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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News & Infos zu div. Events => Thema gestartet von: SiLæncer am 01 August, 2005, 15:16

Titel: Games Convention ...
Beitrag von: SiLæncer am 01 August, 2005, 15:16
Vom 18. bis 21. August heißt es in Leipzig wieder "Feuer frei!". Dann öffnet mit der Games Convention auf dem Messegelände die größte "Spielhalle" Deutschlands ihre Tore. Die Fans von Computerspielen werden dabei voll auf ihre Kosten kommen, denn die Hersteller haben manche Neuerscheinung im Gepäck. Und bei vielen der angekündigten Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren für den PC und Spielekonsolen wie Xbox, Playstation und GameCube ist vor allem eines gefragt: ein flinker Finger am Abzug.

Die Blicke wieder auf sich ziehen wird mit Sicherheit die Archäologin Lara Croft. Sie darf sich in ein neues Abenteuer stürzen und zu ihren Wurzeln zurückkehren: Bei Tomb Raider: Legend steht Lara laut Hersteller Eidos einer rivalisierenden Macht gegenüber, die von einem längst totgeglaubten Erzfeind angeführt wird.

Weniger mysteriös sind die anderen Höhepunkte von Eidos: Total Overdose entführt in die mexikanische Unterwelt, Agent Hitman ist mit Blood Money zurück, und schließlich geht es in die Vergangenheit: in den Zweiten Weltkrieg mit Battlestations: Midway und Commandos Strike Force.

Neben Eidos sind auch die anderen Marktführer von Microsoft, Nintendo und Sony bis zu Electronic Arts, Ubisoft, Konami, THQ und Buena Vista Games/Disney Interactive wieder beim jährlichen Branchentreff in Sachsen vertreten. Zum ersten Mal bei der Games Convention dabei sein wird das ehemalige Branchenschwergewicht Sega. Einst mit der eigenen Spielkonsole Dreamcast groß geworden, liefern die Japaner heute jedoch nur noch die Software für die Konsolen der Konkurrenten.

Eine Weltpremiere gibt es auch bei Konami: Die Fußballsimulation "Pro Evolution Soccer 5" wird erstmals öffentlich spielbar sein. Neben dem Chefentwickler dieses Spiels, Shingo Takatsuka, wird auch Star-Entwickler Hideo Kojima aus Japan kommen, um in Deutschland aus seiner Reihe Metal Gear Solid eine neue Variante für die tragbare Spielkonsole PSP von Sony zu zeigen. Eine weitere Deutschlandpremiere präsentiert Konami mit dem Action-Shooter Coded Arms.

Wie die Spiele von Übermorgen aussehen werden, darüber diskutieren in Leipzig die Entwickler: Noch vor Beginn der Messe treffen sie sich bei der GC Developer Conference (16. bis 18. August). Einen Blick in die nahe Zukunft der Spielkonsolen werden Besucher auf den Ständen von Microsoft, Nintendo und Sony erhaschen können. Die bereits angekündigten Konsolen der nächsten Generation werfen dort ihre Schatten voraus.

Insgesamt geben sich bei der Fachmesse zur interaktiven Unterhaltung 270 Aussteller die Ehre, im Vorjahr waren es 234. Um fast die Hälfte ist nach Angaben der Veranstalter auch die Ausstellungsfläche gewachsen -- genug Platz für den erwarteten Ansturm. Die Marke von 100.000 Besuchern soll diesmal deutlich übertroffen werden. "Wir rechnen mit 110.000 Gästen", sagt Angela Schierholz von der Leipziger Messe.

Eine Sonderschau ist -- wie in den Vorjahren -- dem Thema Casemodding gewidmet. Etabliert auf der Games Convention ist mittlerweile die "GC family". Sie soll ein Forum für Medienkompetenz in der Familie sein und den Umgang mit dem Computer, Spielen und Lernsoftware thematisieren. Angesprochen werden sollen Pädagogen, Eltern und Kinder.

Damit auch Spielefans zum Beispiel aus dem Rheinland oder Bayern den Weg nach Leipzig finden, bietet die Bahn nach der Premiere im vergangenen Jahr diesmal zwei Sonderzüge an: Einer startet am 18. August um 3.00 Uhr früh in Köln. Stopps sind unter anderem in Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Bielefeld, Hannover und Braunschweig vorgesehen. Aus München kommt der andere Zug. Er hält unter anderem in Regensburg, Nürnberg und Bamberg. Abends geht es wieder zurück. Die Tickets kosten inklusive Messekarte rund 60 Euro. Ansonsten kosten Tageskarten 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zahlen 3,50 Euro.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/62333 (http://www.heise.de/newsticker/meldung/62333)
Titel: Games Convention: Größer, mehr Messe - mehr Neues?
Beitrag von: SiLæncer am 22 August, 2005, 21:47
Bereits zum dritten Mal wurde auf der diesjährigen Games Convention die Auszeichnung "Best of GC" durch eine Jury vergeben. Für die diesjährige Wahl haben die Ausrichter einige Veränderungen vorgenommen, einige Kategorien wurden gegen neue ersetzt. Die wichtigste dürfte der Publikumspreis sein, den die Messebesucher per SMS wählen konnten. Preisträger wurde hier der First-Person-Shooter Bet On Soldier von Frogster Interactive. Den Titel "Bestes PC-Spiel" konnte in diesem Jahr ebenfalls ein Shooter einheimsen. Fear von Vivendi Universal besticht, nach Meinung der Jury, besonders durch seine Horroratmosphäre und die hervorragende KI.

Über einen Sieg in der Kategorie Nintendo DS kann sich Nintendogs freuen. Die weiteren Preisträger sind: Ridge Racer bei den PSP-Spielen, Fire Emblem Sacred Stones (Game Boy), Zelda Twilight Princess (Game Cube), Peter Jackson's King Kong (Playstation 2), Burn Out Revenge (Xbox), Die Sims 2 (Mobile) und als innovativstes Produkt wurde Ataris Adventure Fahrenheit preisgekrönt.

Vor einem Jahr wurden unter anderem Die Siedler 5 von Blue Byte als bestes PC-Spiel ausgezeichnet, World of Warcraft erhielt den Preis im Onlinesegment. Beides Einschätzungen, die, gemessen am Erfolg der Produkte, durchaus dem Geschmack der Computerspieler entsprachen.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/63083
Titel: Games Convention geht mit Rekordzahlen an den Start
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2006, 11:07
Europas größte Messe für Computer- und Videospiele, die Games Convention in Leipzig, startet mit Rekordzahlen. Bei der fünften Auflage präsentieren 368 Aussteller (Vorjahr: 280) aus 25 Ländern neue Produkte, wie die Messeleitung heute zum Fachbesuchertag mitteilte. Angekündigt sind mehr als 200 Premieren. Die Fläche wurde um 13 Prozent auf 90.000 Quadratmeter vergrößert. Für das allgemeine Publikum öffnen sich die Tore an morgigen Donnerstag. An den vier Publikumstagen bis Sonntag werden mehr als 150.000 Besucher erwartet. Im Vorjahr waren 136.000 gekommen.

Der Absatz der Branche in Deutschland stagnierte im ersten Halbjahr. Der Umsatz mit Video- und Computerspielen stieg um ein Prozent auf 469 Millionen Euro, wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) mitteilte. Bei Computerspielen gingen die Erlöse dabei um sieben Prozent auf 219 Millionen Euro zurück, während es bei Videospielen ein Halbjahresplus von acht Prozent auf 250 Millionen Euro gab. Daneben gingen die Erlöse bei "Edutainment" und "Infotainment" um 19 Prozent auf 110 Millionen Euro zurück.

BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters führte dies unter anderem auf die Fußball-WM und die Hitzewelle zurück. "Das war kein gutes Umfeld für Home-Entertainment." Auch der bevorstehende Generationswechsel bei den Konsolen von Nintendo und Sony habe zu einer Kaufzurückhaltung geführt. "Sind die neuen Konsolen auf dem Markt, erwarten wir wieder einen Schub", sagte Wolters. Im nächsten Jahr sei daher mit einem Marktwachstum im zweistelligen Prozentbereich zu rechnen. Der im vergangenen Jahr gegründete Branchenverband ist zum ersten Mal ideeller Träger der Messe.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Künstlerische Aspekte
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2006, 10:19
Die diesjährige Games Convention in Leipzig, die unter dem Motto "Play – it's your nature" hauptsächlich neue Produkte aus dem Bereich der Konsolen- und Computerspiele zeigt, soll nach dem Willen der Veranstalter auch sozialen und kulturellen Dimensionen des Spielens Raum bieten. In diesem Zusammenhang stehen drei Sonderausstellungen, die demonstrieren sollen, wie nahe Kunst und digitales Spiel einander sind.

Bei dem vom Berliner Computerspielemuseum veranstalteten Projekt "pong.mythos" haben sich dreißig Künstler Gedanken zu dem Block-Tennisabkömmling Pong, dem Urahn aller Videospiele, gemacht und diese mit verschiedenen Materialien und in sehr unterschiedlichen Formen umgesetzt.

Ein zweiter Bereich widmet sich Machinima. Hinter dem Kunstwort aus "machine" und "animation" verbergen sich Filme, die mit Hilfe von Computerspielen gedreht werden. Unter anderem lässt sich dies bewerkstelligen, indem man in der Alltagssimulation "Die Sims 2" ein Set aufbaut und die gewünschten Spielfiguren dann nach einem vorgegebenen Drehbuch agieren lässt. First-Person-Shooter erlauben es auf ähnliche Weise, Actionstreifen zu produzieren, wobei speziell mit Mod-Projekten sehenswerte Szenarien entstehen. Wer möchte, kann in einem Workshop auf der Games Convention die Grundlagen der Machinima-Produktion erlernen. An jeweils zwei Tagen üben die maximal 20 Teilnehmer, einen eigenen Film im Peter-Molyneux-Computerspiel "The Movies" zusammenzustellen.

Die dritte Sonderausstellung steht unter dem Titel "Almost Real: Digital Beauties" und zeigt fotorealistische Bilder von PC-geborenen Charakteren. Sämtliche Figuren, die man hier zu sehen bekommt, sind von Hobbyisten hergestellt worden; sie stammen nicht aus Spielen.

Alle drei Sonderbereiche sind in Halle 4 zu finden, in unmittelbarer Nähe zueinander.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Ansturm beim ersten Publikumstag
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2006, 11:00
Mit einem Ansturm von zumeist jugendlichen Besuchern hat heute der erste Publikumstag auf der größten europäischen Messe für Computer- und Videospiele, der Games Convention (GC), in Leipzig begonnen. Bereits vor Öffnung der Tore um 9:00 Uhr warteten tausende Spielefans an den Drehkreuzen. An den Kassenhäuschen gab es lange Schlangen. Bis Sonntag werden mehr als 150.000 Besucher erwartet. Die GC war am Mittwochabend mit einem klassischen Konzert im Gewandhaus eröffnet worden.

Zur Games Convention 2006 siehe auch:

    * Maus mit Laufrad
    * Xbox 360 kommt nach Osteuropa
    * Weder Playstation 3 noch Nintendo Wii in Aktion zu sehen
    * 7.1-Soundkarte von Razer
    * Künstlerische Aspekte
    * Fußballtitel exklusiv für die Xbox 360
    * Nintendo schwingt den Schläger
    * ATI geht mit neuer Top-Grafikkarte und günstigen Preisen in die Offensive
    * Games Convention geht mit Rekordzahlen an den Start
    * Games Convention künftig auch in Asien

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/77197
Titel: Games Convention: UT 2007 beeindruckt mit fantastischen Fahrzeugen
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2006, 10:17
Midway und Epic Games haben den Multiplayer-Shooter Unreal Tournament 2007 mit der Unreal Engine 3 und nur geringfügigen spieltechnischen Änderungen gegenüber Unreal Tournament 2004 so konzipiert, dass auch Spieler mit wenig Erfahrung besser durchblicken und beim virtuellen Ableben zumindest wissen, wem sie dieses zu verdanken haben. Beim zwei Jahre alten Vorgänger glaubten unerfahrene Spieler oft, ihre von geschickten Kontrahenten durch kaum mehr sichtbaren Raketenbeschuss erledigten Spielfiguren seien möglicherweise Landminen zum Opfer gefallen.

Während man bei Unreal Tournament 2004 noch häufig längere Fußwege zurücklegen musste, um das Kampfgeschehen zu erreichen, gibt es in der Neuauflage deutlich mehr Fahrzeuge, die den Spieler schnell zum Schauplatz von Auseinandersetzungen bringen. So gehört nun ein schwebendes Skateboard zur Standardausrüstung jedes Soldaten, mit dem man sogar einige Tricks, wie sie in der Snowboardszene üblich sind, ausführen kann.

Besonders imposant sind jedoch einige der außerirdischen Kampfmaschinen wie der Darkwalker, der auf drei Beinen selbst Steilhänge erklimmen kann. Außerdem ist der laufende Panzer in der Lage, sich auf ein Mini-Format zusammenzufalten, um dann im entscheidenden Moment aus dem Versteck aufzutauchen und den Gegner unter Beschuß zu nehmen. Aber auch die anderen Fraktionen können mit gewaltigem Kriegsgerät aufwarten. In einigen Szenarien wird es sogar möglich sein, dem Gegner die Baupläne für seine Spezialfahrzeuge zu stehlen, um diese dann selbst bauen zu können.

(http://www.heise.de/bilder/77258/0/0)
Unreal Tournament 2007: der Darkwalker

Am Herzen lag den Entwicklern offensichtlich auch das Verhalten der computergesteuerten Mitstreiter (Bots). Deren Spielweise soll bei Unreal Tournament 2007 kaum von der eines Gegners aus Fleisch und Blut zu unterscheiden sein.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: Games Convention geht mit Rekordzahlen an den Start
Beitrag von: xor am 25 August, 2006, 11:21
Würd dort auch gern hinfahren, jedoch ist Leipzig von hier doch recht weit weg.
Hat nicht jemand Lust wenn er hinfährt mich aus NRW mitzunehmen?  ;)
Titel: Games Convention: Assassins Creed zeigt Potenzial der Playstation 3
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2006, 18:50
Bisher konnte kaum ein Titel die hohen Erwartungen der Spieler in die Playstation 3 erfüllen. Doch mit Assassins Creed zeigt Ubisoft einen Action-Schleicher, der in dieser Form bisher auf keinem anderen System zu sehen war. Der Spieler steuert einen mittelalterlichen Meuchelmörder, der Ende des 12. Jahrhunderts in verschiedene Städte eindringen muss, um sein Opfer zu finden.

Die Mittelalterstädte sind dicht bevölkert, und der Assassine muss sich sehr vorsichtig bewegen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Je nach seinem Auftreten, versucht die Menschenmenge ihn an einer Flucht zu hindern oder ist ihm vereinzelt sogar behilflich. Im Vorbeigehen belauscht er Gespräche und kann sich auf Wunsch in Minimissionen einklinken, in denen er Hinweise zur Lösung des großen Auftrags gewinnt. Dabei kann er seine Reaktionen frei wählen. Wenn die Stadtwache etwa eine Frau belästigt, kann er ihr zur Hilfe eilen und die Wächter zum Schwertkamf fordern oder den Wachen aus dem Weg gehen. Durch Taschendiebstahl bessert er seine Geldbörse auf. Damit steigt jedoch die Gefahr, entdeckt zu werden.

(http://www.heise.de/bilder/77261/0/0)
Assassins Creed ist eines der wenigen Highlights, das ausschließlich für die Playstation 3 erscheinen wird.

Ubisoft hat drei Städte mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in das Spiel integriert, deren Aussehen historisch korrekt rekonstruiert wurde. Der Assassine gewinnt während des Spiels immer mehr Fähigkeiten, kann besser klettern, kämpfen und laufen und lernt komplexe Nahkampf-Kombinationen. Alle Gebäude lassen sich frei beklettern und können nach dem Anschlag zur Flucht genutzt werden, betreten lassen sich aber nur wenige. Das Speichersystem arbeitet ähnlich wie bei GTA, die Figur muss dazu zwischen den Missionen bestimmte Orte aufsuchen. Insgesamt peilt Ubisoft eine Spielzeit von 12 bis 15 Stunden an.

Neben der geschickten Mischung aus Jump-and-Run, Stadtsimulation, Beat-em-up sowie bekannten Spielekonzepten aus "Thief" oder "Hitman" überzeugt Assassins Creed mit seinen weichen Animationen, der liebevolen Stadtarchitektur und detailierten Grafiken. Ubisoft wird den Titel allerdings nicht rechtzeitig zum Verkaufsstart der PS3 fertigstellen und plant derzeit einer Veröffentlichung im Frühjahr 2007.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: "Next-Gen-Konsolen sind zu schwach für Crysis"
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2006, 19:42
Mit der Einführung von Windows Vista steht auch eine neue Version der Programmierschnittstelle DirectX 10 zur Verfügung, die nicht abwärtskompatibel zu DirectX 9 ist und auch nicht unter Windows XP erscheinen wird. Bernd Diemer, Senior Game Designer von Crytek erklärte heise online auf der Games Convention in Leipzig, was Spieler letztlich von DirectX 10 zu erwarten haben.

Zur Demonstration zeigte er zwei verschiedene Versionen des Shooter Crysis, eine in DirectX 9 und einen Demofilm mit einer DirectX-10-Simulation. DirectX 10 erlaube mehr Effekte und mehr Objekte als beim Vorgänger, bei gleichzeitig geringerem Rechenaufwand für die Hardware. Was unter DirectX 9 nur mit teuren High-End-Systemen möglich sei, könne auf einem DirectX-10-System bereits mit sehr viel weniger Aufwand umgesetzt werden.

Crysis soll beim Start zum Jahresende beide DirectX-Versionen unterstützen und somit unter Windows XP und Vista laufen. Bei DirectX 10 ist die im Spiel dargestellte Vegetation im Urwald wesentlich dichter. Rauchpartikel können per Shader korrekt beleuchtet werden und wehen in die richtige Windrichtung. Wenn Regen auf Objekte fällt, ist der nasse Glanz nur auf der Oberseite zu sehen.

"Was vorher nur über aufwendige Berechnungen möglich war, wird in DirectX 10 mit Standardfunktionen von der Grafikkarte unterstützt. Dies zusammen mit dem Unified Driver Modell erleichtert die Programmierung ungemein", erklärte Diemer. DirectX 10 unterstütze noch größere, hochauflösende Texturen. "Es ist von allem mehr und das führt in der Summe zu kinoreifen Effekten." Das Unified Driver Model von DirectX 10 führe dazu, dass Entwickler sich nicht mehr über die verschiedenen Funktionen der einzelnen Grafikchiphersteller Gedanken machen müssten. Das Spiel würde – so die Theorie – auf Karten von ATI oder Nvidia gleich aussehen. Genaues könne man aber erst sagen, wenn die erste DirectX-10-Hardware verfügbar sei. Selbst Crytek als Entwickler habe noch keine Informationen, wann dies der Fall sein wird.

Wenn die Grafikkarte mehr Funktionen übernimmt, wird die CPU entlastet und kann sich um andere Aufgaben wie die KI und Physikberechnung kümmern. Für Crysis setzt Crytek eine eigene Physik-Engine ein, die die Rechenleistung der CPU nutzt. Die Effekte sind also kein bloßer Zuckerguss, sondern haben spielerische Auswirkungen. Speziallösungen wie die PhysX-Engine von Ageia nannte Diemer abenteuerlich: "Wir wollen, dass unser Spiel auf mittleren Systemen läuft, die sich jeder Azubi leisten kann. An teuren Lösungen die nur auf spezieller Hardware läuft, sind wir nicht interessiert."

Crysis werde nur für den PC entwickelt, da diese die beste Hardware-Leistung böte. "Next-Generation-Konsolen wie die Xbox 360 als auch die Playstation 3 bieten nicht genügend Leistung, die wir für die Grafikqualität des Spiels anpeilen." Jedoch werde die dem Spiel zugrunde liegende Engine auch auf andere Plattformen portiert, sodass andere Konsolen-Entwicklungen sie nutzen könnten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Bioshock taucht auf der Xbox 360 unter
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 01:49
Die System-Shock-Reihe hatte in den 90er Jahren zahlreiche Kritikerpreise gewonnen, war jedoch an der Ladentheke nicht sonderlich erfolgreich. Irrational Games führt den komerziellen Misserfolg auf das damalige knappe Werbebudget von Electronic Arts zurück. Also wechselte man für "Bioshock" zu Take 2, um dort besser unterstützt zu werden.

"Bioshock" entführt den Spieler in eine vergessene Unterwasserstadt, die im Art-Deko-Stil der 20er und 30er Jahre eingerichtet ist. Aber nach einer Katastrophe halten sich dort nur noch irre Freaks auf. Irrational Games sieht das Spiel unter anderem als Hommage an Stanley Kubricks "Shining" und hält zahlreiche Zitate wie ein sinisteres Zwillingspärchen oder den roten Tanzsaal bereit, die für subtilen Horror sorgen sollen.

(http://www.heise.de/bilder/77318/0/0)
Morbider Charme des Art Deco: Die Designer von Bioshock ließen sich unter anderem von "Shining" inspirieren.

 Der Spieler muss aus dem Unterwassergefängnis entkommen und dazu zahlreiche Aufgaben lösen. Wie schon bei "System Shock" und "Deus Ex" kann er bei jedem Problem zwischen mehreren Lösungswegen wählen. Er kann Gegner frontal angreifen, sie mit Tricks aufeinander hetzen oder versuchen, sich an Kameras vorbeizuschleichen oder Terminals zu hacken. Dazu kann er seine Spielfigur mit verschiedenen genetischen Implantaten ausrüsten. Mehr als rohe Gewalt hilft meist das Köpchen, denn der Munitionsvorrat ist immer äußerst knapp.

Da die Bewohner alle durchgedreht sind, kann man in der Regel nicht mit ihnen sprechen. Die Geschichte wird wie bei "System Shock 2" anhand von Audiologs erzählt, die der Spieler unterwegs findet. "Wir wollten dadurch das Gefühl der Einsamkeit und die beklemmende Stimmung verstärken," erklärte Joe MacDonagh, Business Development Director von Irrational Games gegenüber heise online.

"Bioshock" wird vornehmlich für die Xbox 360 entwickelt, ebenso soll aber auch eine PC-Version erscheinen. Die interaktive Demonstration auf der Games Convention überzeugte mit seiner stimmungsvollen Innenarchitektur und den farbenfrohen, detaillierten Texturen, welche die modifizierte Unreal-3-Engine hervorragend zur Geltung brachte.

Die durchgedrehten Bewohner verhalten sich nach eigenen Vorgaben und gehen ihren Tagesbeschäftigungen nach. Je nach dem, wie der Spieler auftritt, verhalten sie sich unterschiedlich und gehorchen nicht bloß vorgefertigten Skripten. Wie schon bei System Shock 2 erscheinen Gegner immer wieder aufs neue und lassen dem Spieler keine Ruhe. Irrational Games rechnet derzeit mit einem Veröffentlichungstermin in der zweiten Jahreshälfte 2007.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Juroren küren "Beste Spiele"
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 12:10
Die MX Revolution Mouse von Logitech ist in diesem Jahr zum innovativsten Hardware-Produkt auf der Games Convention in Leipzig gekürt worden, obwohl sie keine explizite Gamer-Maus ist. In sechs weiteren Kategorien vergaben sieben Fachjournalisten das Gütezeichen "Best of GC", das zum vierten Mal ausgelobt wurde. Die Gewinner dürfen damit nun werben. Insgesamt gab es 105 Anmeldungen.

(http://www.heise.de/bilder/77319/0/0)
Vom Einzeller zum Weltraumpionier in sechs Phasen: Spore spielt die Evolution nach.

 Zum besten Computerspiel wurde die Aufbausimulation "Spore" von Electronic Arts gewählt. Der Spieler kann dabei seine eigene Evolutionsgeschichte in sechs Entwicklungsphasen vom Einzeller zum Weltraumkonolisten schreiben. Das Spiel vereint Online- und Offline-Elemente und erlaubt dem Spieler, Kreaturen, Städte, Gebäude und sogar ganze Planetenschöpfungen von anderen Spielern online auf die Festplatte zu laden. Ein direktes Spielen mit oder gegen andere Spieler über das Internet ist jedoch nicht vorgesehen.

