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SES Global, der weltweit führende Satellitenkonzern und Astra-Betreiber aus Luxemburg, erwartet im laufenden Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von etwa 10 Prozent. SES-Chef Romain Bausch sagte am heutigen Montag im luxemburgischen Betzdorf, das Unternehmen plane bis Anfang 2008 den Start von vier zusätzlichen Astra- und drei Americom-Satelliten.
Zuwächse erwartet SES unter anderem durch die Einführung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV), das eine wesentlich bessere Bildqualität bietet. Bausch sagte, neue Verträge für die Verbreitung von HDTV seien bereits unterzeichnet worden. Näheres solle erst im kommenden Monat mitgeteilt werden.
Im ersten Quartal blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor allem wegen des Dollarkurses mit 290 Millionen Euro unverändert, bereinigt und bei konstanten Wechselkursen stieg er jedoch um 10 Prozent auf 269 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg von 75 auf 84 Millionen Euro -- nach Angaben von Bausch vor allem wegen Kostensenkungen und einer gestiegenen Nutzung der Satelliten. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich auf 207 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es im ersten Quartal 202 Millionen Euro gewesen.
SES Global betrachtet sich nach den Worten Bauschs als einziger Satellitenbetreiber, der vergleichsweise gering verschuldet ist (1,6 Milliarden Euro). Das Unternehmen beginnt mit einem Aktienrückkaufprogramm, das den Aktienwert erhöhen soll. Das Unternehmen, das bisher nur 0,7 Prozent seiner Aktien selbst besitzt, kann bis zu 10 Prozent des eigenen Aktienkapitals zurückkaufen.
Quelle : www.heise.de
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Während die Europapolitik gerade einen Rückschlag mit dem französischen "Non" zur EU-Verfassung versetzt bekam, kann die vor allem auch auf französische Initiative hin gegründete europäische Raumfahrt-Agentur ESA heute auf 30 weitgehend erfolgreiche Jahre zurückblicken. 71 eigene Raumfahrtmissionen und 50 Beteiligungen an internationalen Missionen -- sowohl mit der NASA als auch mit der russischen Raumfahrtbehörde -- stehen zu Buche. Den ein oder anderen spektakulären Fehlschlag musste die ESA auf ihrem Weg auch einstecken, wobei glücklicherweise keine Menschenleben zu beklagen waren.
An der ESA beteiligen sich derzeit die Raumfahrtorganisationen von 16 europäischen Ländern, in diesem Jahr wird sich noch Luxemburg hinzugesellen. Neben (älteren) EU-Staaten sind auch die Schweiz und Norwegen mit dabei. Kanada, Ungarn und Tschechien arbeiten im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen an bestimmten ESA-Programmen mit.
Gegründet wurde die European Space Agency am 31. Mai 1975 vor allem auf Betreiben der französischen Regierung, die eine von den USA und der UdSSR unabhängige Möglichkeit haben wollte, Satelliten ohne irgendwelche Auflagen in den Weltraum zu bringen. Zuvor gab es bereits die getrennten europäischen Organisationen ESRO (für Satellitenentwicklung) und ELDO für Trägerraketen. Letztere hatte aber wenig Fortune mit ihren Europa-Raketen -- letztlich vor allem wegen Ausfalls der dritten, in Deutschland entwickelten Stufe. Die Starts wurden dann aus der australischen Wüste (Woomera) nach Kourou in Französisch-Guayana verlagert, wo die Raketen wegen der höheren Bahngeschwindigkeit der Erde in der Äquator-Nähe einen etwas höheren Schub mit auf den Weg bekommen. Aber zum allgemeinen Gespött legte hier auch die neue Feststoffrakete Europa II am 6. November 1971 einen Fehlstart hin. Das Projekt wurde daraufhin eingestampft.
Die dreieinhalb Jahre später gegründete ESA entwickelte dann unter französischer Federführung die Ariane-Rakete, die zu Weihnachten 1979 erfolgreich abhob. Doch der zweite Start mit dem deutschen Forschungssatelliten Firewheel an Bord ging im Februar 1980 dann wieder schief. Mit wechselhaftem Erfolg lief es weiter -- der 5., 14., 18., 36. (die erste Ariane 4), 63. und 70. Einsatz misslang, dann aber konnte die Ariane 4 die Rekordzahl von 70 Starts in Folge ohne Probleme absolvieren -- bis zum Jungfernflug der neuen Ariane 5 am 6. Juni 1996, die wegen eines simplen Softwarefehlers wenige Sekunden nach dem Start gesprengt werden musste. Sechs Jahre später, am 11. Dezember 2002 erlitt die auf 10 Tonnen Nutzlast erweiterte Ariane 5 ECA ein ähnliches Schicksal, was das Ariane-Programm -- unter anderem mit der Erkundungssonde Rosetta -- ins Schleudern brachte. Just an dem Tag wurde der neue ESA-Direktor Jean-Jacques Dodain auserkoren, der seit Juli 2003 für vier Jahre im Amt ist.
Mit einem finanziellen Kraftakt -- eine Aufstockung auf insgesamt fast eine Milliarde Euro -- wurde das Ariane-Programm aber gerettet. Rossetta kam mit einem Jahr Verspätung am zweiten März 2004 mit der Flugnummer 158 auf den langen Weg in Richtung des Ziel-Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (da war Flug 162 bereits abgewickelt). Der letzte Start einer Ariane 5 fand mit Flugnummer 164 im Februar 2005 statt. Wie es mit der Ariane-Raketenentwicklung weitergehen soll, ist derzeit unklar. Diskutiert werden Erweiterungen auf 12 Tonnen Nutzlast sowie eine wiederverwendbare Version.
Die Raketen-Entwicklung gehört zu dem "fakultativen" Programm der ESA, welche einzelne Mitgliedstaaten zusätzlich zum Weltraumforschungsprogramm (1,9 Milliarden Euro 2002-2006) und der allgemeine ESA-Haushalt (919 Millionen Euro) aufbringen. Der obligatorische Haushalt wird durch Beiträge im Verhältnis des Bruttosozialproduktes der Mitgliedstaaten finanziert. Weitere milliardenschwere fakultative Programme mit unterschiedlichen Beteiligungen sind das Erdforschungsvorhaben EOEP-2 (1,7 Milliarden), Satellitenkommunikation ARTES (1,5 Milliarden), Navigations-System Galileo (ESA-Anteil allein 500 Millionen) sowie das ISS-Einsatzprogramm (970 Millionen).
Derzeit bereitet sich ESA-Astronaut Thomas Reiter auf seinen geplanten Langzeiteinsatz in der ISS vor. Er sollte eigentlich mit dem Space Shuttle Atlantis (SST121) im Juli starten und ein halbes Jahr an Bord der ISS verbleiben. Doch der Space-Shuttle-Start verzögert sich offenbar bis mindestens September, zuvor soll Discovery die Space-Shuttle-Flüge nach der Katastrophe der Columbia erst wieder aufnehmen. Wann dann ein Space Shuttle den ESA-Teil der ISS, das Labor-Modul Columbus, mit in den Raum nimmt, ist auch noch unklar. Um die Versorgung der ISS zu verbessern, will die ESA im nächsten Jahr auch den ersten unbemannten Frachttransporter (ATV: Automatic Transfer Vehicle) namens Jules Verne zur ISS senden.
Zu den großen wissenschaftlichen Erfolgen der ESA gehörte die Landung der Huygens-Sonde auf dem Saturn-Mond Titan im Januar dieses Jahres; ein Projekt, das zusammen mit der NASA durchgeführt wurde, welche das Mutterschiff Cassini dafür bereitstellte.
Auch der Mars-Express war erfolgreich, wiewohl der Landeversuch mit der Sonde Beagle 2 scheiterte. Aber die hochauflösenden Kameras, das Fourier-Spektrometer sowie weitere Messgeräte an Bord des Mars-Express, der ebenso wie der Global Surveyor der NASA im Mars-Orbit kreist, haben schöne Bilder und eine Fülle neuer Erkenntnisse über den Nachbarplaneten geliefert. Auch den nächstgelegenen Trabanten, den Mond, hat die ESA mit dem SMART-1 seit einigen Monaten unter Beobachtung. Der neuartige Ionenantrieb brauchte zwar ein Jahr, um die Sonde dorthin zu bringen, aber dafür bieten Ionenantriebe ein deutlich besseres Nutzlastverhältnis als herkömmliche Antriebe.
Und mit voller Spannung schaut Jubilar ESA auf den nächsten geplanten Express: den Venus Express, dessen Start in einer russischen Trägerrakete von Baikonur aus für Oktober vorgesehen ist.
Quelle : www.heise.de
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Eine Neuaufschaltung sowie Beendigung eines Testsenders ist auf der Astra-Position zu verzeichnen.
Ein neuer Datingsender ist da - das polnische Programm Tesknota TV wurde auf der Frequenz 12.460 GHz horizontal SR 27500, FEC 3/4 neu aufgeschaltet und ist ab sofort empfangbar.
ProSieben beendet die Testphase seiner HDTV-Ausstrahlung auf der Astra-Frequenz 11.436 GHz vertikal (SR 22000, FEC 5/6).
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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TechniSat, Deutschlands Marktführer im Bereich Digitalreceiver, und MTV Networks, der weltweit führende Anbieter von Musikfernsehprogrammen, haben sich zusammengetan, um Haushalte in Deutschland ab September mit sechs digitalen MTV-Programmen via Satellit ASTRA 19.2° Ost zu versorgen.
Zu dem leistungsstarken und abwechslungsreichen Musikpaket gehören neben dem frei empfangbaren MTV die Programme MTV2, MTVHits!, MTV Base, VH1 Classic und VH1 Europe. Das Paket wird in CONAX verschlüsselt via ASTRA 19.2° Ost abgestrahlt und kann über einen CONAX-fähigen digitalen Satellitenreceiver empfangen werden. Diese Kanäle waren bis jetzt nur über Kabelnetze zu empfangen. Zur Entschlüsselung des MTV-Pakets ist eine TechniSat-Smartcard samt Freischaltung notwendig. Die TechniSat-Smartcard ist Teil des Lieferumfangs der TechniSat Digitalreceiver vom Typ „DIGIT MF4-S“ und „DIGIT XPS“. Über den Fachhandel können TechniSat-Smartcards auch einzeln erworben werden.
Die Freischaltung der MTV-Programme erfolgt mit Hilfe der MTV unlimited Pre-Paid-Karten, die ab September über den Fachhandel und die großen Flächenmärkte vertrieben werden. Angeboten werden MTV unlimited-Cards mit Freischaltzeiträumen von 1 Monat, 3 Monaten, 6 Monaten und 12 Monaten. Nach dem Kauf einer MTV unlimited-Card kann der Kunde seine TechniSat-Smartcard eigenständig für den Empfang des MTV-Pakets freischalten. Das geschieht via SMS, Telefon oder Internet. Ist der Freischaltzeitraum abgelaufen, ist für den weiteren Empfang der Programme eine erneute Freischaltung über eine neue MTV unlimited-Card notwendig. Durch den Kauf eines oder mehrer MTV unlimited-Cards entsteht kein Laufzeitvertrag mit Kündigungsfristen, was die Programmgestaltung für den Endverbraucher extrem flexibel und kalkulierbar gestaltet.
Die Kooperation von TechniSat und MTV Networks ermöglicht ab September allen Satellitenhaushalten in Deutschland, die im Besitz eines CONAX-fähigen digitalen Satellitenreceivers oder eines digitalen Satellitenreceivers mit Common-Interface-Schnittstelle sind, sich das digitale MTV-Paket für einen selbst definierten Zeitraum individuell freizuschalten. Nie zuvor war die Auswahl an Musikspartenkanälen via Satellit in Deutschland so groß und nie zuvor war der Endverbraucher in seiner Entscheidung, was Programm- und Laufzeitgestaltung angeht, so frei.
Über MTV unlimited-Cards
MTV unlimited-Cards sind Prepaid-Rubbelkarten, die über den Fachhandel und große Flächenmärkte vertrieben werden. Diese Tickets sind für Freischaltzeiträume von 1 Monat, 3 Monaten, 6 Monaten und 12 Monaten erhältlich. Über die auf den MTV unlimiteds-Cards aufgedruckte Ticket-Nummer kann der Kunde seine TechniSat-Smartcard via SMS, Telefon oder Internet für den auf den MTV unlimited-Cards aufgedruckten Zeitraum freischalten. Nach Ablauf des Freischaltzeitraums ist für den weiteren Empfang des MTV-Pakets eine erneute Freischaltung über eine neue MTV unlimited-Card erforderlich. Durch den Kauf einer oder mehrer MTV unlimited-Cards entsteht kein Laufzeitvertrag mit Kündigungsfristen, was die Programmgestaltung für den Endverbraucher extrem flexibel und kalkulierbar gestaltet.
MTV unlimited 1 Monat: 3,50 Euro (UVP)
MTV unlimited 3 Monate: 10,00 Euro (UVP)
MTV unlimited 6 Monate: 19,00 Euro (UVP)
MTV unlimited 12 Monate: 37,00 Euro (UVP)
Quelle: infosat
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Wer gerne mal das alte Dampfradio völlig neu erleben möchte....
Astra 12266 H 27500 scannen! 65 ARD Radiokanäle in Top Qualität!!
Sogar DD 5.1 ;D ;D ;D
001 6EF0 Bayern 1
002 6EF1 Bayern2Radio
003 6EF2 Bayern 3
004 6EF3 Bayern 4 Klassik
005 6EF4 B5 aktuell
006 6EF5 BAYERN MOBIL
007 6EF6 DAS MODUL
008 6EF7 BR Verkehrskanal
009 6EF8 BR Mehrkanaltest
010 6F00 DW 1
011 6F01 DW 4
012 6F03 hr 1
013 6F04 hr 2
014 6F05 hr 3
015 6F06 hr 4
016 6F07 YOU FM
017 6F08 hr-info
018 6F09 hr-info +
019 6F0C MDR1 SACHSEN
020 6F0D MDR1 S-ANHALT
021 6F0E MDR1 THÜRINGEN
022 6F0F MDR FIGARO
023 6F10 MDR JUMP
024 6F11 SPUTNIK
025 6F12 MDR INFO
026 6F15 NDR 2
027 6F16 NDR Kultur
028 6F17 NDR Info
029 6F18 N-JOY
030 6F19 NDR 90,3
031 6F1A NDR 1 Welle Nord
032 6F1B NDR 1 Radio MV
033 6F1C NDR 1 Niedersachs
034 6F1D NDR Info Spezial
035 6F20 Bremen Eins
036 6F21 Nordwestradio
037 6F22 Bremen Vier
038 6F24 InfoRadio
039 6F25 kulturradio
040 6F26 Antenne Brandenbu
041 6F27 88acht
042 6F28 radioeins
043 6F29 Fritz
044 6F2A radiomultikulti
045 6F2D SR1 (Europawelle)
046 6F2E SR2 (Kulturradio)
047 6F2F SR3 (Saarlandwell
048 6F31 SWR 1 BW
049 6F32 SWR 1 RP
050 6F33 SWR2
051 6F34 SWR3
052 6F35 SWR4 BW
053 6F36 SWR4 RP
054 6F37 DASDING
055 6F38 cont.ra
056 6F39 SWR Mehrkanaltest
057 6F3B Eins Live
058 6F3C WDR 2
059 6F3D WDR 3
060 6F3E WDR 4
061 6F3F WDR 5
062 6F40 WDR Funkhaus Euro
063 6F41 Eins Live diggi
064 6F42 WDR 2 Klassik
065 6F43 WDR Mehrkanaltest
066 6F45 Radio Bremen TV
067 6F46 SR SÜDWEST Fernsehen
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Yeah endlich. :D
Sollte ja zur IFA starten.
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Hat schon jemand die AC3 Mehrkanal Sender mit progDVB in AC3 zum Laufen gebracht? Weil prog wohl nicht damit rechnet, dass ein Radiokanal DD hat und wenn ich auf AC3 PID umschalte ein Datenkanal draus wird!
Bei mir klappt das nur mit RitzDVB! Herrlich ;D ;D ;D
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Wie ich auch im Prog-Forum vorgeschlagen habe, es könnte sich lohnen, eine fake VID=1201 (von radio bremen TV) und natürlich "nicht updaten" zu setzen, dann bleibt's auch mit AC3 selektiert ein TV.
Kann hier aber nicht wirklich testen, keine AC3-Hardware.
Und Prog hat ja leider kein Astra...
Übrigens taucht auch auf dem Transpoder jetzt "noame SID..." auf. Kann hier natürlich am Timing liegen, es sind doch recht viele IDs auf einmal...
Also dynamische Kanalliste kurz auf Gruppieren nach Transponder gestellt, die entsprechenden Stationen alle über die Kanaleigenschaften solange aktualisiert, bis Name und Provider erscheinen, dann auf nicht updaten setzen.
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Bei mir ließ sich das "noame SID..." Problem mit direkter Frequenzeingabe ins Frequenzfeld lösen.
Bzw. anderen Sender anklicken und Frequenz editieren.
Das Paket wurde bei mir mit "Astra 23,5 " als Ordnername eingetragen.
Nun muß ich nur noch das AC3 hinkriegen :)
"BR Mehrkanaltest" Ist das der Einzige mit AC3 ?
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WDR Mehrkanal geht auch!
Ich hatte auch einige nonames aber in Kanaleigenschaften update mehrmals gedrückt, haben alle ihr wahres gesicht gezeigt!
@Jürgen
Genau, Dein Tip mit der VID hat geklappt! Habe jetzt das Bild von RBTV aber den 5.1 Ton von BR!!! ;D ;D ;D
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Kann wir vielleicht jemand die SID von Eins Live diggi da ich fast nur noNames bekomme.
Danke
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Findest du hier : http://www.satcodx2.com/0192/deu/
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Durch mehrmaliges updaten und clear habe ich alle nonames wegbekommen...
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...da war eben Einer schneller...
Update die Radios auf diesem einen Transponder doch jeweils aus den Kanaleigenschaften (sofern in der verwendeten Software möglich), solange bis die Namen erscheinen, und setze dann auf nicht updaten, wenn's geht.
Bei ProgDVB kann's schon etliche Klicks auf "update" brauchen, aber letztlich klappt's immer irgendwann.
Die Stream-Liste auf diesem Transponder ist einfach sooo.. lang, dass einige DVB-Programme die nicht komplett einlesen können. Mit sowas haben die Entwickler nicht rechnen können...
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Der in Deutschland neu an den Start gegangene Kindersender Nick hat auch auf Astra den Musiksender MTV 2 Pop ersetzt.
Sowohl digital auf der Frequenz 12.226 MHz horizontal (SR 27500, FEC 3/4) als auch analog auf der Frequenz 11.421 MHz horizontal gibt’s ab sofort keine Musik mehr, sondern Cartoons aus dem Hause Viacom.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Falls die Erde eines Tages von einem Asteroideneinschlag bedroht ist, will Europas Raumfahrtagentur gewappnet sein. Sie hat nun zwei Ziele für den ersten Testcrash im All bestimmt, der die Asteroidenbahn minimal verändern soll.
Was Bruce Willis im Film "Armageddon" geschafft hat, möchte die europäische Raumfahrtagentur Esa irgendwann auch können: die Erde vor einem folgenschweren Crash bewahren, der beim Einschlag eines gigantischen Himmelskörpers, etwa eines Asteroiden, sämtliches Leben auslöschen könnte.
Im Film war es eine Atombombe, die den heransausenden Felsbrocken in zwei Hälften teilte, die links und rechts an der Erde vorbei flogen - die Menschheit war gerettet. Die Esa will stattdessen mit einem Crash versuchen, die Flugbahn zu verändern und hat nun zwei mögliche Zielasteroiden ausgewählt: "2002 AT4" und "1989 ML" lauten ihre unspektakulären Namen.
"Don Quijote" heißt das Esa-Projekt zur Ablenkung erdnaher Objekte. Anfang dieses Jahres hatten Esa-Experten mögliche Ziele für Europas künftige Missionen zur Vorbeugung von Asteroideneinschlägen umrissen - nun sind die Würfel gefallen. Welcher der beiden Asteroiden letztlich beschossen wird, soll 2007 entschieden werden.
Das gegenwärtige Szenario sieht zwei Raumsonden auf getrennten interplanetaren Bahnen vor. Eine Sonde ("Hidalgo") wird auf den Asteroiden aufprallen, die andere ("Sancho") wird bereits vorher beim Zielasteroiden ankommen, ihn einige Monate lang umkreisen und ihn dabei vor und nach dem Aufprall unter die Lupe nehmen, um Änderungen an seiner Umlaufbahn festzustellen.
Die Esa sieht das Projekt als ersten Schritt zur späteren Abwehr von Asteroideneinschlägen - eine der wenigen Naturkatastrophen, die mit Hilfe menschlicher Technologie verhindert werden könnte.
Dass der geplante Crash zum Risiko für die Erde werden könnte, schließen die Forscher weitgehend aus. Selbst ein gewaltiger Einschlag eines schweren Raumfahrzeugs auf einem kleinen Asteroiden würde diesen nur unwesentlich von seiner Bahn abbringen. Die Bahnveränderung sei voraussichtlich so geringfügig, dass sie nur mithilfe der zweiten Sonde überhaupt erfasst werden könne, hieß es.
Die Esa hat die europäischen Raumfahrtunternehmen nun aufgerufen, ihre Entwürfe für "Don Quijote" einzureichen, von denen die aussichtsreichsten Ende des Jahres ausgewählt werden. Anfang 2007 wird die Esa den endgültigen, zur Durchführung freigegebenen Entwurf auswählen und "Hidalgo" kann sich auf seinen Ritt zum Asteroiden machen.
Quelle : www.spiegel.de
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Der erste europäische HDTV-Sender Euro1080 strahlt seine HD-Kanäle HD1 und HD2/ HD5 nicht mehr auf der Astra-Position 19,2 Grad Ost, sondern auf den neuen Astra-Satelliten 1 D/ 3A auf 23,5 Grad Ost aus.
HD1 wird noch bis 31. Dezember 2005 auf der alten Position Astra 19,2 Grad Ost abgestrahlt, danach wird diese Übertragung abgeschaltet. Die Abonnenten müssen sich zum Empfang über die neue Position eine größere Antenne mit Double-Feed-Einrichtung und eventuell auch neue Multischalter installieren.
Außerdem wartet Euro1080 mit einer weiteren Neuerung auf: Um seine Kunde besser zu bedienen, hat der Sender einen neuen Kanal namens HD2/ HD5 gestartet. Die beiden Kanäle teilen sich eine Frequenz auf 10.758 Mhz. Wenn HD2 aktiv ist, sendet HD5 nicht, umgekehrt funktioniert es genauso.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die europäische Raumsonde Venus Express wird nicht wie geplant am Mittwoch, den 26.10. vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus ins All abheben. Bei einer Abschluss-Inspektion haben Arbeiter eine Verunreinigung innerhalb der Verkleidung der Sojus-Fregat-Trägerrakete entdeckt, teilte die ESA (European Space Agency) mit. Zur Kontamination sei es wahrscheinlich während der Montage der Sonde auf die Oberstufe der Trägerrakete gekommen. Die Abdeckung müsse nun entfernt und die Verschmutzung beseitigt werden, was einige Tage in Anspruch nehme, hieß es weiter. Ein neuer Starttermin steht bislang nicht fest, das Startfenster ist laut ESA bis zum 24. November geöffnet.
Erst vor zwei Wochen hatte die ESA den Forschungssatelliten Cryosat verloren. Nach dem Start vom russischen Raumbahnhof Plesetsk hatten sich die zweite Stufe der Rockot-Trägerrakete und die dritte Antriebseinheit mit dem Satelliten nicht getrennt. Daraufhin stürzte der Satellit über dem Nordpol ab. Cryosat sollte Aufschluss über Veränderungen der polaren Eismassen als Folge der globalen Klimaveränderungen geben. Venus Express soll nach einer rund fünfmonatigen Reise vor allem die Atmosphäre, die Ionosphäre und die Oberfläche unseres Schwesterplaneten erforschen. Von den Erkenntnissen erhoffen sich die Wissenschaftler weitere Hinweise zur Entstehung unseres Sonnensystems und ein besseres Verständnis der klimatischen Veränderungsprozesse auf der Erde.
Quelle : www.heise.de
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Laut ersten Ergebnissen einer ESA-Untersuchung hat ein Montagefehler die Raumsonde Venus Express nicht in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Abschluss-Inspektion wurde eine Verunreinigung innerhalb der Ladebucht entdeckt. Daraufhin verschob die ESA den für heute geplanten Start der Sojus-Rakete und ordnete eine Überprüfung an.
Dazu wurde die Abdeckung des Fregat-Startmoduls abgenommen und die Sonde zu einem gründlichen Check in das Integrationszentrum von Baikonur gebracht. Mit Staubsaugern und Stickstoffgebläsen entfernten Spezialisten kleine Teile der Fregat-Isolierung, die sich vermutlich beim Transport auf die Raumsonde verirrt hatten.
Die Reinigung soll in den nächsten Tagen weitergehen. Es folgen weitere Tests und Routinechecks, bis die Sonde wieder im oberen Teil der Raketet verkapselt und startbereit gemacht wird. Die ESA und das russische Unternehmen Starsem hoffen, Venus Express bis zum 24. November gestartet zu haben – dann nämlich schließt sich das Zeitfenster für dieses Jahr.
Zur ESA siehe auch Technology Review aktuell:
* Gefährliche Müllkippe im All
* Raumkontrolle im Gewerbepark
Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/65390
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Ab dem 01. November 2005 werden die Musiksender Viva und Viva Plus sowie der Sportkanal Eurosport auf neuen Frequenzen senden.
Die Viva-Schwestersender werden über Satellit Astra 1G, Transponder 78, 11.973 MHz, vertikal, Symbolrate 27 500, FEC 3/4 gesendet. Die Service ID von Viva ist 28676, Video Pid 4061, Audio Pid 4062 und der Teletext Pid 4064. Viva Plus wird ausgestrahlt über die Service ID 28677, Video Pid 4071, Audio Pid 4072 und Teletext Pid 4074.
Auch Eurosport ändert seine Frequenz. Ab 1. Januar 2006 ist der Sender über Astra 1H, Transponder 91, 12.226 GHz, horizontal, Symbolrate 27 500, FEC 3/4 zu sehen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Wenn alles wie geplant verläuft, wird die ESA-Raumsonde Venus Express am 9. November an Bord einer russischen Rakete ins All abheben. Ursprünglich sollte der Start vom Kosmodrom Baikonur am 21. Oktober stattfinden, musste jedoch wegen Verunreinigungen der Sonde durch Isolierungsteile der Startstufe abgebrochen werden.
Venus Express weist große technische Ähnlichkeiten mit dem 2003 ins All expedierten Mars Express auf. Wie diese soll sie nun den der Sonne am zweitnächsten Planeten erforschen und Daten von Atmosphäre und Oberflächenbeschaffenheit liefern.
Zu Venus Express siehe auch:
* Fernleitung, Venus Express: Wie die Kommunikation mit Raumsonden funktioniert c't 22/05, S. 100
* Venus ahoi, Computer- und andere Technik an Bord des Venus Express, c't 22/05, S. 106
* Blick unter die Hüllen der Venus in Technology Review
* Raumkontrolle im Gewerbepark in Technology Review
Siehe dazu auch in Telepolis:
* Wissenschafts-Special Weltraum
(mhe/c't)
Quelle und Links:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/65624
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Die Raumsonde Venus Express ist nach Angaben der ESA (European Space Agency) startbereit und soll am frühen Mittwochmorgen (4:33 MEZ) vom kasachischen Kosmodrom Baikonur aus an Bord einer russischen Sojus-Fregat-Rakete ins All abheben. Eigentlich war der Start schon für den 21. Oktober angesetzt, wegen Verschmutzungen innerhalb der Verkleidung der Trägerrakete musste der Countdown aber abgebrochen werden.
Die Raumsonde soll nach rund fünfmonatiger Reise die Venus erreichen und dort die Atmosphäre, die Ionosphäre sowie die Oberfläche unseres Schwesterplaneten erforschen. Von den Erkenntnissen erhoffen sich die Wissenschaftler weitere Hinweise zur Entstehung unseres Sonnensystems und ein besseres Verständnis der klimatischen Veränderungsprozesse auf der Erde.
Zu Venus Express siehe auch:
* Fernleitung, Venus Express: Wie die Kommunikation mit Raumsonden funktioniert, c't 22/05, S. 100
* Venus ahoi, Computer- und andere Technik an Bord des Venus Express, c't 22/05, S. 106
* Blick unter die Hüllen der Venus in Technology Review
* Raumkontrolle im Gewerbepark in Technology Review
Siehe dazu auch in Telepolis:
* Wissenschafts-Special Weltraum
Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/65836
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Am kommenden Mittwoch startet der „Venus Express“ zur ersten europäischen Venus-Mission. Unter dem Titel „Mission Venus“ berichtet das hr-fernsehen am Mittwoch, 9. November, um 18.33 Uhr live aus dem Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt.
Die halbstündige Sondersendung wird moderiert von Kirsten Rademacher und liefert aktuelle Informationen und alle Hintergründe über die 220 Millionen Euro teure Mission. Für die Europäer ist dies die erste Expedition zur Venus. Sie soll neue Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems ermöglichen.
Quelle : www.infosat.de
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Die europäische Raumsonde Venus Express ist am heutigen Mittwochmorgen um kurz nach halb fünf planmäßig vom kasachischen Kosmodrom Baikonur aus ins All gestartet. Mehr als 300 geladene Gäste erlebten den Bilderbuchstart der Sonde, die unseren Schwesterplaneten im Frühjahr 2006 erreichen soll, live im European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt mit. Erste Bilder aus Baikonur übertrug die ESA via Satellitenfernsehen eine Viertelstunde vor dem Lift-Off ins ESOC.
Bei bedecktem Himmel und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hatte die Trägerrakete mit ihrer 1,2 Tonnen schweren Fracht die Nacht über im Freien verbracht. Während des Countdowns versorgte Flight Operations Director Paolo Ferri die Besucher im Zuschauerraum mit letzten Informationen aus dem ESOC-Hauptkontrollraum, wo den Verantwortlichen der enorme Druck – vor einem Monat hatte die ESA den Forschungssatelliten Cryosat wegen eines Software-Fehlers in der oberen Raketenstufe einer umgebauten russischen Atomrakete vom Typ SS-19 verloren – kaum anzumerken war.
Um 4:33 Uhr erfolgte dann die Zündung der vier Booster-Raketen, die den Launcher insgesamt 118 Sekunden mit dem nötigen Schub für das Abheben von der Startplattform versorgten. Auch die drei Raketenstufen der vom russischen Unternehmen Starsem gebauten Sojus-Fregat-Rakete funktionierten einwandfrei und konnten ebenso wie die Booster nach dem Ausbrennen ohne Probleme abgesprengt werden. Mittels der vierten Stufe (Fregat) schwenkte Venus Express anschließend in eine Umlaufbahn (Parking Position) um die Erde ein, bevor sie ein zweiter Fregat-Burn schließlich Richtung Venus beschleunigte.
Ein spannender Moment war noch gegen 6:30 Uhr zu überstehen, als das Mission Control Team (MCT) im ESOC erstmals Funkkontakt zur Sonde herstellen und damit selbst die Kontrolle über den Flug übernehmen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Schicksal von Venus Express noch in den Händen der für die Startphase verantwortlichen russischen Kollegen gelegen. Den ersten Starttermin von Venus Express am 26. Oktober hatten Starsem und die ESA abgesagt, nachdem Verunreinigungen in der Schutzhülle der Trägerrakete entdeckt worden waren.
Venus Express soll nach rund fünfmonatiger Reise in eine polare Umlaufbahn um unseren Schwesterplaneten einschwenken und seine Atmosphäre, die Ionosphäre sowie die Planetenoberfläche erforschen. Von den Erkenntnissen erhoffen sich die Wissenschaftler weitere Hinweise zur Entstehung unseres Sonnensystems und ein besseres Verständnis der klimatischen Veränderungsprozesse auf der Erde. Angelegt ist die Forschungsmission auf mindestens 500 Erdentage, oder zwei komplette Eigenrotationen der Venus. Der Treibstoff an Bord reicht laut ESA aber auch für eine doppelt so lange Mission.
Quelle : www.heise.de
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Auf der Suche nach Schutzmaßnahmen vor einem katastrophalen Asteroiden-Einschlag sind Experten auf eine gewagte Idee verfallen: Ein Raumschiff soll gefährliche kosmische Brocken abschleppen - allein mit Hilfe seiner Schwerkraft.
Edward Lu ist ein Mann mit einer Mission. Ein bisschen so wie Bruce Willis im Hollywoodfilm "Armageddon" - nur dass Lu, ein Nasa-Astronaut, wohl nicht vorhat, sich am Ende für die Menschheit zu opfern. Wie Filmheld Willis will auch Lu die Erde vor der Bedrohung durch Asteroiden beschützen. "Die möglichen Konsequenzen sind schlimmer als die von normalen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Hurrikane", sagt Lu. "So schlimm die auch sein können - das hier würde sie in den Schatten stellen."
Mit "das hier" meint der Astronaut den Einschlag eines großen Asteroiden auf der Erde. Schon der Treffer eines Brockens von 200 Metern Durchmesser könnte eine Stadt wie New York auslöschen und zusätzlich globale Auswirkungen haben. Noch größere Asteroiden könnten die Erde unbewohnbar machen. Jetzt hat Lu einen Plan, wie man dieses Unheil abwenden könnte: mit einem Raumschiff, das als Asteroidenschlepper dienen soll.
Er und Stanley Love, ein weiterer Astronaut, glauben, dass ein Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde allein mit Hilfe der Schwerkraft eines Raumschiffs von seiner Bahn abgelenkt werden kann. Im Wissenschaftsmagazin "Nature" (Bd. 438, S. 177) beschreiben die beiden ihren Plan zur Rettung der Erde im Ernstfall.
Schwerkraft als Schleppseil
Demnach könnte ein Raumfahrzeug im Schwebeflug über einem herannahenden Asteroiden die Schwerkraft gewissermaßen als Abschleppseil nutzen und den Himmelskörper damit von seiner Bahn ablenken. Die Düsen des Raumschiffes müssten so ausgerichtet sein, dass der Strahl nicht die Oberfläche des Asteroiden trifft. Auf diese Weise könnte beispielsweise ein 20 Tonnen schweres Raumschiff einen 200 Meter großen Asteroiden von seinem Kurs abbringen, indem es ihn etwa ein Jahr lang an der Gravitationsleine führt, rechnen die beiden vor. Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Mission sei eine rechtzeitige Vorwarnung, denn die Vorbereitungen würden rund 20 Jahre in Anspruch nehmen, schätzen die Astronauten.
Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass ein Raumschiff auf dem herannahenden Asteroiden landen müsse, um ihn von seiner gefährlichen Bahn abbringen zu können. Eine solche Aktion wäre aber mit vielen Schwierigkeiten verbunden: Die Oberfläche von Asteroiden ist rau und häufig nicht sehr stabil. Zudem rotieren Asteroiden meistens, was das stabile Andocken eines Raumschiffes zusätzlich erschweren würde.
