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PC-Ecke => # Security Center => Thema gestartet von: SiLæncer am 04 Januar, 2005, 13:54
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Drei Wochen nach dem Aufkauf des Sicherheitsspezialisten Giant will Microsoft nun am Donnerstag die erste Betaversion einer hauseigenen Antispyware herausbringen. Das Paket soll sich mit Betriebssystemen ab Windows 2000 vertragen; die Software soll sowohl die Festplatte des schutzbefohlenen PC auf bekannte Schädlinge scannen als auch per Hintergrundprozess einen permanenten Schutzwall gegen Software-Trojaner aufbauen. Der Hersteller des Internet Explorer hat zudem eine Funktion eingebaut, die Auswirkungen der nur für diesen Web-Browser bedrohlichen schwarzen Schafe unter dem Browser Helper Objects aufheben können soll.
Microsoft dürfte bei Giant gute Voraussetzungen vorgefunden haben, um frühzeitig auf künftige Schädlinge zu reagieren, da dieses Softwarehaus schon vor der Übernahme ein eigenes Anwendernetz unterhalten hat, um seine Datenbank mit Schädlingssignaturen aktuell zu halten.
Das neue Microsoft-Produkt hört derzeit auf den Codenamen Atlanta; ob die kommende Ausgabe als öffentliche Beta oder nur als interne Veröffentlichung, etwa für den Breitentest durch Microsoft-Mitarbeiter, stattfinden wird, war bei Microsoft Deutschland bislang nicht in Erfahrung zu bringen.
Quelle : www.heise.de
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LoL ....Also von der Logik her müsste das Antispyprog nach der Installation dann sofort Windows löschen.... (http://www.cheesebuerger.net/images/smilie/frech/h050.gif)
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Genau.
Das nennt man "den Bock zum Gärtner machen".
M$ ist m.E. einer der grösstern Verbreiter von Software mit Spyware-Funktionen, nicht erst seit XP.
Aber ich denke, das ist wieder einmal ein Versuch, ein weiteres Monopol zu erlangen, zumal so sichergestellt werden könnte, dass gerade die Spyware-Funktionen der M$-Produkte dann ungestört arbeiten könnten. Vermutlich würde sogar deren Antispyware-Produkt per Grundeinstellung alle verfügbaren Informationen über Rechner und Software nach Hause schicken, natürlich nur zur Verbesserung des Supports...
Da der Rechner i.d.R. schon durch XP bei M$ registriert ist, erhalten die dann wirklich die totale Kontrolle.
Schutz braucht man nicht von, sondern vor M$ !!!
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Microsoft will Privatkunden die Finalversion der neuen "Windows AntiSpyware"-Software kostenlos zur Verfügung stellen. Chief Software Architect Bill Gates kündigte damit auf der RSA Conference 2005 in San Francisco nicht nur einen neuen Internet Explorer an, sondern beendete auch Spekulationen, die Kosten für die Übernahme der Giant Company Software Inc. Ende vergangenen Jahres könnten womöglich auch auf die Einzelanwender umgewälzt werden. Im Dezember hatte Microsoft den Sicherheitsspezialisten aufgekauft, um die zuvor als "Giant AntiSpyware" bekannte Software künftig unter eigenem Namen anbieten zu können. Firmenkunden müssen hingegen damit rechnen, dass Microsofts AntiSpyware-Lösung im Rahmen von komplexen Unternehmens-Sicherheitslösungen kostenpflichtig wird.
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Seit Anfang Januar ist eine Betaversion der "Windows AntiSpyware" verfügbar. Das etwa 6 MByte große Program für Windows 2000, XP oder Server 2003 scannt mit seinem automatisch aktualisierten Signatur-Pool gut 9000 Registry-Einträge, klappert PC-Speicher sowie Dateien auf der Festplatte ab und analysiert einige in Systembibliotheken vergrabene Ressourceneinstellungen des Internet-Zugangs. Ein eigener Assistent meldet verdächtige Befunde auf Wunsch außerdem an Microsoft, um bei Bedarf einen Beitrag zur Aktualisierung der Spyware-Datenbank zu leisten. Nach Microsoft-Angaben wurde "Windows AntiSpyware" bereits mehr als 6 Millionen Mal heruntergeladen.
Bill Gates erklärte zudem, dass sein Unternehmen bis Ende 2005 eine eigene Antiviren-Software auf den Markt bringen wird. Diese soll ebenso wie das kürzlich veröffentlichte Removal-Tool für Viren und Würmer (Malicious Software Removal Tool) mit der Scan-Engine-Technik des im Sommer 2003 von Microsoft übernommenen Antiviren-Unternehmens GeCAD Software arbeiten. Laut Microsoft ist das Tool inzwischen auf mehr als 130 Millionen PCs weltweit installiert. Der MS-Virenscanner soll zudem auf der "Antigen-Software" von Sybari aufbauen. Den Aufkauf von Sybari hatte der Software-Multi in der vergangenen Woche bekannt gegegeben. Sybari bietet Antivirus-Lösungen für Lotus Domino/Notes, Microsoft Exchange, Microsoft SharePoint sowie SMTP- und Instant-Messaging-Server an. (pmz/c't)
Quelle und Links:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/56446
Da bin ich ja 'mal froh, dass für mein DOS 7.1 + GUI Version 4.10.2222 sowas gar nicht angeboten wird :o
Jürgen