Für das Rollenspiel "Orcs & Elves" von id Software gab es die Auszeichnung als bestes mobiles Spiel. Es transportiere "ein bisher nur von PC und Konsole bekanntes Rollenspiel-Erlebnis auf ein Telefon", urteilte die Jury. "Ansehnliche 3D-Technik und klassische Gameplay-Elemente ergeben eine mitreißende Geschichte, die in jede Hosentasche passt." Den ungewöhnlichen Schritt von der Entwicklung von 3D-Shootern zu Handy-Spielen kommentierte John Carmack von id Software, dass man auf diesen kleineren Plattformen neue Spielkonzepte relativ einfach und ohne große Produktionskosten umsetzen könne.

(http://www.heise.de/bilder/77319/2/0)
Buzz Junior Jungle Party bringt 40 Minispiele mit und erscheint Ende Oktober für die PS2.

Auf der Playstation setzte sich das Quizspiel "Buzz! Junior: Jungle Party" von Sony durch. "Ob Opa oder Enkel – bei dieser cartoonreif inszenierten Dschungelolympiade macht jeder mit", lobte die Jury.

(http://www.heise.de/bilder/77319/3/0)
Pro Evolution Soccer 6 erscheint neben der PSP auch auf der PS2, Nintendo DS, PC und Xbox 360 im Oktober.

Für die mobile Playstation Portable empfahlen die Journalisten "Pro Evolution Soccer 6" (Konami). "Variantenreich wie die großen Konsolenbrüder, bessere Übersicht als der Vorgänger und eine motivierende Meisterliga – mit diesem Hattrick spielt PES 6 jeden Gegner an die Wand", meinten die Experten.

(http://www.heise.de/bilder/77319/1/0)
Mit Lost Planet kürten die Juroren einen gradlinigen Action-Shooter zum besten Xbox-360-Spiel.

Bestes Xbox-360-Spiel der Messe wurde "Lost Planet Extreme Condition" von Capcom. "Eiseskälte, ein ferner Planet, gigantische Insekten und ein gnadenloser Kampf ums Überleben: Lost Planet schießt sich mit knallharten Gefechten, hollywoodreifer Inszenierung und motivierenden Multiplayer-Modi an die Spitze", so die Begründung der Jury. In der Tat ist Lost Planet ein sehr gradliniger Shooter gegen insektenhafte Aliens auf einem Eisplaneten, der vom Spielprinzip stark an "Halo 2" erinnert.

(http://www.heise.de/bilder/77319/4/0)
Das Action-Adventure Zelda nutzt für viele Puzzle den Touchscreen des DS.

 "The Legend of Zelda: Phantom Hourglass" (Nintendo) kürten die Experten zur Nummer eins für Nintendos mobile Konsole DS. Die Jury ließ sich von "kreativen Rätseln, frischen Ideen und spannenden Kämpfen" überzeugen. Die für Ende des Jahres angekündigte Fortsetzung des Nintendo-Klassikers nutze die technischen Möglichkeiten des DS hervorragend aus und bereichere die Rollenspielwelt von Hyrule um ein weiteres atmosphärisch dichtes Epos.

Mangels Präsenz im Besucherbereich wurden keinerlei Spiele für die Playstation 3 oder Nintendo Wii ausgezeichnet. Im Businessbereich zeigte einzig Sega mit "Virtua Tennis 3" ein spielbares PS3-Spiel, das bereits in der frühen Entwicklungsphase einen guten Eindruck machte. Von Assassins Creed, das auf der E3 als bestes PS3-Spiel gekührt wurde, präsentierte Ubisoft nur eine selbstlaufende Demo. Nintendo zeigte Jounralisten und Fachbesuchern lediglich eine kleine Auswahl von Wii-Titeln, darunter Wii Sports und Wii Music. Wichtige Highlights der E3 wie Super Mario Galaxy, Metroid Prime oder Zelda fehlten auf der Games Convention.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Action-Rollenspiel mit "cinematischem" Kampfsystem
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 15:56
Spielepublisher Anaconda zeigt auf der heute auslaufenden Games Convention eine frühe Version des Action-Rollenspiels "Legend – Hand of God". Ähnlich wie beim Urahnen des Genres, Blizzards "Diablo", steuert man mit der Maus einen Helden durch eine Fantasy-Welt und bekämpft dort Monster jeder Coloeur.

Allerdings ist der Mauszeiger bei "Legend" etwas ganz Besonderes: Er ist gewissermaßen als bewegliche Begleitfigur ins Spiel integriert worden – ein kleiner Lichtgeist, der dem Helden als Weggefährte dient und ihm dort leuchtet, wo es zu dunkel ist, als dass er vielleicht Spielwichtiges im Umgebungslicht erkennen könnte. Besonders in finsteren Höhlen steht dem Spieler damit eine pfiffige Möglichkeit zur Verfügung, seinen Spielhelden zu unterstützen. Das dynamische Lichtsystem sorgt dabei für stimmungsvolle und realistische Beleuchtungseffekte.

Eine weitere interessante Neuerung dürfte das "cinematische" Kampfsystem sein. Statt wie genreüblich einfach nur auf einen Gegner einzuschlagen, ohne dass dessen Gestalt, Größe oder Schwachstellen dabei irgendeine sichtbare Rolle spielen würden, geht der Held bei Legend visuell weit reizvoller vor. Als vergleichsweise kleiner Mensch versucht er etwa Trolle oder Riesen regelrecht zu erklimmen, um ihnen Schwert oder Dolch in den ungeschützten Nacken zu rammen.

Bemerkenswert ist auch die verwendete Physikengine NovodeX (heute: PhysX), die es erlaubt, Objekte in der Spielwelt zu manipulieren. Fahnenstangen oder Speere, die zur Abschreckung im Boden stecken, können physikalisch korrekt zum Umfallen gebracht werden und rollen auch Abhänge hinunter.

Für die Hintergrundgeschichte sorgt Autorin Susan O’Connor, die auch das Drehbuch für Ataris "Act of War: Direct Action" mitverfasst hat und an der Storyentwicklung von Microsofts "Dungeon Siege II" beteiligt war.

(http://www.heise.de/bilder/77330/0/0)
Legend - Hand of God: Der Mauszeiger ist in Form eines Lichtgeists, der dem Helden hilfreich zur Seite steht, ins Spiel integriert worden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Guild Wars erfindet sich neu
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 16:57
Auf der Leipziger Spielemesse Games Convention, die am heutigen Sonntag endet, zeigt der Publisher NCSoft das neue Abenteuer "Nightfall" des Vielpersonen-Online-Rollenspiels (MMORPG) "Guild Wars", das sich durch vergleichsweise aufwendige und stark Fantasy-orientierte Grafik auszeichnet. Mit "Nightfall" sollen die bisherigen Ergänzungskampagnen "Prophecies" und "Factions" noch in diesem Herbst einen Nachfolger finden.

Der ursprüngliche Schwerpunkt bei "Guild Wars" war der Kampf großer Gruppen gegeneinander. In gewaltigen Schlachten ermittelen die Spieler-Gilden, welche von ihnen die Stärkste ist. Anders als bei Mitbewerberprodukten wie "World of Warcraft" verzichtet der Publisher auf monatliche Teilnehmerbeiträge. Der Betrieb der "Guild Wars"-Server wird ausschließlich über den Verkauf der Spiele selbst finanziert.

"Nightfall" soll die Spieler stärker in den eigentlichen Rollenspielpart des Systems einbinden. Nicht die Auseinandersetzung mit menschlichen Gegnern (Player versus Player, PvP), sondern der Kampf gegen die Umgebung (Player versus Environment, PvE) nimmt dabei den wichtigsten Platz ein.

Eine bedeutende Neuerung sind Nichtspielerhelden, denen man im Verlauf der umfangreichen Hintergrundgeschichte begegnet. Gewinnt man deren Vertrauen, schließen sie sich dem Spieler an und kämpfen auf seiner Seite. Anders als bei den bereits bekannten Söldnern als Begleiter (Henchmen), die für Geld angeheuert werden können, lassen sich die Helden sogar vom Spieler ausrüsten und seinen Vorstellungen entsprechend lenken. Tatsächlich hat der Spieler die volle Kontrolle über diese Figuren.

Wie bereits die Vorgänger, so ist auch "Nightfall" zugleich eigenständiges Spiel und Add-on zum Basisprodukt. Auch wer das ursprüngliche "Guild Wars" nicht besitzt, kann die Erweiterung nutzen. Altspieler hingegen bereichern ihre bisherige Welt um einen zusätzlichen Kontinent. Neben der regulären Verkaufsversion für rund 45 Euro soll auch eine "Collector’s Edition" (ca. 70 Euro) ab Ende Oktober im Handel erhältlich sein, die zusätzlich zum Programm noch eine DVD mit einem "Making of" sowie zahlreiche Devotionalien enthält.

(http://www.heise.de/bilder/77331/0/0)
Guild Wars - Nightfall: Die Grafik zeichnet sich stärker als bei anderen Massen-Online-Rollenspielen durch natürlich wirkende Details aus.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Vom Einzeller zum Weltenherrscher
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 18:18
Will Wrights aktuelles Projekt "Spore" ist unter den auf der Games Convention gezeigten kommenden Neuerscheinungen ein besonders ungewöhnlich angelegtes, aber zugleich auch besonders viel versprechendes Spiel.

Wright hat als Schöpfer der beiden "Die Sims"-Spiele und anderer simulationsorientierter Bestseller wie "SimCity" einen Ruf als Designerlegende begründet. "Spore" fasst nun mehrere seiner Ideen zusammen und erweitert diese noch zu einem umfassenden Spielkosmos, in dem der Spieler außergewöhnlich viele Freiheiten besitzt. Er darf Lebewesen erschaffen, beeinflussen und umgestalten, die eine Evolution durchlaufen – bei Mikroorganismen angefangen bis zu intelligenten, zivilisationsbildenden Fantasiekreaturen. Es gilt immerhin, einen kompletten Planeten mit Leben zu erfüllen und am Schluss sogar noch den Sprung zu fremden Welten zu unternehmen. Während seine Kreaturen ihren streckenweise extrem putzig anzuschauenden Alltag mit Balz, dem Aufziehen von Nachkommen und dem Sichzurwehrsetzen gegen Feinde durch- und überleben, sammelt der Spieler DNA-Punkte, die es ihm erlauben, Aussehen und Fähigkeiten der von ihm geschaffenen Spezies zu verändern.

Der Spieleditor zeigt sich erstaunlich flexibel. Münder, Augen oder Gliedmaßen der Spore-Geschöpfe können an beliebigen Stellen des Körpers angebracht und in Größe und Form verändert werden. Das Programm sorgt dann dafür, dass die erschaffene Kreatur immer irgendwie in der Lage ist zu laufen oder Nahrung aufzunehmen – und auf immer andere Weise skurril, fremdartig und reizvoll aussieht. Welche Art von Wesen am Ende zur dominanten intelligenten Spezies wird, kann der Spieler durch sein Eingreifen beeinflussen.

Dabei spielt sich jede Phase von "Spore" anders als die vorhergehende. Anfänglich geht es nur ums Fressen und Nichtgefressenwerden, dann folgt ein bauorientierter Abschnitt im Stil von "SimCity", in dem Dörfer und gewaltige Städte von teilweise wiederum sehr fremdartigem Aussehen errichtet werden. Schließlich erweitert sich der Spielhorizont erneut und man versucht, mit einem Stamm von Schützlingen die Weltherrschaft zu übernehmen, ganz im Stil von Civilization. Der finale Schritt ist dann die Entdeckung fremder Kulturen im All, mit denen sich Beziehungen aufbauen und Konflikte austragen lassen. Die Anbindung ans Internet sorgt dabei für einen besonderen Clou: Die fremden Planeten werden von den Kreaturen bevölkert, die andere Spieler irgendwo auf der Welt erschaffen haben. "Spore" sorgt für den Transfer dieser Schöpfungen übers Internet.

Die ungewöhnlich umfangreich angelegte Schöpfungs-, Lebens- und Strategiesimulation, mit der Wright die Grenzen der etablierten Genres sprengen und der Kreativität des Spielers weiten Raum geben will, wurde prompt auf der Games Convention als "bestes PC-Spiel" ausgezeichnet. Der Erscheinungstermin soll in der zweiten Jahreshälfte 2007 liegen. "Spore" soll zumindest zunächst ausschließlich für Windows-PCs zu haben sein; laut dem Publisher Electronic Arts ist eine Umsetzung auf Konsolen derzeit nicht geplant.

(http://www.heise.de/bilder/77334/0/0)
Spore: Der Editor erlaubt es, die aberwitzigsten Geschöpfe zu gestalten

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: "Die Gilde 2" steht in den Startlöchern
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 20:12
Handelssimulation und Strategiespiel in einem ist "Die Gilde 2" vom hannoverschen Studio 4Head – eine norddeutsche Entwicklung unter österreichischem Label. JoWood und Vertriebspartner KOCHmedia haben den späten Nachfolger des 2001 erschienenen ersten "Gilde"-Spiels auf der heute beendeten Games Convention vorgestellt; er soll bereits ab 15. September in den Händlerregalen stehen.

Als Handwerker, Gauner oder Händler versucht der Spieler, in einer mittelalterlichen Stadtgesellschaft nicht nur zu überleben, sondern Karriere zu machen. Das vom Vorgänger übernommene Konzept der Dynastiegründung wurde weiter ausgebaut: Der Spieler kann nun drei Mitglieder seiner Familie gleichzeitig steuern.

Ein umfangreicher Fertigkeitsbaum erlaubt es, die Spielfigur an die eigenen Wünsche anzupassen. Durch erfolgreiche Aktionen im Spiel gewinnt man weitere Punkte hinzu, mit denen man die Chancen des Alter Ego verbessern kann. Viele nett umgesetzte Details des mittelalterlichen Lebens sorgen für Abwechslung. So sammelt jeder Beteiligte – ob Spieler oder computergesteuerte Figur – in einem Beweisbuch belastendes Material gegen andere, das sich bei Bedarf verwenden lässt, um vergnüglich zu verfolgende Gerichtsverhandlungen anzuzetteln. Viel Mikromanagement steckt in der Gebäudeverwaltung, die bei glücklichem Agieren sehr viel Geld einbringt. Wer sich nicht um jede Einzelheit selbst kümmern will, kann einen beliebigen Teil davon an den Computer delegieren.

Hinter den Kulissen der mittelalterlichen Politik kann man einflussreiche Leute kräftig manipulieren, um so den Stand der eigenen Dynastie in der Welt zu halten und nach Möglichkeit zu heben. Dabei spielt man seinen Gegnern auch schon mal übel mit, schleift diese ohne triftigen Grund vor Gericht oder zerstört ihren guten Ruf. Wer sich selbst vor allzu endgültigen Konsequenzen schützen will, sucht sich beizeiten einen Partner geeigneten Standes und gründet eine Familie. Wenn nämlich das Familienoberhaupt (das männlich oder weiblich sein kann) stirbt, setzt man mit dessen Kindern als Erben das Werk und damit das Spiel fort.

Bis zu 16 Spieler können im LAN oder per Internet gegeneinander antreten. Der Reiz von "Die Gilde 2" liegt zum einen in der lebendigen Spielwelt, die durch die liebevolle Grafik und die passenden Dialoge gut unterstützt wird, zum anderen im detail- und abwechslungsreichen Gameplay, das so schnell keine Langeweile aufkommen lässt.

(http://www.heise.de/bilder/77335/0/0)
Buntes mittelalterliches Leben: Die Gilde 2

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Anno 1701 lädt zu Mehrspieler-Intrigen ein
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2006, 22:26
Zu den größeren Installationen auf der heute beendeten Games Convention in Leipzig gehörte ein gut zehn Meter langes Segelschiff auf dem KOCHmedia-Stand, welches auf "Anno 1701" aus dem Hause Sunflowers hinweisen sollte. Das von vielen Strategie-/Historienspielfreunden sehnlich erwartete Sequel zu "Anno 1503" soll am 26. Oktober erscheinen. Der Erstling der Serie, Anno 1602, ist als einer der meistverkauften deutschen Titel in die Spielegeschichte eingegangen.

Anno 1503 sorgte verschiedentlich für Unmut – unter anderem deshalb, weil die Entwickler zunächst versprochen hatten, den angekündigten Mehrspielermodus per Patch nachzureichen, dies aber später nicht wahr machten. Außerdem galt das Spiel als etwas sperrig für Einsteiger.

Mit "Anno 1701" soll nun alles besser werden. Einen Multiplayer-Modus soll es geben, und auch ansonsten zeigen sich sehr deutliche Fortschritte – etwa bei der Grafik: Wessen Hardware den Shader-Level 3 unterstützt, der kommt in den Genuss von aufwendigen Spiegel- und Partikeleffekten. Objekte wie Wale oder Schiffwracks sind auch unter der wabernden und schillernden Meeresoberfläche gut erkennbar. Bei Vulkanausbrüchen ist die neue Grafikengine in ihrem Element und sorgt dafür, dass Feuer und Lavaströme realistisch wirken. Eine kleine Physikengine lässt Flaggen realistisch im Wind flattern.

Um Neulingen den Einstieg ins Spiel zu erleichtern, haben die Entwickler "die Königin" als Figur eingeführt. Sie hilft dem Spieler anfänglich finanziell aus der Patsche, möchte dafür aber auch später an den Erfolgen partizipieren. Wer sich davon unabhängig machen möchte, muss mit einem harten Kampf gegen die königlichen Truppen rechnen – oder er rafft so viel Geld zusammen, dass er sich irgendwann freikaufen kann.

Auch bei den Konkurrentenfiguren hat man viel Mühe in liebevoll gestaltete Details investiert. Ihre Spielstärke drückt sich nicht in einem einfachen Wert aus, sondern macht sich auch im Verhalten bemerkbar. So winselt der etwas einfältig wirkende Jörgensen, dem am leichtesten beizukommen ist, ohne Umschweife um Gnade, wenn man ihn mit der Kündigung eines Abkommen bedroht.

Andere Figuren wie der Piratenanführer hingegen lassen sich nicht so leicht einschüchtern und müssen regelrecht in die Knie gezwungen werden.

(http://www.heise.de/bilder/77336/0/0)
Anno 1701: Eine schmucke 3D-Welt will beherrscht werden; die vielen liebevollen Details sieht man erst, wenn man ins Geschehen hineinzoomt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention: Größer, mehr Messe - mehr Neues?
Beitrag von: SiLæncer am 05 April, 2007, 21:52
Die wichtigste europäische Spielemesse wächst in der Fläche und bei den Themen

Die erfolgreiche Leipziger Spielemesse Games Convention präsentiert sich im Sommer 2007 auf deutlich größerer Fläche und mit mehr Ausstellern denen zudem ein größerer Business-Bereich zur Verfügung steht. Damit die Staus nicht auch noch wachsen soll die Deutsche Bahn helfen.

Die Fläche der in diesem Jahr vom 23. bis zum 26. August 2007 stattfindende Games Convention (GC) soll im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich 28 Prozent auf 115.000 Quadratmeter (brutto) wachsen. Das Fachbesuchern vorbehaltene GC Business Center - für Händler, Spieleentwickler und Journalisten der wichtigste Ort auf der Spielemesse - umfasst nun neben dem Congress Center Leipzig (CCL) die ganze Messehalle 1. Der Messevortag, der 22. August 2007, bleibt exklusiver Fachbesucher- und Medientag.

In den Publikumshallen 2, 3 und 4 ist die GC Games + Entertainment vertreten - also die tösenden Hallen mit den Spielen aus aller Welt. Die Messeleitung verspricht Deutschland-, Europa- und Weltpremieren der interaktiven Unterhaltungswelt, allerdings werden nach den US-Fachmessen Game Developers Conference (März 2007) und der noch stattfindenden, veränderten E3 (Juli 2007) wie auch im Jahr 2006 voraussichtlich nicht viele Neuigkeiten übrig bleiben.

Wer vor dem Lärm flüchten will, soll in Halle 5 die Bereiche "GC family" finden. GC family widmet sich in Ausstellungen Themen wie "Kinder-/Familienspiele", "Lernen und Wissen" sowie "Medienkompetenz" - neu hinzu kommen die Bereiche "Bildung multimedial", "Kunst und Kultur" (ehemals "GC Art") sowie "Ausbildung und Beruf". Ziel sei es, durch verschiedene Veranstaltungen "Das digitale Spiel" als modernes Kulturgut zu präsentieren - und auch die Jobchancen in der Games- und Multimediabranche zu beleuchten.

Neu ist auch, dass das Freigelände erstmals als Ausstellungs- und Eventfläche aktiv in die Flächenaufteilung eingebunden wird. Bei den Öffnungszeiten bleibt es weitgehend beim Alten: Am Donnerstag (23. August) und Sonntag (26. August) sind die Publikumshallen von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag und Samstag von 9 Uhr bis 20 Uhr. Am Freitag war zuvor nur bis 18 Uhr geöffnet.

Das Computerspielemusik-Konzert wird auch 2007 wieder stattfinden, diesmal nicht im Rahmen der GC-Eröffnung, sondern als - dann voraussichtlich mehr Besucher anziehendes - öffentliches Konzert am 22. August, das um 20 Uhr im Gewandhaus zu Leipzig startet und 90 Minuten ohne Unterbrechung dauern soll. Unter der Leitung von Andy Brick spielt das FILMharmonic Orchestra Prague diesmal Soundtracks unter anderem aus "StarCraft", "Final Fantasy XI", "Ragnarok 2", "Stranglehold", "Metal Gear Solid 3: Snake Eater", "Secret of Mana", "The Abbey", "Turrican 2" sowie beliebte Klassiker in einem Commodore 64- und Commodore Amiga-Medley. Zudem werden die japanischen Star-Opernsängerin Izumi Masuda und die Sängerin Conny Kollet aus Deutschland auftreten.

Damit die Besuchermassen sich nicht durch die vor allem zum Wochenende hin verstopften Straßen quälen, gibt es zur Games Convention 2007 wieder ein Angebot der Deutschen Bahn. Von einem beliebigen DB-Bahnhof in Deutschland nach Leipzig und zurück werden 89,- Euro in der 2. Klasse und 139,- Euro in der 1. Klasse fällig. Gebucht werden kann das Angebot bei der Deutschen Bahn unter der Hotline 01805 311153 mit dem Stichwort "Games Convention". Die Tickets gelten zwischen dem 19. und 28. August 2007, was vor allem Ausstellern und Fachbesucher die Planung erleichtern soll. Dazu kommt am 23. August noch ein Sonderzug aus München (ab 53,- Euro), und am 25. August unterstützt jeweils ein Sonderzug von Köln und Wiesbaden nach Leipzig.

"Die GC ist in den letzten Jahren sowohl in der Fläche als auch in den Aussteller- und Besucherzahlen stetig gewachsen. Der aktuelle Anmeldestand im Fachbesucher- und Ausstellerbereich bestätigt uns in der Annahme, dass wir zur kommenden Messe erneut deutliche Steigerungsraten erzielen werden. Darauf haben wir mit einem veränderten Hallen-Konzept reagiert", sagt Josef Rahmen, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. Das Konzept scheint anzukommen: Laut Messeleitung haben sich bereits 390 Aussteller angemeldet, 2006 wurden 368 Aussteller gezählt.

Kurz vor der Spielemesse findet auch wieder die GC Developers Conference (GCDC) statt, auf der sich die Spieleentwickler und Publisher treffen. Vom 20. bis zum 22. August 2007 sollen internationale Keynotes, Workshops, Podiumsdiskussionen sowie renommierte Redner aus den Bereichen Computer, Konsolen und Mobile Devices aktuelle Trends beleuchten und über zukünftige Themen informieren. Es gibt dabei die drei Themenbereiche "Development", "Business" und "Science". Zu den Schwerpunktthemen gehören "Mobile Gaming", "Server Technology", "Expert meets Students", "Made in Europe" und die Premiere von "Games meet Movies". Im letzten Jahr nahmen laut Messeleitung 650 Konferenzteilnehmer aus 20 Ländern an der GCDC teil. Die Anmeldung zur GCDC 2007 ist ab sofort unter gcdc.eu möglich.