Der Plan für den kosmischen Schleppkahn ist nicht Lus erster Versuch, eine Lösung für das Problem durch potentielle Planetenkiller aus dem All zu finden. Gemeinsam mit mehreren anderen Astronauten und einigen Wissenschaftlern hat er eine Organisation gegründet, deren Ziel es ist, Asteroiden von ihrer Bahn abzulenken - sozusagen eine Lobbygruppe für die Planetenverteidigung.
"Bis 2015", so die Selbstbeschreibung der "B612 Foundation", will man den Orbit eines Asteroiden "in bedeutsamem Maße verändern". Einen Kandidaten dafür hat man auch schon ausgemacht: Der Asteroid 99942 Apophis, der bisherigen Berechnungen zufolge im Jahr 2029 in einer vergleichsweise bescheidenen Entfernung von gut 30.000 Kilometern an der Erde vorbeirasen wird. Beim nächsten Vorbeiflug im Jahr 2036 wird der Abstand vermutlich noch geringer sein.
Ab welcher Kollisionswahrscheinlichkeit eingreifen?
Dass "Apophis" die Erde tatsächlich trifft, ist äußerst unwahrscheinlich - aber Lu und seine Mitstreiter wollen kein Risiko eingehen. Auch der Ex-Astronaut Rusty Schweickart glaubt, dass es aufgrund der augenblicklich errechneten Kollisionswahrscheinlichkeit Geldverschwendung wäre, für Hunderte von Millionen Dollar eine Ablenkmission zu "Apophis" zu schicken. Aber: "Die Frage ist, stimme ich einer Mission zu, wenn die Wahrscheinlichkeit 1:100 ist, wenn sie 1:50 ist, oder wenn sie 1:20 ist? Bei welcher Wahrscheinlichkeit fängt man an, Millionen oder Milliarden von Dollar auszugeben, um etwas zu unternehmen?"
Die "B612 Foundation" - die nach einem Asteroiden in Antoine St. Exupérys "Der Kleine Prinz" benannt ist - versteht sich als eine Art Lobbyorganisation für eine bessere Überwachung des Alls um die Erde. Sie fordert eine Behörde, die dafür zuständig ist, die sogenannten Near Earth Objects (NEOs) im Auge zu behalten. Derzeit wird das Thema bei der Nasa noch ziemlich stiefmütterlich behandelt. Bei einer SPIEGEL-ONLINE-Anfrage im vergangenen Jahr wusste man bei der US-Raumfahrtagentur nicht einmal, wer eigentlich für diese Frage zuständig ist. Die "B612 Foundation" fordert zudem, mit einer Raummission einen Sender auf "Apophis" zu installieren, so dass Forscher seine Bahn permanent verfolgen können und nicht auf die seltenen Radarkontakte angewiesen sind.
Nie getestete Abwehr-Varianten
Neben der neuen Idee für einen Asteroiden-Schlepper sind bislang vor allem vier andere Möglichkeiten der Abwehr solcher Brocken aus dem All diskutiert, aber nie getestet worden. Eine Variante wäre etwa der Beschuss mit Atomraketen. Das Problem dabei ist, dass eine solche Explosion im All unabsehbare Folgen hätte. Möglicherweise würde der Brocken nur in viele kleinere zerbröseln, die dann auf der Erde verteilt fürchterliche Schäden anrichten könnten.
Eine sanftere Variante wäre ein "Impaktor", gewissermaßen eine Bombe ohne Sprengsatz, die nur durch die Wucht des Aufpralls die Bahn eines Asteroiden ändert. Das würde ähnlich funktionieren wie die "Deep Impact"-Mission der Nasa. Die alledings änderte die Bahn ihres Zieles, des Kometen "Tempel 1", praktisch gar nicht - was sie aber auch nicht sollte. Ein Impaktor, der das erreichen könnte, müsste eine gewaltige Masse haben.
Denkbar wäre auch, einen Raketenmotor zum Asteroiden fliegen zu lassen, ihn dort zu landen, zu verankern und im geeigneten Moment zu zünden, um den Weltraumbrocken umzulenken. Doch auch hier stellt sich das Problem der großen Masse: Um ein Objekt mit einem Kilometer Durchmesser oder mehr zu bewegen, bräuchte man Hunderte Tonnen Treibstoff, mithin 25 oder 50 Ariane-Raketen voll Sprit.
Eine vierte Möglichkeit wäre, große Sonnenspiegel zum Kollisionskandidaten zu schicken. Die könnten dann gezielt an einer Seite Licht auf die Oberfläche bündeln und damit Materie verdampfen. Dadurch hätte der Asteroid gewissermaßen seinen eigenen Antrieb, die Verdampfung würde Schub erzeugen und damit die Bahn des Objekts verändern - wenn auch sehr viel langsamer als ein Raketenmotor. Das Problem bei dieser Variante: Die Spiegel müssten längere Zeit in einem stabilen Orbit um den Asteroiden gehalten werden, und sie dürften nicht verschmutzen oder auf andere Art blind werden.
Im Vergleich zu all diesen Varianten erscheint die von Lu und Love erdachte Schlepper-Methode deutlich einfacher und realistischer. Ob sich die Nasa eines Tages auf ein solches Experiment einlässt, bleibt aber abzuwarten. Der "B612 Foundation" steht wohl noch einiges an Lobbyarbeit bevor.
Quelle : www.spiegel.de
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Der mehrfach verschobene Start des neuen SES-Satelliten ASTRA 1KR soll nun im ersten Quartal 2006 stattfinden.
Einen konkreten Termin gibt es allerdings noch nicht.
Urspruenglich war der Start schon fuer Mitte 2005 geplant, um dringend benoetigte Backup-Kapazitaeten auf der Orbit-Position 19,2 Grad Ost zur Verfuegung zu stellen.
ASTRA 1KR soll mit 32 Ku-Band Transpondern ASTRA 1B und ASTRA 1C ersetzen und mit einer Proton-Rakete ins All befoerdert werden.
Fuer das 4. Quartal 2006 ist der Start von ASTRA 1L, ebenfalls mit einer Proton-Rakete, geplant. Er hat 29 Ku- und 2 Ka-Transponder an Bord hat und soll ASTRA 1E abloesen.
Mitbewerber EUTELSAT hat ebenfalls zwei Starttermine auf Anfang 2006 verschoben. Hot Bird 7A verfuegt ueber 38 Ku-Band Transponder und soll mit einer Ariane-Rakete in den Weltraum befoerdert werden, um Hot Bird 1 abzuloesen.
Hot Bird 8 ist als Nachfolger des Satelliten Hot Bird 4 vorgesehen, der auf 7 Grad West verschoben wird. Insgesamt hat Hot Bird 8 64 Ku-Band Transponder an Bord, als Launcher dient eine russische Proton-Rakete. - www.transponder-news.de
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Der paneuropaeische Sportkanal "Eurosport" verbreitet sein Programm für die deutschen Zuschauer seit 15. November 2005 auf seinem zukünftig neuen digitalen Sendeplatz, auf Satellit ASTRA 19,2° Ost, Frequenz 12226 H (SR 27500, FEC 3/4). Bis 31. Dezember 2005 wird das Programm parallel auf der bisherigen Frequenz, im digitalen Satpaket von ZDFvision verbreitet. Die Sendungen auf der bisherigen Frequenz 11954 H werden am 01.01.2006 eingestellt. Spätestens bis dann sollte jeder Liebhaber des Sportkanals einen Transpondersuchlauf mit dem digitalen Satellitenreceiver durchgeführt haben. An der analogen Abstrahlung auf Satellit ASTRA 19,2° Ost, Frequenz 11259 V ändert sich nichts.
Quelle : www.infosat.de
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Kourou - Direct TV's Satellit Spaceway 2 sowie Telkom 2, Fernmeldesatellit des indonesischen Telekombetreibers PT Telekomunikasi Indonesia Tbk, wurden in der Nacht zum 17. November in den Orbit transferiert.
Die beiden Satelliten wurden planmäßig in die Umlaufbahn gesetzt. So wird Spaceway 2 HDTV-Signale für den amerikanischen Fernsehsender Direct TV liefern, Telkom 2 sendet Fernmeldesignale für eine verbesserte Kommunikation in Südostasien und Indien.
Arianespace markiert mit seinem 20. Raketenstart der Ariane 5 einen neuen Rekord: Mit über 8 Tonnen Startgewicht, die die beiden Satelliten zusammen wogen, wurde die bisher schwerste Ladung ins All befördert.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die Trägerrakete Ariane V wird weiterentwickelt und soll Europa damit langfristig den Zugang zum Weltraum sichern. Dies geht aus einem Beschluss der zuständigen Minister der 17 ESA-Mitgliedsstaaten und Kanadas hervor. Außerdem sollen europäische Raumfahrtprojekte künftig bei der Nutzung von Trägersystemen der Ariane den Vorrang geben. Bislang griff auch die ESA aus Kostengründen gelegentlich auf Billigangebote vor allem aus Rußland zurück.
Konkrete ESA-Ziele sind außerdem das GMES-Programm (Global Monitoring for Environment and Security), dessen Satelliten den politischen Entscheidungsträgern ab 2008 erste Umwelt- und Sicherheitsinformationen liefern sollen. Das Programm stellt zudem den europäischen Beitrag zum Global Earth Observation System of Systems GEOSS dar. Schon früher, nämlich am 26. Dezember, startet der erste Satellit des ebenso strategisch angelegten Galileo-Navigationsystems. Die ESA wählte das bayrische Oberpfaffenhofen kürzlich zum Standort für eines der zwei Hauptkontrollzentren der europäischen GPS-Alternative.
Das Sonnensystem und Leben außerhalb der Erde (Exobiologie) will die ESA unter anderem mit dem ExoMars-Programm erforschen. Dazu soll 2011 eine Robotersonde zum Mars befördert werden – je nach Finanzlage durch einen einfachen Transporter oder einen marsumkreisenden Orbiter. Letzterer würde zwar als Zwischenstation für die Funkübertragung fungieren können, aber auf Grund der Größe ein teures Startsystem wie die Ariane V benötigen.
Auf ihrer Konferenz in Berlin beschlossen die Minister außerdem, den ESA-Wissenschaftsetat von derzeit 400 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren jeweils um 2,5 Prozent zu erhöhen. Das Gesamtbudget der europäischen Weltraumagentur beträgt momentan etwa 8,4 Milliarden Euro.
Quelle : www.heise.de
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Am 23. Dezember soll mit "Stars in der Manege" die erste ARD-Sendung mit 5.1-Ton über DVB-S ausgestrahlt werden. Dies teilte die ARD auf Nachfrage von heise online mit. Weitere Sendungen in Dolby Digital 5.1 seien geplant, allerdings könne man derzeit noch keine konkreten Angaben machen, erklärte eine Sprecherin des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds. In der übrigen Zeit werde man den Ton parallel zur MPEG-Audio-Ausstrahlung in Dolby Digital 2.0 senden.
Auch das ZDF, dessen 5.1-Ausstrahlungen sich bislang vor allem auf die Show "Wetten, dass..." beschränkten, will zum Weihnachtsfest in Sachen Mehrkanalton Gas geben: Am 23. Dezember soll "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", am 29. Dezember "Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens" in Dolby Digital 5.1 über DVB-C, -S und -T gesendet werden. Zudem sollen beide Spielfilme im anamorphen 16:9-Format präsentiert werden.
Quelle : www.heise.de
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Wie bereits mehrfach angekündigt haben die Sender Eurosport und EuroNews den Programmplatz im digitalen Bouquet von ZDFvision pünktlich zum Jahreswechsel verlassen. Das Programm wurde auf Satellit ASTRA 19,2° Ost, Frequenz 11954 H abgeschaltet. Die analoge Ausstrahlung auf ASTRA bleibt davon unberührt. Die beiden Sender sind jetzt digital auf der Frequenz 12226 H (SR 27500, FEC 3/4) zu empfangen. Neu für die Zuschauer ist, dass der paneuropäische Nachrichtensender Euronews jetzt in 7 Sprachen zu empfangen ist. Um die Sender weiter empfangen zu können muss ein Transpondersuchlauf mit dem digitalen Satreceiver durchgeführt werden.
Quelle : www.infosat.de
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Der erst kürzlich vom Medienkonzern NBC Universal mehrheitlich veräußerte Spielesender Giga Digital sendet auf einer neuen Frequenz über Astra 19.2° Ost.
Die Umstellung erfolgte bereits am Freitag abend. Über Astra werden die Formate "Giga Games", "Giga Green", "Giga eSports", "Giga Play" und "Giga Real" ausgestrahlt.
Die neuen Empfangsdaten lauten:
Astra digital 19.2 ° Ost
Transponder: 103
Freq: 12.460,5 MHz
Pol: H
Symb: 27.500
FEC: 3/4
Quelle : www.satundkabel.de
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Die Europäische Raumfahrtagentur ESA bereitet sich derzeit auf die Ankunft der Raumsonde Venus Express an unserem Schwesterplaneten vor. Obwohl bis zum Einschwenken der Sonde in den vorgesehenen Venus-Orbit am 11. April noch gut zwei Wochen Zeit sind, hat für das Flugkontrollteam im Europäischen Satellitenkontrollzentrum (ESOC) inzwischen die heiße Phase begonnen.
Vorbereit werden in Darmstadt unter anderem die zahlreichen ferngesteuerten Aktionen, Triebwerkszündungen und Manöver, mit denen Venus Express von ihrer Geschwindigkeit unmittelbar vor der ersten Zündung (29.000 km/h im Verhältnis zur Venus) auf eine rund 15 Prozent niedrigere Einschwenkgeschwindigkeit abgebremst werden muss, damit die Raumsonde von der Schwerkraft des Planeten "eingefangen" werden kann.
Die Flugkontrolleure beginnen am 11. April um 08:03 Uhr (MEZ) zunächst damit, die Raumsonde mit der Triebwerksdüse in Bewegungsrichtung zu drehen. In dieser Lage wird das Venus-Express-Haupttriebwerk dann ab 09:19 Uhr für rund 51 Minuten gezündet. Um das Risiko einer übermäßigen mechanischen Last während der Triebwerkszündung herabzusetzen, müssen zudem die Solarpaneele in eine geeignete Position gebracht werden.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/71323)
Quelle : www.heise.de
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Die Europäische Raumfahrtagentur ESA hat den nächsten Abschnitt ihres ambitionierten Projekts Don Quijote zur Ablenkung von Asteroiden, die auf Kollisionskurs mit der Erde geraten könnten, eingeleitet. Nach Vorlage eines Berichts des Near-Earth Object Mission Advisory Panel (NEOMAP) im vergangenen Jahr, in dem zwei Himmelskörper (2002 AT4 und 1889 ML) benannt wurden, die sich als Zielobjekte für eine "Aus-dem-Weg-räum-Testaktion" eignen, sind nun Aufträge an drei Industriekonsortien zur Ausarbeitung der technischen Umsetzung ergangen.
Die ESA will zwei unbemannte Raumsonden gleichzeitig starten, von denen eine (Sancho) direkt Kurs auf den inneren Asteroiden-Gürtel nimmt, der beide Himmelsbrocken beherbergt und zwischen den Laufbahnen von Mars und Jupiter liegt. Die Sonde soll einen der beiden Asteroiden umkreisen, kartografieren und zwei kleine Sprengladungen sowie Messinstrumente auf seiner Oberfläche absetzen. Seismografen messen dann die von den Explosionen ausgelösten Erschütterungen. Zudem wird das herausgeschleuderte Material analysiert, um die genauen pysikalischen Eigenschaften des Asteroiden zu bestimmen.
Die zweite Sonde (Hidalgo) wird in der Zwischenzeit durch so genannte Swing-by-Manöver (Vorbeiflüge an Venus oder Erde) mehrfach beschleunigt und soll – ähnlich "todesmutig" wie die Hauptfigur in Miguel de Cervantes Roman El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha – rund sieben Monate später mit einer Relativgeschwindigkeit von 10 bis 14 Kilometer pro Sekunde auf dem Zielobjekt einschlagen. Sancho beobachtet den Einschlag und untersucht anschließend, ob sich Rotationsverhalten und Orbit des Asteroiden verändert haben. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für die Konzeption künftiger Abwehrmissionen.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/71663)
Quelle : www.heise.de
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Eine der kritischsten Phasen in der Venus-Mission der ESA ist glücklich überstanden: Die so genannte Venus Orbit Insertion hat funktioniert. Nach einer Drehung der Sonde Venus Express am heutigen Dienstagmorgen gegen 8 Uhr (nach Erdzeit beziehungsweise CEST) zündete pünktlich um 9:17 das Haupttriebwerk. Ziel der Aktion: Die Venus Express sollte so weit abgebremst werden, dass sie in eine Umlaufbahn um die Venus eintritt. Dazu musste die Reisegeschwindigkeit von zuletzt 29.000 Kilometern pro Stunde um rund 15 Prozent abgesenkt werden.
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[Update: Mittlerweile empfängt das ESOC erste Daten von der Venus Express. Um 11:12 Uhr kam laut der europäischen Raumfahrtorganisation die Verbindung zur Sonde zustande; die Datenübertragung soll insgesamt mehrere Stunden in Anspruch nehmen.]
[2. Update: Die ESA bezeichnete das Einschwenken der Venus Express in eine Umlaufbahn um die Venus mittlerweile als "vollständigen Erfolg". Europa habe eine neue planetarische Glanzleistung geschafft.
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Die Anfang November 2005 vom kasachischen Kosmodrom Baikonur aus ins All gestartete Raumsonde Venus Express soll die Atmosphäre, die Ionosphäre sowie die Oberfläche der Venus untersuchen. Von den Ergebnissen der Mission erhoffen sich die Wissenschaftler weitere Hinweise zur Entstehung unseres Sonnensystems und ein besseres Verständnis der klimatischen Veränderungsprozesse auf der Erde. Angelegt ist die Forschungsmission auf mindestens 500 Erdentage oder zwei komplette Eigenrotationen der Venus.
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(jk/c't)
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/71898) mit Links
Quelle: www.heise.de
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Bereits einen Tag, nachdem die Raumsonde Venus Express erfolgreich in die Umlaufbahn um die Venus eingeschwenkt ist, hat sie erste Bilder vom Südpol des Planeten geliefert. Dafür, dass sie aus einer noch sehr großen Entfernung von 206.452 Kilometern aufgenommen wurden, sind sie erstaunlich klar und detailreich.
Die Wissenschaftler freuen sich besonders über den dunklen Wirbel über dem Südpol, den man zwar aufgrund einer entsprechenden Wolkenstruktur über dem Nordpol erwartet, aber bisher nicht gesehen hatte. Und die Mission ist erst am Anfang: "Wir werden noch viel mehr Details in nie dagewesenem Umfang sehen, wenn sich die Sonde der Venus weiter nähert", so Dr. Hakan Svedhem, ein Mitarbeiter des Venus-Express-Projekts.
Quelle : www.heise.de
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SES Astra startet neuen Satelliten Astra 1KR
Mit einem neuen Satelliten will SES Astra in Osteuropa deutlich mehr Fernsehzuschauer erreichen. Der Satellit Astra 1KR wurde in der vergangenen Nacht von Cape Canaveral (Florida) mit einer Atlas-V-Trägerrakete in den Weltraum befördert, teilte die Firma Astra, die zum weltweit führenden Satellitenbetreiber SES Global in Luxemburg gehört, am Freitag mit. Der Satellit werde nun in seine endgültige Umlaufbahn manövriert und ab Ende Juni 2006 einsatzbereit sein, hieß es. Die Projektkosten für den neuen Satelliten belaufen sich laut dpa auf rund 200 Millionen Euro.
Mit dem neuen Satelliten sollen nun auch die osteuropäischen Länder abgedeckt werden, in denen ein "hoher Medienkonsum" bestehe, hieß es. Das neue Mitglied in der Astra-Satellitenflotte ist auch für die Ausstrahlung für hochauflösendes Fernsehen vorgesehen. Astra 1KR ist mit 32 Transpondern ausgestattet; die Kapazität soll nach 5 Jahren auf 28 aktive Transponder heruntergefahren werden. Der Satellit stelle genug Kapazität bereit, um die Satelliten Astra 1B und Astra 1C zu ersetzen, hieß es beim Betreiber. Astra 1KR wird auf 19,2 ° Ost platziert, Astras Standardposition im Orbit zur Abdeckung von Kontinentaleuropa. Derzeit versorgt Astra 107 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa. Die Flotte besteht aus 13 Satelliten, die mehr als 1600 analoge und digitale Fernseh- und Radiokanäle sowie Internetdienste übertragen. (jk/c't)
Quelle: heise.de (http://www.heise.de/newsticker/meldung/72223)
Video vom Launch: http://streamvox.streamos.com/vyvx/ils042006/
Das heise.de Forum zum artikel hat ausnahmsweise wiedermal interessante hintergrundinfos technischer Natur zu bieten...
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wann sendet eigentlich der hotbird... 7? der start ist ja auch scho wieder recht lang weg..
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Habe mal ein wenig Google bemüht...
Hotbird 7 : http://space.skyrocket.de/doc_sdat/hotbird-7.htm
Hotbird 7A : http://space.skyrocket.de/index_frame.htm?http://space.skyrocket.de/doc_sdat/hotbird-7a.htm
und : http://www.digitalfernsehen.de/news/news_80872.html
müsste also schon laufen....
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oh danke, hättest nicht googeln müssen (das hät ich selber gekonnt), ich dachte das wüsste einer!
danke nochmal :) ;) :)
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Kein Thema :)
Aber warum in die Ferne schweifen ... Wir haben ja alle Info´s OnBoard ;) (fiel mir gerade wieder ein)
Siehe auch hier : http://beta.dvbcube.org/index.php?board=28;action=display;threadid=12918
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Im spanischen Digital+ Paket auf 10,788 GHz, v, mit 22,000 und 5/6, wurde Taquilla 8 – codiert – abgeschaltet. Es wechselte den Transponder und ist jetzt auf 11,097 GHz, v, mit den Pid's 170/120, Track mit 121, auf Sendung - verschlüsselt.
Canal de las Estrellas Europa – in Mediaguard MV1+ codiert – bisher auf 11,097 GHz, v, wechselte auf 11,686 GHz, v, mit den Pid's 168/112.
Test Green und Test Yellow mit Flirt World TV haben das T-Systems Digitalpaket auf 12,633 GHz, h, mit 22,000 und 5/6, verlassen. Beide waren uncodiert auf Sendung.
Im Beta Digitalpaket auf 12,460 GHz, h, mit 27,500 und 3/4, testet iMusic TV 1, mit den Pid's 495/496 – unverschlüsselt.
Im holländischen Canaldigitaal Paket auf 12,574 GHz, h, mit 22,000 und 5/6, ersetzte Caz! mit dem Audiopid 222, Yorin FM – offen.
Im polnischen TV Polonia Digitalpaket auf 10,862 GHz, h, sind nach wie vor drei TV Programme, darunter auch TVP 3 Regionalna offen – 2 TV Kanäle codieren.
Astra 1KR startete am 20. April, um 20.27 UTC, mit einer Atlas Trägerrakete. Der neue Satellit ersetzt Astra 1C. Er hat 32 Ku-Band Transponder an Bord.
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Die bislang noch kostenfrei und unverschlüsselt ausgestrahlten HD-Sender von ProSiebenSat.1 senden auf einer neuen Frequenz über Astra 19.2 Grad Ost.
Wie der für Mai geplante und inzwischen genehmigte neue HDTV-Sender Anixe-HD (SAT+KABEL berichtete) kommen die Sender künftig über Astra 1H auf der Frequenz 12.722 MHz bei horizontaler Polarisation und den PIDs 255 und 511. Die Programme können nur mit neuen HDTV-Receiver mit DVB-S2-Modulation und MPEG4-Kompression empfangen werden.
Transponder: 119
Polarisation: horizontal
Downlinkfrequenz: 12.722 MHz
Modulation: DVB-S2, 8PSK
Symbolrate: 22,0 MSymb./s
FEC: 2/3
Siehe dazu auch hier : http://beta.dvbcube.org/index.php?board=26;action=display;threadid=11645
Quelle : www.satundkabel.de
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[Frequenz-Update] Alle Änderungen vom 24. bis 30. April
Im spanischen Digital+ Paket auf 10,847 GHz, v, mit 22,000 und 5/6, ersetzte ICat FM mit dem Audiopid 267, Catalunya Cultura – offen.
Im Canal+ NL Digitalpaket auf 12,344 GHz, h, mit 27,500 und 3/4, ersetzte TV Oranje mit den Pid's 516/84/8190 – codiert – den CNBC Europe und National Geographic Channel Nederland & Vlaanderen. Danke OM Matthijs van den Bosch.
Im ORF Digitalpaket auf 12,692 GHz, h, mit 22,000 und 5/6, sind die beiden Datenkanäle AlphaCrypt und Vestel Download mit den Sid's 13200, bzw. 13230, weiter auf Sendung. Der Datenkanal IP Test wurde abgeschaltet.
Auch auf 12,662 GHz, h, ist der Datenkanal AlphaCrypt mit der Sid 13150, weiter vorhanden. Ein Datenkanal ohne Kennung wurde abgeschaltet.
Auf 12,441 GHz, v, in MPEG-4, mit 27,500 und 9/10, ersetzte ein Astra HDTV Promo mit den Pid's 767/768 – offen - das bisherige Anixe HD Promo.
Pro Sieben HD, Sat. 1 Deutschland und ein Anixe HD Promo, nahmen in MPEG-4, 8PSK, auf 12,722 GHz, h, mit 22,000 und 2/3, mit den Pid's 255/259, 511/515, bzw. 767/768 – offen. Parallel senden diese Programme auch auf 12,441 GHz, v, mit 27,500 und 9/10, in DVBS-2/MPEG-4/HD QPSK – uncodiert.
Im Astra Datenpaket auf 12,604 GHz, h, mit 22,000 und 5/6, ist neu der Datenkanal tvtv DIGITAL mit der Sid 7279.
Quelle : www.satundkabel.de
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[Frequenz-Update] Alle Änderungen vom 16. bis 22. Mai
Im französischen TPS Digitalpaket auf 12,012 GHz, v, mit 27,500 und 3/4, ist mit den Pid's 165/100 – in Mediaguard verschlüsselt - Alegria gestartet.
Im spanischen Digital+ Paket auf 11,097 GHz, v, mit 22,000 und 5/6, wurde mit den Pid's 167/108 – ohne Kennung - ein Sony Pictures Promo aufgeschaltet – offen.
Im Beta Digitalpaket auf 12,149 GHz, h, mit 27,500 und 3/4, ist neu Gewinnradio mit dem Audiopid ist 528 – offen.
Im SES Astra Digitalpaket auf 12,610 GHz, v, mit 22,000 und 5/6, ist nur noch Primetime mit den Pid's 194/195, auf Sendung. Die restlichen Kanäle, 2x LibertyTV FR, M6 Boutique, Raceworld TV, L1MBURG TV, L1MBURG Radio und der Datenkanal Astra (Test), wurden abgeschaltet. Die Programme senden bereits auf anderen Transpondern.
Im Pay-Radiopaket auf 12,669 GHz, v, codieren Radioropa-Hörbuch 2 und Radioropa Hörbuch 3, mit den Audiopid's 786, bzw. 1086. Somit ist nur noch ein Technisat Radio, Radioropa Berlin, uncodiert zu empfangen. Das Astra Dia unter Astravision3, wurde abgeschaltet. Im TV Vlaanderen Digitalpaket – ebenfalls auf dem Transponder - ersetzte Action Now mit den Pid's 944/924/8190 – in Mediaguard codiert – Test.
Anixe HD sendet mit den Pid's 1023/1027, in MPEG-4/HD 8PSK. Videotext und Programm-EPG, sind bisher nicht vorhanden. Empfang des Programmes ist nur mit einer entsprechender Set-Top Box möglich. 1080 Bildzeilen werden nur auf HD-fähigen Monitoren dargestellt. Wer diese Empfangstechnik nicht hat, kann mit dem Humax PR1000 HD, das Programm auch mit 579 Bildzeilen auf normalen TV-Geräten empfangen.
Zurzeit gibt es, soweit mir bekannt, drei unterschiedliche Systeme in denen Sendungen des hochauflösenden Fernsehens via Satellit Astra 19,2 Grad Ost, ausgestrahlt werden. In MPEG-2, in MPEG-4/HD QPSK und in MPEG-4/HD 8PSK.
In einer per Briefpost zugestellten Pressemitteilung der Astra Deutschland GmbH, vom Mai diesen Jahres, wird mitgeteilt, daß es jetzt 10 TV Kanäle im hochauflösendem Fernsehen via Astra 19,2° Ost senden. Desweiteren, „…Nachdem das Angebot an HD-ready-Bildschirmen wöchentlich wächst, sind nun auch die lange erwarteten MPEG-4 Receiver verschiedener Hersteller verfügbar. Die WM wird in wenigen Wochen den Absatz von HD-Geräten weiter steigern und den Massenmarkt weiter richtig in Gang setzten.
Premiere überträgt alle 64 WM-Spiele in HDTV und setzt damit neue Qualitätsmaßstäbe bei der Fußballübertragung. Das wird die Begehrlichkeit nach hochauflösendem Fernsehen anheizen, HDTV „das Fernsehen der Zukunft“ ist heute schon Standard.“
Der neue offene HD TV Kanal Anixe HD ist nur auf 12,722 GHz, h, auf Sendung. Auf dem zweiten Transponder, auf dem der Promokanal Astra HD, ProSieben HD und Sat.1 HD in MPEG-4/HD QPSK senden, auf 12,441 GHz, v, ist das neue HD-Programm nicht aufgeschaltet. Der Transponder wird Ende Mai abgeschaltet.
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Alle Änderungen vom 23. bis 29. Mai:
Im spanischen Digital+ Paket auf 10,818 GHz, v, mit 22,000 und 5/6, sind neu SCI FI und TVE 1, mit den Pid's 171/124 Track 125, bzw. 170/120. Wie alle Kanäle auf dem Transponder in Mediaguard MV1+ verschlüsselt.
Im Beta Digitalpaket auf 12,460 GHz, h, mit 27,500 und 3/4, hat imusic TV mit den Pid's 495/496, den Sendebetrieb aufgenommen – offen.
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Der am 20. April erfolgreich gestartete TV-Satellit Astra 1KR ist auf der für Deutschland wichtigen Position 19,2 Grad Ost betriebsbereit.
Das teilte der luxemburgische Satellitenbetreiber SES Astra am Freitag mit. Der Himmelskörper vom Typ A2100 AXS von Lockheed Martin Commercial Space Systems wurde von International Launch Services (ILS) über eine Atlas-V-Trägerrakete in den Orbit gebracht. Astra 1KR ist der achte Satellit auf der beliebten Position, soll vor allem Fernseh- und Radiodienste ausstrahlen und und mittelfristig die Satelliten 1B und 1C ersetzen.
Astra 1KR verfügt über 32 aktive Transponder. Der betagte Astra 1B werde nach 15 Jahren seine Dienstzeit beenden und in den nächsten Wochen aus der Umlaufbahn genommen, hieß es.
Quelle : www.satundkabel.de
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In der Nacht zum Montag wird ein Asteroid haarscharf an der Erde vorbeischrammen. Forscher freuen sich auf die Gelegenheit, das kosmische Geschoss aus nächster Nähe zu studieren - und beraten zugleich, wie man die Erde gegen einen solchen Koloss verteidigen könnte.
Zur globalen Katastrophe fehlte nur eine Winzigkeit - zumindest nach astronomischen Maßstäben: In rund 432.000 Kilometern Entfernung wird der Asteroid "2004 XP14" am Montag um 6.25 Uhr deutscher Zeit an der Erde vorbeirauschen. Das ist nur wenig mehr als der durchschnittliche Abstand zwischen Erde und Mond - und in den Augen von Wissenschaftler denkbar knapp. Wie knapp, macht eine Orbit- Simulation der Nasa deutlich.
"2004 XP14" wurde am 13. Dezember 2004 von der Lincoln Laboratory Near Earth Asteroid Research (Linear) entdeckt, einem Projekt, bei dem der Himmel kontinuierlich mit Kameras nach möglicherweise gefährlichen Objekten abgesucht wird. Astronomen mussten nach dem Fund von "2004 XP14" erst eine Weile rechnen, ehe sie sicher sein konnten, dass der Himmelskörper nicht auf der Erde einschlagen wird.
Ein solcher Treffer hätte angesichts der Größe von "2004 XP14" verheerende Folgen. Wie der Online-Dienst "Space.com" berichtet, schätzen Experten den Durchmesser des Asteroiden aufgrund seiner Helligkeit auf 410 bis 920 Meter. Was ein solcher Brocken in etwa anrichten würde, kann man bei Bedarf mit dem "Earth Impact Effects Program" der University of Arizona ausrechnen.
Wäre der Asteroid nur 450 Meter groß und bestünde aus porösem Gestein, entspräche die Energie des Aufpralls 2160 Megatonnen TNT - etwa so viel wie 166.000 Hiroshima-Bomben. Wäre "2004 XP14" mit 900 Metern Durchmesser doppelt so groß, würde sich seine Einschlagsenergie bereits fast verzehnfachen - auf knapp 20.000 Megatonnen TNT.
Der Brocken wird der Erde am Montag so nahe kommen, dass er vom Minor Planet Center in Massachusetts in den USA in die Liste der "Potentiell Gefährlichen Asteroiden" aufgenommen wurde. Nur 782 unter den mehreren Millionen Asteroiden des Sonnensystems befinden sich ebenfalls auf dieser Liste.
Seltene Gelegenheit für Wissenschaftler
Da inzwischen klar ist, dass der "2004 XP14" die Erde verfehlen wird, dürfen sich Astronomen auf die Begegnung freuen. Denn schon mittelgroße Teleskope dürften ausreichen, den Asteroiden zu erspähen. Mit hochfrequenten Radiowellen wollen die Forscher seine genaue Größe, Form, Masse und Geschwindigkeit feststellen.
Einen noch knapperen Vorbeiflug wird es erst wieder im Jahr 2029 geben: Am 13. April wird der rund 400 Meter große "99942 Apophis" in einer Entfernung von nur 32.000 Kilometern an der Erde entlangschrammen - nahe genug, dass er in Asien und Nordafrika sogar mit dem bloßen Auge sichtbar sein wird.
Die immer neuen Erkenntnisse über die gefährlichen Brocken aus dem All bewegen Experten dazu, über mögliche Gegenmaßnahmen zu treffen. In dieser Woche treffen sich laut "Space.com" Fachleute bei der Nasa, um die Bedrohung durch Asteroiden zu erörtern. Bis zum Ende des Jahres soll die amerikanische Raumfahrtbehörde dem US-Kongress einen Bericht darüber vorlegen, wie ein Asteroid mit Kurs auf die Erde abgelenkt werden könnte.
Ideen kursieren bereits zuhauf - etwa den Beschuss von Asteroiden mit Lasern, Atombomben oder Festkörpern oder sanftere Methoden wie etwa das Abschleppen mit Hilfe eines Raumschiffs.
Quelle : www.spiegel.de
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Paris, Köln – Der neue Eutelsat Fernsehsatellit Hotbird 8 hat jetzt den russischen Weltraumbahnhof Cosmodrome in Baikonur erreicht.
Wie der französische Satellitenbetreiber Eutelsat heute mitteilte, soll der Start des von EADS Astrium für Eutelsat gebauten Satelliten in der Nacht vom 4. auf den 5. August mit einer Proton-Trägerrakete des Typs M Breeze M von ILS erfolgen.
