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Diverse DVB Software für verschiedene Karten => # ARM Boxen (Raspberry Pi ect.) => Thema gestartet von: Jürgen am 08 Juni, 2013, 04:00
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Wichtiger Hinweis für den Anfang:
Beim ersten Boot des Systems muss der analoge Video-Ausgang genutzt werden, weil HDMI da noch nicht läuft.
Nur so wird das Installationsmenü sichtbar.
Auch ohne Benutzereingaben wird aber im Hintergrund schon automatisch die Partitionierung verändert.
Es ist also nicht unbedingt hilfreich, das Ganze kurzentschlossen abzuwürgen, bloß weil man nix sieht und daher annimmt, dass sich nix tut...
Ist dann eine Distro ausgewählt und installiert, kann die Bildausgabe über HDMI genutzt und wie üblich über die config.txt konfiguriert werden.
Aber nicht unter Windows, denn dort ist die boot-Partition der Distro nicht sichtbar, sondern nur die RECOVERY, 1,3 GB FAT.
Offenbar ist die anschließende erweiterte Partition nicht ganz standardgemäß eingerichtet, erscheint unter Windows als zweite primäre.
Auch die Laufwerksverwaltung z.B. von Raspbian zeigt nicht ganz sauber an, die rootfs Partition hinter und nicht in der erweiterten...
Bildschirmfotos anbei.
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da dürfte es sich sehr wahrscheinlich um einen bug handeln. Was sagt denn 'fdisk -l' im Linux system? Ich kann erst testen wenn der neue Bastel Pi da ist (hoffentlich im Laufe der nächsten Woche)
Mit dem alten installer war es so, dass erst mittels raspi-config & reboot das rootfs auf die Größe der SD erweitert wurde.
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Tja, irgendwie auch nix halbes und nix ganzes.
Da fehlt gleich die eigentliche Systempartition, auf der nämlich gerade Pidora lief und den folgenden ersten Screenshot geliefert hat.
Der zweite Screenshot zeigt als sda dieselbe Karte, über einen zweiten Kartenleser am Pi unter Raspbian.
Auf der 16GB Karte läuft Raspbian, die 4GB trägt z.Zt. NOOBS mit Pidora.
Sehe gerade, eine der Systemzeiten stimmt noch nicht.
Egal jetzt.
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Aha, interessant. Aus deinen Screenshots werde ich auch nicht weiter schlau. Was ist denn das für ein File-System mit der " ignoring extra Data" Meldung auf der 16 Gigabyte SD?
Bei mir mit demStandard Raspbian Wheezy (mittels der "alten" methode geflasht)
Disk /dev/mmcblk0: 15.9 GB, 15931539456 bytes
4 heads, 16 sectors/track, 486192 cylinders, total 31116288 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x00014d34
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/mmcblk0p1 8192 122879 57344 c W95 FAT32 (LBA)
/dev/mmcblk0p2 122880 31116287 15496704 83 Linux
pi@raspberrypi ~ $ df
Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on
rootfs 15251960 2817820 11796040 20% /
/dev/root 15251960 2817820 11796040 20% /
devtmpfs 240516 0 240516 0% /dev
tmpfs 49756 252 49504 1% /run
tmpfs 5120 0 5120 0% /run/lock
tmpfs 99500 0 99500 0% /run/shm
/dev/mmcblk0p1 57288 18896 38392 33% /boot
Sehe gerade, eine der Systemzeiten stimmt noch nicht.
Der Pi hat keine HW clock, aber die software clock läuft relativ genau. Ich habe einen cronjob am laufen der einmal die Woche den Pi mit einem Time-Server synct. Der Drift war nur 0,0025 Sekunden vergangene Woche, also durchaus akzeptabel.
Zum Zeit synchronisieren muss man ntpdate installieren:
sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install ntpdate
der Sync läuft dann mit (anstatt ntp.ubuntu.com kann natürlich jeder X-beliebige Zeitserver verwendet werden)
sudo ntpdate -u ntp.ubuntu.com
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Partition table 5 dürfte - entsprechend dem normalen sd*5 - für das erste logische Laufwerk in der erweiterten Partiition (üblicherweise ~ sd*2) stehen.
Die ist ja auf der 4GB NOOBS / Pidora Karte auch klar zu finden.
Das wäre dann die FAT /boot Partition.
Ich finde da aber die / Partition vom Typ 83 nicht, wahrscheinlichst ext4 formatiert.