Quelle : www.golem.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 20 Juli, 2007, 18:03
Europas größte Messe für Computer- und Videospiele, die Games Convention (GC), wächst weiter. Zur sechsten Auflage vom 23. bis 26. August erwartet die Leipziger Messe erstmals mehr als 200.000 Besucher, im Vorjahr kamen 183.000 Menschen. Wie Messe-Geschäftsführer Josef Rahmen am Freitag sagte, haben sich 410 Aussteller (2006: 368) aus 26 Ländern angemeldet. "Die GC ist das innovativste Messeprodukt der vergangenen zehn Jahre in Deutschland. Sie hat sich voll etabliert", sagte Rahmen.

Die Industrie erwartet laut Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) von der Messe einen Schub für das Weihnachtsgeschäft. Schwerpunkt der Messe werden laut BIU- Geschäftsführer Olaf Wolters Spiele mit hoch aufgelösten Bildern sein. "Zudem wächst das Angebot für neue Zielgruppen, wie Ältere und Frauen", sagte Wolters. Die Ausstellungsfläche steigt in diesem Jahr um 28 Prozent auf 115.000 Quadratmeter.

Erneut wird es die GC family geben. In diesem Sonderbereich für Medienkompetenz und kindgerechte Medien beraten Medienpädagogen Eltern, Lehrer und Kinder über Fragen des interaktiven Lernens und Spielens.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 28 Juli, 2007, 16:20
Besucher der Spielemesse Games Convention in Leipzig dürfen sich in diesem Jahr wieder auf einen eigenen Bereich freuen, der die Kunst rund um Computer- und Videospiele näher beleuchtet. Der auf den Namen GC ART getaufte Messe-Abschnitt greift diesmal gleich vier Aspekte auf und stellt diese in Ausstellungen, Videopräsentationen oder Workshops den Zuschauern aller Altersgruppen vor. Die Ausstellung "public_play", die in Zusammenarbeit mit dem Computerspiele Museum Berlin organisiert wurde, zeigt beispielsweise Exponate internationaler Künstler zum Thema „Digitales Spiel und öffentlicher Raum“. Ob Rechner, die miteinander zu einer Partie „Mensch ärgere dich nicht antreten“ oder der auf dem einem Kleid spielbare Klassiker Pong beweisen, dass Kunst nicht langweilig sein muss.

Eine Reise in die Vergangenheit der Computer- und Videospiele soll hingegen die Ausstellung "Telespiele 1972-2007" ermöglichen. Darin wird die Geschichte des ersten Pong-Automaten, des populären Heimcomputers C64 bis hin zu aktuellen Konsolen näher beleuchtet. Parallel dazu ermöglichen die Veranstalter einen Blick in die Geschichte von Computern in der DDR. Darin werden unter anderem kuriose Computerbausätze oder Bildungscomputer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Einen noch recht jungen Zweig der Videospiel-Kunst bilden hingegen die Machinima-Filme. Über Trends, Produktion und Zukunft der mit Hilfe von Spiele-Engines erzeugten Kurzfilme klärt die Projektgruppe Animation in Neuen Medien auf.
Schon fast klassisch mutet dagegen die Ausstellung „Digital Beauty – 3D Character Design“ an, auf der per Computer erstellte Bilder präsentiert werden. Die wie in einer Galerie präsentierten 20 Exponate stellen den Betrachter fortwährend vor die Frage, ob es sich um echte oder virtuelle Szenen handelt. Die GC ART kann während der gesamten Games Convention, die vom 23. bis 26. August in Leipzig stattfindet, ohne Aufpreis besucht werden.

Quelle : www.pcwelt.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 01 August, 2007, 13:09
Der digitale Spielesender Giga berichtet vom 23. bis 26. August wieder vom Spielemekka "Games Convention" (GC) in Leipzig.

Täglich zwischen 9:30 und 11:30 Uhr produziert der Kanal nach einer Mitteilung am Mittwoch eine Highlight-Sendung direkt am Stand B30 in Halle 3. Auf Giga ausgestrahlt wird das Format an jedem Messetag ab 22:00 Uhr. Giga wird digital üer IPTV über das Internet und Astra 19.2° Ost verbreitet. Auch in den Netzen von Kabel Deutschland und Unitymedia ist das Programm zu empfangen - hier allerdings nur grundverschlüsselt.

Quelle : SAT+KABEL
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 08 August, 2007, 12:45
Auf der BlizzCon-Veranstaltung in Paris kündigte Blizzard Entertainment die zweite Erweiterung für sein überaus erfolgreiche Online-Rollenspiel "World of Warcraft" (WoW) an. Der Titel namens "Wrath of the Lich King" wird WoW um die Welt "Northrend" erweitern, die bereits in "Warcraft 3" Verwendung fand. Der Spieler kann seinen Avatar nun einer neuen Heldenklasse (Todesritter) zuweisen, weitere sollen folgen. Wer dieser Heldenklasse beitreten möchte, muss jedoch zunächst das neue Maximallevel von 80 erreichen. Mit der Erweiterung finden auch neue Aufträge, Gegenstände und Berufe Einzug in das Hauptspiel. Ein Veröffentlichungstermin nannte Blizzard bisher nicht.

World of Warcraft hat nach Angaben von Blizzard weltweit mehr als 9 Millionen Abonnenten. Die erste Erweiterung "Burning Crusade" soll sich in den ersten 24 Stunden in Europa und Nordamerika 2,4 Millionen Mal verkauft haben. Somit handelt es sich bei World of Warcraft um das erfolgreichste "Massively Multiplayer Online Role Playing Game" (MMORPG) und um eines der meistverkauftesten PC-Spiele.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 15 August, 2007, 11:25
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und die Kampagne "Respe©t Copyright" der Zukunft Kino Marketing GmbH planen in ihren gemeinsamen Bemühungen gegen Urheberrechtsverletzungen eine "Beschattungsaktion" auf der Games Convention Ende nächster Woche in Leipzig. Die seit kurzem angekündigte "Promotionsveranstaltung" der Filmbranche hört auf den Titel "Du willst doch auch nicht, dass man dich kopiert". Jeweils einer von insgesamt vier Schauspielern soll sich dabei unbemerkt an die Fersen von ahnungslosen Messebesuchern heften und jede ihrer Bewegungen nachahmen. Damit wollen die Vertreter der Filmindustrie "auf die Problematik des Raubkopierens hinweisen".

Die Firma Zukunft Kino Marketing will mit der Aktion zugleich ihre umstrittenen bisherigen Initiativen unter dem Aufhänger der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" fortsetzen. Neben Spots und Plakaten ließen sich die Aufmerksamkeitshascher der Filmwirtschaft dabei unter anderem bereits das Probesitzen in mobilen Gefängniszellen im Rahmen von "Knast on Tour" sowie eine Rundreise durch die Republik mit Body-Painting-Modellen einfallen.

Das selbstgebaute Kittchen hat die Zukunft Kino Marketing aber im vergangenen Jahr ausgemustert und stützt sich nun vor allem auf ihr zweites Standbein "Respe©t Copyright". Damit werden Bausteine mit Material zum Thema Urheberrechtsverletzungen für den Schulunterricht kostenlos zur Verfügung gestellt. Autor ist der Berater Norbert Taubken, der hierzulande etwa bereits im Namen der umstrittenen "Campaign for Creativity" die Werbetrommel für Softwarepatente rührte.

Die GVU blieb im vergangenen Jahr aufgrund einer chronischen Überlastung der Staatsanwaltschaften durch Anzeigen wegen Urheberrechtsverletzungen im Bagatellbereich unter ihrer Vorgabe bei der Anzahl gestellter Strafanträge im Jahr 2005. Nach jüngsten Recherchen des Münchner Unternehmens P4M, das die GVU bei der Ermittlung von Personen, die geschützte Filmdateien oder Software illegal als erstes in Tauschbörsen einstellen, unterstützt, verlagert die Szene gerade ihre Aktivitäten: "Neue Filehoster laufen den etablierten Tauschbörsen wie BitTorrent oder eDonkey den Rang ab", meint P4M-Geschäftsführer Wolfgang Greipl. Seine Firma biete daher "eine neue Methode an, um die Verbreitung von Raubkopien auf solchen Plattformen zu bekämpfen". In einer dreiwöchigen Testphase sei es gelungen, in Zusammenarbeit mit den Anbietern wie zum Beispiel von RapidShare 80 Prozent der Raubkopien auf deren Servern zu löschen. Man beobachte Portale von Sharehostern inzwischen rund um die Uhr, "um sie gemeinsam mit dem Betreiber bereinigen zu können".

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/94384
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 18 August, 2007, 16:25
Nokias N-Gage kommt offenbar wieder. Unter der erstmals im Oktober 2003 eingeführten Marke will der finnische Weltmarktführer Ende August neue Geräte präsentieren, berichtet die Wirtschaftswoche. Nokias Manager für die Spielesparte, Jaakko Kaidesoja, habe gegenüber der Zeitung bestätigt, dass der Konzern neue Handys für den Wachstumsmarkt der mobilen Spiele in den Handel bringen will. "In der zweiten Jahreshälfte werden wir eine Online- und Vertriebsplattform für Mobile Gaming unter dem Label N-Gage starten und neue Telefone mit leicht bedienbaren Spielefunktionen vorstellen“, zitiert das Blatt den Nokia-Manager.

Ob die neuen Spielhandys dem bekannten N-Gage ähneln ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Im Herbst 2003 hatte Nokia das erste N-Gage, einen Hybriden aus Handy und tragbarer Spielkonsole, vorgestellt. Doch blieb das mit großen Erwartungen gestartete Spielhandy ein Nischenprodukt. Nokia führte die enttäuschenden Verkaufszahlen unter anderem auf eine zu kleine Software-Auswahl zurück. Doch Nutzer wie Tester zeigten sich wenig begeistert von dem Spielgerät. Auch ein Nachfolger konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Angesichts der großen Hoffnungen, die von der Handy- und Spielebranche in das Mobile Gaming gesetzt werden, will Nokia nun offenbar einen Neustart mit der glücklosen Marke wagen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 18 August, 2007, 17:12
Einem Vorabbericht der Zeitung Euro am Sonntag zufolge verkauft sich Nintendos Spielkonsole Wii in Deutschland insgesamt besser als Microsofts Xbox 360. Das Wirtschaftsblatt beruft sich dabei auf die neuesten Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach gingen seit dem Europastart vor gut neun Monaten hierzulande 291.000 Wii über die Ladentheke. Microsoft konnte bislang nur etwa 281.000 Einheiten seiner Xbox 360 verkaufen, obwohl diese bereits seit Dezember 2005 auf dem Markt ist. Weit abgeschlagen hinter den Konkurrenten liegt Sony mit seiner Playstation 3, die in Deutschland bislang nur 99.500 Käufer fand. Sony bietet seine Konsole aber auch erst seit Ende März in Europa an.

Betrachtet man nur die Verkaufszahlen im Juli, schnitt Sonys Playstation 3 mit 8000 Einheiten besser ab als Microsofts Xbox, die sich nur 5000-mal verkaufte. Beide können Nintendo aber nicht das Wasser reichen: Alleine im Juli brachte der japanische Hersteller in Deutschland 26.000 Wii-Konsolen an den Mann oder die Frau. So reißen die Spekulationen nicht ab, Microsoft könne die Preise für die Xbox 360 demnächst senken, um den Konkurrenten Paroli zu bieten. Brancheninsidern zufolge dürfte der Verkaufspreis in Europa demnächst um 50 Euro fallen. Dieser Schritt solle auf der Spielemesse Games Convention in Leipzig in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden, berichtet Euro am Sonntag. Anfang August hatte Microsoft bereits in den USA den Preis um 50 US-Dollar nach unten korrigiert.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 19 August, 2007, 15:02
Mit einer speziellen Kopfhörer/Mikrofon-Kombination möchte Sennheiser in der Spielerszene mitmischen. Das Modell PC 350 hat sehr große und gut gepolsterte Hörmuscheln, die eine passive Dämpfung der Umgebungsgeräusche von 32 dB aufweisen. Das Mikrofon ist auf Sprache optimiert und die Impedanzen so ausgelegt, dass das Set an übliche Soundkarten direkt angeschlossen werden kann. Allerdings ist die Qualität nicht ganz billig: Sennheiser verlangt für das Headset 199 Euro. Erste Exemplare des Geräts sollen auf der Games Convention zu sehen sein.

(http://www.heise.de/bilder/94561/0/0)

In Abenteuer- oder Strategiespielen schließen sich einzelne Spieler über das Internet zu Gruppen zusammen, die sich untereinander verständigen müssen. Besonderen Wert legen die Gamer hier auf eine akustische Trennung der realen Umgebung vom Spielgeschehen, zum einen, um zu Hause die Familienmitglieder nicht mit den Spielgeräuschen zu nerven und zum anderen um beispielsweise bei LAN-Partys nicht vom Umgebungslärm abgelenkt zu werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 20 August, 2007, 13:07
Die Computer- und Videospielbranche sieht sich von den Jugendschützern ungerecht behandelt. Während die Filmindustrie in Werken wie Bonnie und Clyde, Clockwork Orange oder Natural Born Killers extreme Gewaltszenen zeigen dürfe, ohne auf dem Index zu landen, müssten Spiele ihre Inhalte bis zur Unkenntlichkeit verändern, um für Jugendliche freigegeben zu werden. Julian Eggebrecht, Chef des Spielentwicklers Factor 5 zeigte auf der Eröffnungsveranstaltung zur Games Developer Conference in Leipzig Beispiele aus dem Spiel Lair, das in den USA mehrfach angepasst werden musste, um das vertraglich festgelegte "Teen Rating" der ESRB in den USA zu erhalten.

In Lair steuert der Spieler einen Drachen, der Feuer speit und Soldaten auffrisst. Laut Eggebrecht mussten sämtliche umherfliegenden Körperteile aus dem Spiel entfernt oder bis zur Unkenntlichkeit abgedunkelt werden. Statt der Köpfe werden im fertigen Spiel nun Helme abgeschlagen. Kein Problem hatte die ESRB hingegen mit Feuerexplosionen, bei denen tausende Soldaten verbrennen. Eggebrecht nannte die Vorgaben der ESRB absurd.

Noch strenger würden in den USA Sexszenen behandelt. Während Filme wie Der letzte Tango in Paris, Basic Instinct, Crash oder Eyes Wide Shut sehr explizite Nacktszenen enthielten, würden in Spielen selbst Andeutungen mit einem "M-Rating" bedacht, das die Verbreitung stark einschränkt. So hatte Factor 5 ursprünglich ein so genanntes Easter Egg in Lair eingebaut, bei dem der Cheat "Hot Coffee" in Anspielung auf den Eklat um Grand Theft Auto San Andreas einen kurzen Film mit einer Kaffeemaschine abspielt. Dieser musste jedoch wieder aus dem Spiel entfernt werden, weil er die Autorität der ESRB untergraben hätte.

"Das riecht nach McCarthy. Wir Spielentwickler werden verfolgt wie die Kommunisten in den 50ern", erklärte Eggebrecht, weil noch nicht einmal mehr eine satirische Kritik an dem Rating-System erlaubt sei. "Sex gehört zu den Grundbedürfnissen wie Essen und Schlafen." Wenn Sex in Spielen nicht gezeigt werden dürfe, dann würden Spiele es laut Eggebrecht auch nie zu einer eigenen Kunstform schaffen, da sie dieses wichtige menschliche Grundbedürfnis nicht behandeln könnten.

Eggebrecht forderte ein diffenzierteres Rating-System, bei dem zwischen dem Teen- und Mature-Rating noch weitere Zwischenstufen eingefügt werden. "Dies würde unsere Arbeit als Designer sehr vereinfachen." Letztlich hätten nicht technische Neuerungen der Playstation 3, sondern die Anpassung an die ESRB-Forderungen die meisten Probleme bei der Entwicklung von Lair bereitet.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 20 August, 2007, 15:20
Intel und Crytek haben auf der Games Developer Conference in Leipzig die Vorteile der Multi-Core-Prozessoren für Computerspiele demonstriert. Cryteks Cry Engine 2, die in dem Spiel Crysis zum Einsatz kommt, wird derzeit für Quad-Core-CPUs optimiert. Ausgelagert wurden insbesondere die Physik- und Partikel-Effekte. Die Physikberechnungen würden unabhängig von der Frame-Rate berechnet, sodass sie das Spiel nicht ausbremsen.

Multi-Core-Prozessoren könnten Explosionen deutlich detaillierter darstellen als Einzelkern-Prozessoren. Partikel-Effekte würden in einem separaten Thread hingegen synchron zur Frame-Rate berechnet. Hier konnten Multicore-Prozessoren bei ausreichender Rechenleistung deutlich mehr Effekte zeigen als Single-Core-CPUs. In Benchmarks konnte Crytek die Leistung der Cry-Engine auf Dual-Core-Systemen um 60 Prozent und auf Quad-Core-Systemen um 98 Prozent gegenüber Single-Core-Systemen steigern.

Intel betonte, wie wichtig es für Entwickler sei, bereits früh vergleichbare Benchmarks in die Spiel-Engine einzubauen, um das Spiel auf die verschiedene Prozessoren zu optimieren. Neue Tools wie VTune würden die Entwickler dabei unterstützen und eine Frame-genaue Analyse sämtlicher Prozesse sowie Flaschenhälse erlauben. Dabei sollten die Entwickler ein besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Cache-Anbindungen werfen, die individuelle Anpassungen erforderten. Eine effizientere Nutzung der Grafiktreiber biete weitere Optimierungsmöglichkeiten. In einem Beispiel konnte die CPU-Last in einem Spiel um 20 Prozent allein durch Treiberoptimierungen verbessert werden.

Multi-Core-Systeme greifen zwar nicht in die grundlegende Spielmechanik ein, aber sie könnten Kleidung respektive Mimik realistischer darstellen und mehr physikalische Effekte zeigen. Noch in diesem Jahr will Intel die ersten 8-Kern-CPUs für den Desktop-Bereich veröffentlichen, die eine weitere Aufteilung der unterschiedlichen Rechenaufgaben erlauben.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 21 August, 2007, 10:27
Jeff Hickman (EA Mythic), Jefferey Steefel (Turbine), Matt Frior (ZeniMax Online Studios) und Robert Westmoreland (Cryptic Studios), führende Entwickler aus dem Bereich der Online-Rollenspiele, diskutierten auf der Developer Conference (GCDC) im Zuge der Games Convention in Leipzig über Entwicklungsmöglichkeiten des Genres für die Zeit nach World of Warcraft. Zukünftige Online-Rollenspiele müssten einsteigerfreundlicher werden, um ein größeres Publikum anzusprechen. Damit Spieler auch auf Reisen ihren Avatar pflegen, könnten zukünftige Spiele einen Client für Mobiltelefone mitbringen. Schon jetzt zählen Online-Rollenspiele zu den zeitaufwändigsten Genres. Eine Mobilanbindung würde die Online-Zeit der Spieler nochmals erhöhen.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt beispielsweise Sony mit der für Herbst 2007 angekündigten Online-Plattform "Playstation Home" für die Playstation 3. Diese soll mit Sony-Ericcson-Mobiltelefonen und dem PSP-Handheld kompatibel sein. Auch Microsoft möchte in Zukunft einen Service für Windows-Mobile-Telefone anbieten, mit dem man über Xbox Live Spielstände auf ein Funktelefon übertragen kann.

Von Konsolenportierungen der Online-Rollenspiele für Mobilgeräte erwarten die Entwickler hingegen wenig. Die Titel würden am besten mit Tastatur und Maus und nicht mit einem Gamepad gespielt. Ebenso erteilten sie Modifikationen eine Absage, die von Spielern programmiert werden. Diese könnten die Konsistenz der Rollenspielwelt gefährden.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 21 August, 2007, 15:48
Mit Ausstellungen zu Videospielen der letzten 35 Jahre, dem Machinima-Filmstudio und Kunstprojekten gewährt die Games Convention in Leipzig Einblicke in die Kultur der Videospiele. Unter dem Motto "GC ART" werden in Halle 5, Stand B20 über 200 Konsolen, Handhelds, Home-Computer und LDC-Spiele der letzten 35 Jahre ausgestellt. Neben Pong und dem Atari 2600 kann man sich auf der Ausstellung "Telespiele 1972-2007" auch über die Computergeschichte der DDR informieren und die BBS-01.Konsole antesten. Digitale Kunst zeigt die Ausstellung "public_play" in Halle 5 an den Ständen B01und C01.

Das Computerspiel-Museum Berlin zeigt Objekte verschiedener Künstler zum Thema "Digitales Spiel und öffentlicher Raum". So spielen in einer Inszenierung "Gamblers" von Matthias Henning und Andre Greif vier Computer "Mensch ärgere dich nicht". Den Einfluss der Computerspiele auf Filme zeigt das Projekt "Machinima" in Halle 5, Stand B21. Im Machinima-Labor können Besucher sogar selbst eigene kleine Filme drehen. Am Stand "Digital Beauty" in Halle 5, B31, müssen Besucher bei den 20 gezeigten Bildern raten, ob sie eine virtuelle oder reale Welt zeigen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 21 August, 2007, 21:53
Der größte deutsche Videospiele-Entwickler Crytek droht mit dem Weggang ins Ausland, sollte es zu einem Herstellungsverbot von sogenannten Killerspielen kommen. "Wir würden Deutschland verlassen", sagte Firmenmitgründer Avni Yerli gegenüber Welt online vor Beginn der Leipziger Branchenmesse Games Convention (23. bis 26. August).

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hatte sich Ende Mai erstmals einstimmig für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot gewalttätiger Computerspiele ausgesprochen. Das federführende Bundesfamilienministerium arbeitet derzeit allerdings an einem weniger drastischen Jugendschutz-Gesetzentwurf. Statt wie bislang "gewaltverherrlichende" Spiele sollen künftig auch "gewaltbeherrschte" Spiele durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden. Diese dürften dann nicht mehr beworben und an Jugendliche verkauft werden.

Crytek hat bereit konkrete Ausweichpläne. "Budapest ist eine schöne Stadt. Dort haben wir schon eine Niederlassung", meinte Yerli. Zudem würden regelmäßig Wirtschaftsministerien aus anderen Ländern anklopfen. "Vor allem England, Schottland, Österreich und Singapur sind sehr aktiv."

Videospiele gelten als wichtige Zukunftsbranche. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PWC, die Welt online vorliegt, wird der Markt von 31,6 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 48,9 Milliarden Dollar bis 2011 wachsen. Vor allem England und Frankreich hatten einheimische Unternehmen deswegen zuletzt stark gefördert. Durch einen Wegzug von Crytek würde Deutschland den Anschluss an die Weltspitze verlieren, da es derzeit kein weiteres, international wettbewerbsfähiges Spielestudio gibt.

Bekannt geworden war Crytek durch den Ego-Shooter Far Cry, in dem feindliche Söldner getötet werden müssen. Davon verkaufte das Unternehmen 2,5 Millionen Exemplare zu je rund 45 Euro. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hatte die erste Far-Cry-Version auf ihre Schwarze Liste gesetzt. Crytek entschärfte das Spiel daraufhin. Auf der Games Convention wird Crytek diese Woche seinen neuen Ego-Shooter Crysis vorstellen. Das Entwicklungsbudget wird mit mehr als 16 Millionen Euro angegeben. Das Frankfurter Unternehmen beschäftigt rund 130 Mitarbeiter aus 27 Ländern.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 22 August, 2007, 09:03
Zukünftig sollen auch Mobiltelefone 3D-Grafik mit einem zusätzlichen Chip beschleunigen. Laut Bob Shakib von Qualcomm CDMA Technologies könnte bereits in naher Zukunft die Handy-Grafik der der Xbox 360 gleichen; durch die Hardware-Beschleunigung würde sogar der Akku des Mobiltelefons geschont.

(http://www.heise.de/bilder/94679/0/0)
3D-Spiele sollen auf Handys mit mobilen Grafikchips von Qualcomm besser aussehen und flüssiger laufen.