Mit einem Startgewicht von 4,9 Tonnen und 64 Ku-Band Transpondern sei Hotbird 8 der bisher größte Satellit für TV- und Hörfunk-Dienste, den Eutelsat in den Orbit befördern will. Eutelsat will diesen auf der Position 13 Grad Ost einsetzen, von der aus zur Zeit über 950 TV-Kanäle und 600 Radiostationen an 110 Millionen Kabel- und Satellitenhaushalte in Europa, Nordafrika und in den Mittleren Osten übertragen werden.
Hotbird 8 soll 20 Transponder des Satelliten Hotbird 3 ersetzen, den Eutelsat für eine neue Aufgabe auf eine andere Position verschieben will. Zusammen mit dem im Februar 2006 gestarteten Hotbird 7A wird der neue Satellit zudem die Redundanz im Orbit auf dieser Eutelsat-Schlüsselposition weiter steigern.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der neue TV-Satellit Hotbird 8 von Eutelsat wurde in der Nacht auf Samstag mit einer Trägerrakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur Cosmodrome ins All gebracht.
Die Rakete startete um 03:48 Uhr Ortszeit (23:48 MEZ) in den Orbit, teilte der französische Satellitenbetreiber Eutelsat am Samstag mit. Hotbird 8 hatte ein Startgewicht von 4,9 Tonnen. Er ist der bisher größte und leistungsstärkste europäische Ku-Band-TV-Satellit, der im geostationären Orbit positioniert wird.
Gegen 8:59 Uhr MEZ Uhr trennte sich der Satellit von seiner Proton-Trägerrakete. Das Eutelsat-Teleport-Rambouillet in der Nähe von Paris fing danach erste Signale auf. In den kommenden Tagen finden noch einige Flugmanöver statt. Dabei werden unter anderem die Sonnensegel ausgefahren und Reflektoren ausgerichtet.
Hotbird 8 soll im Oktober auf der beliebten Position 13 Grad Ost in Betrieb genommen werden (SAT+KABEL berichtete). Über die Hotbird-Satelliten überträgt Eutelsat nach eigenen Angaben 950 digitale TV-Sender an rund 110 Millionen Kabel- und Satellitenhaushalte in Europa, Nordafrika und im Mittleren Osten.
Quelle : www.satundkabel.de
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Eutelsat hat mit Hotbird 8 den nach eigenen Angaben "größten und leistungsfähigsten TV-Satelliten" Europas in Betrieb genommen.
Wie aus einer Pressemitteilung vom Mittwoch hervorgeht, ist der Himmelskörper mit 64 Ku-Band-Transpondern ausgerüstet, die den gesamten von Eutelsat auf der Hotbird-Position genutzten Frequenzbereich abdecken. Über 13 Grad Ost überträgt Eutelsat nach eigenen Angaben derzeit mehr als 950 TV-Kanäle und 550 Radiosender an mehr als 113 Millionen TV-Haushalte. Hotbird 8 soll zunächst die Ausfallsicherheit der bestehenden Satelliten auf der Orbitalposition durch Redundanz erhöhen. Der ältere Hotbird 3 werde für eine neue Mission auf 10 Grad Ost verschoben.
Der von EADS Astrium gebaute und am 5. August vom Baikonour Cosmodrome aus gestartete Hotbird 8 hat eine Lebensdauer von 15 Jahren. Nach dem erfolgreichen Start und einigen Flugmanövern durchlief der Satellit vor seiner Inbetriebnahme Tests auf 1,7 Grad Ost. Intensive TV- und Datenübertragungstests fanden anschließend auf 4 Grad Ost statt, wo Eutelsat künftig Satelliten stationieren will.
Das Eutelsat-Kontrollzentrum schaltete in der Nacht zum 3. Oktober alle via Hotbird 3 übertragenen Kanäle auf Hotbird 8 um. Der Transfer der betreffenden Pay-TV-Plattformsender und frei empfangbaren TV-Kanäle verlief nach Angaben des Unternehmens für die empfangenden Haushalte reibungslos. Für Hotbird 3 beginnen nun einige einleitende Maßnahmen für das Verschieben auf die Position 10 Grad Ost. Von dort aus soll der Satellit unter dem Namen Eurobird 10 gegen Monatsende neue Aufgaben übernehmen.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Satellitenbetreiber SES Astra hat am Dienstag den Bau eines neuen Fernsehsatelliten in Auftrag gegeben. Astra 3B soll Ende 2009 gestartet und auf 23,5° Ost positioniert werden.
Mit dem Bau sei der europäische Hersteller Astrium beauftragt worden, teilte die Tochter des SES-Global-Konzerns mit. Der neue Himmelskörper wird über 52 Transponder verfügen, von denen 20 Transponder bestehende Kapazitäten im Orbit ersetzen sollen und 32 Transponder für neue Kapazitäten vorgesehen sind. Vorgesehen ist die Ausstrahlung von Breitband-Diensten, TV- und Rundfunkangeboten. Astra 3B wird auf der Basis des "Eurostar E3000" entwickelt. Derzeit sind sieben Satelliten dieser Baureihe im Orbit in Betrieb.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der neue Fernseh- und Kommunikationssatellit NSS-8 der SES-Tochter New Skies soll am 25. Januar ins All befördert werden. Der Start ist per IPTV zu sehen.
Die Startrampe "Odyssey" des Dienstleisters Sea Launch befindet sich derzeit auf dem Weg zum Startplatz auf 154° westlicher Länge am Äquator, teilte SES am Montag mit. Von dort ist der Start am Donnerstag kommender Woche um 23.22 Uhr (GMT) bzw. 00.22 Uhr (MEZ) vorgesehen. Am Tag des Starts wird dann eine Zenit-3SL-Rakete den 5,9 Tonnen schweren, geostationären Satelliten auf seinen Weg zur finalen Orbitalposition 57° östlicher Breite bringen. Unter www.ses-newskies.com wird dann ein Video-Stream zu sehen sein.
NSS-8 ist vom Typ Boeing 702 und mit 56 C-Band- sowie 36 Ku-Band-Transpondern ausgestattet. Der Satellit wird über dem indischen Ozean den Vorgänger NSS-703 ersetzen. NSS-8 deckt nach Unternehmensangaben zwei Drittel der Erdbevölkerung ab und versorgt Länder in Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, den indischen Subkontinent und Asien. Der Himmelskörper ist für eine Laufzeit von 15 Jahren konzipiert und wird bei seinem Start 18 Kilowatt Sendeleistung aufweisen.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Start des neuen Fernseh- und Kommunikationssatelliten NSS-8 der SES-Tochter New Skies ist auf Freitag nacht verschoben worden.
Die Startrampe "Odyssey" befindet sich nach SES-Angaben erst morgen am Startplatz auf 154° westlicher Länge am Äquator. Von dort ist der Start um 23.22 Uhr (GMT) bzw. 00.22 Uhr (MEZ) in der Nacht auf Samstag vorgesehen. Ursprünglich war der Start bereits in der Nacht auf Freitag geplant . Unter www.ses-newskies.com wird vom Start auch ein Video-Stream zu sehen sein.
NSS-8 ist vom Typ Boeing 702 und mit 56 C-Band- sowie 36 Ku-Band-Transpondern ausgestattet. Der Satellit wird über dem indischen Ozean den Vorgänger NSS-703 ersetzen. NSS-8 deckt nach Unternehmensangaben zwei Drittel der Erdbevölkerung ab und versorgt Länder in Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, den indischen Subkontinent und Asien. Der Himmelskörper ist für eine Laufzeit von 15 Jahren konzipiert und wird bei seinem Start 18 Kilowatt Sendeleistung aufweisen.
Am Mittwoch (deutsche Zeit) hat ein 72-Stunden-Countdown für den Start begonnen. Das Unternehmen SeaLaunch ist für den Abschuss verantwortlich.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Start des neuen Fernseh- und Kommunikationssatelliten NSS-8 der SES-Tochter New Skies ist erneut verschoben worden - diesmal auf Sonntag.
Nach SES-Angaben am Freitag morgen (Ortszeit) ist der Start auf 154° westlicher Länge am Äquator nun um 5:22 (PST), 18:22 (EST), 23:22 (GMT) bzw. 00:22 (CET) geplant. Ursprünglich sollte der Satellit bereits in der Nacht auf Freitag ins All geschossen werden . Einen Grund für die neuerliche Verzögerung nannte das Unternehmen nicht. Unter www.ses-newskies.com wird vom Start auch ein Video-Stream zu sehen sein.
NSS-8 ist vom Typ Boeing 702 und mit 56 C-Band- sowie 36 Ku-Band-Transpondern ausgestattet. Der Satellit wird über dem indischen Ozean den Vorgänger NSS-703 ersetzen. NSS-8 deckt nach Unternehmensangaben zwei Drittel der Erdbevölkerung ab und versorgt Länder in Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, den indischen Subkontinent und Asien. Der Himmelskörper ist für eine Laufzeit von 15 Jahren konzipiert und wird bei seinem Start 18 Kilowatt Sendeleistung aufweisen.
Quelle : www.satundkabel.de
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Die Idee war bestechend: Man nehme eine ausrangierte Bohrplattform, baue sie zu einer mobilen Raketen-Abschussrampe um und ziehe diese bei Bedarf von Kalifornien aus zu einer Stelle im Pazifik, etwa 2200 Kilometer südlich von Hawaii. Weil dort die Erdrotation eine Zentrifugalkraft verursacht, die der Erdanziehungskraft entgegengerichtet ist, können Trägerraketen, die beispielsweise Satelliten in eine Erdumlaufbahn transportieren sollen, mehr Nutzlast bei gleicher Leistung befördern. Für das Unternehmen Sea Launch, an dem unter anderem Boeing, die britisch-norwegische Kvaerner Group und der russische Raketenbauer Energija beteiligt sind, war die schwimmende Startplattform "Odyssey" ein lohnendes Geschäft: Zweiundzwanzig erfolgreiche Starts verzeichnete das Unternehmen seit 1999, fünf allein im vergangenen Jahr.
(http://www.heise.de/bilder/84680/0/0)
Bereits Wochen vor dem Start wurde "Odyssey" von Kalifornien aus in Richtung Äquator geschleppt. Im Hintergrund ist das Begleitschiff "Sea Launch Commander" zu sehen.
In der Nacht zum Dienstag sollte nun eine Trägerrakete des Typs Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten NSS-8 für die inzwischen zum SES-Konzern gehörende niederländische Firma New Skies ins All transportieren. Doch diesmal ging alles schief: Unmittelbar nach dem ferngesteuerten Signal zum Liftoff explodierte die Trägerrakete noch auf der Plattform und beschädigte diese schwer. Die Trümmer des 300 Millionen US-Dollar teuren Satelliten versanken im Pazifik. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt, da die Odyssey-Plattform vor jedem Abschuss geräumt werden muss. Koordiniert wurde der Start von der "Sea Launch Commander", einem Begleitschiff, das mehrere Kilometer von der Abschussstelle entfernt vor Anker ging.
Besonders betroffen von der Katastrophe ist der Boeing-Konzern, der nicht nur zu 40 Prozent an Sea Launch und damit an "Odyssey" beteiligt ist, sondern auch für den Nutzteil der gemeinsam mit ukrainischen und russischen Firmen produzierten Trägerrakete verantwortlich war, und der den NSS-8-Kommunikationssatelliten baute. Da es sich um eine so genannte In-Orbit-Delivery handelte – die Besitzverhältnisse also erst nach einer erfolgreichen Positionierung des Satelliten im All wechseln sollten – trägt Boeing (beziehungsweise eine Versicherung Boeings) die Kosten für den Verlust des Satelliten. NSS-8 sollte den Satelliten NSS-703 ersetzen, der seit 1994 im All ist und für Sprach- und Datenverkehr sowie Fernsehübertragungen in Europa, Afrika, dem Nahen Osten, Indien und Asien genutzt wird.
Quelle : www.heise.de
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Die für den gescheiterten Start des Fernsehsatelliten NSS-8 der SES-Tochter New Skies genutzte ausrangierte Bohrplattform "Odyssey" befindet sich auf der Rückkehr in ihren Heimthafen.
Das in Kalifornien ansässigen Startunternehmen Sealaunch äußerte sich am Montag nachmittag (Ortszeit) erleichtert darüber, dass die Rampe aus eigener Kraft manövrierfähig sei. Zeitgleich wurde ein Bild veröffentlicht, dass die "Odyssey" auf ihrem Rückweg zeigt. Derzeit befinden sich 55 Mann Besatzung an Bord. Am Sealaunch-Konsortium sind der US-Konzern Boeing, der russische Raketenbauer Energija, der ukrainische Raketenbauer Juschmasch und der norwegische Kvaerner-Konzern beteiligt.
Der rund 300 Millionen Euro teure Fernseh- und Kommunikationssatellit NSS-8 war in der vergangenen Woche in einem spektakulären Feuerball während des Starts verglüht . Die Startrampe befand sich zu diesem Zeitpunkt auf 154° westlicher Länge am Äquator. Menschen kamen bei dem Unglück nicht zu Schaden. Die Ursache ist noch immer nicht bekannt. Nach einer vorläufigen Einschätzung kann die Startrampe weiter genutzt werden, die Reparaturen werden allerdings mehrere Wochen andauern.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der neue Satellit Astra 1L des luxemburgischen Satellitenbetreibers SES Astra hat grünes Licht für einen Start am 3. Mai vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana.
Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Himmelskörper vom Typ A2100 AX von Lockheed Martin wurde in die Spitze der Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA integriert. Astra 1L soll auf der in Deutschland beliebten Position 19,2° Ost zum Einsatz kommen, und ist für Ausstrahlungen in Kontinentaleuropa vorgesehen. Er soll von dort auch die wachsende Zahl an HDTV-Kanälen übertragen. Nach der erfolgreichen Positionierung des neuen Satelliten in den kommenden Wochen wird Astra 2C von 19,2° Ost auf 28,2° Ost verschoben und kann damit weitere britische Programme übertragen. Zudem soll er die Reichweite von den Kanarischen Inseln im Westen bis zur russischen Grenze im Osten erweitern.
Quelle : Sat+Kabel
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<nachobenschieb>
Ich erinnere, 0.29h-1.13h ist das Zeitfenster für den Liftoff von Astra 1L.
Liveübertragung auf http://www.arianespace.com/site/index_ns.html
cu
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Wie "verschiebt" man denn einen Satelliten? Weiss das einer? (Juergen? ;D )
Kann mir nicht vorstellen, dass die soviel Kraftstoff an Bord haben, um sie mal eben um 10 Grad zu verschieben!?..
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und wegen schlechtem Wetter auf heute verschoben
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Die werden per Raumfähre und Abschleppseil verschoben... also das Seil am Sateliten festbinden und an der Anhängerkupplung der Raumfähre - und dann zieht man sie auf die neue Position...
Ne, im ernst ich denke die Sat's haben ja Steuerdüsen um ihre position zu halten und vielleicht nutzt man das um ihn einen kleinen schubs in die richtung zu geben wo er hin soll .. dann schwebt er langsam in die richtung.. denke mal das verschieben wird bestimmt mehrere tage dauern ?
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die Sat's haben ja Steuerdüsen um ihre position zu halten und vielleicht nutzt man das um ihn einen kleinen schubs in die richtung zu geben wo er hin soll .. dann schwebt er langsam in die richtung.. denke mal das verschieben wird bestimmt mehrere tage dauern ?
Jo , allerdings wird so ein Manöver aufgrund des ´Treibstoffverbrauchs´ die Lebensdauer des Sats merklich verkürzen...da ja so weniger Reserven für das Position halten übrig bleibt...
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Je länger so ein Manöver dauern darf, desto weniger Sprit wird verbraucht.
Doppelt sparsam eigentlich, weil der sowohl zum Beschleunigen als auch zum Bremsen nötig ist.
Allerdings gibt's für unsere Positionen eine Besonderheit, der Himalaja zieht die Vögel immer langsam nach Osten.
Diesen Effekt kann man ebenso zu nutzen versuchen, wie zufällig günstige Sonnenwinde oder jede andere hier hilfreiche Abweichung, die man sonst korrigieren müsste.
Die SES hat schon lange Tradition mit der mehrfachen Verschieberei, der erste mir erinnerliche Wandervogel war wohl 1C, 19.2 -> 28.2 -> 19.2 ->....
Sehr hilfreich war der durch Hinzulernen immer sparsamer werdende laufende Bedarf für die Positions-Stabilisierung, der mehrere Vögel bis weit über die ursprünglich vorgesehene Einsatzdauer in Betrieb zu halten erlaubte. Legendär war da Astra 1A, der sogar noch deutlich nach Ablauf verschoben, dann an die Skandinavier verpachtet und selbst danach noch längere Zeit im Inclined Orbit für Zuspiel-Dienste verwendet wurde, bevor man ihn mit dem allerletzten Sprit in den Friedhofs-Orbit abschob.
Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, welcher Fernseh-Satellit es war, der nach einem frühzeitigem Versagen der Startrakete mittels seines eigenen Apogäum-Motors auf eine Bahn gebracht wurde, die ihn mehrfach um Mond und Erde laufen liess, bevor er die geostationäre Bahn schliesslich doch erreichte, immerhin noch mit etwa der Hälfte des ursprünglich vorgesehenen Treibstoffs für die dortige Betriebsdauer.
Mindestens eine erhebliche Verschiebung ist zudem (fast) immer vorgesehen, denn die gründlichen InOrbitTests werden üblicherweise deutlich entfernt von den aktiven Positionen durchgeführt, um ungehemmt austesten zu können, ohne Gefahr zu laufen, aktive Dienste zu stören.
Frequenzen sind noch viel knapper als Positionen...
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Danke, wusste doch, ihr habt Ahnung ;D
Der Himalaya zieht sie nach Osten... auch interessant... so stark haett ich den Effekt nicht eingeschaetzt.
Ich werd Millionen machen, wenn ich mit meinem Tankschiff alle Satelliten abgrase und da gibts keine 1,40 pro Liter ;D
(Hier in Australien bezahl ich uebrigens teilweise 35 EuroCent pro Liter, werd wohl ne Pipeline nach Europa legen...)
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Der Start des neuen Satelliten Astra 1L des luxemburgischen Satellitenbetreibers SES Astra vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana ist bei guten Wetterbedinungen und klarem Himmel im zweiten Anlauf geglückt.
Alle technischen Systeme arbeiteten einwandfrei und hatten unter den Augen von SES-Astra-Chef Ferndinand Kayser und Arianespace-Vorstand Jean-Yves Le Gall grünes Licht. Die Rakete erreichte nach etwa 25 Minuten eine Höchstgeschwindigkeit von 9,37 Kilometern pro Sekunde. Mit dieser Reisegeschwindigkeit würde ein Flug von Berlin nach New York nur wenige Minuten dauern.
Neben Astra 1L ist auch der Telekommunikationssatellit Galaxy 17 von Intelsat an Bord. Er soll 15 Jahre lang arbeiten und vor allem internationale Telekommunikationsverbindungen sicherstellen. Das Spektakel war live im Internet mit einem Browser sowie dem RealPlayer bzw. Media Player abrufbar und wurde durch zahlreiche Werbefilme der beteiligten Unternehmen unterbrochen.
Astra 1L wurde exakt 27 Minuten nach dem Abschuss in einer Höhe von knapp unter 1.000 Kilometern ausgesetzt, Galaxy 17 folgte sechs Minuten später bei einer Höhe von über 2.000 Kilometern. Die erfolgreiche Mission wurde mit Beifall im Kontrollzentrum begrüßt.
Beide Himmelskörper wurden Anfang der Woche in die Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA integriert. Sie wiegen zusammen 9,402 Tonnen, ein Rekordgewicht. Astra 1L kommt auf 4,5 Tonnen und war über dem 4.100 Kilogramm schweren Galaxy 17 montiert.
Astra 1L wird auf der in Deutschland beliebten Position 19,2° Ost zum Einsatz kommen und ist für Ausstrahlungen in Kontinentaleuropa vorgesehen. Er soll von dort auch die wachsende Zahl an HDTV-Kanälen übertragen. Nach der erfolgreichen Positionierung des neuen Satelliten in den kommenden Wochen wird Astra 2C von 19,2° Ost auf 28,2° Ost verschoben und kann damit weitere britische Programme übertragen. Zudem soll er die Reichweite von den Kanarischen Inseln im Westen bis zur russischen Grenze im Osten erweitern.
Quelle : Sat+Kabel
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Der bereits Anfang Mai von Kourou in Französisch-Guyana gestartete Astra-Satellit 1L ist auf seiner Position 19,2° Ost angekommen und einsatzbereit.
Alle notwendigen Tests zur Hardware und zu den Sendefunktionen an Bord wurden bestanden, teilte der Luxemburger Satellitenbetreiber SES Astra am Mittwoch mit. Durch den neuen, leistungsfähigeren Himmelskörper wird Astra 1E 19,2° auf 23,5 Grad Ost und Astra 2C auf 28,2° Ost verschoben - er steht damit für Fernsehhaushalte in Großbritannien und Irland zur Verfügung. Der neue 1L soll zudem die Dienste der Ka-Band-Transponder stärken, Astra 1H dient dabei als Backup-Satellit.
Durch die Umpositionierung werden nach Angaben des Satellitenbetreibers weitere 16 Transponder angeboten, davon mindestens zehn für den Direktempfang. Acht weitere sollen auf der steuerbaren Antenne auf Astra 2B aktiviert werden, die zurzeit über Westafrika positioniert ist und damit über 16 statt bisher acht Transponder verfügt.
Quelle : Sat+Kabel
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Die Europäische Weltraumagentur ESA hat im Rahmen des Projekts Kosmische Vision, das langfristige Forschungsprogramme für die Zeitspanne von 2015 bis 2025 festlegen will, acht Vorschläge ausgewählt, auf die sich die künftige Forschung in den Bereichen konzentrieren sollte. Die Entscheidung fiel auf dem Treffen des Space Science Advisory Committee (SSAC), das am 17. und 18. Oktober in Paris stattfand.
Aus einer Liste von 50 Vorschlägen, die von europäischen Wissenschaftlern eingereicht wurden, sind acht ausgewählt worden, die nun bis 2011 weiter auf ihre technische Durchführbarkeit und Finanzierbarkeit überprüft werden. Unterschieden wird dabei in große Missionen, die auf mehr als 650 Millionen beziffert werden, und mittlere Missionen, die um die 300 Millionen kosten. Am Ende sollen zwei Projekte – ein großes und ein mittleres – stehen, die dann 2017 und 2018 realisiert werden.
Eine weitere großere Mission, die als Nummer neun auf der Liste steht, ist LISA (Laser Interferometer Space Antenna). Der dieser Mission, die zusammen mit der Nasa durchgeführt werden soll, sollen drei um die Erde kreisende Satelliten die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen aus dem Weltall messen. LISA war bereits für "Cosmic Vision 2005-2015" vorgesehen, musste jetzt aber nach hinten verschoben werden und steht damit in Konkurrenz mit den vier anderen großen Missionen wie Laplace, einer Mission zum Jupiter, die unter anderem herausfinden soll, ob der Jupitermond Europa bewohnbar ist.
(http://www.heise.de/bilder/97689/1/0)
Der Himmel im Infrarotlicht, der helle Streifen ist die Milchstraße. Bild: JAXA
Eine weitere große Mission ist TANDEM (Titan AND Enceladus Mission), mit der der Saturn und dessen Mondes Titan und Enceladus erforscht werden sollen. Geplant sind ein Orbiter und eine Landeeinheit, die einen Ballon sowie drei weitere Sonden auf den Titan bringen soll. Bei dem Projekt XEUS ( X-ray Evolving Universe Spectroscopy) soll ein neuartiges Teleskop mit zwei, in präziser Formation fliegenden Satelliten den Ursprung des Universums erkunden und grundlegende astrophysikalische Prinzipien erforschen. Ausgewählt wurde auch der japanische Vorschlag SPICA (SPace Infrared telescope for Cosmology and Astrophysics), mit einem Teleskop die ferne Infrarotstrahlung zu untersuchen. Europa soll dabei die Erfahrung und Technik einbringen, die am Herschel-Teleskop gewonnen wurden, das nächstes Jahr in Betrieb genommen werden soll.
(http://www.heise.de/bilder/97689/0/0)
Darstellung des 2005 entdeckten Exoplanten HD 189733b. Bild: ESA - C.Carreau
Zu den mittleren Forschungsvorhaben, die nun zu einer näheren Prüfung ausgewählt wurden, gehört Marco Polo. Bei der Mission würde ein Komet oder ein anderes erdnahes Objekt (NEO) untersucht werden. Eine Landeeinheit soll Proben nehmen und zur Erde zurückbbringen. Bei der Mission Cross-Scale, die mit der japanischen Weltraumagentur JAXA geplant ist, sollen 12 Sonden gleichzeitig Plasmaströmungen in der Nähe der Erde messen. PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) ist eine fotometrische Mission und soll Exoplaneten entdecken und bestimmen. Zudem sind mit Dune, basierend auf einer Wide-Field-Imager Kamera, und Space mit einem Spektroskop für nahes Infrarot zwei Vorschläge aufgenommen worden, um die dunkle Materie und die dunkle Energie weiter zu erforschen. Nächstes Jahr soll hier die Entscheidung darüber fallen, welches der beiden Projekte weiter verfolgt wird.
Quelle : www.heise.de
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Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES Astra hat seinen altersschwachen Himmelskörper Astra 1D auf der Orbitalposition 23,5° Ost ersetzt.
Ab Ende des Monats soll dort der von 19,2 Grad Ost verschobene Satellit Astra 1E neben Astra 3A seinen Dienst verrichten, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Verschiebung wurde durch den erfolgreichen Start des neuen Modells 1L im Juli möglich (SAT+KABEL berichtete), der über 19,2 Grad Ost Fernseh- und Rundfunksignale ausliefert. Der Satellitenwechsel soll auf die Dienste für bestehende "Astra2Connect"-Kunden keine Auswirkungen haben, da beide Satelliten identische Frequenzen benutzen.
Den Angaben zufolge wird die Position 23,5 Grad Ost in Zukunft für den TV-Direktempfang und Internet-Zugang in den Beneluxstaaten, Zentral- und Osteuropas eine größere Rolle spielen. Etwa 330 Fernseh- und Radiostationen sind schon jetzt verfügbar. Ein weiterer Satellit, Astra 3B, wird Ende 2009 zusätzlich auf diese Orbitalposition gebracht und damit die 37 vorhandenen Transponder um weitere 19 ergänzt. Unter anderem strahlt der Pay-TV-Anbieter Canal Digitaal im nächsten Jahr weitere, auch hochauflösende Kanäle aus.
Quelle : SAT+KABEL
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Den Angaben zufolge wird die Position 23,5 Grad Ost in Zukunft für den TV-Direktempfang und Internet-Zugang in den Beneluxstaaten, Zentral- und Osteuropas eine größere Rolle spielen.
Hoffentlich kommen die bald mal in die Hufe, skynet verhungert hier sonst noch. ;D
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@spoke1
;D
Zustimmung.
Im Moment wäre es reine Stromverschwendung...
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Aha, dann ist wohl auf 19,2° skynet-mäßig ab jetzt endgültig Flaute angesagt und wenn man keine schielende Schüssel hat, kann man skynetl einmotten :-[
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Beinahe wäre die Warnung vor der Apokalypse um die Welt gegangen: Astronomen hatten im All ein Objekt entdeckt, das genau auf die Erde zurast. Doch der vermeintliche Killer-Asteroid entpuppte sich als Raumschiff.
Es war eine peinliche Episode für Astronomen des Minor Planet Center (MPC) in den USA. Die Organisation, die für die Erfassung von Asteroiden, Kleinplaneten und Kometen zuständig ist, meldete vergangene Woche ein potentiell gefährliches Objekt. Der Asteroid mit der Bezeichnung 2007 VN84 rase mit rund 43.000 Stundenkilometern auf die Erde zu und werde unseren Planeten um nur knapp 12.000 Kilometer verfehlen - was einer der engsten jemals registrierten Asteroiden-Vorbeiflüge gewesen wäre, hieß es in einer Mitteilung des MPC.
Wenig später gab der MPC kleinlaut Entwarnung: Der vermeintliche Killer-Asteroid sei in Wahrheit ein Raumschiff, und zwar ein irdisches - die "Rosetta"-Sonde. Ein Schuldiger war auch gleich gefunden: Die "beklagenswerte Verfügbarkeit von Positionsinformationen über ferne künstliche Objekte". Der MPC nutzte die Blamage, um zu fordern, dass alle Daten über Raumsonden und Satelliten aus einer Quelle abrufbar sein sollten.
Der amüsante Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf den zweiten Vorbeiflug von Europas Kometensonde an der Erde. In etwas mehr als 5000 Kilometer Entfernung wird "Rosetta" am morgigen Dienstag mit einer Geschwindigkeit von 45.000 Stundenkilometern an der Erde vorbeirasen. Kurz vor 22 Uhr deutscher Zeit überfliegt sie in rund 530 Kilometern Höhe den Pazifik. Mit diesem Manöver wird sie Schwung holen für ihre Weiterreise zu ihrem eigentlichen Ziel, dem Kometen Tschurjomow-Gerasimenko.
"Rosetta", die am 2. März 2004 ins All geschossen wurde, soll erstmals in der Geschichte der Raumfahrt in direkten Kontakt zu einem Kometen treten. Erschöpfte sich bei allen bisherigen US-amerikanischen und europäischen Sonden die maximale Annäherung darin, seinen Schweif zu durchqueren, soll "Rosetta" einen Schritt weiter gehen. "Das Besondere an der Mission ist, dass wir in eine Umlaufbahn um den Kometen eintreten wollen", sagt Rita Schulz, "Rosetta"-Projektwissenschaftlerin am europäischen Weltraumforschungszentrum Estec. Ein solches Flugmanöver setzt voraus, dass die Sonde die gleiche Geschwindigkeit besitzt wie der Komet auf seiner Bahn um die Sonne.
Ein Hammerwerfer namens Erde
"Keine Rakete ist in der Lage, einem Raumschiff eine solche Geschwindigkeit mitzugeben", sagte Schulz kürzlich bei der Jahrestagung der American Astronomical Society in Orlando (US-Bundesstaat Florida). Also muss "Rosetta" unterwegs Bewegungsenergie tanken. Einmal ist die Sonde bereits zurückgekehrt zur Erde, einmal hat sie am Mars Schwung geholt - und jetzt ist wieder die Erde dran. Für ihren Swing-By wird "Rosetta" nahe an der Erde vorbeifliegen und einen Teil von deren Drehimpuls mitnehmen: Wie ein Hammerwerfer schleudert die Erde die Sonde zurück ins All. Doch selbst das genügt noch nicht ganz: Erst nach dem letzten Swing-By im Jahr 2009 wird die Sonde ihre endgültige Geschwindigkeit erreicht haben.
Doch die Manöver erfüllen noch einen weiteren Zweck: Während des Vorbeiflugs ist ein Teil der wissenschaftlichen Geräte an Bord von "Rosetta" eingeschaltet, zum Beispiel die Kameras und die Infrarot-Spektrometer, die die oberen Schichten der Atmosphäre untersuchen sollen. Plasma-Instrumente werden die Magnetosphäre der Erde beobachten.
Kaum hat sich Europas Raumsonde von der Erde entfernt, nähert sich ihr Zielkomet dem inneren Sonnensystem und wird von Teleskopen auf der Erde ins Visier genommen. Der Komet Tschurjomow-Gerasimenko befindet sich derzeit in der Nähe von Jupiter und wird 2008 seinen sonnennächsten Punkt erreichen. "Auf dem Weg dahin wollen wir beobachten, wie er sich entwickelt, wie er langsam aktiv wird", erklärt Rita Schulz. Von April bis Dezember nächsten Jahres wird Tschurjomow-Gerasimenko einen Schweif entwickeln und mit Teleskopen von der Erde aus zu sehen sein.
Ist "Steins" aus Stein?
"Rosetta" wird zu dieser Zeit im Asteroidengürtel angekommen sein. Von den kleinen Gesteinsbrocken kann sie mangels Masse zwar keinen Anschub erwarten, zwei von ihnen aber - "Steins" und "Lutetia" - näher untersuchen. "Sie liegen sozusagen auf dem Weg, so dass wir nicht zu viel Treibstoff verbrauchen, der uns später beim Kometen-Rendezvous fehlen könnte", erläutert Gerhard Schwehm, der "Rosetta"-Missionsmanager bei Estec mit Sitz im niederländischen Noordwijk.
Im September 2008 wird "Rosetta" den Asteroiden "Steins" in rund 2000 Kilometern Entfernung passieren. Dieser Vorbeiflug wird außerdem ein Test für die Instrumente an Bord der Sonde sein. "'Rosetta' verfügt über eine Weitwinkel- und eine Tele-Kamera, die wir beide einschalten werden, um Aufnahmen des Asteroiden zu machen", sagte Horst Uwe Keller vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau auf der AAS-Tagung. Sowohl das Volumen als auch die Oberflächeneigenschaften von "Steins" sollen so bestimmt werden. "Wir wollen wissen, welche Moleküle an der Oberfläche vorkommen und wie die Oberfläche beschaffen ist, ob es Felsen oder Staub gibt, ob sie rau oder glatt ist", so Keller.
Nur sechs Stunden braucht der nur etwa zehn Kilometer große Gesteinsbrocken für eine Drehung um sich selbst. Diese kurze Rotationsperiode ermöglicht "Rosetta" während ihres Vorbeifluges die Beobachtung seiner gesamten Oberfläche. Auch die Dichte des Asteroiden soll dabei untersucht werden. Daraus könnten Astronomen Rückschlüsse auf Asteroiden ziehen, die eines Tages mit der Erde zusammenstoßen könnten.
Denn wenn es sich bei dem anfliegenden kosmischen Geschoss nicht zufällig um ein menschliches Produkt wie "Rosetta" handelt, sind die Informationen meist recht spärlich. Schwehm: "Solche Brocken kann man nur ablenken oder zerstören, wenn man etwas über ihre Zusammensetzung und ihre Dichte weiß."
Quelle : www.spiegel.de
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Ich finde es durchaus gut, dass Rosetta auf diese Art geortet wurde.
Immerhin ist das ein Indiz, dass solche Beobachtungen funktionieren können.
Klaro, eine unabhängige zentrale Stelle zur Identifizierung menschgemachter Objekte ist vonnöten.
Das schliesst übrigens Container-grosse Spione mit Nuklear-Material an Bord unbedingt ein, auch wenn das den Cowboys und Kosaken sicher nicht gefallen wird.
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Braucht Europa angesichts der Probleme mit der amerikanischen Raumfähre Atlantis ein eigenes Transportsystem für bemannte Weltraumflüge?
Die Dramaturgie hat Hollywood-Niveau. Mit perfektem Timing verstolperte die US-amerikanische Weltraumbehörde Nasa mitten in der Adventszeit den Start der Raumfähre Atlantis, verlegte den Transport des europäischen Weltraumlabors Columbus zur Internationalen Raumstation ISS zunächst auf Anfang Januar, musste ihn aber dann noch einmal auf unbestimmte Zeit [extern] vertagen und ließ die Europäer damit ausgerechnet in der vorweihnachtlichen Zeit des Wünschens das Fehlen eines eigenen bemannten Transportsystems spüren.