Die müsste dann ja die Nummer 6 tragen.
Auf der 16GB Karte von Raspbian werden dagegen offenbar genau zwei primäre Partitionen gelistet, und da wären irgendwelche Daten betreffend eine Partition 5 eigentlich irrelevant.
Ist da vielleicht auch nur ein Überrest eines der vorherigen Tests mit einer anderen Distro.
Solche Überreste nach einer Umnutzung habe ich auch auf Festplatten schon mehrfach erlebt, auf Windows- wie auch Multi-Boot-Systemen.
Und einmal hat mich das auch schon richtig viel Arbeit gekostet, weil damals deswegen der Norton Disk Doctor richtig Mist gebaut hat.
So ging mir eine komplette Datenpartition flöten, von der ich noch keine vollständige Sicherung hatte.
Solches Lehrgeld habe ich genau einmal gezahlt, damals in '99 unter Win98.
Nun gut, der PasPi hat ja ohnehin eine sehr ungewöhnliche Besonderheit, die Anbindung des Kartenlesers = Bootlaufwerks an der GPU.
Es kann durchaus sein, dass sich diese Schnittstelle nicht punktgenau an übliche Standards hält.
Und auf die sind ja unsere Werkzeuge eigentlich ausgelegt.
Habe übrigens inzwischen die 4GB NOOBS / Pidora Karte auch noch im Rechner 3.) unter Ubuntu angesehen, stimmt mit der Ausgabe der Laufwerksverwaltung von Raspbian exakt überein.
Ebenso die Ausgabe von fdisk -l, bezogen auf die Karte.
Selbst die "ignoring extra Data" Meldung erscheint da.
Und offenbar bezieht die sich immer auf die nachfolgenden Daten, nicht auf die vorhergehenden.
Die 4GB Karte von Rapsbmc zeigt solchen Blödsinn nirgendwo und gar nicht, sondern überall drin nur zwei primäre Partitionen, wie erwartet.
Ob die Besonderheit nun an NOOBS oder an Pidora liegt, kann ich derzeit nicht sagen, weil ich noch keine weitere Karte zum Spielen habe und von den dreien aktuell keine plätten möchte.
Mit der nächsten SD-Karte, die mir unter kommt, werde ich wohl einmal Pidora direkt flashen.
Ist ja auch viel effizienter.
Aber die eine bestellte 32GB Karte kommt wohl nicht mehr in dieser Woche.
Und den Rest vom Taschengeld brauche ich momentan für andere Zwecke, u.a. einen DiSEqC-Motor, der auch schon bestellt ist.
Immer nur eine Baustelle zur Zeit, das wäre ja ganz schön langweilig...
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An Pidora selbst liegt es nicht.
Habe inzwischen die 32GB SDHC-Karte erhalten und darauf direkt installiert.
Zwei primäre Partitionen, alles normal.
Die 4GB NOOBS Karte platt gemacht, Pidoras darauf direkt installiert, auch normal.
Liegt also entweder an NOOBS oder an einem jetzt vergangenen Überrest auf der Karte.
Letzteres ist aber wenig wahrscheinlich, weil ich zum Bespielen stets dieselben Standard-Tools einsetze.
Da mein DiSEqC-Motor jetzt auch da ist, werde ich die verfügbare Zeit der nächsten Tage aber erst einmal ganz anders einteilen...
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Der OS-Installer NOOBS für den Raspberry Pi, der im Juni erstmals veröffentlicht wurde, hat eine Aktualisierung mit neuer Funktionalität erhalten.
NOOBS steht für »New Out Of Box Software« und soll Einsteigern in die Materie des kleinen Platinenrechners über die ersten Hürden helfen. Die Entwickler, die NOOBS im Juni veröffentlichten, hatten vorher bereits Berryboot geschrieben, das gleich mehrere Betriebssysteme auf eine SD-Karte installieren und verwalten kann. Diese und weitere Erweiterungen hat nun auch NOOBS 1.3 erlernt, ohne dabei die Einsteigerfreundlichkeit und die übersichtliche Benutzeroberfläche zu verlieren. Der Anspruch ist, Einsteigern beim Raspberry Pi, die zudem über wenig oder keine PC-Erfahrung verfügen, Lust auf mehr zu machen.
Der ganze Artikel (http://www.pro-linux.de/news/1/20303/noobs-13-mit-neuen-funktionen-erschienen.html)
Quelle : www.pro-linux.de