Qualcomm stellte auf der Games Convention Developer Conference (GCDC) in Leipzig eine Demo des Handy-Spiels "Neo Core" vor. Die Demo lief mit 36 FPS, verwendete 2,33 MByte an Texturen und zeigte Partikel- und Bump-Mapping-Effekte. Dank der neuen "Q3Dimension" genannten Technik können 3D-Modelle mit bis zu 4000 Polygonen berechnet werden. Die maximale Auflösung beträgt 640 × 480 Pixel und das Mobilgerät kann die Videoausgabe auf einen Fernseher umleiten. Die Hardwarebeschleunigung arbeitet entweder auf OpenGL-ES-Basis oder auf Windows-Mobile-Telefonen mit einer mobilen Version von Direct3D. Der Chip kann darüber hinaus Filme in MPEG-4 AVC (H.264) sowie MP3- und AAC-Ton dekodieren und den Hauptprozessor des Handys entlasten.

(http://www.heise.de/bilder/94679/1/0)
Ein Handy-Prototyp von LG mit Qualcomm-Chip zeigte ein 3D-beschleunigtes Rennspiel.

Fraglich ist allerdings, ob es ausreichend Anwender gibt, die 3D-Spiele auf einem Handy überhaupt spielen wollen. Denn die Eingabemöglichkeiten sind beschränkt und Spiele lassen sich in der dritten Dimension meistens nur umständlich steuern. So scheiterte bereits das N-Gage von Nokia, das zwar 3D-Grafik, aber keine spaßigen Spiele zu bieten hatte. Die überaus erfolgreiche Taschenkonsole Nintendo DS verzichtet hingegen weitgehend auf 3D-Grafik. Kassenschlager wie "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" setzen eher auf übersichtliche 2D-Bilder und einfache Bedienung.

(http://www.heise.de/bilder/94679/2/0)
Auf einem weiteren Prototypen lief das aufwändige Spiel "NeoCore". Dank Videoausgang kann man das Bild auch auf einem externen Display sehen.

Um die Entwicklung neuer Spiele anzukurbeln, gründete Qualcomm die 100 Million Gaming Phone Alliance, die den Markt für 3D-Handy-Spiele vergrößern soll. Sie soll mit Mobiltelefonherstellern und Spieleentwicklern eng zusammenarbeiten. Ob es aber tatsächlich eine Nachfrage für Xbox-360-Grafikeffekte auf winzigen Handy-Displays gibt, muss sich erst noch zeigen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 22 August, 2007, 11:49
Neuer High-End-Prozessor erstmals in Europa vorgeführt

In einem Hinterzimmer des AMD-Standes auf der soeben gestarteten Games Convention in Leipzig hat AMD seinen neuen, an Spieler gerichteten Prozessor "Phenom" vorgeführt. Die CPU lief mit anfangs 2,9, später 3 GHz. Samt passenden Mainboards mit vier PCIe-x16-Slots soll das System im vierten Quartal 2007 auf den Markt kommen.

AMD wiederholte damit seine Vorführung vom Tech Day Ende Juli 2007. Augenscheinlich handelt es sich bei der in Leipzig gezeigten Maschine auch um ein Exemplar aus derselben Prototypen-Serie. Der Phenom-Rechner kam während der Vorführung mit Luftkühlung aus, als CPU-Kühler diente ein Lamellenmodell mit Heatpipes von Revoltec. Am frühen Mittwochmorgen war der Rechner noch von vorherigen Experimenten des AMD-Teams auf 2,9 GHz eingestellt; wie AMD später mitteilte, läuft der Phenom inzwischen stabil mit 3 GHz. Die Phenom-Serie ist AMDs erklärter Nachfolger des Athlon64 FX und basiert auf der K10-Architektur mit vier Kernen auf einem Die.

Vorgeführt wurde das System Golem.de mit dem Spiel "Stranglehold", das, wie die Screenshots des Task-Managers zeigen, die vier Kerne recht gründlich auslastete. Der Phenom steckte auf einem Protoyp der "Hammerhead"-Mainboards, der Chipsatz wird als Modell 790 auf den Markt kommen. Ganze vier x16-Ports für PCI-Express-Grafikkarten sind geboten. Diese lassen sich flexibel zuordnen, entweder als zwei x16-Slots oder vier x8-Slots. In dem Demo-Rechner steckten jedoch nur zwei Grafikkarten vom Typ HD 2900 XT, laut AMD soll der CrossFire-Verbund im Labor aber auch schon mit drei Grafikkarten funktionieren.

Auf den Markt kommt der Phenom nach Angaben von AMD noch im vierten Quartal 2007. Mit welchen Taktfrequenzen und zu welchen Preisen, wollte man in Leipzig noch nicht verraten.

Quelle : www.golem.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 22 August, 2007, 12:52
Microsoft lässt die Marke Sidewinder, unter der das Unternehmen bis 2003 Spielehardware wie Gamepads und Lenkräder verkauft hat, mit der Sidewinder Mouse wieder auferstehen. Die kabelgebundene Gaming-Maus nutzt einen optischen Sensor mit einer Auflösung von bis zu 2000 dpi, der Spieler kann diese mit drei Tasten am Scrollrad im Betrieb anpassen. Ein integriertes LC-Display zeigt die aktuell gewählte Auflösung an.

(http://scr3.golem.de/screenshots/0708/SideWinder-Mouse/gm_otherviews_swm_16.jpg)

Die mitgelieferte Software ermöglicht das Aufzeichnen eines Makros, mehrere aufeinanderfolgende Aktionen können so mit einem Tastendruck ausgelöst werden. "Quick Turn" erlaubt zudem das Drehen der Spielfigur um 180° mit einem Klick.

Nutzer können die Sidewinder Mouse individuell an ihre Bedürfnisse anpassen. Dazu liefert Microsoft drei verschiedene Arten an Mausfüßen mit unterschiedlichen Gleiteigenschaften sowie Zusatzgewichte mit. Letztere finden in einem Einschub an der rechten Mausseite Platz und erhöhen das Gewicht um bis zu 30 Gramm.

Die Sidewinder Mouse soll ab Oktober für knapp 70 Euro erhältlich sein.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 22 August, 2007, 17:16
Gearbox hat auf der Games Convention in Leipzig erstmals den neuen Shooter Borderlands gezeigt. Borderlands spielt auf einem fernen Planeten Pandora, auf dem verschiedene Fraktionen wie in einem Mad-Max-Szenario gegen außerirdische Monster kämpfen. Das Besondere an dem Spiel sind die prozedural erstellten Waffen, Rüstungen und Ausrüstungsgegenstände. Das Spiel soll 500.000 Schusswaffen enthalten, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben. Sie können wie im Rollenspiel Diablo gekauft oder von besiegten Gegnern aufgesammelt werden. Borderlands soll sich online mit bis zu vier Spielern kooperativ spielen lassen. Man kann die etwa 15 bis 20 Stunden dauernde Hauptkampagne aber auch alleine durchspielen. Es werde allerdings nicht möglich sein, dass PC-Spieler gegen Konsolenspieler antreten.

(http://www.heise.de/bilder/94730/1/1)

Gearbox will in Borderlands einen klassischen Shooter mit den Sammel- und Rollenspielelementen von Diablo verknüpfen. Die eigenen Spielfiguren können in Leveln aufsteigen und wie Rollenspielavatare in verschiedenen Einzel- oder kooperativen Spielen eingesetzt werden. Da auch das Gegnerverhalten prozedural berechnet wird, sollen sich Missionen jedes mal anders spielen. Die Level sind jedoch genau vordefiniert. Um die Weiten des Planeten zu erkunden, ist man nicht nur zu Fuß, sondern auch mit Fahrzeugen unterwegs. Ein Spieler lenkt und ein anderer schießt dabei auf angreifende Gegner.

(http://www.heise.de/bilder/94730/0/1)

Auf der Games Konvention zeigte Gearbox bereits eine spielbare PC-Version, die eine modifizierte Unreal Engine 3 nutzte. Die Grafik sah für das frühe Entwicklungsstadium (die Entwickler arbeiten seit Anfang 2006 an dem Spiel) bereits recht gut aus, bedarf jedoch noch einigen Polituren bis zur Veröffentlichung. Der Titel soll voraussichtlich Ende 2008 bei Take 2 für PC, Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.

Von dem neu angekündigten "Mafia 2" zeigt Take 2, dessen Label 2K Games auch Borderlands vertreibenb wird, auf der Games Convention nur einen kurzen Trailer mit Zwischensequenzen. Das Spielprinzip scheint sich gegenüber dem Vorgänger nicht verändert zu haben. Die Charaktere sind nun aber wesentlich detaillierter ausgearbeitet und zeigen eine variable Mimik.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 09:21
Bill Roper, einst Miterfinder des Action-Rollenspiel-Klassikers Diablo, bestätigte auf der Games Convention, dass der aktuelle Titel seines Entwicklungshauses Flagship Studios, im November dieses Jahres erscheinen wird.

Schauplatz von Hellgate: London ist ein düsteres, dämonenverseuchtes London des Jahres 2038. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in die U-Bahn-Schächte zurückgezogen und organisieren von dort aus Gegenangriffe auf die Horden der Dunkelheit. Der Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Widerstandskämpfer. Unter ihnen finden zahlreiche Charakterklassen Gelegenheit zum Einsatz, die über mehr oder weniger magische Kräfte verfügen. Insgesamt findet sich ein interessanter Mix aus arkanen und technischen Fähigkeiten.

Es ist geplant, das Spiel soll in sowohl in einer DirectX-9- als auch in einer DirectX-10-Version zu veröffentlichen. Dabei soll letztere sich vor allem durch zusätzliche Wettereffekte und einen höheren Detailgrad bei den Gebäuden und Figuren auszeichnen.

Hellgate: London wird eine umfangreiche Einzelspielerkampagne enthalten, kann allerdings auch online mit vielen Teilnehmern gespielt werden. Dann ähnelt das Spielerlebnis einem Multiplayer-Online-Rollenspiel wie World of Warcraft", da man Aufgaben gemeinsam mit anderen Spielern lösen kann. Das Spiel passt dann den Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe der jeweiligen Gruppe an. Mehr Spieler bedeuten dabei auch mehr Gegner und höhere Chancen auf wertvolle Beute. Ein modulares Ausrüstungssystem bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Waffen- und Rüstungsteile zu verstärken und mit der Spielfigur mitwachsen zu lassen. Außerdem planen die Flagship Studios, alle drei bis vier Monate umfangreiche Zusatzpakete kostenlos für die Spieler bereitzustellen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 09:34
Audiokinetic hat auf der Games Convention Developer Conference (GCDC) in Leipzig das Entwicklunswerkzeug Wwise (WaveWorks Interactive Sound Engine) vorgestellt. Mit ihm können Sound-Designer mit wenig Aufwand komplexe Klangumgebungen in Spielen erstellen. Das Audio-Tool kann den Mix dynamisch anpassen und Nebengeräusche abdämpfen, wenn wichtige Sprachnachrichten erklingen. So ist garantiert, dass auch im stärksten Gefecht jeder Funkspruch klar und deutlich zu verstehen ist.

Mit wenigen Mausklicks können Entwickler Hall und Echos erzeugen und virtuelle Räume wie eine Kathedrale klingen lassen. Laut Jacque Deveau von Audiokinetic lässt sich Wwise ohne Extra-Hardwarechips in vielen Game-Engines implementieren und ist mit der Playstation 3, Xbox 360, Wii und dem PC kompatibel – wichtig für Cross-Plattform-Projekte. Viele Audio-Effekte werden bereits mitgeliefert. Über eine VST-Schnittstelle kann man weitere Effekte einbinden.

Während der Präsentation auf der GCDC zeigte der Entwickler, wie man mit dem Tool schnell zu beeindruckenden Ergebnissen kommen kann: Ein Text wurde von einem virtuellen Sprecher vorgelesen und über simple Eingaben ließ er einen Occlusion-Effekt entstehen, als würde die Stimme aus dem Nebenraum kommen. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller eine 30 Tage lauffähige Probeversion zum Download an.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 10:08
Hilfsbereite Gasmaskenträger, Panzergehäuse und öffentliche Toiletten, die tatsächlich Spaß machen – unsere ersten Eindrücke von der Games Convention.

Bilderstrecke (http://www.heise.de/games-convention/bilderstrecke/118)

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 12:24
Laut einer Online-Erhebung von Valve Software hat nur jeder 50. Spieler, der den Download-Service Steam nutzt, eine DirectX-10-fähige Grafikkarte und Windows Vista installiert. Im Interview mit heise online nannte Gabe Newell, Chef von Valve Software, es einen schrecklichen Fehler von Microsoft, DirectX 10 nur für Vista zu veröffentlichen und Windows XP auszuschließen. Die gesamte Branche leide darunter, da bisher nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Spieler DirectX 10 überhaupt nutzen könne.

Bei der Entwicklung von Cross-Plattform-Titeln, die auch auf der Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen, würden Entwickler den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen. Und da weder Microsofts noch Sonys neue Konsolen das Shader Modell 4.0 von DirectX 10 unterstützen, würden nur wenige Spiele davon Gebrauch machen.

Newell beklagte darüber hinaus die Verarmung der PC-Spielkultur in Bezug auf die Eingabegeräte. Er würde gerne Controller wie die Wiimote oder die Guitar-Hero-Gitarre sehen, aber da die DirectX-Unterstützung für solche Geräte in den vergangen Jahren immer weiter reduziert wurde, traue sich kein Entwickler solche kostspieligen Neuerungen zu.

Half-Life 2 Orange Box, das am 12. Oktober für den PC und Xbox 360 erscheint, nutzt DirectX-10-Funktionen lediglich, um einige Mimiken zu beschleunigen. Visuell würden sich die Versionen allerdings kaum spürbar unterscheiden. Die PS3-Version wird von einem EA-Studio entwickelt und soll zwei bis drei Wochen später folgen.

Über den Download-Dienst Steam ist das Spiel bereits am 10. Oktober erhältlich. Newell sagte, der spätere Termin für die Retail-Versionen sei ein Wunsch des Einzelhandels gewesen. Dieser wollte auch keine verschiedenen Versionen, weshalb man sich zu dem Komplettpaket mit Half-Life 2, Episode 1, Episode 2, Portal und Team Fortress 2 entschieden habe. Noch vor dem Verkaufsstart wird Valve weitere Bundles für Steam ankündigen, damit Besitzer von Half-Life 2 das Spiel nicht doppelt kaufen müssen.

Für Episode 2 wurde die Source-Engine erweitert. Ein spezielle Alpha-Blending-Modus sorgt für glattere Kanten beim Anti-Aliasing. Außerdem waren in der Demo neue Verzerrungseffekte und weiche Schattenwürfe zu sehen. Die Konsolen-Versionen der Orange-Box werden die neuen Engine-Features, inklusive High Dynamic Range Rendering und Multi-Core-Support auch für das Hauptspiel nutzen. Für den PC wurde das Hauptspiel nicht überarbeitet. Auf Xbox 360 und Playstation 3 läuft Half-Life 2 in der Auflösung 720p (1280 × 720 Bildpunkte).

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 17:26
Sony Computer Entertainment (Halle 3, Stand E02) hat auf der Games Convention in Leipzig das Strategiespiel "Eye of Judgment" vorgestellt. Das Spiel wird mit der neuen Webcam für die Playstation 3, einem Kartendeck und einem Spielplan mit neun Feldern ausgeliefert. Nach dem Vorbild von Magic the Gathering muss der Spieler fünf von neun Feldern eines Spielfeldes erobern, indem er kampfstarke Monster aus einem Deck mit 30 Karten auswählt. Die Karten werden auf den Spielplan gelegt und dort anhand eines Strichcodes von der Kamera erkannt. Auf dem Bildschirm schlüpfen daraufhin Monster aus den Karten und bekämpfen Gegner auf benachbarten Feldern. Je nachdem, ob die Felder aus Wasser, Feuer, Dschungel oder Erde sind, erhalten verschiedene Monster Vor- und Nachteile im Kampf.

Spieler können zu zweit vor einer Konsole oder Online gegeneinander antreten. Dabei wird das Kartendeck vorab eingescannt. Ebenso ist es möglich, gegen die Konsole allein zu spielen. Bei einem kurzen Test zeigte das komplexe Regelsystem viele taktische Kniffe. Partien können 20 bis 30 Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern.

Sony entwickelte Eye of Judgement in Zusammenarbeit mit Hasbro. Das Grundspiel erhält nur ein Starterpack, weitere Karten-Sets und besondere "Booster-Karten" können wie bei Magic the Gathering separat hinzugekauft werden – ein lukratives Geschäft: Ein Themendeck mit 30 Karten soll 12,50 Euro und ein Set mit 8 Boosterkarten 8,50 Euro kosten. Das Hauptspiel wird zusammen mit der Webcam für rund 100 Euro angeboten und im Herbst auf den Markt kommen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2007, 19:42
Ageia präsentiert auf der Games Convention mit der PhysX 100M eine Physikbeschleunigerkarte (Physics Processing Unit/PPU) für Notebooks. PPUs sollen die Berechnung von physikalischen Effekten wie die Simulation von Explosionen, die Kollisionserkennung oder die Bewegung von Haaren und Flüssigkeiten beschleunigen.

Nach Angaben des Herstellers liefert der Coprozessor die gleiche Performance wie der vor zweieinhalb Jahren vorgestellte PhysX-Chip für Desktop-Computer. Die typische Leistungsaufnahme der Mobil-PPU soll im üblichen Spieleeinsatz 10 Watt nicht überschreiten. Über die mechanische und elektrische Anbindung des PhysX-Chips schweigt sich Ageia aus; der Prototyp sitzt zusammen mit den zugehörigen Speicherchips auf einem proprietären Modul.

(http://www.heise.de/bilder/94796/0/0)

Mit der Unterstützung von PhysX-Karten und dem gleichnamigen Physik-Framework von Ageia seitens der Spielehersteller sieht es nach über zwei Jahren recht mau aus. Die Entwickler scheuen sich, für eine Speziallösung mit nur wenigen Nutzern hohen Entwicklungsaufwand zu betreiben. Zu den wenigen hochkarätigen Spielen, die PhysX-Chips verwenden können, zählen Ghost Recon Advanced Warfighter 1 und 2 sowie Spiele auf Basis der Unreal Engine3 – etwa das kommende Unreal Tournament 3.

Derzeit findet man dedizierte Physikbeschleuniger meist nur in teuren Hochleistungs-PCs von Komplettsystemherstellern. Die Grafikchip-Hersteller AMD und Nvidia schlagen einen alternativen Weg ein und wollen Physikdaten von ihren Grafikprozessoren (GPUs) berechnen lassen. Sie kooperieren dabei mit dem Ageia-Konkurrenten Havok, dessen Physik-Engine Havok FX die Shadereinheiten der Grafikchips nutzen soll.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2007, 06:38
Der Spielezubehör-Hersteller Ideazon zeigt auf der Leipziger Games Convention neue Hardware-Bonbons für LAN-Party-Nomaden (Bilderstrecke).

Die Tastatur MERC Stealth (MERC II) ist besonders auf Online-Rollenspieler, Shooter-Freunde und andere Spielenutzer zugeschnitten, die sich auf konventionellen Tastaturen mit der WASD-Steuerung bisweilen schwertun. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der MERC-Tastatur. Dem Hersteller zufolge haben Nutzerbefragungen bei der Neugestaltung eine große Rolle gespielt.

Die Veränderungen sollen den dauerhaften Umgang mit dem Eingabegerät beim Zocken erleichtern und die Bequemlichkeit beim Einsatz auf LAN-Partys fördern. Das gesamte Tippbrett ist überraschend schwer. Das liegt nicht an den nach wie vor eher fragil und leicht wirkenden Tasten, sondern an einem eingearbeiteten Gewicht im Gehäuse, das ein Verrutschen verhindern soll. Dem Anschluss von Mäusen, Speichersticks sowie diversen USB-getriebenen Goodies dienen die zwei integrierten USB-2.0-Ports. Weitere Anschlussmöglichkeiten direkt an der Tastatur betreffen Kopfhörer und Mikrofon, sodass auch Headsets direkt angestöpselt werden können.

(http://www.heise.de/bilderstrecke/bild/122/0)

Die MERC Stealth besitzt auf der linken Seite einen gesonderten Tastaturbereich mit 34 Tasten, der speziell für die Bewegung in Spielen und das Auslösen von Makros geeignet ist. Diese Tasten sind anders als beim Vorgängermodell gummiert. Der raumgreifende Sonderblock führt nicht nur dazu, dass der sonst übliche Cursorblock komplett fehlt. Der numerische Block ist gegenüber dem üblichen Standard verändert und mit diversen Steuertasten zusammengepfercht worden. Das bedeutet Umgewöhnung für Textttipper. Als witziger Gimmick geht die einstellbare Tastenhinterleuchtung durch: Das Stealth-Tippbrett leuchtet in rot, blau und violett in verschiedenen Helligkeitsstufen.

(http://www.heise.de/bilderstrecke/bild/122/5)

Passend dazu hat Ideazon mit der Reaper Edge auch eine Maus gezeigt, die speziell Spieler zum Kauf reizen soll. Der Hersteller wirbt mit einer Abtastrate, die man mittels einer Taste auf dem Gerät in fünf Stufen einstellen kann und maximal 3200 dpi beträgt. Eine Leuchtsegmentkette auf dem Mausrücken zeigt, ob eine eher geringe oder hohe Auflösung eingestellt ist. Wer sich für die angebertauglichen 3200 dpi entscheidet, jagt jedoch mit jedem auch nur zaghaften Fingerzucken das Zeigegerät quer über den Bildschirm. Die Benutzung wird durch das geringe Gewicht der Maus nicht gerade erleichtert – die Reaper Edge lässt sich sehr reibungsarm und ohne gefühlten Widerstand über den Tisch bewegen. Nicht nur Grobmotoriker müssen üben, bis sie das nötige Feingefühl gefunden haben, um das Ding nicht immer wieder ungewollt sonstwohin zu schubsen. Für besondere Spielfunktionen besitzt das Gerät fünf Tasten, die sich mittels der Konfigurationssoftware frei belegen lassen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2007, 10:58
Sony Computer Entertainment hat auf der Games Convention in Leipzig zwei Rennspiele für die Playstation 3 vorgestellt, die bis zum Jahresende über das Playstation Network veröffentlicht werden sollen. Gran Turismo 5 Prologue und Wipeout HD vertreten jedoch Rennphilosophien, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Kazunori Yamauchi, Chef von Polyphony Digital und Vater der Gran-Turismo-Reihe, hat nichts hektisches an sich, wenn er über sein Spiel spricht. Der Japaner nahm sich ausführlich Zeit, über jede Menüoption einzeln zu referieren. 15 Minuten erklärte er, warum Gran Turismo 5 Prologue den Spielern nicht nur die Namen der 16 Online-Gegner anzeigt, sondern auch, an welchem Ort sie wohnen und welches Wetter dort gerade herrscht. "Das macht das Spiel persönlicher, wenn man weiß, dass der Gegner gerade an einem verregneten Nachmittag in Dublin vor seiner Konsole sitzt, während man selbst strahlenden Sonnenschein genießt. "

(http://www.heise.de/bilderstrecke/bild/123/2)

Seinen ausgeprägten Hang zu Sportwagen offenbarte er, als er die Filmfunktion vorstellte. Dort kann man Filme von Autos und den Online-Rennen sammeln oder neuste Werbetrailer der Autohersteller herunterladen. Für das eigentliche Rennspiel blieben dann noch fünf Minuten.

Gran Turismo ist ein "Work in Progress". Ende vergangenen Jahres gab es eine kostenlose Testversion mit einer Strecke zum Download. Prologue soll fünf Strecken und 40 Fahrzeuge mitbringen. 16 Fahrzeuge treten gegeneinander an. Yamauchi hat vor allem die Grafik aufpoliert. Die Autos erstrahlen mit 200.000 Polygonen in fotorealistischen HDR-Bildern (High Dynamic Range) in 1080p (1980 × 1080 Bildpunkte) mit 60 FPS. Das Einzige, was dem Zuschauer verrät, dass er keine realen Autos, sondern eine Simulation sieht, sind die kleinen Treppenstufen an den Rändern, die wegen des fehlenden Anti-Aliasing flirren. Laut Yamauchi, lässt sich dies auf der Playstation 3 bei dieser hohen Auflösung leider nicht verhindern. Ein weiteres Detail, das nicht perfekt werden wird, sind die Reflexionen im Rückspiegel. Hier sind bisher nur grobe Klötzchen zu sehen. Das soll in der Vollversion zwar besser werden – aber nicht an die restliche Grafik heranreichen.