(http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26971/26971_4.jpg)
Auf einem mächtigen Feuerschweif stieg dann aber über dem tropischen Dschungel Südamerikas wie ein rettender Engel eine Ariane 5 <http://www.arianespace.com/site/news/news_sub_missionupdate_index.html> auf. Der sechste erfolgreiche Ariane-Start im letzten Jahr erinnert daran, dass hier auf dem europäischen Weltraumhafen bei Kourou in Französisch-Guiana in diesen Tagen gerade die letzten Vorbereitungen für den Jungfernflug des "Automated Transfer Vehicle" (ATV) getroffen werden, dem neuen Frachtschiff zur Versorgung der ISS. Neben Columbus ist der nach dem französischen Science-Fiction-Pionier "Jules Verne" benannte Raumtransporter der zweite große Beitrag Europas zum internationalen Großprojekt im Erdorbit.
Die Atlantis-Startverschiebung rückt die beiden Flugtermine nun enger zusammen als ursprünglich geplant und schafft damit die Gelegenheit, auch eine inhaltliche Verbindung herzustellen. So weist die europäische Weltraumorganisation Esa darauf hin, dass mit Jules Verne das erste für den bemannten Betrieb ausgelegte Raumfahrzeug vom europäischen Weltraumhafen aus startet. Der stellvertretende Projektmanager Patrice Amadieu wird mit den Worten zitiert: "Obwohl Jules Verne unbemannt fliegt, erfüllt es alle Sicherheitsanforderungen für den bemannten Betrieb."
(http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26971/26971_2.jpg)
Gleichwohl ist Jules Verne in der gegenwärtigen Konfiguration natürlich nicht für den bemannten Betrieb geeignet, denn es kann nicht zur Erde zurückkehren. Nachdem der Raumtransporter seine Aufgaben erfüllt hat, der ISS Nachschub zu liefern und gelegentlich durch das Feuern seiner Triebwerke den Orbit der Raumstation anzuheben, wird es mit Müll bepackt und in der Erdatmosphäre zum Verglühen gebracht. Doch die Botschaft der Esa ist klar: Wir können ein eigenes bemanntes System entwickeln und wir wollen es auch. Was fehlt, ist eine entsprechende Entscheidung der Politik. Die könnte Ende 2008 fallen, wenn sich die europäischen Raumfahrtminister zu ihrer alle drei Jahre stattfindenden Esa-Ministerratstagung treffen. Die Pressemitteilung der Esa muss daher als geschickte platzierte Lobbymaßnahme gewertet werden.
Der Zeitpunkt könnte günstiger nicht sein. Die gegenwärtig so deutlich wie selten zuvor spürbare Abhängigkeit von Nasa-Ingenieuren muss auch am Selbstbewusstsein europäischer Politiker nagen, selbst wenn sie sich nicht übermäßig für die Raumfahrt begeistern können. Angesichts der sich verdichtenden Aufbruchsstimmung und der vielerorts geplanten bemannten Missionen zu Mond und Mars muss Europa eine klare Position beziehen. Eine Vertagung um weitere drei Jahre könnte die europäische Raumfahrt entscheidend zurückwerfen.
Doch es geht nicht allein um Europa. Die Entscheidung für oder gegen die Entwicklung eines eigenen bemannten Systems könnte in einem weit umfassenderen Sinn wegweisend werden für die Gestaltung der Zukunft im All.
Bislang beherrschen mit Russland, den USA und China drei Nationen die bemannte Raumfahrt und verfügen über eigene Transportsysteme. Alle haben mehr oder weniger konkret ihr Interesse bekundet, Missionen über den erdnahen Orbit hinaus zu Mond, Mars und anderen Zielen durchführen zu wollen. Dabei zeigen sich die Raumfahrtnationen grundsätzlich an internationaler Zusammenarbeit interessiert, bereiten sich aber zugleich auch auf einen neuen Wettlauf ins All vor. Eine Entscheidung Europas, nun ebenfalls die Technologie der bemannten Raumfahrt zu entwickeln, würde die Gewichte deutlich in Richtung eines solchen Wettlaufs verschieben.
(http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26971/26971_1.jpg)
Aber soll die menschliche Zivilisation im All durch den Wettkampf der wenigen Nationen gestaltet werden, die technologisch dazu in der Lage sind? Ist es nicht wünschenswerter, den Übergang der Menschheit zur kosmischen Entwicklungsstufe als kooperativ gestaltetes Menschheitsprojekt unter Einbeziehung aller, auch der technologisch weniger entwickelten Kulturen vorzunehmen?
Technologische Fähigkeiten, so wird häufig argumentiert, seien erforderlich, um Anspruch auf Führungspositionen anmelden zu können. Um nicht für alle Ewigkeit auf die Rolle des Juniorpartners festgeschrieben zu sein, müsse Europa die Schlüsseltechnologien der Raumfahrt selbst beherrschen. Da ist gewiss etwas dran. Doch wer als Führungsmacht akzeptiert werden möchte, muss auch moralische Qualitäten aufweisen. Hier könnte sich Europa hervortun, indem es, statt nach Unabhängigkeit auf allen Feldern zu streben, bewusste Abhängigkeiten eingeht. Natürlich käme es dabei darauf an, einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden und im gleichen Maße Kooperationen mit Russland, China und den USA bei der Entwicklung neuer Raumfahrttechnologien anzustreben. Wir könnten uns auch die Option auf die Entwicklung eigener Systeme erhalten, wie ein As im Ärmel, das aber nur ausgespielt wird, wenn sich zeigt, dass auch die anderen nicht fair spielen.
Drei Transportsysteme für die bemannte Raumfahrt sollten eigentlich ausreichen. Die Menschheit braucht kein viertes. Mit dem bewussten Verzicht auf die Entwicklung eines eigenen Raumschiffs könnte Europa ein Zeichen setzen, dass es ihm ernst ist mit der Erkundung und Besiedelung des Weltraums als Menschheitsprojekt. Allerdings müsste eine solche Entscheidung von der deutlichen Entschlossenheit getragen sein, Menschen zu Mond, Mars und anderen Himmelskörpern zu schicken und die menschliche Zivilisation ins All auszudehnen - wenn auch nicht notwendigerweise mit europäischen Raumschiffen. Von den vielen Zweifeln, die an der Realisierbarkeit dieser Idee geäußert werden können, ist der, ob die europäischen Politiker sich auf so eine klare Position verständigen können, einer der gravierendsten. Aber den Versuch ist es wert.
Quelle : www.heise.de
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Drei Transportsysteme für die bemannte Raumfahrt sollten eigentlich ausreichen. Die Menschheit braucht kein viertes.
Schon richtig.
Aber (mindestens) ein neues zweites wird dringend benötigt, als Ersatz für die altersschwachen Shuttles.
Und es ist nicht durch ein Naturgesetz vorgegeben, dass das (allein) von den Amis kommen muss.
Ich möchte jetzt keine neue Diskussion über die Ideen von Eugen Sänger entfachen, aber grundsätzlich ist auch über Alternativen zu den äusserst energiehungrigen und daher monströsen Senkrechtstartern nachzudenken.
Ebensowenig ist unveränderlich festgeschrieben, dass Mannschaft und Ausrüstung immer zusammen starten müssen. Das zeigen uns schon lange die Russen.
Mitdenken dürfen ja wohl auch Europäer, oder?
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Am 30. Januar könnte auf unserem Nachbarplaneten noch mal Silvester sein - zumindest für irdische Astronomen. Mit etwas Glück schlägt der Asteroid 2007 WD5 auf dem Roten Planeten ein. Deutsche Forscher treffen schon Vorbereitungen.
Erst glaubten Astronomen der US-Raumfahrtbehörde Nasa, dass Asteroid 2007 WD5 kaum Chancen habe, den Mars zu treffen; sie bezifferten die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags auf dem Roten Planeten nur auf 1:350. Neue Beobachtungen zwangen sie, die Wahrscheinlichkeit für einen spektakulären Crash zu korrigieren. Mittlerweile gehen Nasa-Astronomen davon aus, dass die Chance bei 1:28 steht, 2007 WD5 also mit einer Wahrscheinlichkeit von 3,6 Prozent auf dem Mars einschlagen wird. Der Asteroid wurde Ende November im Zuge des Near Earth Object Program entdeckt, einem Überwachungsprojekt der Nasa, dass erdnahe und möglicherweise gefährliche Objekte identifizieren soll.
(http://www.spiegel.de/img/0,1020,1052820,00.jpg)
Für Astronomen wäre es eine einmalige Gelegenheit, einen Asteroiden-Einschlag auf einem Planeten aus nächster Nähe zu beobachten. Zwei Sonden kämen dafür infrage: der "Mars Reconnaissance Orbiter" der Nasa und die europäische "Mars Express".
Auch den ungefähren Ort des möglichen Aufschlags glauben die Astronomen schon ausfindig gemacht zu haben: In der Nähe des Äquators könnte 2007 WD5 den Mars treffen. Dort fährt seit 2004 auch der Nasa-Rover "Opportunity" herum. Gefahr, dass der Rover bei einem möglichen Crash zerstört würde, besteht allerdings nicht - 2007 WD5 werde, wenn überhaupt, nördlich des Rovers einschlagen, teilte die Nasa mit.
Der etwa 50 Meter große Asteroid fliegt mit einer Geschwindigkeit von 44.900 Kilometern pro Stunde durch das All. Er ist zwar nicht sehr groß, aber dass selbst kleinere Asteroiden mitunter eine verheerende Wirkung haben können, haben US-Wissenschaftler erst kürzlich in neuen Simulationen gezeigt. Was passieren wird, wenn 2007 WD5 den Mars trifft - davon haben Nasa-Astronomen schon eine ungefähre Vorstellung. Der Einschlagskrater dürfte ungefähr so groß werden wie der berühmte Meteoriten-Krater in Arizona, auch Barringer-Krater genannt. Dieser hat einen Durchmesser von mehr als einem Kilometer, ist etwa 170 Meter tief und entstand vor rund 50.000 Jahren. Mark Boslough, Experte für Kollisions-Dynamik des Sandia National Laboratory im US-Bundesstaat New Mexico rechnet auch damit, dass 2007 WD5 schon in der Atmosphäre zerbrechen könnte und dann mehrere Krater reißen würde. Boslough verweist darauf, dass die Atmosphäre des Mars der der Erde in einer Höhe von 20 Kilometern ähnele.
Außerdem würde der Einschlag eine große und gut sichtbare Staubfahne verursachen, die hoch in die Mars-Atmosphäre reichen werde, meint Boslough. Planetenforscher Gerhard Neukum von der FU Berlin, der für die hochauflösende HRSC-Kamera an Bord von "Mars Express" verantwortlich ist, sieht sogar die Chance, dass der Mars-Rover "Opportunity" die Staubfahne fotografieren könnte - "vorausgesetzt, der Asteroid schlägt nicht zu weit von 'Opportunity' entfernt ein", wie Neukum im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE sagte.
Live-Beobachtung des Einschlags ist unwahrscheinlich
Werden Astronomen das Spektakel ähnlich verfolgen können wie 1994 den Einschlag des Kometen Shoemaker/Levy9 auf dem Planeten Jupiter? Damals hatte die Raumsonde "Galileo" spektakuläre Bilder von den einschlagenden Kometenfragmenten gemacht.
Gerhard Neukum ist skeptisch. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man den Einschlag live wird beobachten können", sagte Neukum. Es komme darauf an, ob der Asteroid auf der Tages- oder Nachtseite des Mars aufschlage. "Das werden wir erst kurz vor dem möglichen Einschlag wissen." Da aber 2007 WD5 aus Richtung der Sonne komme, sehe es eher danach aus, dass der Asteroid auf der Sonnenseite einschlagen werde - und dann wäre er laut Neukum nicht mit der Sonde "Mars Express" zu sehen. Doch sollte es zu einem Crash bei Nacht kommen, könnte man allenfalls den Lichtblitz fotografieren, meint Neukum. Der Planetenforscher und sein Team bereiten sich auf einen möglichen Einschlag des Asteroiden vor. "In den Tagen danach würden wir mit der HRSC-Kamera der Raumsonde 'Mars Express" von dem Krater Fotos machen."
Auch die Nasa bereitet sich auf das mögliche Spektakel vor: "Wenn der Asteroid den Mars trifft, werden wir einige Tage danach einen großartigen Blick auf den Krater haben", sagte Alfred McEwen vom Lunar and Planetary Laboratory im US-Bundesstaat Arizona im Gespräch mit Space.com. Er ist der leitende Forscher der hochauflösenden Kamera von "Mars Reconnaissance Orbiter". Die Kamera kann Objekte von nur einem Meter Größe fotografieren.
Bei der europäischen Raumfahrtbehörde Esa ist laut Markus Landgraf, Missionsanalytiker, derzeit noch nichts in Planung, um den möglichen Asteroiden-Crash zu beobachten. "Wir sind aber in der Lage, kurzfristig Änderungen in der 'Mars-Express'-Mission vorzunehmen und den Asteroiden-Krater zu fotografieren."
Viel Aufregung um einen kleinen Asteroiden, der eventuell unseren Nachbarn treffen könnte. "Es sind zwar nur vier Prozent Einschlagswahrscheinlichkeit", sagt Neukum. "Was glauben Sie, was hier los wäre, wenn es um die Erde ginge?"
Quelle : www.spiegel.de
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Neuesten wissenschaftlichen Berechnungen zufolge steht nun doch kein Einschlag eines Asteroiden auf dem Mars bevor.
Wie die US-Weltraumbehörde NASA am Donnerstag mitteilte, wird der 50 Meter große Himmelskörper mit dem Namen "2007 WD5" am 30. Januar vermutlich in einem Abstand von 26.000 Kilometer am Zentrum des Roten Planeten vorbeifliegen. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags liege bei 1 zu 10.000.
Dagegen hatten die Experten noch kürzlich von einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 25 gesprochen. "2007 WD5" ähnelt in seinen Ausmaßen jenem Asteroiden, der 1908 über Sibirien explodierte und dabei auf einer Fläche von knapp 2200 Quadratkilometern 80 Millionen Bäume fällte.
Der mögliche Zusammenstoß hatte die Forscher geradezu in Hochstimmung versetzt. "Normalerweise haben wir mit Wahrscheinlichkeiten eines Einschlages in der Größenordnung eins zu einer Million zu tun", hatte NEO-Astronom Steve Chesley geschwärmt. "Schon bei einer Chance von 1 zu 100 sitzen wir aufrecht auf unseren Stühlen."
Quelle : SAT+KABEL
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Im zweiten Anlauf hat es dann geklappt: Gegen Mitternacht deutscher Zeit startete von der ESA-Startrampe in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Rakete, die die Rundfunksatelliten Hotbird 9 und W2M des französischen Betreibers Eutelsat erfolgreich ins All transportierte(Video) (http://www.videocorner.tv/index.php?langue=en).
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Hotbird 9 verstärkt jetzt Eutelsats Position auf 13 Grad Ost um 64 Transponder, W2M mit 30 Transpondern ersetzt den älteren W2 auf 16 Grad Ost. Im kommenen Jahr will Eutelsat drei weitere Satelliten in die Umlaufbahn bringen.
(c) Heise.de (http://www.heise.de/newsticker/Ariane-5-bringt-zwei-TV-Satelliten-ins-All--/meldung/120804)
HOT BIRD 9 will be launched in December 2008 and positioned at Eutelsat’s premium video neighbourhood at 13 degrees East. The launch of this new satellite is the second step in the renewal of the Group’s fleet at this location, undertaken in 2006 with the entry into service of HOT BIRD 8.
Bringing together almost 1,100 TV channels and an audience of 120 million households, 13 degrees East is the leading neighbourhood worldwide for the number of programmes broadcast, including a growing base of High Definition channels.
To ensure the utmost security for this location, Eutelsat has entrusted EADS-Astrium with the supply of three large identical satellites that will ensure total redundancy of the 102 transponders operated at 13 degrees East. HOT BIRD 9 will join HOT BIRD 8 launched in 2006. The redundancy programme will be completed with the arrival of HOT BIRD 10 at 13 degrees East.
HOT BIRD 9 will support the development of digital television and of High Definition televison. A simple satellite dish will enable households to receive programmes broadcast by HOT BIRD 9 free-to-air and via subscription. This satellite will also feed cable networks, DTT and provide complementary TV coverage for triple-play offers deployed by telecommunications operators. HOT BIRD 9 will operate up to 64 transponders in Ku-band for its planned 15 year life in orbit.
Like all HOT BIRD satellites, the coverage area of HOT BIRDTM9 will include Europe, North Africa and the Middle East. The arrival of HOT BIRD 9 will release the HOT BIRD 7A satellite from its initial mission at 13 degrees East. The latter will then be transferred to Eutelsat’s new broadcasting neighbourhood over Europe, 9 degrees East, raising the number of operational transponders, from 20 to 38. In less than two years, 9 degrees East has brought together almost 150 channels, several pay-TV platforms and 16 HDTV channels, making this orbital position into a real success story.
(c) Eutelsat (http://www.eutelsat.com/satellites/13ehb9_popd.html)
Der Footprint von Hotbird 8 & 9:
(http://www.eutelsat.com/satellites/coverage/downlink/13ehb8.gif)
Technische Daten:
Satellite manufacturer: EADS-Astrium (http://www.astrium.eads.net/en/homepage)
Downlink frequencies: 10.70-12.75 GHz
Transponder bandwidth: 24, 33, 36, 47 and 50 MHz
Launch date: December 2008
Launcher: Ariane 5 ECA (http://www.esa.int/esaMI/Launchers_Access_to_Space/SEM0LR2PGQD_0.html)
Platform: Eurostar 3000 (http://space.skyrocket.de/index_frame.htm?http://www.skyrocket.de/space/doc_sat/astrium_eurostar-3000.htm)
Projected lifetime: 15 years
Orbital position: 13 degrees East
Operational transponders: 64
Also vielleicht bekommt 13 °E wieder interessante Dienste. Aber wahrscheinlich wird sich Sky viel der neuen Kapazitäten schnappen. Frühlingserwachen auf 13°E ?
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Der Satellitenbetreiber SES macht Fortschritte beim Start seines neuen NSS-9-Satelliten. Wie das Tochterunternehmen New Skies am Montag in Den Haag mitteilte, sei der künstliche Erdtrabant an Bord eines Antonow-Transportflugzeugs sicher im europäischen Raumfahrtzentrum von Kourou, Französisch-Guyana eingetroffen.
NSS-9 wurde von der Orbital Science Corporation gebaut und wird nun für den Start mit der Ariane-5-Trägerrakete vorbereitet. Der Start ist für den 12. Februar 2009 vorgesehen. Das Zeitfenster für den Start von NSS-9 auf der Ariane 5-Trägerrakete beginnt um 22.09 Uhr MEZ. NSS-9 ist für eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren vorgesehen, basiert auf dem Satellitenbus Star 2 von Orbital, hat ein Startgewicht von 2.230 Kilogramm und eine Nutzlast von 2,3 kW.
Der Satellit soll auf der Orbitalposition 183 Grad Ost stationiert werden und dort NSS-5 ablösen, für den eine Verschiebung vorgesehen ist. Er verfügt über 44 aktive C-Transponder und ist mit drei Beams ausgestattet, die auf einer Transponder-zu-Transponder-Basis miteinander verbunden werden können. Ein globaler Beam liefert eine Abdeckung der gesamten von 183 Grad Ost aus sichtbaren Erde. Ein Beam für die westliche Hemisphäre versorgt Australien, die Philippinen, Japan, China, Korea und die Pazifischen Inseln, ein Beam für die östliche Hemisphäre ist auf die USA, Hawaii und Polynesien ausgerichtet.
Quelle : http://satundkabel.magnus.de
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Neuer Astra-Satellit ist einsatzbereit
Der neue Satellit 1M des luxemburgischen Satellitenbetreibers SES Astra hat seine endgültige Orbitalposition 19,2 Grad Ost erreicht und steht ab sofort für den kommerziellen Betrieb zur Verfügung. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Der von EADS Astrium gebaute und am 5. November 2008 von Baikonur in Kasachstan gestartetete Satellit habe alle erforderlichen Hardware-Tests an Bord und der Sendefunktionen erfolgreich abgeschlossen.
Über Astra 1M sollen vor allem Dienste für den Satellitendirektempfang angeboten werden. Dazu gehört auch das hochauflösende Fernsehen (HDTV). Der Start von Astra 1M ermöglicht es dem Unternehmen, andere Satelliten auf die zunehmend wichtige Orbitalposition 23,5 Grad Ost zu verschieben.
Die Satellitenflotte von SES Astra besteht gegenwärtig aus 14 Astra- und zwei Sirius-Satelliten, die zusammen mehr als 117 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa versorgen und 2.433 analoge und digitale Fernseh- und Radiokanäle übertragen.
Quelle : http://satundkabel.magnus.de
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Bei dem europäischen Raketenbetreiber Arianespace laufen die Vorarbeiten für den ersten Raketenstart des Jahres auf Hochtouren am 12. Februar vor. Wie das Unternehmen am 29. Januar mitteilte, sollen an diesem Tag die Satelliten Hot Bird 10 von Eutelsat Communications und NSS-9 von SES New Skies mit einer Ariane 5-Rakete in den Orbit befördert werden.
Der Eutelsat-Trabant Hot Bird 10 werde bei der Mission am 12. Februar als erster der beiden Satelliten im Orbit positioniert, hieß es bei Arianespace. Er finde auf der Eutelsat-Premiumposition 13° Ost seinen Platz. NSS-9 werde befinde sich der Trägerrakete unterhalb von Hot Bird 10 platziert und werde nach dem Eutelsat-Satelliten auf die Position 183° Ost gebracht.
Eutelsat hat Hot Bird 10 von EADS Astrium bauen lassen. Nach Hot Bird 8 und Hot Bird 9 ist dies der dritte Hochleistungs-Broadcast-Satellit, der auf der Eurostar E3000-Plattform von EADS Astrium basiert.
Quelle : www.infosat.de
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Die europäische Raumfahrtgesellschaft Arianespace hat bei der EADS-Tochter Astrium 35 Trägerraketen des besonders leistungsstarken Typs Ariane 5 ECA bestellt. Der Vertrag hat einen Wert von vier Milliarden Euro. Die Fertigung werde in der zweiten Jahreshälfte 2010 beginnen, teilten Arianespace und Astrium am Montag in Paris mit.
Astrium ist Hauptauftragnehmer für das Ariane-Programm, an dem zwölf Länder beteiligt sind. Die von Astrium Space Transportation gebaute Ariane kann als einzige kommerzielle Rakete zwei Satelliten gleichzeitig im Weltraum aussetzen. Die 50,5 Meter hohe Version Ariane 5 ECA, die regelmäßig auch Satelliten für Fernsehübertragungen im Orbit aussetzt, hat eine Tragkraft von zehn Tonnen.
Beide Unternehmen haben der Finanzzeitung "La Tribune" zufolge eine Vereinbarung über die ersten zehn Raketen getroffen. Für die weiteren 25 Raketen soll eine Finanzvereinbarung vor Ende des Jahres stehen. Derzeit sind noch 14 Ariane-Raketen aus früheren Aufträgen in der Fertigung. Arianespace bietet Satellitenstarts mit Raketen des Typs Ariane, Sojus und Vega an. Bisher brachte die europäische Gesellschaft 265 Nutzladungen ins All, darunter mehr als die Hälfte der derzeit genutzten kommerziellen Satelliten.
Quelle : http://satundkabel.magnus.de
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Das Raumfahrtunternehmen Arianespace bringt Ende 2010 den Rundfunksatelliten Hispasat 1E an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete ins All. Dabei handelt es sich nach Angaben vom Mittwoch um den ersten im laufenden Jahr akquirierten Auftrag. Der Abschuss erfolgt von der Bodenstation in Kourou (Französisch-Guyana). Der 5.270 Kilogramm schwere Satellit werde von Space Systems/Loral auf Basis der Technikplattform LS 1300 konstruiert und habe eine Lebenserwartung von 15 Jahren, hieß es.
Den Angaben zufolge verfügt Hispasat 1E über 53 aktive Ku-Band-Transponder und soll im geostationären Orbit auf der 30 Grad West positioniert werden. Es handelt sich bereits um den sechsten spanischen Satelliten, den Arianespace ins All befördert. Noch in diesem Jahr soll Hispasats Amazonas-2 von Kourou aus seine Reise in die Erdumlaufbahn antreten.
Quelle: Sat + Kabel (http://satundkabel.magnus.de/satellit/artikel/arianespace-schiesst-2010-spanischen-tv-satelliten-hispasat-1e-ins-all.html)
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Kourou, Französich-Guayana - Die europäische Raumfahrtgesellschaft Arianespace hat den Start der beiden TV-Satelliten "Hotbird-10" von Eutelsat und "NSS-9" von SES New Skies für morgen bestätigt.
Wie Arianespace gestern Nacht mitteilte, wurde der technische Countdown bereits erfolgreich absolviert. An Bord der Rakete "Ariane-5" befinden sich außerdem zwei 120 Kilogramm schwere Mikrosatelliten aus Frankreich, die für Überwachungsaufgaben vorgesehen sind.
Eutelsats "Hotbird-10" soll auf der unternehmenseigenen Position 13 Grad Ost positioniert werden und ist für die Fernsehübertragung vorgesehen. Der Satellit basiert auf der Plattform Astrium's Eurostar 3 000 von EADS und ist identisch mit der Plattform des Satelliten "Hotbird-9". "NSS-9" ist als Telekommunikationssatellit vorgesehen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Paris, Frankreich - Der Satellit NSS-9 ist gestern Abend (23.09 Uhr MEZ) an Bord einer Ariane-5-ECA-Rakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) erfolgreich ins All gestartet.
Dies teilt das Unternehmen SES New Skies mit. Etwa 32 Minuten nach dem Start trennte sich der Satellit von der Ariane-5-Trägerrakete und wurde auf seine vorübergehende geostationäre Umlaufbahn gebracht. Erste Signale von NSS-9 empfing eine Kontrollstation in Uralla, Australien, bereits um 0.07 Uhr MEZ.
(http://www.digitalfernsehen.de/news/img/4175648_7fef1a27a7.jpg)
Der Satellit NSS-9 wurde von der Orbital Science Corporation gebaut und von Arianespace an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete gestartet. NSS-9, der von SES Satellite Leasing Limited in Auftrag gegeben wurde, ist der 40. Satellit in der globalen Flotte der SES-Gruppe. Der Kommunikationssatellit soll künftig Telekommunikationsdienste für Menschen und Unternehmen rund um die Welt zur Verfügung stellen.
Der Satellit soll SES zufolge einer Vielzahl an Kunden nahtlose Kontinuität auf der wichtigen Orbitalposition 183 Grad Ost bieten. Zugleich wird der Satellit NSS-5 für neue Märkte und neue Aufgaben verfügbar. Rob Bednarek, Präsident und Geschäftsführer von SES Americom-New Skies, gab zudem bekannt, dass SES spätestens im dritten Quartal dieses Jahres für den Start des Satelliten NSS-12 an Bord einer weiteren Ariane-5-Trägerrakete nach Kourou zurückkehren wird.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Eutelsat Communications hat am 13. Februar den erfolgreichen Start des Satelliten Hot Bird 10 mit einer Ariane 5 ECA Trägerrakete vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana aus gemeldet.
Giuliano Berretta, Chairman und CEO Eutelsat, kommentierte: „Der erfolgreiche Start von Hot Bird 10 markiert einen weiteren Schritt vorwärts in unserem umfangreichen In-Orbit Investitionsprogramm 2008-2011. Als baugleicher Satellit wie Hot Bird 8 und der kürzlich gestartete Hot Bird 9 ist dieser Teil unseres In-Orbit Sparring Programms für die von uns betriebenen 102 Transponder 2 auf der Hot Bird Position, über die fast 1.100 TV-Kanäle an mehr als 120 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa, Nordafrika und im Mittleren Osten übertragen werden. Mit der Inbetriebnahme von Hot Bird 9 in der nächsten Woche fügen wir dieser Position bereits einen neuen Sparring-Abschnitt zu und machen 13° Ost zu einer der führenden TV-Positionen hinsichtlich der Sicherheitsreserven im Orbit.“
Mit der bevorstehenden Inbetriebnahme von Hot Bird 9 kann Eutelsat seine Strategie der Optimierung der Ressourcen im Orbit fortsetzen. So wird Hot Bird 10 zunächst vor seiner eigentlichen Mission auf 13° zunächst auf der für den Mittleren Osten wichtigen TV-Position 7° West eingesetzt.
Eutelsat hatte dort den Übertragungsbetrieb im Jahr 2006 mit dem Satelliten Atlantic Bird 4 aufgenommen, der neben zwei Satelliten des ägyptischen Betreibers Nilesat kopositioniert wurde. Als Ersatz für Atlantic Bird 4 erhöht Hot Bird 10 die Eutelsat Ressourcen auf dieser Position signifikant. Der Eutelsat Ausbauplan für 7° tritt Mitte 2011 mit dem Hochleistungssatelliten Atlantic Bird 4-R in seine dritte Stufe, dessen Bau die Gruppe in Kürze in Auftrag geben will.
Giuliano Berretta ergänzte: „Dynamisches Management unserer Ressourcen ist ein Markenzeichen von Eutelsat. Es versetzt uns in die Lage, den Ausbau mit Sicherheit zu kombinieren und außergewöhnlich schnell auf schnell wachsende Märkte reagieren zu können. Der Einsatz von Hot Bird 10 auf 7° West bestätigt erneut diese Strategie. Dieser ermöglicht es uns, Eutelsat weiterhin in dynamisch expandierenden Märkten im Mittleren Osten in engere Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner in dieser Region zu verankern.“
Die Ariane 5 ECA Startrakete mit dem 4,9 Tonnen schweren Hot Bird 10 hob, wie in Digitalmagazin berichtet, gegen 19:09 Uhr Ortszeit in Französisch-Guyana am 12. Februar ab. Der Satellit trennte sich 26 Minuten nach dem Start von der Rakete. Es folgen nun notwendige Flugmanöver und Tests im Orbit, die vom Eutelsat Kontrollzentrum in Rambouillet in der Nähe von Paris aus kontrolliert werden. Dieses greift dabei auf ein weltweites Netzwerk an Bodenstationen zurück.
Mit drei Antriebsstößen in den kommenden zehn Tagen wird Hot Bird 10 in den Orbit gebracht. Danach finden eine Reihe von Tests statt, bevor der Satellit auf 7° West manövriert wird und dort seinen Betrieb aufnimmt.
Quelle : www.infosat.de
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Die Europäische Weltraumagentur (ESA) hat am heutigen Montag in Darmstadt Pläne zum Aufbau eines eigenen Überwachungszentrums für Weltraumschrott vorgestellt. Müssen die Europäer bei Planungen von Flugbahnen ihrer Raumkörper bislang auf Daten der USA zugreifen, soll künftig ein eigenes Netz von Messstationen betrieben werden, die Objekte ab einer Größe von 10 Zentimetern erfassen können. Und davon gibt es mehr als genug: Das Joint Space Operations Center des United States Strategic Command verfolgt derzeit über 18.500 einzelne Stücke, die sich auf verschiedenen Umlaufbahnen tummeln. Insgesamt sollen rund 600.000 Objekte die Erde umkreisen.
(http://www.heise.de/bilder/132663/0/1)
"Man muss in der Beobachtung noch sehr viel mehr tun", erklärte der Leiter der für Weltraummüll zuständigen ESA-Abteilung, Jean-François Kaufeler. Es seien präzisere Daten nötig, um Kollisionen zu vermeiden. Bei einer internationalen Konferenz wollen sich in Darmstadt vom 30. März bis zum 2. April nun zunächst Fachleute über das Thema austauschen. Als Resultat einer europäischen Initiative soll die ESA dann in einigen Jahren das All eigenständig überwachen können. Ein Zusammenprall selbst mit einem lediglich 1 Zentimeter großen Stück stelle ein Risiko für die auf selber Höhe fliegenden ESA-Satelliten dar, sagte der Leiter des ESA-Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC), Gaele Winters.
Neuer Weltraumschrott wurde in der vergangenen Woche bei einem Zusammenstoß zwischen einem ausrangierten russischen Militärsatelliten (Cosmos-2251) und einem Satelliten aus der Flotte des Sat-Telefon-Betreibers Iridium freigesetzt. Die beiden Satelliten waren rund 800 Kilometer über Sibirien kollidiert. Hieß es zunächst, sowohl Cosmos-2251 als auch Iridium 33 seien bei dem Zusammenprall zerstört worden, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax heute, beide Satelliten seien "praktisch noch intakt". Der Aufprall sei höchstwahrscheinlich nicht frontal sondern tangential erfolgt, weshalb die ursprünglich genannte Zahl von 600 neuen Weltraumschrott-Teilen deutlich nach unten korrigiert werden müsse.
Quelle : www.heise.de
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Betzdorf, Luxemburg - Kaum hat der Satellit Astra 1M seinen Dienst auf 19,2 Grad Ost aufgenommen, wechselt nun der alte Satellit Astra 1G seine Orbitalposition und teilt diese künftig mit Astra 1E und Astra 3A auf 23,5 Grad Ost.
Laut dem Branchendienst "Satcesc" bedienen diese drei Satelliten den zentraleuropäischen Markt. Konkret soll Astra 1G künftig den Satelliten Astra 1E ersetzen und Kapazitäten für den tschechischen, slowakischen, niederländischen und belgischen TV-Markt über die Sat-Plattformen CS Link, Sky Link, Canal Digitaal Satelliet und TV Vlaanderen bereitstellen.
Der Orbiter Astra 1G wurde Anfang Dezember 1997 ins All geschossen. Seine maximale Lebensdauer wurde damals auf 14 Jahre geschätzt. Nachdem Astra 1G seine neue Position auf 23,5 Grad Ost bereits eingenommen hat, sollen nun alle Programme, die über den Transponder des Satelliten Astra 1E verbreitet werden, nach und nach zu Astra 1G verschoben werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Paris - Der neue Satellit Hot Bird 9 soll bereits heute vom französischen Satellitenbetreiber Eutelsat in Betrieb genommen werden.
Hot Bird 9 wurde im September zusammen mit Eutelsat W2M an Bord einer Ariane 5 ins Weltall befördert. Nachdem im Januar intensive Tests des Satelliten auf 1,5 Grad Ost durchgeführt wurden, transferierte der Satellitenbetreiber den neuen Erdtrabanten in den letzten Tagen auf seine endgültige Position 13 Grad Ost.
Hot Bird 9 wird dort den Satelliten Hot Bird 7A komplett ablösen und zusätzlich Backupkapazität bereitstellen. Mit der Transponderumschaltung vom Hot Bird 7A auf Hot Bird 9 soll bereits in den kommenden Stunden begonnen werden. Für den Zuschauer ändert sich dabei allerdings nichts, da die Frequenzen 1:1 übernommen werden. Somit muss keine neue Sendersuche oder gar keine Kanalsortierung vorgenommen werden.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme von Hot Bird 9 wird Hot Bird 7a die Reise auf eine neue Position antreten. Der im März 2006 gestartete Satellit wird künftig die Position 9 Grad Ost besetzen und hier Eurobird 9 ablösen. Zu diesem Zweck wird der Satellit auch in Eurobird 9A umbenannt. Ziel ist es, die vor zwei Jahren von Eutelsat in Betrieb genommene Orbitposition weiter auszubauen.
