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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: kater am 17 November, 2012, 21:59
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ich wollte eine 15GB HDD in einem älteren Notebook gegen eine 40GB Platte tauschen. Hab die die 15er mit Acronis geklont. Lief alles perfekt durch.
Nach dem aufspielen hab ich noch vorsichtshalber geschaut ob die Plartition bootfähig und aktiv gesetzt wurde. Installiert ist XP.
Trotzdem bootet das Notebook nicht mit der getauschten HD. Leider hat das Bios von dem Notebook keine Routine zur Laufwerkserkennung.
Das Notebook bringt nach dem Einschalten kurz den Namen des Books und den Hinweis auf den Biosschalter. Dann bleibt der Bildschirm schwarz und der Kursor blinkt oben links.
Wenn ich die originale Platte einbaue startet es normal.
FIXMBR und FIXBOOT haben nichts genützt.
Hat jemand dazu ne Idee?
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haste schon mal den boot reset auf dem mb mit dem jumper gemacht? hiflt evt.
gruss onb
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hallo onb, auf einem Notebook MB ??? Wie das, das bedeudet Gehäusedemontage.
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Wäre auch möglich, dass das ältere Notebook gar nichts mit der 40 GB Platte anfangen kann.
Könnte u.U. an der Größe liegen, obwohl zwischen 15 und 40 GB eigentlich keine übliche Schwelle liegt.
Trotzdem gab's in der Frühzeit von LBA wie von int13h immer mal Probleme.
Kann das Book von CD-ROM booten, z.B. um ein System neu aufzusetzen?
Ich würde genau das einmal versuchen, im Erfolgsfalle anschließend auf die neu erstellte Systempartition das Image braten.
Ist die alte Platte an einem anderen Rechner lesbar, oder nutzt das Notebook vielleicht irgendeine Verschlüsselung?
Oder braucht es eine spezielle versteckte Partition zum Booten?
Das hatte ich so z.B. bei einem S-F Amity, mit XP embedded.
Mit einer (älteren...) Linux Live-CD nachsehen -> Laufwerksverwaltung.
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hallo, meine Schuld, mehr Infos ...
Also, HP Notebook, nx7000, Bj. 2006.
Die originale HD hat der Vorbesitzer behalten, ich hatte damals nur die 15 er.
Das Notebook hab ich meiner Schwägerin gegeben. (für Mails, Zalando und Co)
Life CD erkennt die geklonte 40er Platte.
Neuinstallation ist natürlich möglich, wollte mir aber so wenig Arbeit wie mõglich machen.
(E Mails, Adressen, Favoriten usw)
kater
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auch läppis kann man zerlegen und bis zum mb vordringen, das kann aber schon sehr kniffelig werden. hab bisher aber auch nur zwei komplett zerlegt (einmal ein neue batterie eingelötet und beim zweiten hatte staub die µC kühlung lahm gelegt).
das ist aber nichts für schwache nerven ;D
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Also, wenn die Live-CD die neue Platte am Notebook erkennt, dann kommt wenigstens der Controller damit klar.
Und ich gehe nun davon aus, dass Du auch nach eventuellen Recovery- oder anderen versteckten Partitionen Ausschau gehalten und keine gefunden hast.
Außerdem konntest Du ja damals mit der 15 GB Platte auch installieren.
Ist das Image von der noch als solches irgendwo extern gespeichert und / oder die 15er Platte noch samt Daten verfügbar?
Und ist deren spätere Verwendbarkeit weiterhin sichergestellt?
Wenn ja, zweiter Versuch.
Erst einmal das Windows auf der 40er völlig neu installieren, aber ohne jeden Firlefanz wie Aktivierung, Updates oder so.
Das dauert ja nicht ewig und macht kaum Arbeit.
Nur denselben Benutzer ggf. mit demselben Passwort solltest Du vielleicht anlegen.
So sollte eigentlich die Bootbarkeit erreichbar sein.
Und wenn ja, dann ganz brutal nochmal das komplette Image drüber braten.
So dürfte eine Neueinrichtung unnötig sein.
Allenfalls am Ende, nachdem alles wirklich läuft, eine erneute Aktivierung wg. Hardwareänderung.
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@ onb das mit dem zerlegen ist klar, hab ich auch schon einige Male gemacht. Wie gesagt, nichts für schwache Nerven. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß der Notebookhersteller den Plattentausch relativ einfach gestaltet um dich dann zu zwingen das Gerät zum jumpern zu zerlegen.