Die gezeigte Version hatte noch immer das leicht sterile Aussehen der Vorgänger, die bei Kritikern als Schönwetter-Fahrerspiele verschrien sind. Doch GT5 Prologue soll über das Playstation Network per Updates immer weiter verbessert werden. Als Erstes sollen neben dem permanenten Sonneschein Regen, Schnee und Nachtfahrten hinzukommen. Spätestens die 2008 erscheinende Vollversion soll diese Wetterbedingungen mitbringen. Außerdem wurde die KI verbessert, sodass sie nicht nur stur auf der Ideallinie Kurs hält.

Erstmals experimentiert Yamauchi auch mit Schadensmodellen. Bisher galt dies bei den Autoliebhabern als Frevel, aber für einen höheren Realismus soll es auch in Gran Turismo Blechschaden geben. In welcher Form die Fahrzeuge beschädigt werden können, stehe allerdings noch nicht fest. Gestrichen wurde die langwierige Fahrschule des Vorgängers. Jetzt kann man gleich loslegen und muss in Rennen weitere Lizenzen für neue Fahrzeuge und Strecken freischalten.

Wipeout HD

(http://www.heise.de/bilder/94829/1/1)

Aus einem ganz anderen binären Holz ist Wipeout HD geschnitzt, das ebenfalls bis zum Jahresende über das Online-Network der PS3 veröffentlicht werden soll. Wipeout HD läuft ebenfalls in 1080p mit 60 FPS und beschallt den Spieler mit 5.1-Musikstücken – kein Barhaus-Jazz wie bei GT5, sondern Techno- und Club-Stücke, unter anderem von Aphex Twin.

Das Spiel bringt zunächst sechs Strecken von Wipeout Pure und zwei von Wipeout Pulse mit. Später sollen weitere Strecken zum Download folgen. Die bunte HD-Grafik wirkt auf großen Flachbildschirmen wie ein rasanter Farbenrausch. Die Fahrdynamik und Waffenkonfiguration wird im Wesentlichen von den PSP-Versionen Pure und Pulse übernommen. Die Entwickler vom Studio Liverpool dementierten Gerüchte, das eine weitere Wipeout-Version mit der "Motorstorm-Engine" in Entwicklung sei. Wipeout HD sei ein vollwertiges Spiel, das über weitere Fahrzeuge und Strecken online ständig erweitert werden soll.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2007, 15:01
Ab sofort bietet Microsoft die Spielkonsole Xbox 360 in einer dritten, "Elite" genannten Version auch in Europa an; Kostenpunkt: 449 Euro. Die schwarze Elite-Version verfügt über einen HDMI-Anschluss (Version 1.2a) und bringt eine 120 GByte große Festplatte mit, 100 GByte mehr als die Premium-Version für 349 Euro. Die größere Festplattenkapazität soll vor allem für den Video-On-Demand-Dienst genutzt werden, über den Microsoft ab Ende 2007 Filme per Xbox Live verleihen will.

(http://www.heise.de/bilder/94827/0/0)

Nach und nach soll auch die Xbox 360 Premium mit dem HDMI-Anschluss ausgeliefert werden, zu erkennen am HDMI-Aufdruck auf der Verpackung. Ohne HDMI werden nur noch Restbestände verkauft.

Die neue HDMI-Version soll darüber hinaus einen größeren GPU-Kühler mitbringen, um die hohe Ausfallquote durch Überhitzung zu senken. Auf der Games Convention wollte Microsoft auf Nachfrage von heise online allerdings keinerlei Auskünfte zum internen Aufbau der Konsolen geben.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2007, 17:58
Die Computerspielemesse Games Convention liegt zur Halbzeit auf Rekordkurs: Mehr als 81.000 Besucher sind an den ersten beiden Publikumstagen auf das Leipziger Messegelände gekommen, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Im vergangenen Jahr wurden zum gleichen Zeitpunkt an den Drehkreuzen 75.000 Besucher gezählt. "Für das Wochenende rechnen wir mit einem noch stärkeren Ansturm", sagte Messe-Geschäftsführer Josef Rahmen. Noch bis zum Sonntag präsentieren 503 Aussteller aus 31 Ländern auf der Games Convention ihre neuen Produkte.

An zahlreichen Ständen mussten die Besucher bereits Wartezeiten in Kauf nehmen. Als besonderer Höhepunkt erwies sich das 38 Meter hohe Computerspiele-Riesenrad von Microsoft. Die 24 Gondeln sind mit je zwei Flachbildschirmen ausgestattet. Die weltweit einmalige Anlage feiert nach Angaben der Betreiber in Leipzig Premiere.

Viele Aussteller zogen eine positive Zwischenbilanz. "Die GC hat einmal mehr ihren Status als europäische Industrieleitmesse und größte Consumershow der Welt unter Beweis gestellt", erklärte Microsoft-Marketing-Manager Martin Bachmayer. Ubisoft Deutschland- Chef Ralf Wirsing sagte, dass die Games Convention ihre Stellung als die europäische Spiele-Leitmesse untermauere. "Unser Business-Stand ist nicht zuletzt aufgrund der steigenden internationalen Besucherzahlen nochmals gewachsen."

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2007, 11:38
In der Spiele-Branche heißt es: Was der Hardcore-Spieler nicht kennt, spielt er nicht. Dieser Leitsatz wird offenbar bei der Produktion neuer Spiele umso strenger befolgt, je höher das Budget ist.

(http://www.heise.de/bilderstrecke/bild/125/0)

Halo 3 ist für die Xbox 360 sicherlich kommerziell der wichtigste Titel. Doch um Fans nicht zu verschrecken, lehnt sich Entwickler Bungie kreativ nicht allzu weit aus dem Fenster. Die Grafik sieht der von Halo 1 erstaunlich ähnlich. Natürlich ist sie hochauflösend (720p) und sind die Explosionen größer, aber im Vergleich zu anderen Shootern, die zum Weihnachtsgeschäft erscheinen, sieht das Spiel nur durchschnittlich aus.

Am Spielprinzip wurden allenfalls Details verändert und erweitert. Vier Spieler können nun im Koop-Modus gemeinsam durch die Single-Player-Kampagne jagen. Für die Multiplayer-Partien wurde ein umfangreicher Filmmodus implementiert, mit dem man Schlachten aufzeichnen und über Xbox Live verteilen kann.

Die Geschichte von Halo 3 schließt den Erzählbogen der ersten beiden Teile ab. Dieses Mal muss Master Chief einen Angriff auf der Erde abwehren. Es wird laut Bungie sicherlich noch weitere Spiele aus dem Halo-Universum geben, diese werden jedoch separate, neue Geschichten erzählen. Das Spiel soll am 26. September exklusiv für die Xbox 360 erscheinen.
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Unreal Tournament 3

Ebenfalls in der dritten Auflage soll Unreal Tournament im November auf den Markt kommen – zumindest für den PC und die Playstation 3, die Version für die Xbox 360 wurde auf 2008 verschoben. Zu den Gründen wollte Epic Games nicht viel sagen. Technisch sei es wohl kein Problem, das Spiel für die Xbox 360 zu veröffentlichen, schließlich habe man bei Gears of War die gleiche Unreal Engine 3 eingesetzt. Aber zu Weihnachten gibt es mit Halo 3 bereits einen Sci-Fi-Shooter für die Microsoft-Konsole, für den viele Kunden ihr Geld ausgeben werden. Da ist es aus wirtschaftlicher Sicht günstiger, bis zum nächsten Jahr mit der Veröffentlichung zu warten.

(http://www.heise.de/bilderstrecke/bild/125/2)

Unreal Tournament 3 sieht wesentlich bunter aus als noch Gears of War. Epic Games hat das vergangene Jahr genutzt, um die Engine gehörig aufzupolieren. Bei all der Grafikpracht laufen die Gefechte in einem hohen Tempo mit butterweichen Animationen.

Obwohl die Vorgänger auf Multi-Player ausgerichtet waren, gab es laut Epic Games zahlreiche Spieler, die nur gegen Bots und nie online gespielt haben. UT3 bringt deshalb eine wesentlich ausgefeiltere Solokampagne mit, die anhand von gerenderten Zwischensequenzen in eine Geschichte eingebettet werden soll. Die reinen Gladiatorenkämpfe sind also passé.

Epic hält darüber an seiner Tradition fest, das Spiel für kostenlose Modifikationen für Anwender zu öffnen. Dafür bringt die PC-Version einen Editor mit. Die darauf erstellten Mods können auch mit der PS3-Version gespielt werden. Der Shooter lässt sich auf Sonys Konsole entweder per Gamepad oder Tastatur und Maus steuern. Um die Entwicklung neuer Spielideen zu fördern, wird es einen neuen "Make Something Unreal"-Wettberwerb geben, versprach Vizepräsident Mark Rein am Rande der Developer-Konferenz in Leipzig. Dadurch wird sich die Zahl der 40 mitgelieferten Level und Spielarenen sicherlich bald vervielfachen.

Während das grundsätzliche Spielprinzip beibehalten wurde, hat sich Epic Games eine Reihe von neuen Waffen überlegt, die die technischen Möglichkeiten der Engine ausnutzen. Besonders interessant war eine Mine, die den Raum mit einer würfelförmigen grünen Gallertmasse ausfüllt. Wenn Spieler oder Kugeln in diesen Würfel eintreten, bewegen sie sich nur noch in Zeitlupe, wodurch sich die Mine besonders zur Verteidigung der eigenen Basis eignet. An der Bombast-Grafik und feinen Spieländerungen dürften nicht nur Fans gefallen finden.

Midway setzt auf Action-Blockbuster

Publisher Midway Games will sich zukünftig auf wenige Blockbuster-Produktionen für Hardcore-Spieler konzentrieren und nicht dem allgemeinen Trend zu kleineren Casual Games folgen. Neben Unreal Tournament 3 zeigte Midway in Leipzig die beiden Action-Shooter "John Woo's Stranglehold" (erscheint am 7. September) und "Blacksite" (26. Oktober), die ebenfalls auf PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen und modifizierte Versionen der Unreal Engine 3 nutzen.

In Stranglehold kann der Spieler in Max-Payne-Manier die komplette Level-Architektur in Schutt und Asche schießen. Die permanenten Feuersalven werden zwar durch einige Puzzle-Einlagen unterbrochen, die Zerstörungsorgien wirkten zuweilen jedoch übertrieben, sodass sich bereits nach kurzer Zeit ein Abnutzungs- und Abstumpfungs-Effekt einstellte.

Laut Midway habe jeder der drei Titel mindestens 20 Millionen US-Dollar Entwicklungsbudget gekostet. Erst wenn man eine Millionen Einheiten verkaufe, seien die Kosten gedeckt. Unreal Tournament 3 wird dieses Ziel sicherlich leicht übertreffen. "Stranglehold" und auch "Blacksite", bei dem man als US-Soldat mit seinem steuerbaren Team eine Alien-Invasion abwehren muss, dürften dieses ehrgeizige Ziel jedoch nur schwer erreichen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2007, 15:48
Ubisoft hat auf der Games Convention in Leipzig das Action-Spiel Assassins Creed vorgestellt, das im November für die Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen soll. Eine PC-Version folgt voraussichtlich im nächsten Jahr.

Assassins Creed entführt den Spieler in das Jahr 1191 nach Christus, wo er in den Städten Jerusalem, Jericho und Damaskus Attentate auf neun Personen verüben muss. Offensichtlich kommt die Spielfigur aber aus der Zukunft, denn sein Sichtfeld wird immer wieder von elektrischen Verzerrungen durchzogen, die an die Ästhetik der Matrix-Filme erinnern. Für Assassins Creed hat Ubisoft Originalquellen über die damaligen Städte studiert, um sie möglichst authentisch zu reproduzieren. Das Ergebniss kann sich wirklich sehen lassen. Die Stadtbewohner sehen alle verschieden aus und bewegen sich sehr natürlich durch die Straßen.

(http://www.heise.de/bilder/94892/2/0)

 Als kapuzentragender Attentäter bahnt sich der Spieler seinen Weg durch schmale Gassen. Um seinen Auftrag ausführen zu können, muss er versuchen, die Unterstützung einzelner Bevölkerungsgruppen zu bekommen und möglichst lange unentdeckt zu bleiben. Dabei stehen ihm mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Er kann beispielsweise versuchen, einen Wachposten direkt anzugreifen, er kann an anderer Stelle jemanden heimlich niederstechen, um im Tumult unterzutauchen, oder er kann sich einer Gruppe von betenden Mönchen anschließen und sich so an den Wachposten vorbeimogeln.

Nachdem die Spielfigur die Wohnung der eigentlichen Zielperson ausfindig gemacht hat, kommt es dort zu einer wilden Kampfszene, bei der der Spieler mit Martial Arts die ihn umringenden Gegner angreift. Sobald er vom Opfer entdeckt wird, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd über die Dächer von Jerusalem, bei der die KI selbstständig immer neue Wege sucht, um zu flüchten. Ubisoft hat Bewegungen aus der Trendsportart Parcours mit in das Spiel eingebaut. Je weiter Assassins Creed voranschreitet, desto mehr Bewegungen und Sprünge stehen dem Spieler zur Verfügung.

Auch wenn das Szenario brutal wirkt, halten sich die Gewaltdarstellungen im Vergleich zu anderen Spielen in Grenzen. Zur Hintergrundgeschichte wollte Ubisoft bisher noch nicht viel verraten. Es ist jedoch anzunehmen, dass mit den Morden ein weitaus größeres Unglück verhindert werden soll. Dies deutete jedenfalls eine Zwischensequenz an, bei dem die Spielfigur sein bereits totes Opfer in einer Zwischenwelt über den Sinn des Attentats aufklärte.

Laut Ubisoft beträgt die Spieldauer zwischen 15 und 40 Stunden, je nachdem, wie viele Nebenaufgaben man erledigt, um weitere Unterstützung aus der Bevölkerung zu erhalten.

Midnight Club Los Angeles

Während Rockstar Games in Leipzig nichts neues von dem auf nächstes Jahr verschobenen Grand Theft Auto 4 zeigte, konnten wir das auf der gleichen RAGE-Engine beruhende Rennspiel Midnight Club Los Angeles begutachten. Für den Straßenflitzer hat Rockstar das komplette LA nachgebaut, allerdings nicht mit allen originalen Häusern und Straßen, sondern in einer künstlerischen Interpretation, die vor allem spaßige Autorennen ermöglichen soll.

Im Spiel gibt es keine Ladesequenzen oder separate Zwischenmenüs, die den Spielfluss unterbrechen. Die ganze Zeit bleibt der Spieler in seinem Wagen auf der Straße, fährt zu den einzelnen Rennen und kassiert dort Geld für neue Vehikel.

Vorbei sind auch die ständigen Nachtfahrten. Midnight Club LA hat einen kompletten Tag-Nacht-Zyklus und soll auch unterschiedliche Wetterbedingungen simulieren.

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 Die Rage-Engine erzeugt eine beeindruckend lebendige Stadtkulisse, die von einem urbanen Soundtrack mit Hip Hop und Funk untermalt wird. Die Sichtweite ist nahezu unbegrenzt. Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann die Kamera nahtlos von der Nahansicht vom Auto in eine Satelliten-Ansicht zoomen, bei der ganz LA von oben betrachtet werden kann. Ab und an waren noch einige aufpoppenden Häuser zu sehen, die aber bis zur Fertigstellung verschwinden sollen.

Während der Rennen unterstützt die dynamische Kamera den Geschwindigkeitsrausch. Sie bleibt nicht statisch hinter dem Auto, sondern fährt bei Überholmanövern zur Seite oder schiebt sich neben die Fahrertür, wenn dieser die Boost-Taste drückt. Die Ästhetik erinnert stark an Autoverfolgungsjagden in Kinofilmen wie Bullit oder Ronin.

Midnight Club Los Angeles soll im ersten Quartal 2008 für die Xbox 360 und die Playstation 3 erscheinen.

Prototype

Noch sehr jung ist Prototype, in dem der Entwickler Radical Entertainment die Stadt New York nachbaut. In Prototype ist die Spielfigur mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, die es ihr erlauben, an Wänden hochzuklettern und über Hochhäuser zu springen. Der Spieler muss seine eigene Herkunft klären und im Kampf gegen die US-Armee ein Komplott der Regierung aufdecken. Gegner kann der Spieler mit Klingen, die aus seinem Körper fahren, niederstechen und die Opfer anschließend assimilieren. So nimmt er deren Fähigkeiten und Aussehen an und kann unbemerkt Militärbasen infiltrieren.

Radical Entertainment zeigte im Spiel eine wilde Zerstörungsorgie, die es wegen der nahezu unbezwingbaren Superfähigkeiten der Spielfigur allerdings an Rhythmus fehlen ließ. Man vermisste ruhige Momente, in denen sich die Spannung wieder langsam aufbauen konnte. Spielerisch rief Prototype Erinnerungen an das nur mäßig erfolgreiche Crackdown wach, wenn auch der visuelle Stil völlig anders ist.

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Die Stadtsimulation kann es derzeit noch nicht mit der von Assassins Creed oder Midnight Club aufnehmen. Häuserwände waren nur grob texturiert und die Sichtweite durch eine Nebelwand begrenzt. Laut Radical Entertainment sei aber nur 20 Prozent des Spiels fertig. Man darf also hoffen, dass hier noch einiges verbessert wird. Der Zeitplan ist jedoch sehr ambitioniert. Das Spiel soll bei Vivendi Universal bereits im dritten Quartal 2008 für Xbox 360, Playstation 3 und den PC erscheinen. Nach dem zu urteilen, was auf der Games Convention gezeigt wurde, ist es aber gut möglich, dass sich dieser Termin weiter nach hinten verschiebt.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2007, 17:29
Geisterjäger Edward Carnby ermittelt im New Yorker Central Park: Überirdische Wesen scheinen die Geschicke der Stadt zu lenken, und Carnby geht der Sache auf den Grund. Das gelingt ihm, weil er in den unter- und überirdischen Schauplätzen beinahe jeden Gegenstand nach Belieben verwenden kann. Die erweiterte Havoc-Technik ermöglicht es, dass Carnby etwa einen Tisch aufhebt, gegen die Wand schleudert und aus den Trümmern ein Tischbein heraus fischt, das er an einem offenen Feuer entzündet, um es als Fackel zu verwenden. Verschlossene Holztüren öffnet er, indem er etwa mit einer Stahlstange oder einem Feuerlöscher dagegen schlägt. Er vermag Schlingen zu bauen, um Monster zu fangen, er hangelt sich an Rohren entlang der Decke und er manipuliert Leuchtstäbe mit Klebefilm, um sie an die Decke zu werfen, wo als zeitweilige Lichtquelle dienen.

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Herr des Feuers

Die Entwickler des jüngsten Teils der französischen Survival-Horror-Serie erweiterten die Spiel-Technik, indem sie in rund zwölfmonatiger Arbeit interaktives Feuer ins Spiel einbauten, das nicht, wie in anderen Videospielen üblich, Teil eines Skriptes ist. Ein kleines Feuer in einem Ofen kann sich ausbreiten und sich auf jedes brennbare Objekt übertragen, was der Spieler zur Lösung schwieriger Aufgaben nutzen sollte. Während einer Presse-Präsentation zeigte eine Entwicklerin, wie sich Krabbelmonster durch einen präparierten Köder ablenken ließen, damit Carnby Zeit hat, ein Sprengstoff-Paketchen in ihre Mitte zu werfen. Dann spritzt er eine Ölfontäne bis zu besagtem Paket und entzündet die entstandene Ölspur am Boden mit seinem Feuerzeug. Die Kreaturen gehen in Flammen auf, und dabei wurde kein Schuss abgefeuert, kein Körperteil des Helden wurde verletzt.

Grusel-MacGuyver

Wie TV-Serien-Held MacGuyver experimentiert Carnby, wenn der Spieler clevere Einfälle dazu hat, wie sich Gegenstände miteinander verbinden lassen. Der Held lässt sich dabei aus der Verfolger- und aus der Ego-Perspektive steuern, wobei er sich durch Räume bewegt, deren Texturen fotorealistisch erscheinen sollen, dabei übermäßig stark glänzen. Die Zweige der Bäume im Central Park bewegen sich hingegen wie echte Bäume, Schatten huschen dazwischen herum. Die Augen wirken weniger tot als in ähnlichen aktuellen Videospielen, sie können sogar feucht werden. Carnby kann sogar zwinkern, um besser zu sehen. Das Inventar befindet sich in den vielen Manteltaschen des Helden: Möchte der Spieler eine Taschenlampe aus dem Inventar ziehen, öffnet Carnby seinen Mantel und der Spieler blickt aus der Ich-Perspektive hinunter, um die gesuchte Lampe aus der entsprechenden Innentasche zu ziehen. Der Spielverlauf soll nicht-linear sein: Entscheidet sich Carnby für eine gute Tat, wird sein moralisch vorbildliches Verhalten den Verlauf der Geschichte beeinflussen.

Next-Generation-Geisterjagd

Das Skript zum aktuellen, fünften "Alone in the Dark" schrieb der amerikanische Bestseller-Autor Lorenzo Carcaterra, der bekannt ist für seinem autobiographischen Roman Sleepers. Spielheld Carnby ging seit 1992 bereits viermal auf Geisterjagd, wobei der Spieler seit dem ersten Teil seine Inventar-Gegenstände clever einsetzen musste, da Munition für die zumeist konventionellen Waffen rar ist. Der fünfte Teil wird von Atari für Playstation 3 und Xbox 360 entwickelt und soll frühestens zum Weihnachtsgeschäft, spätestens im März 2008 erscheinen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2007, 18:31
Auf der Games Convention in Leipzig hat Lucas Arts sein neues Spiel Fracture vorgestellt. Im Jahre 2160 hat die globale Erwärmung die Erde in eine tiefe Krise gestürzt. Fehlgeschlagene Genexperimente am Menschen haben ganze Generationen verunstalteter Mutanten hervorgebracht. Die Rüstungsindustrie entwickelte Waffen, mit denen man Erdbeben auslösen kann und kleinere Granaten, die die Erde verformen. In den USA tobt ein neuer Bürgerkrieg. Nicht Nord gegen Süd, sondern der technisch hochgerüstete Osten in Form der Atlantischen Allianz kämpft gegen den genetisch mutierten Westen der Pazifischen Allianz.

Die Stärke der Spiele von Lucas Arts, man denke etwa an die Adventure der 90er Jahre, war immer die Spielhandlung umrahmende Geschichte. Dies färbt auch auf die reinen Action-Spiele ab. So haben sich die Entwickler bei ihrem neuen Action-Shooter "Fracture" besondere Mühe gegeben, den Spieler in ein Szenario einzuführen, das nicht allzu weit in der Zukunft liegt und aktuelle Probleme aufgreift.

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 Das Spieldesign in Fracture beruht auf einer neuen Technik, mit der man die Erdoberfläche verformen kann. Dem Spieler stehen auf Seiten der Atlantischen Allianz unterschiedliche Granaten und Torpedos zur Verfügung, die tiefe Krater und die Landschaft reißen, meterhohe Säulen wachsen lassen, oder sich durch den Boden graben und beim Gegner auftauchen und explodieren.

Dadurch bekommt der Shooter strategische Tiefe. Eine Gruppe von heranstürmenden Soldaten kann man etwa mit einem Erdwall aufhalten, oder man gräbt ein tiefes Loch, um in ein Gebäude durch den Keller einzutreten und die gesicherte Tür zu umgehen. Oder man springt über eine Erdsäule ins Fenster des ersten Stocks. Die Entwickler bauen viele solcher Puzzles in das Spiel ein, die nur durch "Terraforming" gelöst werden können.