Zu einem der größten Pakete welches von Eurobird 9A übertragen wird, gehört der Kabelkiosk von Eutelsat. Das derzeit noch auf den Position 9 Grad Ost und 8 Grad West verstreute Paket wird am März komplett auf neun Grad Ost gebündelt. Zudem können über die Orbitposition neun Grad Ost auch eine reihe fernöstlicher Sender sowie die frei empfangbaren HDTV-Sender Melody Zen, Luxe TV HD und Fashion TV HD empfangen werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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[vo] Berlin/Luxemburg - Langfristig will SES Astra, ein Unternehmen der SES-Gruppe, sämtliche auf 23,5 Grad Ost vorhandene Kapazität ersetzen und damit auf dieser Orbitalposition Kapazität für mindestens 15 Jahre sichern.
Bis zum Ende des Jahres soll die Orbitalposition 23,5 Grad Ost durch den Start des Satelliten Astra 3B gestärkt werden, berichtet SES Astra heute in einer Pressemitteilung. Der moderne Satellit, der zur Zeit von EADS Astrium in Toulouse gebaut wird und über 52 Transponder verfügt, ist auf die Übertragung von Direct-to-Home-Diensten (DTH) und Zwei-Wege-Breitbanddiensten für ganz Europa ausgelegt, berichtet SES Astra.
"Astra 3B wird mehr Flexibilität auf 23,5 Grad Ost ermöglichen. Langfristig wird der Satellit sämtliche auf 23,5 Grad Ost vorhandene Kapazität ersetzen und damit auf dieser Orbitalposition Kapazität für mindestens 15 Jahre sichern", so der Satellitenanbieter.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de
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ESA und NASA arbeiten zusammen
Jupiter macht das Rennen: Die Raumfahrtbehörden NASA und ESA haben entschieden, als nächste milliardenschwere Roboter-Mission gemeinsam die vier größten Monde des Planeten zu erforschen. Eine andere ins Auge gefasste Expedition zur Erkundung der größten Saturn-Monde Titan und Enceladus soll zwar weiter "hohe Priorität" haben, aber nicht den Vorrang, wie die NASA am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Vertreter der US-Behörde und der Europäischen Raumfahrt-Agentur hätten nach sorgfältiger Prüfung beider Projekte bei einem Treffen in Washington entschieden, dass die Jupiter-Mission technisch am besten zu realisieren sei.
Allerdings ist es bis zur Verwirklichung noch ein weiter Weg. So muss die Finanzierung - schätzungsweise 2,5 bis drei Milliarden US-Dollar (1,9 bis 2,4 Milliarden Euro) - erst noch gesichert werden, wie etwa die "Washington Post" am Donnerstag berichtete. Die NASA selbst erklärte, dass beide Behörden "mehrere weitere Schritte unternehmen" und detaillierte Studien machen müssten, bevor die Mission offiziell in die Wege geleitet werden könne.
Jupiter-Monde Europa und Ganymed im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt der angestrebten Mission mit je einer Sonde der NASA und der ESA sollen die Jupiter-Monde Europa und Ganymed stehen. Geplant ist bisher ein Start des Duos im Jahr 2020. Nach dem Erreichen des Jupiter nach sechs Jahren sollen die Sonden dann die Monde Europa, Ganymed, Io und Callisto ins Visier nehmen. Wiederum zweieinhalb Jahre später soll die NASA-Sonde in eine Umlaufbahn um Europa einschwenken, ihr ESA-"Bruder" in einen Orbit um Ganymed.
Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems und darüber, ob jenseits der Erde Leben im Universum existiert. Astronomen vermuten, dass Europa und Ganymed unterirdische Ozeane haben - eine mögliche "Heimat" für Mikroorganismen. Ganymed, der größte Mond unseres Sonnensystems, fasziniert die Wissenschaft außerdem wegen seines eigenen, im Innern erzeugten magnetischen Feldes.
Quelle : SAT + KABEL
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Unterföhring - Der Newsletter rund um den digitalen Satellitenempfang von Astra Deutschland, Astrainsider, hat ein neues Gesicht.
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Der Astrainsider informiert über aktuelle Trends in der Welt des digitalen Satellitenempfangs sowie über neue TV- und Radiokanäle, die via Astra-Satellit zu empfangen sind. Außerdem bietet der Astra-Newsletter seinen Lesern die Möglichkeit einer interaktiven Beteiligung.
Astrainsider informiert über Neuigkeiten auf Astra 19,2 Grad Ost, sodass man seine Lieblingssender immer auf dem "Schirm" hat. Ob News aus der TV-Landschaft, Programm-Highlights, Senderwechsel oder aktuelle Umfragen - die Leser von Astrainsider sind immer auf dem aktuellen Stand und verpassen keine Änderung im Satelliten-Angebot von Astra Deutschland.
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Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die machen ritschi arbeitslos ;D
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Eurobird 9A ist auf Sendung
Der auf die Orbitalpostion 9 Grad Ost verschobene Satellit Hotbird 7A hat unter seinem neuen Namen Eurobird 9A am Dienstag den offiziellen Sendebetrieb aufgenommen. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des am 20. Dezember 2008 ins All beförderten Hotbird 9 auf 13 Grad Ost in der vergangenen Woche hatte Hotbird 7A die Reise zu seinem neuen Bestimmungsort angetreten und löst dort den Vorgänger Eurobird 9 ab. Damit erhöht sich die Kapazität zugleich von 20 auf 38 Transponder.
Wie Eutelsat Communications mitteilte, sei die Verlagerung von 175 Fernsehkanälen und 25 Radiosendern auf Eurobird 9A ohne technische Schwierigkeiten bereits um 1.00 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit abgeschlossen worden und sei in enger Abstimmung mit Kunden und Uplink-Dienstleistungen vollzogen worden. Wichtigste Kunden auf 9 Grad Ost sind die Plattformen Hello HD (Ungarn), Platforma DV (Russland) und Roots Global (Indien).
Quelle: Sat + Kabel
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Luxemburg - SES Astra, eine Gesellschaft der SES-Gruppe, hat heute bekannt gegeben, dass der Satellit Astra 2C von seiner bisherigen Orbitalposition 28,2 Grad Ost auf 31,5 Grad Ost verschoben wird.
Astra 2C wird im April 2009 auf 31,5 Grad Ost verschoben, wo er etwa ein Jahr lang bleiben wird, berichtet SES Astra heute in einer Pressemitteilung. Die über 28,2 Grad Ost ausgestrahlten Dienste sollen in dieser Zeit von den anderen Satelliten auf dieser Position übernommen werden. Astra 2C wird auf 31,5 Grad Ost über 24 BSS-Transponder verfügen und damit die Fortsetzung der Vermarktung dieser Orbitalposition erlauben.
Nach dem Launch von Astra 3B im vierten Quartal 2009 und der Inbetriebnahme des neuen Satelliten wird ein anderer Satellit auf 31,5 Grad Ost versetzt werden. Dies wird Astra 2C die Rückkehr auf 28,2 Ost und die Bereitstellung zusätzlicher Kapazität auf dieser Orbitalposition ermöglichen, berichtet der Satellitenbereiber.
"Mit dem Wechsel von Astra 2C bekräftigen wir unser starkes Engagement für die Weiterentwicklung von 31,5 Grad Ost zu einer insbesondere für Mittel- und Osteuropa wichtigen Position", so Ferdinand Kayser, Präsident und CEO von SES Astra. "Dank der grossen Flexibilität unserer Satellitenflotte kann Astra 2C nach dem Start von Astra 3B auf seine alte Position zurückkehren, so dass wir dem Wachstum des britischen Marktes, insbesondere der steigenden Nachfrage nach HD-Übertragungen, gerecht werden können."
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Nach dem Crash zweier Satelliten im Februar wird an diesem Donnerstag das erste kartierte Bruchstück in der Erdatmosphäre verglühen. Das Fragment 1993-036PX des russischen "Kosmos"-Satelliten sei vermutlich nur zentimetergroß und bedeute keine Gefahr für Menschen am Erdboden, berichtete der Internetdienst "Spaceweather" unter Berufung auf das US-Militär. "Kosmos 2251" war am 10. Februar rund 800 Kilometer hoch über Sibirien mit dem US-Satelliten "Iridium 33" kollidiert und zerborsten (SAT+KABEL berichtete). Bislang hat das US-Militär 355 Bruchstücke des russischen Trabanten geortet und 159 des amerikanischen.
Nach Auskunft des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wären solche verglühenden Trümmer nachts als helle Sternschnuppen zu sehen. Die Umlaufbahnen der "Kosmos"-Bruchstücke verlaufen allerdings schräg über den Atlantik und über den Pazifik. Die "Iridium"-Trümmer kreisen über Asien, Südamerika, dem Atlantik und dem Pazifik. Die nächsten Fragmente sollen am 28. und am 30. März verglühen.
Quelle : SAT + KABEL
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Wie hoch ist der Mount Everest? Auf diese Frage gibt es bis heute keine genaue Antwort, aber ein neuer europäischer Satellit soll sie lösen helfen - und viele andere Rätsel der Geographie durch ein ganz besonderes Messverfahren aufklären.
Satelliten gewinnen nur selten einen Preis für ihr schickes Design. Meistens handelt es sich um unförmige Kisten, die mit großen Mengen reflektierender Schutzfolie verpackt wurden. Schließlich sollen die fliegenden Gerätschaften ihre jeweiligen Aufgaben besonders gut erfüllen - und nicht das Auge erfreuen. Mit dem europäischen Satelliten "Goce" ("Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer") startet nun aber ein Exemplar ins All, das durchaus als ansehnlich durchgehen kann.
Doch auch hier folgt die Form aus der Funktion. Der mit bläulich schimmernden Solarzellen beklebte Satellit erinnert von weitem an eine riesige Pfeilspitze. Die fünf Meter lange, aerodynamische Struktur ist nötig, weil sich der künstliche Erdebegleiter in einem, zumindest für Satelliten, extrem niedrigen Orbit bewegen soll. In gerade einmal in 265 Kilometern Höhe wird "Goce", wenn alles gut geht, auf einer polaren Umlaufbahn kreisen.
Aus seiner besonders erdnahen Position soll der Satellit das Schwerefeld unseres Planeten mit einer bisher ungekannten Präzision messen - denn das ist keinesfalls überall gleich. Und je näher man dran ist, desto besser lassen sich die feinen Unterschiede nachweisen. "Man wird kleinere Strukturen im Gravitationsfeld der Erde sehen als bei jedem Experiment zuvor", verspricht Reiner Rummel von der TU München im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Der Geoforscher leitet dort am Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie das deutsche "Goce"-Projektbüro.
Ein in Großbritannien gebautes Ionentriebwerk wird den Satelliten auf Kurs halten. Mindestens einmal alle acht Tage muss es gezündet werden, damit "Goce" nicht durch die Reibung der Restatmosphäre abstürzt. Auch die Stärke des Sonnenwindes spielt eine wichtige Rolle. Bei Bedarf stößt der Antrieb Xenon-Ionen mit einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Sekunde aus, um den Satelliten wieder auf eine höhere Bahn zu heben. Allerdings dürfte der mit 40 Kilogramm des Edelgases beladene Tank nach 20 Monaten leer sein. Bis dahin muss das fliegende Observatorium seinen Auftrag erfüllt haben.
Schwebende Gewichte aus Platin und Rhodium
Neben der extrem niedrigen Umlaufbahn soll ein ganz besonderes Messverfahren für die versprochene Genauigkeit sorgen, die sogenannte Gravitationsgradiometrie. "Wenn man es bildlich darstellen will, dann gibt es innerhalb des Satelliten sozusagen noch einmal sechs einzelne Satelliten", erklärt Forscher Rummel. In einer speziellen Versuchsanordnung werden 300 Gramm schwere Gewichte aus einer Platin-Rhodium-Legierung mit Hilfe von elektrischen Feldern in der Schwebe gehalten, bei einer konstanten Temperatur, die nicht einmal um ein Tausendstel Grad schwanken darf.
Selbst bei kleineren Schwankungen im Schwerefeld der Erde werden diese einzelnen Testmassen unterschiedlich stark beschleunigt - ein Effekt, den die Sensoren des Satelliten messen können. Damit es dabei keine Verfälschungen gibt, sind die zur Stromversorgung nötigen Solarzellen direkt auf das Gehäuse von "Goce" geklebt worden. Denn selbst an Auslegern mit Solarpanels, wie man sie von anderen Raumfahrzeugen kennt, würde die Gravitation der Erde zerren. Weitere Positionsinformationen holt sich der Satellit außerdem von seinen kosmischen Nachbarn des Navigationssystems GPS.
In den vergangenen Jahren hatten bereits die Missionen " Champ" und " Grace" Karten des Schwerefelds unseres Planeten geliefert, jeweils mit entscheidender Beteiligung deutscher Forscher. Dabei konnten die Wissenschaftler unter anderem Anomalien am Himalaya und im Nordatlantik nachweisen. Dort ist der Einfluss der Erde besonders stark.
"Goce" soll nun aber noch deutlich präzisere Daten liefern. "Es geht zum Beispiel um Strukturen im Ozean, die bisher verschwommen waren", erklärt Reiner Rummel. Im kommenden Frühjahr erwartet der Forscher die erste Erdkarte des Satelliten, die von zehn in einem Verbund zusammengeschlossenen Instituten gemeinsam erstellt werden soll.
Mit ihrer Hilfe wollen Forscher zum Beispiel die Wasserzirkulation in den Weltmeeren noch besser als bisher erforschen. Dabei geht es unter anderem um das Schicksal des Golfstroms, der mit seinem Wärmetransport dafür sorgt, dass Europa überhaupt in der derzeitigen Form bewohnbar ist. Auch bei der genauen Bestimmung der Höhe des Mount Everest kann "Goce" helfen.
Die entscheidenden Beobachtungen wird der neue Satellit aber nicht selbst machen. Er interessiert sich nicht für dynamische Veränderungen des Gravitationsfeldes. Stattdessen liefert er sozusagen eine verlässliche Nulllinie, an der sich die Wissenschaftler bei der Auswertung der Daten von anderen Satelliten, geliefert etwa von Laser-Altimetern, orientieren können. Auch bei der Verbesserung von Modellen zur Erdbebenvorhersage und der Beobachtung des weltweiten Meeresspiegelanstiegs sollen die Referenzdaten von "Goce" helfen.
Mehrfach hatte die Esa den Starttermin des Satelliten in den vergangenen drei Jahren verschieben müssen, zunächst wegen Problemen mit dem extrem sensiblen Gravitationsmessgerät, später bereitete den Technikern dann auch noch die Trägerrakete Sorgen. Nun soll die russische "Rockot", eine umgebaute frühere Interkontinentalrakete, am kommenden Montag vom russischen Startplatz Plessezk abheben.
Bei der europäischen Weltraumbehörde hofft man darauf, dass "Goce" nicht das Schicksal des Esa-Satelliten "CryoSat" teilen wird. Wegen eines Softwarefehlers in einer "Rockot"-Rakete war sein Start im Herbst 2005 buchstäblich ins Wasser gefallen. Der Erdbeobachter versank in der eisigen Lincolnsee zwischen Grönland und dem Nordpol. Im kommenden Jahr soll ein Ersatzsatellit starten. Wie "Goce" gehört auch "CryoSat 2" zum Programm "Earth Explorer", mit dem die Europäer insgesamt ein halbes Dutzend Erdforschungssatelliten auf den Weg bringen wollen.
Quelle : www.spiegel.de
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Am morgigen Montagnachmittag um 15:21 Uhr will die ESA vom Raketenstartplatz Plessezk nördlich von Moskau den Satelliten GOCE in die Erdumlaufbahn befördern. GOCE steht für "Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer". Herzstück des Satelliten ist ein Gradiometer, der Abweichungen des Schwerefelds der Erde in bisher nicht gekannter Genauigkeit und Auflösung ermitteln kann. Das Ergebnis ist ein sogenannter Geoid, anhand dessen man Abweichungen im Schwerepotenzial der Erde, etwa durch Dichteanomalien im Erdmantel, feststellen kann. Genaue Daten des Geoids sind bespielsweise für Ozeanografen wichtig, weil es als Referenz für die Messung des Meeresspiegels dient. Die rein geographische Vermessung taugt dafür nicht, da die ungleichmäßige Masseverteilung im Erdinneren Abweichungen der Höhe der Erdoberfläche von bis zu rund 100 Metern von der Idealform hervorruft.
GOCE kreist in einer Höhe von nur 260 Kilometern um die Erde, um aus möglichst geringer Distanz messen zu können. In dieser Höhe befindet sich der Satellit aber bereits am Rand der Erdatmosphäre. Er ist deshalb aerodynamisch geformt, um die Bremswirkung der Ionosphäre zu minimieren. Ein Ionentriebwerk mit geringem Vortrieb, aber dafür langer Brenndauer gleicht die Bremswirkung der Atmosphäre aus. Fällt dieses aus, haben die Forscher nur acht Tage Zeit das Problem zu beheben. Danach ist ein Absturz des Satelliten nicht mehr zu verhindern. Bei hoher Sonnenaktivität muss die Bahnhöhe angehoben werden, da dann die Dichte der Ionosphäre und damit die Bremswirkung ansteigt.
Der Satellit hat ungefähr Masse und Maße eines Autos: Er wiegt rund 1100 Kilogramm und ist 5,30 Meter lang. Die Umlaufbahn des Satelliten führt in der Nähe der Pole vorbei und ist sonnensynchron, damit der Satellit möglichst selten im Erdschatten fliegt. Dennoch kann GOCE nicht immer messen – im ungefähr einem Drittel des Jahres reicht die Sonneneinstrahlung dafür nicht aus. In diesen Dunkelphasen wird die Bahnhöhe angehoben, um Treibstoff zu sparen. Genau die Unregelmäßigkeiten im Schwerefeld, die GOCE messen soll, beeinflussen natürlich auch seine eigene Bahn. Die Position des Satelliten wird per GPS und über Laserentfernungsmessungen von der Erde aus präzise erfasst und ausgewertet.
GOCE ist der erste von einer ganzen Serie von Earth-Explorer-Satelliten, die die Europäische Raumfahrtagentur ESA in diesem und in den kommenden Jahren starten will. SMOS, der im Sommer starten soll, misst den Feuchtigkeitsgehalte des Erdbodens und den Salzgehalt des Meeres. Im Spätherbst folgt CryoSat-2 zur Messung der Dicke von Eisdecken. Weitere Messsonden in den kommenden Jahren sollen beipielsweise Datenmaterial für das Strahlungsgleichgewicht der Erde oder für dynamische Prozesse in der Atmosphäre liefern.
Quelle : www.heise.de
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Der für kurz vor halb vier am heutigen Nachmittag geplante Start des europäischen Erdbeobachtungssatelliten GOCE ist wenige Sekunden vor Zündung der Triebwerke der russischen Trägerrakete abgebrochen worden. Laut BBC löste sich am Raketenstartplatz Plessezk rund 800 Kilometer nördlich von Moskau ein Service-Turm nicht korrekt von der Rakete, weshalb der Countdown kurz vor dem geplanten Lift-off gestoppt werden musste. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti soll am morgigen Dienstag ein neuerlicher Startversuch unternommen werden.
Der "Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer" (COCE) soll Abweichungen des Schwerefeldes der Erde in bisher nicht gekannter Genauigkeit und Auflösung ermitteln. Um diese Gravitationsunterschiede möglichst exakt messen zu können, wurde eine sehr niedrige Umlaufbahn in lediglich 250 bis 260 Kilometern Höhe gewählt, die sich mit einer Trägerrakete der leichten Klasse vom Typ Rockot erreichen lässt. Der eigentlich schon für September 2008 geplante Start musste damals wegen Problemen mit dem Leit- und Navigationssystem der Trägerrakete um ein halbes Jahr verschoben werden.
Quelle : www.heise.de
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Im zweiten Anlauf ist eine russische Trägerrakete mit einem Klima-Satelliten der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA in die Erdumlaufbahn gestartet.
Das teilten die zuständigen Militärs am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit. Der Satellit GOCE soll im Auftrag der ESA wichtige Daten für Ozeanographie, Geophysik und Klimaforschung liefern. Der erste Versuch war am Montag auf dem nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk misslungen, weil sich die Halterung kurz vor dem Start nicht automatisch löste.
Quelle : SAT + KABEL
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Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES hat seinen Mitte Februar ins All beförderten Satelliten NSS-9 auf der Orbitalposition 183 Grad Ost am Dienstag offiziell in Betrieb genommen. Der gesamte Datenverkehr von NSS-5 sei erfolgreich auf NSS-9 umgeschaltet worden, teilte das Tochterunternehmen SES Americom-New Skies am Abend mit. Der Vorgänger solle in Kürze "neue Aufgaben in neuen Märkten" übernehmen, hieß es weiter.
NSS-9 verfügt über 44 aktive C-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 36 MHz und ist mit drei Ausleuchtzonen ausgestattet, die auf einer Transponder-zu-Transponder-Basis miteinander verbunden werden können: Eine globale Ausleuchtzone liefert eine Abdeckung der gesamten von 183 Grad Ost sichtbaren Erde; eine Ausleuchtzone für die westliche Hemisphäre versorgt Australien, die Philippinen, Japan, China, Korea und die Pazifischen Inseln. Eine weitere Ausleuchtzone für die östliche Hemisphäre ist auf die USA, Hawaii und Polynesien ausgerichtet. NSS-9 ist für eine Mindestbetriebszeit von 15 Jahren ausgelegt.
Gemeinsam mit dem Satelliten Hotbird 10 war NSS-9 an Bord einer Ariane5-Trägerrakete ins All befördert worden (SAT+KABEL berichtete). CEO Rob Bednarek sprach von einem "Meilenstein", da es sich um den ersten Satelliten handele, der von New Skies seit der Zugehörigkeit zur SES-Firmengruppe in Auftrag gegeben und in Betrieb genommen wurde. In den kommenden beiden Jahren soll die Americom-New Skies-Bestand von derzeit 25 auf 29 Satelliten erweitert werden. NSS-9 ist der 40. Satellit der weltweiten Flotte von SES.
Quelle: Sat + Kabel
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Paris - Der neue europäische Umweltsatellit GOCE hat in mehr als 270 Kilometern Höhe mit dem Sammeln von Daten über das Schwerefeld der Erde begonnen.
Wissenschaftler erhoffen sich von der 300 Millionen Euro teuren Mission unter anderem wichtige Informationen für die Erforschung des Meeresspiegels und seiner Schwankungen. GOCE soll ein detailgenaues Bild vom Schwerefeld der Erde ermöglichen und dabei erstmals die Oberflächenzirkulation der Weltmeere ableiten.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bislang gesehen haben", sagte Projekt-Manager Danilo Muzi am Mittwoch in Paris. Im Sommer sollten alle Geräte an Bord perfekt eingestellt sein.
Geophysikern soll die Mission einen "Blick" ins Erdinnere ermöglichen. In diesem Bereich können wesentliche Beiträge zum Verständnis der kontinentalen und ozeanischen Erdkruste erwartet werden, heißt es vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Zudem sollen die Daten Erkenntnisse über die Dicke des Eises auf den Polarmeeren, die Beschaffenheit des Meeresbodens sowie die Dichte der großen Eisschilde liefern.
Die Rohdaten von GOCE werden im nordschwedischen Kiruna empfangen. Aufbereitet und archiviert werden sie unter anderem am italienischen ESA-Standort ESRIN. Ein GOCE-Projektbüro an der Technischen Universität München soll die etwa 20 Nutzergruppen in Deutschland koordinieren und über die Mission informieren. Der Satellit GOCE war Mitte März an Bord einer russischen Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gestartet.
Die Abkürzung GOCE steht für Gravity Field and Steady- State Ocean Circulation Explorer.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Satellitenbetreiber SES hat Astra 5A am Mittwochabend offiziell in Rente geschickt. Das Unternehmen bestätigte in Luxemburg die Stillegung nach einem technischen Zwischenfall im Januar diesen Jahres. Ein Team technischer Experten und Ingenieure habe den Satelliten erfolgreich aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Erdentfernung entfernt und auf eine höhere Position verschoben.
Astra 5A stand auf der Orbitalposition 31,5 Grad Ost und war im November 1997 unter dem Namen Sirius 2 auf 5 Grad Ost gelauncht worden. Insgesamt verfügt der Satellit über 13 Transponder auf dem pan-europäischen Beam und 13 Transponder für die übrigen Verbreitungsgebiete. Als Ersatz soll in Kürze Astra 2C von seiner bisherigen Orbitalposition 28,2 Grad Ost auf 31,5 Grad Ost verschoben werden. 2C soll dort etwa ein Jahr lang ausharren, die bisher von ihm auf 28,2° Ost übertragenen Programme werden von den anderen Erdtrabanten auf dieser Position übernommen. Der Satellit verfügt über 24 Transponder.
Im Falle eines erfolgreich absolvierten Starts des neuen Astra 3B im vierten Quartal und dessen Inbetriebnahme wird laut SES ein anderer Satellit auf 31,5 Grad Ost verschoben, 2C kehrt dann wieder auf seine ursprüngliche Position zurück, um Großbritannien mit TV-Sendern zu versorgen.
Quelle : SAT+KABEL
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Sechs aus 8413: Die Europäische Raumfahrtagentur Esa hat ihre neuen Astronauten-Kandidaten vorgestellt. Möglicherweise wird einer von ihnen einmal der erste Europäer auf dem Mond sein. Auch ein Deutscher darf sich darauf Hoffnungen machen.
Paris - "Die neuen Astronauten werden Schritt für Schritt Europas neue Repräsentanten im Weltraum", sagte Esa-Chef Jean-Jacques Dordain bei der Vorstellung der sechs neuen Kandidaten am Mittwochnachmittag. "Wir sind an einem Wendepunkt der Esa-Raumfahrtaktivitäten." Insgesamt 8413 ernsthafte Bewerbungen hatte es auf die Ausschreibung gegeben. Rund ein Fünftel von ihnen kam aus Deutschland.
Einer der 1798 deutschen Bewerber, der Hamburger Geophysiker Alexander Gerst, 33, hat nun das Rennen gemacht. Der Vulkanexperte ist der einzige Wissenschaftler in der Gruppe. Sein Großvater, ein Funkamateur, habe vor 27 Jahren seine Begeisterung für das All geweckt, berichtete Gerst bei seiner Vorstellung. Er habe seine Worte damals zum Mond gefunkt, von wo aus sie mit Verzögerung wieder zur Erde zurückgekehrt seien.
Gerst stammt aus Künzelsau in Baden-Württemberg. Er hat an der Universität Karlsruhe und im neuseeländischen Wellington studiert. Auch für seine Dissertation hat er sich in ferne Regionen aufgemacht: In der Antarktis untersuchte er die Frühphase von Eruptionen am Mount Erebus.
"Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag"
"Ich freue mich über die Auswahl von Alexander Gerst als Mitglied des europäischen Astronautenteams", erklärte Johann-Dietrich Wörner, der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. "Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag." Gerst stehe in der langen Tradition erfolgreicher deutscher Kosmonauten und Astronauten (siehe Fotostrecke): "Von Sigmund Jähn bis Thomas Reiter haben die Deutschen im All immer ihren Anteil bei der Realisierung nationaler und internationaler bemannter Raumfahrtmissionen erbracht."
Neben Gerst wurden zwei Italiener, ein Däne, ein Brite und ein Franzose nominiert. Die einzige Frau in der Gruppe ist die italienische Militärpilotin Samantha Christoferetti. Sie zeigte sich bei der Vorstellung im Esa-Hauptquartier hellauf begeistert: Bis zum gestrigen Tage, so sagte sie, habe sie den zweitbesten Job der Welt gehabt. Nun trete sie den besten an, sagte Christoferetti.
Die Perspektiven sind in der Tat interessant: Die Astronauten werden zunächst für Einsätze auf der Internationalen Raumstation ISS ausgebildet, wo sie vor allem das europäische Forschungsmodul "Columbus" bevölkern sollen. Doch auch weitere Ziele sind durchaus im Bereich des Möglichen: "Sie sind alle jung genug, um mit internationalen Kollegen zum Mond zu fliegen", sagte Esa-Chef Dordain.
Im vergangenen Frühjahr hatte die Esa ihre Ausschreibung gestartet. Wer sich für den Job im All interessierte, brauchte in der ersten Stufe des Verfahrens unter anderem ein Gesundheitszeugnis für Privatpiloten und einen Hochschulabschluss - etwa in Medizin oder einer Ingenieurswissenschaft. Fließend Englisch sprechen zu können, war ein Muss, wer Russisch sprach, bekam Bonuspunkte. Auch eine Promotion oder Testpilotenerfahrung waren gern gesehen.
Politisch interessant ist die Berufung des britischen Hubschrauber-Testpiloten Timothy Peake. Denn die Briten zahlen bisher nicht in das Esa-Budget für die bemannte Raumfahrt ein. Dass Peake trotzdem nominiert wurde, könnte auch dem Wunsch der Esa-Führung entspringen, dass sich das ändern könnte. "Wenn wir Top-Kandidaten haben, können wir sie nicht zurückweisen - noch nicht einmal, wenn sie Briten sind", scherzte Esa-Chef Dordain. Um gleich danach eine Bitte nach Geld aus London nachzuschieben: "Mit solch einem Prachtkerl, wie können sie da weiterhin nicht zahlen?"
Los geht das Training für die neuen Kandidaten Anfang September, unter anderem im Esa-Astronautenzentrum in Köln-Porz. Dort gibt es auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter anderem eines von Europas tiefsten Schwimmbecken. In dem Zehn-Meter-Bassin ("NEAC Neutral Buoyancy Facility") können Astronauten in spe üben, wie man sich unter Bedingungen, die denen der Schwerelosigkeit ähneln, am besten klarkommt. Dazu werden ISS-Module im Becken versenkt, in denen sich die Raumfahrer dann bewegen können. Aber auch in Russland und den USA werden die neuen Esa-Astronauten ausgebildet.
Das Basistraining dauert zunächst 18 Monate, dann folgt eine missionsspezifische Ausbildung. Für Langzeiteinsätze auf der ISS dauert diese noch einmal 18 Monate. Realistisch gesehen können die neuen Astronauten demzufolge frühestens im Jahr 2013 ins All starten. Die Frage ist allerdings, wie viele Jahre die Internationale Raumstation dann noch im Einsatz sein wird. Und auch die weitere Perspektive der Mondflüge wackelt. Derzeit denkt die Nasa darüber nach, ihr Mondprogramm massiv zusammenzustutzen. "Der nächste Schritt nach der ISS ist die Erkundung des Mondes", gibt sich Dordain trotzdem optimistisch. "Wir arbeiten alle daran, dass wir Teil eines internationalen Monderkundungsprogramms werden."
Quelle : www.spiegel.de
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Die Raumfahrtbehörde Arianespace hat in der Nacht zu Dienstag weitere Details zum Start ihrer Trägerrakete Ariane-5 am morgigen Mittwoch bekannt gegeben.
Danach ist der Start für das Zeitfenster zwischen 6.13 und 8.13 Uhr MEZ geplant. Die Rakete soll den weltgrößten kommerziellen Telekommunikationssatelliten TerreStar-1 ins All befördern. Der Start wird als Live-Stream im Internet zu sehen sein und soll 20 Minuten vor dem Start verfügbar sein.
Der Satellit basiert auf der 1300er-Plattform von Space Systems/Loral und versorgt den Angaben zufolge die Vereinigten Staaten und Kanada mit Sprach-, Daten- und Videodiensten. Der Betreiber TerreStar Networks will über 500 selektive Spotbeams an Mobiltelefone mit integriertem DVB-SH-Tuner adressieren, die sowohl auf terrestrischen als auch auf Satellitenempfang ausgelegt sind. Der Anbieter spricht selbst vom Start in die nächste Generation mobiler Kommunikationsdienste.
Quelle : SAT + KABEL
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Der Dienstleister ArianeSpace hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) erfolgreich einen neuen Satelliten ins All geschossen.
Der knapp sieben Tonnen schwere Himmelskörper mit dem Namen TerreStar-1 wurde mit einer Ariane-5-Rakete vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) in den Orbit befördert. Nach nur 26 Minuten war die Mission beendet. Der künstliche Erdtrabant soll in den kommenden 15 bis 20 Jahren von der Position 111 Grad West vor allem Telekommunikationsdienstleistungen ermöglichen und wird vom nordamerikanischen Anbieter TerreStar Networks betrieben.
TerreStar-1 arbeitet im 2-GHz-Spektrum und ist unter anderem mit einem 18 Meter breiten Reflektor sowie einem S-Band-Array ausgestattet. Mit dem Satelliten sollen später neben Datendiensten auch Video-Services für satelliten- und terrestrisch gestützte Smartphones und PDAs angeboten werden. TerreStar-1 wurde von Space Systems/Loral in Kalifornien zusammengeschraubt. Es war der insgesamt dritte erfolgreiche Start für Arianespace in diesem Jahr, vier weitere sind fest eingeplant.
Quelle : SAT + KABEL
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Arianespace rüstet sich für die vierte Mission einer Ariane-5-Trägerrakete Mitte August. Bereits am letzten Freitag sei der präparierte Flugkörper von EADS Astrium beim Spaceport in Kourou (Französisch-Guyana) eingetroffen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Jetzt werde der japanische JCSAT-12-Satellit, der am Wochenende per Cargo-Jet angeliefert wurde, in der Montagehalle aufgerichtet und nach einer abschließenden Kontrolle für die Anbringung vorbereitet.
JCSAT-12 verfügt über 30 C-Band-Transponder und soll nach seinem Transport ins All Japan, die asiatisch-pazifische Region und Hawaii mit Bezahlfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen. Als zweite Payload stößt bei der nächsten Ariane-Mission der Optus-D3-Satellit hinzu, der Fernsehen, Internet, Telefonie und Datendienste für Australien und Neuseeland bereitstellen soll.
Insgesamt will Arianespace im laufenden Jahr sieben Trägerraketen starten lassen. Das sei ein neuer Rekord in der Unternehmensgeschichte, hieß es.
Quelle : SAT + KABEL
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Arianespace rüstet sich für die neue Mission einer Ariane-5-Trägerrakete Mitte August. Derzeit würde der Optus-D3-Satellit von Optus Netzworks einer technischen Kontrolle unterzogen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.
Der Satellit verfügt über 32 Transponder, um Fernsehen, Internet, Telefonie und Datendienste für Australien und Neuseeland bereitzustellen. Der 2.500 Kilogramm schwere Optus-D3 hat eine maximale Lebenszeit von 15 Jahren.
Ebenfalls an Bord der Ariane-5-Trägerrakete ist der japanische JCSAT-12-Satellit, der 30 C-Band-Transponder besitzt und nach seinem Transport ins All Japan, die asiatisch-pazifische Region und Hawaii mit Bezahlfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen soll.
Quelle : SAT + KABEL
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Spätestens in fünf Jahren soll wieder ein Deutscher zu einem Langzeitaufenthalt zur Internationalen Weltraumstation ISS aufbrechen. Das hat die Europäischen Weltraumorganisation ESA am Donnerstag in Paris mitgeteilt.
