geschäftsführer Richard Wein über die gelungene Abwicklung des Registrierungsbeginns. Gegenüber der APA zeigte er sich auch hinsichtlich der Verbreitung der neuen Adressen optimistisch: "Der Bedarf an Zifferndomains ist am Markt vorhanden. In der nächsten Woche rechnen wir weiterhin mit einer regen Nachfrage nach den neuen Domains."

Zahlenspiele

Mit dem Beginn der Registrierung lässt nic.at nun als erste deutschsprachige Domainverwaltung auch Internet-Adressen zu, die nur aus Ziffern bestehen. Bisher gestern konnten Ziffern nur in Kombination mit Buchstaben in Domainnamen verwendet werden. Im Gegensatz zu den Umlaut-Domains wie etwa bücher.at sind für die Verwendung von Zifferndomains jedoch keine Änderungen am Web-Browser oder E-Mail Programm notwendig.

Auskunft und Co.

Die österreichische Verwaltungsstelle für at-Domains, nic.at, rechnet damit, dass die neuen Zifferndomains vor allem von Auskunfts- und Mehrwertdiensten sowie von Privatpersonen - etwa für das Hochzeits- oder Geburtstags-Websites - genützt werden. Erhältlich sind die neuen Zifferndomains wie die "normalen" Domainnamen, über (fast) jeden Internet-Provider. Unter www.zifferndomain.at bietet die österreichische Domainverwaltung eine Liste aller Provider an, über die man die neuen Domains beziehen kann.

Quelle: apa
Signatur
PC: lshw | Sats: 19.2° & 13°Ost (DiSEqC, 80cmØ Blech) | DVB-Soft: vdr 2.1.7 mit softhddevice via va-api
- Hauppauge Nova-T USB 2.0 Stick mit DiBcom DiB7700P Frontend, MT2060 tuner, Firmware
- TerraTec Cinergy S2 PCI HD mit STB0899 demodulator und Mantis VP 1041 PCI bridge
- TerraTec Cinergy S2 USB mit Montage DS3000 demodulator und IR-receiver,  Firmware
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Nic.at gesteht Manipulation bei Vergabe der Zifferndomains ein
« Antwort #1 am: 25 September, 2006, 19:08 »
Die österreichische Registry Nic.at hat am Wochenende Manipulationen beim Start der Zifferndomains vor knapp einer Woche eingeräumt. Der Vorstandsvorsitzende der Internet Privatstiftung Austria (IPA), Michael Haberler, teilte nach einer Prüfung der Registrierung mit, ein Registrar habe sich als Administrator die doppelte Bandbreite gegeben und damit seine Chancen bei der Registrierung attraktiver Domains erhöht. Laut Haberler gehe man davon aus, dass es sich dabei um den vergangene Woche fristlos entlassenen Mitarbeiter handelte. Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein hatte den Manipulationsvorwürfen in der vergangenen Woche noch klar widersprochen und erklärt, der entlassene Mitarbeiter habe den gleichen Zugang wie alle anderen Registrare gehabt.

In Zukunft soll die Tätigkeit als Registrar oder eine Beteiligung für Mitarbeiter der Nic.at grundsätzlich ausgeschlossen werden. Forderungen, den Start der Zifferndomains komplett zu wiederholen, hält Haberler für unverhältnismäßig. Für eine umfassende Aufklärung und weitere Konsequenzen bedürfe es noch etwas Zeit. Das gelte auch für weitere Vorwürfe von Seiten der Registrare. Haberler überprüft nach eigenen Aussagen derzeit, ob es einen weiteren Mitarbeiter gegeben hat, der als Registrar tätig war.

Auch die Vorstellung, dass es eine stärkere Aufsicht über die Nic.at geben müsse, teilt Haberler nicht: "Die Selbstverwaltung funktioniert gut, auch wenn Verbesserungen sicher noch möglich sind". Im offiziellen Aufsichtsgremium der Nic.at, dem Domainbeirat, sitzt derzeit ein vom Stiftungsvorstand der IPA ernannter Vertreter. Lediglich beratende Funktion hat der später gegründete Registrar Roundtable der Nic.at-Registrare.

Gestritten wird nun noch um die Neuvergabe der an den Ex-Mitarbeiter beziehungsweise dessen Kunden vergebenen Zifferndomains. Haberler sagte mit Blick auf die direkt von dem Mitarbeiter registrierten Domains, "er hat sicher das größte Interesse, diese an die Nic.at zurück zu übertragen." Den größeren Teil der rund 60 Domains aber hatte der Betroffene im Auftrag von Kunden registriert. "Wir versuchen jetzt, die 24 Domains wieder zu bekommen, für die es einen zweiten Antrag gibt", erklärt Haberler dazu. Derzeit werde überlegt, wie das ohne die Beeinträchtigung der Rechte "gutgläubiger Registrierkunden" vonstatten gehen könne. Zudem wird den Registraren Einblick in die Abfolge der Registrierungen gewährt, so dass sie ihre eigenen Registrierungen mit konkurrierenden vergleichen können.

Quelle : www.heise.de

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