Grafisch setzt das Spiel die Erdexplosionen beeindruckend in Szene. Das Design trägt die Handschrift von Lucas Arts, unterscheidet sich aber erkennbar von der Star-Wars-Reihe. Neben der Solo-Kampagne soll es auch einen Online-Modus für 16 Spieler geben. Fracture soll im dritten Quartal 2008 unter dem Vertrieb von Activision für die Xbox 360 und die Playstation 3 auf den Markt kommen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 26 August, 2007, 10:46
Gerade erst hat Bioshock auf der Games Convention die Auszeichnung Best of GC verliehen bekommen. Die Unterwasserwelt von Bioshock wartet mit stimmungsvollen Beleuchtungseffekten auf.Auch bei der Kritik hinterließ der Titel um eine geheimnisvolle Unterwasserstadt, in der der Spieler gegen mutierte Gegner um sein Leben kämpfen muss, einen guten Eindruck. Nur der eingesetzte Kopierschutz Securom bereitet den Käufern ein paar Probleme.

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Das Spiel muss online bei einem eigens bereitgestellten Server registriert werden. Allerdings gibt es für diese Registrierung strenge Regeln. Maximal auf zwei verschiedenen Rechnern darf das Spiel gleichzeitig installiert werden, darüber hinaus ist auf diesen Rechnern auch nur eine begrenzte Anzahl von erneuten Installationen erlaubt. Anscheinend gab es aber schon bei dieser geringen Menge Probleme und so blieb vielen Käufern eine erneute Installation verwehrt.

Mittlerweile hat Publisher Take 2 reagiert. Eine Installation ist nun auf bis zu fünf Rechnern parallel möglich und das Spiel darf bis zu fünfmal neu installiert werden. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an einer Software, Registrierungsnummern beim Online-Server wieder abzumelden, damit sie später wieder genutzt werden kann. Bislang steht dieses Programm jedoch noch nicht zum Download bereit. Allerdings dürfte die Steigerung der Registrierungszahlen erste Abhilfe für die Probleme der Nutzer bedeuten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 26 August, 2007, 18:39
 Wie bereits der erste Teil kommt auch Sacred 2: Fallen Angel  vom deutschen Publisher Ascaron, der unter anderem durch die Sportspielserie "Anstoß" und Wirtschaftssimulationen wie "Patrizier" und "Hanse" bekannt wurde.

Wieder ist die Geschichte in der fantastischen Welt von Ancaria angesiedelt, spielt aber rund 2000 Jahre vor der ursprünglichen. Ein wichtiges Objekt der Begierde ist Schöpfungskraft, "T-Energie" genannt, die durch Leitungen geführt werden und für gute wie böse Ziele verwendet werden kann. Spieler haben Gelegenheit, zwei verschiedene Kampagnen zu absolvieren: Auf dem Weg des Guten befriedet man die Welt und sorgt für eine glückliche Zukunft. Wer dagegen auf dem dunklen Pfad wandelt, kann in Macht schwelgen und als Alleinherrscher ganz Ancaria unterjochen.

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Die Welt ist sehr viel größer geworden und hat zugleich an Details gewonnen. Nahtlos gehen die Landschaften ineinander über, ohne dass es Nachladepausen gäbe. Mehrstündige Wanderungen durch Bergregionen, Steppen, idyllische Wälder, Täler und Gärten geben dem Spieler Gelegenheit, sich als Entdecker zu betätigen. Alle Gebäude sind begehbar ausgelegt; wenn man sie betritt, werden sie mit abgedecktem Dach dargestellt. Vieles spielt sich auch in Kellern ab: Teilweise mehrstöckig in die Tiefe reichende Dungeons verbergen sich unter manchem Berg oder Bauwerk. Leute, denen man begegnet, stehen nicht einfach wie hingestreut in der Gegend herum – vielmehr sorgt ein NPC-Behaviour-System für eine als lebendig zu empfindende Welt, in der jeder seinem Tagesablauf nachgeht. Den Entwicklern zufolge haben knapp 50 Autoren insgesamt über 800 Quests verfasst. Langeweile ist somit vorerst eher unwahrscheinlich. Für die Hauptstory gibt Ascaron eine Spielzeit von rund 40 Stunden an, wobei man beteuert, es gebe kein unnützes Hin- und Hergeschicke von Charakteren, um die Spieldauer aufzublähen. In jeder der zwölf Regionen Ancarias wartet je ein Endgegner.

Wenn es schlechtes Wetter gibt, ändern sich nicht nur die Lichtverhältnisse, sondern es prasseln Regentropfen vom Himmel und erzeugen in Gewässern die bekannten Muster. In der endgültigen Spielversion soll bei Regen der Untergrund nass glänzen. Blitze tauchen das Bild für Bruchteile von Sekunden in ein extrem überstrahltes Schwarzweiß. Bei freundlichem Wetter sind durch sanft gewellte Wasseroberflächen Meerestiere im sich brechenden Licht wogend wahrzunehmen.

Dynamische Lichtquellen sorgen für passende Ausleuchtung je nach Wetter. Die verbesserte Grafikengine zeigt sich auch bei Tieren, deren Fell realistischer als bisher wirkt. Um die weiten Fußmärsche etwas zu verkürzen, stehen den Spielfiguren neue Reittiere zur Verfügung, von deren Rücken aus auch gekämpft werden kann. Selbst auf dem Rücken von Drachen dürfen Helden Platz nehmen.

Jede Heldenfigur darf sich gewissermaßen als Krönung ein "episches" (hier: ein ganz besonderes, charakteristisches) Reittier verdienen, indem sie eine Reihe von Missionen erfüllt. Diese speziellen Transportmittel können besondere Verhaltensweisen erlernen, die ihrem Reiter außergewöhnliche Kampfbewegungen erlauben. Für die Botenfigur Seraphim, die je nach Rüstung bisweilen in extrem gewagter Aufmachung agiert, ist etwa ein gewaltiger Säbelzahntiger vorgesehen. Ihr dunkler Gegenpart, der Schattenkrieger, reitet nach erfolgreicher Bewährung stattdessen auf einem bösartig wirkenden Höllenhund. Vier weitere Helden sind angekündigt werden aber bislang noch nicht genannt. Allerdings steht bereits fest, dass keine weitere Figur aus dem ersten Teil wieder auftauchen wird.

Als Erscheinungstermin für das Spiel haben die Entwickler März 2008 ins Auge gefasst. Außer auf Windows-PCs werden Action-Rollenspielfreunde auch auf der Xbox 360 losschlagen können. Drei Monate nach der PC-Version für DirectX 9 will man dann eine Fassung für DirectX 10 nachlegen.

Sacred 2 ist mehrspielerfähig, aber Cross-Platform-Gaming hat Ascaron aus technischen Gründen nicht vorgesehen. Das im PC-Bereich verwendete Lobby-System sei nicht auf die Konsolenplattform zu übertragen gewesen, und eine Angleichung an das auf der Xbox zu verwendende Netzwerksystem habe nicht nur sehr viel Aufwand, sondern für die Computerfassung auch unerwünschte Einschränkungen bedeutet. Das hätte den Entwicklern zufolge etwa die Dateigröße und die Anzahl der maximal gleichzeitig einzusetzenden Hauptcharaktere betroffen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 26 August, 2007, 19:35
Die Leipziger Computerspielemesse Games Convention (GC) ist am Sonntag mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. 185.000 Menschen kamen nach Angaben der Veranstalter vom Sonntag auf das Messegelände. Das waren 2000 mehr als im Vorjahr. Allerdings verfehlte die Messe ihr selbst gesetztes Ziel, erstmals mehr als 200.000 Besucher anzulocken. Dennoch war die Messeleitung zufrieden. So sei die GC deutlich internationaler geworden. Die Zahl der Fachbesucher sei von 8700 auf 12.300 gestiegen, 43 Prozent von ihnen kamen aus dem Ausland.

Auch das Medieninteresse sei deutlich gestiegen. Die Messe zählte rund 3300 akkreditierte Journalisten aus 46 Ländern, im vergangenen Jahr waren es 2610 Medienvertreter aus 38 Nationen. 94 Prozent der Aussteller gaben laut Messe an, ihre Ziele auf der GC gut beziehungsweise sehr gut erreicht zu haben. "Dieses Ergebnis zeigt, dass die Branche mit der GC als europäische Leitmesse in Leipzig ein ideales Zuhause hat", sagte Messegeschäftsführer Josef Rahmen. Die Messe hatte am Mittwoch mit einem Fachbesuchertag begonnen. Von Donnerstag bis Sonntag waren die Hallen auch für das allgemeine Publikum geöffnet und damit fest in Spielerhand.

503 Aussteller aus 31 Ländern zeigten ihre neuesten Produkte. Wichtigstes Thema waren Angebote für neue Zielgruppen: Die Branche will nach eigenen Angaben mehr Frauen und auch ältere Spieler anlocken. Laut einer Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung im Auftrag der Messe waren 52 Prozent (2006: 45 Prozent) der Besucher älter als 20 Jahre. Ein Fünftel waren Frauen (2006: 17 Prozent). Allein am Samstag kamen rund 70.000 Besucher. An vielen Ständen mussten die Spieler Wartezeiten in Kauf nehmen – allerdings weniger als in den Vorjahren.

Unklar blieb zum Ausklang der sechsten Auflage der Games Convention die Zukunft der Messe über 2008 hinaus. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) will in den kommenden Wochen entscheiden, ob er den im nächsten Jahr auslaufenden Kooperationsvertrag mit der Leipziger Messe verlängert. Messegeschäftsführer Rahmen hatte zuvor angekündigt, dass es unabhängig von der BIU-Entscheidung auch 2009 und 2010 die GC in Leipzig geben wird. Der BIU vertritt die Interessen der großen Spielefirmen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention
Beitrag von: SiLæncer am 27 August, 2007, 18:51
Das Angebot interessanter Adventurespiele fiel auf der diesjährigen Games Convention mehr als reichhaltig aus. Das ist umso verwunderlicher, als dieses Genre schon sehr oft als tot oder überholt galt. Die Macher der meisten neuen Titel wollen der traditionellen Point-And-Click-Bedienung treu bleiben, bei der sich das gesamte Spiel allein mit der Maus steuern lässt, und gleichzeitig neue Ausdrucksformen in Erzähl- und Darstellungsweise finden.

So präsentiert sich Die Schatzinsel, das sich weitgehend getreu an dem Roman von Robert L. Stevenson orientiert, mit aufwendigen Beleuchtungseffekten, was beispielsweise eine stürmische Überfahrt mit Blitz und Donner besonders gut in Szene setzt. Im Unterschied zu vielen anderen Titeln nutzt das Spiel von HMH Interactive nicht nur für die handelnden Figuren, sondern auch für sämtliche Hintegründe 3D-Objektgrafik, was den Vorzug einer freien Perspektivgestaltung, Skalier- und Animierbarkeit mit sich bringt. So schwanken die Kojen der Seeleute oder die schweren Eisenketten im Laderaum des Schiffes im Seegang bedrohlich hin und her, während die detailliert gestalteten Spielcharaktere dazwischen agieren.

Die Geschichte bleibt dicht an der Romanvorlage und weicht nur dann ab, wenn es die Erzähldramatik erhöht. So darf sich der Held Jim Hawkins über Mitprotagonistin Antoinette Trelawney freuen, die es bei Stevenson noch nicht gab – er hatte stattdessen den Friedensrichter John Trelawney im Team. Im Spiel sorgt Antoinette immer wieder für Abwechslung und ermöglicht Spannungsmomente.

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 Die Entwicklung des Spiels liegt in den Händen des Berliner Studios Radon Labs, die zugleich auch für Anaconda Games an der neuen "Das Schwarze Auge"-Umsetzung Drakensang arbeiten.

Auf einer literarischen Vorlage basiert auch Perry Rhodan: The Adventure, ein Projekt von Deep Silver und Braingame. Die mittlerweile weltweit erfolgreichste populärliterarische Science-Fiction-Welt mit ihrem Protagonisten Major Perry Rhodan besteht bereits 46 Jahre. Allein die Heftserie umfasst bislang 2400 Bände. Dazu kommen Bücher, Hörspiele und zahlreiche andere Produkte. Das neue Adventure, in dem Perry Rhodan sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Geliebten machen muss, soll noch im Dezember dieses Jahres erscheinen. Im Spiel kommt eine Echtzeitstrategie-Engine zum Einsatz, die einen Mix aus 2D- und 3D-Grafik verwendet. Mittels Parallaxtechnik können dabei Dutzende von Objekten gleichzeitig durchs Bild bewegt werden. Robert Feldhoff, der Chefautor der Romanreihe, zeichnet für die Story des Adventures verantwortlich.

Etliche Titel setzen auf gemalte Hintergründe in 2D, die aber so extrem hochauflösend gestaltet werden, dass Luft zum starken Heranzoomen und für andere kameratechnische Maßnahmen bleibt. Außerdem kann dadurch auch der Anwender verschiedene Bildschirmauflösungen zum Spielen wählen, was bei früheren Adventures mit zweidimensionalen Hintergünden nicht möglich war. Beleuchtungstricks lassen fast vergessen, dass die Kulissen eigentlich statisch sind. Die Akteure werden dann als 3D-Objektgrafik eingebettet, wobei man sich bemüht, dies so natürlich wie möglich wirken zu lassen.

Ein gutes Beispiel für diese Technik bildet das äußerst spannend erzählte "The Abbey" von Crimson Cow. Das Adventure im Comic-Look spielt in einer einsamen Abtei im tiefsten Mittelalter. Seltsame Vorkommnisse rufen Großinquisitor Leonardo auf den Plan, der gemeinsam mit seinem jungen Schüler Bruno nach dem Rechten sehen will. Wer sich inhaltlich und durch das Aussehen der Figuren an Der Name der Rose erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch. Die Entwickler haben diese Anspielung absichtlich gewissermaßen als irreführendes Moment eingebaut – denn sie verrieten uns bereits, dass nach ungefähr einer Stunde Spielzeit sehr klar sein wird, dass man sich eben nicht in einer Geschichte von Umberto Eco befindet.

Die handgezeichneten, zweidimensionalen Hintergründe geben dem Spiel ein sehr charakteristisches Gepräge. Streckenweise fühlt man sich in einen epischen Zeichentrickfilm versetzt.

(http://www.heise.de/bilder/94929/1/0)

Eine ganz ähnliche Technik verwendet auch Deep Silvers Geheimakte 2, der Nachfolger von Geheimakte Tunguska. Die beiden Helden des Vorgängers, Nina und Max, sind auch im neuen Teil mit dabei, allerdings ermitteln sie zu Beginn getrennt.Zusätzlich wird es weitere steuerbare Charaktere geben, mit deren Hilfe der Spieler das Geheimnis um ein verschlüsseltes Pergament aufklären muss. Hochauflösende Hintergrundbilder erlauben es auch hier, weit in die Szenen hineinzuzommen und so cineastische Sequenzen zu erzeugen. Ebenso kommt die korrekte Berechnung von Lichtquellen und deren Einfluss auf die Umgbeung zum Tragen.

Auf den ersten Blick erfrischend altmodisch ist A Vampyre Story. Ein guter Schuss schwarzer Humor, dazu skurrile, überzeichnete Charaktere und eine schauplatzorientierte Point-and-Click-Spielweise wie zu besten Lucas-Arts-Zeiten prägen das Spiel. Die Story lässt an ungewöhnlichen Ideen nichts zu wünschen übrig: Die junge Opernsängerin Mona fällt einem Vampir zum Opfer, der sie nicht nur selbst in eine Untote verwandelt, sondern sie auch noch in seinem Schloss gefangen hält. Sie weiß jedoch nichts davon, dass sie kein Mensch mehr ist. Erst als der Blutsauger von einem Vampirjäger erledigt wird, hat Mona Gelegenheit, ihr altes Leben in Paris wiederaufnehmen zu können – so denkt sie jedenfalls. Erst mit Hilfe Frodericks, der respektlos-liebevollen Fledermaus, lernt sie langsam ihre tatsächliche Situation und die Bedingungen kennen, an die sie sich als Vampir halten muss. "A Vampyre Story" stammt aus der Feder von Bill Tiller, der bei Lucas Arts unter anderem an The Dig und The Curse of Monkey Island mitgearbeitet hat.

Quelle : www.heise.de
Titel: GC Leipzig ist tot - es lebe die GC Online
Beitrag von: SiLæncer am 29 Januar, 2009, 12:52
Neues Konzept mit Online- und Präsenzelementen

Die Leipziger Messegesellschaft richtet die Games Convention neu aus: Statt der bislang geplanten Konkurrenzveranstaltung zur Kölner GamesCom findet rund drei Wochen vorher eine Spielemesse mit Schwerpunkt Online- und Mobile-Gaming statt.
Die klassische Games Convention in Leipzig ist abgesagt. Bislang war sie geplant als Parallelveranstaltung zur neuen Kölner GamesCom, die nun konkurrenzlos vom 19. bis 23. August 2009 stattfindet. Die Leipziger Messe veranstaltet stattdessen vom 31. Juli bis 2. August 2009 eine neue Veranstaltung mit dem Namen Games Convention Online. In ihrem Fokus sollen Online-, Browser- und Mobile-Spiele stehen. Die Browsergame-Schwergewichte Gameforge und Bigpoint haben ihre Teilnahme zugesagt.

Die GC Online wird in zwei getrennte Bereiche für das Fachpublikum und für Spieler gegliedert sein. Im Zentrum der Messe steht das Business Center mit einer Fachausstellung und qualifiziertem Matchmaking. Dazu findet eine integrierte Dialogkonferenz statt. Einzelne Foren der Konferenz werden für registrierte Teilnehmer gegen Teilnahmegebühr online übertragen.

Die GC Online soll als Präsenzmesse und gleichzeitig als virtuelle Messe funktionieren. Das bedeutet: Spieler können per Internet teilnehmen. Dazu schaffen mehrere der Aussteller Zugänge zu den Spielen, die in Leipzig vorgestellt werden. Solange die Messe läuft, soll der Zugang kostenlos sein. In Zusammenarbeit mit Ausstellern soll es weitere Angebote geben. So sollen im Vorfeld der Messe Championships stattfinden, deren Gewinner nach Leipzig reisen und das Finale auf der Messe live gegen die Onlineteilnehmer spielen werden. Geplant ist außerdem ein Event für Rollenspiele.

Die Messeleitung rechnet mit mehreren zehntausend Besuchern in Leipzig und mehreren Millionen Onlinegästen.

Die Kölner Messegesellschaft ist offenbar von den Leipziger Plänen nicht begeistert: Erst gestern, einen Tag vor der offiziellen Ankündigung der GC Online, haben die Veranstalter der GameCom eine Pressetext verschickt, in dem sie ebenfalls versuchen, sich als "Online"-Messe zu positionieren - allerdings ohne ein ähnlich umfangreiches Konzept wie die ostdeutsche Konkurrenz.

Quelle : www.golem.de
Titel: Games Convention Online: Neuanfang in Leipzig
Beitrag von: SiLæncer am 24 Juli, 2009, 09:06
Die dynamisch wachsende Onlinespiele-Branche hat ihre erste eigene Plattform – und die Leipziger Messe bleibt im Geschäft. Mit der Messe Games Convention Online (http://www.gamesconvention.com/) (GCO) vom 31. Juli bis zum 2. August besetzt Leipzig ein Spezialthema. Mit Spielen, die im Netz oder über das Handy gespielt werden, schlüpft die Leipziger Messe in eine Nische. Ein Neustart, nachdem der Branchenverband BIU seine Computerspielemesse von Leipzig nach Köln verlegt hat.

Für den Leipziger Messe-Chef Wolfgang Marzin ist das "Pionierarbeit". Er hofft auf 70.000 Besucher. Die Games Convention im vergangenen Jahr hatte die Rekordzahl von 203.000 Besuchern. 547 Aussteller waren nach Leipzig gekommen. Für die Premiere der GCO haben sich jetzt etwa 60 Aussteller angemeldet.

Um Gamer und Fachpublikum zur Premiere zu ziehen, bietet die GCO an drei Tagen ein pralles Programm, das auch virtuell verfolgt werden kann. Etwa 120 bis 150 Spiele werden in verschiedenen Themenwelten zur Verfügung stehen. Einen eigenen Treffpunkt mit Konzerten von Newcomer-Bands und Filmen bekommen die Communities. Die miteinander vernetzten Online-Spieler finden sich zu Clans oder Gilden zusammen, die sich in Leipzig real treffen können. Der Bereich "Online4Family" richtet sich an Eltern, Pädagogen und Einsteiger. Medienexperten informieren über einzelne Spiele und ihre Alterseignung. Auch Datenschutz im Internet ist ein Thema.

Neben den Angeboten für Gamer gibt es für das Fachpublikum eine Konferenz zum Markt der Online- und Mobile-Games. Das Business Center bringt die Profis aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der Entwicklung bis zu Marketing und Werbung – zusammen.

Im erlebnisbetonten Rahmenprogramm werden die Deutschlandfinals der World Cyber Games ausgetragen. Außerdem treffen sich rund 20 Casemodder aus ganz Deutschland zum Wettstreit um kreative Eigenbauten von PC-Gehäusen. Der Bereich "Cult & Creation" dokumentiert die Geschichte der Onlinespiele. Eigens dafür wollen der Erfinder der ersten Videospielkonsole, Ralph H. Baer, und der Entwickler des ersten Mehrbenutzer-Onlinespiels, Richard Bartle, nach Leipzig kommen.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Premiere für Games Convention Online in Leipzig
Beitrag von: SiLæncer am 31 Juli, 2009, 08:56
In Leipzig hat am heutigen Freitag die Games Convention Online (http://www.gamesconvention.com/) (GCO) Premiere. 74 Aussteller aus acht Ländern haben sich für die weltweit erste Messe speziell für Online- und Mobile-Games angekündigt. Vom 31. Juli bis 2. August präsentieren sie rund 150 Spiele – 50 davon als Welt- oder Europa-Premieren. Dazu kommt ein pralles Begleitprogramm.

Die GCO kann auch über das Internet verfolgt werden. Die Leipziger Messe hofft auf etwa 50.000 Besucher. Mit der GCO versucht die Leipziger Messe einen Neustart auf bescheidenem Niveau, nachdem der Branchenverband BIU seine Computerspielemesse nach Köln verlegt hat.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: Browserspiel Poisonville überrascht mit Konsolengrafik
Beitrag von: SiLæncer am 31 Juli, 2009, 15:51
Mit Poisonville will der Hamburger Spieleentwickler und -Publisher Bigpoint ein Browserspiel anbieten, das grafisch und vom Spielfluss her mit aufwendigen Konsolengames mithalten soll. Auf der Games Convention Online in Leipzig hat der Anbieter das Spiel erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

(http://www.heise.de/bilder/142885/0/1)

Was die Comic-orientierte Grafik und das Spielkonzept betrifft, lehnt sich Poisonville offensichtlich an Vorbilder wie die "Grand Theft Auto"-Serie (GTA) von Rockstar Games an. Der Spieler bewegt sich in einer dreidimensional dargestellten imaginären Stadt, wo es verschiedene Missionen zu erfüllen und Kämpfe zu bestehen gibt. Er kann sich einer Bande anschließen und durch verschiedene Aktionen an einer virtuellen kriminellen Karriere arbeiten.

Das besondere dabei: Das Spiel ist in Java programmiert und läuft betriebssystemübergreifend in beliebigen Browsern. Pro Instanz sollen bis zu 5000 Spieler gleichzeitig mit- und gegeneinander agieren können.Poisonville lässt sich – für ein Browserspiel nicht ungewöhnlich – nur online nutzen. Es hat einen Datenumfang zwischen 200 und 300 Megabyte, soll aber nur sehr geringen Traffic verursachen. Die Entwickler versprechen, dass zum Spielen bereits eine ISDN-Anbindung ans Netz genügt, nachdem das eigentliche Spiel einmal heruntergeladen worden ist.

Um flüssig zu laufen, begnügt sich das Java-Programm laut Bigpoint mit einem PC, der halbwegs aktuell ausgestattet ist. Empfohlen wird ein Doppelkernprozessor; als Grafikkarte soll ein OpenGL-taugliches Einsteigermodell der 30-Euro-Klasse genügen.Die Vollversion von Poisonville ist fürs Ende des Jahres angekündigt. Bereits ab Oktober will Bigpoint eine öffentlich spielbare Preview-Version zum Downlaod anbieten.