Bei der jüngsten Sitzung des multilateralen Ausschusses für ISS-Mannschaftstätigkeiten in Houston (USA) wurde zunächst der Niederländer André Kuipers für die im Jahr 2011 startende Mission 30/31 ausgewählt. Die nächste Fluggelegenheit für einen sechsmonatigen ISS-Aufenthalt werde dann einem deutschen Astronauten zugewiesen, sagte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. Es sei mit einer Zustimmung der ISS-Partner für ein Missionsstart im Zeitraum 2013 bis 2014 zu rechnen.
Einziger Deutscher im Astronautenkorps der ESA ist derzeit Hans Schlegel. Der Physiker flog zuletzt im Februar 2008 mit der US- Weltraumfähre "Atlantis" zur ISS. Bei der bis dahin größten europäischen Mission der bemannten Raumfahrt wurde das europäische Weltraumlabor "Columbus" angedockt. Mit Alexander Gerst wird allerdings in den nächsten Jahren ein weiterer Deutscher auf den Astronautenjob vorbereitet. Er wurde im Mai zusammen mit fünf anderen Europäern für künftige Reisen ins Weltall ausgesucht. Deutschland beteiligt sich in den kommenden Jahren mit 2,7 Milliarden Euro an den ESA-Programmen und ist damit der größte Geldgeber.
Quelle : SAT + KABEL
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Die Ariane-5-Trägerrakete hat die letzte Hürde für ihren geplanten Start am 21. August genommen. Wie Arianespace am Mittwochabend mitteilte, hat die Bodenstation nach letzten technischen Überprüfungen im Rahmen des sogenannten "Readiness Review" grünes Licht für den vierten Start im laufenden Jahr gegeben.
Die jüngste Mission befördert den Satelliten Optus-D3 von Optus Netzworks ins All. Er verfügt über 32 Transponder, um Fernsehen, Internet, Telefonie und Datendienste für Australien und Neuseeland bereitzustellen. Der 2.500 Kilogramm schwere Optus-D3 hat eine maximale Lebenszeit von 15 Jahren. Ebenfalls an Bord ist der japanische JCSAT-12-Satellit, der mit 30 C-Band-Transpondern ausgerüstet ist und Japan, die asiatisch-pazifische Region und Hawaii mit Bezahlfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen soll.
Als Startfenster nannte Arianespace die Zeit zwischen 00.09 Uhr und 01.09 Uhr MEZ am frühen Morgen des 22. August. Der Countdown soll exakt 11 Stunden und 30 Minuten vor diesem Termin eingeläutet werden. Danach beginnt die Betankung. Es schließen sich Analysen der aktuellen Wettersituation und die Einleitung der finalen Startsynchronisation an. Das Einschwenken in den geostationären Orbit ist bereits 34 Minuten nach dem Abheben geplant.
Quelle : SAT + KABEL
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Das Einschwenken in den geostationären Orbit ist bereits 34 Minuten nach dem Abheben geplant.
Das glaube ich nicht.
In einer guten halben Stunde bis in 36000 km Höhe, das hiesse, man könnte auch gleich in fünf Stunden zum Mond...
Nach 34 Minuten ist allenfalls das Aussetzen der Nutzlast(en) erledigt, in einigen hundert Kilometern Höhe, und deren Einschiessen per Apogäumsmotor in den Transferorbit, dessen Scheitelpunkt viel später auf dem geostationären Orbit läge. Dort würde dann - abermals per eigenem Triebwerk - das Einschwenken vollzogen.
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Der Dienstleister ArianeSpace hat in der Nacht auf Samstag zwei neue TV- und Kommunikationssatelliten für Australien und Neuseeland im All erfolgreich ausgesetzt. Nach rund 34 Minuten war der Flug erfolgreich beendet.
Die jüngste Mission beförderte die Himmelskörper Optus-D3 von Optus Netzworks und JCSAT-12 auf ihre geplanten Positionen. Optus-D3 verfügt über 32 Transponder, um Fernsehen, Internet, Telefonie und Datendienste für Australien und Neuseeland bereitzustellen. Der 2.500 Kilogramm schwere Satellit eine maximale Lebenszeit von 15 Jahren.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/e/a/105839.jpg)
Start einer Ariane-5-Rakete mit
JCSAT-12 und Optus 3D an Bord
JCSAT-12 wiegt 4.000 Kilogramm, ist mit 30 C-Band-Transpondern ausgerüstet und soll die asiatisch-pazifische Region sowie Hawaii mit Bezahlfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen. Betreiber ist die japanische Gesellschjaft Sky Perfect JSAT. Er lebt ebenfalls 15 Jahre. Es war für Arianespace der 32. erfolgreiche Start in Folge, erneut wurde die Rakete vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) genutzt. Ein "Mission-Log" ist an dieser Stelle abrufbar (englisch). In diesem Jahr will Arianespace sieben Trägerraketen starten lassen.
Ariane-5 ist die einzige kommerzielle Rakete, die gleichzeitig mehrere Satelliten im Weltraum positionieren kann. Die USA erwägen, die europäische Rakete für Transporte zur Internationalen Raumstation ISS zu nutzen, wenn ihnen ihre Raumfähren nicht mehr zur Verfügung stehen. Arianespace hat sich mit seiner 1999 eingeführten verlässlichen Trägerrakete Ariane-5 als Führer auf dem Weltmarkt für Raumtransporte etabliert. Allerdings muss das Unternehmen in Zukunft mit Konkurrenz neuer Anbieter insbesondere aus Asien rechnen.
Quelle und weitere links: http://satundkabel.magnus.de
Kommentar: Hier ist schon wieder die Rede davon, dass der "Flug" nach 34 Minuten erledigt war...
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Stimmt so natürlich.
Der eigentliche Ariane-Flug gilt in dem Moment als beendet, wo die letzte Nutzlast ausgesetzt wurde.
Das ist, wie gesagt, in einigen hundert Kilometern Höhe erledigt.
Anschliessend zündet man für kurze Zeit den eigenen Antrieb der Nutzlast, um sie damit in den Transfer-Orbit zu bringen. Dieser Weiterflug kann dann einige Tage dauern.
Die letzte Ariane-Stufe und deren Nutzlast-Verkleidung dagegen sollen auf einer ballistischen Bahn zur Erde zurückkehren, um dann später beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zu verglühen und so nicht noch mehr Weltraumschrott zu hinterlassen.
Ein Trägersystem, das einen Satelliten direkt bis in die geostationäre Bahn bringen kann, gibt es noch nicht. Wäre auch wenig sinnvoll, weil das erstens immer genau auf das Nutzlastgewicht angepasst werden müsste, und zweitens wäre es natürlich zwingend erforderlich, den Träger von dort wieder zur Erde zurückzubringen. Man bräuchte dazu erhebliche Mengen an zusätzlichen Treibstoff, weil das für ausgediente Satelliten übliche Plazieren im sogenannten Friedhofsorbit den dortigen begrenzten Platz zusätzlich einschränken würde.
BTW, hätte man ein Trägersystem, das die geostationäre Bahn direkt ansteuern könnte, wäre das wohl der erste Schritt, defekte Satelliten wieder herunterholen zu können.
Eines Tages dürfte das durchaus nötig werden.
Nur ist dafür noch viel Entwicklung nötig, z.B. um die Solarpanel alter Vögel wieder einklappen zu können.
Wenn überhaupt, wird sowas wenigstens teilweise nur von Menschenhand erledigt werden können, also wohl eher nach Umsetzen in die Nähe einer bemannten Station wie der ISS.
Weil derlei noch überhaupt nicht absehbar ist, wird auch die Entwicklung eines so leistungsfähigen Trägers wahrscheinlich nicht ernsthaft verfolgt.
Schon die Hubble-Einsätze der Shuttles gehen immer noch hart an die Grenzen des Machbaren.
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace rüstet sich für die fünfte Ariane-5-Mission des Jahres. Die Trägerrakete soll im Rahmen ihres nächsten Auftrags vom Raumhafen in Französisch-Guyana aus ins All starten.
Ein konkreter Starttermin wurde zunächst noch nicht festgelegt. Der Launch ist für Herbst geplant. Wie Arianespace mitteilte, sei bereits am Dienstag der Transport der Trägerrakete in das Launcher Integration Building erfolgt. Nach vorbereiteten Arbeiten des Technikpartners EADS-Astrum erfolge die Überführung in das Final Assembly Building zur Installation der beiden zu befördernden Satelliten.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/0/c/105836.jpg)
Start einer Ariane-5-Rakete mit
JCSAT-12 und Optus 3D an Bord
Bei ihrer nächsten Mission bringt die Ariane-5-Rakete den Telekommunikationssatelliten Amazonas-2 für den spanischen Betreiber Hispasat ins All, außerdem ist ein militärischer Kommunikationssatellit der deutschen Firma GMS an Bord.
Quelle: SAT+Kabel
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace hat mit den Vorbereitungen für die fünfte Ariane-5-Mission des Jahres begonnen.
Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, begannen die Arbeiten am militärischen Kommunikationssatelliten COMSATBw-1 der deutschen Firma GMS in einer 700 Quadratmeter großen Halle. Der 2.500 Kilogramm schwere Satellit spiele eine wichtige Rolle zur sicheren Datenübermittlung der Bundeswehr im Raum zwischen Amerika und dem östlichen Asien.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/2/9/69714.jpg)
Ariane-Rakete mit Eutelsat-Satelliten an Bord
Als zweiter Telekommunikationssatellit an Bord ist der Amazonas-2 für den spanischen Betreiber Hispasat. Der Satellit bringt es auf 5.500 Kilogramm und verfügt über 54 Ku-Band- und 10 C-Band-Transponder.
Die Trägerrakete soll im Rahmen ihres nächsten Auftrags vom Raumhafen in Französisch-Guyana aus ins All starten. Der Start soll im Herbst erfolgen, ein exakter Termin steht noch nicht fest.
Quelle: SAT+KABEL
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace hat am Mittwochabend den Starttermin für die fünfte Ariane-5-Mission des Jahres bekannt gegeben.
Danach ist der Start für den frühen Morgen des 1. Oktober zwischen Mitternacht und 1.10 Uhr MEZ geplant. An Bord ist unter anderem der militärische Kommunikationssatellit COMSATBw-1 der deutschen Firma GMS. Der 2.500 Kilogramm schwere Satellit spielt eine wichtige Rolle zur sicheren Datenübermittlung der Bundeswehr im Raum zwischen Amerika und dem östlichen Asien.
Als zweiter Telekommunikationssatellit an Bord ist der Amazonas-2 für den spanischen Betreiber Hispasat. Der Satellit bringt es auf 5.500 Kilogramm und verfügt über 54 Ku-Band- und 10 C-Band-Transponder. Der Start erfolgt vom Raumhafen in Französisch-Guyana. Dort sind bereits die benötigten Trägerraketen für die nächsten drei Ariane-5-Missionen eingetroffen, die noch für 2009 geplant sind.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Satellit NSS-12 an Bord eines Antonov-Frachtflugzeugs hat das europäische Weltraumzentrum in Kourou, Französisch-Guayana, erreicht.
Das berichtet SES World Skies, ein Unternehmen der SES-Gruppe. NSS-12, von Space Systems/Loral (SSL), einem Tochterunternehmen von Loral Space & Communications gebaut, wird nun für den Start an Bord einer Ariane 5-Rakete vorbereitet. Der Start ist laut SES World Skies für den 29. Oktober 2009 geplant.
Der Satellit NSS-12 soll dabei eine umfassende und stabile Abdeckung für einige der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte bereitstellen, so SES. Er ersetze den Satelliten NSS-703 auf 57 Grad Ost und decke nahezu die gesamte östliche Hemisphäre ab, berichtet das Unternehmen.
NSS-12 biete 40 C-Band- und 48 Ku-Band-Transponder mit DTH-Leistung (Direct-To-Home, Satellitendirektempfang) sowie eine Interkonnektivität der Antennen und C-/Ku-Band-Querverbindungen. Der Satellit basiert auf der Plattform 1 300 von SS/L und ist für eine minimale Lebensdauer von 15 Jahren ausgelegt, teilt der Satellitenbetreiber mit.
Über vier regional fokussierte Ku-Band-Ausleuchtzonen werde NSS-12 DTH-Leistung für den Mittleren Osten und Europa, Zentral- und Südasien und erstmals auch Ostafrika liefern. Die beiden hemisphärischen C-Band-Ausleuchtzonen des Satelliten - eine deckt Europa, Afrika einschließlich Mauritius und den Nahen Osten ab, die andere erstreckt sich über Asien und Australien - wurden laut Anbieter durch eine globale Ausleuchtzone im C-Band erweitert, die ein Gebiet von Großbritannien bis nach Fernost abdeckt. Der Satellit werde schätzungsweise zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen.
"NSS-12 wird der größte und leistungsstärkste Satellit in der Flotte von SES World Skies und ein wichtiger Satellit in unserer zukünftigen Strategie sein", so Rob Bednarek, Präsident und CEO von SES World Skies. "Er ermöglicht bestehenden und zukünftigen Kunden, neue Dienste anzubieten, in neue Märkte zu expandieren und den Erfolg verschiedener Video-, Regierungs- und Geschäftsanwendungen zu wiederholen, die derzeit über 57 Grad Ost gesendet werden", so
"SES lässt derzeit drei Satelliten von Space Systems/Loral bauen, doch NSS-12 ist der erste SS/L-Start für die SES Gruppe“, sagte Martin Halliwell, Präsident von SES Engineering.
SES World Skies ist die neue SES-Sparte, die sich aus SES Americom, Anbieter von Satellitendiensten in den USA, und SES New Skies, Anbieter weltweiter strategischer Satellitendienste, zusammensetzt. SES World Skies bedient eigenen Angaben zufolge Rundfunkanstalten, Kabelkonzerne, Telekommunikationsunternehmen und -netze, Regierungsorganisationen, Systemintegratoren aus der Luft- und Seefahrt, Internet Service Provider und Bildungsinstitutionen mit Lösungen für die Verbreitung von Kommunikationsdiensten und Inhalten.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace hat den Starttermin für die fünfte Ariane-5-Mission des Jahres um einen Tag nach hinten verschoben. Statt wie geplant am frühen Morgen des 1. Oktober zwischen Mitternacht und 1.10 Uhr MEZ soll die Trägerrakete jetzt 24 Stunden später vom Raumhafen in Kourou (Französisch-Guyana) abheben. Damit werde die Durchführung zusätzlicher komplementärer Tests möglich, hieß es am Montag ohne nähere Begründung.
An Bord ist unter anderem der militärische Kommunikationssatellit COMSATBw-1 der deutschen Firma GMS. Der 2.500 Kilogramm schwere Satellit spielt eine wichtige Rolle zur sicheren Datenübermittlung der Bundeswehr im Raum zwischen Amerika und dem östlichen Asien. Außerdem bringt die Ariane-5 den 5.500 Kilogramm schweren Telekommunikationssatelliten Amazonas-2 des spanischen Betreibers Hispasat ins All. Er verfügt über 54 Ku-Band- und 10 C-Band-Transponder.
Quelle: SAT+KABEL
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace hat mit der Verladung seiner Nutzlast für die sechste Ariane-5-Mission in diesem Jahr begonnen.
Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, habe man mit entsprechenden Arbeiten am Satelliten Thor 6 von Telenor begonnen. Thor 6 mit 36 Ku-Band-Transpondern wird auf der Orbitalposition 1 Grad West positioniert und versorgt die Gebiete Zentral- und Osteuropa mit TV- und Breitbanddiensten.
Ebenfalls mit an Bord ist der Satellit NSS-12 von SES World Skies. NSS-12 wurde von Space Systems gebaut und verfügt über 40 C-Band und 48 Ku-Band-Transponder. Der Satellit soll NSS-703 auf der Position 57 Grad Ost ersetzen und ist unter anderem für Direct-to-Home-TV-Dienste ausgelegt. Arianespace zufolge wird NSS-12 rund zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen. Sein Spotbeam erstreckt sich über den Mittleren Osten, Europa, Südasien und Ostafrika.
Der nächste Start der Ariane-5-Rakete ist für den 29. Oktober vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) vorgesehen.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat grünes Licht für den Start einer neuen Mission zur Erdbeobachtung gegeben.
Am 2. November soll vom russischen Plessezk aus der Satellit SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity) ins All geschossen werden.
Forscher erhoffen sich von ihm Daten für genauere Wettervorhersagen und Klimamodelle. Vor allem das Verständnis des globalen Wasserkreislaufs soll verbessert werden. "Die Vorbereitungen für den Start sind so gut wie abgeschlossen", sagte Projektmanager Achim Hahne am Mittwoch. Der Satellit sei seit Dienstag in der obersten Raketenbaugruppe verstaut und müsse nur noch zur Startrampe gebracht werden.
Das Messinstrument von SMOS wird nach Angaben der ESA Daten zum Salzgehalt der Ozeane sammeln und die Bodenfeuchtigkeit von Landflächen bestimmen. Die Mission ist die zweite innerhalb des ESA-Programms "Lebender Planet". Im März startete bereits der Satellit GOCE. Mit ihm wird das Schwerefeld der Erde erforscht.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der französische Satellitendienstleister Arianespace hat am Mittwoch den exakten Startzeitpunkt für die sechste Ariane-5-Mission in diesem Jahr bekannt geben.
Als Zeitfenster nannte das Unternehmen für den morgigen Donnerstag 21.00 bis 22.40 Uhr auf dem Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana). Ins Weltall fliegt unter anderem der Satellit Thor 6 von Telenor. Thor 6 mit 36 Ku-Band-Transpondern wird auf der Orbitalposition 1 Grad West positioniert und versorgt die Gebiete Zentral- und Osteuropa mit TV- und Breitbanddiensten.
Ebenfalls mit an Bord ist der Satellit NSS-12 von SES World Skies. NSS-12 wurde von Space Systems gebaut und verfügt über 40 C-Band und 48 Ku-Band-Transponder. Der Satellit soll NSS-703 auf der Position 57 Grad Ost ersetzen und ist unter anderem für Direct-to-Home-TV-Dienste ausgelegt. Arianespace zufolge wird NSS-12 rund zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen. Sein Spotbeam erstreckt sich über den Mittleren Osten, Europa, Südasien und Ostafrika.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Satellit NSS-12 der SES World Skies ist am Donnerstag um 17 Uhr Ortszeit an Bord einer Ariane 5 ECA-Trägerrakete erfolgreich vom Europäischen Weltraumzentrum in Kourou, Französisch-Guyana, gestartet ist.
Etwa 27 Minuten nach dem Start wurde der Satellit von der Oberstufe der Ariane 5 getrennt und im geostationären Transferorbit platziert. Erste Signale von NSS-12 wurden in einer Kontrollstation im australischen Uralla um 8.32 Uhr (GMT) empfangen.
Der Satellit NSS-12 wurde von Space Systems/Loral gebaut und von Arianespace an Bord einer Ariane 5-Rakete gestartet. Der Satellit, der von der SES Satellite Leasing Limited mit Sitz auf der Isle of Man in Auftrag gegeben wurde, wird der 41. Satellit der globalen SES-Flotte sein.
Der leistungsstarke und hochmoderne Satellit NSS-12 soll eine umfassende und stabile Abdeckung für einige der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte bereitstellen. Er wird den Satelliten NSS-703 auf 57 Grad Ost ersetzen und nahezu die gesamte östliche Hemisphäre abdecken. NSS-12 liefert erweiterte Kapazität und Übertragungsleistung auf einer Schlüsselposition an der Schnittstelle zwischen Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Asien und Australien.
NSS-12 bietet 40 C-Band- und 48 Ku-Band-Transponder mit DTH-Leistung (Direct-To-Home, Satellitendirektempfang) sowie eine Interkonnektivität der Antennen und C-/Ku-Band-Querverbindungen. Der Satellit wird durch vier regionale Spotbeam-Antennen im Ku-Band übertragen: in Nahost, Europa, Zentral- und Südasien, und zum ersten Mal in Ostafrika. Die hohe Kapazität des Satelliten und seine leistungsstarken hemisphärischen Antennen im C-Band, von denen eine Europa, Afrika (inklusive Mauritius) und Nahost abdeckt, die andere Asien und Australien, wurden mit einer leistungsstarken globalen C-Band-Antenne erweitert, die das Vereinte Königreich bis Fernost abdeckt. Der Satellit erreicht geschätzte zwei Drittel der Weltbevölkerung.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk aus soll am kommenden Montag um 2:50 Uhr MEZ eine Trägerrakete vom Typ "Rockot " mit zwei europäischen Satelliten an Bord starten. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti unter Berufung auf die Presseabteilung der russischen Raketen-Einheiten. In die zu Ende gehenden Startvorbereitungen seien neben Angehörigen der russischen Einheiten auch Fachleute des Chrunitschew-Raumfahrtzentrums sowie Vertreter von EADS , CASA Espacio (Spanien), Thales Alenia Space Industries (Frankreich), der Nationalen Raumfahrtagentur Frankreichs (CNES ) und von Verhaert Design & Development NV (Belgien) eingebunden, die an Entwicklung und Bau der Raumsonden beteiligt waren.
Bei dem Satelliten SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity), der ursprünglich schon im Sommer auf seine erdnahe Umlaufbahn gebracht werden sollte, handelt es sich um ein Forschungsprojekt der ESA im Rahmen ihres Programms Lebender Planet . SMOS misst den Feuchtigkeitsgehalt des Erdbodens und den Salzgehalt der Meere. Zum Projekt gehört auch der Satellit CryoSat-2 , der zur Messung der Dicke von Eisdecken dient und dessen Start für den 28. Februar kommenden Jahres angekündigt ist.
Mit an Bord der Rockot ist der Satellit Proba-2 . Der relativ kleine Flugkörper sei für die Erprobung von neuen Werkstoffen und Technologien bestimmt, die bei der Entwicklung der Raumfahrttechnik angewendet werden. Er wurde von einem europäischen Konsortium entwickelt und hergestellt, das von der belgischen Verhaert Design & Development NV, einer Tochtergesellschaft der britischen Qinetiq , geleitet wird.
Der Start ist der dritte einer russischen Rockot in diesem Jahr. Im März brachte die Rakete den Satelliten GOCE auf seine Umlaufbahn, den ersten Satelliten für die Erforschung der Erde im Rahmen des ESA-Programms "Lebendiger Planet". Im Juli startete eine Rakte des Typs mit drei russischen Militärsatelliten.
Die ESA will nicht nur ab 1:20 Uhr MEZ den Start der Rakete als Videostream im Web übertragen. Auch den Empfang der ersten Signale von SMOS (4:00 Uhr) und Proba-2 (5:59) soll man live verfolgen können.
Quelle : www.heise.de
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Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat in der Nacht zum Montag eine bisher einmalige Wasser-Mission auf den Weg gebracht.
Der Satellit "SMOS" (Soil Moisture and Ocean Salinity) zur Messung der Bodenfeuchtigkeit der Landflächen und des Salzgehalts der Ozeane wurde um 2.50 Uhr deutscher Zeit mit einer "Rockot"-Trägerrakete vom nordrussischen Militärkosmodrom Plessezk ins All geschossen, teilte die ESA mit. Der knapp 660 Kilogramm schwere Raumflugkörper soll die Erde drei Jahre lang auf einer sonnensynchronen Polarbahn in 758 Kilometern Höhe umkreisen und dabei Daten für die erste Karte des globalen Wasserkreislaufs sammeln.
Ziel der 315 Millionen Euro teuren Mission, bei der Frankreich und Spanien federführend sind, ist das bessere Verständnis des Erdsystems, wie der ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Volker Liebig, der Nachrichtenagentur ddp vor dem Start sagte. Erwartet würden wichtige Informationen für die Hydrologie, die Ozeanografie, die Wetter- und Unwettervorhersage, die Landwirtschaft, das Wassermanagement und den Klimaschutz. Als Nebenaufgabe soll der Satellit außerdem schnee- und eisbedeckte Regionen beobachten und somit Daten über die sogenannte Kryosphäre liefern.
Nach dem erfolgreichen Start des Schwerefeldsatelliten "GOCE" (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) im März 2009 ist "SMOS" die zweite Erdforschungsmission der ESA innerhalb ihres Programms "Lebender Planet". Es war 2002 nach dem Start des größten jemals gebauten Erdbeobachtungssatelliten "Envisat" aufgelegt worden, um mit Spitzentechnologien bei moderaten Kosten eine rasche Antwort auf wichtige wissenschaftliche Fragen zu finden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Satellitenbetreiber Eutelsat ist optimistisch, den jüngsten Neuzugang seiner Flotte am 23. November wie geplant auf die Reise ins All schicken zu können.
Am Montag teilte Eutelsat in Paris mit, dass derzeit letzte Startvorbereitungen für den bereits am 20. Oktober im Weltraumhafen Baikonour eingetroffenen Satelliten W7 getroffen würden. Am 23. Oktober um 15.22 Uhr europäischer Zeit (CET) soll der künstliche Trabant dann an Bord einer Trägerrakete vom Typ Proton-Breeze-M in den geostationären Orbit befördert werden.
W7 wurde von Thales Alenia Space konstruiert und soll auf 36 Grad Ost positioniert werden, um die Kapazitäten seines Bruders W4 mehr als zu verdoppeln. Eutelsat verwies auf eine Konfiguration von 70 Transpondern und fünf festen und steuerbaren Beams. Der Satellit werde vor allem Russland und Afrika mit Pay-TV- und Telekommunikationsdiensten versorgen, hieß es.
Nach der Positionierung von Eutelsat W7 will der Anbieter Sesat 1 von 36 Grad Ost auf eine andere Orbitalposition verschieben. Bis Ende 2011 plant Eutelsat vier weitere Satellitenstarts (W3B, KA-SAT, W3C und Atlantic Bird 7).
Quelle: SAT+KABEL
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Lange Reise für die ersten beiden "Soyuz"-Raketen der Russian Federal Space Agency: Per Schiff werden die Raketen derzeit vom russischen St. Petersburg zum Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana) gebracht.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/9/4/99824.jpg)
Arianespace: Ariane-Rakete im
Weltraumbahnhof von Kourou
Wie der französische Satellitendienstleister Arianespace am Donnerstagabend mitteilte, dauert die Reise 15 Tage. Im kommenden Jahr sollen die ersten "Soyuz"-Raketen von Kourou aus ihre Reise ins All antreten. In den Orbit sollen unter anderem Kommunikationssatelliten und Satelliten für die Erdbeobachtung transportiert werden, gab Arianespcae bekannt.
Ende Oktober hatte eine Ariane-5-Rakete den Rundfunksatelliten NSS-12 im Orbit ausgesetzt.
Quelle: SAT+KABEL
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Der französische Satellitenbetreiber Eutelsat hat seinen neuen Satelliten W7 ins All geschossen. Er soll einen Teil Afrikas und Russland mit Kommunikationsdiensten versorgen.
Nach Verzögerungen wegen eines Streits zwischen Russland und Kasachstan konnte die Proton-Trägerrakete am Dienstagnachmittag vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur abheben.
Der Start war eigentlich für Montag geplant, war aber von Kasachstan wegen angeblicher Planungsfehler der russischen Seite verschoben worden. Der Satellit soll die Kapazitäten des Betreibers Eutelsat auf der Position von 36 Grad Ost im Geostationären Orbit verdoppeln. Ein Teil Afrikas und Russland wird Eutelsat W7 mit Satellitenfernsehen und Kommunikationsdiensten versorgen. Europa, Afrika, den mittleren Osten und Zentralasien soll der Satellit mit Bild- und Telekommunikationsdaten bedienen. W7 ist bereits der fünfte Satellit, den Eutelsat mit seinem russischen Partner International Launch Services ins All befördert hat.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Satellitenbetreiber SES hat beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS vier neue Satelliten bestellt. Das Auftragsvolumen liege bei mehr als einer halben Milliarde Euro, teilten die EADS-Raumfahrttochter Astrium und das Luxemburger Unternehmen am heutigen Montag mit. Die Satelliten dienten vor allem dazu, Großbritannien, Irland und den Markt in Osteuropa besser abzudecken. Außerdem würden im Nahen Osten und in Afrika neue Kapazitäten geschaffen. Die Telekommunikationssatelliten für die Übertragung von Fernsehprogrammen, Telefongesprächen und sonstigen Daten sollen zwischen 2012 und 2014 ausgeliefert werden und dann für etwa 15 Jahre in Betrieb bleiben.
Die weltweite Konjunktur-Krise mache sich im Satelliten-Geschäft bisher kaum bemerkbar, sagte Deutschland-Chef Evert Dudok der dpa. Astrium werde in diesem Jahr beim Auftragseingang voraussichtlich über den Planungen liegen. "Wir wollen unsere Auftragsbücher füllen und nicht unsere Reserven aufzehren." Eine konkrete Prognose für 2009 machte er aber nicht. EADS Astrium hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 4,3 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 234 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Auftragseingang lag bei knapp 3,3 Milliarden Euro.
Die Nachfrage kommerzieller Anbieter wie SES oder Eutelsat dürfte zumindest stabil bleiben, sagte Dudok. "Derzeit redet keiner über ein rückläufiges Geschäft." Der Bedarf im Telekommunikationsbereich werde in den kommenden Jahren insgesamt auf etwa 25 Satelliten jährlich geschätzt. Dennoch werde Astrium im kommenden Jahr voraussichtlich nicht so viele Aufträge bekommen wie 2009, das mit insgesamt 12 Bestellungen außergewöhnlich gut gelaufen sei. Zu erwarten sei 2010 ein durchschnittliches Bestellvolumen von etwa sieben Satelliten.
Bei den Beschäftigten-Zahlen zeige der Trend aber nach oben, sagte Dudok. "Wir gehen davon aus, dass wir weiter leicht wachsen werden." So seien in diesem und im vergangenen Jahr in Deutschland rund 800 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Insgesamt seien es damit rund 4000. Weltweit beschäftigt Astrium 15.000 Menschen.
Die Frage, wer den Zuschlag für das etwa 1,5 Milliarden Euro teure neue Meteorologiesatellitenprojekte Meteosat bekommt, werde sich voraussichtlich im Januar entscheiden, so der Manager. "Der Wettbewerb läuft. Im ersten Quartal 2010 werden wir ein endgültiges Ergebnis bekommen." Neben Astrium bewirbt sich auch ein französisch-italienisches Konsortium um den Auftrag.
Quelle : www.heise.de
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Beim französischen Satellitendienstleister Arianespace laufen die Vorbereitungen für den siebten Start einer Ariane5-Rakete in diesem Jahr auf Hochtouren.
Wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte, ist die nächste Mission vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) für den 9. Dezember um 17.26 Uhr MEZ geplant. An Bord ist der Satellt Helios 2B für militärische Überwachungs-Aufgaben. Gebaut wurde die Nutzlast von EADS Astrium. Der Satellit wiegt 4.200 Kilogramm. Alle Satelliten der Helios 1- und Helios 2-Reihe wurden in der Vergangenheit von Ariane-Raketen ins All befördert, der erste im Juli 1995.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Raumfahrtdienstleister Arianespace will am kommenden Donnerstag um 17.26 Uhr MEZ einen neuen Start der Ariane-5-Trägerrakete in Angriff nehmen. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.
Vergangene Woche hatte der Startvorgang am Weltraumhafen in Kourou, Französisch-Guyana, abgebrochen werden müssen, weil wenige Stunden vor Ablauf des Countdowns bei Flug 193 Anomalien an einem Startsystem beobachtet worden waren.
Die Trägerrakete soll bei ihrem Ausflug ins All den Beobachtungssatelliten Helios 2B des französischen Verteidigungsministeriums in einen sonnensynchronen Polarorbit aussetzen.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Raumfahrtdienstleister Arianespace hat auch den zweiten Startversuch der Ariane-5-Trägerrakete am Donnerstag abbrechen müssen. Das gab das Unternehmen am Donnerstagabend bekannt.
Während des Startvorgangs am Weltraumhafen in Kourou, Französisch-Guyana, war bei Flug 193 erneut eine Anomalie aufgetreten. Die Trägerrakete soll bei ihrem Ausflug ins All den Beobachtungssatelliten Helios 2B des französischen Verteidigungsministeriums in einen sonnensynchronen Polarorbit aussetzen.
Quelle: SAT+KABEL
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Das französische Raumfahrtunternehmen Arianespace befördert für den Satelliten-Breitbandspezialisten Avanti Communications einen weiteren Telekommunikationssatelliten ins All.
Einen entsprechenden Auftrag für die Positionierung des künstlichen Erdtrabanten Hylas-2 in einem geostationären Orbit gab das Unternehmen am Montagabend bekannt. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt. Der Start soll an Bord einer Ariane-5- oder Soyuz-Trägerrakete in der ersten Jahreshälfte 2012 vom Weltraumflughafen in Kourou, Französisch-Guyana, erfolgen. Es handelt sich bereits um den zweiten Satelliten, den Arianespace für Avanti transportiert.
Hylas-2 wird von Orbital Sciences im US-amerikanischen Virginia auf Basis der Star-2-Plattform konstruiert. Er wiegt etwa 4.000 Kilogramm und verfügt über eine erwartete Lebensdauer von 15 Jahren. Hylas-2 soll vorwiegend für Breitbandübertragungen mit Bandbreiten von bis zu 2 MBit/s, aber auch für den TV-Direktempfang eingesetzt werden.
Neuer Version der Ariane-5-Trägerrakete in Vorbereitung
Parallel gab das Raumfahrtunternehmen EADS Astrium am Montag bekannt, für die Europäische Weltraumorganisation ESA an einer neuen Version der Ariane-Rakete zu arbeiten. Der Auftrag für die erste Entwicklungsphase habe einen Wert in Höhe von 150 Millionen Euro. Die neue, Ariane 5 ME genannte Trägerrakete solle Nutzlasten von bis zu zwölf Tonnen in den Orbit befördern können und über ein wiederzündbares Oberstufen-Triebwerk verfügen. Der erste Flug sei um das Jahr 2017 herum geplant.
Europas jüngste und leistungsstärkste Trägerrakete Ariane 5 ist bis zu 56 Meter hoch und 780 Tonnen schwer. Sie kann bis zu zehn Tonnen in den geostationären Orbit befördern. Die Ariane ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen Raumfahrtindustrie. Die zweite Stufe (Oberstufe) wird bei EADS-Astrium in Bremen gefertigt.
Quelle: SAT+KABEL
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Als am 24. Dezember 1979 die erste europäische Ariane-Rakete ins All startete, war es für Horst Holsten das schönste Weihnachtsgeschenk in seinem Leben. "Das war ein Moment der Emotionen", erinnert er sich. Der 69-jährige Deutsche war von Anfang an an der Entwicklung der dreistufigen Trägerrakete beteiligt. Die Ariane-1 ist sozusagen sein Kind.
Sechs Jahre lang hatte Holsten gemeinsam mit anderen Raketenbauern an ihrer Entstehung gearbeitet. Doch gleich beim ersten Startversuch erlitten sie einen herben Rückschlag. Wegen eines technischen Fehlers lösten sich die Verankerungen nicht, die Rakete blieb am Boden. Den zweiten Anlauf verhagelte das Wetter. Beim dritten Mal klappte es schließlich.
"Danach sind die Sektkorken geflogen", erzählt Holsten. Im Kontrollbunker in Kourou in Französisch-Guayana erlebte er damals Europas ersten selbstständigen Schritt in den Weltraum hautnah mit. "Das war ein Wechselbad der Gefühle. Man bangt die ganze Zeit mit, bis die Rakete die Umlaufbahn erreicht."
