Autor Thema: Aldi steigt ins Mobilfunk-Geschäft ein  (Gelesen 832 mal)

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Offline SiLæncer

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Aldi steigt ins Mobilfunk-Geschäft ein
« am: 03 Dezember, 2005, 10:13 »
E-Plus gibt sein Netz für ein weiteres Discount-Angebot frei: Der Lebensmitteldiscounter Aldi steigt ins Mobilfunkgeschäft ein. Unter Aldi Talk sollen ab Mittwoch (Aldi Nord) beziehungsweise Donnerstag (Aldi Süd) Prepaid-Angebote zur Verfügung stehen. Dabei werden die Nutzer mit zwei Gesprächsgebühren konfrontiert: 15 Cent pro Minute kostet ein Gespräch in alle Mobilfunknetze und zu allen Festnetzanschlüssen in Deutschland, auch SMS kosten in diesem Fall 15 Cent. Wer mit anderen Aldi-Talk-Nutzern telefoniert, zahlt dagegen 5 Cent pro Minute beziehungsweise ebenfalls 5 Cent pro SMS. Die Abrechnung erfolgt nach der ersten Minute sekundengenau (Taktung 60/1). Verbindungen in ausländische Mobilfunknetze sollen (ohne eventuelle Roaming-Gebühren) 20 Cent pro Minute kosten, SMS in ausländische Netze kosten ebenfalls 20 Cent. Eine monatliche Grundgebühr oder eine Vertragsbindung existiert nicht.

Für die Offerte verlangt Aldi in einem Starterpaket einmalig 19,99 Euro, auf der SIM-Karte ist ein Gesprächsguthaben von 10 Euro enthalten. Zu dem Angebot gehört auch eine Mailbox, die bei nicht angenommenen Gesprächen aktiv wird – Abfragen der Mailbox sollen laut Aldi kostenlos sein. Handys bietet Aldi zwar auch an, liefert aber kein speziell subventioniertes Gerät für Aldi Talk; das Angebot umfasst lediglich SIM-Karte und dazu gehörige Telefonnummer. Guthaben-Karten, um die SIM-Karte wieder aufzuladen, seien laut dem Lebensmittel-Discounter in jeder Aldi-Filiale zu haben. Das Angebot Aldi Talk werde auch permanent ins Angebot aufgenommen, es handele sich nicht um eine einmalige Sonderaktion. Während E-Plus das Mobilfunknetz für das Aldi-Angebot bereitstellt, dient der langjährige Aldi-Computer- und Unterhaltungselektroniklieferant Medion als Dienstleister.

Ob Aldi mit dem Angebot eine neue Runde im Mobilfunk-Preispoker einläuten beziehungsweise einen großen Anteil am Markt der Mobilfunk-Discounter erreichen kann, bleibt abzuwarten – andere Anbieter, die oft ebenfalls des E-Plus-Netz nutzen, sind schon einige Zeit am Markt und bieten Tarife mit 16 Cent pro Minute. Anbieter wie beispielsweise Klarmobil oder Simply, die das T-Mobile-Netz nutzen, bieten beispielsweise ebenfalls Tarife mit 15 Cent pro Minute, allerdings mit ungünstigerer Taktung. Diese so genannten No-Frills-Angebote, die wie die Aldi-Offerte lediglich Prepaid-SIM-Karte und Telefonnummer enthalten, scheinen aber nicht immer auf den regen Zuspruch zu stoßen, den sich die Firmen davon erhofften. Der Mobilfunbetreiber Vodafone D2 etwa hält es – zumindest gegenwärtig – nicht für notwendig, mit speziellen, eigenen Marken auf die Mobilfunkdiscounter zu reagieren.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/66931
« Letzte Änderung: 03 Dezember, 2005, 11:02 von SiLencer »

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Aldi will Mobilfunkangebot 2006 neu auflegen
« Antwort #1 am: 27 Dezember, 2005, 11:48 »
Der Lebensmittel-Discounter Aldi will im kommenden Jahr erneut Mobilfunkverträge in sein Angebot aufnehmen. Für 2006 seien neue Verkaufsaktionen geplant, teilte die Einzelhandelskette auf ihrer Internetseite mit. Die erste Verkaufsphase sei ein "voller Erfolg" gewesen.

Aldi hatte in der vergangenen Woche den Vertrieb seines Mobilfunkangebotes gestoppt und eine Fortsetzung offen gelassen. Nach Angaben des Netzbetreibers und Kooperationspartners E-Plus geschah dies "planmäßig". Die Kunden von Aldi Talk können allerdings bei bestehenden Verträgen ihr Guthaben wieder aufladen.

Der Discounter arbeitet bei dem Mobilfunkangebot mit E-Plus und Medion als Service-Partner zusammen. Nach früheren Angaben aus Branchenkreisen haben allein in der ersten Woche 60.000 Kunden einen Vertrag bei dem Discounter unterschrieben.

[Update:]

Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX hat sich Aldi im Vertrag mit E-Plus zu einer Begrenzung der Verkaufsaktionen auf jeweils vierzehn Tage verpflichtet. Sollte Aldi sich nicht an die zeitliche Befristung halten, dann drohe eine hohe Geldstrafe.

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 28 Dezember, 2005, 10:05 von SiLencer »

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