Finanzieren soll sich das Spiel – wie auch andere Bigpoint-Produkte – nach dem sogenannten Free-to-Play-Prinzip: Das Basisspiel ist kostenlos; bezahlen muss man für besondere Items und Bonus-Optionen. Prinzipiell lasse sich jedes Ziel im Spiel ohne Einsatz von Geld erreichen, erklärt Producer Christian Godorr. Kostenpflichtige Zusatzoptionen könnten den Spielfortschritt jedoch wesentlich beschleunigen. Aktuell zahlt bei Bigpoint lediglich einer von zehn Teilnehmern, die sich an Free-to-Play-Spielen beteiligen. Das Geschäftsmodell rechnet sich für den Anbieter nach dessen Angaben aber dennoch.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: "Es könnte mehr sein"
Beitrag von: SiLæncer am 31 Juli, 2009, 17:26
Die Messe Leipzig blickt mit Spannung auf ihren jüngsten Ableger: Am Freitag hatte die weltweit erste Messe speziell für Online und Mobile Games Premiere. Mit 74 Ausstellern aus 8 Ländern und 150 Spielen will Leipzig mit der Games Convention Online GCO mit neuem Konzept und auf bescheidenem Niveau durchstarten, nachdem der Branchenverband BIU mit der großen Computerspiele-Messe nach Köln gewechselt ist.

Gerade mal eine Messehalle füllen die Spiele-Anbieter, einen Gutteil der Ausstellungsfläche belegt Südkorea als Partnerland der Messe. Die Bundeswehr macht Berufswerbung. Unmittelbar nach der Öffnung war die Resonanz noch verhalten. "Es könnte mehr sein", sagte eine junge Besucherin im Fantasy-Kostüm und meinte Anbieter und Besucher gleichermaßen. "Wir hoffen auf das Wochenende", sagte ihre Freundin.

Auch Messe-Chef Wolfgang Marzin erwartet vor allem für Samstag mehr Andrang. Er hofft auf 50.000 Besucher. "Aber es ist das erste Mal. Da weißt du gar nichts", sagte er. Vor allem will er den Neuling nicht an der Rekord-Veranstaltung des Vorjahres mit mehr als 200.000 Besuchern messen lassen. "Online wird sich schon entwickeln", prognostizierte er mit Blick auf den boomenden asiatischen Markt. Ein wenig ist das Gelingen der GCO wohl auch eine Prestigefrage, nachdem die Spielebranche im August unter dem Namen gamescom in Köln zusammenkommt.

Um die Spiele-Angebote hat die Messe ein pralles Begleitpaket geschnürt: Das Deutschlandfinale der World Cyber Games wird in Leipzig ausgespielt, Talente zeigen ihre kreativ gestalteten PC-Gehäuse, Workshops geben Tipps zum Kreieren von Avataren. Teil des neuen Konzepts sind die Communities. Den virtuell vernetzten Spielern bietet Leipzig einen realen Treffpunkt und den Anbietern die Möglichkeit zur Kundenpflege. Denn die Communities entscheiden wesentlich über den Geschäftserfolg.

Bei kostenlosen Online-Spielen verdienen die Firmen, wenn Spieler etwas zukaufen. Für den Chef des weltgrößten Browserportals Bigpoint, Heiko Hubertz, ist die Kontaktpflege zu den Gamern ein Hauptgrund für die Messe-Teilnahme. Communities als soziale Netzwerke und Marktfaktor sind unter anderem auch das Thema einer begleitenden Konferenz zum Markt der Online und Mobile Games.

Für Bigpoint-Chef Hubertz passt das Konzept der GCO für die Branche. Allerdings geht er mit seinem Unternehmen auch zur gamescom nach Köln. "Wir werden beides vergleichen und entscheiden, ob wir im kommenden Jahr wieder zu beiden Messen gehen oder uns für eine entscheiden", sagte er.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: Auf der Jagd nach dem neuen Geschäftsmodell
Beitrag von: SiLæncer am 31 Juli, 2009, 20:32
Blizzard gilt mit World of Warcraft als Meister des lukrativen Onlinespiels - zu Recht? Auf der Games Convention in Leipzig ging es auch um Geld, Lizenzen und das nächste lukrative Geschäftsmodell.

"Hunderttausend Euro für zweitausend neue Spieler - da kann ich woanders mehr erreichen", sagte der Marketingchef eines deutschen Publishers auf der GC Online im Gespräch mit Golem.de. Nach dem ersten Tag auf der Leipziger Spielemesse fällt auch das Fazit der Messeleitung ernüchternd aus. In einer offiziellen Pressemitteilung spricht sie vage davon, dass "Tausende" von Onlinespielern vor Ort gewesen seien - Erfolgsmeldungen klingen anders. 50.000 Besucher hat sich die Messeleitung als Ziel gesetzt, aber wenn an den Folgetagen Samstag und Sonntag kein Wunder geschieht, dürfte dieses Ziel kaum erreichbar sein.

(http://scr3.golem.de/screenshots/0907/GCOnline/thumb480/IMG_1176.JPG)

In den vergangenen Jahren, vor dem Entschluss der Branche pro GamesCom in Köln, hatte die Games Convention in Leipzig alle fünf Hallen des Messegeländes genutzt, rund 200.000 Besucher waren vor Ort. Auf der neu positionierten GC Online waren es gerade mal zwei Hallen - und in denen war am ersten Tag noch jede Menge Luft. Gedränge kam fast nur im E-Sport-Bereich etwa der World Cyber Games auf, oder wenn Aussteller mit viel Getöse T-Shirts in die Menge werfen ließen.

Bei Fachbesuchern allerdings herrschte nach Eindruck von Golem.de durchaus positive Stimmung: Für viele Branchenmitglieder ergab sich die Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand etwa von Onlinegeschäftsmodellen bringen zu lassen. So hat Heiko Hubertz - Chef des Browsergame-Entwicklers und -Publishers Bigpoint - darauf hingewiesen, dass sein Unternehmen mit jedem aktiven Spieler mehr monatlichen Umsatz generiert als World of Warcraft mit seinem Abomodell. Die Vertreter weiterer Firmen, die etwa auf Item Shops setzen, haben das bestätigt - langfristig führen derartige finanzielle Ströme sicher zu einem Umbruch in der Spielebranche.

Echten Gewinn dürfte die GC Online den internationalen Besuchern bringen - vor allem jenen aus dem asiatischen Raum. Viele Vertreter von deutschen Firmen suchen derzeit händeringend nach entweder günstigen oder guten Onlinespielen aus Fernost, die sich in Lizenz und mit Micropayment auch hierzulande betreiben lassen.

Einen Schritt weiter geht NHN, Koreas führender Publisher und Betreiber des größten koreanischen Portals Hangame. Das Unternehmen nutzte die GC Online, um seinen Einstieg in den europäischen Markt mit deutsch- und spanischsprachigen Games anzukündigen. Weltweit würden 240 Millionen Nutzer NHN-Titel spielen, so der NHN-Chef Kim Jeong-Ho. Für den Start im deutschen Markt stellte er in Leipzig drei Spiele vor, bereits am kommenden Dienstag sei "Soldier Front" auf Deutsch verfügbar. Langfristig plant das Unternehmen die Anpassung weiterer Spiele, vor allem von Sport- und Actionspielen.

Quelle : www.golem.de (http://www.golem.de)
Titel: Games Convention Online: Onlinespiele sind nichts für "Hifi-Liebhaber"
Beitrag von: SiLæncer am 01 August, 2009, 13:38
Das Internet hat neue Gewohnheiten geschaffen – zu ihnen gehören die nicht selten kritisierte Kostenlos-Kultur und die Allgegenwart immer verfügbarer Unterhaltung. Beide Errungenschaften zeigen sich dem Beobachter so deutlich wie sonst selten auf der Games Convention Online (GCO), die gestern in Leipzig ihre Tore für Fachpublikum und Spieler öffnete. Wer dort durch die Hallen schlendert, möchte nach einiger Zeit fast am Verstand derer zweifeln, die Computerspiele auf konventionelle Art aus dem Händlerregal kaufen. Die Aussteller überschlagen sich mit Ankündigungen kostenloser (oder meist eher: auf einer kostenlosen Basis beruhender) Spiele, die online verfügbar sein werden. Zu denjenigen neuen Games, die überhaupt noch eigene Clients brauchen und nicht gleich im Browser laufen, verteilen freundlich lächelnde Messehostessen an jeden, der sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringt, kostenlos DVD-ROMs.

Die meisten der als "Free to Play" angebotenen Programme dürften allerdings nicht jedermanns Geschmack treffen. David Reeves, langjähriger CEO von Sony Computer Entertainment Europe, versuchte sich vor dem Fachpublikum an einer Definition der Zielgruppe und bemühte den Vergleich zu Musikliebhabern. Während es einerseits Hifi-Liebhaber gibt, die den Genuss von Details kultivieren, akzeptieren andere gern komprimierte Musik vom MP3-Player, notfalls auch aus Handy-Lautsprecherchen. Analog gibt es Spieler, die Wert auf effektreiche Grafik und ausgefeilten Sound legen, während andere in erster Linie spontane Unterhaltung schätzen oder es einfach wichtig finden, mit Spielern aus aller Herren Länder gemeinsam etwas zu erleben. Vielen ist auch schlicht der Spielinhalt wichtiger als die grafische und akustische Umsetzung.

Dieses Publikum abseits der effektverliebten "Hifi-Genießer" kommt möglicherweise bei klassischen Spielen zu kurz, wenn man Vertretern der Online-Spielebranche glauben kann. Klaas Kersting, CEO von Gameforge, meint: Verbesserte Physikengines und Grafikeffekte mögen für ein paar Minuten Spass machen, können aber eine gute Spielidee nicht ersetzen.

Er geht sogar noch weiter und meint, die nach konventioneller Art aus dem Händlerregal erworbenen Spiele würden oft enttäuschen. Beim klassischen Vertriebskonzept kaufe man nämlich gewissermaßen die Katze im Sack. Die Publisher würden mit hübschen Screenshots um die Käufergunst werben; wenn ein Spieler das bunte Paket dann aber einmal erworben habe, hätten die Publisher kein Interesse mehr an ihm.

Genau das sei bei den Online-Games anders: Um die Spieler bei der Stange zu halten, müssten die Entwickler die Programme ständig pflegen. Als Anreize hierzu könnten einerseits soziale Aspekte dienen – schließlich gelten Onlinespieler als besonders begeisterte Mitglieder von Communitys. Deren Vorschläge fänden idealerweise direkt Eingang in die niemals wirklich fertigen Onlinespiele.

Ein Beispiel dafür seien etwa neue Items, die sich die Spieler verdienen können – entweder durch intensive Beschäftigung mit dem jeweiligen Spiel oder gegen Bezahlung. Während der GCO gibt es noch einen dritten Weg: Noch bis zum Ende der Messe verteilen verschiedene Anbieter kostenlose Spieletaler und andere Items.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: Spiel für iPhone und PC mit Facebook-Anbindung
Beitrag von: SiLæncer am 01 August, 2009, 16:43
Der koreanische Entwickler Paprika Lab will Onlinespiel, Mobilfunk und soziale Netzwerke miteinander verknüpfen. Auf der Games Convention Online (GCO) in Leipzig stellt der Anbieter mit "The Pirate League" ein entsprechendes Konzept vor: In dem Onlinegame sollen jugendliche Spieler als Piraten in die Vergangenheit reisen.

Als zukunftsweisend könnte sich das mit dem Spiel skizzierte "Cross Platform Gaming" erweisen, denn das Spiel lässt sich nicht nur am heimischen Rechner spielen: Mit der für 2010 erwarteten Veröffentlichung will Paprika Labs auch einen iPhone-Client anbieten, über den Spieler dann von unterwegs agieren können. Später könnte zudem noch ein Android-Client folgen, deutet John S. Kim, CEO bei Paprika Lab, an.

Vorteil gegenüber den Standardbrowsern der Smartphones: Der Client wird performanter laufen. Zudem will Paprika Labs eine für das kleinere Display angepasste Schnittstelle entwickeln. Wie das Interface vom großen Monitor auf ein Handy übertragen werden soll, wollte der Hersteller noch nicht konkretisieren. Eine Rolle sollen dabei aber vereinfachte Buttonleisten und optimierte Eingabeabläufe spielen.

Als weitere Innovation des Spiels betont John S. Kim die Integration mit sozialen Netzwerken. Über ein Logging-System können Spieler ihren Freunden live und automatisch mitteilen, wenn sie einen Angriff starten. Als Medium dienen dabei E-Mail sowie Plattformen wie Twitter oder Facebook. Steuerbefehle werde man über die sozialen Netzwerke aber nicht an das Spiel schicken können, erklärt John S. Kim und verweist auf Sicherheitsbedenken. Der Tausch von Items oder Geschenken über Facebook sei allerdings denkbar.Derzeit sucht Paprika Lab noch nach europäischen Vertriebspartnern.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: GamesCamp als offene Diskussionsplattform
Beitrag von: SiLæncer am 01 August, 2009, 19:15
"Auf los gehts los" – so eröffnete Organisator Dr. Frank Huber am heutigen Samstag kurz nach halb elf das GamesCamp auf der Games Convention Online. Es handelt sich nicht etwa um ein Jagd- oder Spielerlager, was die wörtliche Übersetzung nahelegen würde, sondern um eine besondere Plattform für den Meinungs- und Wissensaustausch, ein so genanntes Barcamp. Dergleichen lässt sich am besten mit einem lebhaften und weitgehend formlos ablaufenden Seminar vergleichen. Der Begriff "Vortrag" ist verpönt; stattdessen diskutiert die Gruppe in verschiedenen Sessions miteinander. Wer mitmachen möchte, meldet sich an – Gelegenheit dazu besteht auch online.

Wie die Sessions aussehen, ist zunächst offen. "Alles ist möglich", meint Teilnehmer Alexander Talmon. Vor der Themenvergabe steht die Vorstellungsrunde. Dort charakterisieren sich die GamesCamper mit drei "Tags", also ihren Kerninteressen. Zum improvisierten Charakter des GamesCamp passt das von einem Anwesenden genannte Tag "Ich habe keine Ahnung, was ein Tag ist". Nach wenigen Minuten nimmt der Zeitplan Gestalt an. Auf Karteikarten werden Themen notiert und auf einer Pinnwand festgehalten. Insgesamt gab es schließlich sechs Workshops, die sich mit Themen wie "Virtuelle Wirtschaftsmodelle der Online-Welt", "iPhone-Games" oder "Tücken der Selbstständigkeit" befassten.

Für den ersten Tag schloss das GamesCamp bereits am frühen Nachmittag. Am morgigen Sonntag soll es ab zehn Uhr weitergehen.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online: Einsame Engel und enttäuschte Camper
Beitrag von: SiLæncer am 02 August, 2009, 18:24
Heute endete die erste Games Convention Online in Leipzig. Mit 43.000 Besuchern hat die Messe ihr selbst gestecktes Ziel verfehlt, 50.000 Messegäste anzuziehen. Die Organisatoren geben sich dennoch optimistisch und planen eine Neuauflage der Veranstaltung im Folgejahr. Dann will die Messe allerdings einiges besser machen.

Die Games Convention Online wollte vor allem eine Messe für die Community der Onlinespieler sein. Campingplatz, Rockkonzerte und eine Plattform für Gilden sollten diesen Anspruch untermauern. Das Publikum wandelte dennoch leicht enttäuscht durch zwei mäßig gefüllte Ausstellungshallen.

(http://www.heise.de/bilder/142941/0/0)

Trotz der Neuausrichtung der Messe zog das immer noch im Namen getragene Games Convention einige Konsolenspieler an. Diese zeigten sich sichtlich enttäuscht. "Wir waren nur am Freitag auf der Messe und haben alles gesehen", meint ein sichtlich deprimierter Thomas Mölsow am Sonntagmorgen auf dem von der Messe eingerichteten Campingplatz am Zentralstadion. Danach habe man sich eine XBox samt Fernseher gekauft und untereinander gezockt. Ein Einzelfall, meint Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe und verweist zufriedene Fachbesucher und Aussteller: "90 Prozent der Besucher waren Online-Spieler. Damit haben wir genau die Zielgruppe erreicht, die von der Branche erwartet wurde".

Doch auch die Onlinespieler waren nicht durchweg zufrieden. Die stark vertretenen Free-2-Play-Games sprachen eher Casual Gamer als gestandener Rollenspieler an. Zudem gab es Kritik am Timing der Messe. Die Veranstaltung fand zeitgleich mit dem Metalfestival in Wacken statt. Unter den Heavel-Metal-Liebhabern sind nicht wenige Rollenspieler. Allerdings hatte der zurückhaltende Besucherstrom aus sein Gutes, heisst es bei den MMORG-Anhängern. So habe man in aller Ruhe Vertreter anderer Gilden kennenlernen können. Der Gildenstand war einigen allerdings etwas klein und zu offen geraten.

Ein wenig enttäuscht schlenderten auch vereinzelte Cosplayer du die Hallen. Einer als Engel verkleideten Luise Hermann war der am Samstag veranstaltete Contest ein bisschen wenig. Sie besuchte die Messe aber auch am Sonntag wieder und tröstete sich mit dem Anspielen der vorgestellen Games und der punkigen Bühnenshow der Band KIM?.

Silvana Kürschner, Strategy Director Games Convention Global, nimmt die Kritik ernst. Die Messe sei eben ein Neubeginn. Per "Trial and Error" wolle man das jetzt gestartete Konzept weiter optimieren. Die Games Convention Online soll also auch 2010 wieder geben.

Quelle : www.heise.de (http://www.heise.de)
Titel: Games Convention Online 2010: Früher und länger
Beitrag von: SiLæncer am 24 November, 2009, 14:28
Die Messe Leipzig ist fest entschlossen, eine zweite Ausgabe der Spielemesse GC Online stattfinden zu lassen. Gegenüber dem Termin im Jahr 2009 rückt die Veranstaltung 2010 aber vor - offenbar, um mehr zeitlichen Abstand zur Gamescom 2010 in Köln zu bekommen.
Die nächste Ausgabe der Onlinespielemesse Games Convention Online findet vom 8. bis 11. Juli 2010 auf dem Gelände der Messe Leipzig statt. Gegenüber 2009 wird die Veranstaltung somit um einen Tag verlängert: Bereits ab Donnerstag bekommen Fachbesucher Zutritt zum Business Center, das bis einschließlich Samstag geöffnet sein wird. Das Publikum darf von Freitag bis Sonntag eintreten.

Im Vergleich zum Vorjahr rückt die Messe um drei Wochen vor - wohl, um der Branche mehr zeitlichen Abstand zur Gamescom 2010 in Köln zu geben, die vom 18. bis 22. August 2010 stattfindet. Auch sonst füllt sich der Kalender der Spielebranche allmählich: So findet am 29. April 2010 die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises in Berlin statt. Direkt davor richtet das Medienboard Berlin-Brandenburg vom 27. bis 29. April 2010 die Deutschen Gamestage aus.

Quelle : www.golem.de
Titel: Games Convention Online: Größtes Onlinespieler-Treffen
Beitrag von: SiLæncer am 18 Februar, 2010, 08:43
Um auf der diesjährigen Games Convention Online mit dem Kontrahenten gamescom Schritthalten zu können, präsentieren die Veranstalter ein neues Konzept. Wenn vom 8. bis 11. Juli die GCO abgehalten wird, sollen statt der Publisher die Gamer ins Rampenlicht treten.

Das Ende der Leipziger Games Convention im Jahre 2008 bedeutete die Geburt der Games Convention Online. Nachdem die Stadt Köln die Trägerschaft für die Messe für interaktive Unterhaltung, Hardware, Entertainment und Video- und Computerspiele an sich nahm und den Namen der Games Convention in gamescom verwandelte, musste in Leipzig ein neuer Einfall her.

Die Veranstalter entschieden sich für eine Branchenmesse für Online-, Mobile- und Browserspielen und tauften das Baby Games Convention Online.

In diesem Jahr geht die Ausstellung in die zweite Runde. Wie es die Leipziger Messe nun offiziell bestätigte, öffnet die Games Convention 2010 am 8. Juli dieses Jahres ihre Pforten. Vier Tage lang sollen sich Interessenten und Fans der Onlinespiele auf dieser Messe zusammenfinden und sich gemeinsam über die neusten Online-, Mobile- und Browser-Games austauschen und informieren.

Mit einem neuen Konzept im Gepäck rührt die Leipziger Messe ihre Werbetrommel, um die Besucherzahl der Messe dieses Jahr noch höher ansteigen zu lassen. Denn dieses Jahr sollen nicht nur Casual-Gamer, sondern auch eingefleischte Communities zahlreicher Online-Spiele auf ihre Kosten kommen. Ziel ist es, das größte Communitytreffen auf deutschem Boden zu realisieren. So sollen sich die Aussteller in der so gennanten Community Zone in greifbarer Nähe aufhalten, um direkten Kontakt und sofortigen Support für die jeweiligen Gaming-Communities gewährleisten zu können. Laut Silvana Kürschner, dem Strategy Director GC Global, biete man "den Unternehmen ein neues Konzept auf einer Messe, das auf die direkte Verbindung zu den Communities und Neukunden zielt."

Quelle : www.gulli.com
Titel: Computerspiel-Branche trifft sich in Berlin
Beitrag von: SiLæncer am 25 April, 2010, 15:36
Die Computerspiel-Branche trifft sich kommende Woche in Berlin. Kern der Deutschen Gamestage (27. bis 29. April) ist "Quo Vadis" – die nach Veranstalterangaben deutschlandweit größte Konferenz von Spiele-Entwicklern. 50 Workshops, Vorträge und Diskussionen sind geplant. Ein Redner ist der Experte Chris Taylor, Geschäftsführer von Gas Powered Games, der als "Entwicklerlegende" angekündigt wird.

Oscarpreisträger Volker Engel ("Independence Day") wird bei den Gamestagen über die visuellen Effekte im Film "2012" berichten. Journalisten diskutieren das Thema "Brauchen Computerspiele ein eigenes Feuilleton?"

Zum Abschluss soll am Donnerstag der Deutsche Computerspielpreis verliehen werden, zum ersten Mal in Berlin. Dazu haben sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ankündigt. Der Preis ist mit 500.000 Euro dotiert.

Quelle : www.heise.de
Titel: Gamestage: Die dritte Dimension für Spiele
Beitrag von: SiLæncer am 28 April, 2010, 09:01
Bei der Eröffnung der Deutschen Gamestage am gestrigen Dienstag in Berlin waren sich Entwickler einig, dass die dritte Dimension den Spielemarkt erobert – nachdem spätestens mit "Avatar" 3D-Technik im Kino den Durchbruch schaffte und erste Unterhaltungselektronikhersteller mit 3D-Geräten auf den Markt kommen, möchte auch die Spielebranche von dem Trend profitieren. Auch dürfe künftig nahtlos auf verschiedenen Plattformen wie dem PC und dem Smartphone gedaddelt werden.

"Man kann 3D selbst in Browser-Games abbilden", versicherte Jan Wergin, Cheftechniker der zu NBC Universal gehörenden Hamburger Produktionsfirma Bigpoint. Im Herbst wolle man den Beweis mit "Battlestar Galactica" antreten. Die Dreidimensionalität sei aber "nicht gleichbedeutend mit einem besseren Spiel", wandte sich der Praktiker gegen eine Vorhersage des "Tods von 2D". Man müsse immer schauen, welche Technologie zur Umsetzung einer Spielidee am besten geeignet sei.

"3D kommt auf jeden Fall, weil das Erlebnis verbessert wird", setzte auch Thomas Curran, Cheftechnologe im Bereich Produkte und Innovation bei der Deutschen Telekom, auf den aktuellen Erfolgsfaktor im Mediensektor. Als zweiten Trend führte er "auf verschiedene Plattformen verteilte Games" an. Die Telekom selbst habe es sich zum Ziel gesetzt, Entwicklern den besten technologischen Unterbau zu bieten, über den auch Einnahmen zu generieren seien. Wichtig seien dabei Systeme zum digitalen Rechtekontrollmanagement (DRM) und andere Sicherheitsverfahren, um die "digitalen Fortschritte" verwerten zu können. Angebote der Telekom-Tochter Gamesload würden zudem stärker mit klassischen Diensten des Konzerns verknüpft. Dafür wolle man etwa Schnittstellen zur Verfügung stellen, über die ein Spieler direkt aus dem Geschehen heraus eine SMS an andere Teilnehmer senden könne.