Rund 160 Raketenstarts verfolgte Holsten, bis er 2005 in den Ruhestand ging. Der erste war für ihn aber der bedeutendste. "Der Start der Ariane-1 war psychologisch wichtig für die Europäer, um zu zeigen, dass sie es können."
USA gaben sich lange skeptisch
Daran hatte es lange Zweifel gegeben - vor allem in den USA. In den 60er Jahren hatten die Europäer bereits ein eigenes Raketenprogramm begonnen, das aber am politischen Willen scheiterte. 1973 bauten sie einen ersten TV-Satelliten, den die Amerikaner mit ihrer Delta-Rakete in den Orbit befördern wollten. "Sie verlangten aber, dass wir den nicht kommerziell nutzen dürfen, sondern nur für Forschungszwecke", erklärt Holsten. Daraufhin blieb den Europäern nichts anderes übrig, als eine eigene Rakete zu bauen.
Bis Mitte der 80er Jahre war die "Ur-Ariane", die eine Nutzlast von 1,85 Tonnen in den Orbit bringen konnte, im Einsatz. Dann wurde sie von den weiterentwickelten Typen Ariane-2 und -3 abgelöst. Mit der Ariane-4, die bereits eine Nutzlast von knapp 5 Tonnen trug, gelang Europa Ende der 80er Jahre der Durchbruch. Bis ihr Nachfolge-Modell sie ablöste, hob sie vom Weltraumbahnhof Kourou 113 Mal erfolgreich ab. Nur dreimal misslangen die Starts in dieser Zeit.
Explosion über dem Südatlantik
Mit der Ariane-5 war der europäische Höhenflug der Europäer vorerst beendet. 1995 beschloss die Europäische Weltraumbehörde ESA, einen völlig neuen Raketentypen mit einer höheren Nutzlast zu entwickeln. Knapp ein Jahr später kam die Ariane-5 bei ihrem Erstflug vom Kurs ab und explodierte über dem Südatlantik. "Das war ein Desaster", sagt Holsten. "Das war ein richtiger Schmerz, und ich habe geheult." Zu dem Zeitpunkt war er bereits der Leiter der Ariane-Programme bei Astrium in Bremen, einer Tochter des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS. Das Werk baut unter anderem die Oberstufen für die Raketen.
Zum nächsten Fehlschlag kam es 2002, als eine neue Version der Ariane-5 mit einer Nutzlast von nun zehn Tonnen kurz nach dem Start gesprengt werden musste - mit einem wertvollen Satelliten an Bord. "Man hat die Tests am Boden nicht intensiv genug gemacht", sagt Holsten rückblickend. Dennoch sieht er die Ariane-Raketen als Erfolg. Mehr als 190 starteten bis heute, 9 davon scheiterten. "Letztendlich war es die richtige Entscheidung, sie zu bauen. "Ich bin stolz, dass ich diese Zeit miterleben durfte."
35 erfolgreiche Starts in Folge
Am 18. Dezember schaffte die Ariane-5 den 35. erfolgreichen Start in Folge und brachte einen französischen Militärsatelliten ins All. Auch im kommenden Jahr soll es wieder sechs bis sieben Flüge in den Weltraum geben. Unterdessen wird an den Astrium-Standorten Bremen und Ottobrunn bei München an der Zukunft der Ariane-Raketen gearbeitet. Dort wird eine komplett neue Oberstufe mit wiederzündbarem Vinci-Triebwerk für das europäische Arbeitstier entwickelt. Ungefähr im Jahr 2017 soll die sogenannte Ariane 5 ME ihren Jungfernflug absolvieren. Und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy brachte bereits eine Ariane-6 ins Gespräch.
Quelle: SAT+KABEL
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Der NSS-12 hat als 41. Satellit der globalen Flotte von SES seinen Regelbetrieb aufgenommen.
Der NSS-12 war am 29. Oktober 2009 an Bord einer Ariane 5 Rakete erfolgreich in die Erdumlaufbahn gebracht worden. NSS-12 ersetzt den Satelliten NSS-703 auf einer Schlüsselposition an der Schnittstelle zwischen Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Asien und Australien.
Der gesamte Datenverkehr von NSS-703 wurde auf NSS-12 verlegt. Rob Bednarek, Präsident SES World Skies sagte: "Der Satellit bietet deutlich höhere Kapazitäten, mit denen die schnell wachsenden Märkte Südasiens und Ostafrikas bedient werden".
NSS-12 wird über vier regional fokussierte Ku-Band-Ausleuchtzonen DTH-Leistung (Direct-To-Home, Satellitendirektempfang) für den Mittleren Osten, Europa, Zentral- und Südasien und erstmals auch für Ostafrika liefern. Der Satellit erreicht damit nach Unternehmensangaben circa zwei Drittel der Weltbevölkerung.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Die deutsche Industrie muss im Kampf um die Federführung bei einem milliardenschweren Weltraumauftrag einen herben Rückschlag einstecken. Nach dpa-Informationen will der französische Chef der Europäischen Weltraumbehörde ESA über den Bau der neuen Generation von Meteosat-Wettersatelliten exklusiv mit Thales Alenia Space verhandeln. Jean-Jacques Dordain habe am Donnerstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Freitag aus ESA-Kreisen. Die EADS-Tochter Astrium , die unter anderem in Friedrichshafen und Ottobrunn bei München sitzt, wäre damit aus dem Rennen. Von der ESA war zunächst keine offizielle Stellungnahme zu erhalten.
Nach Angaben aus Verhandlungskreisen traf ESA-Direktor Dordain die Entscheidung gegen die Empfehlung der zuständigen Bewertungskommission TEB. Diese soll vorgeschlagen haben, den Auftrag für das etwa 1,5 Milliarden Euro teure Projekt zwischen Astrium und Thales Alenia Space aufzuteilen. Astrium wäre demnach für die Federführung bei dem Projekt und den Bau der Plattform zuständig gewesen – Thales Alenia Space mit Sitz im französischen Cannes gemeinsam mit OHB Bremen für den Bau der Instrumente an sich. Den Preisunterschied zwischen den Angeboten bewerteten die Experten als nicht entscheidend für die Vergabe. Das Thales-Alenia-Angebot soll um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger gewesen sein.
Nach französischen Medienberichten hatte die französische Regierung zuletzt gedroht, eine unabhängige Prüfung der Angebote zu verlangen, wenn die Federführung für den Auftrag an Astrium gehen sollte. In einem französischen Botschaftsschreiben heißt es, mit Blick auf die technologischen Interessen und die Arbeitsplätze im Thales-Alenia-Werk in Cannes sei es essenziell, dass das französisch-italienische Unternehmen die Federführung behalte. Das in Deutschland zuständige Bundesverkehrsministerium wollte sich zunächst nicht konkret äußeren. "Wir stehen im Moment im Kontakt mit der ESA, um das Prozedere zum weiteren Verfahren festzulegen", sagte eine Sprecherin am späten Freitagnachmittag.
Bei den Satelliten geht es um die dritte Generation der Wettersatelliten Meteosat. Von 2015 bis 2035 sollen mindestens sechs MTGs (Meteosat Third Generation) Wettervorhersagen verbessern, Unwetter früher erkennen und detaillierte Angaben zu Klimaveränderung und Umwelteinflüssen liefern.
Im ersten Schritt sollen die zwei von der ESA bezahlten Satelliten gebaut werden. Deutschland und Frankreich beschlossen 2008, sich mit jeweils 34 Prozent daran zu beteiligen. Seitdem hatte sich die Bundesregierung auch dafür eingesetzt, dass Astrium die Systemführung bekommt. Bei der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT ), die vier Meteosat-Satelliten in Auftrag geben wird, ist die Bundesrepublik größter Beitragszahler.
Quelle : www.heise.de
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Die Europäische Weltraumbehörde ESA gibt nicht preis, wer den Auftrag für den Milliarden verschlingenden Bau der neuen Meteosat-Wettersatelliten erhalten soll. "Wir haben die Evaluierung der beiden Angebote abgeschlossen. Die Bewertungskommission ist zu einer einstimmigen Entscheidung gekommen", sagte der Direktor der ESA-Erdbeobachtungsprogramme, Volker Liebig, gegenüber dpa. Bevor die ESA an die Öffentlichkeit gehe, müssten aber noch einige Prüfungen abgeschlossen werden. Am 3. und 4. März werde sich der Rat der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) mit dem Thema befassen. Spätestens bis dahin werde es eine offizielle Mitteilung geben.
Nach dpa-Informationen will der französische Chef der Europäischen Weltraumbehörde ESA über den Bau der neuen Generation von Meteosat- Wettersatelliten exklusiv mit dem von Thales Alenia Space geführten Konsortium verhandeln. Die EADS-Tochter Astrium, die unter anderem in Friedrichshafen und Ottobrunn bei München sitzt, wäre damit im Kampf um die prestigereiche Federführung aus dem Rennen. Das Thales-Alenia-Angebot soll um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger gewesen sein. Das Unternehmen sitzt im französischen Cannes und würde das Projekt gemeinsam mit dem in Bremen ansässigen Unternehmen OHB stemmen. ESA-Direktor Liebig betonte, dass die Ausschreibungsregeln Deutschland und Frankreich – unabhängig vom gewählten Konsortium – Aufträge in gleichem Wert garantieren. Die beiden Länder beteiligen sich zu je 34 Prozent an der Entwicklung der Satelliten.
Bei den Satelliten geht es um die dritte Generation der Wettersatelliten Meteosat. Von 2015 bis 2035 sollen sechs MTGs ("Meteosat Third Generation") Wettervorhersagen verbessern, Unwetter früher erkennen und detaillierte Angaben zu Klimaveränderung und Umwelteinflüssen liefern. Die EADS-Tochter Astrium war erst kürzlich bei dem Großauftrag für 14 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo ausgestochen worden. Der Auftrag im Wert von 566 Millionen Euro ging an den Bremer Konzern OHB.
Quelle : www.heise.de
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SES Astra hat heute bekanntgegeben, dass SES Sirius AB vollständig in den Besitz von SES Astra übergegangen ist. Das Unternehmen hat die letzten sich noch im Besitz der Swedish Space Corporation (SSC) befindlichen 10 Prozent Unternehmensanteile an SES Sirius AB erworben. Einzelheiten über die Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.
Die SES-Gruppe hatte sich im Oktober 2000 zu 50 Prozent an SES Sirius beteiligt. Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts hat SES Astra seine Anteile an dem Unternehmen bis ins Jahr 2008 kontinuierlich auf 90 Prozent erhöht. SES Sirius betreibt das führende Satellitensystem für Skandinavien und das Baltikum und hat eine starke Marktposition in Mittel- und Osteuropa. SES Sirius besitzt Niederlassungen in Schweden, Lettland, Russland, der Ukraine und Rumänien. Die Sirius-Satelliten sind auf 5° Ost positioniert.
Ferdinand Kayser, Präsident und CEO von SES Astra, sagte dazu: „SES Sirius ist in wichtigen Wachstumsmärkten aktiv, die seit Jahren in unserem strategischen Fokus liegen. Aus diesem Grund haben wir unseren Anteil an SES Sirius nach und nach erhöht und eine starke Präsenz in diesen verschiedenen Märkten aufgebaut. Während SES weiterhin eine Firma mit Sitz in Schweden betreiben wird, ist die volle Integration der Aktivitäten und Teams von SES Sirius ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unserer geografischen Expansionsstrategie.“
quelle:satnews
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Das Raumfahrtunternehmen Arianespace intensiviert die Vorbereitungen für den ersten Start einer Ariane5-Rakete in diesem Jahr.
Am 24. März soll der Satellit Astra 3B ins Orbit befördert werden, teilte der Konzern am Dienstagabend mit. In diesem Jahr sind insgesamt sieben Ariane5-Missionen geplant.Astra 3B wurde von EADS Astrium gebaut und ist mit Ku- und Ka-Band-Kapazitäten unter anderem für Zwei-Wege-Breitbanddienste ausgelegt. Er bringt es auf 5.470 Kilo und wird auf der Position 23,5 Grad Ost ausgesetzt. Die Lebenszeit soll bei 15 Jahren liegen.
Quelle: SAT+KABEL
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Das Teil hat einen Europabeam, einen Paneuropabeam und einen Mittleren Osten Beam. :D
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Den geplanten Starttermin einer Ariane-5-Trägerrakete, die unter anderem den Rundfunksatelliten Astra 3B ins All befördern sollte, hat der französische Raumfahrtdienstleister Arianespace am Donnerstag überraschend verschoben.
Aufgrund der Notwendigkeit zusätzlicher technischer Überprüfungen müsse man die ursprünglich für den 24. März terminierte Mission um einen oder zwei Tage nach hinten verschieben, teilte Arianespace mit. Ein neuer Termin soll möglichst zeitnah bekanntgegeben werden, hieß es.
Astra 3B wurde von EADS Astrium gebaut und ist mit Ku- und Ka-Band-Kapazitäten unter anderem für Zwei-Wege-Breitbanddienste ausgelegt. Er bringt 5.470 Kilogramm auf die Waage und wird auf der Position 23,5 Grad Ost ausgesetzt. Außerdem an Bord ist der militärische Kommunikationssatellit COMSATBw-2 zur sicheren Datenübermittlung der Bundeswehr.
Quelle: SAT+KABEL
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Einen neuen Termin für den verschobenen Start einer Ariane-5-Trägerrakete, die unter anderem den Rundfunksatelliten Astra 3B ins All befördern soll, hat der französische Raumfahrtdienstleister Arianespace am Dienstag bekanntgegeben.
Der Launch der Trägerrakete vom Weltraumflughafen Korou in Französisch-Guyana sei jetzt am kommenden Freitag (26. März) zwischen 19.03 und 19.53 Uhr vorgesehen (23.03 bis 23.52 Uhr deutscher Zeit), hieß es. Arianespace hatte den ursprünglich für den 24. März terminierten Start wegen der Notwendigkeit zusätzlicher technischer Überprüfungen am vergangenen Donnerstag kurzfristig nach hinten verschoben (SAT+KABEL berichtete).
Astra 3B wurde von EADS Astrium gebaut und ist mit Ku- und Ka-Band-Kapazitäten unter anderem für Zwei-Wege-Breitbanddienste ausgelegt. Der Satellit bringt 5.470 Kilogramm auf die Waage und soll auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost zum Einsatz kommen. Außerdem an Bord der Ariane-5 ist der militärische Kommunikationssatellit COMSATBw-2, den die Bundeswehr zur verschlüsselten Datenübermittlung einsetzen will.
Quelle: SAT+KABEL
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Der französische Raumfahrtdienstleister Arianespace hat grünes Licht für den Start der Ariane-5-Trägerrakete am morgigen Freitag gegeben.
Die letzten Vorbereitungen seien abgeschlossen, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Ins All befördert wird unter anderem der Satellit Astra 3B. Der Launch der Trägerrakete vom Weltraumflughafen Korou in Französisch-Guyana ist zwischen 19.03 und 19.53 Uhr vorgesehen (23.03 bis 23.52 Uhr deutscher Zeit), hieß es.
Arianespace hatte den ursprünglich für den 24. März terminierten Start wegen der Notwendigkeit zusätzlicher technischer Überprüfungen am vergangenen Donnerstag kurzfristig nach hinten verschoben (SAT+KABEL berichtete).
Astra 3B wurde von EADS Astrium gebaut und ist mit Ku- und Ka-Band-Kapazitäten unter anderem für Zwei-Wege-Breitbanddienste ausgelegt. Der Satellit bringt 5.470 Kilogramm auf die Waage und soll auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost zum Einsatz kommen. Außerdem an Bord der Ariane-5 ist der militärische Kommunikationssatellit COMSATBw-2, den die Bundeswehr zur verschlüsselten Datenübermittlung einsetzen will.
Astra 3B wurde von EADS Astrium gebaut und ist mit Ku- und Ka-Band-Kapazitäten unter anderem für Zwei-Wege-Breitbanddienste ausgelegt. Der Satellit bringt 5.470 Kilogramm auf die Waage und soll auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost zum Einsatz kommen.
Quelle: SAT+KABEL
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Der neue SES-Satellit Astra 3B kann seine für den heutigen Freitagabend geplante Reise ins All nicht pünktlich antreten.
Der Satellitenbetreiber gab am Nachmittag bekannt, dass der Dienstleister Arianespace den geplanten Launch wegen einer Anomalie an einem Teilsystem der Ariane5-Trägerrakete verschoben habe. Erst nach Durchführung der notwendigen technischen Änderungen in einigen Tagen soll ein weiterer Anlauf erfolgen. Ein neuer Termin steht aktuell nicht fest.
Quelle: SAT+KABEL
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Nach technischen Problemen und einer Panne kurz vor dem Start steht ein neuer Termin für den Satellit Astra 3B des luxemburgischen Satelliten-Betreibers SES für den Transport ins All noch nicht fest.
Zwar waren alle Tests bereits Mitte der Woche erfolgreich verlaufen und der Satellit sollte zwischen 18.59 und 19.48 Uhr (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch Guyana starten, das aber wurde durch "Anomalien" in der Countdown-Phase verhindert, wie der Dienstleister Arianespace am Samstag mitteilte. Grund war eine Fehlermeldung vom Drucksystem der Trägerrakete. Bereits der erste Starttermin im März hatte wegen technischer Probleme an der Ariane-5-Rakete kurzfristig abgesagt werden müssen.
Quelle: SAT+KABEL
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Technische Probleme der Trägerrakete Ariane 5 haben erneut den Weltraumstart eines Kommunikationssatelliten für die Bundeswehr verhindert. Der für die Nacht zum Samstag geplante Flug vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guyana ins All musste wenige Sekunden vor dem Ende des Countdowns abgesagt werden. Grund war eine Fehlermeldung vom Drucksystem der 50 Meter hohen Rakete. Ein neues Flugdatum wurde vom europäischen Raumfahrtzentrum ESA noch nicht genannt. Bereits der erste Starttermin im März hatte wegen technischer Probleme an der Ariane-5-Rakete kurzfristig abgesagt werden müssen.
Der COMSATBw-2 genannte Satellit soll das deutsche Militär unabhängiger von kommerziellen Anbietern machen und den Truppen Telefongespräche, Videokonferenzen und Internetzugang ermöglichen. Insgesamt besteht das System aus zwei Satelliten. Der erste ist bereits seit dem vergangenen Jahr im All. Bisher nutzte die Bundeswehr für die militärische Kommunikation Kapazitäten kommerzieller Anbieter.
Zusammen mit dem Telekommunikationssatelliten für die Bundeswehr sollte die Ariane 5 in der Nacht zum Samstag einen Telecom-Satelliten des Unternehmens SES Astra in den Weltraum bringen. Auch er kann nun erst später als geplant eingesetzt werden.
Quelle : www.heise.de
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Nach der Behebung technischer Probleme gibt es für Satelliten Astra 3B einen neuen Starttermin.
Demnach soll der Start nun am 21. Mai 2010 erfolgen, so der englischsprachige Branchendienst "Rapid TV News". Der ursprüngliche Termin war aufgrund eines fehlerhaften Bauteils im Drucksystem der Trägerrakete Ariane verschoben worden.
Das neue Ventil sei jedoch bereits im Französisch-Guayana eingetroffen, sagte Arianespace-Chef Jean-Yves Le Gall. Astra 3B soll auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost positioniert werden. Mit dem neuen Satelliten will SES Astra seine geografische Reichweite und Dienste ausbauen, um Direct-to-Home (DTH) TV-Empfang von Spanien bis zum Schwarzen Meer anbieten können.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Start des Rundfunksatelliten Astra 3B vom Weltraum-Bahnhof in Kourou ist in der Nacht auf Samstag erfolgreich verlaufen. Vor wenigen Minuten hob eine Ariane-5-Rakete mit einem weiteren Himmelskörper für die deutsche Bundeswehr an Bord ab.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/arianespace_astra3b_raketenstart2.jpg)
Alle Systeme hatten im Countdown grünes Licht gegeben, die Zündung verlief problemlos, auch der Flug zeigte bis zuletzt keine Anomalien. Gegen 0.28 Uhr wurde Astra 3B erfolgreich ausgsetzt. Er wird in den kommenden Wochen seine Arbeit aufnehmen, zunächst muss er an seine endgültige Position manövriert werden.
Astra 3B soll Astra 3A auf 23,5 Grad Ost ergänzen und die Kapazitäten auf dieser Position verdoppeln. Gleichzeitig können dann Astra 1E und Astra 1G für andere Zwecke genutzt werden. Aktuell befinden sich beide noch auf 23,5 Grad Ost.
Astra 3Bkommt mit 60 Ku-Band-Transpondern und vier Ka-Band-Tanspondern, er soll Dienste für die Beneluxländer und Osteuropa für öffentliche und private Satelliten-Kommunikationsnetzwerke in Europa und im Nahen Osten bereitstellen. Der Himmelskörper wurde von EADS Astrium in Toulouse auf der Plattform Eurostar E3000 gebaut.
Start per Satellit und Internet ausgestrahlt
Der Start war per Satellit übertragen worden (23,5 Grad Ost, Kanal 3.224, Downlink-Frequenz 12168.00 MHz, Polarisation vertikal, Symbolrate 27.50 MSym/s, FEC 3/4, Service-ID: 5250), außerdem im Internet.
Neben Astra 3B schickte Arianespace auch einen Kommunikationssatelliten für die Bundeswehr ins All - er wurde um 00.35 Uhr erfolgreich ausgesetzt. Der COMSATBw-2 soll das deutsche Militär unabhängiger von kommerziellen Anbietern machen und den Truppen Telefongespräche, Videokonferenzen und Internetzugang ermöglichen. Insgesamt besteht das System aus zwei Satelliten. Der erste ist bereits seit dem vergangenen Jahr positioniert.
Der geplante Start der Ariane-5-Rakete hatte in den vergangangenen Wochen für Probleme gesorgt: Ein fehlerhaftes Bauteil im Drucksystem der Trägerrakete verzögerte den Zeitplan in Französisch-Guayana um zwei Monate.
Quelle: SAT+KABEL
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Der nach mehreren Verzögerungen erfolgreich ins All gestartete Satellit Astra 3B hat seine endgültige Position im Orbit erreicht. Astra 3B soll Direct-to-Home (DTH) TV-Empfang von Spanien bis zum Schwarzen Meer anbieten.
Nach Angaben des Satellitenbetreibers SES Astra hat Astra 3B seine Orbitalposition 23,5 Grad Ost erreicht und steht nun für den kommerziellen Betrieb bereit. Der von EADS Astrium gebaute und am 21. Mai 2010 von Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich ins All gestartete Satellit hat laut SES Astra alle erforderlichen In-Orbit-Tests der Hardware an Bord und der Sendefunktionen erfolgreich abgeschlossen.
Astra 3B wird DTH-Dienste (Satelliten-Direktempfang) für die Beneluxländer und Osteuropa sowie Dienste für öffentliche und private Satelliten-Kommunikationsnetzwerke in ganz Europa und im Nahen Osten bereitstellen. Laut eigenen Angaben hat SES Astra bereits Verträge für einen großen Teil der auf Astra 3B verfügbaren Kapazität abgeschlossen.
Astra 3B war mit dem ersten Start einer Ariane 5 von Kourou in diesem Jahr in die Erdumlaufbahn gebracht worden. Insgesamt starteten von Kourou seit 1996 50 Ariane-5-Raketen. Der Start von Astra 3B hatte sich wegen technischer Schwierigkeiten mehrfach verzögert.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Im dritten Anlauf ist die Ariane-5-Rakete am Wochenende erfolgreich mit den Satelliten Arabsat 5 und COMS ins All gestartet.
Die Ariane-Rakete hat die zwei Satelliten am Samstagabend 23.41 Uhr deutscher Zeit in den Weltraum gebracht, teilte die Betreibergesellschaft Arianespace mit. Zuvor wurden zwei Startversuche wegen technischer Probleme abgebrochen.
Die Rakete hatte die Satelliten Arabsat 5 und COMS an Bord. Arabsat 5 soll Fernsehsender nach Nordafrika und in den Nahen Osten übertragen, COMS soll für Wettervorhersagen, die Meeresforschung und für Datenübertragungen genutzt werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Beim Satellitendienstleister Arianespace sind die Vorbereitungen für den dritten Start einer Ariane5-Rakete in diesem Jahr in die heiße Phase gegangen. Der Start ist für die Nacht vom 4. auf den 5. August auf dem Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana vorgesehen, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte.
An Bord befinden sich die beiden von Thales Alenia Space gebauten Satelliten Nilesat-201 und Rascom-QAF1R.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/arianespace_nilesat.jpg)
Nilesat-201 wird vom ägyptischen Fernsehanbieter Nilesat eingesetzt, um digitales Radio und TV über Nordafrika und dem Nahen Osten zu verbreiten. Der Erdtrabant wird auf 7 Grad West stationiert, ist mit 24 Ku-Band-Transpondern und vier Ka-Band-Transpondern ausgerüstet. Sein Gewicht beträgt rund 3,2 Tonnen, die Lebensdauer beträgt wie immer 14 Jahre.
Rascom-QAF1R ist für Internet und Telekommunikation vorgesehen, damit sollen über 2,9 Grad Ost Teile von Europa, hauptsächlich aber Afrika und der Nahe Osten versorgt werden. Der Satellit wiegt 3,05 Tonnen, er ist mit 24 Ku- und C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Mhz ausgerüstet.
Bei dem Projekt handelt es sich um den insgesamt 196. Start einer Ariena-Rakete ins All.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Abschuss der beiden von Thales Alenia Space gebauten Satelliten Nilesat-201 und Rascom-QAF1R ist am späten Mittwochabend erfolgreich verlaufen. Kurz vor 23.00 Uhr hob die Ariane5-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/rakete_arianespace_nilesat_start1.jpg)
Der Start wurde an dieser Stelle online übertragen und wird zur Stunde noch in einer Dauerschleife wiederholt (http://www.videocorner.tv/videocorner2/live_flv/index.php?langue=en).
Sieben Minuten vor Ablauf des Countdowns gab es zunächst einen Status "Rot", der auf eine Anomalie im System hinwies. Nach einer kurzen Pause ging es aber ohne Schwierigkeiten weiter.
Die beiden Himmelskörper waren am vergangenen Freitag über den Straßenweg eingetroffen und auf die Rakete montiert worden.
Nilesat-201 wird vom ägyptischen Fernsehanbieter Nilesat eingesetzt, um digitales Radio und TV über Nordafrika und dem Nahen Osten zu verbreiten. Der Erdtrabant wird auf 7° West stationiert, ist mit 24 Ku-Band-Transpondern und vier Ka-Band-Transpondern ausgerüstet. Sein Gewicht beträgt rund 3,2 Tonnen, die Lebensdauer beträgt wie immer 14 Jahre.
Rascom-QAF1R ist für Internet und Telekommunikation vorgesehen, damit sollen über 2,9 Grad Ost Teile von Europa, hauptsächlich aber Afrika und der Nahe Osten versorgt werden. Der Satellit wiegt 3,05 Tonnen, er ist mit 24 Ku- und C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Mhz ausgerüstet.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/arianespace_rakete_2.jpg)
Der Flug mit der Ariane-Rakete dauerte 33 Minuten. Beide Satelliten wurden gegen 23.32 Uhr ausgesetzt. Die gesamte Nutzlast betrug gut sieben Tonnen. In den kommenden Wochen werden die Satelliten an ihre endgültige Position im Orbit manövriert.
Quelle: SAT+KABEL
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Zwei Kommunikationssatelliten hat die Ariane-5-Rakete in der Nacht zum heutigen Freitag erfolgreich ins All gebracht. Unter anderem soll Japan dadurch mit TV-Programmen versorgt werden.
Die am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Kourou gestartete Rakete habe ihre Mission erfolgreich abgeschlossen, teilte die Betreibergesellschaft Arianespace in der Nacht zu Freitag mit. Die Satelliten W3B und BSAT-3b habe die Trägerrakete wie geplant in ihre Umlaufbahnen gesetzt, hieß es weiter.
Der rund fünf Tonnen schwere W3B soll für den Anbieter Eutelsat diverse TV-Programme und Datenverbindungen in Europa, dem Nahen Osten, Zentralasien, Afrika und dem Indischen Ozean liefern. Mit dem rund drei Tonnen leichteren Satelliten BSAT-3b soll Japan mit Fernsehprogrammen versorgt werden. Die Satelliten sollen mindestens 15 Jahre im All kreisen, teilte die Betreibergesellschaft weiter mit. Bereits Ende des Monats und im Dezember sollen weitere Satelliten ausgesetzt werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat seinen in der Nacht zu Freitag erfolgreich gestarteten Satelliten W3B wegen eines technische Defekts verloren. W3B sollte auf 16 Grad Ost positioniert werden und dort die Eutelsat-Satelliten Eurobird16, W2M und Sesat1 ersetzen.
Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sei in einem Teilsystem des Antriebs eine Anomalie festgestellt worden. Dieser Antrieb ist erforderlich, damit der Satellit nach dem Aussetzen im Weltall auf der geplanten Position geparkt werden kann. Ohne diese Steuerfunktion ist der Satellit nutzlos.
"Der Verlust des W3B ist eine Enttäuschung für Eutelsat und unsere Kunden. Wir teilen diesen mit unseren Partnern, insbesondere Thales Alenia Space sowie mit der Gemeinschaft der Versicherer. Unsere volle Aufmerksamkeit gilt nun der für Mitte 2011 vorgesehenen Bereitstellung des Satelliten W3C auf 16 Grad Ost und der Einleitung eines neuen Programms,um diesen Verlust auszugleichen", sagte Eutelsat-Geschäftsführer Michel de Rosen.
Mit dem Verlust des W3B bleiben die drei Satelliten auf 16 Grad Ost im vollen Einsatz bis dort der Satellit W3C eintrifft, dessen Start für Mitte 2011 geplant ist. Eutelsat werde zudem sofort ein neues Satellitenprogramm unter dem Namen W3D mit einem geplanten Start im ersten Quartal 2013 einleiten, hieß es.
Die Investitionen von Eutelsat für den Satelliten W3B sind komplett versichert. Dies garantiert, dass der Gruppe keine direkten finanziellen Verluste entstehen.
Der Raumfahrtdienstleister Arianespace hatte in der Nacht auf Freitag die Satelliten W3B und BSAT-3B vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana ins All geschossen.
Der von Thales Alenia Space gebaute neue Eutelsat-Satellit W3B hat ein Startgewicht von 5,4 Tonnen. Gegen 0.20 Uhr wurde er erfolgreich in etwa 1.100 Kilometern Höhe ausgesetzt.
Neben zusätzlichen Kapazitäten für TV-Plattformen in Mitteleuropa und auf den Inseln im Indischen Ozean sollte W3B zusätzlich Telekommunikationsunternehmen und Internet-Service-Provider Bandbreiten in Afrika zur Verfügung stellen. Die Inbetriebnahme war für Dezember geplant.
Quelle: SAT+KABEL
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Mit Intelsat 17 und Hylas 1 sind am Freitagabend (deutscher Zeit) zwei neue Satelliten auf dem Weg ins All. Der Abschuss vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana war erfolgreich.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/raumfahrt/arianespace_intelsat17_hylas1_start3.jpg)
Zum Einsatz kam eine Rakete vom Typ Ariane-5 des Dienstleisters ArianeSpace. Intelsat 17 soll vor allem Europa und Afrika auf der Position 68,5 Grad Ost versorgen - im C- und Ku-Band. Der Himmelskörper kommt von Space Systems/Loral und ersetzt den Vorgänger Intelsat 702.
Der wiederum ist seit 1994 im All und hat die maximale Lebensdauer von 15 Jahren bereits überschritten.
Er deckt Asien, Teile von Europa und Afrika mit TV-, Rundfunk- und Telekommunikationssignalen ab. Intelsat wurde 1964 gegründet. Aktuell sind 27 Satelliten im Orbit, über die 32 verschiedene Plattform-Betreiber ihre Inhalte ausstrahlen.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/raumfahrt/arianespace_intelsat17_hylas1_start2.jpg)
Hylas 1 wiederum stammt von EADS-Astrium und bringt Ku- und vor allem Ka-Band-Kapazitäten für den Datenverkehr mit. Damit sollen für Privatkonsumenten Downloadraten von 10 MBit/s möglich werden.
Der Footprint auf 33,5 Grad Ost deckt Teile von Europas - darunter Großbritannien - ab, mehrere Hunderttausend Haushalte befinden sich im Fokus des Hylas-Betreibers Avanti. Im übernächsten Jahr soll ein zweiter Hylas-Satellit in den Orbit geschossen werden, der dann weitere Kunden mit Internet-Verbindungen versorgt.
In Europa wird der Markt für nicht durch terrestrische Highspeed-Verbindungen erschlossenen Haushalte mit mehreren Millionen angenommen. SES Astra und Eutelsat tummeln sich bereits in diesem Segment mit ihren Diensten "Astra2Connect" und "Tooway" - aber überschaubarem Erfolg.
Quelle: SAT+KABEL
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Arianespace hat den geplanten Start einer Ariane-5-Rakete vom Raumfahrtzentrum in Französisch-Guyana verschoben. Die Rakete sollte zwei Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen.
Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, musste der Start kurzfristig verschoben werden. Grund war der starke Wind. Ein neuer Starttermin sei für heute Abend (Mittwoch, 29.12.2010) vorgesehen, teilte die Betreibergesellschaft Arianespace mit. Die rund 50 Meter hohe Trägerrakete soll einen spanischen und einen koreanischen Satelliten im All aussetzen.
Die beiden Satelliten, die eine Gesamtstartmasse von mehr als acht Tonnen haben, sollen mindestens 15 Jahre lang im Orbit ihren Dienst versehen. Der spanische Hispasat 1E bringt 53 aktive Ku-band-Transponder mit und soll digitale Fernsehsignale zur Erde senden.
Koreasat 6 aus Südkorea trägt 30 Ku-Band-Transponder und ist für Rundfunkprogramme und Datendienste vorgesehen. Die Mission sollte ursprünglich schon am 21. Dezember starten. Der Termin war aber um eine Woche verschoben worden, um einem der beiden Satellitenhersteller weitere Tests zu ermöglichen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der um einen Tag verschobene Start der beiden Rundfunksatelliten Hispasat 1E und Koreasat 6 hat am Mittwochabend reibungslos funktioniert.
Eine Arianespace-Rakete hob in der Nacht vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) ab. Hispasat 1E wiegt 5,320 Tonnen, ist für 30 Grad West vorgesehen, bringt 53 aktive Ku-band-Transponder mit und soll digitale Fernsehsignale ausstrahlen.
Koreasat 6 von der südkoreanischen Korea Telecom wiegt nur 2,850 Tonnen, trägt 30 Ku-Band-Transponder und soll neben Rundfunkprogrammen vor allem Datendienste bereit stellen. Er ist für die Position 116 Grad Ost eingeplant. Für den Dienstleister ArianeSpace ist der Start der insgesamt 199. seiner Geschichte.