@Jürgen. Das mit der Neuinstallation und dem anschließenden drüberbügeln ist ne Idee. Ich hab einen USB Adapter, mit dem kann ich die alte Platte extern anklemmen.
Muß ich probieren, danke.
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@kater: generell wirds wohl nicht so sein, da gebe ich dir recht. aber für den fall der fälle könnte es dort auch einen reset jumper geben. hast du es schon mal mit fdisk /mbr versucht?
gruss aus bayern
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ich hab aus der Reparaturroutine der InstallationsCD FIXMBR gemacht. Da wird der Masterbootrecord neu geschrieben. Hat mir schon paar mal geholfen, diesmal nicht.
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Ganz das Gleiche ist es nicht unbedingt, mit fdisk /mbr oder FIXMBR.
Soweit ich weiß, wird bei FIXMBR wirklich nur der MBR neu erstellt, nicht aber die Partitionskennungen, wie z.B. das Bit für "bootfähig".
Dafür wäre m.w. FIXBOOT zuständig, was aber auch den Bootloader neu installiert. Ganz ähnlich früher "sys C:"
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FIXBOOT hatte ich auch (siehe oben), ohne Erfolg.
Das mit dem drüberbügeln hab ich auch abgebrochen. Häufig konnten Dateien beim einfügen nicht verändert werden, meckerte Windows.
Trotz gleicher Benutzerbezeichnung und trotz Adminrechte. Ich machs neu und die ihr wichtigen Dateien muß ich ebend auslesen und einfügen.
Danke Männer.
kater
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Das Ganze wuchs sich zum Problem aus.
Nachdem die kopierte HDD nicht bootete hab ich mich dann zur Neuinstallation entschieden.
Es dreht sich hier um ein HP NX7000 von 2006 (das mit der gebackenen Graka, wer sich erinnert). Das Teil läuft nur noch im Netzbetrieb weil der Akku tot ist.
Also InstallationsCD rein und los gehts. Bis zu dem Zeitpunkt wo der Rechner die notwendigen Dateien von der CD geladen hatte (weiße Schrift auf blauen Grund) und ein Neustart
fällig war lief alles wie immer. Dann Windows Setup startet, die einzelnen Installationsschritte werden durchgefürt und dort war Ende. Der Vorgang wurde nicht vortgesetzt,
keine Reaktion auf irgend eine Eingabe. Beim ausschalten des Läppis kam kurz ne Fehlermeldung betreffs irgend eine Inkompatibilität und Schluß.
Das hab ich dann einige Male wiederholt, nichts. Dann hab ich die Festplatte gecheckt, Memtest laufen lassen alles OK. Danach hab ich mal Ubuntu probiert, um ein Hardwareproblem auszuschließen und siehe da, das funktionierte pefekt, alle Hardwarwkomponenten wurden gefunden und liefen.
Also wieder Windows rein (Schwägerin kann ich kein Linux mehr zumuten) und siehe da, auf einmal lief die installation durch und Windows war installiert.
Am nächsten Tag wollte ich weitermachen kam aber nur bis zu dem Screen im Bootvorgang wo der Windows Schriftzug mit dem blauen Statusbalken auftauchte und der Balken lief und lief.
Was nun? Hab noch einiges probiert, Formatieren mit einem speziellen Programm, usw. Immer das gleiche, mit Ubuntu ging es und danach einmal XP, am nächsten Tag war Sense.
Nach langem Probieren hab ich mal unter Ubuntu ein wenig mehr gestöbert und dann kam die Erleuchtung. Mein Internetanschluß läuft über einen Router der extra eingeschaltet werden muß
und an dem Tag war er aus. Ich wunderte mich über das eigenartige Datum, irgendwas 4995 oder so, Router an und die Uhr wurde über Zeitserver gestellt.
Nun hat das HP NX7000 im BIOS keine Möglichkeit die Systemuhr zu stellen, sie wird nichmal angezeigt, sonst wäre mir die komische Zeitangabe schon früher aufgefallen. Fazit, die CMOS Batterie war tot.