Wergin zeigte sich ebenfalls überzeugt, dass Nutzer mit dem Siegeszug des iPhones und vergleichbarer Geräte "ihre Browserspiele mitnehmen wollen". Ein demnächst verfügbares Rennspiel werde man daher über den regulären Rechner und auf Smartphones parallel mit den gleichen Leuten spielen können.

Um einen stärkeren Investitionsanreiz für visuelle Effekte sowie technisch fortschrittliche Software-Entwicklung und Games zu schaffen, berichtete Martin Moszkowicz, Vorstandsmitglied der Münchner Constantin Film, von Überlegungen von Wirtschaft und Politik, innerhalb des Deutschen Filmförderfonds einen "Hightech-Bereich" nach Vorbild Kanadas einzurichten. Dort bekämen Produzenten vom Staat einen Anteil ihrer Investitionen vor Ort in diesem Gebiet rückvergütet. Constantin habe daher für die Entwicklung von Trickeffekten für die im Herbst anstehende Neuauflage von Resident Evil in 3D "18 bis 20 Millionen Dollar" in Kanada gelassen. Die Etablierung entsprechenden Know-hows hierzulande würde nach Ansicht des Marketingexperten auch auf die nationale Games-Industrie ausstrahlen.

Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf freute sich, dass sich die Spielebranche "als relativ krisenfest erwiesen" habe und "eine wichtige Zukunftsindustrie" bleibe. Um den nach wie vor gern vorgebrachten "Generalverdacht der Jugendgefährdung" loszuwerden, empfahl der Politiker der Linken den Entwicklern, "das Angebot hochwertiger und kulturell wichtiger Spiele zu verbreitern". In Berlin sei dafür das erste Netzwerk für "Serious Games" ins Leben gerufen worden. Entstanden seien dabei Handball-Trainingsprogramme bereits genauso wie Anwendungen zur "Raucherentwöhnung auf mobilen Endgeräten". Finanzierungsprobleme wolle die Politik mit der Förderung von "Prototypen" in den Bereichen Medizin, Bildung und Kultur in der Hauptstadtregion angehen.

Bisher stelle die öffentliche Hand keine Gelder für die Entwicklung von Lernsoftware zur Verfügung, beklagte passend dazu Martin Hüppe, Geschäftsführer des Cornelsen Verlags. Generell hätten sich "im Umfeld von Lernen Spiele nicht wirklich etabliert". Cornelsen habe "Millionen in diesen Sektor investiert, die leider nicht zurückgeflossen sind". Man versuche nun, sich über Kooperationen in den Markt hineinzuarbeiten. So setze man etwa auf bereits vorhandene Games-Engines oder in Spielen schon populäre Charaktere. Zudem arbeite man an einer neuen Plattform fürs iPad und das Internet sowie an Nintendo-Projekten. Letztlich gab sich Hüppe überzeugt, dass es für Spiele eines Tages doch "funktionierende Geschäftsmodelle auch im Bereich Bildung geben wird".

Nachholbedarf bei der Image-Korrektur der Branche machte Stephan Reichart von der Firma Aruba Events aus, die die parallel stattfindende Entwicklerkonferenz "Quo vadis" ausrichtet. Die Gamer müssen seiner Ansicht nach weiter dafür kämpfen, gleichberechtigt mit anderen kulturellen Strömungen wahrgenommen zu werden. Computerspiele seien längst "Leitmedium" fast einer ganzen Generation. Deswegen müsse die Gesellschaft weg von pauschalen Diskussionen in der Art, dass Daddeln Amokläufer heranzüchet oder süchtig macht. Andererseits sollten Spieler und Branchenvertrer gegebenenfalls offen zugeben, dass ein Game "wirklich schlecht sei".

Quelle : www.heise.de
Titel: Gamestage: "Kennzeichen-Inflation" bei Online-Spielen befürchtet
Beitrag von: SiLæncer am 29 April, 2010, 19:12
Mit dem geplanten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag  (JMStV) sollen die Anbieter von Online-Spielen ihre Inhalte entweder selbst klassifizieren oder ein Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) beantragen können. Die im Raum stehende Zweigleisigkeit führt derzeit aber zu Verwirrungen und Kompetenzstreitigkeiten, die auf einem Podium während der Deutschen Gamestage in Berlin am heutigen Donnerstag zutage traten. So fürchtet etwa Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), "dass wir eine Kennzeichen-Inflation bekommen". Das Hinzuziehen weiterer Institutionen werde das System der Altersfreigabe "deutlich verkomplizieren".

Bisher prüft die USK Spiele auf Trägermedien wie DVDs gemeinsam mit den Obersten Jugendschutzbehörden der Länder. So sitzt in der Praxis letztlich ein Vertreter des zuständigen Jugendministeriums mit am Tisch. Der Ansatz hat viel Lob, aber auch Kritik erfahren. Das "sehr gute" System sollte besser nicht in Frage gestellt werden, befand Thomas Jarzombek, Mitglied des Familienausschusses des Bundestags, nun auf der Spielekonferenz. Sonst schwappten nur wieder "irrwitzige" Verbotsforderungen für ganze Spielegenres hoch. Es bringe der Branche auch wenig, wenn nach dem "nächsten Amoklauf" festgestellt werde, dass der Täter sich aufgrund einer zu laschen Durchsetzung von Jugendschutzbestimmungen ein für ihn altersmäßig nicht geeignetes Spiel aus dem Netz geholt habe.

Der CDU-Politiker betonte, dass es eine schnelle, einheitliche, abschließende und verständliche Kennzeichnung geben müsse. Er zeigte sich skeptisch, ob es mit den neuen Wahlmöglichkeiten noch "ein einheitliches Bild geben wird". Das Parlament behalte es sich daher vor, die 2003 an die Länder abgegebenen Zuständigkeiten für den Jugendmedienschutz teils wieder zurückzuholen und eine einheitliche Regelung im Jugendschutzgesetz für alle Online-Medien zu treffen. Derzeit sehe er jedenfalls "viele Fragen offen".

Wolters verwies darauf, dass die USK mit der Altersbewertung von Online-Spielen kein Neuland betrete. So gebe es nur wenige Games, bei denen ausschließlich im Internet gedaddelt werde. Zwitter wie Counterstrike oder World of Warcraft hätten schon heute eine USK-Kennzeichnung. Eine Selbstklassifizierung könne dagegen nach hinten losgehen, wenn die in diesem Fall zuständige staatliche Prüfinstanz in Form der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) eine selbst vergebene Altersfreigabe nicht teile und eine Strafe verhänge. Die Industrie brauche aber Rechtssicherheit.

Die Leiterin der KJM-Stabsstelle, Verena Weigand, gab dagegen ihr "leichtes Unbehagen" über das Vorhaben zum Ausdruck, die Freigabepraxis bei Datenträgern dem Online-Bereich "überzustülpen". Bund und Länder hätten sich 2003 geeinigt, dass das Internet "näher am Rundfunk und am Fernsehen" sei und grundrechtliche Freiheiten daher besonders gewährleistet werden müssten. Eine Art Vorzensur durch eine Voreinschätzung von Inhalten durch den Staat sei hier fehl am Platz. Sie hoffe daher auf eine "fruchtbare Zusammenarbeit" mit der Industrie und der USK bei der Bewertung von Online-Spielen.

Auch Sabine Frank, Geschäftsführerin der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), charakterisierte den neuen Rahmen als "viel liberaler" als in den traditionellen Medien. Die Anbieter müssten erstmals nicht mehr gleichsam zu einer staatlichen Stelle gehen, sondern erhielten die Möglichkeit zur Selbstkennzeichnung. Die Industrie könne so besser ihre "Eigenverantwortung" wahrnehmen und mithilfe von Jugendschutzprogrammen einfach durchsetzen. Es bleibe dann eine Entscheidung einzelner Anbieter, ob sie ein Online-Kennzeichen noch zusätzlich staatlich prüfen lassen wollten.

Für die Selbsteinschätzung entwickelt die FSM laut Frank bis zum Herbst ein Werkzeug, das anhand eines Katalogs mit rund 100 Fragen die mögliche Jugendproblematik von Inhalten einstufe. Je nach Art der Webseite könne ein Anbieter auch "mit fünf oder sechs Fragen" schon durch sein. Die FSM habe hier seit Jahren Klassifizierungen für Webseiten insgesamt mit Bildern, Texten, Videos und Spielen im Praxiseinsatz, während die USK hier noch wenig Erfahrungen gesammelt habe. Eine Sprecherin des Hamburger Browser-Games-Spezialisten Bigpoint ging mit der FSM-Vertreterin konform. Das angepeilte System böte eine "größere Freiheit". Wichtig sei es der Wirtschaft aber, letztlich einen einzigen kompetenten institutionellen Ansprechpartner beim Jugendschutz zu haben.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention sperrt nun normale Besucher aus
Beitrag von: SiLæncer am 02 Juni, 2010, 16:55
Normale Spieler werden die Games Convention Online nicht mehr besuchen können. Der Nachfolger der einst führenden Spielemesse wird nur noch für Fachpublikum geöffnet.

Die Konzentration auf Online-Spiele sollte helfen, die Marke in Leipzig weiterführen zu können, nachdem der Branchenverband BIU mit der eigentlichen Messe nach Köln umzog und diese dort nun als GamesCom veranstaltet. Allerdings scheint das neue Konzept nicht aufzugehen.

Für die zweite Veranstaltung nach dem Neustart im vergangenen Jahr haben sich nicht genügend Aussteller angemeldet. Daher gibt es keinen Bereich für das normale Publikum mehr. "Das ist eine bedauerliche, aber notwendige Entscheidung", sagte Silvana Kürschner, Strategy Director der Messe.

Wie viele Unternehmen für dieses Jahr noch einen Stand angemeldet haben, wurde zwar nicht gesagt, es sollen aber deutlich weniger sein als 2009. Damals lockten 74 Firmen rund 43.000 Gäste in die ehrwürdigen Leipziger Messehallen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Re: Games Convention sperrt nun normale Besucher aus
Beitrag von: Snoop am 02 Juni, 2010, 17:07
Wenn sie jetzt auch noch die Besucher aussperren, dann ist die GamesCon gestorben ... schade! Die hätte in Leipzig wirklich noch was wieder aufziehen können :(
Titel: Re: Games Convention sperrt nun normale Besucher aus
Beitrag von: berti am 03 Juni, 2010, 18:12
ist schade und in sachen fachbesucher seh ich da auch kaum zukunft. fast alle game devs zieht es ins ausland und die paar verbleibenden deutschen schmiede haben auch kaum noch lust. Da ist momentan auch nur noch online, angesagt.  nimm die stellenausschreibungen: ausser bei cry und ex-radon (aus berlin, weiss grade nicht, wie die jetzt firmieren) ist absolut flaute in deutschland

cry sucht zwar händeringend leute, wer aber zwischen den zeilen liest, kann sich die zukunft denken.

z.b. php-programmer für online game, reisefreudig, sehr gute kenntnisse in englisch. (aus dem englischen übersetzt)

nee, deutschland verkommt in sachen games und IT immer mehr zur provinz  >:(

Titel: GC-Online: Computerspielemesse stemmt sich gegen Schrumpfungsprozess
Beitrag von: SiLæncer am 06 Juli, 2010, 13:47
Die Computerspielmesse Games Convention Online stemmt sich nach langer Zeit des Erfolgs weiter gegen den Schrumpfungsprozess. Erstmals wird die Messe in dieser Woche unter Ausschluss von Nicht-Fachpublikum stattfinden. Für eine öffentliche Schau hat die Messe Leipzig mit ihrem neuen Konzept schlicht zu wenige Aussteller gewinnen können. Nachdem der Fachverband BIU die ursprüngliche Messe Games Convention vor zwei Jahren gegen den Widerstand der Leipziger nach Köln geholt und in Gamescom  umbenannt hatte, kämpft die Games Convention Online (GCO) mit ihrer Neuausrichtung gegen die Bedeutungslosigkeit.

"Das ist schade für Leipzig", sagte Janine Griffel, Sprecherin des Online-Games-Spezialisten Bigpoint. Für den Entwickler von Browsergames gehöre die GCO aber weiter zu den wichtigsten Messen. In Leipzig will das Unternehmen genau die richtigen Branchenvertreter treffen und neue interessante Partnerschaften knüpfen. "Natürlich hätten wir auch gern einen Stand für das Publikum gehabt", so Griffel. Mit knapp über 30 Ausstellern, nicht ganz der Hälfte aus dem vergangenen Jahr, dürfte die Messe für ein zahlreiches Publikum allerdings etwas zu wenig bieten.

Zum zweiten Mal konzentriert sich die Leipziger Messe vom 8. bis zum 10. Juli auf Online-Spiele und mobile Games. Diese Spiele gehören zu dem am schnellsten wachsenden Segment der Computer- und Videospielebranche. Statt über Software-Verkäufe finanzieren die Hersteller ihre Produkte zunehmend über Werbung und kleine virtuelle Güter, die Spieler gegen reales Geld erwerben können, um sie in der virtuellen Welt zu verwenden. Nach Angaben der Marktforscher bei PriceWaterhouseCooper fuhren die Spielehersteller in diesem Segment im vergangenen Jahr in Europa (EMEA) einen Umsatz von 16,8 Milliarden Dollar ein. Europa ist nach Asien der zweitgrößte Markt weltweit. Die Marktforscher gehen allein für Online-Games in diesem Jahr von einem Wachstum von 13,9 Prozent aus. Allerdings ist der Markt für Konsolen-Spiele nach wie vor insgesamt rund dreimal so groß.

In Leipzig wollen die Veranstalter rund fünf Wochen vor dem Start der GamesCom in Köln mit einem ausgewählten Angebot an Vorträgen und Diskussionsforen die Branche locken. In einem breitgefächerten Programm sollen vor allem die aktuellen Trends und Neuentwicklungen des jungen und dynamischen Marktes im Mittelpunkt stehen.

Nach letztem Anmeldestand verzeichneten die Veranstalter 32 Aussteller aus 13 Ländern. Es gebe eine sehr gute Resonanz auf das Messeangebot, sagte Nancy Pfaff von der Messe Leipzig. Auf dem Programm stehen unter anderem Business-Talks, Vorträge und eine begleitende Fachausstellung. 2009 hatten sich noch 74 Aussteller in Leipzig zusammengefunden. Insgesamt wurden 43.000 Besucher gezählt. Über Zahlen zu diesem Jahr könne und wolle man allerdings nicht sprechen, meinte Pfaff.

Quelle : www.heise.de
Titel: GCO: 3D-Spiele im Browserfenster
Beitrag von: SiLæncer am 09 Juli, 2010, 16:36
Der niederländische Softwareentwickler Eximion präsentiert auf der Games Convention Online (GCO) in Leipzig mit Kalydo  ein Verfahren, das konventionelle PC-Spiele komprimiert, portionsweise über das Internet überträgt und direkt in ein Browserfenster einbindet. Anwender können so bereits mit dem Spiel beginnen, bevor es komplett heruntergeladen wurde. Das Spiel muss nicht selbst auf dem Rechner installiert werden; Vorraussetzung ist ein ActiveX-Client.

Obwohl Kalydo beliebige Spiele für Browser aufbereitet, ist das genutzte Verfahren nicht unabhängig von der Hardware des Nutzers. Der Programmcode der Spiele wird in logische Einheiten zerlegt, dann komprimiert nacheinander via Netz übertragen und auf dem Clientrechner ausgeführt. Das Browserfenster dient lediglich als Anzeigemedium, die Spielsoftware läuft auf der Rechnerplattform des Nutzers. Ein Mac-Spiel kann also prinzipbedingt nicht auf einem PC laufen.

(http://www.heise.de/imgs/18/5/4/1/1/8/0/kalydo-dff4bf35c5ea9296.png)

Als Vorteil für Anwender nennt Eximion die verkürzte Wartezeit bis zum Spielstart. Um diese weiter zu minimieren, werden die Daten folgender Levels während des Spiels im Hintergrund übertragen und die geladenen Programmteile in einem Cache abgelegt. Der Nutzer muss online sein, wenn er spielen will. Aktuell unterstützt Kalydo ausschließlich Windows-Systeme. Auf diesen wird ein ActiveX-Client installiert, der das jeweilige Spiel in den Browser bringt.

An der Anzeige umfangreicher 3D-Welten im Browser haben sich schon in der Vergangenheit verschiedene Anbieter versucht. Bereits im Vorjahr demonstrierte Bigpoint mit "Poisonville" auf der GCO einen lauffähigen Clone von Rockstar Games' Grand Theft Auto. Auf die finale Version müssen Spieler bislang noch immer warten.

Quelle : www.heise.de
Titel: GCO: Aussteller enttäuscht, Community zuversichtlich
Beitrag von: SiLæncer am 10 Juli, 2010, 17:22
Die zweite Games Convention Online ist zu Ende. 630 Besucher aus 26 Ländern trafen sich auf der kurzfristig zur Fachausstellung gewandelten Messe in Leipzig. Das Programm umfasste 50 Business-Talks und Panels mit 82 Experten.

Zwar wuchs die Zahl der Fachaussteller im Vergleich zum Vorjahr von 27 auf 32; durch den fehlenden Publikumsbereich schrumpfte die Veranstaltung jedoch erneut. Auch die Zahl der Messeneuheiten blieb im überschaubaren Rahmen. So stellte das Hamburger Unternehmen Gamigo die Europapremiere des Action-Strategie-Spiels (MMOG) "Mytheon" vor. Der niederländische Softwareentwickler Eximion präsentierte mit Kalydo eine Technik zur Umwandlung herkömmlicher Spiele in Browsergames.

Bereits am gestrigen Freitag Nachmittag waren zahlreiche Stände verwaist. Die meisten der noch anwesenden Aussteller machten lange Gesichter.

Schon zur Eröffnung der GCO ließ Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, Realismus durchklingen. Man wolle einen jungen, dynamischen Markt unterstützen, und stehe dabei auch zu Rückschlägen. Als Spiegelbild der Wirtschaft habe man sich komplett für Fach- und Businessnutzer aufgestellt.

Diese Entscheidung kritisierten wiederum einige Aussteller. Durch wegbleibende Endkunden würde die Messe auch für Publisher zusehends uninteressanter – ein Teufelskreis.

Darum werde man im nächsten Jahr wohl nicht wieder nach Leipzig kommen, sagt ein verstimmter Orad Elkayam, Inhaber und Vice President Business Development beim belgischen Lokalisierungsdienstleister MO Group International. Kritik äußert Elkayam auch an der Informationspolitik der Messe: "Von den gestrichenen Besucherhallen haben wir erst aus dem Radio erfahren." Eine Verkleinerung der Standfläche sei trotz Nachfrage nicht möglich gewesen.

Etwas versöhnlicher gibt sich Lloyd Melnick, General Manager, International Operations beim Social-Gaming-Experten Playdom. Er sieht die kritische Masse für einen Erfolg der Veranstaltung allerdings ebenso wenig erreicht. Konkret vermisst Melnick nicht nur die sonst traditionell stark in Leipzig vertretenen Osteuropäer, sondern auch Schwergewichte wie den Branchenprimus Zynga.

Immerhin war die erstmals veranstaltete Community Manager Conference ein Glanzlicht der GCO. Die vom Two Pi Team betreute Vortragsreihe lockte bereits zur Eröffnung 100 Besucher an. Viele seien nur wegen dieser Veranstaltung nach Leipzig gereist, bestätigt Thomas Lagemann, CEO vom Two Pi Team. Man wolle die Konferenz im nächsten Jahr weiter ausbauen. Zum Veranstaltungsort befragt meinte Lagemann vielsagend: "Wenn es nach dem Herzen geht, ist es wieder Leipzig."

Quelle : www.heise.de
Titel: GCO: Social Games verwischen Grenzen zwischen Spiel und Realität
Beitrag von: SiLæncer am 11 Juli, 2010, 16:27
Wie die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt immer weiter verwischen, trug die Sozialwissenschaftlerin Valentina Rao von der Utrecht-Universität auf der in Leipzig stattfindenden Fachmesse Games Convention Online (GCO) vor.

Facebook und verwandte soziale Netzwerke, sagte Rao, erforderten stetes Wechseln zwischen realem und virtuellem Kontext. Darüber hinaus führe die Verquickung von ernsthaft Professionellem mit locker Privatem zusammen mit eingebundenen Spielen wie Farmville dazu, dass traditionelle Freunde sich nur schwer von Spielpartnern trennen lassen.

Auch im realen Leben kann man Vergleichbares beobachten. Rao nannte vier Modelle der spielerischen Interaktion: Zum Ersten könnten Spieleprinzipien in die Realität übertragen werden. Handfestes Beispiel hierfür sei das Bottle Bank Arcade, ein realer Leergutcontainer, der sich wie ein Spielhallenautomat verhält und die geschicktesten Flascheneinwerfer mit Highscores belohnt. Auch der umgekehrte Weg sei möglich, etwa wenn reale Elemente in Computerspiele eingebunden werden, zum Beispiel Spendenaktionen in Spielen, die den eigentlichen Spielablauf nicht beeinflussen.

Wird der Spielzusatz zum bestimmenden Spielelement, spricht die Forscherin vom "productive play". Dann spielen Anwender nicht ausschließlich zur Zerstreuung, sondern um ein höheres Ziel zu erreichen. Exemplarisch nannte Rao die Werbekampagne eines Fast-Food-Restaurants: Bei der Aktion mussten sich Facebook-Nutzer von zehn Freunden verabschieden, um einen kostenlosen Burger zu bekommen.

Und schließlich könnten Spieler vorhandene Programme auch auf ungewöhnliche Weise nutzen. Negatives Beispiel sei eine Facebook-Applikation, über die Islamisten neue Rekruten angeworben haben.

Dennoch bewertete Rao die Wechselwirkungen zwischen Spiel und Ernst, Realem und Surrealem optimistisch. Spielerische Ansätze könnten tatsächlich die Welt verbessern, solange niemand manipuliert würde. Im Übrigen böte die spielerische Welt eine Laborsituation, in der sich Dinge ausprobieren lassen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Games Convention Online abgesagt
Beitrag von: SiLæncer am 14 April, 2011, 11:32
Die Games Convention Online wird 2011 nicht stattfinden, wie die Leipziger Messe mitteilte. Die Mehrheit der Branche wollte an der Veranstaltung nicht teilnehmen.

Die nach der Abwanderung der Games Convention nach Köln (dort Gamescom) ins Leben gerufene Games Convention Online wird 2011 nicht stattfinden. Die Leipziger Messe sagte den für Anfang Juli 2011 geplanten Fachkongress mit begleitender Ausstellung ab: "Die Mehrheit der Branche signalisierte, in diesem Jahr nicht an der Business- und Networking-Plattform für Browser, Client und Mobile Games teilzunehmen, so dass die Veranstaltung sich betriebswirtschaftlich nicht mehr positiv darstellen ließe", wird die Absage begründet.

Nachdem die Kölnmesse die Spielebranche zum Umzug bewegen konnte, versuchte die Leipziger Messe mit dem Thema Browserspiele eine Nische zu finden. Doch auch dieses Thema greift zunehmend die Kölner Gamescom auf.Das Thema Spiele will die Leipziger Messe aber nicht ganz aufgeben: "Wenn die Industrie neue Formate oder neue Standorte für wirksame Veranstaltungen der Spielebranche sucht, können wir schnell darauf reagieren und unsere erprobte Struktur aktivieren", sagt Messesprecherin Heike Fischer.

Bereits 2010 musste die GC Online verkleinert und zu einem Fachkongress umgebaut werden: Die Zahl der angemeldeten Aussteller und die geplanten Präsentationen hätten nicht ausgereicht, um Spielefans ein spannendes Programm zu bieten, hieß es damals. 2011 folgt nun eine komplette Absage.

Quelle : www.golem.de