Es war der nunmehr 55. Flug einer Ariane-Rakete. Beim vorletzten Start Ende Oktober hatte es eine Panne gegeben: Wegen eines Lecks in einem Treibstofftank ging ein 250 Millionen teurer Satellit des Unternehmens Eutelsat im All verloren.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Vorbereitungen für den Start des neuen Satelliten Astra 1N sind am Donnerstag erfolgreich angelaufen - der Himmelskörper traf am Morgen (Ortszeit) im Weltraumbahnhof von Kourou in Französisch Guyana ein.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/satellit_ses_astrium.jpg)
Der Erdtrabant soll Anfang Juli an Bord einer Ariane5-Rakete ins All starten, wird nach seiner endgültigen Positionierung ein paar Wochen später hauptsächlich den deutschen, französischen und spanischen Markt bedienen. Zunächst wird Astra 1N auf 28,2 Grad Ost zum Einsatz kommen, erst danach auf der in Deutschland beliebten Position 19,2 Grad Ost.
Das Modell ist mit 62 Transpondern des Ku-Frequenzbandes und einer Ausgangsleistung von 13kW ausgerüstet, bringt ein Startgewicht von 5,3 Tonnen mit und soll für rund 15 Jahre seinen Dienst im Orbit verrichten. Während Start und Positionierung wird der Betrieb vom Astrium-Satellitenzentrum in Toulouse gesteuert.
Der Hersteller Astrium konstruiert für den Astra-Mutterkonzern SES derzeit fünf weitere Satelliten auf Basis seiner Eurostar E3000-Plattform. Die ersten vier - Astra 2E, Astra 2F, Astra 2G und Astra 5B - sind in mehreren Schritten für Starts zwischen 2012 und 2014 vorgesehen.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Satellitenbetreiber Intelsat will in den kommenden Monaten vier neue Satelliten ins All befördern. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, gehöre dies zum Konzept eines 1,3 Milliarden US-Dollar teuren Projekts.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/raumfahrt/arianespace_intelsat17_hylas1.jpg)
Der Start der Satelliten ist in diesem und im kommenden Jahr vorgesehen. Intelsat 18 soll auf der Position 180 Grad Ost positioniert und in der zweiten Jahreshälfte ins Orbit befördert werden.
Der Satellit wird Intelsat 701 ersetzen und im pazifischen Raum C- und Ku-Band-Kapazitäten bereitstellen, hieß es.
Intelsat 19 folgt im ersten Quartal 2012 auf 166 Grad Ost und erstzt Intelsat 8. Für das zweite Quartal 2012 ist der Start von Interlsat 20 vorgesehen. Er wird auf der Position 68,5 Grad Ost geparkt und löst die Satelliten Intelsat 10 und 7 ab. Unter anderem wird er rund 160 TV-Kanäle in Asien, Afrika und Europa übertragen.
Abgerundet wird die neue Flotte durch Intelsat 22 im ersten halbjahr 2012. Er ist für die Position 72 Grad Ost vorgesehen.
Im April war der Intelsat-Satellit "New Dawn" im zweiten Anlauf erfolgreich ins All gestartet. Ein erster Startversuch war Ende März zunächst gescheitert. Die Triebwerke zündeten nicht, weil ein technischer Schutzmechanismus den Start wegen einer Anomalie automatisch abbrach, um die an Bord befindlichen Himmelskörper zu schützen.
Drei Wochen dauerte es im Anschluss, um Bauteile auszutauschen und die Rakete wieder startklar zu machen. Dazu mussten auch die Satelliten wieder demontiert werden. Über die Kosten des gescheiterten Starts samt neuem Anlauf wurde nichts bekannt.
Quelle: SAT+KABEL
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Dienstag, den 21. Juni 2011
Ein weiterer TV-Satellit des Betreibers SES geht mit einer Ariane5-Rakete Mitte 2013 auf seine Reise ins All. Er soll auf 31,5 Grad Ost positioniert werden.
Der luxemburgische Konzern schloss mit Arianspace laut Mitteilung am Dienstagabend eine entsprechende Vereinbarung ab. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.
Astra 5B wiegt rund 5,8 Tonnen, baut auf der Eurostar E3000 Plattform auf und trägt sowohl Ku- als auch Ka-Band-Transponder. Die Lebensdauer beträgt wie üblich rund 15 Jahre. Over the last two decades, Arianespace and SES have developed an exceptional
SES betreibt zahlreiche Satelliten in Europa und erreicht damit nach eigenen Angaben rund 135 Milloinen Menschen. Noch in diesem Jahr sollen Astra 1N und SES 2 in den Orbit geschossen werden.
quelle: sat+kabel
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Beim Dienstleister Arianespace laufen die letzten Vorbereitungen, um den neuen Satelliten Astra 1N in der kommenden Woche in den Orbit zu befördern.
Der Start vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ist für den 1. Juli geplant. An Bord einer Ariane5-Rakete befindet sich mit dem BSAT-3c/JCSAT-110R dann traditionell ein weiterer Himmelskörper - insgesamt beträgt die Nutzlast 8,2 Tonnen. Wie Arianespace in der Nacht auf Samstag mitteilte, befinden sich beide Satelliten in der Montagehalle und werden aktuell in die Rakete integriert.
Astra 1N soll nach seiner endgültigen Positionierung hauptsächlich den deutschen, französischen und spanischen Markt bedienen. Zunächst wird der Erdtrabant auf 28,2 Grad Ost zum Einsatz kommen, erst danach auf der in Deutschland beliebten Position 19,2 Grad Ost.
Das Modell ist mit 62 Transpondern des Ku-Frequenzbandes und einer Ausgangsleistung von 13kW ausgerüstet, bringt ein Startgewicht von 5,3 Tonnen mit und soll für rund 15 Jahre seinen Dienst im Orbit verrichten. Während Start und Positionierung wird der Betrieb vom Astrium-Satellitenzentrum in Toulouse gesteuert.
Der Hersteller Astrium konstruiert für den Astra-Mutterkonzern SES derzeit fünf weitere Satelliten auf Basis seiner Eurostar E3000-Plattform. Die ersten vier - Astra 2E, Astra 2F, Astra 2G und Astra 5B - sind in mehreren Schritten für Starts zwischen 2012 und 2014 vorgesehen.
Astra 5B wiegt rund 5,8 Tonnen, baut auf der Eurostar E3000 Plattform auf und trägt sowohl Ku- als auch Ka-Band-Transponder. Die Lebensdauer beträgt wie üblich rund 15 Jahre. SES betreibt zahlreiche Satelliten in Europa und erreicht damit nach eigenen Angaben rund 135 Millionen Menschen. Noch in diesem Jahr sollen Astra 1N und SES 2 in den Orbit geschossen werden.
Quelle: SAT+KABEL
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Das war nichts: Der Dienstleister Arianespace hat in der Nacht auf Samstag beim Start einer Ariane5-Rakete gepatzt. Der neue Satellit Astra 1N wurde nicht vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All befördert.
Technische Probleme verhinderten den Anschuss. Der Countdown für die europäische Trägerrakete musste weniger als zwei Minuten vor dem Ende abgebrochen werden. Grund war eine Fehlermeldung von der Startrampe. Demnach hatte sich ein Ventil nicht richtig geschlossen.
Ein neues Flugdatum wurde vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guyana zunächst nicht genannt. Man müsse zunächst die Ursache des Problems finden, teilte das Raumfahrtunternehmen Arianespace lediglich mit. Die Startbemühungen waren im Internet live übertragen worden. Auch die "Bild"-Zeitung blieb am Boden: Deren Chefredakteur Kai Diekmann hatte in dieser Woche vollmundig eine Werbeaktion mit SES Astra verkündet.
An Bord der Rakete befindet sich neben Astra 1N auch BSAT-3c/JCSAT-110R und damit traditionell ein weiterer Himmelskörper - insgesamt beträgt die Nutzlast 8,2 Tonnen. BSAT-3c/JCSAT-110R soll TV-Signale an japanische Haushalte mit Parabolantenne übertragen.
Astra 1N wird nach seiner endgültigen Positionierung hauptsächlich den deutschen, französischen und spanischen Markt bedienen. Zunächst wird der Erdtrabant auf 28,2 Grad Ost zum Einsatz kommen, erst danach auf der in Deutschland beliebten Position 19,2 Grad Ost. Das Modell ist mit 62 Transpondern des Ku-Frequenzbandes und einer Ausgangsleistung von 13kW ausgerüstet, bringt ein Startgewicht von 5,3 Tonnen mit und soll für rund 15 Jahre seinen Dienst im Orbit verrichten.
Der Hersteller Astrium konstruiert für den Astra-Mutterkonzern SES derzeit fünf weitere Satelliten auf Basis seiner Eurostar E3000-Plattform. Die ersten vier - Astra 2E, Astra 2F, Astra 2G und Astra 5B - sind in mehreren Schritten für Starts zwischen 2012 und 2014 vorgesehen. SES betreibt zahlreiche Satelliten in Europa und erreicht damit nach eigenen Angaben rund 135 Millionen Menschen.
Quelle: SAT+KABEL
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Nach dem missglückten Start vom letzten Freitag bleibt der SES-Satellit Astra 1N noch mindestens für die nächsten 20 Tage am Boden. Ein genauer Termin für den erneuten Abschuss der Trägerrakete vom Typen Ariane 5 steht derzeit noch nicht fest.
Ein Fehler in der EPC, der Kryogenen Hauptstufe, führte am ersten Juli zum Abbruch des Startes. Ein Ventil im Antrieb meldete einen Fehler, ein Abbruch kurz vor dem Ende des Countdowns war die Folge. Das defekte Ventil zu ersetzen dauert nach Angaben des Satellitenberteibers SES mindestens 20 Tage. Auch nach der endgültigen Diagnose steht aktuell noch kein neuer Starttermin fest.
Der Astra 1N soll eine zusätzliche Versorgung von Deutschland, Spanien sowie Frankreich mit digitalem Fernsehen gewährleisten. Mit dem Spaceshuttle sollte zeitgleich ein zweiter Satellit mit der technischen Bezeichnung BSAT-3C/JCSAT-110R in die Erdumlaufbahn getragen werden. Dieser ist für den japanischen Markt gedacht. Das Boulevardblatt "Bild", die den Start als Werbeaktion nutzen wollte, hofft nun nach eigenen Angaben auf die Techniker.
Der ASTRA 1N sollte in Kourou, Französisch-Guinea mit einer Ariane 5 Rakete ins All getragen werden. Gebaut von Astrium in Toulouse Frankreich, wird sich der Satellit nach erfolgreichem Start zwischen den orbitalen Koordinaten 28,2 Grad Ost und 19,2 Grad Ost bewegen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/logos/ses_logo_klein.png)
Der in russischer Hand befindliche Dienstleister International Launch Service (ILS) hat am Dienstagabend (Ortszeit) den Starttermin für den neuen Satelliten SES-3 des luxemburgischen Betreibers SES bestätigt.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/raumfahrt/rakete_ils_launch_allgemein.jpg)
Eine Proton-M-Rakete mach sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) in Baikonur (Kasachstan) auf den Weg ins All. SES-3 wiegt gut 3,1 Tonnen und wird nach einem erfolgreichen Start auf der Position 103° West positioniert.
Mitte 2012 soll er den bestehenden Himmelskörper AMC-1 ablösen. Er trät 24 C-Band-, 24 Ku-Band- sowie 500-MHz-Ka-Band-Transponder. Die Lebensdauer beträgt wie üblich rund 15 Jahre.
SES-3 arbeitet in einer Höhe von 35.786 Kilometern, das Aussetzen des Satelliten im All wird rund acht Stunden nach Lift-Off dauern.
Der Start lässt sich im Internet an dieser Stelle live verfolgen. (http://ses3.imgondemand.com/). Die Übertragung startet rund 20 Minuten vor dem Abschuss, der um 1.16 Uhr luxemburgischer Zeit bzw. um 23.16 Uhr (GMT) eingeplant ist. SES-3 ist ist in Deutschland nicht zu empfangen, soll vor allem US-amerikanische Netzbetreiber versorgen.
Quelle: SAT+Kabel
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Schlechtes Wetter über dem Raumfahrtzentrum in Kourou in Französisch-Guayana hat den Start der Ariane-5-Rakete, die den Satelliten Astra 1N in den Orbit bringen sollte, erneut verhindert.
Der für die Nacht auf Samstag geplante Weltraumflug müsse verschoben werden, teilte die Betreibergesellschaft Arianespace am Freitagabend mit. Der Start sollte zwischen 23.53 Uhr und 1.08 Uhr (MESZ) erfolgen. Ein neuer Termin für den Flug ins All stand zunächst noch nicht fest.
Die Ariane-5-Trägerrakete sollte unter anderem einen SES-Satelliten ins All bringen. Der Astra 1N verfügt über 55 Transponder mit pan-europäischer Reichweite, die im Ku-Frequenzband operieren. Die vorgesehene Lebensdauer des Satelliten beträgt 15 Jahre. Der 5,4 Tonnen schwere künstliche Erdtrabant soll zunächst auf der Orbitalposition 28,2 Grad Ost die bestehende Flotte unterstützen und nach dem späteren Wechsel auf seine endgültige Position 19,2 Grad Ost vor allem Deutschland, Frankreich und Spanien mit digitalen Fernsehprogrammen versorgen.
An Bord der Trägerrakete befand sich zudem ein weiterer TV-Satellit mit dem komplizierten Namen BSAT-3C/JCSAT-110R, der in eine geostationäre Umlaufbahn befördert werden soll. Er deckt mit seinem Footprint vorrangig den japanischen Raum ab.
Bereits Anfang Juli sollte der Satellit ins All gebracht werden. Technische Probleme hatten den Start allerdings verhindert. Der Countdown für die europäische Trägerrakete vom Typ Ariane 5 musste nach weniger als zwei Minuten abgebrochen werden. Grund war eine Fehlermeldung von der Startrampe. Demnach hatte sich ein Ventil nicht richtig geschlossen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Nach zwei missglückten Startversuchen soll eine Ariane-5-Rakete noch in der Nacht zum Sonntag zwei Fernsehsatelliten, darunter den SES Astra 1N, ins All bringen.
Die Betreibergesellschaft Arianespace setzte den Start vom Raumfahrtzentrum in Kourou in Französisch-Guayana kurzfristig für Samstagabend, 23.53 Uhr deutscher Zeit an. Zweimal hatte der Countdown für den Flug ins Weltall bereits abgebrochen werden müssen. Vor fünf Wochen gab es technische Probleme, in der vergangenen Nacht verhinderte schlechtes Wetter über Kourou den Start.
Die Ariane-5-Trägerrakete sollte unter anderem einen SES-Satelliten ins All bringen. Der Astra 1N verfügt über 55 Transponder mit pan-europäischer Reichweite, die im Ku-Frequenzband operieren. Die vorgesehene Lebensdauer des Satelliten beträgt 15 Jahre. Der 5,4 Tonnen schwere künstliche Erdtrabant soll zunächst auf der Orbitalposition 28,2 Grad Ost die bestehende Flotte unterstützen und nach dem späteren Wechsel auf seine endgültige Position 19,2 Grad Ost vor allem Deutschland, Frankreich und Spanien mit digitalen Fernsehprogrammen versorgen.
An Bord der Trägerrakete befand sich zudem ein weiterer TV-Satellit mit dem komplizierten Namen BSAT-3C/JCSAT-110R, der in eine geostationäre Umlaufbahn befördert werden soll. Er deckt mit seinem Footprint vorrangig den japanischen Raum ab.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Eine europäische Ariane-5-Rakete hat im dritten Anlauf zwei neue Fernsehsatelliten, darunter den Astra 1N, ins All gebracht. Der mehr als 50 Meter hohe Flugkörper hob in der Nacht zum Sonntag vom Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ab.
Der ursprünglich für 23.53 Uhr MESZ vorgesehen Start verzögerte sich wegen schlechten Wetters um knapp eine Stunde.
Auftraggeber des Flugs sind der Luxemburger Satellitenbetreiber SES Astra sowie zwei japanische Unternehmen. Ein erster Startversuch Anfang Juli musste weniger als zwei Minuten vor dem Ende abgebrochen werden, weil es technische Probleme gab. Ein zweiter Versuch scheiterte in der Nacht zum Samstag am schlechten Wetter über dem Raumfahrtzentrum.
Der 5,4 Tonnen schwere Astra-Satellit 1N soll vor allem Deutschland, Frankreich und Spanien mit digitalen Fernsehprogrammen versorgen. Das Unternehmen bedient nach eigenen Angaben mehr als 135 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa mit insgesamt rund 2500 TV- und Radiokanälen. Die EADS-Tochter Astrium baute das Hightech-Gerät. Es soll mindestens 15 Jahre im All arbeiten.
Der andere Satellit mit dem komplizierten Namen BSAT-3c/JCSAT-110R wird TV-Signale an japanische Haushalte mit Parabolantenne übertragen. Er wurde von dem US-Unternehmen Lockheed Martin Commercial Space Systems gebaut und wird von B-SAT Corporation and SKY Perfect JSAT Corporation betrieben.
Der Ariane-Start war der vierte in diesem Jahr und zugleich der 59. einer Ariane-5-Rakete. Als Partner des Flugs durfte das deutsche Boulevardblatt "Bild" ihr Logo an der Spitze der Rakete anbringen. Vor dem ersten Startversuch im Juli hatte das Blatt mit einem Augenzwinkern kommentiert: "Mars-Männchen, ihr dürft euch freuen. Ab heute gibt es Bild im All"
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Wird das nicht langsam eng da oben... :hmm
(http://3.bp.blogspot.com/_hULL5vs4J-U/TNKsa9Iu_yI/AAAAAAAAAJw/e85-ommD8ws/s1600/astra_dawurdegemacht.jpg)
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(http://www.digitalfernsehen.de/uploads/media/ses_teaser_top_65.jpg)
Der globale Satellitenbetreiber SES S.A. wird seinen neuen Satelliten SES-2 in der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch in den Himmel bringen. Der Start soll an Board einer Ariane-5-Rakete erfolgen.
Die Rakete wird zwischen 23.38 Uhr und 01.02 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit vom französischen Guiana Space Centre (GSC) erfolgen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Satellit trägt 24 C-Band- und 24 Ku-Band-Transponder und soll 15 Jahre seine Arbeit verrichten. Der Weltraumkörper wird den Satelliten AMC-3 auf 38 Grad West ersetzen und Nordamerika und die Karibik mit Signalen versorgen. An Board befindet sich auch der Commercially Hosted Infrared Payload Sensor (CHIRP), der von der amerikanischen Regierung für Testzwecke entwickelt wurde.
In Europa ist der Start auf Astra-Position 19,2 Grad Ost, 11023,25 MHz, Symbolrate 22 000 MSym/s, FEC 5/6, Service ID 5232 zu verfolgen. Außerdem wird über die Internetplattform von Ariane ein Livestream zur Verfügung stehen. Die Übertragung soll rund 20 Minuten vor Start beginnen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Ein Streik hat am europäischen Weltraumbahnhof Kourou den Start von zwei Telekommunikationssatelliten verhindert. Die Arbeitsniederlegungen beim Unternehmen Telespazio machten einen Stopp des Countdowns für die Ariane-5-Rakete unumgänglich.
Das teilten die Verantwortlichen im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana am Dienstag mit.
Telespazio stellt unter anderem die Radarüberwachung sicher. Die Ariane-5-Rakete sollte in der Nacht zum Mittwoch eigentlich die zwei Telekommunikationssatelliten Arabsat 5C und SES-2 ins All bringen.
Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht genannt. Die Führung des italienischen Unternehmens Telespazio rief die Streikenden auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Arbeitnehmer fordern mehr Geld.
SES-2 bringt 24 C-Band- und 24 Ku-Band-Transponder mit, soll den Himmelskörper AMC-3 auf 87° West ersetzen und danach die Region Karibik und Nordamerika versorgen.
Arabsat-5C wiederum kommt auf 20° Ost zum Einsatz, nutzt ebenfalls C-Band- und Ku-Band-Kapazitäten. Exakte Angaben zur Anzahl der Transponder machte Arianespace bislang nicht.
Quelle: SAT + Kabel
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Nachdem ein Streik des Dienstleisters Telespazio am europäischen Weltraumbahnhof Kourou den Start von zwei Telekommunikationssatelliten zunächst verhindert hatte, ist eine Ariane-5-Rakete in der Nacht auf Donnerstag erfolgreich gestartet.
Um 23.38 Uhr deutscher Zeit hoben die beiden TV- und Telekommunikationssatelliten Arabsat 5C und SES-2 ab. SES-2 bringt 24 C-Band- und 24 Ku-Band-Transponder mit, soll den Himmelskörper AMC-3 auf 87° West ersetzen und danach die Region Karibik und Nordamerika versorgen. Arabsat-5C wiederum kommt auf 20° Ost zum Einsatz, nutzt ebenfalls C-Band- und Ku-Band-Kapazitäten.
Die Führung des italienischen Unternehmens Telespazio hatte die Streikenden zuvor aufgerufen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Arbeitnehmer forderten mehr Geld.
Quelle: SAT + Kabel
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Der Satellitenbetreiber SES hat seinen neuen Himmelskörper Astra 1N auf der Orbitalposition 28,2 Grad Ost in den Betrieb genommen. Er verfügt über 52 Transponder im Ku-Frequenzbereich und lässt sich mit ausreichend großen Spiegeln auch in Deutschland einfangen.
Astra 1N wird unter anderem von den britischen Sendern Channel4 und ITV benutzt, die ihre Programme unverschlüsselt ausstrahlen. Der neue Satellit soll außerdem dem Breitbanddienst "Astra2Connect" auf die Sprünge helfen, er ergänzt den bestehenden Service auf der Position 23,5 Grad Ost, teilte SES am Montag mit. Vor allem der Rivale Eutelsat macht SES in diesem Segment zu schaffen. Dessen im Mai in Betrieb genommener Ka-Sat versorgt auch deutsche Haushalte auf dem flachen Land mit Internet-Verbindungen (10 MBit/s). Astra 1N war am 6. August an Bord einer Ariane5-Rakete von Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet. Die Flotte von SES umfasst inzwischen 49 Satelliten.
Quelle: SAT + Kabel
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Zwei neue Satelliten sind in der Nacht zum Mittwoch von einer Ariane-5-Rakete ins All befördert worden. Die künstlichen Weltraumkörper sollen 15 Jahre im All arbeiten.
Eine europäische Ariane 5 hat erfolgreich zwei neue Telekommunikationssatelliten ins All gebracht. Die rund 50 Meter hohe und 780 Tonnen schwere Rakete hob in der Nacht zum Mittwoch vom Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ab. Nach rund halbstündigem Flug setzte sie die Satelliten nacheinander auf sogenannten Transferbahnen im Orbit aus. Von dort aus steuerten sie mit eigenem Antrieb ihre endgültige Erdumlaufbahn an.
Der vom Betreiber Sky Perfect JSAT in Auftrag gegebene JCSAT-13 soll vor allem Haushalte in Japan mit TV-Angeboten versorgen. Der zweite Satellit VINASAT-2 stellt Übertragungskapazitäten für die Vietnam Posts and Telecommunications Group (VNPT) zur Verfügung. Beide Satelliten wurden von dem US-Unternehmen Lockheed Martin Commercial Space Systems gebaut und sollen mindestens 15 Jahre im All arbeiten. Die Positionierung auf kreisförmigen Erdumlaufbahnen in rund 36 000 Kilometern Höhe über dem Äquator ermöglicht es, dass sie stets dasselbe Gebiet der Erde abdecken.
Der Ariane-Start in der Nacht zum Mittwoch war der zweite in diesem Jahr. Am 23. März brachte eine andere Rakete dieses Typs bereits das europäische Versorgungsschiff Edoardo Amaldi auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS.
Ariane-5-Raketen können je nach Ziel Lasten von bis zu 20 Tonnen ins All transportieren. Die Oberstufe der Ariane 5 wird bei Astrium in Bremen gebaut. Die Schubkammern - das Herz eines Raketentriebwerks - für die erste und zweite Stufe liefern Astrium-Mitarbeiter aus Ottobrunn bei München.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Am Montagabend um 20.38 Uhr MEZ ist SES-5 erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in seine Umlaufbahn gestartet. Der Satellit soll unter anderem eine Abdeckung mit Direct-to-Home-Servies und Breitbanddiensten für Europa, Afrika und den nahen Osten gewährleiten.
Wie die SES.SA am Montag mitteilte, ist der Satellit SES-5 um 0.38 Uhr Ortszeit (20.38 Uhr MEZ am 9. Juli) mit einer ILS Proton Breeze M-Trägerrakete erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Nach neun Stunden und zwölf Minuten hat die Rakete den Satelliten wie geplant auf seiner geostationären Umlaufbahn ausgesetzt. SES-5 soll auf der Orbitalposition 5 Grad Ost positioniert werden.
Der Satellit verfügt über 36 aktive Ku-Band-Transponder und bis zu 24 aktive C-Band-Transponder. Die beiden Ku-Beams von SES-5 sollen die Räume Skandinavien und Baltikum sowie das subsaharische Afrika versorgen. Ein C-Beam ist für die Abdeckung der Regionen Europa, Afrika und Naher Osten an Bord, ein weiterer soll für eine globale Abdeckung sorgen.
Laut SES.SA wurde der Satellit entwickelt um eine hohe Abdeckung von Direct-to-Home-Services (DTH), Breitbanddienste, maritime Kommunikationsdienste, GSM-Backhaul und VSAT-Anwendungen in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten zu bieten.
Mit SES-5 hat der Betreiber bereits den zweiten Satelliten in diesem Jahr erfolgreich gestartet. Für September ist der nächste Start eines SES-Satelliten vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana geplant.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Im September ergänzt der weltweit agierende Satelliten-Betreiber SES seine Flotte um einen weiteren Erdtrabanten, denn zu diesem Datum wird ASTRA 2F seine vorgesehene fünfzehnjährige Dienstzeit antreten.
Wie der Satelliten-Betreiber am Dienstag (21. August 2012) bekannt gab, ist der SES-Satellit Astra 2F im europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, eingetroffen, wo der Orbiter nun für den am 21. September 2012 geplanten Start an Bord einer Ariane V Trägerrakete vorbereitet wird. Er soll auf der Orbitalposition 28,2 Grad Ost positioniert werden und die Kontinuität der Flotte sichern, erklärte Martin Halliwell, Chief Technology Officer bei SES.
Astra 2F verfügt sowohl über Ku- als auch Ka-Band-Nutzlasten, um leistungsstarke Direct-to-Home (DTH) und Breitbanddienste der nächsten Generation in Europa, dem Nahen Osten und Afrika anzubieten. Die Ka-Band-Nutzlast soll zudem zum Ausbau des Angebots von SES Broadband Services beitragen und eine bessere Qualität sowie einen erhöhten Datendurchlauf bereitstellen.
Der im September startende Erdtrabant gehört zu einer Serie von insgesamt drei Satelliten, die bis 2014 auf der Orbitalposition 28,4 Grad Ost positioniert werden sollen, um Ersatzkapazitäten und eine erhöhte Leistung auf dieser Orbitalposition zu schaffen. Der Start des Satelliten Astra 2E ist derzeit für das zweite Quartal 2013 geplant, Astra 2G soll im ersten Quartal 2014 folgen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Eine europäische Ariane-5-Rakete hat erfolgreich zwei neue Telekommunikationssatelliten ins All gebracht. Der rund 50 Meter hohe Flugkörper hob am Samstagabend vom Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ab. Nach rund halbstündigem Flug setzte er die Satelliten nach Angaben aus dem Kontrollzentrum nacheinander auf Transferbahnen im Orbit aus. Die Ariane-Rakete hatte eigentlich bereits am Freitag starten sollen. Wegen schlechten Wetters musste der Countdown allerdings gestoppt werden.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/mobil/meldung/Ariane-5-Rakete-bringt-zwei-Telekommunikationssatelliten-ins-All-1747891.html)
Quelle : www.heise.de
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Nachdem im Dezember der Entwicklung einer neuen Ariane-Rakete zugestimmt wurde, muss die Europäische Weltraumorganisation sich nun äußerst rasch mit der Umsetzung dieses ehrgeizigen Zieles beschäftigen. Denn bis Ende des Jahres sollte der europäische Zugang zum Weltraum gesichert sein.
Für die Europäische Weltraumorganisation (Esa) beginnt ein Jahr "enormer Arbeit und zahlreicher Herausforderungen". Es gehe für die europäische Raumfahrt darum, sofort die Vorbereitung auf die im Dezember beschlossene neue Trägerrakete Ariane-6 zu beschleunigen, erläuterte der im Sommer scheidende Esa-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain am Freitag in Paris. Europas Raumfahrtminister hatten Anfang Dezember in Luxemburg den notwendigen Milliardenausgaben zugestimmt, um eine konkurrenzfähige neue Ariane-Rakete bis 2020 zu entwickeln.
Die Entscheidung für eine neue Ariane-Trägerrakete für mittlere und große Satelliten sowie für eine fortentwickelte Vega-Rakete nannte Dordain «sehr schwergewichtig». Die finanzielle Rückendeckung für die Esa-Projekte, darunter auch die Aktivitäten auf der Internationalen Weltraumstation ISS, zeigten das enorme Engagement für die Raumfahrt. "Wir müssen aber innovativ sein, erfinden und entwickeln, also mehr als nur sehen oder kopieren, was die anderen machen", sagte Dordain.
Neben der Fortsetzung der bereits überaus erfolgreichen "Rosetta"-Kometenmission stehen im Jahr 2015 eine Reihe von Starts neuer Esa-Satelliten für Erdbeobachtung, Weltraumwissenschaft und Navigation an. Drei europäische Astronauten werden in diesem Jahr in der ISS sein: Die Italienerin Samantha Cristoforetti kehrt im Mai zurück, im Herbst fliegen der Däne Andreas Mogensen und dann der Brite Timothy Peake vom Kosmodrom im kasachischen Baikonur zur ISS.
Trotz der Probleme mit zwei Galileo-Satelliten, die im August in eine falsche Umlaufbahn gerieten, stehen nach Dordains Worten sechs neue Satelliten für das europäische Navigationsprogramm bereit. Auch die fehlgeleiteten Satelliten werden für Galileo genutzt werden können.
Der Franzose Dordain (68) wird zur Jahresmitte von Johann-Dietrich Wörner als Esa-Chef abgelöst. Der 60-jährige Wörner ist Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Die Esa bekommt damit erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder einen deutschen Chef. Berlin hatte früh Interesse an dem Posten gezeigt.
Der in Paris ansässigen Weltraumorganisation gehören inzwischen 22 Länder an. Im Jahr 2015 kann die Esa mit einem Budget von gut 4,4 Milliarden Euro die Projekte vorantreiben. Deutschland, Frankreich und Italien geben dabei den Löwenanteil in die Esa-Kasse. Dass mehr als ein Viertel aller Gelder in Vorhaben der Erdbeobachtung gesteckt werden, wertete Dordain als Zeichen für das ausgesprochene Interesse der Mitgliedsländer daran. Neben der vor allem für die Klimapolitik wichtigen Erdbeobachtung fließt ein wesentlicher Teil des Esa-Etats in die Navigation sowie in die Fortentwicklung der Trägerraketen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Adler ist gelandet: Nach reibungslosem Wiedereintritt in die Atmosphäre wasserte das experimentelle Raumfahrzeug IXV im Pazifik. Die ESA will aus dem Test Erkenntnisse für wiederverwendbare Raumtransporte gewinnen.
(http://2.f.ix.de/scale/geometry/600/q75/imgs/18/1/4/3/2/7/4/2/Vega_VV04_IXV_Liftoff_node_full_image_2-78b15a379964d634.jpeg)
Der Testflug des experimentellen ESA-Raumfahrzeugs "Intermediate eXperimental Vehicle" (IXV) ist geglückt. Wie die ESA mitteilte, gelang ein reibungsloses Wiedereintrittsmanöver in die Atmosphäre. An Fallschirmen ging das IXV danach westlich der Galapagos-Inseln im pazifischen Ozean nieder.
Das einem Space Shuttle ähnelnde Gefährt war an Bord einer Trägerrakete um 14:40 Uhr MEZ (10:40 Uhr Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet. In Höhe von 348 Kilometern erfolgte die Trennung von der Trägerrakete. IXV stieß in seinem darauf folgenden Suborbitalflug bis auf 413 Kilometer Höhe vor und konnte laut ESA über mehr als 300 Sensoren zahlreiche Daten sammeln. Nach gelungenem Wiedereintritt in die Atmosphäre konnte IXV sicher auf der Wasseroberfläche des Pazifik aufsetzen. Aktuell halten noch Ballons das Gefährt auf dem Wasser, bis das Bergungsschiff eintrifft.
Mit dem Experimentalflug sollten verschiedene Systeme und Technik getestet werden, die in Zukunft für ein wiederverwendbares Raumtransportsystem benötigt werden. Damit könnten dann nicht nur Bodenproben von erfolgreichen unbemannten Missionen zur Erde gebracht werden, sondern auch einmal Astronauten. Ergebnisse des Testflugs sind laut ESA aber erst in rund sechs Wochen zu erwarten. Insgesamt sollen die ermittelten Daten auch in die derzeit stattfinden Planungen eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs PRIDE einfließen. Das soll dann aus einer Erdumlaufbahn heraus automatisch auf einer Landebahn aufsetzen.
Quelle : www.heise.de
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Der 25. Mai ist für Fans von Douglas Adams der Tag, an dem sie stets ein Handtuch mit sich führen, um an die Bücher des britischen Autors zu erinnern. In sozialen Netzen zeigen sie sich - und ihr Handtuch.
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Der 25. Mai ist für Fans von Douglas Adams der Tag, an dem sie stets ein Handtuch mit sich führen, um an die Bücher des britischen Autors zu erinnern. In sozialen Netzen zeigen sie sich und ihr Handtuch. Anlass genug für die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA), den Tag mit einer Fotomontage zu zelebrieren. In Anlehnung an die Hauptfiguren von Douglas Adams' Science-Fiction-Saga zeigen sich die Mitglieder der 42. ESA-Expedition.
"Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; [...] bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist."
So umschrieb Douglas Adams im Jahr 1979 in "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" (deutsch: "Per Anhalter durch die Galaxis") die Notwendigkeit, eigentlich immer ein Handtuch dabeihaben zu müssen. Ursprünglich als BBC-Hörspiel ausgestrahlt, spann Adams das Werk in insgesamt fünf Bänden zu einer satirischen Schöpfungsgeschichte fort.
Als fiktives Zentrum der Geschichte dient ein intergalaktischer Reiseführer, der als elektronisches Nachschlagewerk daherkommt und dessen Inschrift "Don't Panic" lautet. Der unverkennbare lakonische Humor und die eingewobene Gesellschaftskritik machten den Autor schnell berühmt.
Auf Twitter ist #towelday heute unter den Top-10-Trends, besonders häufig sind Selbstportraits mit Handtuch zu finden. Samantha Cristoforetti twitterte ein Bild von der Weltraumstation ISS mit Handtuch und "Don't Panic"-Shirt.
Adams blieb nicht bei seinem Science-Fiction-Epos, sondern widmete sich auch irdischen Geschehnissen. In "Die Letzten ihrer Art" besuchte er mit dem Zoologen Mark Carwardine aussterbende Tiere, um mehr Aufmerksamkeit auf das Artensterben zu ziehen. Am 11. Mai 2001 starb Douglas Adams im Alter von 49 Jahren, vierzehn Tage später wurde der erste Towel Day zelebriert.
Quelle : www.heise.de