Irgendwo im Setup von XP spielt eine Datumsangabe eine Rolle und wenn beim Setup die Systemuhr, die ja beim Installationsversuch von XP vom Netzteil Strom bekam, aber ein völlig falsches Datum anzeigte, abgefragt wurde blieb das Setup wegen Kompatibilitätsproblemen stehen. Unter Ubuntu wurde die Zeit dann aktualisiert. Es gibt unter Linux dieses Datumsproblem offensichtlich nicht. Da ich das Netzteil immer wieder vom Netz getrennt hatte, hatte XP am nächsten Tag ein Datumsproblem.
Eine neue Zelle, die sich bei dem Läppi glücklicherweise sehr gut wechseln lässt, und das Problem war erledigt. :O
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Herzlichen Dank für diesen Report!
Natürlich spielt das Systemdatum bei einer Installation seit XP eine wichtige Rolle, denn nur so ist die Aktivierungsfrist machbar.
Und ich nehme einfach einmal an, dass es da ein Zeitfenster gibt, das für eine gültige Speicherung einzuhalten ist.
Wahrscheinlich würde eine nicht als gültig erkannte Zeitmarke vom BIOS wirklich zu einer Inkompatibilität bei der Installation führen können, Verdacht auf einen ungeeigneten Systemuhr-Baustein...
Wie dem auch sei, damit wissen wir immer noch nicht, warum nicht vom Image gebootet werden konnte.
Wenn Du Zeit und Lust hast, und weil Du ja jetzt weißt, wie Du notfalls noch einmal erfolgreich neu installieren könntest, wäre jetzt vielleicht der Zeitpunkt gekommen, das alte Image brutal drüber zu braten, ohne den MBR oder die Partitionstabelle anzurühren, aber alles andere...
Wenn das partout nicht laufen will, kannst Du das System ja noch einmal neu aufsetzen.
Wenn Du noch mehr Lust und Zeit hast, kannst Du auch vorher noch ein Backup der Neuinstallation basteln, um den "notfalls" Schritt zu vereinfachen und künftig überhaupt eine bestätigte Backup-Policy zu haben.
Viel Spaß noch
Jürgen
p.s.
Tatsächlich kann / will Windows viele Dateien beim Aufspielen eines Backups nicht on-the-fly tauschen, aber mit jeder ordentlichen Backup-Soft sollte das nur bedeuten, dass ein Reboot erforderlich wird, um die Dateien dann überzuschreiben, bevor Windows sie wieder blockiert.
Eine Image-Kopie spielt man aber sicher besser mittels einer Live-CD auf.
Ist einfach sauberer.
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nabend Jürgen, ich hab kein externes Image von der Altinstallation. Ich hab mit Acronis unter Zuhilfenahme eines Festplattenadapters per USB die eingebaute HDD direkt auf die neue, größere HDD geklont. Das hab ich schon mehrmals erfolgreich praktiziert. Dies ist natürlich bei meinem Versuch einer Neuinstallation überschrieben worden. Selbst die kleinere Festplatte ist überschrieben, da ich zuerst natürlich gedacht hab, die größere Platte hätte ne Macke und probeweise darauf installiert hab.
Gruß
kater
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Verstehe.
Deshalb schrieb ich ja davon, "künftig überhaupt eine bestätigte Backup-Policy zu haben."
Platten-Umzüge habe ich im Laufe der Jahre reichlich gemacht, bei mir und für Andere.
Weil dabei immer mal solche Probleme auftreten können, habe ich mir schon vor weit über zehn Jahren angewöhnt, immer zuerst eine zusätzliche Sicherung mindestens aller relevanten Daten durchzuführen.
Das ist natürlich beim eigenen System oft einfacher, wenn man da eine gewisse Ordnung hält.
Und hier bei mir sogar fast banal, seit ich fast alles portabel installiert habe.
Bei Rechnern anderer Personen geht die Tendenz allerdings immer noch zur Vollsicherung per Image vorab, weil oft kein Mensch auf der Welt weiß, wo überall sich wichtige Daten wirklich versteckt haben...
Dementsprechend gibt es hier verschiedene Linux Live-CDs (aus unterschiedlichen Zeiten und daher mit unterschiedlichen Hardware-Anforderungen) und stets diverse Zieldatenträger, wie mir eigentlich zu klein oder altmodisch gewordene Platten (SATA und IDE, plus externe Adapter), USB-Sticks (bis z.Zt. 32GB) usw.
Gebrannt wird längst nur noch in absoluten Notfällen, schon weil die Laufwerke dann meist auch schon uralt und halbtot sind.